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THEMA: VT 11 und Lichtwechsel

THEMA: VT 11 und Lichtwechsel
Startbeitrag
Dieter [Gast] - 24.07.03 20:31
hallo,

habe folgendes Problem:

Ich habe gerade einen VT 11 von Roco Nr 23005 per Versand bekommen. Bei der ersten Probefahrt stellte ich fest, dass vorwärts nur die beiden unteren Lampen weiß leuchten, die 3. Leuchte gar nicht.
Rotes Schlusslicht funktioniert auch nicht.

Bin jetzt etwas irritiert, da im Katalog Lichtwechsel 3 weiß 2 rot steht. In der Ersatzteilliste ist aber nur eine weiße Ersatzglühbirne Nr. 93518 angegeben.

Da noch Garantie drauf ist und Teile zum Glühbirnenwechsel entlötet werden müssen (Wer konstruiert sowas eigentlich???) , konnte ich noch nicht nachschauen, ob die Lampen in Ordnung sind.

Hat jemand den Zug und weiß darüber Bescheid?


Vielen Dank

MfG

Dieter

Ich habe Ihn.Allerdings auch noch nicht lange.
Pro Triebkopf je eine Glühlampe für jede Fahrtrichtung.
Wird über ein Plastikteil verteilt.
Birnchenwechsel etwas kompliziert,aber ablöten brauch man nix.
Dach abnehmen,ist geklipst,Schraube lösen,Platine abheben,
Übergangsbalg abnehmen,
Schassi nach vorne wegschieben,schon sieht man alles.
Ich hoffe die Reihenfolge war richtig.
Ist umständlich,aber nicht schwer.

Gruß
Micha
Dieter, die Konstruktion des VT 11.5 ist ganz einfach besch..., das fängt beim Triebkopf an und endet bei den Kupplungen.
Die obere "Lampe" leuchtet aber fast nie und das Schlußlicht ist auch nur mit viel gutem Willen zu sehen.
Nimm den Triebwagen nur nicht auseinander sonst ist Deine Garantie weg, denn irgendeine Spur hinterläßt die Demontage immer (seitlicher Kupferstreifen verbogen, Kupplung schief, ...) - Wenn es Dir wichtig ist, dann schicke das gute Stück zurück damit sich die Fachleute damit rumärgern.
Gruß, Reiner
Das weise Licht, wird so ungüstig umgeleitet, das es oben nicht mehr rauskommt.
Das rote Licht wird mit einer weisen Lampe erzeugt ,das durch ein roten Lichtleiter muß. Ich arbeite gerade an einer Version mit LED´s.

Hallo!

Die Lichtleiter beim VT11.5 sind nicht gerade die beste Konstruktion. Bei deiner Lok ist schon alles in Ordnung - das funktioniert einfach nicht besser. Ich werde meinen bei Gelegenheit auch mal auf LED´s umbauen.

lg
ismael
Hallo,

erst mal vielen Dank für die Antworten. Hätte jetzt nicht gedacht, dass das mit dem Licht so mager ist.


Gibt es irgendwo eine Einbauanleitung mit LEDs??


Gruß

Dieter


Hallo zusammen,

habe mich erst jetzt für diesen Beitrag interessiert, da ich erst vor kurzem einen VT11 von Roco erstanden habe. Das mit den Stirn- und Rückleuchten hat mich auch ziemlich schnell gestört, weshalb ich den motorlosen Kopf erstmal auseinandergenommen habe. Das obere Stirnlicht kann eigentlich gar nicht leuchten, da die Kopplung der Lichtwellenleiterelemente völlig stümperhaft aussieht. Nun versuche ich für das obere Licht einen biegsamen LWL zu finden, der Abhilfe schafft. Die Leuchtdiodenlösung soll dabei natürlich gleich miteinfließen. Hat jemand hier inzwischen schon brauchbare Ergebnisse zustande gebracht?

Viele Grüße an alle VT11-Fans
von Christian
Hallo Christian,
bei unserem letzten HesseNTreff hat M. Zeh seinen mit LED umgebauten VT 11.5 vorgeführt. Allererste Sahne. Um das noch zu toppen hat er Führerstandsbeleuchtung, natürlich nur bei Vorwärtsfahrt, damit man den Kollegen Tfz-Führer bei der Arbeit auch sehen kann!

Viel Spass beim fummeligen LED-Löden.

Andi
habta Foddos? :)))))
Hai, Kai,

der Roschi hat eine Digicam mit rumgeschleppt, aber ich weiss nicht ob er nur glänzende Kinderaugen fotoknipst hat, oder auch Moba. Musst ihn mal fragen.

Tschüss
Andi
Hallo allerseits,

ich hatte auch das Lichtproblem beim VT11.5. Nach mehreren Reklamationen und Reparaturversuchen beim Händler und bei Roco direkt funktionierte zwar die flackernde Wagenbeleuchtung besser, Spitzen- und Zugschlußbeleuchtung aber nicht. Roco bestätigte sogar schriftlich, dass es sich um den Lieferzustand handelt.
Von besagtem Händler musste ich mir dann auch noch in d.r.m.b "überzogene Ansprüche" vorwerfen lassen...
Für alle, die bis 3 zählen können und wollen, bleibt wohl tatsächlich nur der LED-Einbau.

Trotzdem viel Spaß

   Thomas

P.S.: Angeblich existieren ältere Modelle des VT11.5, bei denen das 3. Licht funktioniert, wenn auch nicht besonders hell.
An alle Erleuchteten:
Das Problem mit den funzeligen Stirnbeleuchtungen ist so alt wie die Spur N. Der Hauptgrund ist, daß die Hersteller in der Regel 16V Glühlampen verwenden, die dann bei der üblichen 12V-Gleispsannung die Helligkeit eines Glühwürmchens besitzen. Der nächste Spannungsbereich bei Glühlampen ist der 6V-Bereich, aber die Lämpchen müßten dann häufiger gewechselt werden (bei Digitalbetrieb wären diese aber richtig).
Bleibt folgerichtig nur der Ersatz der Lämpchen durch LED's und zwar solchen, deren Lichtstärke >200mcd@20mA ist. Von Osram gibt es die mit den Bezeichnungen LxT xxx. Sucht mal auf den Internetseiten von Osram und im CONRAD-Business-Katalog, da werdet ihr fündig.
Ich habe die meisten meiner Loks mit diesen LED's umgerüstet, im DC-Betrieb war die Stinbeleuchtung deutlich sichtbar ab 3V Gleispsannung, jetzt im Digitalbetrieb ist das überhaupt kein Thema mehr (weil für mich die Farbe nicht von primärer Bedeutung ist).
Wer mehr wissen will: MPeters@voyles.de
Glühlampen kann man für jede beliebige Spannung herstellen und es gibt sie offenbar auch:
GFN liefert die digitale Twin-BR65 mit 10 V Birnchen aus (undokumentiert, steht aber auf den Birnchen drauf!) und die analogen 101/145 mit 8 V Lampen (für die gibt es sogar eine eigene Katalognummer).
MTX liefert sicher 12 V Birnen aus, so hell wie die leuchten.

Das mit den 16 V Glühlampen ist IMHO ein Unsinn, der von Roco mit der Einführung der Digitaltechnik in H0 auch in N angefangen wurde, vermutlich weil sie in der Fertigung nur eine Lämpchentype haben wollten. In H0 ist es korrekt, da dort die Lämpchen mit der M-Schnittstelle zwischen Decoder-Ausgang und Decoder-Plus geschaltet sind. Die für N richtige Lampennennspannung bei Verwendung der S-Schnittstelle (ohne Pluspol, d.h. Lampe zwischen Decoder-Ausgang und Schienenspannung) ist wegen der daraus resultierenden Halbwellenansteuerung 12 V.

Grüße, Peter W.
Hallo zusammen,

habe inzwischen beide Köpfe des VT11 mit roten und gelben LEDs ausgerüstet. Der Knalleffekt kam aber erst durch die Auswechslung der Lichtleitstäbe durch flexible Lichtwellenleiter zustande. Gibt's bei CONRAD für wenig Geld vom Meter.
Der Aufwand für das obere Stirnlicht war aber extrem, denn der metallische Kopf mußte vorsichtig vom restlichen Kunststoffgehäuse getrennt (Abschleifen der geweiteten Gußniete erforderlich) und anschließend nach Verlegung des LWL mit Superkleber wieder verbunden werden. Insges. ca. 5 Std Arbeit.

Aber nun sieht's profihaft aus.

Ich kann jedem nur raten den Weg für optimale Beleuchtung über LEDs zu gehen, da stromsparend, wartungsfrei und durch die Miniaturisierung fast überall einbaubar. Nur der Vorwiederstand muß immer für jeden Zweck dimensioniert werden.
Dank an Andi für die fixe Antwort.

Viele Grüße
Christian  
Habe nach lesen der Einträge sofort meinen VT11.5 aus der Kiste geholt. Gekauft vor ca. 7 Jahren, probegefahren und nicht mehr benutzt. Aufs Gleis gesetzt, ohne Probleme weich angefahren, beim Erhöhen den Geschwindigkeit bis zum Maximum alles klar, nur Spitzenlicht gleich Null. Das Gleiche rückwärts, es leuchten zwei Rücklichter pro Seite. Scheinbar strahlt die zweite weiße Lampe (vom roten Lichtleiter) in den Lichtleiter von Weiß. Christian hat ja schon eine Umbauanleitung beschrieben. Fummelei. Würde gern Kontakt mit Kollege M. Zahn aufnehmen, leider ist in der N-Bahner Liste keine Email eingetragen. Wer kann weiter helfen?

Gruß
Manolito
Sorry
Aber mein Rechner streikt!
Natürlich werde ich Verraten wie ich den VT11,5 umgebaut habe.
Habt also noch etwas gedult.


Gruß MZeh
Hallo MZeh,
muss dieses Thema wieder mal in Erinnerung bringen.
Wie lange braucht dein Rechner noch Erholung? Sei bitte nett zu ihm, damit er wieder funktioniert. Bin ganz gespannt auf deine Ausführungen.

Gruß
Manolito
Hallo zusammen!
Da hier und in einem anderen Eintrag soviel über den VT11 geschimpft wird habe ich meinen (2.Serie mit Schwungmasse und schrägverzahntem Getriebe 23005/006) mal einer Hauptuntersuchung unterzogen.

ad 1 Licht: Vorne wie hinten gutes Licht, für rotes Licht allerdings schwächere Lampe eingebaut! (kürzerer Kolben) 3.Scheinwerfer und rotes Licht konstruktionsbedingt schwächer (da ein Abstand von ca. 1mm zwischen Beleuchtung und Fassung besteht. Eine rote Leuchtdiode 1mm² bringt da Abhilfe.
Wer nicht umrüsten will kann einfach einen kleinen Karton zwischen den beiden Lichtleitern ankleben - hilft auch. Auf Grund des dünnen Leiters zum Spitzenlicht  wird das aber auch nicht bei Umrüstung auf weisse/gelbe LED besser.
(so wie im Katalog schaut´s sicher nicht aus Auch ein Decoder macht da Sinn. Platz ist genug.


ad 2 Stromaufnahme
Ein Graus! Da hilft nur ein genereller Umbau der Abnehmer bzw. so wie ich es gemacht habe - eine feste Verkabelung zwischen den Wagen.

ad 3 Antrieb/Fahrgestell
Nach einem Einlauf und der Nachjustage der Faltenbalgimitationen kein Problem. Vitrinenstücke gehören nach langer Standzeit für Betrieb wahrscheinlich generalüberholt. Zieht aber vor wie zurück toll an. Fahre ihn aber auf min. Roco R5 (>360mm Radius) Auf Testanlage (R3 - 262mm mit DKW und 15° Weichen) war aber kein Problem festzustellen.

Soweit zu meiner Erfahrung. Ich möchte ihn jedenfalls - nach einiger Pflege - nicht mehr missen!

LG,FRED
@manolito

der rechner von mzeh hat w2k und ein arm-modem auf dem board. der treiber scheints nicht ganz zu packen in verbindung mit w2k. haben uns heute den halben samstag um die ohren gehauen, aber den fehler nicht beheben koennen. jetzt hangen wir demnaechst mal ein normales modem dran und probieren ob das dann besser geht. aber immerhin konnten wir nebenbei mein modul verkabeln

also der bericht dauert noch ein weilchen (ist aber schon als doc datei vorhanden)

gruss kegs
Licht im VT11.5

Nun nach mehrfacher Anfrage ist hier mein Umbau des VT11.5!
Als erstes verwendet bitte eine Lokliege oder ein weiches Tuch als
Unterlage, da die Nietenreihe auf dem Vorbau sehr empfindlich ist,
und der Versuch nachzulackieren sichtbare Spuren hinterlässt.
Mein VT11.5 gehört zu der letzten Generation und ich hoffe die
alte Generation ist genauso.

Verwendetes Material: Pro Triebkopf

1* LED 3mm weiß 2800mcd            Conrad  15 38 67-69
1* LED Chip weiß 300mcd               Conrad  17 67 23-69
1* LED Chip gelb                              Conrad  15 33 52-69
2* LED 3mm rot 600mcd                  Pollin   49-120 221  oder
2* LED Chip Hyperrot                       Conrad  15 36 83-69
Kupferlackdraht dünn                        Elektronikbedarf
Mattschwarze Farbe                           Revell, Humbrol, u.s.w
1* Widerstand 330 Ohm 0,25W        Conrad  40 31 99-33
4* Widerstand 470 Ohm 0,25W        Conrad  40 32 10-33

Der Umbau

Zuerst wird das Führerhaus abgehoben. Die vier Kabel zur Stromabnahme werden abgelötet. Anschließend wird das Gehäuse hinten vom Fahrgestell getrennt, und vorsichtig nach vorne geschoben. Nun werden die beiden Glühbirnen abgelötet und die Platine entfernt. An der Platine werden die Kontakte zu den Glühbirnen sowie der Massekontakt zum Vorbau entfernt. Nun wird das Gehäuse zur weiteren Bearbeitung auf den Kopf gelegt (Lokliege oder Tuch). Der rote Lichtleiter wird vorsichtig entfernt, und landet in der Bastelkiste. Im vorderen Bereich, zwischen den Lichtleitern ist eine Plastikzunge, die ein Loch im Metallteil des Triebkopfes abdeckt. Diese Plastikzunge muss entfernt werden. Darunter befindet sich der Lichtleiter
für das Spitzenlicht. So und nun bauen wir das Ganze wieder zusammen.
Als erstes wird an die weiße Chip LED 300mcd  Kupferlackdraht angelötet.
Er sollte etwa 5cm lang sein, danach wird die LED bis auf die Leuchtseite
minimum 3 mal mit schwarzer Farbe gestrichen. Dies dient zur Isolierung.
Nach dem trocknen wird die LED über einen 470 Ohm Widerstand mit Strom versorgt, und in das Loch gesteckt. Sie sollte direkt über dem Lichtleiter zum liegen kommen. Ist das Ergebnis zufriedenstellend ( kein Kurzschluss , gutes Licht am Scheinwerfer ) wird die LED mit Heißkleber fixiert und das Loch verschlossen, so dass die Kabel noch rausschauen. Die Kathodenseite (-) sollte man markieren. Als nächstes steckt man die weiße 3mm LED mit 2800mcd in das Loch, wo die Glühbirne fürs weiße Licht drin war. Auch hier wieder Kupferlackdraht anlöten möglichst nahe an die LED und anschließend der Test, allerdings mit einem 330 Ohm Widerstand. Zufrieden dann die LED möglichst kurz abschneiden und mit Farbe hinten zumalen. Die Widerstände habe ich links und rechts vom Lichtleiter verteilt.
Die beiden Rücklichter habe ich mit super hellroten 3mm LED´s aus der
Bastelkiste realisiert ( bin Elektroniker). Die über 470 Ohm Widerstände angeschlossen werden, und soweit als möglich vorne neben den Lichtleitern eingeklebt wurden. Wer nicht an solche LED´s kommt, kann auch Chip LED´s verwenden. Vorsicht beim Löten die Dinger sind sehr klein und
sollten nur kurz erhitzt werden. Natürlich wieder Kupferlackdraht anlöten  und nach dem Funktionstest mit Farbe behandeln.
Wer eine Führerhausbeleuchtung wünscht, nimmt die gelbe Chip LED, die über einen 470 Ohm Widerstand angeschlossen wird. Das Dach muss aber innen mit Farbe behandelt werden, da das Licht durchscheint.
Da LED´s wie Dioden nur in eine Richtung leuchten, werden die weißen LED´s und die Führerhaus LED so verdrahtet, daß bei Vorwärtsfahrt diese Gruppe leuchtet , und bei Rückwärtsfahrt nur die beiden Roten.
Nun werden die Bauteile mit etwas Kleber fixiert und der VT11.5 zusammengebaut. VIEL SPASS BEIM BASTELN )))))
Wer noch Fragen hat, kann mir ein Email schicken, ich versuche sie so schnell wie möglich zu beantworten.  Gruß MZeh

zu Mzeh´s Vorschlag:

Wer nicht mit brachial riesigen 3mm LEDs arbeiten will und eine ruhige Hand hat, kann für ROT auch die Miniatur LED mit 0,2mm Kopf verwenden. Sie sind super in die Löcher einpassbar (übrigens auch als Zugschlussbeleuchtung 1A). Von der Entfernung der weissen Lichtleiter rate ich ab, da dadurch ein Loch bei den oberen Scheinwerfern entsteht und die Streuwirkung bei den unteren Scheinwerfern wegfällt.

Die schönste Lösung ist sicher, den Lagerblock der Lampen mit zugeschliffenen LEDs zu befüllen (Symbol-LED ca.1 mm²). Das vermeidet auch das Problem der Lichtstreuung der Lampen. LED dann direkt an den Lichtleiter andocken und mit Alupapierhülse abdecken. Die originalen Dioden auf der Platine werden dann nur noch gegen Widerstände ausgetauscht. Fertig.

LG, FRED


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