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THEMA: Kabelquerschnitt

THEMA: Kabelquerschnitt
Startbeitrag
TT [Gast] - 11.07.03 20:54
Hallo,

könnt ihr mir sagen welcher kabelquerschnitt zur digitaleinspeisung am gleis ausreichend ist?
ich dachte an 0,75 , kommt mir aber etwas dick vor.

Gruß TT

Für die Ringleitung (sofern Du eine machst) ist das ok. Für die Einspeisung kann's aber weniger sein (0,4)

Gruss HeNdrik
Hi TT,

für wieviel Ampere ?  

Gruss Dirk
Forum durchsuchen - Suchwort:  Querschnitt

da stehen einige Antworten

Servus  albi
kann ich so nicht sagen Dirk,

dachte so an 4 züge gleichzeitig in einem stromkreis

gruß TT
TT,

kommt auf die Ausgangsleistung des Boosters bzw. der Digi.Zentrale an.
Meine IB bringt ca 3 A da sollte 0,75er ausreichen.
Für die Ringleitung würde ich aber im Zweifelsfall immer ne Nummer dicker nehmen.
Für die einzelnen Einspeisungen reicht dünneres.
Wie Hendrik  schon sagte 0,4er. Halt das aber so kurz wie möglich.

Wichtig ist auch welche Leistung der Trafo macht, den Du verwenden willst.
Falls Du nur ein "dicken" mit z.B. 100 VA verwenden will’s, weil Du mit ihm auch die ganzen Weichen und Beleuchtungen versorgen willst, reichen bis zu ersten Verteilung die 0.75 qmm nicht mehr aus.
100 VA bei 16 V sind 6,25 Ampere und da wird es bei 0,75er schon eng.
Denke auch daran Sicherungen zu setzten !

Suche dazu mal am besten in der NG d.r.m.b. per Google den Beitrag
"Wie sichert ihr ab ? "

Gruss Dirk

P.S.
Bin aber auch nur Einsteiger und habe das wiedergegeben was ich bis jetzt gehört habe.  


Hallo,
1. 10 A pro mm² sind von der Erwärmung her kein Problem, bei kleinen Querschnitten (< ca. 0,5 mm²) könnens auch 15 A / mm² sein.

2. Ein Draht mit 1 mm² Querschnitt und einer Länge von 1 m hat einen Widerstand von 0,017 Ohm, d.h. pro 1 A fallen 0,017 V ab.
Beispiel: 3 m Entfernung (= 6 m, hin und zurück), 3 A Belastung und ein Spannungsabfall von 0,6 V => Querschnitt von 0,5 mm² nötig. Ein Spannungabfall von 1 V wäre auch noch ok, zumal meist nicht der ganze Strom über die ganze Länge fließt. (Querschnitt = 0,017 * Länge * Strom / Spannungsabfall)

(der größere von beiden errechneten Werten ist für die Ringleitung zu wählen, für die Zuführung zum Gleis genügt es 1. zu beachten)

Viele Grüße Joni
Danke für eure info, nun bin ich schlauer.


gruß TT
Hallo,

ich habe eine Frage zu den Einspeisungen/Abzweigungen. Wie sehen die bei euch aus?

Ich habe schon von Lüsterklemmen und Klemmverbindern (z. B. C* Nr. 805386) gehört.

Ich wollte mir Verteiler aus der Platine (C* Nr. 527610) bauen. An geeigneter Stelle die Ringleitung unterbrechen und beidseitig an eine Leiterbahn o. g. Platine löten. An dieser Leiterbahn dann den Abzweig zum Gleis anlöten. Ein Lötstreifen hat einen Querschnitt von ca. 0,5 mm², ist das zu wenig? Sollte ich eher zwei Streifen je Kabel verwenden?

Oder ist diese Konstruktion zu kompliziert und ihr habt einfachere Tipps für mich?

Danke für eure Antworten

Viele Grüße
André
Die Lochrasterplatine hat eine Streifenbreite von 5 mm. Kupferauflage ist meistens 35 µm. Daraus ergibt sich ein Kupferquerschnitt von 0,175 mm². Nun sind noch die Bohrungen von Ø 1mm abzuziehen, was an der schwächsten Stelle der Kupferbahn dann 35µm x 4mm = 0,14 mm² wirksamen Querschnitt ergibt und das ist zu wenig. Ein ordentlicher Kurzschluss und die Leiterbahnen verabschieden sich mit Rauchzeichen. Ausserdem kommt es häufig vor, dass sich die Leiterbahnen nach mehrmaligen Lötvorgängen vom Trägermaterial lösen.
Schau mal bei C* nach Lötleisten (z.B. 532460), damit lässt sich eine ordentliche Verteilung aufbauen. Da die Lötösen nach oben hin offen sind, kannst du diese auch nachträglich unter die entmantelten Ringleitungsdrähte schieben und dir so Abgänge nach Bedarf herstellen.

ng
ahag
Man kann auch die Leiterbahnen verzinnen oder zusätzlichen blanken Draht einlöten.
Zinn als elektrischer Leiter ist wohl das denkbar Ungeeignetste. Mit dem Auflöten eines Drahtes und/oder dem Verzinnen sind die Bohrungen der Lochrasterplatine zu. Wozu dann eine Lochrasterplatine? Oder würdest du zuerst die Abgänge einlöten und dann am Rücken liegend unter der Anlage den Draht und/oder das Lötzinn aufbringen? Viel Spass dabei
Die Lötleisten dienen auch gleichzeitig als Halterung für die Ringleitung und als Abstandshalter. Wenn man die LL nicht in der Apotheke kauft, sind sie imho die günstigste Möglichkeit zu einer ordentlichen, funktionstauglichen Verdrahtung zu kommen.

ahag

ahag
Ich habe in die Rahmenstreben meiner Anlage Löcher im Abstand von ca. 5 cm gebohrt. Durch diese verlaufen über die gesamte Anlagenfläche blanke Drähte von 1,5 mm Durchmesser als Speiseleitung (nicht als Ring). Diese sind leicht gespannt, damit sie nicht durchhängen. An diese sind die Kabel (kleiner Querschnitt) zum Gleis, zu Decodern u.s.w. direkt angelötet. Simpel, billig und zuverlässig.
In gleicher Weise kommt auch der (nicht-digitale) Wechselstrom dahin, wo er gebraucht wird.
Jens
Wie hast du das bei Leitungskreuzungen gelöst, insbesonders für den Fall dass nach längerer - undefinierter - Zeit die Kupferdrähte beginnen durchzuhängen ?

ahag
Leitungskreuzungen gibt es nicht.
Die Speiseleitungen sind an beiden Enden um eine Schraube gedreht und verdrillt, so daß im Falle eines Falles ein Nachspannen problemlos möglich ist.
Gut geeignet ist verzinnter Kupferdraht von Conrad (1,2 mm).
Die Abgänge mit dünnerem Draht sind natürlich mit isoliertem Draht ausgeführt.
Übrigens: an Stellen, wo ich Gleichspannung benötige löte ich zwei bzw. vier Dioden an Ort und Stelle an die Speiseleitung.
Auf ein paar Bildern meiner Anlage sind die Speiseleitungen auch zu sehen:
http://home.t-online.de/home/320022495198/Bilder/r_dec2.jpg
http://home.t-online.de/home/320022495198/Bilder/Luft02.jpg
http://home.t-online.de/home/320022495198/Bilder/Luft06.jpg
Jens
@ jf
Hab schon schlimmeres gesehen, aber Photo 1 (Platine) ist für mich ein "Oh Gott" Erlebnis.
Da sind Abbrüche und Kurzschluß vorprogrammiert. Was hat dich von zumindest einer Lochrasterplatine und lötbaren Kontaktstücken mit Verschraubung abgehalten?
Auf dem Technikum hätten sie mich für so etwas mitten im Semester gefeuert.

LG,FRED
Nr. 15 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Gruß Bernd
Sicher - da ist kein Beispiel für ein Lehrbuch. Aber mittlerweile habe ich dreizehn Stück der s88-kompatiblen Module verbaut; alle fliegend verdrahtet. Da hat es noch keine Störung gegeben und es wird auch keine geben!
Natürlich habt Ihr Recht: ordentlich auf extra Platine, vielleicht mit Schraubanschlüssen, würde das Ganze wesentlich professioneller aussehen. Nur wäre das dann wirklich störungssicherer? Immerhin hätte ich dann mindestens doppelt so viele Lötstellen - also auch doppelt so viele potentielle Störstellen.
Jens
Lieber jf!
Natürlich ist es toll, wenn jemand eine schöne Anlage baut!

Aber du solltest in Qualität investieren - es zahlt sich aus!

Übrigens hat ein Bahn-Motor ca 200-1200 Lötstellen und da wird trotz thermischer und mechanischer Belastung auch nichts kaputt - wenn es ordentlich gemacht wird

Also Vorsatz für´s nächste Jahr - bessere Qualität beim Aufbau
Liebe Weihnachtsgrüße - FRED


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