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THEMA: Problem GFN BR 78 nach Glasmachersumbau

THEMA: Problem GFN BR 78 nach Glasmachersumbau
Startbeitrag
thomas030267 - 22.07.07 15:30
Hallo,

ich habe jetzt meine BR 78 (alte Version 7078) mit einer Glasmachers Schnecke umgebaut. Es hat auch alles einwandfrei funktioniert. Spiel zwischen Schnecke und Ritzel war gut, Schnecke mittig über Ritzel usw. Bin echt begeistert,
Nach einer halben Stunde Fahrzeit auf einmal Feierabend, Motor dreht, aber Lok fährt nicht. Nach der Überprüfung habe ich fest gestellt, das beim Ritzel, welches in die Schnecke greift, 3 Zähne rund sind. Also Motorwelle geprüft, alles gerade, Spiel der Motorwelle auch ok, Läuft gut.

Jetzt stellen sich mir zwei Fragen:

1) Habe ich irgendwas falsch gemacht oder übersehen?
2) Bekommt man das Ritzel einzeln?

Bitte um Eure Hilfe und Ratschläge.

Gruß Thomas

Also meine GFN BR 78 von Stefan Glasmachers umgebaut, also mit Garantie für einwandfreien Einbau und Passitz der Teile, fährt seit 3 Jahren problemlos. Vielleicht solltest Du mal speziell bei Stefan Glasmachers anrufen und um Rat, etc. fragen.
H-W
Hallo H-W

das MAil an Herrn Glasmachers ist bereits unterwegs. Ich dachte aber, das mir vielleicht hier im Forum schon Tipps gegeben werden.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

das ist der kritische Punkt bei den Glasmachers-Schnecken:
wenn der Motor nur einseitig gelagert ist und die Welle evtl. auch noch etwas Spiel hat, entwickelt sich die Schnecke schnell zu einer "Ritzelfressenden Schnecke".
Ich habe sogar "Herstellerumbauten" zurückschicken müssen.

Lieber das Spiel beim Einbau etwas knapper bemessen.

Grüße Michael Peters
Hallo,

die Frage ist, bekomme ich das Ritzel einzeln und wie komme ich daran? Muß ich das gesamte Gestänge demontieren?
Lieder gibt es auch bei Waschzettel.de keine Antwort auf diese Frage.

Gruß Thomas

edit: ich habe jetzt nochmals alles überprüft und habe festgestellt, das die Motorwelle doch leicht krumm ist, gemessen sind es 0,35mm. Kann es daran liegen?

Beitrag editiert am 22. 07. 2007 18:17.
Hallo ,

... das Zahnrad hat die ET Nr 56 7117.
Gestänge abnehmen ? kommt darauf an ob der Haltebolzen des Zahnrades zwischen den Spurkränzen "durchpasst" ... - dann ging es ohne "Radwechsel" ...

MfG gaga
Danke gaga

werde mir erstmal eine neues Ritzel besorgen

Gruß Thomas
Die doch leicht krumme Motorwelle dürfte wohl die Hauptursache sein, vermute ich mal.
Bei den Drehzahlen des Motors entsteht da schon ein ordentliches Schwingen was dann das Kunststoffritzel durch die Verzahnung der metallenen Schnecke frißt.
H-W
Hallo Thomas,

wenn die Welle krumm ist, würde ich die Finger vom Umbau mit der Glasmachers-Schnecke lassen.
Versuch doch lieber, ob die Lok noch mit der Originalschnecke läuft.
Ansonsten hilft nur ein neuer Motor, aber dan kannst Du auch direkt einen Umbau mit GAM (z.B. Maxon) in betracht ziehen.

Grüße Michael Peters
Ich habe auch Schnecken bestellt.Vorher musste ich aber genau das Spaltmass zwischen Ritzel un Motowelle messen und Herren Glasmacher mitteilen. Erst dann wird die Schnecke gefertigt.

Hier die Anleitung:

Hinweise zur Bestimmung des Spaltmaßes zwischen Motorwelle und Schneckenrad

Insbesondere bei Fleischmann piccolo Tenderantrieben (P8 / BR 38, BR 01.10 / 011 / 012, BR 39, BR 56) variiert die Lage der Motorwelle relativ zum Getriebe von Modell zu Modell erheblich. Wird eine direkt passende Schnecke verbaut, die also keine Einstellung der Eingrifftiefe des Getriebes erfordert, so liegt deren Durchmesser für verschiedene P8-Modelle beispielsweise zwischen 3,3 und 3,8 mm.

Umgekehrt muss der Motor eventuell also erheblich angehoben oder abgesenkt werden, wenn die 2:1-Schnecke mit dem "Standarddurchmesser" verbaut wird. Um das zu vermeiden, können Sie vorab mit einer Fühlerblattlehre das Spaltmaß zwischen Motorwelle und Schneckenrad bestimmen und erhalten dann eine Schnecke, die auf Anhieb passt oder allenfalls eine geringfügige Unterfütterung des Motors erfordert.

Folgendes Werkzeug wird benötigt:
Feinmechaniker-Schraubendreher
ggf. Pinzette
Fühlerblattlehre möglichst in 0,05-mm-Abstufung
(wie sie früher zum Einstellen des Ventilspiels verwendet wurde)

Vorgehensweise:

Tendergehäuse vorsichtig abnehmen, dazu in Tendermitte spreizen (P 8, BR 011) bzw. Schraube vorne unter dem Tender lösen (BR 39, BR 56) und Puffer herausschrauben (nur BR 56)

Oberseite des Motors kennzeichnen (Die Welle liegt häufig nicht genau mittig im Gehäuse!) und Motor ausbauen, dazu Platine abnehmen, Kabel vorsichtig aus den Führungen unterhalb des Motors ziehen und Schrauben an der Stirnseite des Tenders lösen (P 8, BR 011) bzw. Motorhaltebügel von der Unterseite des Tenderfahrwerks her aushängen (BR 39, BR 56). Man sollte vermeiden, bei der BR 56 oben zwischen Haltebügel und Motorseitenwand zu hebeln, da man dadurch die Motormagnete aus ihrer Verklebung lösen kann - eine lästige Reparatur ist die Folge.

Bei der P 8 und der BR 011 kann man sich die Arbeit erleichtern, indem man Lok und Tender vor dem Ausbau des Motors trennt. Dazu Schraube ganz vorne am Tenderfahrwerk herausdrehen, die Lok-Tender-Deichsel am Tender anheben (die Fahrwerksblende hebt sich mit an), dabei am Motor gegenhalten, und Lok und Tender vorsichtig auseinanderziehen.

BR 39: Platine vom Motor abnehmen

Läufer des Motors mit einer Hand festhalten und Schnecke(n) mit der anderen Hand zunächst auf der Motorwelle verdrehen und erst dann in einer drehenden, ziehenden Bewegung von der Welle abziehen. Dabei möglichst keine Kräfte über das Motorgehäuse ausüben! Es kann passieren, dass das hintere Motorwellenlager (am Magnetbügel, betrifft nur die Kunststoffversion) sich dennoch aus seiner Verrastung löst (siehe Bild 1). Es kann und muss mit etwas Druck wieder eingerastet werden.
              
Bild 1: Unterschiedliche Versionen des hinteren Motorlagers bei Fleischmann-Motoren. Die links gezeigte Kunststoff-Ausführung (im Vordergrund einzeln zu sehen) kann sich ggf. recht leicht aus dem Gehäuse lösen

Motor wieder einbauen und festschrauben bzw. Bügel einrasten.

Nun ein Fühlerblatt waagrecht und parallel zur Motorwelle zwischen Zahnrad und Welle halten. Dabei mit der gleichen Hand unmittelbar darüber an der Motorwelle gegenhalten, damit man nicht den Motor anhebt und das Ergebnis verfälscht. Mit der anderen Hand am Achsantrieb drehen. Dabei muss sich das Schneckenzahnrad drehen lassen, ohne ein Ruckeln im Achsantrieb zu erzeugen (durch leichtes Einklemmen eines genau senkrecht nach oben zeigenden Zahns). Da das Schneckenzahnrad meist einen leichten Höhenschlag hat, sollte es mindestens einmal komplett durchgedreht werden, um nicht die höchste Stelle zu "übersehen".

Folgende Maße teilen Sie uns bitte mit: größtes Spaltmaß bzw. größte Spaltmaße vorne und hinten (BR 39, BR 56), bei dem / denen noch  ruckfreies Drehen möglich ist, sowie die Abstufung Ihrer Fühlerblattlehre
grüße Uwe
Hallo

nach meiner weiteren Bastelei habe ich jetzt auch den Motor hin bekommen. Jetzt meine Frage:
Welchen Motor soll ich nehmen?
Original, Maxon oder Fauli? Einige sagen Maxon, einige Fauli.
Wo ist da der Unterschied?
Wie sind denn die Preisunterschiede und woher kann ich die Motoren beziehen?

Viele Fragen und Grüße

Thomas
Hallo Thomas,

Faulhaber und Maxxonmotoren gibt es bei http://www.sb-modellbau.com
...dort am besten mal nach deiner Lok suchen, Preis und Schwierigkeitsgrad steht dabei.

Mfg
Christian W.
http://www.faulhaber.de
info@faulhaber.de

http://www.maxonmotor.com

gruß andys
Danke für die Infos
Gruß Thomas
Hallo,

wer günstig original Teile benötigt, kann auch hier schauen:

http://www.altmark-modellbau.de/stendal/index.htm

Der ist meiner Meinung nach ziemlich günstig.

Gruß Thomas
@14

Günstig ja,  aber ziemlich wenig bis gar keinen Bestand.

grüße Uwe


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