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THEMA: Detailierungsgrad ?

THEMA: Detailierungsgrad ?
Startbeitrag
Wolfi [Gast] - 31.07.03 21:37
Hallo Zusammen,


findet Ihr nicht auch, dass der Detailierungswahn in unserer Spurweite langsam zu weit geht?
Ich hoffe bloß, dass dies keine Dimensionen annimmt wie derzeit bei Brawa die preussischen Eilzugwagen (H0).
Wie sieht Ihr die Sache - denn noch mehr Details um so teuerer!

Grüße Wolfi

kommt drauf an. Solange die Detailierung nur leicht steigt und nicht genutzt wird, um die Preise dramatisch erhöhen, habe ich nichts gegen irgendwelche Details. Was mich klar stört sind Geldverschwender, wie detailierte Unterböden oder lesbare Texte in Bereichen, wo kaum eine Lupe hilft.
Dagegen gibt es Details, die große Wirkung haben - da fallen mir etwa die farbigen Trittstufen an der DB-cargo 216 von Brawa ein. Auch wirkt ein Modell mit realistisch dünnen Geländern und sonst weniger Details oft viel besser als eines mit zig Details, aber viel zu dicken Geländern.

Hin und wieder ein echter Edel-Wagen darf aber auch mal sein, insbesondere bei Pack-, Post- und Speisewagen und anderen Einzelstücken.
Schön wärs natürlich, wenn man gute Fahreigenschaften und angemessene Detaillierung trotzdem zu bezahlbaren Preisen bekäme. Ich denke das müsste möglich sein.
Bei den Loks zählt für mich in erster Linie das Laufverhalten, erst dann kommt Detaillierung und Beschriftung. Natürlich sollte das Modell dem Vorbild mehr als nur ähnlich sein
Wenn aber ein (Großserien-)Modell technisch und optisch deutlich besser als der Durchschnitt gelingt, wäre ich auch mal bereit, ein bischen mehr dafür hinzulegen.
Schöne Grüsse, gerd
Mehr Details fürs gleiche Geld - Ihr träumt wohl. Kibri zeigt, wie man es macht: Uralt-Modelle aus den 60ern in verknitterten und verstaubten Schachteln zum x-fachen Preis.
ich gebe Wolfi recht, der aktuelle Grad der Detailierung hat mit Ausnahme des Fahrwerkes (dort techn. bedingt) einenDetailierungsgrad erreicht, der ohne Lupe kaum noch wahrnehmbar ist. Viel wichtiger sind gute Fahreigenschaften und KKK an jedem Fahrzeug!
Grüße
Klaus
Details die man nur noch mit der Lupe sieht, sind für meine Begriffe genaus so überflüssig wie die Superunterböden von Waggopns. Für mich ist das Laufverhalten sowie die Gesamtstimmigkeit wichtig. Da sollten endlich mal die Lok-Tenderabstände sowie die Höhe der Pufferbohlen richtig abgestimmt und dimensioniert werden. Das wären für mich Kriterien.
Superdünne Umlaufgeländer, Stangen etc. sind ja wirklich toll, sollten dann aber auch so befestigt sein, daß sie nicht gleich abfallen. Gegen Bruch bei Anfassen ist man natürlich nicht gefeit, man muß damit leben.
H-W
und lieber ein neues vorbildgerechtes technisch einwandfreises, als ein superdetailliertes Modell

Gruss Ricola
Ich halte die zu öffnende Rauchkammertüre an der Minitrix 44 für überflüssig.
Wann wird das Teil aufgemacht?Zum Lösche ziehen und Rohre ausblasen.
Braucht der N-Bahner das wirklich?
Für mich ist das kostspieliger Schnickschnack.
Hallo,

stimmt, das ist Quatsch. Statt sich in Details zu verlieren, sollte die Optik passen, also keine zu hohen Pufferbohlen, kein zu weiter Tender/Lokabstand usw..
Mir ist lieber, dass die Proportionen stimmen, als das wirklich jede Niete oder allerfeinste Dinge dargestellt sind, die im rauhen Alltagsbetrieb nicht auffallen sondern höchstens abfallen.

Peter A.
Der Detailierungs Grad der aktuellen Modelle ist ausreichend - eigentlich genügen da auch schon teilweise gute ältere Modelle..... aber

Das was einen großen Teil der Wirkung ausmacht, sind stimmige Proportionen - also letztlich wie die Sachen zueinander passen und da sind es oft die großen Fehler im Fahrwerkbereich (und Gleisbereich), die viel von der Vorbildwirkung kaputt machen.
So lange man diese "schlimmen" Fehler nicht besser in den Griff bekommt, werden superdetailierte Gehäuse nicht viel mehr bringen als teure Preise.
(und den deutlichen Hinweis das viele Dinge neben dem Supergehäuse schlecht gestaltete sind)
Es kommt nicht darauf an möglichst viele details nachzubilden, sondern das Nachgebildete möglichst maßstäblich und größenrichtig  zu machen.

Vergleicht man z.B die arnold 01.5 mit der trix 01.5 - so wirkt die arnold Lok deutlich größer, weil die Proportionen besser stimmen.

Zum Beispiel baue ich gerade die alten 4 achsigen Kesselwagen  von Piko um.
Schlankere Drehgestelle, veringerter Abstand Drehgestell-Kessel und richtige Puffer mit "originaler" Kupplung machen daraus ein Modell welches durchaus meinen fiNescale Ansprüchen genügt.

Es kommt auch gar nicht absolut auf den 1/10mm an - denn das Auge mißt nicht absolut sondern relativ - das aber dann recht empfindlich. Manches wird auch unbewußt registriert ( es wirkt nicht ganz stimmig  - aber man weiß nicht so genau warum)
Das ist auch der Grund dafür, dass feinere Räder, Kupplungen, Schienen,Geländer und andere maßstäbliche Sachen auch beiner Betrachtung aus größerer Entfernung immer noch "richtig" wirken, weil sie ähnlich betrachten lassen wie das Vorbild mit größer werdender Entfernung.


  
Die zu öffnende Rauchkammertür der MTX BR44 ist für Dioramafreaks sicher interessant, oder für Leute, die sich ein Eckchen mit Stilleben einrichten wollen.
Dann sollte man sie aber ohne den teuren Antrieb optional als Statisten-Dummy anbieten.

Dafür sehe ich sowieso Bedarf. Ich habe 2 BR151 vor dem Erzzug, natürlich ist das nur Showbusiness.
Bei Stop im Blockhalt wird die erste Lok stromlos und die 2. schiebt sie nun, solange sie noch Strom hat, weiter in den stromlosen Abschnitt. Das geht natürlich mit Getöse. Die Wagen laufen auf und entgleisen.

Ich zweifele aber generell an, dass mehr Detaillierung überhaupt zusätzliches Geld kostet. Über was reden wir denn? Die Brötchen rund oder viereckig backen! Mehr nicht! Die Puffer zierlicher ausführen, ist doch nicht kostentreibend.

Wenn das Ersatzgehäuse der MTX 112 inklusive Handel und Profit 30,- Euro kostet, kann sich eine Bedruckung oder Detaillierung wohl kaum auf den Preis auswirken.

Ich denke, dass man das den bösen, anspruchsvollen Kunden nur einredet.
Sonst hätten die hohen Preise keine Berechtigung.

Gruss
Cox
@ Hans-Jürgen,
Dein Problem mit dem Nachschieben bei Doppeltraktion im abgeschalteten Block kannst Du bei Verwendung der Fleischmann EVA (6960) verhindern, ich denke auch mit Uhlenbrock ABBS Bausteinen. Bei EVA wird, sobald die erste Achse der vorderen Lok in den Haltebereich kommt der ganze Block bestehend aus Brems- und Haltebereich abgeschaltet. Nachschieben ist nicht. Ebenso ist es bei geschobenen Zügen Die erste Achse ( Rad aus Metall) des Steuerwagens schaltet den kompletten Block ab. Da muß der gesamte Brems-und Abschaltbereich des Blockes etwas länger sein als der längste Zug. Anfahren geschieht zeitverzögert und schon langsam beschleunigend. Also auch zum Anfahren etwa 60 -100 cm. Leider ist allerdings für jeden Block, auch jedes Gleis des Schattenbahnhofes, ein EVA Baustein erforderlich. Kosten ca. 30 Euro/Stück, könnte bei größerer Menge vielleicht günstiger sein. Solltes Du aber die geschobenen Züge und Doppeltraktion immer nur in bestimmte Gleise des Schattenbahnhofes fahren, sind natürlich weniger EVA notwendig.
Dies hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, ich hoffe, es ist doch Informativ für Analogfahrer.
H-W
@H-W und Cox
habe seit vielen Jahren selbstgebaute ABBs. Funktionieren prima. Platinenplan aus altem MIBA-Spezial von 1989 (Titel leider im Moment vergessen..). Einfach auch für Elektronik-Anfänger. 6 Stück auf einer Platine. Stückpreis pro ABB umgerechnet nur ca. 5 Euro.
Grüsse, gerd
@ H-W und Gerd
Sorry, aber ich bin da Dinosaurier und fahre noch LAUER UBS im Block und LBS im Schattenbahnhof. Das sind dann 9 plus 24 Stopstellen. Dann muss ich wohl oder übel aus der hinteren Lok den Motor rausnehmen.

Ich weiss nämlich nicht, ob sich diese Ergänzungen mit LAUER vertragen. Falls man wirklich die Zugkraft beider Loks braucht, ist es wohl sinnvoller, Die Stromversorgun nur aus der 1. Lok zu nehmen und die Schleifer der 2. zu demontieren. Irgendwie lassen sich die beiden Litzen schon unterbringen.

Gruss
Cox
@ Hans-Jürgen,
hinsichtlich der Kombatibilität der verschiedenen System kann ich nichts sage.
Aber die Möglichkeit Doppeltraktion zu fahren und bei den blocks die von dir beschriebenen Probleme zu umgehen, läßt sich mit der Spannungsweiterleitung von der ersten zur zweiten Lok mit sep. Zuführung machen. Die Spannungsführung von den Radstromabnehmern der zweiten Lok kappen. Ähnlich verhält es sich ja auch bei geschobenen Zügen.
Daher war vor etlichen Wochen meine Frage bezüglich Leitungsführung, speziell Miniministeckverbindungen von Waggon zu Waggon bis zur schiebenden Lok. Da muß dann der Steuerwagen stromabnehmende Achsen erhalten. Hier brauchst Du aber nur den Plus bis zur Lok durchführen. Den Plus vom Lokschleifer sperrst Du mit einer Diode. Den Minus kannst Du normal von der Lok nehmen.  Dann fährt der Zug mit ziehender Lok in der Gegenrichtung wieder ganz ohne Spannung vom Steuerwagen. Dies ist auch gut bei Kopfbahnhofbetrieb zu verwenden.
H-W
Ich glaube ich eröffne einen neuen Thread mit demanderem, pqassenden Thema.
H-W


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