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THEMA: Wo wären wir heute ...
THEMA: Wo wären wir heute ...
...hätte in der Geschichte niemals eine Flurbereinigung stattgefunden? Wie viele Bahngesellschaften gäbe es da alleine noch im deutsch sprachigen Raum? Wie viele Spurweiten und Stromsysteme etc? Ist es nötig, dass ein und das selbe Modell von mehreren Herstellern erhältlich ist? Vielleicht ist Arnold am Boden, die Konstellation um Minitrix war auch schon mal besser und Roco, na ja, wäre schade.
Andere Länder, andere Sitten!
Der US-N-Markt wird je länger je mehr mit Gold und Perlen bombardiert! Monatlich, wöchentlich, im Winter sogar fast täglich! Atlas Bachmann Intermountain Kato LifeLike und wie sie alle heissen. Monatlich im Abo von MTL 5 bis 8 neue Güterwagen. Loks ohne Schwungmasse nur noch, wenns nicht anders geht. China, Japan und Korea produzieren Spitzenqualität, bis vor kurzem war bei LifeLike sogar das genaue Geburtsdatum der Lok auf den Boden gestempelt. Eier-Räder gibts nicht mehr und die meisten Diesel werden mit 2 oder 3 verschiedenen Loknummern geliefert, mal analog und für 10 US$ mehr mit Decoder (das macht dann halt für ein grösseres Modell etwas über 100 US$) Messingmodelle kosten drüben das was hier Grossserienware. Hat ein Hersteller mal ein Problem, dann kommt das nächste Modell/Serie als Referenz für alle anderen. Es lebe die Spur N!
Und in Europa? Kleinkariert am alten festhalten. Haben wir nicht schon längst alle Güterwagen, die vor 30 Jahren schon im Katalog waren? Da sag ich nur, Flur bereinigen. Weg frei für neues, innovatives; Modelle wie Hersteller. Normalerweise verschwindet schlechte Ware von selbst vom Markt, weil der Absatz fehlt. Aber was sind das nur für Zeitgenossen, die beim Bäcker ein Brötchen von gestern kaufen? Die US-N macht uns vor, was nach aktuellem Stand der Technik möglich ist. Vielleicht finden sich Hersteller, die uns auch so beglücken. Dann können wir wieder ungesehen mit blindem Vertrauen Modelle kaufen, werden uns daran freuen und danke sagen. Vorbei die Zeit des ärgerns. Und die Geschichte wird zeigen, dass die Flurbereinigung notwendig war.
Hoffentlich kommt sie nicht zu spät.
Gruss Felix
Andere Länder, andere Sitten!
Der US-N-Markt wird je länger je mehr mit Gold und Perlen bombardiert! Monatlich, wöchentlich, im Winter sogar fast täglich! Atlas Bachmann Intermountain Kato LifeLike und wie sie alle heissen. Monatlich im Abo von MTL 5 bis 8 neue Güterwagen. Loks ohne Schwungmasse nur noch, wenns nicht anders geht. China, Japan und Korea produzieren Spitzenqualität, bis vor kurzem war bei LifeLike sogar das genaue Geburtsdatum der Lok auf den Boden gestempelt. Eier-Räder gibts nicht mehr und die meisten Diesel werden mit 2 oder 3 verschiedenen Loknummern geliefert, mal analog und für 10 US$ mehr mit Decoder (das macht dann halt für ein grösseres Modell etwas über 100 US$) Messingmodelle kosten drüben das was hier Grossserienware. Hat ein Hersteller mal ein Problem, dann kommt das nächste Modell/Serie als Referenz für alle anderen. Es lebe die Spur N!
Und in Europa? Kleinkariert am alten festhalten. Haben wir nicht schon längst alle Güterwagen, die vor 30 Jahren schon im Katalog waren? Da sag ich nur, Flur bereinigen. Weg frei für neues, innovatives; Modelle wie Hersteller. Normalerweise verschwindet schlechte Ware von selbst vom Markt, weil der Absatz fehlt. Aber was sind das nur für Zeitgenossen, die beim Bäcker ein Brötchen von gestern kaufen? Die US-N macht uns vor, was nach aktuellem Stand der Technik möglich ist. Vielleicht finden sich Hersteller, die uns auch so beglücken. Dann können wir wieder ungesehen mit blindem Vertrauen Modelle kaufen, werden uns daran freuen und danke sagen. Vorbei die Zeit des ärgerns. Und die Geschichte wird zeigen, dass die Flurbereinigung notwendig war.
Hoffentlich kommt sie nicht zu spät.
Gruss Felix
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 00:21
die meisten europäischen Hersteller haben es ja noch immer noch kapiert, dass es nicht darauf ankommt, wirklich jede Standard-Lok im Katalog zu haben. Es macht eigentlich keinen Sinn, eine Lok unverändert mehr als 2 oder 3 Jahre im Katalog zu haben, wer sie dann noch nicht hat, wird eh am Gebrauchtmarkt günstiger versorgt. Wenn man dann sieht, wie lange sich irgendein Schrott hällt! Beispiel Nr. V160 und Ableger - die Brawa-Lok hierzu ist sehr gut, der Rest ist Müll, wieso haben aber MTX, Roco und GFN die immer noch im Katalog, es wäre wohl weitaus billiger, wenn Brawa ein paar Gehäuse-Varianten bringt. Überhaupt scheint Brawa am ehesten die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: die Modelle werden Variantentechnisch bis zum äußersten ausgeschlachtet, am Ende nochmal die Standard-Varianten mit anderer Nummer, die dann auch noch ein paar Jahre bleiben. Mal sehen, ob und wann die Ferkel ganz "verduften" - stehen ja noch die verkehrsrote-Version und evtl. die rumänische Lackierung aus.
Ulrich [Gast] - 17.01.03 00:21
Hallo Felix,
was stört daran, wenn mehrere Hersteller dasselbe Modell anbieten ?
Allein dadurch entsteht doch erst ein wenig Wettbewerb !
Bei zu vielen Modellen ist man in Spur N eben nur auf einen Hersteller angewiesen ! Durch das Ableben von Arnold werden in unserer Spur z.B. keine Kleinloks mehr hergestellt, oder keine Reisezugwagen (z.B. "Halberstädter") mehr für die DR-Epoche. Dafür stellt Brawa lauter DR-Dieselloktypen her. Wenn ich diese für mein Thema und meine Epoche brauche, dann m u ß ich halt bei Brawa kaufen - ob mir deren Produkte gefallen, oder nicht.
Das ist die unangenehmste Form von Flurbereinigung, die ich mir vorstellen kann ...
Ich wünsche mir keine weiteren Flurbereinigungen, sondern mehr
Angebotsfülle.
Gruß Ulrich
was stört daran, wenn mehrere Hersteller dasselbe Modell anbieten ?
Allein dadurch entsteht doch erst ein wenig Wettbewerb !
Bei zu vielen Modellen ist man in Spur N eben nur auf einen Hersteller angewiesen ! Durch das Ableben von Arnold werden in unserer Spur z.B. keine Kleinloks mehr hergestellt, oder keine Reisezugwagen (z.B. "Halberstädter") mehr für die DR-Epoche. Dafür stellt Brawa lauter DR-Dieselloktypen her. Wenn ich diese für mein Thema und meine Epoche brauche, dann m u ß ich halt bei Brawa kaufen - ob mir deren Produkte gefallen, oder nicht.
Das ist die unangenehmste Form von Flurbereinigung, die ich mir vorstellen kann ...
Ich wünsche mir keine weiteren Flurbereinigungen, sondern mehr
Angebotsfülle.
Gruß Ulrich
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 00:27
das Problem ist, dass einige Standard-Loks (V160, V100, E40, BR103) bei fast jedem Hersteller in zumeist völlig überalterter Ausführung rumgammeln, dagegen aber alles, was etwas exklusiver wird bestenfalls einmal.
Ulrich [Gast] - 17.01.03 00:52
Hallo nochmal,
es scheint mir nicht unlogisch zu sein, daß Standard-Loktypen zum Standardsortiment der wichtigen Hersteller gehören.
Bestimmt hätten die BR 103, 151 und 212 von Minitrix heute noch keine Schwungmassen, wenn es nicht Konkurrenzmodelle von GFN (und früher Arnold) geben würde.
Wie viele N-Bahner können denn eine E 52 oder E 77 wirklich thematisch sinnvoll in ihre Anlage integrieren ?
Oder gibt es soviele Sammler und Epochen-Durcheinanderfahrer ?
Noch besser: Wenn nicht obendrein viele "Modellbahner" ihre E-Loks ohne Oberleitung laufen lassen würden, wem sollte man dann eigentlich diese ganzen DRG-Altbau-E-Loks verkaufen ?
Gruß Ulrich
es scheint mir nicht unlogisch zu sein, daß Standard-Loktypen zum Standardsortiment der wichtigen Hersteller gehören.
Bestimmt hätten die BR 103, 151 und 212 von Minitrix heute noch keine Schwungmassen, wenn es nicht Konkurrenzmodelle von GFN (und früher Arnold) geben würde.
Wie viele N-Bahner können denn eine E 52 oder E 77 wirklich thematisch sinnvoll in ihre Anlage integrieren ?
Oder gibt es soviele Sammler und Epochen-Durcheinanderfahrer ?
Noch besser: Wenn nicht obendrein viele "Modellbahner" ihre E-Loks ohne Oberleitung laufen lassen würden, wem sollte man dann eigentlich diese ganzen DRG-Altbau-E-Loks verkaufen ?
Gruß Ulrich
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 01:05
es kaufen vielleicht 10% der Modellbahner nach Epochen.
oefchen [Gast] - 17.01.03 01:22
Hallo an alle,
ich denke da wie der Kai...viel mehr Epochenreine wird´s wohl nicht geben. (?) Wenn ich dran denk, auf ein´s der Krokodile oder den Rheingold zu verzichten, wird mir ganz schwummrig ! Nee Nee , da kann ruhig eine 460er eine S2/5 überholen...ich brauch sie alle
...hab ich mich jetzt geoutet ?
Das mit den US-Herstellern stimmt aber sicher. Die haben aber auch viel mehr Vorbilder die die nachbauen können !
Grüße, FRank
ich denke da wie der Kai...viel mehr Epochenreine wird´s wohl nicht geben. (?) Wenn ich dran denk, auf ein´s der Krokodile oder den Rheingold zu verzichten, wird mir ganz schwummrig ! Nee Nee , da kann ruhig eine 460er eine S2/5 überholen...ich brauch sie alle
Das mit den US-Herstellern stimmt aber sicher. Die haben aber auch viel mehr Vorbilder die die nachbauen können !
Grüße, FRank
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 01:28
naja, in den USA gibt es fast jede Lok in unzähligen verschiedenen Lackierungen, hier zumeist nur einigen wenige (und nichtmal die schaffen die meisten Hersteller!). Ich bin ja mal gespannt, ob z.B. Trix mit seinem MaK (oder Vossloh..)-Maschinen ernsthaft was macht und die gut und gerne 100 Lackierungen wenigstens zu einen nennenswerten Teil umsetzt. GFN macht es mit seiner BR145 ja schon vor
dennyc. [Gast] - 17.01.03 09:54
Hallo,
ich habe vor ca. zwei Jahren angefangen, zusätzlich zu meiner Epoche 1 Sammlung/Anlage auch amerikanische Modelle zu sammeln´und will auch demnächst mit einer "hauseigenen" US-Modulanlage beginnen. Da ich viel direkt in den USA kaufe, habe ich einen recht guten Einblick in die Geflogenheiten des US-N-Bahn Marktes bekommen. Tatsache ist, dass die N-Bahn in den USA boomt. Viele Händler machen damit mehr Umsatz als mit HO! Sogar "der" traditionsreiche HO-Hersteller Athearn ist jetzt in den N-Sektor eingestiegen! Warum wohl? Es tut sich aber wirklich viel Neues, auch in Sachen Technik (bessere Motoren, DCC serienmäßig usw). So sind z.B. die im N-Sektor als Güterwagenhersteller bekannten Firmen Microtrains und Intermountain in die Produktion von Loks eingestiegen. Atlas hat sogar ein völlig neues Gleissystem (Code 55) entwickelt! Alle Hersteller haben inzwischen eine "Knuckle-Kupplung", die mit der berühmten von Microtrains kompatibel ist. Billiganbieter wie Bachmann oder Model Power haben ihre Qualität erheblich gesteigert, oder versuchen es zumindest (Da war natürlich auch ein erheblicher Nachholbedarf!). Da ich auch das amerik. Atlas-Forum lese, sind mir aber auch die Nachteile des Marktes drüben bekannt: Es wird fast nur noch in Fernost produziert!! Viele Modelle werden nur in kleinen Serien und nur auf Bestellung aufgelegt. Und wenn man nicht immer "Gewehr bei Fuß steht", sind die gewünschten Modelle weg. Es gibt zwar auch sog. "reruns", also Wiederauflagen, aber nicht immer und eben nicht zu jeder Zeit. So wie es bei Fleischmann läuft (Fast alles ist fast immer verfügbar.), das kennen die Amis meisten nicht (Würden sie aber gerne haben!). Und die Preise haben natürlich auch angezogen! Obwohl ich eine perfekt laufende, super bedruckte Kato-Lok bei Direkt-Bestellung in den USA für ca 80 Euro (incl. Porto und Zoll) bekomme.
Meinem Sohn z.B. habe ich ein paar billige Life-Like Diesels ersteigert, mit denen der wirklich fahren kann, ohne dass die an jeder Weiche stehenbleiben, ruckeln oder sonstigen Frust verursachen. (Die haben nämlich Schwungmassen!)
Mit einem Satz: Ich bin der Meinung, unsere Hersteller "verschnarchen" schlichtweg das Potential, das in der Spur N steckt oder sie machen mit "Schlamperei" und Inkompentenz das wieder kaputt, was sie einmal erreicht haben.
Aber auch wir N-Bahner müssen vielleicht etwas umdenken. Das was Roco jetzt mit den Schürzenwagen und den Hechten macht, ist "amerikanisch"!(Allerdings wäre eine Überarbeitung nicht schlecht gewesen!)
Schönen Tag noch
dennyc.
ich habe vor ca. zwei Jahren angefangen, zusätzlich zu meiner Epoche 1 Sammlung/Anlage auch amerikanische Modelle zu sammeln´und will auch demnächst mit einer "hauseigenen" US-Modulanlage beginnen. Da ich viel direkt in den USA kaufe, habe ich einen recht guten Einblick in die Geflogenheiten des US-N-Bahn Marktes bekommen. Tatsache ist, dass die N-Bahn in den USA boomt. Viele Händler machen damit mehr Umsatz als mit HO! Sogar "der" traditionsreiche HO-Hersteller Athearn ist jetzt in den N-Sektor eingestiegen! Warum wohl? Es tut sich aber wirklich viel Neues, auch in Sachen Technik (bessere Motoren, DCC serienmäßig usw). So sind z.B. die im N-Sektor als Güterwagenhersteller bekannten Firmen Microtrains und Intermountain in die Produktion von Loks eingestiegen. Atlas hat sogar ein völlig neues Gleissystem (Code 55) entwickelt! Alle Hersteller haben inzwischen eine "Knuckle-Kupplung", die mit der berühmten von Microtrains kompatibel ist. Billiganbieter wie Bachmann oder Model Power haben ihre Qualität erheblich gesteigert, oder versuchen es zumindest (Da war natürlich auch ein erheblicher Nachholbedarf!). Da ich auch das amerik. Atlas-Forum lese, sind mir aber auch die Nachteile des Marktes drüben bekannt: Es wird fast nur noch in Fernost produziert!! Viele Modelle werden nur in kleinen Serien und nur auf Bestellung aufgelegt. Und wenn man nicht immer "Gewehr bei Fuß steht", sind die gewünschten Modelle weg. Es gibt zwar auch sog. "reruns", also Wiederauflagen, aber nicht immer und eben nicht zu jeder Zeit. So wie es bei Fleischmann läuft (Fast alles ist fast immer verfügbar.), das kennen die Amis meisten nicht (Würden sie aber gerne haben!). Und die Preise haben natürlich auch angezogen! Obwohl ich eine perfekt laufende, super bedruckte Kato-Lok bei Direkt-Bestellung in den USA für ca 80 Euro (incl. Porto und Zoll) bekomme.
Meinem Sohn z.B. habe ich ein paar billige Life-Like Diesels ersteigert, mit denen der wirklich fahren kann, ohne dass die an jeder Weiche stehenbleiben, ruckeln oder sonstigen Frust verursachen. (Die haben nämlich Schwungmassen!)
Mit einem Satz: Ich bin der Meinung, unsere Hersteller "verschnarchen" schlichtweg das Potential, das in der Spur N steckt oder sie machen mit "Schlamperei" und Inkompentenz das wieder kaputt, was sie einmal erreicht haben.
Aber auch wir N-Bahner müssen vielleicht etwas umdenken. Das was Roco jetzt mit den Schürzenwagen und den Hechten macht, ist "amerikanisch"!(Allerdings wäre eine Überarbeitung nicht schlecht gewesen!)
Schönen Tag noch
dennyc.
Peter [Gast] - 17.01.03 10:17
Hallo,
völlig korrekt! Wenn es heisst "zu dem Preis können wir nicht in Deutschland fertigen", ja dann müssen eben die Sachen in Asien gemacht werden. Es ist halt so! Als die Textilindustrie pleite ging, hat auch kein Schwein danach gefragt! Nein, jeder wollte ne Jeans für 50,- Mark haben usw... Das ging schon bei Videorecodern, Fernsehern und so weiter so, jetzt passiert es eben bei Modellbahnen!
Fast alle fertigen doch schon in Ungarn, Slowakei und was weiss ich wo! Schuco ist auch schon längst ein reiner Importeur.
Hauptsache es kommt was Gescheites zum bezahlbaren Preis. Dieses "Made in Germany"-Getue und dann kommt Mist ist doch zum übergeben (wollte was anders schreiben)!
Peter
völlig korrekt! Wenn es heisst "zu dem Preis können wir nicht in Deutschland fertigen", ja dann müssen eben die Sachen in Asien gemacht werden. Es ist halt so! Als die Textilindustrie pleite ging, hat auch kein Schwein danach gefragt! Nein, jeder wollte ne Jeans für 50,- Mark haben usw... Das ging schon bei Videorecodern, Fernsehern und so weiter so, jetzt passiert es eben bei Modellbahnen!
Fast alle fertigen doch schon in Ungarn, Slowakei und was weiss ich wo! Schuco ist auch schon längst ein reiner Importeur.
Hauptsache es kommt was Gescheites zum bezahlbaren Preis. Dieses "Made in Germany"-Getue und dann kommt Mist ist doch zum übergeben (wollte was anders schreiben)!
Peter
ralf [Gast] - 17.01.03 12:21
hm ... was das thema "können wir in deutschland zu dem preis nicht herstellen" ...: ich erinnere mich, wie NIKE damals auch nach asien ging, um dort zu produzieren, weil die lohnkosten dort erheblich niedriger waren. das paar NIKE-schuhe kostete dann aber nach wie vor 119,- DM. im ausland alles billiger herstellen und in deutschland verkaufen wird nicht funktionieren. falls weiterhin soviele deutsche auswandern, kann es aber genügend kundschaft deutscher modelleisenbahnen im uasland geben. vielleicht können die hersteller ja mal von denen leben
ralf
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 13:14
das Fleischmann mit seinem Komzept nicht schon auf die Nase geflogen ist, wundert mich eh extrem - die müssen ein gigantisches Lager haben, dass - wieso auch immer - ohne irgendwelche größeren Kosten läuft.
Peter [Gast] - 17.01.03 13:50
Hallo,
vielleicht waren die bei Fleischmann gescheit. Franken sind ja sparsame Leute. Vielleicht verzichtet Herr Fleischmann auf seinen dicken Dienstwagen und investiert lieber.
Bis vor 2 Jahren sollte man (so sagten Banken, Steuerberater etc.) möglichst viel Kosten machen und bloss kein Eigenkapital aufbauen. Viele haben so gehandelt und heute sagen die gleichen Banker "Ihr habt zu wenig Eigenkapital - Ihr kriegt nichts mehr". Wenn Fleischmann wie ein vernünftiger Unternehmer gehandelt hat, dann kann er auch noch heute investieren. Viele, die als Familienbetrieb einen Geschäftsführer einstellen - mit Gehalt - Sekretärin, Gewinnbeteiligung, Dienst-Benz usw., sehen heute alt aus. Vielleicht haben sie dadurch einen besseren Aufschlag oder Abschlag (je nach Sportart) aber diese Firmen sind meist ausgesaugt. Vielleicht ist deshalb bei Fleischmann vieles besser. Da kümmert sich der Chef sogar um seine besten Kunden.
Peter
vielleicht waren die bei Fleischmann gescheit. Franken sind ja sparsame Leute. Vielleicht verzichtet Herr Fleischmann auf seinen dicken Dienstwagen und investiert lieber.
Bis vor 2 Jahren sollte man (so sagten Banken, Steuerberater etc.) möglichst viel Kosten machen und bloss kein Eigenkapital aufbauen. Viele haben so gehandelt und heute sagen die gleichen Banker "Ihr habt zu wenig Eigenkapital - Ihr kriegt nichts mehr". Wenn Fleischmann wie ein vernünftiger Unternehmer gehandelt hat, dann kann er auch noch heute investieren. Viele, die als Familienbetrieb einen Geschäftsführer einstellen - mit Gehalt - Sekretärin, Gewinnbeteiligung, Dienst-Benz usw., sehen heute alt aus. Vielleicht haben sie dadurch einen besseren Aufschlag oder Abschlag (je nach Sportart) aber diese Firmen sind meist ausgesaugt. Vielleicht ist deshalb bei Fleischmann vieles besser. Da kümmert sich der Chef sogar um seine besten Kunden.
Peter
Hermann [Gast] - 17.01.03 14:27
Ich stimme zu, dass die Lohnkosten und Fertigungskosten im Ausland niedriger sind, aber dadurch werden die Preise für die Modelle auch nicht günstiger!
Nach meiner Meinung sind Deutsche Firmen auch in der Lage zu guten Konditionen und in sehr guten Qualität zu produzieren, sonst würden doch die ganze verarbeitende Industrie doch schon längst aus Deutschland verschwunden sein.
Es liegt an die Firmenphilsiophie z.B. wie wird die Firma geführt, wie sind die Leute motiviert, wie ist das Know How, Ausbildungsstand etc. etc.
Es ist nur die Frage, was die Firmen daraus machen.
Nach meiner Meinung sind Deutsche Firmen auch in der Lage zu guten Konditionen und in sehr guten Qualität zu produzieren, sonst würden doch die ganze verarbeitende Industrie doch schon längst aus Deutschland verschwunden sein.
Es liegt an die Firmenphilsiophie z.B. wie wird die Firma geführt, wie sind die Leute motiviert, wie ist das Know How, Ausbildungsstand etc. etc.
Es ist nur die Frage, was die Firmen daraus machen.
Hans-Werner [Gast] - 17.01.03 14:33
Hi,
ja was sagt uns das Vor erläuterte. Nämlich viel. In einem Betrieb, mit mehr familiären Flair, und somit gutem Umfeld für die Mitarbeiter, kommt ein ganz anderes Verhalten der dort Beschäftigten auf. Sie leben mit " Ihrem " Werk und stehen dann auch zu Entscheidungen des Chefs. Dies ist Mitarbeiter-indentifikation mit ihrer Arbeit. Denn bei Fleischmann sind die Eigner auch noch Chef und nicht irgend so ein windiger angestellter Geschäftsführer-Theoretiker, mit den Gewinnmaximierungsflauseln, über Alles, bei dem die Bindung zur Basis und den erzeugten Produkten fehlt.
Ich kann nur für uns N-Bahner hoffen, daß es solche Firmen und natürlich Firmeninhaber und Verantwortliche in Zukunft auch noch gibt, vielleicht hoffentlich sogar vermehrt; und die Karriere-SprungbrettGeschäftsführer verdrängt werden.
Zu den gut geführten und marktausgerichteten Firmen zähle ich übrigens auch MäTrix. Was man so von dort hört, stehen die Mitarbeiter auch zu " Ihrem " Werk. Der Erfolg gibt ihnen aus verschiedenen auch Traditionsgründen, trotz teilweise schlimmer Qualitätsmängel, verschiedener Produkte recht.
Das derzeitige Gewurschtel einmal Vor und wieder Zurück, auch stark durch die Politik beeinflußt, kann und darf so nicht mehr länger weitergehen.
Es kann ja eigentlich nur besser werden.
Hans-Werner
ja was sagt uns das Vor erläuterte. Nämlich viel. In einem Betrieb, mit mehr familiären Flair, und somit gutem Umfeld für die Mitarbeiter, kommt ein ganz anderes Verhalten der dort Beschäftigten auf. Sie leben mit " Ihrem " Werk und stehen dann auch zu Entscheidungen des Chefs. Dies ist Mitarbeiter-indentifikation mit ihrer Arbeit. Denn bei Fleischmann sind die Eigner auch noch Chef und nicht irgend so ein windiger angestellter Geschäftsführer-Theoretiker, mit den Gewinnmaximierungsflauseln, über Alles, bei dem die Bindung zur Basis und den erzeugten Produkten fehlt.
Ich kann nur für uns N-Bahner hoffen, daß es solche Firmen und natürlich Firmeninhaber und Verantwortliche in Zukunft auch noch gibt, vielleicht hoffentlich sogar vermehrt; und die Karriere-SprungbrettGeschäftsführer verdrängt werden.
Zu den gut geführten und marktausgerichteten Firmen zähle ich übrigens auch MäTrix. Was man so von dort hört, stehen die Mitarbeiter auch zu " Ihrem " Werk. Der Erfolg gibt ihnen aus verschiedenen auch Traditionsgründen, trotz teilweise schlimmer Qualitätsmängel, verschiedener Produkte recht.
Das derzeitige Gewurschtel einmal Vor und wieder Zurück, auch stark durch die Politik beeinflußt, kann und darf so nicht mehr länger weitergehen.
Es kann ja eigentlich nur besser werden.
Hans-Werner
Peter [Gast] - 17.01.03 15:32
Hallo,
erst einmal: damit mich keiner Mißversteht: es geht mir nicht darum, den Standort Deutschland in den Kakao zu ziehen. Es geht aber nicht an, dass Hersteller "Made in Germany" labern, aber die ganzen Innereien in ihrem Zweigwerk in weißderteufelwo produzieren lassen. Die kloppen sich stolz auf die Schultern und verticken Schund zu Wahnsinnspreisen. Dann lieber gut in Asien gefertigt und hier zum anständigen Preis verkauft: siehe PIKO in H0. Hugo Boss fertigt seine Anzüge auch nicht in Deutschland. Ganze Branchen sind weg. IBM macht das letzte Werk in Mainz zu. Andere kommen aber auch schon wieder, siehe Autozulieferer.
Mir ist es egal (das bestimmt nämlich der freie Markt), wo ein Produkt hergestellt wird. Hauptsache es ist den Preis-Wert. Außer natürlich Kinder-, Sklavenarbeit oder es wird mit zweifelhaften Materialien hergestellt und/oder mit Umweltverschmutzung. Ich glaube darüber sind wir uns ja wohl einig.
Peter
erst einmal: damit mich keiner Mißversteht: es geht mir nicht darum, den Standort Deutschland in den Kakao zu ziehen. Es geht aber nicht an, dass Hersteller "Made in Germany" labern, aber die ganzen Innereien in ihrem Zweigwerk in weißderteufelwo produzieren lassen. Die kloppen sich stolz auf die Schultern und verticken Schund zu Wahnsinnspreisen. Dann lieber gut in Asien gefertigt und hier zum anständigen Preis verkauft: siehe PIKO in H0. Hugo Boss fertigt seine Anzüge auch nicht in Deutschland. Ganze Branchen sind weg. IBM macht das letzte Werk in Mainz zu. Andere kommen aber auch schon wieder, siehe Autozulieferer.
Mir ist es egal (das bestimmt nämlich der freie Markt), wo ein Produkt hergestellt wird. Hauptsache es ist den Preis-Wert. Außer natürlich Kinder-, Sklavenarbeit oder es wird mit zweifelhaften Materialien hergestellt und/oder mit Umweltverschmutzung. Ich glaube darüber sind wir uns ja wohl einig.
Peter
[unbekannt] [Gast] - 17.01.03 16:25
Hallo,
als Epoche 1 Fan ist mir Fleischmann sowieso lieb und "teuer". Ich finde auch, dass Fleischmann solide arbeitet, in jeder Hinsicht, und das sollte auch so bleiben. Herr Fleischmann ist da sicher ein Garant. Bei Märklin resp. Trix bin ich mir da nicht so sicher, zu viel läuft doch schief.
Ich habe vor allem Bedenken, dass die N-Bahn insgesamt Schaden nimmt, wenn nicht dringend innovativ entwickelt(Modellpflege!), solide gearbeitet (keinen "Murks" produzieren wie bei Minitrix und Arnold, in verschiedener Hinsicht), bezahlbar hergestellt (Denkt auch an den Nachwuchs! Für den gibt es nicht viel hier!) und publikumswirksam präsentiert wird(Wo bleibt eigentlich Werbung für die Spur N?).
In der Hinsicht läuft es in den USA offensichtlich besser, aber, wie oben geschrieben, natürlich nicht optimal!
Gruß
dennyc.
als Epoche 1 Fan ist mir Fleischmann sowieso lieb und "teuer". Ich finde auch, dass Fleischmann solide arbeitet, in jeder Hinsicht, und das sollte auch so bleiben. Herr Fleischmann ist da sicher ein Garant. Bei Märklin resp. Trix bin ich mir da nicht so sicher, zu viel läuft doch schief.
Ich habe vor allem Bedenken, dass die N-Bahn insgesamt Schaden nimmt, wenn nicht dringend innovativ entwickelt(Modellpflege!), solide gearbeitet (keinen "Murks" produzieren wie bei Minitrix und Arnold, in verschiedener Hinsicht), bezahlbar hergestellt (Denkt auch an den Nachwuchs! Für den gibt es nicht viel hier!) und publikumswirksam präsentiert wird(Wo bleibt eigentlich Werbung für die Spur N?).
In der Hinsicht läuft es in den USA offensichtlich besser, aber, wie oben geschrieben, natürlich nicht optimal!
Gruß
dennyc.
mawo [Gast] - 17.01.03 17:43
Hallo,
schreibe jetzt unter dem Kürzel mawo (ist von meinem Sch.. -Doppel-Vornamen Manfred-Wolfgang) um nicht WolfgaNg in die Quere zu kommen, deen der war vor mir schon im Forum. Ansonsten gelten die gleichen Werte wie im N-Bahner-Verzeichnis.
So nun zum Thema: gerade der Aspekt unseres Nachwuchses wird von der Industrie herzlich wenig beachtet. Als ich noch Schüler war (lang, lang ist's her) konnte man durchaus vom Taschengeld alle 3 - 4 Monate sich was gönnen. Vor allen Dingen gab's eine Reihe von Bausätzen. Das sparte und machte Spass (war meine Märklin-HO-Phase). Jedes Gebäude war schwieriger zusammen zu bauen (Sch..Rechtschreibereform), als die Wagenbausätze. Conrad versucht's in HO ja auf Sparflamme - in N (Großserie) läuft da gar nichts. Wenn's aber nicht gelingt, die Jugendlichen zu einem finanzierbaren Hobby zu animieren wird's eng für die Hersteller. Die Konkurrenz vom PC ist grösser geworden. Computerspiele (wenn sie nicht gerade top aktuell sind, gibt es spottbillig.
Ich für meinen Teil stelle an ein Modell einige Hauptforderungen:
1. Hauptabmessungen müssen stimmen
2. der Gesamteindruck muß stimmig sein (ich muß den Typ gleich identifizieren können)
3. eingesetzte Fenster
4. der Antrieb (Motor und Getriebeabstimmung) muß o.k. sein. Die Kiste sollte Schwungmasse haben.
5. die Stromaufnahme muß sichergestellt sein (3-Punkt-Aufhängung)
6. KK
Was es für mich nicht haben muß:
1. Detaillierung bis ins Kleinste (kann man nachrüsten)
2. auch auf eine lesbare Beschriftung bis ins Kleinste kann ich verzichten
3. Unterbodengestaltung
Da hab' ich mich vielleicht geoutet - aber ich bin halt Bastler und Betriebsbahner - und beim Fahren sieht man weder jedes Detail, noch einen perfekten Unterboden, noch die kleinste Beschriftung. Ich denke, damit kann man die Kosten deutlich senken.
Das heißt aber nicht zurück zu Arnolds ersten V200.
Gruß
Wolfgang aus der Nordheide
schreibe jetzt unter dem Kürzel mawo (ist von meinem Sch.. -Doppel-Vornamen Manfred-Wolfgang) um nicht WolfgaNg in die Quere zu kommen, deen der war vor mir schon im Forum. Ansonsten gelten die gleichen Werte wie im N-Bahner-Verzeichnis.
So nun zum Thema: gerade der Aspekt unseres Nachwuchses wird von der Industrie herzlich wenig beachtet. Als ich noch Schüler war (lang, lang ist's her) konnte man durchaus vom Taschengeld alle 3 - 4 Monate sich was gönnen. Vor allen Dingen gab's eine Reihe von Bausätzen. Das sparte und machte Spass (war meine Märklin-HO-Phase). Jedes Gebäude war schwieriger zusammen zu bauen (Sch..Rechtschreibereform), als die Wagenbausätze. Conrad versucht's in HO ja auf Sparflamme - in N (Großserie) läuft da gar nichts. Wenn's aber nicht gelingt, die Jugendlichen zu einem finanzierbaren Hobby zu animieren wird's eng für die Hersteller. Die Konkurrenz vom PC ist grösser geworden. Computerspiele (wenn sie nicht gerade top aktuell sind, gibt es spottbillig.
Ich für meinen Teil stelle an ein Modell einige Hauptforderungen:
1. Hauptabmessungen müssen stimmen
2. der Gesamteindruck muß stimmig sein (ich muß den Typ gleich identifizieren können)
3. eingesetzte Fenster
4. der Antrieb (Motor und Getriebeabstimmung) muß o.k. sein. Die Kiste sollte Schwungmasse haben.
5. die Stromaufnahme muß sichergestellt sein (3-Punkt-Aufhängung)
6. KK
Was es für mich nicht haben muß:
1. Detaillierung bis ins Kleinste (kann man nachrüsten)
2. auch auf eine lesbare Beschriftung bis ins Kleinste kann ich verzichten
3. Unterbodengestaltung
Da hab' ich mich vielleicht geoutet - aber ich bin halt Bastler und Betriebsbahner - und beim Fahren sieht man weder jedes Detail, noch einen perfekten Unterboden, noch die kleinste Beschriftung. Ich denke, damit kann man die Kosten deutlich senken.
Das heißt aber nicht zurück zu Arnolds ersten V200.
Gruß
Wolfgang aus der Nordheide
maron [Gast] - 17.01.03 18:41
Das Hauptproblem der Spur N ist wohl die Preispolitik und der ausgehende Nachwuchs.Der Preisunterschied zwischen HO und N wird doch immer geringer.Wenn Firmen wie Arnold und Trix heute teurer anbieten wie im HO Sektor kann die Fahrt doch nur am Prellbock enden und schadet letztendlich der gesamten N-Branche und dem Image.
Dem Nachwuchs fehlen solche Modelle die heute fahren und preisgünstig sind ,siehe Piko & Co.Für solche Produktionszweige ist es sinnvoll die Fertigung ins Ausland zu verlegen.Nun gibt es ja Firmen die generell im billigen Wirtschaftsraum produzieren.Deren Produkte haben aber eigenartiger Weise das gleiche Preisniveau? Für Neuentwicklungen ist heute schwer die hohen Kosten über die Verkaufszahlen zu amortisieren da die Kernbaureihen fast schon alle auf dem Markt sind.Doch nicht jeder Laie kauft sich nochmal die gleiche Lok wenn er die schon hat.Wohl auch deshalb tun sich die Hersteller mit Überarbeitungen schwer.
Das zunehmend Splittergattungen wie eine E 77 teuer werden als eine V100 ist logisch.Wenn aber eine Arnold 02 mehr kostet wie deren Roco HO Kongruenz dann ist es um diesen Maßstab schlecht bestellt.
Dem Nachwuchs fehlen solche Modelle die heute fahren und preisgünstig sind ,siehe Piko & Co.Für solche Produktionszweige ist es sinnvoll die Fertigung ins Ausland zu verlegen.Nun gibt es ja Firmen die generell im billigen Wirtschaftsraum produzieren.Deren Produkte haben aber eigenartiger Weise das gleiche Preisniveau? Für Neuentwicklungen ist heute schwer die hohen Kosten über die Verkaufszahlen zu amortisieren da die Kernbaureihen fast schon alle auf dem Markt sind.Doch nicht jeder Laie kauft sich nochmal die gleiche Lok wenn er die schon hat.Wohl auch deshalb tun sich die Hersteller mit Überarbeitungen schwer.
Das zunehmend Splittergattungen wie eine E 77 teuer werden als eine V100 ist logisch.Wenn aber eine Arnold 02 mehr kostet wie deren Roco HO Kongruenz dann ist es um diesen Maßstab schlecht bestellt.
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 19:12
hat Roco die 02 überhaupt in H0? Die 18.201 kostet dort jedenfalls deutlich mehr.
Übrigens ist es absoluter Quatsch, dass der Preisunterschied immer kleiner wird, vielmehr war vor einigen Jahren eine gute N-Lok teurer, als ihr H0-Pendant - heute ist selbst Spur 1 nicht mehr viel teurer als die "wir kaufen eh alles-Spur".
Übrigens ist es absoluter Quatsch, dass der Preisunterschied immer kleiner wird, vielmehr war vor einigen Jahren eine gute N-Lok teurer, als ihr H0-Pendant - heute ist selbst Spur 1 nicht mehr viel teurer als die "wir kaufen eh alles-Spur".
Ulrich [Gast] - 17.01.03 19:17
Hallo,
zum Einstieg für Kinder ist halt H0 besser, weil unempfindlicher.
Kids haben nicht Geduld, um lange zu putzen oder nachzubessern, bis die Bahn so richtig läuft. Irgendwann landet sowieso alles in einer Kiste und kommt in den Keller.
Und als Erwachsener fängt man dann noch einmal mit Sinn und Verstand mit N neu an.
Als Mindestalter für den Einstieg in Spur N würde ich 21 Jahre
vorschlagen, am besten gleich als Empfehlung vom Gesetzgeber.png)
Da man aber mit 21 weder Geld noch Zeit für so ein Hobby hat, wäre dann eigentlich 30 eine gute Empfehlung für den Einstieg ...
Wir brauchen mehr gute Startsets für 30jährige !
Gruß Ulrich
zum Einstieg für Kinder ist halt H0 besser, weil unempfindlicher.
Kids haben nicht Geduld, um lange zu putzen oder nachzubessern, bis die Bahn so richtig läuft. Irgendwann landet sowieso alles in einer Kiste und kommt in den Keller.
Und als Erwachsener fängt man dann noch einmal mit Sinn und Verstand mit N neu an.
Als Mindestalter für den Einstieg in Spur N würde ich 21 Jahre
vorschlagen, am besten gleich als Empfehlung vom Gesetzgeber
Da man aber mit 21 weder Geld noch Zeit für so ein Hobby hat, wäre dann eigentlich 30 eine gute Empfehlung für den Einstieg ...
Wir brauchen mehr gute Startsets für 30jährige !
Gruß Ulrich
HeNdrik [Gast] - 17.01.03 19:27
Also mir gefallen die Preise auch nicht, aber ich glaube nicht, dass die "Nachwuchsprobleme" vom Geld abhängen. Denn heute hat im Durchschnitt jeder Schüler ca.40 Euro monatlich in der Tasche. Da kann man sich schon nach 3-4 Monaten ein neues Modell zulegen.
Ich glaube eher das wir Modellbahner gefordert sind!! Wir müssen die Attraktivität des Hobbys Modellbahn vermitteln!! (Hab' grad' ein deja vu! Glaube ich habe das schonmal hier im Forum geschrieben, egel doppelt hält besser) Also Leute raus aus den Schneckenhäusern und ran an die Jugend!!
Sonst finde ich, ist gerade die Überarbeitung der Modelle wichtig!! Stell' man sich vor VW würde immer noch den Käfer aus der ersten Serie produzieren!
Gruss HeNdrik
Ich glaube eher das wir Modellbahner gefordert sind!! Wir müssen die Attraktivität des Hobbys Modellbahn vermitteln!! (Hab' grad' ein deja vu! Glaube ich habe das schonmal hier im Forum geschrieben, egel doppelt hält besser) Also Leute raus aus den Schneckenhäusern und ran an die Jugend!!
Sonst finde ich, ist gerade die Überarbeitung der Modelle wichtig!! Stell' man sich vor VW würde immer noch den Käfer aus der ersten Serie produzieren!
Gruss HeNdrik
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 19:50
Ulrich: das Verhältnix N<->H0 hat sich nicht so weltbewegend geändert (ich glaube auch nicht, dass die bei der Frage "womit Anfangen" allgegenwärtigen TT-Bahner da irgendwas erreichen), der Markt ist insgesamt dramatisch eingebrochen. Hatte früher statistisch jeder dritte Haushalt eine Modellbahn, ist es heute vielleicht jeder 10te, das kombiniert mit Herstellern, die kaum in der Lage sind die NEM einzuhalten (übrigens in H0 auch nicht besser) und dem Problem, dass Märklin ALLES verkaufen kann, weil es da viele Sammler gibt, ist das Problem.
Peter [Gast] - 17.01.03 20:29
Hallo,
sorry, ich gebe mal wieder meinen Senf dazu:
Spur N ist eine Lebenseinstellung. Ich habe seit 1973 (da war ich 10) eine eigene N-Bahn (TRIX- also Minitrix), seit ich im Kindergarten war, habe ich davon geträumt. Immernoch bin ich der Ansicht, daß die Leute iNfiziert werden müssen!! Man muss es sehen, es wird dann interessant! Leute, wir dürfen uns nicht aussperren!
Macht es offensiv! Dann müsste es klappen. Als Trixxer träum ich auch davon: dann auch für meine Freunde in Nürnberg!!!
Peter (langsam einer, der ein sich als Franke fühlt)
sorry, ich gebe mal wieder meinen Senf dazu:
Spur N ist eine Lebenseinstellung. Ich habe seit 1973 (da war ich 10) eine eigene N-Bahn (TRIX- also Minitrix), seit ich im Kindergarten war, habe ich davon geträumt. Immernoch bin ich der Ansicht, daß die Leute iNfiziert werden müssen!! Man muss es sehen, es wird dann interessant! Leute, wir dürfen uns nicht aussperren!
Macht es offensiv! Dann müsste es klappen. Als Trixxer träum ich auch davon: dann auch für meine Freunde in Nürnberg!!!
Peter (langsam einer, der ein sich als Franke fühlt)
Hans-Werner [Gast] - 17.01.03 20:49
ich habe mit viel Interesse die vorstehenden Ausführungen gelesen und kann jedem Argument zustimmen. Irgendwie haben alle recht.
Ich glaube, die Akzeptanz bei dem Nachwuchs fehlt halt zur Zeit. Es gibt zuviele andere spannende Sachen, voran den PC. Selbst Sportvereine haben starken Mitgliederschwund. Dort versucht man es mit mehr Information usw.
Die Zeitungen helfen da natürlich enorm, und zwar kostenlos, wenn sie über Aktionen, Veranstaltungen usw. berichten.
Diese Möglichkeiten haben wir Minderheit N-Bahner leider nicht.
Werbung wäre wichtig, man sieht ja wie die Großkonzerne klotzen um ihre Kunden zu halten und neue zu holen.
Aber wer soll das bezahlen? Die Modellbahnhersteller, bis vielleicht auf M*, nicht. M* hat den Riesenvorteil der jedes Produkt kaufenden Sammler. Hier ist guter Rat teuer. Es bleibt eben nur sich als N-Modellbahner bei jeder Gelegenheit zu outen und das tolle Hobby zu erläutern und dabei auch sich wiederholende Fragen immer wieder zu beantworten. Gleichzeitig muß jedem mit den kleinsten Funken N-Bahninteresse die bestehende Anlage gezeigt werden. Nur so können die in vielen schlummernden Eisenbahnwünsche und auch Träume geweckt werden. Vielleicht kommen dann wieder ein paar Neue in die N-Gemeinde.
Allerdings müssen die Hersteller auch Ihres, mit preiswerten und qualitativ ordentlichen Produkten dazu beitragen.
Dies sind so meine beschränkten Vorstellungen etwas tun zu können.
Unter Umständen schwappt ja einiges von der anscheinend größeren N-Begeisterung der USA zu uns herüber.
Vielleicht kommt ja der PSA N-Fuzzi als guter Onkel aus Übersee?
Diese Vision kann ich allerdings nicht glauben, bevor es schwarz auf weiß zu sehen ist. Näher erscheint mir hier der 1. April!
Gruß
Hans-Werner
Ich glaube, die Akzeptanz bei dem Nachwuchs fehlt halt zur Zeit. Es gibt zuviele andere spannende Sachen, voran den PC. Selbst Sportvereine haben starken Mitgliederschwund. Dort versucht man es mit mehr Information usw.
Die Zeitungen helfen da natürlich enorm, und zwar kostenlos, wenn sie über Aktionen, Veranstaltungen usw. berichten.
Diese Möglichkeiten haben wir Minderheit N-Bahner leider nicht.
Werbung wäre wichtig, man sieht ja wie die Großkonzerne klotzen um ihre Kunden zu halten und neue zu holen.
Aber wer soll das bezahlen? Die Modellbahnhersteller, bis vielleicht auf M*, nicht. M* hat den Riesenvorteil der jedes Produkt kaufenden Sammler. Hier ist guter Rat teuer. Es bleibt eben nur sich als N-Modellbahner bei jeder Gelegenheit zu outen und das tolle Hobby zu erläutern und dabei auch sich wiederholende Fragen immer wieder zu beantworten. Gleichzeitig muß jedem mit den kleinsten Funken N-Bahninteresse die bestehende Anlage gezeigt werden. Nur so können die in vielen schlummernden Eisenbahnwünsche und auch Träume geweckt werden. Vielleicht kommen dann wieder ein paar Neue in die N-Gemeinde.
Allerdings müssen die Hersteller auch Ihres, mit preiswerten und qualitativ ordentlichen Produkten dazu beitragen.
Dies sind so meine beschränkten Vorstellungen etwas tun zu können.
Unter Umständen schwappt ja einiges von der anscheinend größeren N-Begeisterung der USA zu uns herüber.
Vielleicht kommt ja der PSA N-Fuzzi als guter Onkel aus Übersee?
Diese Vision kann ich allerdings nicht glauben, bevor es schwarz auf weiß zu sehen ist. Näher erscheint mir hier der 1. April!
Gruß
Hans-Werner
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 20:52
also bei uns an der FH kamen wir zufällig auf die Diskussion über Modellbahnen - von 5 Leuten waren 4 Modellbahner, davon 2mal N, einmal H0/DC, einmal H0/AC.. Allerdings war ich der einzige *aktive*, weil die anderen keinen Platz haben.
maron [Gast] - 17.01.03 21:42
Hallo Kai
Bezüglich der 18 201 ist doch zu sagen in HO bekomme ich eine optisch & qualitativ viel bessere Lok für gleiche Geld.(neue Arnold Preise)Roco finanzierte ja noch die Wiederinbetriebnahme!
Auch würde es mich interessieren welche N Loks teurer waren wie in HO.Kleinserie?
Bezüglich der 18 201 ist doch zu sagen in HO bekomme ich eine optisch & qualitativ viel bessere Lok für gleiche Geld.(neue Arnold Preise)Roco finanzierte ja noch die Wiederinbetriebnahme!
Auch würde es mich interessieren welche N Loks teurer waren wie in HO.Kleinserie?
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 21:50
also bei Kramm kostet die 18.201 mit 2 Tendern in Holzschatulle 335,20€. Das gleiche in H0 429€.
Ulrich [Gast] - 17.01.03 22:00
... lauter interessante Meinungen heute abend.
Der Rückgang des Interesses an Modelleisenbahn in den letzten Jahrzehnten entspricht dem Rückgang des Interesses an der Eisenbahn (leider). Aus vielen Gegenden hat sich die Eisenbahn komplett zurückgezogen, aus der Region und aus den Köpfen.
Modellbahn ist einfach ein Luxushobby, in einer Zeit mit hunderten von Möglichkeiten sein Geld zu verpulvern.
(HeNdrik: Was sind schon 40 € Taschengeld ? Dafür gibt es eine DB-Fahrkarte in die nächste große Stadt und zurück, oder bei Fleischmann piccolo eine Kreuzungsweiche mit Antrieb ...)
Sollen N-Bahner ihre Anlagen in der Öffentlichkeit zeigen ?
Vielleicht besser nicht ...
Spur N ist doch der ideale Kompromiss für kleinere Räumlichkeiten.
Wenn man eine N-(Heim-)Anlage in Clubräume oder Ausstellungen verlagert, füttert man beim Betrachter schnell das Vorurteil der "Würmchenbahn".
Man muß die Zuschauer durch Absperrungen auf Abstand halten und letzten Endes wirkt N dann im Vergleich zu H0 immer viel zu klein.
Bei der letzten Modellbahnausstellung konnte ich Spur 1, H0 und N vergleichen, was hat mich fasziniert ? Natürlich Spur 1 ...
In Ausstellungshallen wirkt auch H0 schnell etwas fuzzelig.
Bei mir daheim sähe eine H0-Lok wahrscheinlich überdiemensioniert und klobig aus !
Gruß Ulrich
Kai Lahmann [Gast] - 17.01.03 22:04
die N-Bahn muss sich als die einzige Möglichkeit für realistische Zuglängen darstellen. Wer schafft es bitte, in H0 (oder gar Spur 1) einen echten Erzzug mit 30 Wagen oder so nachzubilden? Man muss den Leuten einfach zeigen, dass für eine realistisch geräumige Anlagengestaltung kein Weg an N vorbeiführt!
Felix [Gast] - 18.01.03 04:24
Hallo, ich bins wieder, eben vom obligaten Clubabend zurück. Freut mich riesig, so viel Echo zu meinen Gedanken.
Hab mir ein paar Sätze rausgepickt:
Zitat; Wenn ich diese für mein Thema und meine Epoche brauche, dann m u ß ich halt bei Brawa kaufen ob mir deren Produkte gefallen, oder nicht.
-> Du brauchst nichts zu kaufen was Dir nicht gefällt. Ich kauf auch nicht jedes Modell, nur weil ich scharf drauf bin. Es gibt schliesslich noch wichtigere Sachen im Leben, als seine Sammlung mit Müll zu füllen. Etwa 2 Jahre hatte ich auf den RAm gewartet, hab ihn bekommen und gleich wieder retourniert. Hat mich SFR 5.80 Porto/Lehrgeld gekostet, dafür brauch ich mich jetzt nicht mehr zu ärgern.
Zitat; bei fast jedem Hersteller in zumeist völlig überalterter Ausführung rumgammeln, dagegen aber alles, was etwas exklusiver wird bestenfalls einmal
-> Toll, immer die gleiche Auslage beim Händler, haben wir schon vor x-Jahren x-mal gesehen. Der Händler freut sich bestimmt mehr an Sachen, die sich wie warme Semmel verkaufen.
Zitat; Das mit den US-Herstellern stimmt aber sicher. Die haben aber auch viel mehr Vorbilder die die nachbauen können
-> ALCO BLW EMD GE GM etc bau(t)en tatsächlich viele Typen. Vieles wird halt auch im Modell hergestellt. Immer für mehrere Gesellschaften mit keinen Detailänderungen und auch in mehreren Epochen. Das gibt in Tat und Wahrheit ein riesiges Potential.
Es gibt alleine im SBB-Land fehlende Modelle (Dampf, Dosto-IC), die sich gut verkaufen lassen würden. Immerhin hat sich ein Kleinserien Hersteller an die Zürcher S-Bahn Lok und Steuerwagen gewagt. Fleischmann war dazu ja nicht fähig, warum auch immer. Wie wärs mit einer Variante der nach Finnland, Norwegen und Hongkong gelieferten SBB 460er?
Zitat; Viele Modelle werden nur in kleinen Serien und nur auf Bestellung aufgelegt. Und wenn man nicht immer "Gewehr bei Fuß steht", sind die gewünschten Modelle weg. Es gibt zwar auch sog. "reruns", also Wiederauflagen, aber nicht immer und eben nicht zu jeder Zeit. So wie es bei Fleischmann läuft (Fast alles ist fast immer verfügbar.), das kennen die Amis meisten nicht (Würden sie aber gerne haben!)
-> Das schätze ich so am Hobby, auf etwa warten, sich darauf freuen. Und hat mans verpassst, nicht ärgern, irgendwann kommen sie wieder und meist noch in verbesserter Ausführung. Muss denn immer alles jederzeit erhältlich sein?
Zitat; die müssen ein gigantisches Lager haben
-> Scheisse, wenn die Konkurenz was besseres bringt. Damit wären wir wieder bei den alten Semmeln.
Zitat; Mit einem Satz: Ich bin der Meinung, unsere Hersteller "verschnarchen" schlichtweg das Potential, das in der Spur N steckt oder sie machen mit "Schlamperei" und Inkompentenz das wieder kaputt, was sie einmal erreicht haben.
-> ohne Worte
Gute Nacht, Felix
Hab mir ein paar Sätze rausgepickt:
Zitat; Wenn ich diese für mein Thema und meine Epoche brauche, dann m u ß ich halt bei Brawa kaufen ob mir deren Produkte gefallen, oder nicht.
-> Du brauchst nichts zu kaufen was Dir nicht gefällt. Ich kauf auch nicht jedes Modell, nur weil ich scharf drauf bin. Es gibt schliesslich noch wichtigere Sachen im Leben, als seine Sammlung mit Müll zu füllen. Etwa 2 Jahre hatte ich auf den RAm gewartet, hab ihn bekommen und gleich wieder retourniert. Hat mich SFR 5.80 Porto/Lehrgeld gekostet, dafür brauch ich mich jetzt nicht mehr zu ärgern.
Zitat; bei fast jedem Hersteller in zumeist völlig überalterter Ausführung rumgammeln, dagegen aber alles, was etwas exklusiver wird bestenfalls einmal
-> Toll, immer die gleiche Auslage beim Händler, haben wir schon vor x-Jahren x-mal gesehen. Der Händler freut sich bestimmt mehr an Sachen, die sich wie warme Semmel verkaufen.
Zitat; Das mit den US-Herstellern stimmt aber sicher. Die haben aber auch viel mehr Vorbilder die die nachbauen können
-> ALCO BLW EMD GE GM etc bau(t)en tatsächlich viele Typen. Vieles wird halt auch im Modell hergestellt. Immer für mehrere Gesellschaften mit keinen Detailänderungen und auch in mehreren Epochen. Das gibt in Tat und Wahrheit ein riesiges Potential.
Es gibt alleine im SBB-Land fehlende Modelle (Dampf, Dosto-IC), die sich gut verkaufen lassen würden. Immerhin hat sich ein Kleinserien Hersteller an die Zürcher S-Bahn Lok und Steuerwagen gewagt. Fleischmann war dazu ja nicht fähig, warum auch immer. Wie wärs mit einer Variante der nach Finnland, Norwegen und Hongkong gelieferten SBB 460er?
Zitat; Viele Modelle werden nur in kleinen Serien und nur auf Bestellung aufgelegt. Und wenn man nicht immer "Gewehr bei Fuß steht", sind die gewünschten Modelle weg. Es gibt zwar auch sog. "reruns", also Wiederauflagen, aber nicht immer und eben nicht zu jeder Zeit. So wie es bei Fleischmann läuft (Fast alles ist fast immer verfügbar.), das kennen die Amis meisten nicht (Würden sie aber gerne haben!)
-> Das schätze ich so am Hobby, auf etwa warten, sich darauf freuen. Und hat mans verpassst, nicht ärgern, irgendwann kommen sie wieder und meist noch in verbesserter Ausführung. Muss denn immer alles jederzeit erhältlich sein?
Zitat; die müssen ein gigantisches Lager haben
-> Scheisse, wenn die Konkurenz was besseres bringt. Damit wären wir wieder bei den alten Semmeln.
Zitat; Mit einem Satz: Ich bin der Meinung, unsere Hersteller "verschnarchen" schlichtweg das Potential, das in der Spur N steckt oder sie machen mit "Schlamperei" und Inkompentenz das wieder kaputt, was sie einmal erreicht haben.
-> ohne Worte
Gute Nacht, Felix
albi [Gast] - 18.01.03 08:37
Na, na Ulrich
N-Bahner sollen sich in der Öffentlichkeit zeigen.
Wir müssen auch Begeisterte von den Vorteilen überzeugen.
Wir im Bayrischen haben inzwischen eine Modulanlage (mit eigener Norm!) mit ca. 75 fertigen und weiteren 20 Modulen im Aufbau -natürlich mit Themen aus dem Alltag - mit einer zweigleisigen Hauptstrecke und einer eingleisigen Nebenbahn. Daß darin einzele Wunderwerke sind, wird uns auf den Ausstellungen immer wieder bestätigt. Wir zeigen ua. wie man analog und digital (hier mit Nm) verbinden kann.
Besucht uns auf http://www.n-f-m.de
Wir sind stolz darauf, die H0-ler mit unserer feinen Dioramagestaltung aus dem Rennen zu schlagen.
Von wegen "Würmchenbahn"
Gruß albi
N-Bahner sollen sich in der Öffentlichkeit zeigen.
Wir müssen auch Begeisterte von den Vorteilen überzeugen.
Wir im Bayrischen haben inzwischen eine Modulanlage (mit eigener Norm!) mit ca. 75 fertigen und weiteren 20 Modulen im Aufbau -natürlich mit Themen aus dem Alltag - mit einer zweigleisigen Hauptstrecke und einer eingleisigen Nebenbahn. Daß darin einzele Wunderwerke sind, wird uns auf den Ausstellungen immer wieder bestätigt. Wir zeigen ua. wie man analog und digital (hier mit Nm) verbinden kann.
Besucht uns auf http://www.n-f-m.de
Wir sind stolz darauf, die H0-ler mit unserer feinen Dioramagestaltung aus dem Rennen zu schlagen.
Von wegen "Würmchenbahn"
Gruß albi
HeNdrik [Gast] - 18.01.03 12:44
@Ulrich: Zum Thema "Würmchenbahn" schliesse ich mich dem Beitrag von albi an. Die Münchner sind aus meiner Sicht ein leuchtendes Vorbild für die pos. Darstellung der N-Bahn.
Zum Thema Taschengeld glaube ich schon das 40 Euro genug für das Hobby Modellbahn ist. Der Wolfgang (mawo) schreibt das er zu seiner länger zurückliegenden Schulzeit sich alle 3-4 Monate was geleistet hat. Im Verhältnis geht das heute auch! Die Frage ist aber, wofür wird das Geld ausgegeben? Für den PC? Spielekonsole? Zigaretten, Alkohol? Geld ist IMHO NICHT das Problem. Wo ich Dir rechtgebe, ist der Umstand, dass das Schienenmaterial einfach zu teuer ist!
Gruss HeNdrik
Zum Thema Taschengeld glaube ich schon das 40 Euro genug für das Hobby Modellbahn ist. Der Wolfgang (mawo) schreibt das er zu seiner länger zurückliegenden Schulzeit sich alle 3-4 Monate was geleistet hat. Im Verhältnis geht das heute auch! Die Frage ist aber, wofür wird das Geld ausgegeben? Für den PC? Spielekonsole? Zigaretten, Alkohol? Geld ist IMHO NICHT das Problem. Wo ich Dir rechtgebe, ist der Umstand, dass das Schienenmaterial einfach zu teuer ist!
Gruss HeNdrik
Edward [Gast] - 18.01.03 13:01
Das mit der Jugend kann man doch vergessen, damit wird nun schon seit ich Modellbahn mache argumentiert .png)
Wer sind denn die Käufer der Modellbahn? Die Schüler? Vielleicht zu 0,1%
Um es mal klar zu sagen: Die Kunden sind die zahlungskräftigen Erwachsenen in unserem
Alter. Die werden von den Herstellern umworben, schaut euch doch mal die Brawa-Werbe-Models an? Wen sollen die wohl ansprechen?
Edward
Wer sind denn die Käufer der Modellbahn? Die Schüler? Vielleicht zu 0,1%
Um es mal klar zu sagen: Die Kunden sind die zahlungskräftigen Erwachsenen in unserem
Edward
HeNdrik [Gast] - 18.01.03 13:03
Edward wenns danach geht müssten da schöne Frauen drauf sein!! .png)
ralf [Gast] - 18.01.03 13:22
gudd'n daach!
ich bin der meinung, daß 40 EUR im monat zu wenig ist. als ich 13 war, wollte ich mir auch ne N-bahn haben und hatte durch zeitungsaustragen 90 DM im monat. das war zu wenig, ich ließ es wieder sein. später jobbte ich bei mc'd, aber dann mußte ich unbedingt ein leichtkraftrad bzw. mororrad haben, denn damit kann man den mädels besser impomnieren
(natürlich hat es mich einmal dermaßen gelegt, daß ich es wieder sein ließ). dann hatte ich nie zeit für dieses hobby, weil ich auch wähend dem studium jobbte (im modellbau-bereich). nun habe ich mir einiges leisten können in 2 jahren, aber ich bin nur sammler (und träumer), für die anlage sehe ich die nächsten 5 jahre schwarz, da ich auch sowas anstrebe für einen erzzug mit 30 waggons. / was ich gut fände: ich mag industriegleise nicht, ich habe hier probeweise material von railino, schuhmacher und peco liegen. es stimmt, das zeug ist teuer. daher hätte ich eine IDEE (die andere bestimmt auch schon hatten): man tut sich zusammen, sucht ein paar lieferanten (einen für die profile, einen für die schwellenbänbder) und macht das im großauftrag. eine art kombinat oder genossenschaft, die an verkäufen an gründungsmitglieder wenig verdient und an anderen etwas mehr, dafür macht es die masse. die nicht-industriegleis-hersteller sind doch auch deswegen so teuer, weil sie wenig absatz haben. schuhmacher ist - glaube ich - handarbeit. jaja, ich weiß, ist mal wieder sehr idealistisch gedacht, und ideale scheitern an der realität ...
war halt nur mal so ein lauter gedanke von mir.
grüße, ralf
ich bin der meinung, daß 40 EUR im monat zu wenig ist. als ich 13 war, wollte ich mir auch ne N-bahn haben und hatte durch zeitungsaustragen 90 DM im monat. das war zu wenig, ich ließ es wieder sein. später jobbte ich bei mc'd, aber dann mußte ich unbedingt ein leichtkraftrad bzw. mororrad haben, denn damit kann man den mädels besser impomnieren
war halt nur mal so ein lauter gedanke von mir.
grüße, ralf
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