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THEMA: Gleisplan -> Signale

THEMA: Gleisplan -> Signale
Startbeitrag
Springginggelar - 19.07.07 15:14
Hallo zusammen,

unter http://www.gelhard.net/modellbahn/Gleisplan.jpg
habe ich meinen aktuellen Gleisplan abgelegt.
Diesen habe ich mit einem Malprogramm erstellt und dabei u.a. eingescannte Gleisabbildungen verwendet.

Mein Problem sind momentan noch die Signale. Ich weiß nicht so recht, wo die hinsollen.

Vielleicht kann sich das jemand man ansehen und mir weiterhelfen?

Danke & Gruß,
Fritz

P.S.: Der Plan hat noch einige Mängel (z.B. zu kurzer Bahnhof). Für Hinweise hierbei bin ich auch dankbar...

Junge, da haste dir jede Menge Arbeit gemacht.

Problem: Steht das Ding an der Wand, oder hastu Zugang von allen vier Seiten? Wenn da im Betrieb was schiefläuft, brauchste nen Hubschrauber..

Ein bisschen verwirrend das Ganze für mich. Erklär das bitte mal ein bisschen genauer,

Und ich würde keine Weichen in den Tunnel legen.

MfG
Claus
Na ja,

welche Signale und wo - das hängt auch davon ab, ob Haupt- oder Nebenbahn und teilweise auch von der gewählten Epoche. Und auch vom Geldbeutel.

Einfahrsignale braucht eigentlich jeder Bahnhof, nur bei ganz kleinen Nebenbahnen nicht. Die sind praktisch immer zweiflüglig, ungekoppelte Flügel. Oder eben rot/grün/gelb. Vorsignale zu diesen, ja. Bei Nebenbahnen evtl. durch die Kreuztafel zu ersetzen. Ausfahrsignale nur auf Hauptbahnen, bei der Enge bei Dir würde ich darauf verzichten. Aber dann keinen D-Zug, EC, IC ... fahren lassen!

Abzweigstellen gehören auch durch Signale gesichert, nur sind die in Deinem Plan nicht ganz so leicht zu finden. Und dann hast'e wieder keinen Platz. Also allenfalls Signalbrücken. Au Backe, das wird teuer.

Leider bin ich etwas in Eile, mein Goldstück wartet. Vielleicht später mehr.

Struwelpeter
Hallo Claus und Struwelpeter,

ja, ich habe ein paar Angaben vergessen.
Soll eine Gebirgslandschaft sein, da ich aus den Bergen komme, Epoche III (60er Jahre), also Flügelsignale bzw. schon erste Lichtsignale.
Die eine Weiche ist über den Gleiswendel von unten her zugänglich, sollte also (hoffentlich) keine Probleme bereiten. Gleiswendel sind nur angedeutet und in einem eigenen Plan gezeichnet.

Also: Zugang von unten bei den Gleiswendeln, ansonsten... Hmm. Die Anlage soll ca. 1,5 x 2 m sein, sollte alles noch in etwa erreichbar sein. Zum Zusammenbau möchte ich das Ding in 3 Module (die Berge, s.u.) aufteilen und bauen.

Links oben und rechts oben sind zwei Berge mit jeweils 2 Dörfern. Der linke (NW) Berg hat auch einen Bahnhof. In diesem Berg geht es per Gleiswendel (max. 3% Gefälle) nach unten (nicht eingezeichnet), so daß das Gleis wieder auf ca. 4cm Höhe aus dem Berg kommt und über die 3 Vollmer-Brücken zum Berg ganz unten (im Süden) gelangt. Die Höhen über der Platte habe ich eingezeichnet (schwarzes Dreieck mit Strich und mm-Angabe).
Den Berg im Süden gibt es schon, das ist ein überarbeitetes Foto.
Den Berg oben rechts baue ich gerade (bin am Gleiswendel dran), scheint zu klappen. In diesem Berg geht es dann wieder nach oben und nach W hinaus zum Berg mit dem Bahnhof (über ein Faller-Viadukt).
Ich wollte viel Landschaft mit Brücken und Tunneln haben.
Zwischen den Bergen verläuft ein Fluß und eine Straße.
Ich muß zugeben: Ohne Erklärung ist der Plan schon sehr verwirrend...

Mein Problem sind die Signale am Bahnhof. Ein Bekannter hat sie mir mal eingezeichnet (allerdings in einer älteren Version). Da er beruflich weggezogen ist, kann ich ihn schlecht fragen. Die Signale auf der Strecke wären natürlich auch interessant.
Habe mal bei div. Internet-Seiten nachgeschaut, aber das ist mir momentan zu viel Aufwand, das zu verstehen.

Gruß,
Fritz
Hallo,
also: wie bereits vom Struwelpeter geschrieben: an den Bf. Einfahrsignale wenn Vmax < 50 km/h, wenn runter reicht bei DB Trapeztafel, wenn Vmax über 50 km/h auch Ausfahrsignale, bei kleinen Bahnhöfen reicht Gruppenausfahrsignale, wenn zusätzlich Gleissperrsignale vorhanden sind. So eine Strecke schreit nach Nebenbahnbetrieb, in den Bergen sind schon aus Sicherheitsgründen keine hohen Geschwindigkeiten erlaubt. Die Einfahrsignale müssen soweit vor der ersten Weiche im Bahnhof stehen, dass ein Zug noch durch die Indusi am Signal zwangsgebremst vor dieser Weiche zu stehen kommt. In Ausfahrrichtung hat bei der Zwangsbremsstrecke auch die Tafel "Halt für Rangierfahrten" zu stehen.
Willst Du die Nebenbahn echt noch in Blockstrecken (Signale auf der Strecke) aufteilen? Sieht eigentlich nicht danach aus, ausser der Abzweig auf der Strecke. Hier ebenso die Signalisierung abhängig von der Höchstgeschwindigkeit.

Wenn allerdings auf der Bahn eine Entgleisung oder sonst was stattfindest hast Du viel Spaß. Von daher überleg, wie Du an alle Ecken kommen kannst.

Beitrag editiert am 20. 07. 2007 07:00.
Hallo zusammen,

danke Euch allen für die Hinweise.
Ich denke, daß mit den Signalen wird mir nun klarer.

Wegen den Bedenken bzgl. Größe und Erreichbarkeit aller Stellen:
Ist erst mal nicht von der Hand zu weisen.
Ich habe allerdings den Plan im Maßstab 1:1 vorliegen (die große Tapete...) und wie es aussieht, erreiche ich alle Stellen noch - auch die in der Mitte der Anlage.
Klar ist jedoch: Viel größer darf sie nicht werden.

Viele Grüße,
Fritz
Hallo,

nochmals zu den Signalen: Ganz wichtig ist eine Gleissperre, die das Ladegleeis am Güterschuppen gegen das durchgehende Gleis absichert. Das niedliche Teilchen gibt's bei Weinert. Aber eigentlich müsste dort auch eine Schutzweiche hin, wenn Reisezüge dort lang fahren sollen.

Schönen  Sonntag

Peter
Hi,
Ich arbeite auch gerade an den Signalen. Wie haltet ihr es eigentlich mit der Vorbildtreue? 100% geht nicht, wegen fehlendem Material und fehlendem Material in der Geldbörse
Es müsste ja eigentlich ein Vorsignal zu jedem Hauptsignal gestellt werden. (Formsignale)
Das haut Schneisen in die Börse. ich lasse daher die Vorsignale im Bf. weg, und stelle nur einige an die lange Strecke. Denke damit kann (muss) man leben.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

na ja, so ganz stimmt das nicht (was die Börse betrifft schon). Es braucht nicht jedes Signal ein Vorsignal. Alle Ausfahrsignale haben zusammen nur ein einziges Vorsignal, welches unbedingt am Standort des Einfahrsignales stehen muss. Wenn dieses "Halt" zeigt, muss das Vorsignal unbedingt in Warnstellung sein, schaltungstechnisch nicht ganz einfach. Wenn Du mehrere Einfahrsignale hast, dann steht natürlich an jedem ein Vorsignal. Aber nur bei Hauptbahnen, bei geringerer Geschwindigkeit jkann man die weglassen, ersatzlos. Bei einigen Lichtsignalsystemen ist das Vorsignal mit im "Hauptsignal" integriert, z.B. S-Bahn Berlin (Signalverbindungen - Sv) und bei dem älteren Hl-System der DR (Ost).
Anstelle des Vorsignals für das Einfahrsignal darf auch die "Kreuztafel" stehen, aber dann geht die Geschwindigkeit noch weiter herunter. Die genauen Werte hab' ich nicht im Kopf, ist sicher auch nach Ost, West, Epoche unterschiedlich. Aber dazu gibt's genügend Literatur. Oder müssen wir hier eine spezielle Signal-Ecke aufmachen?
Ach ja,bei wenig Platz darf ein Signal durchaus auch links stehen, dann steht rechts das Signal/Kennzeichen So 1 (DR-Bezeichnung).  
Schöne Woche (und das nun überzählige Geld bitte an mich)
Struwelpeter
Hallo Struwelpeter,

wie verstehst Du das wenn Du sagst "Schaltungstechnisch nicht ganz einfach" wenn das Vorsignal am Einfahrtsignal steht. Kannst Du das mal für einen Analogbahner näher beschreiben.
Aber muß es denn umbedingt am Einfahrtsignal stehen? Einfahrtsignale zeigen doch ohnehin in der Regel nur Langsamfahrt an. Ich fahre jeden Tag an einem größeren Güter-Rangier-Bahnhof vorbei und sehe dort Vorsignale einzeln vor den Gleisharfen stehen, also auch für mehrere Gleise "zuständig".

Gruß

André
Die billigste Ausführung ist die Trapeztafel. Du hast die Strecke in den Bergen angelegt. Soll da die Vmax vor dem Bahnhof wirklich über 50 km/h liegen? Erst dann sind Vorsignale nötig. Erkläre das Tempo im Bahnhof auch für niedriger, braucht Du theoretisch keine Ausfahrsignale, im Bereich der DB sind nach einem tragischen Unglück mit einem Schienenbus voll mit einer Schulklasse im Bergischen Land (Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Güterzug) auch Nebenbahnen nachträglich mit Ausfahrsignalen ausgestattet worden.
Ich meinte das Vorsignal (e) am Ausfahrtsignal zum nächsten Block. Bei genügend Platz könnte das sicher auf die freie Strecke rausgeschoben werden. Sonst brauchte ich eben für jedes Ausfahrtsignal auch ein Vorsignal.Schaltungstechnisch habe ich keine Probleme. Mit TrainController geht alles.
Momentan habe ich an jeden Bf Gleis ein Ausfahrtsignal. Da eine Seite in den Schattenbf. führt, spare ich mir dorthin die Vorsignale. Stehen eben an der gedachten Strecke. zur anderen Seite hingegen kommt freie Strecke. Also brauche ich spätestens dort ein Vorsignal aus Richtung Bf raus für den nächsten Block.
Ich werde auf Vorbildgerechtigkeit pfeifen und es nach Optik machen, sozusagen ein ungerechte Signalisierung.Das BW kommt ja auch noch dran.Hier brauch ich min. ein Ausfahrsignal sowie einige W-Tafeln.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

wo stellst Du denn die W-Tafeln konkret auf, bei der Ausfahrt aus dem BW oder auch im BW selbst? Die stehen doch auch nicht unbedingt an jedem einzelnen Gleis bzw. vor jeder Weiche. Verwendest Du hier auch Rangier- (Gleissperr-)Signale?

André
Hi André,
Bin noch nicht bis ins BW vorgedrungen. Werde aber auch da nur einige wenige Signale aufstellen. Denke da an W´s am Kohlebunker sowie an den Ausfahrtgleisen noch weit vor dem Ausfahrtsignal. Ist alles sehr komplex und muss mich da erst schlau machen. Letztlich wird aber auch hier der Geldbeutel vor Vorbildlichkeit gehen. Muss ja auch nicht alles auf einmal kommen.

Jürgen H.


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