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THEMA: Lok-Reinigung?

THEMA: Lok-Reinigung?
Startbeitrag
Jack - 15.06.07 10:58
Hallo an die Reiniguns-Spezialisten,
Ich habe mein neues Ultraschallgerät bekommen und hätte da eine Frage. Schmeisst Ihr zB eine Lok die gereinigt werden muss inkl. Motor ins Bad, oder sollte man das lieber vermeiden? Danke für Eure Hilfe!

Grüsse von
paul

Motor draußen lassen, oder zumindest die Motorkohlen entfernen. Hinterher gut trocknen lassen.
Da hänge ich mich auch gleich an:

Welche Reinigungsflüssigkeit verwendet ihr?

Lg,
  Michael
Hallo Björn,
Vielen Dank für Deine Hilfe!

Gruss von
Paul
Hoy mal,

ich habe nun fast alle meine Loks (14Stk) im Ultraschallbad gereinigt. Als Reinigungslösung nehme ich Wasser mit etwas Spüli.

Ich lasse den Motor, die Plateine sowie den Decoder komplett eingebaut und reinige so die Loks. Nur das Gehäuse nehme ich ab, da sich die Aufschrift beim reinigen ins Nichts verkrümmelt.
Den Motor würde ich mit reinigen, da ich festgestellt habe, dass dieser am meisten verschmutzt ist.
Danach gut trocknen lassen, die beweglichen Teile  fetten und ölen und ab auf die Testanlage.
Nach 30 min Probleauf gehen die Loks wieder auf die große Anlage in den Regelbetrieb.

Gruß
Soda
Hallo,

Also nur Gehäuse ab und ab ins Bad. Zwei meiner Brawas haben es nötig.

Gruß
Andreas

Hallo Paul,
ich schließe mich unbedingt der Aussage von Björn an....Kohlen raus !!!!
Also Paul nur mal so als Tip:
Die Professionelle Reinigung sieht so aus das die Lok komplett auseinander genommen werden muss, einschließlich Räder ect. Nur bei Dampflokomotiven ist das ja so eine Sache mit dem Gestänge, und nur für Fachleute zu empfehlen. Den eines musst Du wissen Fussel bekommst Du nicht damit weg. Die sind oft schon um die Achsen herum, und müssen Manuell entfernt werden so gut es geht.

Daher nenne ich mal die andere Reinigung (Die einfache). Also Lok Gehäuse abschrauben, eventuell Platine auch abschrauben,Birnchen raus,Motor ausbauen Kohlen raus,und dann Fahrgestell,Motor und sämtliche Kleinteile bis auf Gehäuse,Birnchen und Kohlen in einem Bad aus warmen Wasser, mit etwas Pril oder es gibt auch Spezial reiniger. Meist reicht aber Pril dafür aus.
Nach dem Reinigungsbad nimmst Du dir ein Glas mit gutem Spirtus und tauchst die Teile kurz darin ein.Vor allen dingen das Fahrgestell mit den Achsen ist besonders wichtig. Der Grund mit dem Spiritus ist, es hat die Eigenschaft feuchtigkeit schneler zu verdrängen und zu verflüchtigen. Danach die Teile auf ein Küchenkrepp z.B unter einer Lampe (kann auch Heizung sein) legen und gut durchtrocknen lassen. Bitte nicht einfach so im Raum abtrocknen lassen, das wäre nicht so gut.
Danach alles mit dezenten Schmierstoff wieder zusammen bauen, und Lok wieder etwas einfahren fertig.
Sollte ich Dir nun damit nicht geholfen haben, ist hier im Forum noch einiges dazu geschrieben worden.

Gruß

Ingo
Da möchte ich mal ganz kurz nachfragen, damit ichs auch verstehe:
Warum genau sollen die Kohlen raus, bzw. was kann passieren?

Gruß Tobias
Die Motorkohlen könnten die Feuchtigkeit aufsaugen, dadurch weich werden und schneller abnutzen da sie auch nicht so schnell durchtrocknen wie der Rest.
Hallo,

....lange Rede, kurzer Sinn..)

Also ich reinige meine Fahrzeuge genau so wie von Ingo@6,  beschrieben. (Aber ohne Spiritus)
Habe das bisher in den Spurweiten von N, TT. HO und größer immer so gemacht.

mfg
Steffen
Hallo an alle,
Nun weiss ich alles über die Lokreinigung, und ich werde Deine Tipps befolgen Ingo! Vielen Dank Euch allen für die  guten Ratschläge!

herzliche Grüsse von
Paul
Hallo zusammen,

habe vor kurzem auch eine Lok so in einem Ultraschallbad gereinigt, danach sehr sorgfältig trockengeblasen (Druckluft) und in der Sonne nachgetrochnet.
Trotzdem:
einige Achsen und Nieten für das Kurbelgestänge haben etwas Rost angesetzt, so daß ich mit einem Glasfaserstift nacharbeiten mußte.
Das Wasser-Pril-Gemisch scheint mir nicht so das Wahre zu sein.

Grüße Michael Peters
Naja, manches Spülis sind mit diversen agressiven Substanzen versetzt, damit auch die eingtrocknete Tomatensauce wieder vom Teller geht. Deshalb empfehle ich ein spezielles Reinigungskonzentrat, damit die verschiedenen Materialen nicht angegriffen werden.

Gruß Tobias
Hallo Zusammen,

ich habe eben die ersten Tests mit meinem neuen Ultraschallbad (von EMAG, also hoffentlich nicht nur teuer, sondern auch gut) hinter mich gebracht. Verwendet habe ich das in der Miba 01/08 empfohlene Tricopur RW77, die zu reinigenden Teile waren 10 min im Bad.
Das Ergebnis fand ich eher ernüchternd:
- Der Kollektor der Motoren (da wo die Kohlen draufdrücken) war fast wie zuvor mit Abriebspuren der Kohlen verziert, zwischen den Kollektorpolen (GFN-2-Poler) waren immer noch festgebackene Kohlereste.
- Die Zahnräder des Antriebs waren ebenfalls noch mit einer schwarzen Patina überzogen, vor allem zwischen den Zähnen.
- Bei meiner uralten GFN 50 Kab, die als Testopfer herhalten musste, waren die Verschutzungen an den Laufflächen der Räder nicht vollständig abgelöst worden. Hier half allerdings auch vorsichtiges "Abschleifen" mit dem Schraubenzieher nichts...

Dass der zur Wasserverdrängung nach dem Ultraschallbad verwendete Spiritus auch noch einen weissen Film hinterlassen hat, war dann nur noch die schmerzliche Zugabe...
Die Lok ist jedenfalls - ohne Neulackierung - nicht mehr zu verwenden

Habe ich etwas falsch gemacht?

Kennt jemand einen erfahrenen Händler/Reparateur, der das Lokreinigen professionell und ohne Risiken und Nebenwirkungen anbietet? Ist evtl. billiger und nervenschonender als es - mit meinem begrenztem Geschick - selbst  zu machen...

Grüsse,

Hansjörg
Ich glaube Spiritus war nicht das Richtige.
Ein Modellbahnkollege reinigt auch mit einem Ultraschallbad, aber er setzt meines Wissens immer Alkohol zu, da dieser nicht so "ätzend" ist.

Gruß

Tomi
Hallo zusammen,

Ich hatte mal bei Fleischmann nachgefragt wie man ein Lok am besten reinigen kann.
Die haben mir dann geantwortet daß ich Isopropyl-Alkohol verwenden soll.

Gruß aus Holland von Paul.
HalloHansjörg,

im wässrigen Medium wird es Dir mit den relativ kurzen US-Zeiten kaum gelingen ein Modell zu entfetten/entölen. Dazu reicht auch nicht der Zusatz von Tickopur.
Um zu Entölen oder Entfetten setze ich gereinigte (geruchloses - wichtig) Lampenöl ein. Diese ist chemisch das Gleiche wie z.B. SR24. Kohlen vom Motor sind unbedingt vorher herauszunehmen. Sie werden durch US zerbröselt oder saugen sich voll. Nach der Reinigung wird mit reinem Alkohol (teuer) oder Isopropanol das restliche Petroleum verdrängt um die Trockenzeit zu verkürzen. Ich habe auch geruchsschwachen Spiritus genommen (vorher Test machen). Wichtig: kurze Benetzungszeit weil Farbe angegriffen wird und schnell trockenblasen.

Kunststoffteile wie Lokgehäuse kommen bei mir ins Wasser mit einem Tropfen Netzmittel (Pril oder Klarspüler). Hinterher gut abspülen, eventuell mit Destwasser um Schleier von Rückständen zu vermeiden. Wasserverdrängung mit Alkohol ist bei Kunststoff nicht nötig. Der trocknet von alleine, kostet nur etwas Zeit.

Wenn es sich bei Deinem Modell nur um einen Belag/Film handelt, muß er wieder abgehen (läßt er sich mit einem Q-Tip abwischen/abreiben?). Wenn nicht, ist die Oberfläche bereits angeätzt. Wenn man ein Teil aus einem US-Bad nimmt und diese sofort mit Alkohol behandelt, können Salze aus der Reinigerlösung  einen feinen Schleier bilden. Diese feinen Salze werden durch den Alkohol in selbigen unlöslich. Also immer mit Wasser vorher gründlich spülen.

Gruß, Roland
Hallo N-Gemeinde,

sind eigentlich alle Ultraschall- Reinigungsgeräte zu empfehlen? Manchmal werden solche Geräte in Supermärkten angeboten. Auf welche Ausstattungsmerkmale muss man bei diesen Reinigungsgeräten achten?

Gruss Andreas
Hallo Gemeinde,
ich benutze Bremsenreiniger aus der Sprühdose. Löst Belege auch mit Hilfe des Druckes in der Dose. Kunstoffteile nicht behandeln!. Trocknet an der Luft ohne Rückstand und entfettet gleichzeitig die behandelten Teile. Anschließend die entsprechenden Teile wieder leicht fetten/ölen nach Angabe.

GrußEdmund
Hallo Roland,

Danke für die ausführlichen Tips. Zwei Fragen habe ich aber noch:

bringt das Ultraschallbad deutlich bessere Ergebnisse, wenn ich die Reinigungszeit erhöhe? Es sind immerhin im Automatikbetrieb bis zu 60 min möglich. Wäre ja schade um das gekaufte Tricopur...

Mit der "Entwässerung" mit reinem Alkohol bzw. Isopropanol bin ich mir nach wie vor unsicher. Genügt es wirklich, die um US-Bad (mit Tricopur) gereinigten Teile ausführlich mit  Leitungswasser abzuspülen, bevor man sie in den Alkohol taucht?

Grüsse,

Hansjörg

hallo zusammen. ich bin absoluter n-anfänger seit 4 wochen und habe mir erstmal bei ebay einiges an rollendem material ersteigert. das dies nicht immer problemlos ist zeigen die verharzten und dreckigen loks. deshalb habe ich mir ein ultraschallbad für 19 euro gekauft und wie empfohlen die lok komplett zerlegt (kohlen raus) und alles ohne gehäuse! mit sr24 für 5min. ins ultraschallbad. Ergebniss: TRAUMHAFT!!!. nichts mehr verharzt, alles gereinigt. Loks zusammengebaut, leicht geölt und gefettet wie hier im forum beschrieben und die sache läuft. zum trocknen habe ich eine papierrolle auf die heizung gelegt und die gereinigten sachen trocknen lassen. ob das so richtig war können nur profis beurteilen, wie gesagt ich bin absoluter neuling und plane gerade eine anlage. aber funktioniert hat es.
Hi
Ich muß mich hier auch mal einmischen. Ich hab so ein Ultraschall-teil für Brillen und Schmuck, kann man das auch zur Reinigung nehmen?  Meine kleine Maffei Lok7 ruckelt etwas bei langsamer Fahrt. Und da wollt ich sie mal richtig reinigen. Aber bei dem Ding ist ja alles so klein das man gar nicht richtig rankommt, und da dacht ich probs ma damit. Aber erstma Tipps holen von Euch. Soll ja noch ne weile halten, die kleene. Wie gesagt ruckelt bei langsamer Fahrt, aber läuft auf vollen Touren wie ein Kätzchen.

Gruß
Sven
Danke schonmal für die Tipps

Beitrag editiert am 25. 01. 2008 00:24.


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