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THEMA: Wer hilft einem Anfänger?
THEMA: Wer hilft einem Anfänger?
Hallo!
hab mich mit grossem Interesse mal durch das Forum gelesen (naja, natürlich nicht durch das ganze...) und hab jetzt viele viele Fragen!
Ich bin gerade dabei eine N-Anlage zu planen. In L-Form an der Wand entlang.
Hab dafür an den Schenkeln 4 bzw. 2 Meter und in der Tiefe 1,20 bzw. 0,8 m Platz. Ich glaube fast, die wird zu gross oder meint Ihr das geht so??
So ca. die Hälfte der Schienen (Fleischmann) sollte ich aus der alten Anlage = 1 Brett zusammenbekommen.
Ich denk, es müssten so um die 100 Meter Schienen zusammenkommen.
Eigentlich wollte ich Analog fahren - ich hab zuhause ca. 10 Loks die auch schon bis zu 10 Jahre alt sind. Daher wohl kaum umrüstfähig. Was spricht gegen verschiedene Stromkreise? (1. + 2. für die Hauptstrecke *, 3. für Nebenstrecke, 4. für Güterbahnhof und BW) Und digital ist doch wirklich verdammt teuer...
Und gegen ein kleines Gleisschaltpult spricht doch auch nix, oder?
* Irgendwie hab ich mit den Kehrschleifen kein gutes Gefühl. Deswegen hab ich mir für die Hauptstrecke 2 Ovale (mehr oder weniger auf verschlungenen Wegen mit Schattenbahnhöfen und Gleisen auf verschiedenen Ebenen) gedacht = 1 Stromkreis pro Fahrtrichtung. Oder muss eine Anlage unbedingt Kehrschleifen haben??
Und was ich nicht ganz versteh, ist die Sache mit den Blockstellen. Auf freier Strecke ist das doch eigentlich ne Gute Sache. Nur was mach ich mit den Bahnhofsgleisen? Werden die aus den Blockstellen wohl einfach rausgelassen??
Vielleicht gibt es ja auch hier in meinem Umland (Kulmbach) einen Profi, der mir ab und zu mit Rat helfen kann?
Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten!!
Jürgen
(n-bahner@total-wahnsinnig.de <- funktioniert noch nicht, bitte erst ab 01.08. verwenden)
hab mich mit grossem Interesse mal durch das Forum gelesen (naja, natürlich nicht durch das ganze...) und hab jetzt viele viele Fragen!
Ich bin gerade dabei eine N-Anlage zu planen. In L-Form an der Wand entlang.
Hab dafür an den Schenkeln 4 bzw. 2 Meter und in der Tiefe 1,20 bzw. 0,8 m Platz. Ich glaube fast, die wird zu gross oder meint Ihr das geht so??
So ca. die Hälfte der Schienen (Fleischmann) sollte ich aus der alten Anlage = 1 Brett zusammenbekommen.
Ich denk, es müssten so um die 100 Meter Schienen zusammenkommen.
Eigentlich wollte ich Analog fahren - ich hab zuhause ca. 10 Loks die auch schon bis zu 10 Jahre alt sind. Daher wohl kaum umrüstfähig. Was spricht gegen verschiedene Stromkreise? (1. + 2. für die Hauptstrecke *, 3. für Nebenstrecke, 4. für Güterbahnhof und BW) Und digital ist doch wirklich verdammt teuer...
Und gegen ein kleines Gleisschaltpult spricht doch auch nix, oder?
* Irgendwie hab ich mit den Kehrschleifen kein gutes Gefühl. Deswegen hab ich mir für die Hauptstrecke 2 Ovale (mehr oder weniger auf verschlungenen Wegen mit Schattenbahnhöfen und Gleisen auf verschiedenen Ebenen) gedacht = 1 Stromkreis pro Fahrtrichtung. Oder muss eine Anlage unbedingt Kehrschleifen haben??
Und was ich nicht ganz versteh, ist die Sache mit den Blockstellen. Auf freier Strecke ist das doch eigentlich ne Gute Sache. Nur was mach ich mit den Bahnhofsgleisen? Werden die aus den Blockstellen wohl einfach rausgelassen??
Vielleicht gibt es ja auch hier in meinem Umland (Kulmbach) einen Profi, der mir ab und zu mit Rat helfen kann?
Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten!!
Jürgen
(n-bahner@total-wahnsinnig.de <- funktioniert noch nicht, bitte erst ab 01.08. verwenden)
DiWi [Gast] - 31.07.03 15:52
Na Juergen
wohl den informativsten Thread ueberlesen ?
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=25752&start=1
Empfehlung : Erst einmal lesen ....
Gruss Dirk
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=25752&start=1
Empfehlung : Erst einmal lesen ....
Gruss Dirk
Kai Lahmann [Gast] - 31.07.03 15:56
Digital:
das Alter der Loks hat mit der Umrüstfähigkeit nichts zu tun - und wenn man nur 10 hat, sollte man wirklich über Digital nachdenken, da isses noch nicht sooo teuer, wenn man umrüstet.
Blockstellen:
bei mir ist der Bahnhof eine Blockstelle. Hin und wieder noch mit einen automatischen Gleiswechsel verbunden.
Kehrschleifen:
mag ich auch nicht und machen automatischen Betrie schwer
das Alter der Loks hat mit der Umrüstfähigkeit nichts zu tun - und wenn man nur 10 hat, sollte man wirklich über Digital nachdenken, da isses noch nicht sooo teuer, wenn man umrüstet.
Blockstellen:
bei mir ist der Bahnhof eine Blockstelle. Hin und wieder noch mit einen automatischen Gleiswechsel verbunden.
Kehrschleifen:
mag ich auch nicht und machen automatischen Betrie schwer
191001 [Gast] - 31.07.03 16:29
Hallo Jü(r)gen,
))))
Selber hab ich eine im Bau befindliche U-Anlage.
Daher fällt mir bei deinen Abmaßen direkt etwas auf.
Bei einer Anlagentiefe von 1,20 m wirst du kaum von der vorderseite bis ganz an die Wand kommen. Es sei denn, Du benutzt Greifer oder Du hast hinter der Anlage noch einen schmalen Spalt für Dich gelassen. Selbst hab ich an einem Anlagenflügel einen Spalt von 0,4 m gelassen.
Ob Du analog oder digital fährst, ist eine Glaubensfrage. Es ist einfacher mehrere Loks mit einer digitalsteuerung zu fahren. Bei entsprechender Planung der Stromkreise und Schaltungen, ist dies aber auch analog möglich.
Ein Gleisstellpult würde ich immer einer Tastenanreihung vorziehen. Falls du mal Besuch bekommst, so ist dieser wesentlich schneller in der Lage mit zu spielen, weil man sich auf einen noch so einfachen Stellpult besser zurecht findet.
Kehrschleifen sind eigentlich auch kein Hexenwerk, siehe hierzu den Thread "Elektrik analog". Das von mir empfohlene Buch bietet verschiedene Lösungen für Kehrschleifen im Analogbetrieb.
Blockstellen befinden sich üblicherweise auf der freien Strecke. Möchte ein Zug von der freien Strecke in einen Bahnhof fahren, so muss er am Einfahrtsignal vorbei. Dies wird üblicherweise vom Fahrdienstleiter des Bahnhofs geschaltet. Auf meiner Anlage mach ich das genauso. Allerdings hab ich auch nur einen Kopfbahnhof. Wenn du auf deiner Anlage mehrere Durchgangsbahnhöfe hast, so wäre es denkbar, dass das Durchfahrtsgleis ein eigener Block ist. Soll der Zug auf ein anderes Gleis, so muss manuell geschaltet werden.
Gruß Klaus
Selber hab ich eine im Bau befindliche U-Anlage.
Daher fällt mir bei deinen Abmaßen direkt etwas auf.
Bei einer Anlagentiefe von 1,20 m wirst du kaum von der vorderseite bis ganz an die Wand kommen. Es sei denn, Du benutzt Greifer oder Du hast hinter der Anlage noch einen schmalen Spalt für Dich gelassen. Selbst hab ich an einem Anlagenflügel einen Spalt von 0,4 m gelassen.
Ob Du analog oder digital fährst, ist eine Glaubensfrage. Es ist einfacher mehrere Loks mit einer digitalsteuerung zu fahren. Bei entsprechender Planung der Stromkreise und Schaltungen, ist dies aber auch analog möglich.
Ein Gleisstellpult würde ich immer einer Tastenanreihung vorziehen. Falls du mal Besuch bekommst, so ist dieser wesentlich schneller in der Lage mit zu spielen, weil man sich auf einen noch so einfachen Stellpult besser zurecht findet.
Kehrschleifen sind eigentlich auch kein Hexenwerk, siehe hierzu den Thread "Elektrik analog". Das von mir empfohlene Buch bietet verschiedene Lösungen für Kehrschleifen im Analogbetrieb.
Blockstellen befinden sich üblicherweise auf der freien Strecke. Möchte ein Zug von der freien Strecke in einen Bahnhof fahren, so muss er am Einfahrtsignal vorbei. Dies wird üblicherweise vom Fahrdienstleiter des Bahnhofs geschaltet. Auf meiner Anlage mach ich das genauso. Allerdings hab ich auch nur einen Kopfbahnhof. Wenn du auf deiner Anlage mehrere Durchgangsbahnhöfe hast, so wäre es denkbar, dass das Durchfahrtsgleis ein eigener Block ist. Soll der Zug auf ein anderes Gleis, so muss manuell geschaltet werden.
Gruß Klaus
H-W [Gast] - 31.07.03 17:29
Hallo Jü(r)gen??,
ich bin Analogbahner mit einer Anlagengröße ähnlich Deiner. Zu der Anlagentiefe geb ich Dir den Rat, wenn Du nicht in Öffnungen in der Anlagenmitte mit dem Oberkörper gut reinkommst, belasse die Tiefe bei ca. 80 cm. Bei meiner Anlage habe ich allerdings genügend Öffnungen, bei Anlagentiefen bis 120 cm, um im Bedarfsfall und beim Bauen eingreifen zu können.
Blockstellen habe ich, mit den Bahnhofsdurchfahrgleisen 20 Stück. Gesteuert ähnlich wie bei den Links unter Elektrik Blockstellensteuerung hier beschrieben.
In den sichtbaren Blocks fahre ich mittels Uhlenbrock bzw. Fleischmann Anfahr und Bremsbausteinen. Langsames Abbremsen vor dem Signal und langsames verzögertes Anfahren. Sieht echt gut aus. Bei Blockstellen in den verscchiedenen Ebenen die nicht sichtbar sind fahre ich mit Spannug vorhanden bei Frei und Spannung aus bei Stop.
Die Streckenblocks versorge ich mit Festspannung aus Spannungskonstanthaltern mit bergab 6-7 Volt, bergauf 9-10 Volt und in der Ebenen mit 8 Volt.
In dem Bahnhof habe ich für jede Durchfahrt a 2 bzw. 3 Gleisen einfache elektronische Fahrpulte von Conrad. Wenn ich einen Zug im Bahnhof per Hand rangieren will geht dies problemlos, da ja kein Zug aus dem Bahnhof auf die Strecke fährt und den Block vor der Bahnhofseinfahrt freischaltet. Geschaltet werden die Blöcke mittels Minireedschalter im Gleis längs und längs unter dem letzten Waggon angeklebten Minimagnet. Die Reedkontakte sind nach dem Halteabschnitt des jeweiligen Blockes angebracht. Im Bahnhofsbereich schon etwa 1 m nach der Ausfahrt. Sollte mal ein Wggon aus dem Zugverband gelöst werden und auff der Strecke liegen bleiben kann der Zug ohne den letzten Waggon mit Magnet nicht den nachfolgenden Zug freischalten.
Für den Bereich Güterbahnhof habe ich auch eine separate geregelte Spannungsversorgung. Die Güterzüge fahren vor dem Bahnhof in einer Richtung bei Bedarf in den Bereich Güterbahnhof. Dort kann rangiert werden usw. Bei erneuter Einfahrt in die Hauptstrecke schaltet der Unterflurweichenantrieb dieser Weiche den Bahnhofsblock sromlos und der Güterzug fährt bei Freigabe des nächsten Streckenblockes in die Hauptstrecke. Natürlich sind da noch weitere Schaltungen für Signale usw. erforderlich. Diese schalte ich mit den Streckenblockrelais gleich mit.
Dies war mal so ein kleiner Einblick in meine N-Bahnsteuerung - Versorgung usw.
Wenn Du die vielen anderen Postings, die unter der Suchfunktion Forum durchsuchen findest, gelesen hast, wird Dir mancher guter Tip, Ratschlag beim Bau helfen. Immer mal bei Fragen hier im Forum suchen und fragen.
Dir wird bestimmt geholfen.
Viel Spaß beim Planen, Bauen und dann Fahren, Spielen.
H-W
ich bin Analogbahner mit einer Anlagengröße ähnlich Deiner. Zu der Anlagentiefe geb ich Dir den Rat, wenn Du nicht in Öffnungen in der Anlagenmitte mit dem Oberkörper gut reinkommst, belasse die Tiefe bei ca. 80 cm. Bei meiner Anlage habe ich allerdings genügend Öffnungen, bei Anlagentiefen bis 120 cm, um im Bedarfsfall und beim Bauen eingreifen zu können.
Blockstellen habe ich, mit den Bahnhofsdurchfahrgleisen 20 Stück. Gesteuert ähnlich wie bei den Links unter Elektrik Blockstellensteuerung hier beschrieben.
In den sichtbaren Blocks fahre ich mittels Uhlenbrock bzw. Fleischmann Anfahr und Bremsbausteinen. Langsames Abbremsen vor dem Signal und langsames verzögertes Anfahren. Sieht echt gut aus. Bei Blockstellen in den verscchiedenen Ebenen die nicht sichtbar sind fahre ich mit Spannug vorhanden bei Frei und Spannung aus bei Stop.
Die Streckenblocks versorge ich mit Festspannung aus Spannungskonstanthaltern mit bergab 6-7 Volt, bergauf 9-10 Volt und in der Ebenen mit 8 Volt.
In dem Bahnhof habe ich für jede Durchfahrt a 2 bzw. 3 Gleisen einfache elektronische Fahrpulte von Conrad. Wenn ich einen Zug im Bahnhof per Hand rangieren will geht dies problemlos, da ja kein Zug aus dem Bahnhof auf die Strecke fährt und den Block vor der Bahnhofseinfahrt freischaltet. Geschaltet werden die Blöcke mittels Minireedschalter im Gleis längs und längs unter dem letzten Waggon angeklebten Minimagnet. Die Reedkontakte sind nach dem Halteabschnitt des jeweiligen Blockes angebracht. Im Bahnhofsbereich schon etwa 1 m nach der Ausfahrt. Sollte mal ein Wggon aus dem Zugverband gelöst werden und auff der Strecke liegen bleiben kann der Zug ohne den letzten Waggon mit Magnet nicht den nachfolgenden Zug freischalten.
Für den Bereich Güterbahnhof habe ich auch eine separate geregelte Spannungsversorgung. Die Güterzüge fahren vor dem Bahnhof in einer Richtung bei Bedarf in den Bereich Güterbahnhof. Dort kann rangiert werden usw. Bei erneuter Einfahrt in die Hauptstrecke schaltet der Unterflurweichenantrieb dieser Weiche den Bahnhofsblock sromlos und der Güterzug fährt bei Freigabe des nächsten Streckenblockes in die Hauptstrecke. Natürlich sind da noch weitere Schaltungen für Signale usw. erforderlich. Diese schalte ich mit den Streckenblockrelais gleich mit.
Dies war mal so ein kleiner Einblick in meine N-Bahnsteuerung - Versorgung usw.
Wenn Du die vielen anderen Postings, die unter der Suchfunktion Forum durchsuchen findest, gelesen hast, wird Dir mancher guter Tip, Ratschlag beim Bau helfen. Immer mal bei Fragen hier im Forum suchen und fragen.
Dir wird bestimmt geholfen.
Viel Spaß beim Planen, Bauen und dann Fahren, Spielen.
H-W
Joni [Gast] - 01.08.03 22:20
Hallo Jürgen,
ob Du analog oder digital fahren willst ist eine Geschmacksfrage, möglich ist beides. Analog ist auch nicht ganz billig, wenn Du automatischen Blockbetrieb willst.
Ein Gleisbildstellpult finde ich persönlich sehr gut - ob tatsächlich ein kleines möglich ist, wird sich zeigen.............. Falls Du Dich doch für Digital entscheiden solltest, dann ist ein Computer mit Programm überlegenswert (wobei die Auswahl nicht gerade einfach ist).
Wenn Du keine Kehrschleifen willst, dann achte darauf dass auch keine versteckten entstehen. Bsp: Wird der Güterbahnhof nur in eine Richtung befahren, gibt es Bahnhofsgleise, die beidseitig befahren werden (das ist möglich, aber achte darauf dass keine Kurzschlüsse entstehen) ?
Gutes Planen und viele Grüße, Joni
ob Du analog oder digital fahren willst ist eine Geschmacksfrage, möglich ist beides. Analog ist auch nicht ganz billig, wenn Du automatischen Blockbetrieb willst.
Ein Gleisbildstellpult finde ich persönlich sehr gut - ob tatsächlich ein kleines möglich ist, wird sich zeigen.............. Falls Du Dich doch für Digital entscheiden solltest, dann ist ein Computer mit Programm überlegenswert (wobei die Auswahl nicht gerade einfach ist).
Wenn Du keine Kehrschleifen willst, dann achte darauf dass auch keine versteckten entstehen. Bsp: Wird der Güterbahnhof nur in eine Richtung befahren, gibt es Bahnhofsgleise, die beidseitig befahren werden (das ist möglich, aber achte darauf dass keine Kurzschlüsse entstehen) ?
Gutes Planen und viele Grüße, Joni
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