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Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: Arnold aus

THEMA: Arnold aus
Startbeitrag
JürgeNH [Gast] - 13.07.03 22:40
Hallo,
so habe ich das in einer yahoo-group gefunden:
Quelle:
http://www.ilgiornaledivicenza.it/ultima/oggi/provincia/C.htm

Übersetzung:
gestern vormittag haben die 3 gesellschafter vor dem notar die
liquidatoren für die abwicklung benannt. offizielle bekanntgabe
nächsten dienstag. die arbeiter am produktionsstandort isola
vicentina und in der geschäftsstelle waren fassungslos und bangen um
ihre arbeitsplätze. die gewerkschaft will vorerst noch abwarten. der
derzeitige verwalter luca ramella erklärte seinen rücktritt.
anschließend wurden die liquidatoren nominiert. sie erklärten, die
verluste seien höher als das kapital der forma (aber weniger als 20
Mio €). am montag wollen sie offiziell konkurs anmelden.
es scheint als sie dies diesmal wirklich die letzte station für die
modellzüge von lima.
Zitat Ende.


So eine Scheisse! Sorry, aber musste mal sein...
Hallo Nr.1
ich freue mich, dass nach 10 Min. mal jemand reagiert. sonst wird über jeden Mist diskutiert gar gelabert (und immer die selben). wird es mal wichtig, rührt sich keiner.
so long
Arnold war doch schon lange tot, nur hat man das durch vorzeigen von "Leichenteilen" mehr oder minder erfolgreich zu verschleiern versucht. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, obwohl es mir natürlich für die (noch) Beschäftigten leid tut. Wie überall müssen die Arbeitnehmer die fehler unfähiger Manager ausbaden, von diesen Herrschaften wird vermutlich auch nach dem Konkurs keiner zum Sozialfall. Hoffen wir, dass Arnold endlich in fähige Hände gelangt, und ein Neuanfang, meinetwegen unter der Ägide von Roco oder Piko, diesmal klappt!

Gruß, Volker
wirklich schade herrschaften!

es gibt noch ne menge loks von arnold auf meiner wunschliste und wenn man sich die angekündigte baureihe 77 anschaut, dann wären in zukunft sicher noch einige hübsche schätzchen auf uns zugekommen. schade schade.

traurige grüße vossi
@Vossi:
ganz ehrlich, die BR77 würde nie Stückzahlen bringen, welche die Investitionen amortisieren.
Sorry, klingt hart, aber damit kann man kein Geld verdienen!
Klaus
Volker,
Ich fürchte, das ist das endgültige Arnold aus. Dei Mal probiert, dreimal nichts passiert. SCHADE
.... kommt Zeit, kommt Unrat  

Irgendwie geht es sicher mal mit Arnold (oder wie die Marke einmal heißen wird) weiter. Vielleicht erlebe ich das ja noch! Denn die Formen gehen ja nicht verloren. Auch Hobbytrain feiert nach vielen Jahren wieder eine gewisse Auferstehung. Also den Mut nicht sinken lassen. Wir Spur N-Bahner sind doch Warten in großen Dimensionen gewohnt.   (

Gruß Holger

ich denke, da wird jetzt einer Rosienenpickerei betreiben und daraus ein kleines aber feines Sortiment bauen - etwa so, wie Brawa es hat oder Roco früher hatte.
Arnold by Lemke? .....
Bisher ist noch kein größerer Hersteller "spurlos" vom deutschen Markt verschwunden. Röwa lebt immer noch, bei Mtx und Roco (HO). Liliput wurde von Bachmann übernommen, und die sind auf dem kontinentaleuropäischen markt im N-Segment noch gar nicht vertreten, könnten also an Arnold (im Gegensatz zu Lima/Rivarossi/Jouef) Interesse haben. Ich gebe die hoffnung also nicht auf, dass die besseren Arnold-Modelle, vielleicht sogar in überarbeiteter Form, wieder auftauchen.

Gruß, Volker
Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

http://www.ilgiornaledivicenza.it/storico/20030712/provincia/C.htm
holreini,
wer soll nach 3 Flops noch bei Arnold rein?
Vielleicht, und da kann jeder seine Lieblingsmodelle eintragen, einzelne Formen. Für den Rest seh ich schwarz.
Übrigens werden die von Arnold für Arnold gefertigten Motoren, auf die sie so stolz waren, für die Loks vermutlich auf jeden Fall das Ende bedeuten.
Traurig sei
@Stephan,

was Winzigmotoren anbelangt, könnte Arnolds Motorentechnik - auf aktuellen Stand gebracht - noch so machen Mitbewerber revolutionieren.
An Stelle der Standardmotoren passen Faulhaber 1016 oder Maxon 1017 doch locker 1:1 rein. Die Arnold Motoren fliegen bei mir innerhalb der nächsten Jahre alle raus.

Grüße, Peter W.
@JürgenH (Nr.3): Da hast Du nun Dein "gelaber", zufrieden?
Aber grundsätzlich stellt sich mir die Frage worüber Du diskutieren willst? Oder diskutierst Du auch über das Wetter?
Uns N-Bahnern bleibt doch nichts anderes übrig als abwarten und Tee trinken (respektive Getränk nach wahl). Ich werde jedenfalls erst mal meinen Trauerflor rauskramen und schon mal einen Kranz besorgen.

Gruss HeNdrik
HeNdrik, stimme Dir zu,
letztendlich kann man nur sagen, der Schrecken ohne Ende ist vorbei und natürlich ist es traurig um die guten Modelle von Arnold (Trauerkleidung an).
Aber wir können nur abwarten, ob diese Modelle wieder, wie auch immer, bei einer anderen Firma auftauchen. (dann Trauerkleidung aus)
Eigentlich kann man froh sein, dass diese unerfreuliche italienische Geschichte vorbei ist und sich vielleicht jemand der Sache annimmt, der sich damit auskennt!
Die Hoffnung des N-Bahners stirbt zuletzt.
joh
Ich hoffe nur, dass sich die gesamten Formen und Werkzeuge nicht in alle Himmelsrichtungen zerschlagen, das wäre wirklich fatal! Stellt euch vor, wir haben x verschiedene Ansprechpartner für unter Umständen das selbe Ersatzteil !!!! Habe immer noch Hoffnung auf ein erträgliches Ende! Aber wie sagte mir am Wochenende ein Händler. Ich zitiere: Arnold ist die Firma, die zuviel am Markt ist!
Bescheuerte Aussage, oder? Jahrelang war diese Firma doch das Antriebsrad in Spur N ! Bin gespannt wie es ausgeht, hoffe für alle gut!
Kurt
Hallo,

stimmt, einige Sachen wären mit Sicherheit für einige anderen Hersteller interessant. Vielleicht kommt aber dann mit dem gesamten Programm ein neuer, der noch nicht im deutschsprachigen N-Markt aktiv ist.
Er hätte dann
- einen bekannten Namen
- ein komplettes Programm, das man attraktiv weiterentwickeln kann

Wo dann die Produkte von NEUARNOLD hergestellt werden ist sekundär. Hauptsache, es übernimmt nicht Trix hier ne Form, da GFN eine Form, ROCO hier was,  sondern dass das gesamte Programm übernommen wird.
Händler, die einen zuverlässigen und verlässlichen Partner suchen, werden sich wohl finden.

Peter A., der jetzt aber nicht weiter spekuliert
Ach ich bin ja gespannt.
Also egal wie das kommen mag, ich würde das schon machen, doch habe ich da meinen A.... viel zu weit unten..... Dann kömmt da noch das Problem:
nehmen wir an man macht s. Muss ich dann auch die ganzen Schrottsachen kaufen, die eh keiner haben will...ich denke da an Uraltmodelle ohne SWM, 5-Poler etc.
CU
WE
War irgendwie abzusehen. Wenn es nicht weitergeht, dann muss ein Schlußstrich gezogen werden.

Ich denke, dass verschiedene  Firmen sich die Rosinen rauspicken werden, z.B. Projekt V 80!, Formen v. bestimmten Loks, Wagen, Bausätze.

Warum sollte Trix, Fleischmann bzw. wer auch sonst, das gesamte Sortiment aufnehmen? Gleissortiment würde rausfallen, viele alte Formen etc. würden sowieso rausfliegen.

Wenn einer das ganze Sortiment (Frage: Übernahmepreis, Teilbereichübernahme möglich) übernehmen sollte, dann müsste (wie ich schon mal bei einer anderen Diskussion geschildert) eine Sortimentsbereinigung vornehmen. Meine Vorstellung, dass die Fa. bzw. Teilbereich zu einem symbolischen Preis veräußert wird. Ich denke nicht, da bestimmt Gläubiger befriedigt werden müssen. Somit ist Veräußerung von Gebäuden, Maschinen, Formen, Fuhrpark etc. notwendig, damit Geld reinkommt.

Man muss auch gesagt werden, dass Lima nicht Arnold kaputt hat. Fa. Arnold war bereits vor dem Verkauf am Boden! Ich kann mich noch gut erinnern, wie Arnold noch die Fabrik in Nürnberg hatten! Es gab doch schon bereits vor 10 Jahren Probleme bei Arnold.

Eine Fa. Trix wurde auch an Märklin verkauft, da diese kaputt waren. Ich weiß von einem Dritten, dass die damaligen Eigentümer einiges in die eigene Taschen gesteckt haben. Wäre Märklin nicht gewesen, würde es Trix schon einige Jahre nicht geben!
Das gleiche ist es doch mit Wiking, gehören doch zu Siku, k.a. wo die zu gehören.
Tja, schade um die MAK.
Ja, A war schon zu dt. Zeiten Marode, doch als sie sich am richtigen Weg befanden (Eurosprinter / E 03 / Gscheite KK etc) ging es merklich voran in Mühlhausen. Dann alles über den Haufen zu werfen incl Mitarbeiter mit echter Erfahrung und Know how oder so, war falsch. Danach ist in It nix passiert --21. Fehler! Und auf ewig viele Hinweise und gut gemeinte Tipps aus der Scene hat man auch zu wenig gegeben. Und dann waren da noch die Geschichten mit den Vertiebspartnern............
Das ist auch so eine Sache: Oft wird gebaut was der Importeur will, völlig egal ob das totaler Unfug ist. Besser wäre die Fühler auszustrecken und die Szene zu scannen. Erfolgreiche Firmen machen das vor: "Scouts"!
Schaumamaldannsengmascho!
CU
WE
bei Trix hat Märklin wohl so einiges gerettet, nicht nur die Firma als solche. Die Detailierung bei Trix war teilweise vorher auf einem Niveau, das man kaum noch so nennen konnte: im direkten Vergleich mit gleichalten Loks anderer Hersteller zog man eigentlich immer den kürzeren. Ich errinnere nur an die unsägliche 143! Irgendwann brach dann ein Aktionismus aus, in dem man anfing, die Loks mit Digitalschnittstellen zu versehen. An den Rennsemmel-Antrieben tat man aber kaum bis gar nichts, so dass es den Verkaufszahlen auch kaum half. Erst als Märklin einstieg, wurden massiv Modelle überarbeitet und der hoffnungslose Kram (VT98) aus dem Katalog geworfen.
WE: die brauchbare KK und die E03 waren schon nach der Übernahme. Der Eurosprinter war unmittelbar davor.
Leider ist es so, das bei einer Involvenz mehr das Thema Geld regiert als z.B. wir N-Bahner. Auch sollte man nicht vergessen, das der m.w. gößer Teil von Lima wahrscheinlich Riverossi HO und Lima H0 ist.

Zuerst versucht man alles zusammen zu verkaufen, Wenn es klappt kommts drauf an wer:

ein H0 Produzent!  Was macht er mit N? Wahrscheinlich verkaufen (könnte für uns gut sein, es sei er verkauft Einzelteile weil seine Gesamtforderung N zu hoch ist und keinen Abnehmer findet.
Das andersrum ein N Produzent kauft, glaube ich nicht, es sei denn der HO Teil ist kleiner als N (kann ich mir nicht vorstellen.)

Ein gemischter Produzent (H0 und N: Da gibt es glaube ich bei allen großen (ausser Bachmann) zuviele Überschneidungen. Daher zu teuer.

Solten "Einzelteile" des Betriebs verkauft werden, kann in der Regel "jeder" etwas kaufen (eine Form ein Geschäftsfeld oder auch gemischt) Das würde meiner Ansicht das Programm komplett "zerschlagen" und versinken lassen.
Hier wäre u.U. ein Verkauf an ROCO (Könnten Gleissystem integrieren und verfbesser (vielleicht Bettungskörper darunter bauen). AUch wäre viele Modelle interessant. Auch scheint man ja dort Erfahriungen mit "Überarbeiten" von Formen zu haben.

Als Alternative ist auch eine Übernahme des Unternehmen durch Management (nicht die erste Reihe) und Mitarbeiter möglich.

Vieles an diesen Entscheidungen kann und beeinflusst heute der Involvenzverwalter (er will ja auch etwas davon haben) und den Gläubigern.

Also wird uns das Thema wohl leider doch noch länger beschäftigen, selbt nach einen Verkauf oder Übernahme weis ja noch keiner von uns was bleibt uns N- Bahner danach (Wenn ich einige Treads hier lese, wie die alten Arnoldformen aussehen sollen, au Backe, da bleibt für uns nicht viel.)

Meine ich, der eine Involvenz in der eigenen Firma in letzter Zeit erlebt hat.

Einem Hersteller, dessen TEE-Wagen 39 € kosten, geschieht es ganz recht, wenn er pleite geht!
Och! 39 Euro.
Ja das könnte einer der Gründe sein;
aber: glaubt doch nicht, dass das Problem bei Lima (sofern nun alles wirklich stimmt, was man hört/liest) vom N Sektor her kommt. Da stimmen doch ganz andere Dinge nicht. Das Bischen N bricht dem Unternehmen dicherlich nicht das genick. Da sind andere Sachen gelaufen?!

CU
WE
@Hans-Georg!!!!!!
Hinter allem stecken Menschen, vergiss das bitte nicht!!
Stimmt kubuku, ich hatte das ironisch gemeint. Diese Menschen werden kaum in der Lage sein, das Unternehmen zu übernehmen. Sind zu wenige. Zu ihrem Glück steht die Region wirtschaftlich ganz ordentlich da.
Vielleicht sollten wir den SB (= Selbstbediener) fragen. Der hat genug Schotter und wieder etwas gut zu machen.
Die Preispolitik von Lima, WE, beschränkt sich vermutlich nicht auf N.
Für Roco wäre Lima nicht uninteressant, da für beide die USA ein wichtiger Markt sind/waren. Inwieweit sich die Programme überschneiden oder ergänzen, weiß ich allerdings nicht.
Gruß
Hans-Georg
eine große Rolle spielt das Vertrauen in eine Ware und somit Firma.  Alle  seitherigen negativen Possenspielchen im Umfeld des Limarnoldbereiches haben nicht zur Vertrauensbildung beigetragen. Ich vermute, daß die Hauptprobleme nicht mit N zu tun haben. Sicherlich war es von Limarnold ein Riesenfehler Altware zu Preisen von aktueller neukonstruierter Neuware zu verkaufen. Da wollten die neuen Herren des Betriebes schnell Teuros machen. So ein Geschäftsgebahren vernichtet Vertrauen. Die Interessenten und Käufer bleiben aus. So wird es bestimmt auch im Bereich H0, dem weitaus größerem Betriebsteil, erfolgt sein. Dann kommt die Quittung.
Schade um wirklich gute Neuentwicklungen und auch die spezielle Klauenkurzkupplung.
Ich hoffe, daß die Neuentwicklungen von einem vertrauensvollem neuen Partner übernommen werden und so wieder den Weg zu uns Modellbahner finden wird. Dann allerdings in angemessenem Preis/Leistungsverhältnis, um Vertrauen aufzubauen.
H-W
Bei der heutigen Weltwirtschaftslage wird es schwer werden, einen Investor für die Formen von Lima/Arnold zu finden. Bei den zur Zeit herrschenden Produktions- überkapazitäten bei allen Firmen und einemr extremen Absatzeinbruch (Kaufzurückhaltung, Händlersterben usw.) wird sich kaum jemand finden, der sich an ein solches Projekt wagt. Bei aller Liebe zur Modellbahn: Eine Firma ist nur zu führen, wenn eine Möglichkeit besteht, Gewinne zu erzielen. Ich glaube kaum, daß einer der großen Firmen z. Zeit genügend Kapital in der Kasse hat um einen solchen Schritt zu wagen. Schade... aber meiner Meinung nach nicht zu ändern.

Gruß

Walter
Also wenn ich die Kohle hätte oder meine Bank mich bei einer entsprechenden Frage nicht = rauswerfen würde.......Ich könnte mir das schon vorstellen, auch mit der sog Kriese oder wie auch immer, denn ich bin mir fast sicher, dass man mit der richtigen Marktpolitik schon etws erreichen könnte.
CU
WE
Ich mein, die Schulden belaufen sich auf knapp 20 Mio. Euro.
Die brauchen Geld, Firmenwert plus anteilige Übernahme der Schulden, für Arnold ca 5 bis 10 Mio Euro tippe ich mal so. Jemand ein besseres Gebot? Hat jemand soviel über? Ich geb auch 100 Euro dazu.
Alle Bestelungen, die ich laufen habe werden geliefert.
In Italien ist das Niederlegen der Geschäftsführertätigkeit nicht gleichzusetzen mit einer Niederlegung in Deutschland.
Zur Zeit sind die Mitarbeiter noch zuversichtlich.
So,so also kommt dann wieder ein Neuer und im nächsten halben Jahr dann wieder einer.Fröhliches wieterwursteln alla Lima.Traurig Lima kappiert es einfach nicht.Hoffentlich sind sie diesmal am Ende der der Fahnenstange angekommen.Arnold wäre dies nur zu wünschen,sonst geht das Kasperle Theater in die nächste Runde.Glauben darf man Lima schon gar nichts.Aber es gibt auch Zeitungen da steht es schwarz auf weiß:Lima geht in Konkurs.
es könnte auch sein, dass das ganze mit einer *komplett* neuen Geschäftsleitung und vielleicht einem anderen Namen (man hat ja genug davon) weitermacht.
He Kai, wir wärs mit RAJL? Hört sich doch fast wie "rail" an.
R=Rivarossi, A=Arnold, J=Jouef, L= Lima

Aber Spass beseite: ich glaube, das wars! Und 'ne neue Geschäftsleitung? Die sind insolvent! 20 Mio - Euro, keine Lire, sind im Modellbahnbereich tödlich.Tapfer von Tijssen hier immer noch die Fahne hochzuhalten.

Um so mehr ist es jetzt notwendig, Umbaubeschreibungen von Arnold-Loks mit anderen Motoren (Typenangabe nicht vergessen) zu sammeln. Muss ja nicht immer Faulhaber bzw. ankerlos sein.

Auch wer Erfahrung mit anderen Kohlen, Haftreifen etc. hat - ran an die Front. Welche passen noch? Die meisten Loks sind doch zu schade zum hinstellen.

Erfahrungsberichte, Um-/Einbauanleitungen, Ersatzteilreferenzen könnte - so sie denn kommen - Ismael vielleicht später unter einem eigenen Button aufrufbar machen.

Lasst uns vorwärtsschauen: wer sich nicht selber hilft, dem wird auch nicht geholfen.

Gruss
Wolfgang
@ Hans-Georg,

Lima wichtig für USA-Markt ????? Sorry, aber Lima kennt man dort höchstens vom Grabbeltisch (H0 wie N). Einzig interessant für Übersee ist Rivarossi und da dürfte Walthers wohl alles Brauchbare aufkaufen, zumal sie Exklusivimporteur für Rivarossiartikel nach US-Vorbild in die USA waren/sind.

Was Arnold betrifft, ich denke mal, daß die Innovationen zu spät kamen. Da waren Mtx und GFN schneller. Hätte Roco nur N, wären die auch schon weg vom Fenster. Lima hat doch nie richtig Interesse gehabt sich am markt zu festigen, da war der schnelle Euro wohl eher im Vordergrund

-=K=-
@kubuku: klar hängen da Menschen dran. Aber wen in bella Italia hat es denn interessiert ob in Mühlhausen Menschen ihren Job verlieren?

Gruss HeNdrik
Es hat de facto in Deutschland auch (fast) niemanden interessiert...
Solange interessierte Kunden Ihre Züge vervollständigen möchten schmeisse ich im Gegensatz zu vielen anderen Händlern weder die Kunden noch die Produkte raus.
Trix könnte an den Köf II/III - Modellen interessiert sein. Schließlich hat man auch in H0 die Köf II im Programm. Deren Metallgehäuse passen ohnehin gut in Märklins Firmenphilosophie.
Warten wir ab, welches Modell irgendwann einmal bei welchem Hersteller auftauchen wird.
Ich persönlich bin von den Ereignissen nicht sehr überrascht, die zeitweilig im Forum ausbrechende Arnold-Lima-Wiederauferstehungs-Euphorie kam mir ohnehin nie ganz geheuer vor.
Ob wir jetzt noch die Markteinführung der V80 (unter welchem Markennamen auch immer) erleben werden ?
Schön wär's. Ich habe mir vorgenommen, ab jetzt ganz gesund zu leben.
Vielleicht kann ich's dann noch erleben.

Gruß Ulrich
Nein -=K=-, umgekehrt:
Der USA-Markt dürfte für die Lima-Gruppe wichtig sein, oder haben die keine Modelle nach amerikanischem Vorbild? Und auch für Roco ist der ferne Westen wichtiger als der nahe (mit anderen Worten: die werfen ihren Blick lieber über den Atlantik als über die Salzach.
Gruß
Hans-Georg
Lima war halt weit ,weit weg vom Endverbraucher.Im fernen Italien ohne Vertreter in Stammländer hat man kein Gehör,ohne Werbung keinen Markt.Das Vertrauen in diese Firmenleitung,oder soll man sagen bei diesem Chaos war das Vertrauen im Nu verschwunden.Kein Systhem,wo sollte es denn her sein?2 Firmen platt gemacht und fast ein Jahr ohne Nachricht wie es denn weitergehen soll.Das Konzept war zum Scheitern verurteilt.Man kqann nur hoffen das es Arnold egal wo wieder besser geht.
Vielleicht kommt jetzt endlich mal einer in Italien darauf,daß man nur die angestrebte Menge an Produkten verkauft,wenn man marktgerechte Preise hat.
160 Euro für eine Ellok (103) sind einfach zuviel,auch wenn sie noch so schön ist!!!
Das gilt aber nicht für Märklin,die haben offenbar die passende Kundschaft (ohne jemanden beleidigen zu wollen).
@ Hans-Georg

Lima hat keine US-Modelle, die das Prädikat Modell verdienen. Es gab mal ein paar fantasievolle, vorbildlose Sachen, aber kein zusammenhängendes Programm.
Rivarossi war der einzigste Hersteller, gefolgt von Roco, und letzterer hat sich bekanntlich mit US-Modellen (für Atlas !!!) seinen Grundstock gelegt.

-=K=-
Hans Georg.
lese dir nochmal durch was -=K=- geschrieben hat. Er hat vollkommen Recht. (Es geht hier nur um H0, Lima Gruppe N wurde gar nicht erst richtig probiert.) RR war vermutlich die Hoffnung für die Lima Gruppe, Lima selbst spielt in den USA keine Rolle.
Ob Märttrix und Roco auf dem scharf umkämpften Markt eine echte Rolle spielen können, da habe ich meine Zweifel.....
Vielleicht solltest du mal einen Model Railroader kaufen....lohnt sich auch so....
Andere Sache- sieht man sich H0 an, hat Roco Lima konsequent den Markt verbaut: Beste Pferde im Lima Stall: Vorserien 103, V80, Silberfische. Roco Neuheiten in der letzten Zeit: Dito
Zu N: Arnold BRD (!!!!!) hat Arnold ruiniert und den Standort kaput gemacht. Es gibt bei meinem Fachhändler tonnenweise Arnold Schrott, den keiner haben will. Seit den frühen 90igern hat Arnold auf Halde Sachen produziert, die keiner haben wollte und will. (Irgendjemand ohne Haribo Zug? Der seit 1974 unverändert hässlichen froschgrünen 194? Oh, jetzt Sammlerstück). Bei der Übernahme von Arnold hat Lima Tonnen von unverkäuflichen Schrott erworben, der den Markt bis jetzt blockiert. Wenn man den letzten Katalog durchsieht, merkt man, das alles, das NACH der (Ersten!) Übernahme neu konstruiert wurde, Auslaufmodelle sind -also gut nachgefragt, Lager leer, und die "richtigen" Arnold Modelle..........;[
Frage scheint mir zu sein, ob Lima Arnold kaputgemacht hat, oder ob Arnold der Grabstein für Lima war.
Was mich an der Lima Gruppe verwirrt, ist die Tatsache, daß sie (mindestens) DREI bankrupte Modellbahnfirmen gleichzeitig retten wollten (Arnold, Jouef, RR).
Das, und die vermutliche Hoffnung auf den US-Markt mit RR H0 war der grosse Fehler.
So oder so, sollte kein Wunder geschehen, war es das.
Ich persöhnlich finde den Mut, mit dem die Italiener drei grosse Firmen retten wollten, sehr beachtlich. Es waren echte Modellbahnfreunde, die jetzt auf 20.000.000? Schulden sitzen.
Trauriger Gruss
Stephan
fullack! Wenn ich hier sehe, dass ich keinen Wagen öfter habe, als die Omm und co von Arnold. Der alte Kram war zu 90% längst reif für den Müll.
DieFolgenden Text erhielten wir heute als Pressemitteilung der internationalen
Pressevereinigung FERPRESS. Wir denken, dass diese Information für viele von
Interesse sein dürfte.

EILMELDUNG
Samstag, 12.07.2003

Nun wohl endgültig das Aus für LIMA mit RIVAROSSI, JOUEF, ARNOLD, POCHER :

Der italienische Modellbahnhersteller LIMA S.p.A. in Brescia scheint am Ende
zu sein; Gerüchte gingen bereits seit etwa 14 Tagen nach entsprechenden
Äußerungen der Firmenleitung um. Löhne und Gehälter für Juni wurden noch
normal bezahlt, Auslieferungen erfolgen planmäßig.

Wir zitieren dazu nun aus der italienischen Zeitung IL GIORNALE DI VICENZA
vom heutigen Samstag. Evtl. Übersetzungsfehler bitten wir zu entschuldigen:

lsola Vicentina, 12. Juli 2003.

Ende der Reise für die historische Eisenbahnfirma.
Gewerkschaft: "Kein Kommentar".

LIMA ist endgültig am Ende angelangt
Drei Firmenvertreter haben in Brescia den Konkursverwalter beauftragt.

Lima ist in Konkurs. Gestern früh wurde in Brescia in der Kanzlei von Anna
Rumma von drei Vertretern LIMA's die Zahlungsunfähigkeit der gesamten Gruppe
angemeldet. Als Konkursverwalter sind Valter Seddio und Alberto Falini aus
Brescia sowie Pierluigi Tita aus Mailand bestellt worden. Die gesamte
Belegschaft der Produktion auf der lsola Vicentina (ungefähr 80
Beschäftigte, die mit der Produktion der Sammelminiaturen zu tun haben) und
die Verwaltung in Brescia (etwa 20 Beschäftigte sind bestürzt und
verängstigt. Die Gewerkschaft zieht es vor, noch nicht zu reagieren: "Wir
warten die offizielle Stellungnahme am Montag ab". Man wartet also atemlos
auf die weitere Entwicklung. Wie schon einmal bei der Dezember-Krise steht
die Entscheidung an, die Firma in der Via Capiterlina zu schließen. Gestern
hat der Vorsitzende Luca Ramello seinen Rücktritt bekannt gegeben. Danach
wurde die Auflösung des Verwaltungsrates beschlossen und die
Konkursverwalter ernannt. "Die Verbindlichkeiten liegen bei knapp unter 20
Millionen Euro und überschreiten damit das verfügbare Kapital enorm"
vermeIden die Konkursverwalter. die am Montag ihre Bestellung formell
annehmen werden. Dies scheint tatsächlich die letzte Station für die
Modelleisenbahnen der Firma LIMA zu sein.

Mit besten Grüßen




Besuchen Sie uns auch im Internet: http://www.bdef.de
Diese mail habe ich heute erhalten. Gruß Andy A.
Bis auf den Überstzungsfehler: Konkurs. Es heisst Liquodation und dies ist in Italien anders als bei uns. In Italien kann ein Geschäftsführer gehen, bei uns nicht, Frei übersetzt heisst ja GmbH : gehste mit biste Hin.
Die Lima-Geschäftsleitung bestand aus echten Eisenbahnfreunden ????? Wie kommt man denn auf das schmale Brett ? Dr. Prandi, der vorletzte Geschäftsführer der Lima-Gruppe, trat auf Messen o.ä. gerne als personifizierte Arroganz auf ! Der Ausgang der Geschichte war spätestens nach der 2002er Messe in Nürnberg absehbar, als die Händler-EKs für das Rollmaterial mal eben um 40-50% erhöht wurden ! O-Ton von Dr. Prandi: Wenn der deutsche Markt seine Preise nicht akzeptieren wolle, dann würde er halt auf den deutschen Markt verzichten !
Nun, warum auch nicht, es ist ja bloss DER Modellbahn-Hauptmarkt in Europa.
Diese Einstellung gegenüber Vertriebspartnern und damit im Endeffekt auch gegenüber dem Endkunden dürfte wohl -neben allen anderen hier schon aufgeführten Ursachen- in erster Linie verantwortlich für die ganze Misere sein !
Ich bedauere vor allem die sympathische Verkaufsmannschaft in Brescia, allen voran Frau Wüst, die die verbliebenen deutschen Händler betreute. Sie hat in der Zeit manche Klage und manchen Frust zu hören bekommen und war trotzdem immer hilfbereit -auch wenn organisatorisch in Italien bei weitem nicht alles rund lief.
Gruss Jürgen  
Gerade mit Frau Wüst telefoniert wegen Bestellung und Lieferung. Unterschied zu früher KEINER.
Wen wudert es, dass man Herrn Dr.Prandi gezeigt hat wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.
Denkt hier einer, dass Herr Topp bei Märklin-Trix gegangen ist, weil es Ihm langweilig war ? Man hat Ihm einfach den Vertrag nicht verlänget.

Ich für meinen Teil gebe einer Firma so lange eine Chance, solange diese in irgend eier weise gewillt ist mich, d.h. MEINE KUNDEN zu beliefern.
@Tijssen
...-"und wen s sonst noch juckt".......

Also bei allem Respekt; auch vor Deinem Engagement für LimArno:
(Ich sehe auch immer gerne Licht am Ende des Tunnels und die Mann/Frau-schaft ist wirklich schwer in Ordnung ---------aber)

1. Was ist nach Mühlhausen schon tolles passiert?
2. Ich bin wirklich ein "Krasser Kollege" was die N.Bahn anbelangt aber bei einem Listenpreis von nahezu 200 EU für eine Lok (103) hört der Spass auf; Wie kann man bitte ernsthaft glauben, dass einem jemand über 100 Eu für eine BR 141 von Anno Tobak bezahlt, wenn es eine von GFN günstiger gibt (Schwungm. Kunststoffzahnräder etc etc brauche ich wohl nicht zu nennen)
4. Was bringt es 500 Neuheiten zu drucken, wenn dann doch nur 2 kommen?
5. Reisezugwagenlistenpreise von 30-39 EU!? Sonst ist alles OK oder?!

UND: Begreift bitte endlich, dass diese Firma nicht 98% N fertigt.
Der Hase liegt zum sicherlich grössten %-Satz woanders begraben!

CU
WE
Da gebe ich WE zu 100% recht.Passiert ist nach Mühlhausen gar nichts!!Man erinnere sich an die vollmundigen Versprechungen der Lima-Gruppe durch Herrn DR.Prandi.Auser heiße Luft kam gar nichts.Nicht einmal Gleissegemente für die Drehscheibe und eine 103 die noch in Mühlhausen gebaut wurde.Die Preise gleich mal um 50-100% erhöht für alte Modelle.Solange dieses Chaos noch vorhanden ist,kaufe ich von diesen sogenannten Modellbahnfreunden gar nichts.Andere Händler nicht beliefert,trotz vorliegender Bestellung.Ich bin froh das Arnold jetzt endlich in Neue Hände kommt und dann wieder einen Service hat,der diesen Namen auch verdient.Sicher es ist bitter das in Italien 80 Arbeitsplätze verloren gehen,aber in Mühlhausen waren auch 70 Leute,die etwas von der Branche verstehen an die Luft gesetzt worden.Ein Bedauern seitens Lima war dort auch nicht zu spüren.
Nabend,

das war irgendwo vorhersehbar. Mein Händler hat mich auch immer wieder aufs neue vertröstet, wenn ich nach Arnold Artikeln gefragt habe. Und das seit knapp zwei Jahren. Ich hab mir sowas schon gedacht, bei den Preisen war das auch kein Wunder. 103 169 für 158 €, das ist ja wohl ein Witz. Da kriege ich ein H0-Modell für!


Gruß

Marco...
@Marco

Wieso sind 158€ ein Witz, der Taurus von Trix kostet Liste 189€ und ist nicht annähernd so gut gelungen....


        Gruß Lothar
Die 103 als H0-Modell für 158 €, wo gibts denn so was ? Mal vorne die 1 in eine 3 gewandelt und schon ist man bei der Musik.
Wer italienisch kann ist im Vorteil:

http://www.aste.com/fallimentiVI33.html
Wo ??
Hier !

Roco H0 E-Lok 103 233-3 DB-AG Ep5 verkehrsrot 142,75  
Roco H0 E-Lok 103 132-7 DB-AG Ep5 beige/rot, roter Rahmen 144,25  
Roco H0 E-Lok 103 DB AG Ep5 orientrot 149,95
Fleischmann H0 E-Lok 103 DB Ep4 creme/rot  156,95  
Fleischmann H0 E-Lok 103 DB Ep5-6 rot  159,95
Fleischmann  E-Lok 103.1 DB Ep4 creme/rot  139,99
Lima H0 E-Lok 103 109-5 DB rot Ep5 silbernes Lüfterband 102,23
Märklin H0 E-Lok 103 DB/AG Ep5 rot mit dunkelgrauen Lüftern 159,95  
So hart es klingen mag: Schminkt Euch das alles ab - Arnold ist (endlich?) Geschichte
Schön für die Sammler (Briefmarkensammler würden sagen: Abgeschlossenes Gebiet, wie z. B. Piko und Ibertren, evtl. bald auch Roco und Brawa).
Schlecht für die vielen Arnoldfans die ich kenne.
Weder in Göppingen noch in Nürnberg, und auch nicht in Übersee, hat eine Firma die wer weiß wieviel Millionen Euros übrig, die nötig wären nur um die Arnoldformen zu kaufen. Die passen dann vielleicht noch nicht mal an die vorhandenen Spritzmaschinen.
Für was sollten die Formen auch gekauft werden, die meisten können eh in die Schrottmulde und bei den paar Formen (z.B. ICE III, BR 96  2, 3 andere) die übrig bleiben, wäre eine Neuentwicklung bei der evtl. kaufenden Firma billiger wie die ganzen Anpaßarbeiten, die nötig wären weil z.B. vorhandene Motoren oder Drehgestelle nicht passen und und und.
Bei den Wagen sieht es ähnlich aus, wenige brauchbare und viele veraltete Formen.

Dazu kommt noch das Schiene-Gleis-System von Arnold. Arnold hat eine spitze Schiene und "platte" Räder. Alle anderen haben platte Schienen und konische Räder. Aus diesem Grund verschmutzen Arnoldlokomotiven auf nicht-Arnoldgleisen viel schneller und laufen daher schlechter.
Da müßten ganze Produktphilosophien über den Haufen geworden werden, das kostet auch wieder jede Menge Geld. Und das kann eine, in der Regel mittelständische, Modellbahnfirma in der heutigen Zeit, aus monetären Gründen (und auch aus Fürsorgepflicht ihren Mitarbeitern gegenüber) nicht machen.
Mehr oder weniger alle leben von der Hand in den Mund.
Da kann Tijssen noch so kämpfen, irgendwann sind die Lager leer und aus Italien kommt nichts mehr.

So, und jetzt die Peitsche oder den Baseballschläger rausholen und ...

Reiner

Noch etwas: Was soll man von einer Firma halten bei der 40 Jahre lang unentdeckt Modelle im Lager schlummern (trotz Firmenumzug mit Lagerräumung), wie bei Arnold damals in Mühlhausen?
ahag: wo sind die Preise her? Welche man davon in die Tonne treten kann, weiß ich nicht - M* und Lima sind heiße "Kandidaten".
ach da kommen die E63er her, die zwar neue Pantos aber alten Rest (inkl. Betriebsnummer) haben? Gleiches beim ET184.
@Kai - kurzfristig aus der ETS - Preisliste herauskopiert - im WebShop nach 103 gesucht

was kostet dort eine MTX-103 zum Vergleich?
12514 Trix N E-Lok 103 DB Ep4 beige/rot Scherenstromabnehmer  119,95
7376 Fleischmann N E-Lok 103 DB Ep4 beige/rot  131,75  
7377 Fleischmann N E-Lok 103.1 DB Ep5 rot  122,25
7375 Fleischmann  E-Lok 103.1 DB Ep4 creme/rot  139,99  
die Arnoldinilimarossis wollten wahrscheinlich nur noch einen Preis für gleiche Lok-u.Waggon-modelle, egal ob N von Arnold und H0 von Lima, Rivarossi etc. haben.
Damit läßt sich dann einfacher kalkulieren usw. Die Südalpenproduzenten dachten anscheinend, die große N-Gemeinde sei so auf Arnold fixiert, da machen die Doofi's doch alles mit um Arnold am Leben zu erhalten. Dies war dann doch ein Rohrkrepierer.
H-W
@Tijssen
In deinem link steht, dass das Gericht von Brescia Immobilien aus dem Besitz der Firma von Bisazza Paolo, Bisazza Enrico, Bisazza Cristiana e Bisazza Rosa Maria öffentlich zum Verkauf - ohne Versteigerung, sondern im Angebotsverfahren - feilbietet. Die Immobilien befinden sich in Jesolo (Anm: liegt zwischen Lignano und Venedig an der Adria) und haben ein Gesamtausmaß von 412.550 m^2. Das Mindestangebot beträgt 974.000,-- Euro, letzter Abgabetermin ist der 5.6.2003. Der Kaufpreis ist spätestens 60 Tage nach Zuschlag zur Bezahlung fällig.
Im restlichen Text wird das Prozedere des Verkaufes wie Vadium, Spesen, Steuernummern und Wohnsitz der Bieter behandelt.

Wo der Erlös letztendlich verbleibt, darüber steht leider nichts im Edikt :-o , aber bei den vielen Eigentümern nehme ich an, dass jetzt jeder versucht, seine Schäfchen noch flugs ins Trockene zu bringen.

PS: Diese Art des Verkaufes über das Gericht ist in Italien bei grösseren Liegenschaften und/oder mehreren Besitzern durchaus üblich.

ng
ahag
@pinguin11 / Da ist viel wahr, was Du da schreibst! Besonders das mit den Formen und den Lagerbeständen. Irgendwann geht dann auch die Legendenbildung los und man muß schon richtig stellen, dass diese uneinige, familiäre Führungsriege Arnold den Bach runter gebracht hat. Ein Weg, den man in Italien erfolgreich fortgesetzt, aber eben nur fortgesetzt hat. Für mich bleibt eigentlich nur eine Frage offen, die man nie beantwortet erhalten wird: Haben die Italiener wirklich nicht gewußt, was sie da einkaufen? Gruß Bernd
PING
Das war ein uraltes Ammenmärchen, das mit den selbstreinigenden Schienen; glaubt das doch nicht! A hatte den runden Schienenkopf nur um mit den Schienen der 1. Generation, die aus gefalztem Blech waren kompatibel zu sein; so schaut s aus. Das Gewicht der Fahrzeige ist viel zu gering um im Pizzaschneideverfahren den Dreck durchzunudeln.......
Mini Ehrenrettung für Italien: Der Niedergang hatte bereits seinen Anfang noch vor der "nur Mühlhausen" Zeit. Seid ehrlich und schaut auch das mal an, was da gelaufen ist....Mühlhausen dann hatte begonnen den richtigen Weg einzuschlagen: Eurosprinter E 03.............Und dann..........
CU
WE
WE, ich habe nur GFN-Gleise verbaut. Das geschah aus Preisgründen und weil ich der Selbstreinigung schon vor über 20 Jahren nicht traute.
Aber, zur Ehrenrettung von Arnold muß ich sagen, zumindest bei meinen Wagen funktioniert die Radreinigung mit Arnoldgleisen. 3-4 mal hin und her geschoben und der Schmutzring ist gesprengt (allerdings mit etwas Druck von oben). Dafür habe ich mir auf einem Flohmarkt mal ca. 1 m Arnoldgleis geleistet, die liegen jetzt allzeit bereit neben der Anlage.
Bei Loks gibts ja die MT-Bürste, und für die nichtangetriebenen Räder Taschenmesser und/oder Mini-Schraubenzieher (äh, -dreher).

Gruß, Reiner
..hast Recht!
Hallo Leute,
um auch noch was zum Thema - Arnold an die Wand fahren - beizutragen:

Als Arnold damals Pleite ging stand bei uns in der Tageszeitung so in etwa (für ein genaues Zitat ist es schon zu lange her):

Der Hersteller von !!!! Autozubehör!!!! Arnold ist zahlungsunfähig. Nun wird der Weg zum Insolvenzverwalter beschritten!

Es könnte also so gewesen sein, dass bei Arnold die Eisenbahn nur ein Teil des Ganzen war, und dass dieser Teil auch noch nicht einmal als eigenes (neudeutsch) Profit- Center geführt wurde.

Diesen Teil hat dann Limarossi gekauft und garnicht gewusst was für Probleme sie sich an die Backe kleben.

Aber mal was ganz anderes. Ich habe von Lima ausser dem einiger Massen ordentlichen 403 - er noch kein einziges Modell in den Händen gehalten, das was vernünftiges war. Auch Rivarossi hat da nichts vernünftiges gehabt. Als diese Firma in Schwierigkeiten geriet und von Lima übernommen wurde, was ist denn dann - auch in H0 - passiert. Nicht viel positives.

Also wer hat geglaubt dass diese Leute aus dem fernen Land in den Anden was anderes tun als weiter murksen?

sehr sonnige Grüsse aus dem Maintal (im OG an der Eisenbahn hilft auch nur noch Apfelschorle)!

Andi Zahn
zum Thema selbstrenigend: ich hab' hier Arnold und GFN-Gleise und wenn irgendwo was stottert, isses auf den Arnold-Gleisen.
Und im Gegensatz zu Neusilber rostet "Edelstahl".
Gruß
Hans-Georg, der seine Arnold-Gleise mal im gleichen Schrank wie 10 l rauchende Salzsäure aufbewahrte (die allerdings im geschlossenen Kanister )
Zum Thema Arnold komme ich mir langsam wie eine Unke vor.Viel positives habe ich bisher zu Arnold nicht geschrieben,aber es kann auch nichts positives berichtet werden.
Durchleuchtet man die Arnold-Story seit der ersten Insolvenz fällt zunächst einmal der Qualitätsschub der Produkte nach der Übernahme durch RR auf( 152,ICE 3,E19,18201,div Güterwagen mit KKK).Preislich war Arnold zu dieser Zeit m.E.nicht schlecht ,meistens billiger als Trix,die Fahreigenschaften sehr gut.
Das ganze hielt gerade mal 2 Jahre an,dann kam der unglückselige Umzug nach Italien( weiß der Geier warum).
Seit dieser Zeit brach zunächst der Vertrieb in Deutschland weg o.a.zusammen,neue Modelle waren seit dieser Zeit absolute Fehlanzeige !!!
Es gab de facto seit rund 2 Jahren keine eigene Entwicklung mehr,die zuletzt vorgestellten Fahrzeuge sind entweder noch in Mühlhausen gefertigt oder entwickelt worden,es erfolgte ein reiner Abverkauf des Lagers zu Preisen die absolut überzogen waren.Was passierte also seitdem mit den maschinen und Formen???Hat jemals eine/r die Produktionsstätten gesehen???
Man muss schon sehr viel Naivität oder Optimismus haben um an eine Zukunft für Arnold zu glauben.
Das ganze könnte man fast als Wirtschaftskrimi sehen.
Ich hoffe immer noch das Arnold einen nicht nur potenten sondern auch innovativenund gut am Markt eingeführten Investor findet.
Gruß Robi
(der ein dringendes Interesse daran hat seinen ICE 3 und 152 nicht nur in der Vitrine anzuschauen sondern auch im harten Anlageneinsatz zu sehen )
Robi: fast, der überarbeitete His kam noch aus Italien und machte die H0-Bahner neidisch *g* und dann die 103 in Serienausführung.
.... nicht zu vergessen, die überarbeiteten Mitteleinstiegswagen in beige/türkis...
Die 103.1 war auch schon in MHausen fertig (Chassis + Rahmen sowieso ist E03).
His G+H oda was?
CU
WE
> His G+H oda was?
jap
@Kai +WE
jawoll!
Zum Thema-Arnold-aus in Mühlhausen: Da wurde das Management ausgewechselt (italienisiert) und kurze Zeit später abgewickelt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Kam für alle überraschend, lag sicher nicht an der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Grund für die erste Pleite war in der zu hohen Geldentnahme durch die damaligen Eigner, der Autosektor hat kräftig Geld verdient (baut ein großer Bausatzhersteller nicht auch für den Kfz-Markt??).
Nein, das Management taugt nix. Die Gründe wurden aufgezählt: Marktferne, keine Neuentwicklungen seit 2 Jahren (wie auch ohne Konstrukteur), keine Händler (Entschuldigung Hr. Tijssen, aber wieviele Ar-Händler gibts denn noch ? Wie soll dann Umsatz entstehen ?). Die Produkte der Mühlhausener Ära waren sehr gut, vorher auch schon nicht schlecht (S3/6, 01 etc sind keine schlechten Loks gewesen).
Das alte Arnold-Problem war, dass es über Jahrzehnte kein in sich stringentes Programm (Lok und passende Waggons) gab. Der US-Markt wurde durch China/Japan "übernommen", in den Markt sind in der Anfangsphase von nahezu allen N-Herstellern gigantische Mengen gedrückt worden - bis dann die besseren Fahrzeuge der südostasiatischen Konkurrenz kamen. Nö, überraschen tut mich das nicht.

Auch die H0-Rivarossi-Markoffensive war wohl zum scheitern verurteilt - der US-Markt ist ein anderes Preis-Leistungs-Verhältnis gewohnt.

Gruss suki
Meine 103.1 ist noch Made Mühlhausen,nur das Germany wurde weggefräst und das ganz schlecht.Auch fuhr sie als wenn Sie besoffen war.Grund Drehgestell falsch montiert und die Haftreifen an der falschen Stelle.Enttäuschung pur.Das zusammenbauen hat Lima übernommen.Die Teile waren so ein ehemaliger Mitarbeiter komplett noch in Mühlhausen gefertigt worden und zwar im Jahr 2000.Danach brauchte Lima ganze 2 Jahre um die Lok zu montieren und daraus Made in Italy zu machen.
@Hans Georg

Diesmal muss ich Arnold in Schutz nehmen.
<klugscheiss>
Edelstahl Rostfrei gibt es in -zig Qualitäten. Eine der gebräuchlichsten und billigeren Sorten ist 1.4301 (V2A), ein ferritischer Edelstahl. Dieser hat die Eigenschaft, dass er nur bedingt - bis etwa 0,2 mg Cl2 beständig ist. Kommt er mit Salzsäure(dämpfen) HCl nur entferntest in Berührung, so rostet er still vor sich hin wie Weissblech oder eine Eisenbahnschiene und dein Salzsäurekanister war garantiert nicht diffussionsdicht.
Gegen höhere Chloridkonzentrationen ist z.B. der Werkstoff 1.4571 (V4A) , ein austenitischer Edelstahl beständig, der aber ob seiner Legierungsbestandteile Molybdän und Titan s..teuer ist und afaik im Modelleisenbahnbau noch nicht Einzug gefunden hat.
</klugscheiss>
Vielleicht baut ja einmal ein Hersteller für die NZ+PK - Fraktion Silberlinge in V4A. Ich glaube die würden 200,-- Euro / Stk. kosten, da nach jedem zweiten Waggon das Werkzeug kaputt ist )

ng
ahag
ahag, da muß ich Protest einlegen. Ich arbeite in der Chemie und muß sagen:
Alle unsere Anlagen die mit Chlor oder Chlorid in Berührung kommen sind emailliert oder aus Kunststoff (GFK). 1.4571 + Chlorid gibt Lochfraß wie man ihn sich nicht schöner vorstellen kann. Da halten 6 mm dicke Bleche kein Jahr.

Gruß, Reiner
Hallo ahag,
Du hast das Zeug zum Fachredakteur (das soll keine Beleidigung sein!). Ich habe mich natürlich nicht gewundert über den Rost, nur über die mangelnde Dichtheit des Kanisterverschlusses und über meine Dummheit.
Gruß
Hans-Georg
@pinguin
Wie beim Alkohol 8-Þ, die Konzentration macht es.
Ich habe auch nicht behauptet, dass V4A gegen konzentrierte Salzsäure oder Flüssigkeiten mit einem Chloridionengehalt > 10.000 mg/l beständig ist, sondern dass V4A beständiger gegen Chloride und andere Halogenidionen ist als V2A, wobei sich diese Aussage auf Arnold-Schienen und Hans-Georg's Giftschrank bezogen.
Selbstverständlich gibt es _kein_ absolut beständiges Material, aber dass Korrosionsverhalten von Edelstahl ist so vielschichtig, dass eine genaue Materialauswahl oft über Funktion oder Nichtfunktion entscheidet.
Tatsache ist jedoch, dass es sehr wohl Edelstähle gibt, die einem Chloridangriff sehr lange standhalten. Meist sind dies Werkstoffe aus der Stahlgruppe 5 wie z.B. 1.4562 und 1.4566.
Das höchste Augenmerk ist jedoch auf die Verarbeitung zu lenken, denn wenn hier unsachgemäss hantiert wird, ist der schöne und beständige Edelstahl bestenfalls  Edelschrott. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass sich viele Unternehmen, welche sich selbst den Titel "Edelstahlverarbeiter" verleihen, bestenfalls unter "Hinterhofschlosser" in den Gelben Seiten eingetragen sein dürften.
Letztendlich steht dann hinter dem Allgemeinwort "Lochfraß" als Auslöser meist interkristalline Korrosion, Spaltkorrosion, Spannungs- und Schwingungsrisskorrosion sowie Messerschmittkorrosion durch unsachgemässe Verarbeitung.

puh, das war jetzt schwer OT
EOedelstahlT
ng
ahag
zu 72 / da ich auch heute noch Kontakte nach Mühlhausen und auch zur alten Geschätfsleitung habe kann ich allen nur mitteilen, das der Autosektor (Bosch,Siemens, Ebersbächer usw.) kein Minus gemacht hat. Sogar die Firmen KIBRI und VOLLMER (stellt den Tageskilometerrüchstellknopf für VDO her) arbeiten für Porsche und Daimler. Ich selber habe 40 Jahre in der Qualitätskontrolle bei VW gearbeitet und kenne einige Modellbahnhersteller die für die Autoindustrie fertigen.
jojo
Hallo,
es gibt viele Modellbahnhersteller welche Präzisionskunststoffteile für die Autoindustrie zur Sicherung des Unternehmens liefern. Auch Tillig fertigt für Daimler.Nur von Modellbahn können die wenigsten existieren.
Hallo,

glaubt Ihr, dass irgendein Hersteller (wollen wir mal den in Göppingen auslassen) nur von Modellbahn lebt? (ja, ja, aber Autos und Blechbausätze hat er schon mal nich mehr)
Das sind (wie hoffentlich der größte Teil von uns) Idealisten mit Spass an der Freude. Fast jeder Händler könnte doch mehr Kohle irgendwo als Angestellter machen (wenn er seinen Stundenlohn ausrechnet...).

Also: Modellbahn ist mit Sicherheit KEIN Gebiet, um schnell einen ganz schnellen EURO zu verdienen.....

meint Peter A.
Mich würde vor allem - aus Ambition zum "Controlling" - interessieren, was hat Dott. Prandi von Mitte 2000 bis Mitte 2002 mit seinen Angestellten produktiv gemacht? Das Lager sortieren? Teile suchen?
Andi (zu Nr.72),
Lima hat sehr gute N-Modelle gehabt. In den 80igern wollte Lima sein Spielzeugruf loswerden, und begann erst in H0, dann in N, echte Modelle zu fertigen. Der VT08 und der 430 waren erste Versuche, der 403 war dann schon gut. Es gabe einen guten 26,4 m Rheingold,den SBB NPZ, SBB EW II,  eine schöne SNCF E-Lok und die, seufz, nicht mehr habbaren Corail Wagen. Die Corailwagen sind m. M. nach mit meinen Lieblingswagen, den Röwa Silberfischen vergleichbar.
Leider war der Druck bei Lima häufig schludrig.
Das Lima N Programm (mit noch VIELEN Altsünden) wurde dann ausgegliedert und, soweit ich mich erinnern kann, als Hobby- (oder war es Mini- ?) Train vermarktet.
Damals habe ich keine Limamodelle wegen des Ramsch-Images gekauft. (Vorurteile? ICH?) Nachdem ich viel, viel, später dann doch einige in den Händen hatte, war ich mehr als überrascht. Na, ja, wer zu spät kommt......
Hoffentlich überleben wenigstens die Lima Highlights - sie wären es Wert -nicht nur für unsere SBB Freunde

Gruss
Stephan
Peter W.
Ich denke, du übersiehst, das die Lima Gruppe im wesentlichen H0 ist (war?).
Ich vermute, das im wesentlichen HO - US Modelle produziert worden sind. Nebenbei etwas für den europäischen Markt, und dann, wenn noch Platz war, N: Arnold.
Ob die US H0 Idee, so meine Vermutung stimmt, so gut war, sei für Lima (aber auch für Roco und Märklix) dahingestellt: Einerseits wegen den Wechselkursen, der Rezession und dem schon extrem umkämpften US-H0 Markt.
Pikantes Detail am Rande: Der US Marktführer, Athearn, hat vor kurzem ein N- Program begonnen............Warum wohl?
Gruss
Stephan
So und nun stppt kurz die Spekulationen:
Wer weiss nun:
- a was neues?
- b belegbare Fakten und
- c wenn ja welche?

CU
WE
@stephan

Endlich einer der auch an die Schweizer N-Bahner denkt.
Du hast recht, in Sachen N-Modellen für den Schweizer Markt ist Arnold/Lima ein sehr guter Hersteller. Man denke da an Modelle wie:
- das Krokodil Ce 6/8'' welches wesentlich schöner ist als die MInitrix Ce 6/8'''
- Tm''
- Ee 3/3
- NPZ RBDe 4/4
- EW I (+II)
- RBe 4/4 in Prototyp und Serienversion!
- Eaos, E und Gs - alles Modelle die von Lima/Rivarossi stammen udn schöner detailliert sind als die Pendants von Trix/Roco!
- die unzähligen Ucs Varianten...
- Re 4/4'' in etlichen Privatbahnversionen....

Ohne Limarnold sähe die Schweizer Modelllandschaft ziemlich trist aus! Deshalb wärs sehr schade wenn die Modelle einfach so verschwinden würden.

Gruss iwan
Dann sollen doch die anderen Hersteller endlich viel gewünschte Modelle bauen. Für meinen Teil denke ich da an die Köf 2 und 3. Außerdem war die Simplex Kupplung gut. So kleine Features wie Raucheinsätze für N sind doch auch was. Zwar sind die 41 etwas klobig , aber was solls. Macht doch Spass wenns qualmt.
Ale Hersteller jammern dass der Markt nichts hergibt, aber wie z, B GFn die Idee hatte noch eine V200 zu entwickeln weiß ich nicht. Mit einer Formneuheit ist doch mehr zu verdienen. Und es gibt auch noch unzählige Modelle zu verwirklichen.
- V80
- Köf
- 96
- Farbvarianten der 217/218/ 212/225
Trotzdem ist es aber schade um Arnold auch wenn Sie viel Schrott verkauft haben. Wenn ich Samstag im Lotto gewinne dann kauf ich ein paar Formen. )
Gruß
Alex
Hallo Alex,
viel Glück am Wochende. Ich bin gerne bereit, dann die neuen Modelle zu vertreiben.
Klingt blöd issaberso:
Ich würde, wenn ich das nötige Kleingeld hätte den Krempel schon nehmen; aber: a nicht zu jedem Preis und b nicht alles............
Man müsste richtig "tabula Dingsda" machen.
CU
WE
WE, ich will nicht schwarzmalen aber mit der Übernahme von ein paar Formen ist es nicht getan. Du brauchst auch die Maschinen (Spritzguß, Druck ...), Rohstoffe (Kunststoffgranulat, Metalle, Farben), Motoren, eine Produktionsstätte und natürlich das Personal mit dem nötigen Fachwissen, sonst kommt da nicht viel bei raus.
Bis die ersten Modelle lieferbar sind brauchst Du mind. 6 Monate, und das kostet wieder einen Batzen Geld (Einrichtung der Produktionsstätte, Personal, Steuern und Abgaben).
Gruß, Reiner
P,
Du hast ja Recht, doch ganz so ex und hopp hatte ich mir das auch nicht vorgestellt. Zunächst würde ich nur einige wenige Modell in Lohn spritzen lassen. Des=en mit Lackierung und Bedruckung. Montage würde ich frecherweise un Tschechien machen lassen.
Vielleicht würden mir der ein oder andere "Veteran" sogar helfen?!
Weisst Du ich denke mit einem gesunden teil Engagement für die Sache also ich meine als Eisenbahner und nicht nur als BWL-er könnte man mit dem Grundstock durchaus neu anfangen. Klein aber fein!
CU
WE
Hallo WE,

Aber gerade die Feinheiten, Tipps und Tricks ("Erfahrung") sind es ja, auf das es ankommt bei Montage, Lackierung, Beschriftung. Da sähe ich die meisten Probleme, das mal "eben so" oder "in Tschechien" machen zu lassen (nix gegen Tschechien). "Mal eben so in Italien" ist ja auch grandios schief gegangen, "mal eben so" in D geht genau so schief.

Gruss suki
Man müsste vielleicht ehemalige Arnold Mitarbeiter aus Mühlhausen motivieren einen Neuanfang zu wagen! Was haltet Ihr davon??
Das wäre noch das sinnvollste. Allerdings sind etliche längst bei der Konkurrenz (bitte jetzt raten, wo im Grossraum N). Eine Möglichkeit wären die, die jetzt beim größten Arbeitgeber in D beschäftigt sind und interessierte Heimarbeiter. Wer versuchts ?

Gruss suki
Suki; stimmt auch wieder.
Wir sehen ja hier schon welche Probleme man hat "fittes" Personal zu bekommen.
Aber wie gesagt, ich würde auf die "alte Truppe" zugehen und diese um Rat/Hilfe bitten.
Aber das sind leider nur meine Hirngespinnste.
CU
WE
WE/kubuku: Nicht unbedingt. Die Frage ist, ob sich einige Interessierte zusammentun und das ernsthaft betreiben würden. Voraussetzung ist natürlich, an die Formen und Unterlagen zu kommen. Gute Modelle sind ja da, olle Kamellen muss man ja nicht wieder auflegen, eine Basis (Arnoldkunden) und ein guter Name auch. Hauptproblem sehe ich darin, einen fähigen Konstrukteur aufzutun.

Gruss suki, der jetzt mal mit seiner Hausbank verhandelt
Leute, ich möchte Euch natürlich nicht in die Planung Eurer Existenzgründung pfuschen, aber:
Ich habe gerade mal mit Frau Wüst bei Lima telefoniert.Wie man sich denken kann muß die Ärmste schon seit Tagen nichts anderes tun als Erklärungen abgeben.
Ihr Fazit: Hört sich -zumindest im Moment- alles schlimmer an als es letztendlich ist. Offensichtlich ist "Liquidation" in Italien einem deutschen Insolvenzverfahren recht ähnlich, Ziel ist also mitnichten die vollständige Auflösung des Unternehmens, sondern die Fortführung und der Erhalt der Arbeitsplätze, kurz, die wirtschaftliche Sanierung. Somit ist derzeit auch nicht etwas wie ein Ausverkauf o.ä. geplant.
Der Betrieb läuft zur Zeit völlig normal weiter, man hat sogar die Nervenstärke, vom 04.08-24.08 planmäßig Betriebsferien zu machen !
Die aufgegebene Bestellungen werden noch vorher zur Auslieferung kommen, selbst für die Neuheiten gibt es weiterhin Hoffnung !
Konkreteres über die Zukunft werden die Mitarbeiter bei Lima aber erst nach den Betriebsferien erfahren.
Soweit der O-Ton aus Brescia.
Sicher wird man wird wohl abwarten müssen, zu welchem Ergebnis die Liquidatoren kommen werden, das Ganze kann sich aber noch über Monate ziehen.

Grüsse
Jürgen
Jürgen: Schon richtig. Nur wird bei einer Insolvenz aufgestellt: Was bringt was ein, was kostet was ? Die N-Sparte ist doch für Limarossi aktuell zum überwiegenden Teil totes Kapital, oder glaubt jemand, aus ein paar Wägelchen, Schienen und einer (!) Lok in 2 Jahren liesse sich vertretbarer Umsatz mit Gewinn realisieren ?? Zu 99% wurde doch Lagerware verscherbelt. Ich bin ziemlich überzeugt, dass die N-Sparte die sein wird die zuerst "geht". Außer man macht es wie deutsche Industriekapitäne: Gute Sparten verkaufen, schlechte behalten, nachher doch Insolvenz anmelden.

Gruss suki
Ich denke am Wochenende so 10 Millionen gewinnen, könnte reichen. 5 bieten wir Lima an, mit den restlichen 5 starten wir das ganze Unternehmen. Ich muss Los den Lottoschein ausfüllen.
Hallo,

@ Suki,

stimmt, siehe Babkock. Das war aber immer schon ein komischer Laden. Anderes Beispiel wo es auch stimmt war AEG (wie sagten die Elektriker immer so schön: Auspacken - einschalten - Garantiefall), da war es aber Mutti Dailmer-Benz.

Es besteht natürlich die Gefahr, dass Arnold einfach "einschläft". Nach der Devise: lieber den Formen einen vor den Kopp hauen, als das ein Wettbewerber davon Vorteile geniesst. So machts die Bahn mit ihren Loks ja auch. Peng + Weg, damit die Konkurrenz teuer neue Loks kaufen muss.

Peter A.
Also dauertes noch gute 4 Monate bis es klarheit gibt um Arnold.Wieder verlorene Zeit.Da geht also die Belegschaft in den verdienten Sommerurlaub und wenn Sie wieder zurück sind,werden Sie vor die Türe gesetzt.Das kann es doch nicht sein,weiterwursteln bis zum Sankt Nimmerleinstag.Dann warten wir auf die V80 noch in 10 Jahren auf diese Neuheit.Wer bitte schön produziert eigentlich Arnold bei Lima? Ein chaotischer Haufen,durch diese Presseberichte in Italien gehen die alle 6Monate pleite,schwubs ist ein Neuer da und macht nochmal 20Millionen Euro Schulden,dann heißt es wieder der nächste bitte.Ich als Auktionier würde sofort sämtliche Aktien verkaufen.Kein Wunder das Lima in Deutschland sein Ansehen verloren hat und viele Händler beim Kauf von Arnoldartikeln die Finger davon lassen.Solche Nachrichten flösen kein Vertrauen ein.
Hallo,
Insolvenz bedeutet nicht immer die totale Auflösung oder Löschung einer Firma. Im Insolvenzverfahren geht es um die Abwägung/ Verrechnung der vorhandenen Passiva (Grundvermögen, Produktionsmittel, Grundstücke usw.) mit den gegenwärtigen und natürlich auch zukünftigen Aktiva, also den Netto-Umsätzen (Gewinnen vor und nach der Besteuerung).
Da der Lima-Konzern halt ein Konzern, also zusammengesetzt ist, kann eine Liquidation auch nur zum Verkauf eines (!) Firmenmitglieds führen. Oder, es erfolgt die Umschichtung von Firmenkapital aus schwächere Glieder. Ob der N-Bereich der "kranke Arm" ist, sei dahin gestellt. Persönlich glaube ich es nicht, denn um keine andere Firma, als Arnold, macht dem N-Bahner Kopfschmerzen!! Somit dürfte ja Kaufinteresse bestehen, mit den den hohen Preisen natürlich! Gerade diese Hochpreispolitik wird es sein, die als zukünftige Gewinnmargen fest einkalkuliert sind und Sicherheit in der Bilanz garantiert. Abschließend frage ich mich nicht eher, wie es denn im H0-Sektor aussieht. Wo zum Teufel -pardon- kann ich den Lima kaufen, was gibt es denn da noch?? Rivarossi-Produkte sind da noch eher bekannt, siehe US-Markt! Also, Kopf hoch für die Lima Gruppe, angeblich sind "nur" 20 Mio. Euro zur Diskussion gestellt. Schauen wir doch mal nach hier, ich erinnere nur an den Holzmann-Konzern ... Da hats der Kanzler gemacht, jetzt sind wir als Käufer (zukünftige auch) gefragt.
Ralf
Genau das ist das Problem. Ich kenne leider auch keinen italienischen Advokaten, der mir das italienische Recht erklären könnte. Mir wurden meine Bestellungen zugesagt und die V80 nicht storniert.
Wenn trotzdem jemand zum Bedrucken eine Tampondruckmaschine benötigt, dann bitte an mailto:prepress@matijsse.de eine Anfrage schicken. Mä-Tx benutzt genau die Maschinen, die ich auch liefern kann.
Wie schaut es mit der MAK aus? Vermutlich ebenfalls nicht storniert.
Dann warten wir weiter.
Mal schauen, die Marine Arsenal Kiel Köf..... Der nächste Monat kommt bestimmt.

Hat jemand ne Seehafen Kiel Köf über? von Arnold, nicht die in H0 von Brawa.
@jürgen: Im Grunde meinen wir das Gleiche, allerdings denke ich, dass Arnold für Limarossi eher totes Kapital ist, auch im Vgl. zu H0 (bitte mal Auslieferungslisten anschauen). Was wird denn effektiv in N in Menge produziert ? Also Kosten (Formen, Lagerhaltung, E-Teile, die nur noch z.T. lieferbar sind usw). Aber wenn Arnold verkauft wird, ist (siehe oben) sicher Geld "drin".

Gruss suki
@suki: "totes Kapital", damit dürftest Du nicht falsch liegen. In jedem Fall ist das N-Programm -wie so oft- eher das Stiefkind bei Limarossi. Dazu braucht man nur die Neuheitenflut im H0-Programm mit der Kleckerei im N-Bereich zu vergleichen. Blättert man den H0-Katalog 2003 durch, fällt auch schnell auf, das Programm und Neuheiten äußerst "Franzosenlastig" sind, soll heißen, die Integration von Jouef und die Festigung des französischen Marktes genossen offenbar Priorität vor dem deutschen Markt. Aufgrund der äußerst verschnupften Reaktion der Händlerschaft in diesem unserem Lande war das wohl aus italienischer Sicht nur konsequent, Frankreich war wohl ein "weicheres Ziel, da unsere westlichen Nachbarn noch nie mit besonders günstigen Preisen verwöhnt wurden und daher wohl auch eher die neue Preisgestaltung geschluckt haben.
Ich gebe da auch umunwunden zu, dass ich meine Kundschaft auch nur noch auf Wunsch und Festbestellung mit LiArRiva-Produkten versorgt habe.   Den Mut, mit dem Tijssen die Lima-Fahne hochhält, habe ich da eher vemissen lassen.

Zum Thema Gesellschafter/ Aktionäre von Lima: Bei diesem Punkt darf man nicht vergessen, dass Dr. Prandi zwar seit Jahresbeginn nicht mehr Geschäftsführer ist (besser: Auf Druck der Hausbank nicht mehr sein darf), aber dennoch 70% der Anteile hält.

Gruss
Jürgen

@Jürgen: Da stellt sich natürlich die Frage, wie gross das Mitspracherecht des größten Aktionärs ist ? Sicher nicht klein...

Gruss suki
Ich denke das, wenn die Marke Arnold seriös aufgezogen wird durchaus überlebenschancen am Markt hätte. Am Anfang würde natürlich jede Menge Kapital gebunden auch deshalb weil das Vertrauen der Händler und Verbraucher im Arsch ist. Sollten sich Investoren finden die ihr Geld dort reinhängen und das Umfald passt, dann würde es sicher nicht zu deren Unglück sein Schaut doch nur mal bei Ebay rein wieviel Arnold Zeug dort zu welchem Preis verkauft wird. Auch die alten Schinken.
Es ist also durchaus ein Markt für Arnold vorhanden.
Zu Dottore Prandi: Der ist in meinen Augen nur ein Selbstdarsteller der keinen Wert auf uns kleine Verbraucher legt( siehe Auftritt Spielwarenmesse 02) . Aber der Schuss geht nach hinten los.
Ohne uns geht eben nichts.
Gruß
Alex
Nun ist zunächst mal Abwarten angesagt:
Wie schon einige zu Beachten gaben: In Liquidation ist nicht = Konkurs wie bei uns. Vielleicht gehts ja weite (nur wie)
CU
WE
@Tijssen
In welchen Größenordnungen bewegen sich denn die Preise für eine Tampon-Druckmaschine? Etwa so wie hier? http://www.eickmeyer.com/SD_P05G.HTM
Dann müsste das, wenn solche Maschinen leicht umrüstbar sind, für einen Kleinserienhersteller (oder jemanden, der mehrere mit dem Service beliefert), interessant sein. Die Beschriftung von Umbauten oder gesuperten Modellen ist ja noch immer kein optimal gelöstesProblem.
Gruss, Stefan


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