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THEMA: Doppeltraktion, Schiebebetrieb

THEMA: Doppeltraktion, Schiebebetrieb
Startbeitrag
H-W [Gast] - 01.08.03 18:18
hier die nicht zu dem Thema Detaillierungsgrad passenden Postings.
Es betrifft in erster Linie Analogfahrer.
Dein Problem mit dem Nachschieben bei Doppeltraktion im abgeschalteten Block kannst Du bei Verwendung der Fleischmann EVA (6960) verhindern, ich denke auch mit Uhlenbrock ABBS Bausteinen. Bei EVA wird, sobald die erste Achse der vorderen Lok in den Haltebereich kommt der ganze Block bestehend aus Brems- und Haltebereich abgeschaltet. Nachschieben ist nicht. Ebenso ist es bei geschobenen Zügen Die erste Achse ( Rad aus Metall) des Steuerwagens schaltet den kompletten Block ab. Da muß der gesamte Brems-und Abschaltbereich des Blockes etwas länger sein als der längste Zug. Anfahren geschieht zeitverzögert und schon langsam beschleunigend. Also auch zum Anfahren etwa 60 -100 cm. Leider ist allerdings für jeden Block, auch jedes Gleis des Schattenbahnhofes, ein EVA Baustein erforderlich. Kosten ca. 30 Euro/Stück, könnte bei größerer Menge vielleicht günstiger sein. Solltes Du aber die geschobenen Züge und Doppeltraktion immer nur in bestimmte Gleise des Schattenbahnhofes fahren, sind natürlich weniger EVA notwendig.

hinsichtlich der Kombatibilität der verschiedenen System kann ich nichts sage.
Aber die Möglichkeit Doppeltraktion zu fahren und bei den blocks die von dir beschriebenen Probleme zu umgehen, läßt sich mit der Spannungsweiterleitung von der ersten zur zweiten Lok mit sep. Zuführung machen. Die Spannungsführung von den Radstromabnehmern der zweiten Lok kappen. Ähnlich verhält es sich ja auch bei geschobenen Zügen.
Daher war vor etlichen Wochen meine Frage bezüglich Leitungsführung, speziell Miniministeckverbindungen von Waggon zu Waggon bis zur schiebenden Lok. Da muß dann der Steuerwagen stromabnehmende Achsen erhalten. Hier brauchst Du aber nur den Plus bis zur Lok durchführen. Den Plus vom Lokschleifer sperrst Du mit einer Diode. Den Minus kannst Du normal von der Lok nehmen.  Dann fährt der Zug mit ziehender Lok in der Gegenrichtung wieder ganz ohne Spannung vom Steuerwagen. Dies ist auch gut bei Kopfbahnhofbetrieb zu verwenden.
H-W

Zum Problem mit Doppeltraktion und geschobenen Zügen (Wendezüge, Triebwagen etc.). Ich bin so vorgegangen:
Jeder Halteabschnitt ist in zwei Abschnitte unterteilt (zuerst Zwischenabschnitt ZA, dann Hauptabschnitt HA). ZA ist mindestens so lang wie längster Zug, z.B. 2 Meter. HA kann kürzer sein, z.B. 1Meter. Besetztmelder nur an HA. Kommt Stromabnehmer in HA, spricht der BM an und schaltet über Relais ZA und HA auf gemeinsame Stromspeisung. Als Stromverbraucher reicht außer einer Lok(achse) auch eine Innenbeleuchtung oder aber lediglich eine mit Graphitlack überbrückte Wagenachse. Es ist also egal, ob Doppeltraktion, Wendezug oder Nachschiebelok gefahren wird. Sobald die erste Achse in HA ankommt, gilt Hp0 oder Hp1 für den gesamten Zug. Das ganze habe ich kombiniert mit Anfahr-Bremsbaustein und es gibt normalerweise keine Entgleisung.
Schöne Grüsse, gerd
Moin,

ich habe meine beiden 151-er einfach mit zwei Kabel elektrisch miteinander verbunden sowie (wegen der nicht so langen Halteabschnitte) die Stromabnahme der zweiten Lok abgeklemmt. Damit hatte ich bisher keine Probleme...

Gruß
Kai
Genau das mache ich auch, Kai. Mir scheint der Elektronikaufwand für nur eine Doppeltraktion nicht angemessen, wenn man nachrüsten muss.
Gruss
Cox
@ Gerd,
genau so funktioniert die EVA Automatik von Fleischmann. Man kann diese teilweise für um 15 -20 (T) Euro in ebay ersteigern.
H-W
@ Kai, Cox,
die Methode mit der elektrischen Verbindung der zwei Loks ist für mich persönlich auch die beste und einfachste Methode. Ich suche halt nur noch ganz feine Buchsen und Stecker, um dann lediglich eine Kabelkupplung von Lok zu Lok zu schaffen.
Bei Schiebetrieb will ich es wie weiter oben  beschrieben machen. Mir sind nämlich, ersten der Aufwand für die notwendige Schaltung bei Selbstbau und zweitens, die Kosten bei Nutzung der fertigen Bauteile zu hoch. Wenn die Mobahersteller die wirklich im Material und Bau billigen elektr. Teile günstiger anbieten würden, könnte man ja schwach werden. Aber so müssen die halt auf Käufer warten.
H-W
Da müsste doch was mit einer starren Deichsel aus beiseitig beschichteter Leiterplatte zu machen sein. Hat jemand eine Idee?

Gruss
Cox
Moin Hans-Werner,

kennst du Corinna's Seite? Dort hat sie beschrieben, wie sie einen ET 30 umgebaut hat, u.a. mit elektrischer Verbindung zwischen Motorwagen und Steuerwagen:
http://cygbert.franken.de/anlage/umbau-et30/

Gruß
Kai


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