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THEMA: Voltzahl bei Digitalanlagen
THEMA: Voltzahl bei Digitalanlagen
CHeidtke - 25.07.07 17:46
Hallo an alle Elektronikexperten!
Da ich über die Forumssuche nicht fündig geworden bin, wollte ich Euch erstmal fragen, bevor ich mich mit Uhlenbrock auseinandersetze.
Vielleicht bin ich ja auch nur doof.png)
Ich habe eine Lok-Boss von Fleischmann aus dem Startset sowie die Daisy von Uhlenbrock.
Weil ich mir eine Lok mit Lötpunkten digitalisieren wollte, hatte ich hier mal die Anleitung vom ESU micro angesehen. Da wird angegeben, nicht mehr wie 18 V einzuspeisen.
Ich habe darauf hin mit einem Meßgerät meine Anlage unter die Lupe genommen. Die Lok-Boss speist genau 20 V ein. Unveränderbar, wenn ich nichst übersehen habe.
Die Daisy speist abhängig vom Poti zwischen 21,5 - 27,5 Volt ein. Laut Handbuch aber angeblich von 15 bis 20 Volt. Zudem schwankt der Bereich in der Spitze von 26,8 bis 27,5 Volt. Am Gleis gemessen, je nach dem wie ich Plus und Minus des Meßgeräts an die Gleise halte, erhalte ich entweder 21,5 oder nur 9,7 Volt. Müsste doch auf beiden Seiten gleich sein, oder?
Die Eingangsspannung kommt über einen Fleischmanntrafo Artikel 6706 mit 45 VA und 14 V nominal, effektiv gemessen mit meinem nichts so hochwertigen Gerät 14,8 V.
Also, meine Logik sagt mir, dass die Daisy eher schwachbrüstig aufgrund der 14,8 V vom TRafo sein müsste, aber was macht die? Dreht voll auf...Poti im Eimer? Garantiefall? Zwischenzeitlich war auch kein anderer Trafo dazwischen.
Mir kommt nur in den Sinn, dass meine BR 52 von GFN keine Spitzenbeleuchtung mehr hat, vielleicht dort schon zuviel Saft??? Eingestellt waren die 21,5 Volt bei der Daisy.
Generell gefragt:
Wie fahrt Ihr denn Eure DCC-Anlagen, eher 15 Volt oder eher 20 Volt?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Carsten (CHeidtke)
Da ich über die Forumssuche nicht fündig geworden bin, wollte ich Euch erstmal fragen, bevor ich mich mit Uhlenbrock auseinandersetze.
Vielleicht bin ich ja auch nur doof
Ich habe eine Lok-Boss von Fleischmann aus dem Startset sowie die Daisy von Uhlenbrock.
Weil ich mir eine Lok mit Lötpunkten digitalisieren wollte, hatte ich hier mal die Anleitung vom ESU micro angesehen. Da wird angegeben, nicht mehr wie 18 V einzuspeisen.
Ich habe darauf hin mit einem Meßgerät meine Anlage unter die Lupe genommen. Die Lok-Boss speist genau 20 V ein. Unveränderbar, wenn ich nichst übersehen habe.
Die Daisy speist abhängig vom Poti zwischen 21,5 - 27,5 Volt ein. Laut Handbuch aber angeblich von 15 bis 20 Volt. Zudem schwankt der Bereich in der Spitze von 26,8 bis 27,5 Volt. Am Gleis gemessen, je nach dem wie ich Plus und Minus des Meßgeräts an die Gleise halte, erhalte ich entweder 21,5 oder nur 9,7 Volt. Müsste doch auf beiden Seiten gleich sein, oder?
Die Eingangsspannung kommt über einen Fleischmanntrafo Artikel 6706 mit 45 VA und 14 V nominal, effektiv gemessen mit meinem nichts so hochwertigen Gerät 14,8 V.
Also, meine Logik sagt mir, dass die Daisy eher schwachbrüstig aufgrund der 14,8 V vom TRafo sein müsste, aber was macht die? Dreht voll auf...Poti im Eimer? Garantiefall? Zwischenzeitlich war auch kein anderer Trafo dazwischen.
Mir kommt nur in den Sinn, dass meine BR 52 von GFN keine Spitzenbeleuchtung mehr hat, vielleicht dort schon zuviel Saft??? Eingestellt waren die 21,5 Volt bei der Daisy.
Generell gefragt:
Wie fahrt Ihr denn Eure DCC-Anlagen, eher 15 Volt oder eher 20 Volt?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Carsten (CHeidtke)
Carsten,
wie schon oft im Forum diskutiert, ist die Digitalspannung mit einem normalen Voltmeter nicht korrekt messbar. Falsche Signalform, das Meßgerät erwartet sinusförmige Wechselspannung oder Gleichspannung. Das Digitalsignal ist jedoch eine symmetrische Rechteckspannung.
Wenn du Wechselspannung gleichrichtest ist die Gleichspannung immer um den Faktor Wurzel aus 2 höher als die Wechselspannung daher sind ca 20V ok.
Je nach Anschluß der Glühbirne am Decoder kann die Spannung für die Glühbirne zu viel sein, so daß sie durchbrennt. Oft werden daher vom Hersteller Tauschglühbirnen für Digitalbetrieb verkauft.
ThomasK
wie schon oft im Forum diskutiert, ist die Digitalspannung mit einem normalen Voltmeter nicht korrekt messbar. Falsche Signalform, das Meßgerät erwartet sinusförmige Wechselspannung oder Gleichspannung. Das Digitalsignal ist jedoch eine symmetrische Rechteckspannung.
Wenn du Wechselspannung gleichrichtest ist die Gleichspannung immer um den Faktor Wurzel aus 2 höher als die Wechselspannung daher sind ca 20V ok.
Je nach Anschluß der Glühbirne am Decoder kann die Spannung für die Glühbirne zu viel sein, so daß sie durchbrennt. Oft werden daher vom Hersteller Tauschglühbirnen für Digitalbetrieb verkauft.
ThomasK
Hallo Carsten,
um ganz genau Digitalspannungen zu messen braucht man entweder ein Oszilloskop oder ein True-RMS-Multimeter, da die gängigen einfachen Multimeter dafür gebaut sind Wechselspannungen bei einer Frequenz von 50 Hz zu messen.
Spannenderweise gibt es ein paar Billig-Multimeter mit denen man ganz gute Ergebnisse erziehlen kann. Ich habe das mal vor einiger Zeit untersucht:
http://wiki.modellbahnfrokler.de/index.php/Ausgangsspannungen
Heiko
um ganz genau Digitalspannungen zu messen braucht man entweder ein Oszilloskop oder ein True-RMS-Multimeter, da die gängigen einfachen Multimeter dafür gebaut sind Wechselspannungen bei einer Frequenz von 50 Hz zu messen.
Spannenderweise gibt es ein paar Billig-Multimeter mit denen man ganz gute Ergebnisse erziehlen kann. Ich habe das mal vor einiger Zeit untersucht:
http://wiki.modellbahnfrokler.de/index.php/Ausgangsspannungen
Heiko
Alfred Bernschneider - 25.07.07 18:11
Wobei auch noch anzumerken ist, Leerlaufspannung ist nicht = Last/Arbeitsspannung.
mfG, AlfredB.
mfG, AlfredB.
Die Lichtanschlüsse an den Decodern sind grundsätzlich gedimmt, Lampen mit zulässiger höherer Spannungsangabe sind nur für Stromverbraucher ohne Decoder (also Innenbeleuchtungen) nützlich. Es gibt sogar Decoder, die direkten LED-Anschluß erlauben.
Das Licht bei den 14 Volt-Birnchen ist sowieso zu hell und der Digitalstrom zu "kostbar". Dann lieber ein paar Euro mehr ausgeben und LED-Innenbeleuchtungen wählen.
Also müsste das Birnchen einfach den Weg aller Glühlampen gehen (durchbrennen), allerdings liegt das nicht an der zu hohen Gleisspannung, dann bekommt der Decoder nämlich erst dicke Backen und wird zum Indianer (Rauchzeichen= spiel nicht mehr mit). Viel schlimmer ist dann, dass mit dem heiligen Rauch auch die Intelligenz des Decoders kaputt wäre....
Das Licht bei den 14 Volt-Birnchen ist sowieso zu hell und der Digitalstrom zu "kostbar". Dann lieber ein paar Euro mehr ausgeben und LED-Innenbeleuchtungen wählen.
Also müsste das Birnchen einfach den Weg aller Glühlampen gehen (durchbrennen), allerdings liegt das nicht an der zu hohen Gleisspannung, dann bekommt der Decoder nämlich erst dicke Backen und wird zum Indianer (Rauchzeichen= spiel nicht mehr mit). Viel schlimmer ist dann, dass mit dem heiligen Rauch auch die Intelligenz des Decoders kaputt wäre....
Hallo nochmal,
dass die Testwerte somit nicht die Besten sind, weiß ich nun.
Aber was ist mit den 21,5 bis 27,5 Volt, die ich mit dem Poti einstellen kann. Ist das Multimeter so ungenau oder generell die Abgabe der Daisy zu hoch?
Es sollen ja nur 15 bis 20 Volt rausgehen laut Handbuch.
Und die zweite noch immer unklare Frage: Je nachdem wie ich das Multimeter an die Gleise halte, erhalte ich 21,5 Volt oder drehe ich die beiden Pole (d.h. die Fühler in der Hand) um, habe ich nur noch knapp 10 Volt.
Danke nochmal(...ja ja..die Newbies)
Carsten
dass die Testwerte somit nicht die Besten sind, weiß ich nun.
Aber was ist mit den 21,5 bis 27,5 Volt, die ich mit dem Poti einstellen kann. Ist das Multimeter so ungenau oder generell die Abgabe der Daisy zu hoch?
Es sollen ja nur 15 bis 20 Volt rausgehen laut Handbuch.
Und die zweite noch immer unklare Frage: Je nachdem wie ich das Multimeter an die Gleise halte, erhalte ich 21,5 Volt oder drehe ich die beiden Pole (d.h. die Fühler in der Hand) um, habe ich nur noch knapp 10 Volt.
Danke nochmal(...ja ja..die Newbies)
Carsten
Du musst Dein Multimeter an einer digitalen Referenzspannung "kalibrieren". Das kann zB eine auf 18V eingestellte Intellibox sein. Erst dann kannst Du einschätzen, was dein Multimeter anzeigt. Im Moment kannst Du mit deinem Multimeter feststellen, das eine Spannung da ist. Die Höhe der Spannung kannst Du nur raten...
Mir kommt da jetzt eine Idee. Nimm mal einen Brückengleichrichter zwischen Digitalspannung und Meßgerät, und miß dann mal im GS-Bereich.Da es eine Rechteckspannung ist, dürfte hier der genaueste wert erzielt werden. Ansonsten (falls erreichbar) Spannung mal mit einem Osziloskop messen. Da wirt der Verlauf genau sichtbar.
Ich denke mal, das in dem Messgerät ein Brückengleichrichter eingebaut ist und somit nichts bringen wird.
Ein Oszi ist da, wie Du schon schreibst, besser - aber sowas hat ja nun nicht gerade jeder.
Gruß, Raimond
Ein Oszi ist da, wie Du schon schreibst, besser - aber sowas hat ja nun nicht gerade jeder.
Gruß, Raimond
beuteostfriese - 26.07.07 10:23
@4 Die Lichtanschlüsse an den Decodern sind grundsätzlich gedimmt.
Hallo Peter!
Das gilt doch sicher auch für weitere Funktionsausgänge bei Lokdecodern, oder? Ich habe den Rauchgenerator einer Arnold BR 41 an den "Horn"-Ausgang eines Selectrix-Decoders angeschlossen. Bei einer Probefahrt war die Rauchentwicklung sehr üppig, so daß ich jetzt vorsichtshalber erst einmal mit abgeschaltetem Rauchgenerator gefahren bin. Ist die Spannung am Funktionsausgang für den Rauchentwickler in Ordnung? Oder ist es ratsam, noch einen Widerstand zwischenzuschalten?
Schon im Voraus vielen Dank!
Elmar
Hallo Peter!
Das gilt doch sicher auch für weitere Funktionsausgänge bei Lokdecodern, oder? Ich habe den Rauchgenerator einer Arnold BR 41 an den "Horn"-Ausgang eines Selectrix-Decoders angeschlossen. Bei einer Probefahrt war die Rauchentwicklung sehr üppig, so daß ich jetzt vorsichtshalber erst einmal mit abgeschaltetem Rauchgenerator gefahren bin. Ist die Spannung am Funktionsausgang für den Rauchentwickler in Ordnung? Oder ist es ratsam, noch einen Widerstand zwischenzuschalten?
Schon im Voraus vielen Dank!
Elmar
Das schlimme ist, dass die meisten Rauchgeneratoren für Betrieb bei Spannungen um ca. 8 Volt gedacht sind, da die meisten Loks ja nicht immer mit Vollgas "rumrasen".
Hier die Tabelle der Werte:
http://www.seuthe-dampf.de/images/3techdaten.jpg
Hier die Tabelle der Werte:
http://www.seuthe-dampf.de/images/3techdaten.jpg
beuteostfriese - 26.07.07 10:55
Hallo Peter!
Weißt Du zufällig, welchem Rauchgeneratortyp auf der Tabelle der Generator in der BR 41 von Arnold entspricht? Der ist ja in so eine Art Tank eingebaut, in dem man Details nicht erkennen kann.
Herzliche Grüße
Elmar
Weißt Du zufällig, welchem Rauchgeneratortyp auf der Tabelle der Generator in der BR 41 von Arnold entspricht? Der ist ja in so eine Art Tank eingebaut, in dem man Details nicht erkennen kann.
Herzliche Grüße
Elmar
@4, @9
> Die Lichtanschlüsse an den Decodern sind grundsätzlich gedimmt.
Das stimmt so nicht. Bei Uhlenbrock sind die Lichtausgänge in der Werkseinstellung auf 50% gedimmt. Bei den anderen Herstellern nicht. Aktuelle Selectrix (und Multiprotokoll Decoder von D&H) können noch gar kein Dimmen der Funktionsausgänge. Das kommt erst mit SX2.
> an den "Horn"-Ausgang eines Selectrix-Decoders angeschlossen
Welcher Decoder ist das? Mich wundert dass das so direkt überhaupt funktioniert, da die Zusatzfunktion beim DHL100 und DHL160 nur mit 50 mA spezifiziert ist und angeblich der Decoder bei Überstrom abschalten soll. Hast Du einen externen Transistor eingebaut?
Und wo ist die Masse des Rauchenwicklers angeschlossen? Am Chassis? Oder hast Du den Pluspol vom Decoder genommen?
> Ist die Spannung am Funktionsausgang für den Rauchentwickler in Ordnung?
Das kommt drauf an welche Nennspannung der Rauchentwickler hat und welche Gleisspannung die Zentrale liefert!
Beispiel: Rauchgenerator <= 12 V (Arnold), Gleisspannung <= 22 V (Selectrix), Anschluß des Rauchentwicklers zwischen Funktionsausgang und Schiene (Lokmasse).
Eine der am Raucherzeuger anfallenden Wirkleistung entsprechende Gleichspanngung schwankt bei Gleisspannungen zwischen 18 und 22 Volt im Bereich: 18 * 0,7 = 12,6 bis 22 * 0,7 = 15,4 Volt. Diese liegt also bei und über der Nennspannung der Heizung. Das erklärt die üppige Rauchentwicklung.
> Oder ist es ratsam, noch einen Widerstand zwischenzuschalten
Mitunter ja. Besser wäre aber ein Spannungsregler. Zur Dimensionierung muss man allerdings ermitteln bei welcher Spannung der Rauchentwickler am besten qualmt und wie viel Strom der bei dieser Spannung dann zieht.
Grüße, Peter W.
> Die Lichtanschlüsse an den Decodern sind grundsätzlich gedimmt.
Das stimmt so nicht. Bei Uhlenbrock sind die Lichtausgänge in der Werkseinstellung auf 50% gedimmt. Bei den anderen Herstellern nicht. Aktuelle Selectrix (und Multiprotokoll Decoder von D&H) können noch gar kein Dimmen der Funktionsausgänge. Das kommt erst mit SX2.
> an den "Horn"-Ausgang eines Selectrix-Decoders angeschlossen
Welcher Decoder ist das? Mich wundert dass das so direkt überhaupt funktioniert, da die Zusatzfunktion beim DHL100 und DHL160 nur mit 50 mA spezifiziert ist und angeblich der Decoder bei Überstrom abschalten soll. Hast Du einen externen Transistor eingebaut?
Und wo ist die Masse des Rauchenwicklers angeschlossen? Am Chassis? Oder hast Du den Pluspol vom Decoder genommen?
> Ist die Spannung am Funktionsausgang für den Rauchentwickler in Ordnung?
Das kommt drauf an welche Nennspannung der Rauchentwickler hat und welche Gleisspannung die Zentrale liefert!
Beispiel: Rauchgenerator <= 12 V (Arnold), Gleisspannung <= 22 V (Selectrix), Anschluß des Rauchentwicklers zwischen Funktionsausgang und Schiene (Lokmasse).
Eine der am Raucherzeuger anfallenden Wirkleistung entsprechende Gleichspanngung schwankt bei Gleisspannungen zwischen 18 und 22 Volt im Bereich: 18 * 0,7 = 12,6 bis 22 * 0,7 = 15,4 Volt. Diese liegt also bei und über der Nennspannung der Heizung. Das erklärt die üppige Rauchentwicklung.
> Oder ist es ratsam, noch einen Widerstand zwischenzuschalten
Mitunter ja. Besser wäre aber ein Spannungsregler. Zur Dimensionierung muss man allerdings ermitteln bei welcher Spannung der Rauchentwickler am besten qualmt und wie viel Strom der bei dieser Spannung dann zieht.
Grüße, Peter W.
Hallo, es liegen an den Lichtausgängen bei allen Sx-Decodern nicht die volle Spannung an, gemessen waren es bei einem DHL 100 Decoder 12 Volt. Eine "richtige" Dimmung also niedrigere oder höhere Spannung über CVs ist logischerweise nicht machbar da es keine CVs bei Sx gibt. Für das Qualmen: dem von Peter ist nichts hinzuzufügen. Probiere mal mit einem Gleichstromtrafo und Meßgerät aus und dann fertig. Soviel ich weiß, zieht der Seuthe-Qualmer nicht allzuviel, ein Kollege hatte vor Urzeiten die Lok und daher kenne ich den Qualmling, allerdings nicht den Typen.
Ein kleiner Trix-Trafo mit 500 mA konnte damals allerdings den Qualmer und einen brummeligen VT 98 mit Licht ohne abschalten versorgen, also soviel wird er nicht schlucken.
Beitrag editiert am 26. 07. 2007 11:57.
Ein kleiner Trix-Trafo mit 500 mA konnte damals allerdings den Qualmer und einen brummeligen VT 98 mit Licht ohne abschalten versorgen, also soviel wird er nicht schlucken.
Beitrag editiert am 26. 07. 2007 11:57.
Hallo Peter8,
es würde mich interessieren ob das wirklich so ist oder nur ein Messfehler. Wie misst Du gegen wo?
Wenn Du zwischen Funktionsausgang und Schiene mit einem gewöhnlichen Multimeter misst, dann stimmt der Wert nicht weil es Rechteck-Halbwelle nicht richtig umrechnet. Miss bitte mal gegen den internen Plus Pol des Decoders (am Gleichrichter).
Grüße, Peter W.
es würde mich interessieren ob das wirklich so ist oder nur ein Messfehler. Wie misst Du gegen wo?
Wenn Du zwischen Funktionsausgang und Schiene mit einem gewöhnlichen Multimeter misst, dann stimmt der Wert nicht weil es Rechteck-Halbwelle nicht richtig umrechnet. Miss bitte mal gegen den internen Plus Pol des Decoders (am Gleichrichter).
Grüße, Peter W.
Also in Meßgeräten können auch Aktive Gleichrichter oder sinstiger Schnickschnack drin sein! Bei den heutigen Bauteilpreisen ist da kaum ein kostenunterschied zwischen einfacher Einweggleichrichtung und aufwendiger Aktiver Gleichtichtung!
Mir geht es um Folgendes:
Am Gleis liegt eine Rechteckspannung an, die zwischen + und - umgeschaltet wird. nimmt man nun einen Brückengleichrichter, so kommt eine Gleichspannung raus, die nur im Umschaltmoment eine kurze Nadel gegen 0 hat. Also hat man mit der GS-Messung nach der Gleichrichtung die Wahre Spannung, zwischen dehnen die Digitalspannung umgeschaltet wird.
Mißt man mit dem Digivoltmeter im GS-Bereich ohne Gleichrichter, so kommt nur mist raus, da´ja die Polarität ständig wechselt.
Mißt man im WS-Bereich, so ist die integrierte Gleichrichtung und die Formfaktorkompensierung für Sinus 50 Hz aktiv, was natürlich auch zu fehlmessungen führt.
Mir geht es um Folgendes:
Am Gleis liegt eine Rechteckspannung an, die zwischen + und - umgeschaltet wird. nimmt man nun einen Brückengleichrichter, so kommt eine Gleichspannung raus, die nur im Umschaltmoment eine kurze Nadel gegen 0 hat. Also hat man mit der GS-Messung nach der Gleichrichtung die Wahre Spannung, zwischen dehnen die Digitalspannung umgeschaltet wird.
Mißt man mit dem Digivoltmeter im GS-Bereich ohne Gleichrichter, so kommt nur mist raus, da´ja die Polarität ständig wechselt.
Mißt man im WS-Bereich, so ist die integrierte Gleichrichtung und die Formfaktorkompensierung für Sinus 50 Hz aktiv, was natürlich auch zu fehlmessungen führt.
Hallo Leute...
ich muss das Thema doch nochmal aufgreifen.
Hab des gleiche Prob mit meiner Intellibox IR/Booster 3. Wenn ich mit meinem Multimeter mess seh ich unglaubliche 34 AC-V auf dem Display. Das hab ich schon so nicht geglaubt, denn die meisten Loks (mit Digitrax) lassen sich ganz normal bewegen...Decoder sind mir noch net abgeraucht. (Zumindest nicht auf der Anlage
)
Jetzt hab ich aber auch keinerlei Veränderung wenn ich am Booster die 18 V - Begrenzung ausschalte ! Wie kann des denn ? Sollte sich ad auf dem Display des MM nix tun ??
So a bissle mulmig ist mir ja schon wenn ich die Anzeige seh....aber selbst die normalen Innenbeleuchtungen strahlen eher ganz "normales Licht" ab...die 18 Scheinen schon anzuliegen.
Grüße, Frank
ich muss das Thema doch nochmal aufgreifen.
Hab des gleiche Prob mit meiner Intellibox IR/Booster 3. Wenn ich mit meinem Multimeter mess seh ich unglaubliche 34 AC-V auf dem Display. Das hab ich schon so nicht geglaubt, denn die meisten Loks (mit Digitrax) lassen sich ganz normal bewegen...Decoder sind mir noch net abgeraucht. (Zumindest nicht auf der Anlage
Jetzt hab ich aber auch keinerlei Veränderung wenn ich am Booster die 18 V - Begrenzung ausschalte ! Wie kann des denn ? Sollte sich ad auf dem Display des MM nix tun ??
So a bissle mulmig ist mir ja schon wenn ich die Anzeige seh....aber selbst die normalen Innenbeleuchtungen strahlen eher ganz "normales Licht" ab...die 18 Scheinen schon anzuliegen.
Grüße, Frank
1. Zum Messen: Entweder mit Oszi/True-RMS-Gerät oder eben die Billiglösung: Zuerst gleichrichten, dann ein wenig glätten (ein uF reicht bei Rechteck) und im Gleichstrombereich die Spannung messen. 1,2V dazuzählen (für die Gleichrichtungsdioden) und fertig.
2. Zum Rauchgenerator in der Arnold 41: Ich hab Lenzbooster, die einstellbar sind und den Rauchgenerator hab ich zwischen Funktionsausgang und Schiene geschaltet, weil er dann "die Hälfte" abbekommt. Erfahrungswerte:
Einstellung Resultat
11,5V Es dampft kaum sichtbar
13,0V Es dampft so vor sich hin
14,5V Es dampft kräftig
Ich schließe daraus, dass der Arnolddampfer für 7-10V True-RMS produziert wurde und 12V aushällt. Da die meisten bei mir im Club nach einer Umfrage 14,5V für N bevorzugen,
(ich bin eigentlich traditionell ein 12V-Fahrer) werde ich den so geschaltet lassen.
Nachtrag: Bei mir zieht der Dampfgenerator ~65mA in oben genannter Halbwellenschaltung und der Decoder ist ein Zimo MX61.
2. Zum Rauchgenerator in der Arnold 41: Ich hab Lenzbooster, die einstellbar sind und den Rauchgenerator hab ich zwischen Funktionsausgang und Schiene geschaltet, weil er dann "die Hälfte" abbekommt. Erfahrungswerte:
Einstellung Resultat
11,5V Es dampft kaum sichtbar
13,0V Es dampft so vor sich hin
14,5V Es dampft kräftig
Ich schließe daraus, dass der Arnolddampfer für 7-10V True-RMS produziert wurde und 12V aushällt. Da die meisten bei mir im Club nach einer Umfrage 14,5V für N bevorzugen,
(ich bin eigentlich traditionell ein 12V-Fahrer) werde ich den so geschaltet lassen.
Nachtrag: Bei mir zieht der Dampfgenerator ~65mA in oben genannter Halbwellenschaltung und der Decoder ist ein Zimo MX61.
Beitrag editiert am 14. 02. 2009 18:36.
Hallo Frank
Zum exakten messen benötigst Du ein Oszilloskop (wie haba schon geschrieben hat).
Wenn Du keines hast (weil das ja nicht jeder so Zuhause rumliegen hat), dann hilft Dir vielleicht ein netter Elektriker von nebenan.
Gruß
Tomi
Zum exakten messen benötigst Du ein Oszilloskop (wie haba schon geschrieben hat).
Wenn Du keines hast (weil das ja nicht jeder so Zuhause rumliegen hat), dann hilft Dir vielleicht ein netter Elektriker von nebenan.
Gruß
Tomi
Hallo Haba,
hier nochmals nachgerechnet. Die Wirkleistung bei Rechteck-Halbwelle 70% der Digitalspannung beträgt, ergibt sich für die genannten Spannungswerte:
11,5 -> 8 V
13 -> 9 V
14,5 -> 10V
Der Schluss mit 7-10 V ist demnach richtig. Das ist auch so die typische Fahrspannung üblicher Modelle aus älteren Konstruktionsjahren.
Grüße, Peter W.
hier nochmals nachgerechnet. Die Wirkleistung bei Rechteck-Halbwelle 70% der Digitalspannung beträgt, ergibt sich für die genannten Spannungswerte:
11,5 -> 8 V
13 -> 9 V
14,5 -> 10V
Der Schluss mit 7-10 V ist demnach richtig. Das ist auch so die typische Fahrspannung üblicher Modelle aus älteren Konstruktionsjahren.
Grüße, Peter W.
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