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THEMA: Wie groß, welche Form, ...

THEMA: Wie groß, welche Form, ...
Startbeitrag
Jan München - 03.07.07 22:57
Hallo Leute.

Im Moment ist die Verzweiflung groß Naja ok so schlimm ists auch wieder nicht. Trotzdem verlaufen die Grundplanungen für meine Anlage gerade sehr zäh. Ich habe wie schon gesagt etwa 2,30 m x 1,09 m zur Verfügung. Eventuell kann ich noch 0,4 m bis 0,7 m in der Länge rausholen. So, aber die Länge ist nicht das Grundlegende Problem.

Also:

Wie breit würdet/habt ihr Eure Anlage gebaut? Bei voller Breite komme ich wohl bei bebauter Anlage nicht mehr in die letzte Ecke. Und richtig vernünftig modelieren kann man ja wohl nur bis ca. 0,6 m tiefe. Habe ich zumindest gelesen und glaube im Moment daran Jetzt überlege ich schon die Anlage auf Rollen zu bauen. Oder halt irgendwo vorne ein 0,5 m x 0,5 m großes Stück rauszunehmen. Aber dann bekomme ich ein Problem mit den Gleisführungen oben sowie unten (Schattenbahnhof), da ich im sichtbaren Bereich ungern unter 0,4 m Radius gehen möchte. Vielleicht ist aber auch das ein zu großer Radius für eine Anlage mit ca. 1 m Tiefe.

Und dann wäre da noch:

Zusätzlich, wenn ich mich mal um meinen Gleisplan kümmere, bekomme ich Probleme mit meinem Gewissen. Die Radien bekomme ich natürlich mit Bleistift und Zirkel noch bedenkenlos hin. Aber bei den Weichen hörts dann auf. Fehlt mir einfach die Übung? Oder ist das wirklich verdammt schwer? Ich glaube das ich mich da ein ums andere mal belüge was die Gleisführung bei Weichen angeht. Wenn ich das in natura bauen würde, hätte ich wohl ein Problem weil nichts so passt wie ich es mir gedacht habe. Falsche Winkel und somit zu kurze Weichenstrassen usw.

Naja, das wären erstmal die Probleme. Neuigkeiten gibt es wohl bei der Wahl des Digitalsystems. Es wird auf jedenfall Selectrix werden. Und die Auswahl ist dort ja nicht so riesig und es herrscht zum Glück kein Buschaos. Innerlich habe ich mich schon für ein Gesamtpaket der Firma Rautenhaus entschieden. Das ganze muss nur noch mit meinen Finanzen abgesprochen werden und das wird wohl noch einige Wochen dauern *g* ...

Nunja, ich wünsche allen eine Gute Nacht.

Gruß Jan

Beitrag editiert am 03. 07. 2007 23:01.

@Jan
Ich empfehle Rollenaufbau. Aber Achtung. Mindestgangbreite 70-80cm. Zum Modellieren eher 80cm. Detailiertes Modellieren bis 60cm Anlöagenbreite ist korrekt. Tiefer geht kaum richtig gut. Wenn Anlage beidseitig zugänglich, dann sind das in Summe maximal 1,2m Breite.
Zu große Radien gibt es nicht !  Allerdings sollte man mit den Gleisen nicht zuu dicht an den Anlagenrand kommen.
Zum Zeichnen. Da gibt es zwei Lösungen: Erwerb einer Gleisschablone oder eines Gleisplanungsprogramms für den Computer. Letzteres erfordert Einarbeitungszeit, hat aber den grandiosen Vorteil, gnadenlos "unbestechlich" zu sein. "Selbstbehumsen" geht dann nicht.

Gruß
Eglod

Beitrag editiert am 03. 07. 2007 23:28.
Hallo,

um deine Verwirrung zu komplettieren: wieso Selectrix und nicht den weiter verbreiteten Standard DCC? ... selbst Minitrix rüstet inzwischen seine Loks mit zweisprachigen Decodern aus, die auch DCC "verstehen".

Zu den anderen Fragen:

Die Fläche, die du hast, solltest du auch nutzen. Auch wenn du nicht über eine mobile Anlage sprichst, könnte ein Arbeiten mit Modulen eine Lösung sein. Das ist nicht  nur beim Bauen praktisch, sondern auch bei Umbau, Weiterentwicklungen, Umzug usw.  --- Ich baue zurzeit an einer mobilen Anlage mit ähnlichen  Dimensionen: 2,60 Meter mal 0,85 Meter, geteilt in zwei Module ( siehe http://www.jaffa1.de/baufortschritt_3.html ).

Für  den Gleisplan gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. analog und konventionell: Gleisplanungs-Schablone z.B. von Fleischmann nehmen und zeichnen. Da sind die Weichenübergänge dann entsprechend vorgegeben.
2. auch ohne Schablone klappt eine realistische Planung von Weichenstrecken, wenn du die Gleisabstände einhältst und die Verbindung entsprechend dem Weichenwinkel (i.d.R. 15 oder 24 Grad) mit dem Winkelmesser als Gerade einzeichnest.
3. Wenn du einen PC hast, kannst du eine entsprechende Planungs-Software benutzen (da bin ich allerdings nicht Experte).
4. Ich nutze den PC und ein stinknormales Grafikprogramm. habe mir die gängigen Radien auf die Arbeitsfläche gelegt und dann wird munter losgeplant. Da ich - wie die meisten ernsthaften Modellbauer - fast ausschließlich mit Weichen und Flexgleisen baue, kümmern mich die Hersteller-Gleiszuschnitte sowieso nur am Rande. Solche Planungsergebnisse sehen dann aus wie z.B. bei Stefan: http://www.kazmedia.de/bahn/gueterbahnhof.html - der auch in Modulen denkt und baut.

Gruß --- Jürgen

Beitrag editiert am 04. 07. 2007 07:54.
Digitalsystem-Diskussionen hatten wir zur Genüge. Es langweilt langsam, weil bei dem Thema jede Sau schon min. 3-mal durchs Dorf getrieben wurde. Die Wahl zu 2-Protokoll-Decoder mag eine Lösung sein, es gibt allerdings Loks, da passt halt nur ein DHL50 rein.

Mit welchen Gleisen willst Du bauen? Denke nicht konventionell im typischen Oval. So schwer ist ausserdem die Arbeit mit Flexgleis nicht.

Schau mal beim

www.mtkb.de

da findest Du auch eine Menge Ideen für Module. Da Du aus Münster kommst hast Du ja für den Betrieb genügend Vorbilder, von  2-gleisiger über 1-gleisige Hauptbahn elektrifiziert bis zu Nebenbahnen in alle Richtungen und bis zur Bahn im Hafengelände.

Bei Interesse mail mich gerne an, ich komme auch aus dem Münsterland und fahre mit Sx und baue nach westfälischen Motiven.
Hallo Jan,

ich bin auch gerade dabei eine neue Anlage zu bauen. Ich habe diese mit einem CAD Programm gezeichnent.
Die Anlage sthet bei mir im Keller und ist in einzelne Module unterteilt. Dies hat den einfachen Zweck um beim Bauen auch in den hintersten Winkel zu kommen. an der Breitesten Stelle habe ich auch 110cm.
hier einige Bilder
http://www.mobablog.info/blog.php?id=216

Schöne Grüße aus Tirol

Georg
Hallo Jan,

auch wenn manch anderer Modellbahner mit dem Kopf schüttelt - an anderen Stellen hier im Forum habe ich schon darüber geschrieben - eine Gleisplanung mit PC-Programmen, Schablonen u.ä. mag sicher für viele ganz hilfreich sein und ich sehe es auch als eine gute Hilfe an, ich aber habe meine Ideen im Kopf gehabt, habe am Anfang eine grobe Zeichnung gemacht, dabei Höhenunterschiede berücksichtigt um bei Brücken, Tunnel usw. ausreichende Abstände zu haben und habe dann angefangen, Gleise zu verlegen. Zwischendurch gab es sicher mal die eine oder andere Änderung meines ursprünglichen Konzepts aber von der Grundidee bin ich dabei nur minimal abgewichen und es funktioniert.
Zum Thema Radien habe ich auch schon meine Erfahrungen mitgeteilt. Es ist sicher etwas Wahres dran, wenn man sagt, dass die Radien nicht groß genug sein können. Das spielt in erster Linie bei der Optik eine Rolle, hat aber vor allem auch Bedeutung für die Befahrbarkeit von Kurven mit langen Wagen oder schweren Zügen. Aber auch hier muss der Modelleisenbahner Abstriche machen - meistens aus Platzgründen.
Parallel zur Anlagenkante bauen ist zwar für viele ein Dorn im Auge, aber auch aus Platzgründen ist es manchmal nicht zu vermeiden und kann mit der Geländegestaltung auch einigermaßen kaschiert werden.
Wegen eines doch irgendwann einmal möglichen Umzuges empfiehlt es sich durchaus bei größeren stationären Anlagen in Modulen zu bauen. Die müssen ja nicht irgendwelchen Normen entsprechen, die Trennung sollte aber konsequent eingehalten werden. Ich habe da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, weil ich z.B. bei der Verdrahrung keine so richtige Lust hatte, die Verbindungen zu den Modulen getrennt herzustellen.
Aber wie überall: Ein allgemeingültiges Rezept, dass für alle und überall angewandt werden kann, gibt es nicht. Der Individualismus macht das Leben aus.

Gruß

André
Hallo Jan,

zum zeichnen meiner Gleispläne hatte ich mir Schablonen für die Weichen hergestellt. Für alle Gleise reicht Lineal, Dreieck und Zirkel. Zeichnungen habe ich im Maßstab 1:10 zur Nenngröße gemacht.

Bekannte von mir hatten mit Computerprogrammen immer dann Probleme, wenn sie da Weichen von Minitrix mit Roco und Peco-Code-80 kombinieren wollten und noch größer wurden die Probleme dann, wenn noch eine meterspurige Schmalspurbahn mit Z-Gleisen geplant werden sollte.

Ob es da heute bessere Programme gibt, ist mir nicht bekannt, ich bleibe beim Zeichnen.

Gruß
Roland
@Jürgen: Ganz kurz nochmal zur Systemfrage:
Gerade weil viele Selectrix Anbieter jetzt auch die DCC Norm einbauen/verwenden, finde ich die Wahl gelungen ;) Ich habe im Selectrixbereich mindestens zwei Systemhersteller bei denen ich alles bekommen kann und bei denen "alles" kompatibel ist. Das gibt es bei DCClern kaum. Da müsste man sich dann auf einen der vielen Busse festlegen. Es sei denn man plant das schalten und melden ganz separat zu steuern. Aber gerade da sehe ich die Vorteile von Selectrix. Auch da könnte ich wenn ich wollte alles extern steuern (zB über den HSI Bus wenn mich nicht alles täuscht) aber ich bekomme halt aus vielen ecken Komponenten die ich benutzen kann.
Und ob der Sx beim schalten und melden schneller bzw. zuverlässiger ist, darüber kann man sehr lange "sinnfreie" Diskussionen führen, denn:

- Wenn die Anlage läuft, also wenn man das machen kann was man möchte, dann ist doch alles super. Und es gibt genügend Beispiele das SX- sowie DCC-Anlagen laufen.

- Ab welcher Anlagengröße es eventuell Probleme mit DCC gibt, kann ich nicht wirklich beurteilen und vielleicht liegt es weit ausserhalb von Privatanlagen. Aber sollte es diese Probleme geben, dann wäre ich froh diese nicht zu bekommen. Egal wie groß meine Anlage später einmal wird.

Ich habe mich die letzten Wochen sehr ausführlich mit allen Möglichen Systemen beschäftigt (Fleischmann, Uhlenbrock, Lenz, ESU, Viessmann, Rautenhaus, MÜT, TAM,...).
Da ich persönlich von Beginn an mit PC-Steuerung arbeiten möchte, fallen davon einige schon raus, da ich die Vergleichsweise teuren Zentralen mit den vielen Funktionen und eventuellen Touchscreens nicht brauche (Fleischmann, Uhlenbrock, ESU, Viessmann, eventuell MÜT). Bleiben also "nur" Lenz, Rautenhaus und TAM (wobei ich mir da garnicht sicher bin) übrig. Und ab da viel die Entscheidung garnicht mehr schwer. Gerade wegen der zukünftigen implementierung des DCC Standards bei Rautenhaus.

Ich hoffe das deutlich geworden ist, dass ich keinerlei Vorurteile gegen DCC hege und auch über das Leistungsvermögen dieser Norm nichts böses verbreiten will/kann!! Gerade das ich in Zukunft alles verwenden kann macht meiner Meinung nach das von mir gewählte System Stark.

Gruß Jan
Hallo Jan
Glückwunsch zur Entscheidung. Dachte das dauert noch 2 Jahre
(Ich hoffe du verstehst Spass)
Du wirst sicherlich mit dem System zufrieden sein. Schliesslich gibt es jede Menge Modellbahner die Selectrix einsetzen.
Was ich nicht so ganz verstehe, ist in Deinem letzten Beitrag der Punkt "ab welcher Anlagengrösse es eventuell mit DCC Probleme gibt".
Meiner Ansicht nach gibt es sowohl bei dem einen als auch bei dem anderen System ab einer bestimmten grösse Probleme. Das hängt aber nicht vom System ab, sondern wie man sein System konfiguriert.
Eine Zentrale (egal welches System), die 100 Züge gleichzeitig steuert und dabei noch Weichen schaltet und Rückmeldung macht, kann bzw. wird sicherlich nicht zufriedenstellend arbeiten.
Da nimmt man halt einfach mehrere Zentralen und zusätzliche Booster und schon ist das Problem gelöst.

Also, dann wünsche ich viel Erfolg und berichte doch einfach mal bei Gelegenheit über Deine Erfahrungen.

Gruß

Tomi

Beitrag editiert am 04. 07. 2007 18:44.
@Jan:

1. zum Thema Digital möchte ich mir hier nicht mehr äussern, das wurde schon zur genüge diskutiert.

2. Aufbau dre Anlage: Grundsätzlich so groß wie möglich, so klein wie nötig. Soll heissen, je mehr Platz Du hast, desto besser, bedenke abe das Du ÜBERALL noch hinkomme must

3. Bau die Anlage nicht im ganzen siondern unterteile sie in SINNVOLLE Segmente nicht Module, das ist was anderes) In Deinem Fall würde ich zum Beispiel auf 4-5  Segmente mit jeweils 55cm *110cm gehen (=220cm*110cm bzw. 265cm*110cm). Warum: Ganz einfach, solltets Du jemals aus der Wohnung(aus dem Haus müssen, dann kannst Du Segemnte mit diesen Maßen noch transportieren.
Wenn ALLE Segment die gleichen Abmessungen haben kannst Du im Notfall die Anlage auch zerlegen und vone und hinten mit einem großenn Brett verschrauben, sodass Du die gesamte Anlage "stapeln" kannst und sauber mit einer Plane abdecken (Staubschutz!!!).
Die sist mit Sicherheit zu Beginn mit mehr Aufwand (Verkabelung, sauberes verlegen an den Überghängen, etc..) verbunden, aber wenn Du schon mal ein eAnlage zersägt hast, dann weisst Du warum Du diesen Mehrauwand betreibst.
Gruß Michael
Hallo Jan,

ehe ich mir ein PC Program kaufte habe ich meinen Gleisplan auf Papier entworfen. Dazu habe ich mir von den Schienen und Weichen Fotokopien gefertigt. Also von jedem Weichentyp eine entsprechende Anzahl Kopien fertigen usw. Du brauchst also nur je eine Weiche des später vorgesehenen Typs und kannst ja beliebig viele Kopien davon fertigen.

Die Beabsichtigte Grundfläche der Anlage habe ich aus Packpapier ausgeschnitten und dann mit den kopierten Gleisen, Weichen etc.  meine vorgesehenen Strecken erst aufgelegt und später mit einem Papierkleber aufgeklebt. Wenn Du beim Kleben nur heftest, kannst Du die Teile ganz leicht wieder lösen und verändern. Dort wo ich Flexgleis für Radien benutzt habe, kannst Du das entweder mit einem Stück Schnur an dem Du an einem Ende einen Stift festbindest und am anderen Ende etwas zum Fixieren in einem Festpunkt (Reiszwecke oder kleines Küchengewicht) zeichnen. Zum Schluß siehst Du ob es Dir gefällt im Maßstab 1 : 1. Für Häuser etc. kannst Du ähnlich vorgehen. Einfach aus weißem Papier die in den Katalogen angegebenen Grundmaße nehmen und ebenfalls ausschneiden. Schon kannst Du feststellen ob das Gebäude paßt oder ob alles viel zu viel auf einer Anlage ist .

Als Abfallprodukt kannst Du zum Schluß einfach zählen wieviele Weichen , Kreuzungen etc. Du benötigst also grob planen welcher - auch finanzielle - Aufwand mit der vorgesehenen Anlage verbunden ist. Es sind ja die Sachen, die ins Geld gehen.

Ich habe sogar noch - weil vieles schon vorhanden war aus der Sammelphase - die Waggon fotokopiert und so ebenfalls 1 : 1 Züge zusammengestellt. Damit wußte ich auch, ob die Bahnsteiglängen passen.

Ich habe einiges vor der ursspünglich vorgesehenen Ideensammlung auf diesem Weg fallen lassen, weil es viel zu viel geworden wäre.

Erst danach habe ich mit der Zeichnung mit einem PC Programm begonnen (WinTrack) und das war gut so, weil ich nämlich finde, daß das räumliche Empfinden bei mir erst durch die "Schnipselei" gekommen ist. Die PC Pläne brauchte ich dann für "Organisation" der Decodereinbauten also für die Vergabe der Adressen etc.

Melde Dich, wenn Du noch Fragen hast.

Zum digitalisieren kann ich mich nur denen anschließen, die zu DCC raten.

Viele Grüße Christian

Beitrag editiert am 05. 07. 2007 18:04.
Hallo Jan,

den Vorschlag von Christian in #10 wollte ich Dir auch machen.
Das Planen auf diese Weise kann ich nur empfehlen, man erkennt Fehler wesentlich schneller und es macht sehr viel Spaß! Ich verwende als Untergrund allerdings die weiße Rückseite von Plakaten, Postern, Wandkalendern, o.ä., mit Packpapier bin ich nicht so gut zurechtgekommen -- da habe ich die vorgezeichneten Linien immer nicht gefunden...  
Für die Linien empfiehlt sich ein Kurvenlineal (lang: das Flexgleis von Fleischmann, ein kurzes mit 30cm habe ich aus dem Architekturbedarf -- das hat freundlicherweise 9mm Breite 8-)  ), damit bekommst Du weich fließende Kurven hin, die sehr natürlich wirken. Ein Zirkel aus einem Raketenhölzchen (Spitze aus einer Nadel, eine verschiebbare Stifthalterung und Radiusmarkierungen) sorgt für exakte Rundungen, wo nötig.
Manche Elemente (z.B. Weichenstraßen) klebe ich erst "freischwebend" zusammen, stabilisiert durch einfaches Papier als Untergrund, so kann man verschiedene Möglichkeiten einfach und billig ausprobieren und suche mir dann die beste Lösung heraus. Auch die Möglichkeit, die real vorhandenen Teile (Züge, Häuser, Bäume...) da drauf zu stellen, zeigt schnell, wie das ganze dann mal wirken wird.
Ich möchte diese Methode nicht mehr missen -- mit der Computerplanung habe ich die Anlagen immer überladen...

Viele Grüße
Michael
Ich stimme 10 & 11 auch zu. Auch mir fehlte das räumliche Gefühl bei kleinen Zeichnungen - 1:1 merkte man erst, so geht es nicht. Auch konnte das PC Programm nicht was ich wollte, aber heute sind sie schon viel besser. Ich habe die Rückseiten von Tapeten benutzt. Im Peco Katalog sind Seiten mit allen Weichen in 1:1 gedruckt, zwecks kopieren und probieren.
Norman.
Hallo Jan,

ich habe nun mal ein paar Beispiele aus der Planung hier eingestellt, um zu verdeutlichen, wie ich das gemacht habe. Weiße Flächen auf dem Packpapier sind Bahnsteige oder sollen Häuser darstellen.

http://img157.imageshack.us/img157/2474/planungaufpapierplankleip6.jpg

http://img340.imageshack.us/img340/5095/planungaufpapierplanklecx9.jpg

http://img453.imageshack.us/img453/1000/planungaufpapierplanklesg3.jpg

Darus ist dann dieser vorläufige (!) Gleisplan geworden:

http://img243.imageshack.us/img243/580/gesamtentwurfws1.png

Das Packpapier konnte ich übrigens während der ersten Gleisverlegearbeiten mit Reißzwecken an die Wand heften und so fast in 1 : 1 abschauen was zu verlegen ist!

Viele Grüße Christian


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