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THEMA: Feinere Rad/Schiene-Normen
THEMA: Feinere Rad/Schiene-Normen
Ein ganz heißes Thema scheint ja derzeit eine Verfeinerung der Rad/Schiene-Normen zu sein. Leider zersplittert sich die Diskussion auf verschiedene Threads, so werden mal "feinere Rädere", in einem anderen Thread "weg mit den Pizzaschneidern" und wieder woanders "niedrigere Schienenprofile" gefordert. Leider werden Profilhöhe, Rillenweite, Rad- und Spurkranzbreite und -höhe nie im Zusammenhang betrachtet. Ich möchte eine Diskussion anregen, wie denn künftig die Normen für Rad und Schiene aussehen sollen, zumal hier ja mal irgendwo zu lesen stand, dass sich auch Herr Balcke im N-Bahn-Magazin dieses Themas annehmen wolle. Ich denke hier ist der richtige Ort, die entscheidenden Impulse für die nächsten Jahre auf den weg zu bringen.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
Ralf [Gast] - 10.07.03 06:28
Hallo,
die Trennung von Schiene und Rad läßt sich wohl wirklich schwer vollziehen. Nach über 40 Jahren konsquentem Aufbau des Spur N-Bereichs, ist eine Anpassung und vor allem Ausschöpfung neuer technischer Lösungen mehr als angesagt. Der Fahrweg ist schon immer ein Stiefkind des Modellbahners. Zwar sind die Fahrzeuge die "Stars", doch wird ihnen eine äußerst schlechte Bühne (Oberbau) dargeboten. Die Zeit ist reif hier neue Wege und neue Maße in Angriff zu nehmen.
Daher meine Forderung: Code 40 Gleis (ist stabil genung auch die "Spieler/ Schachtelkonsumenten" zufrieden zu stellen). Verringerung der Spurkranzhöhen auf 0,5-0,6 mm (etwa RP 25). Schmalere Radreifen, ein Gewinn für die Maßstäblichkeit der fahrzeuge (z. B. Zylinder bei Dampfloks/ Drehgestellhöhen am Fahrzeugboden)
Das EM hat vor über 20 jahren einen Feldzug gestartet und nach neuen Rad-/ Schienen Normen in H0 gerufen. Ich hoffe, daß es jetzt das NBM schafft.
Ralf
die Trennung von Schiene und Rad läßt sich wohl wirklich schwer vollziehen. Nach über 40 Jahren konsquentem Aufbau des Spur N-Bereichs, ist eine Anpassung und vor allem Ausschöpfung neuer technischer Lösungen mehr als angesagt. Der Fahrweg ist schon immer ein Stiefkind des Modellbahners. Zwar sind die Fahrzeuge die "Stars", doch wird ihnen eine äußerst schlechte Bühne (Oberbau) dargeboten. Die Zeit ist reif hier neue Wege und neue Maße in Angriff zu nehmen.
Daher meine Forderung: Code 40 Gleis (ist stabil genung auch die "Spieler/ Schachtelkonsumenten" zufrieden zu stellen). Verringerung der Spurkranzhöhen auf 0,5-0,6 mm (etwa RP 25). Schmalere Radreifen, ein Gewinn für die Maßstäblichkeit der fahrzeuge (z. B. Zylinder bei Dampfloks/ Drehgestellhöhen am Fahrzeugboden)
Das EM hat vor über 20 jahren einen Feldzug gestartet und nach neuen Rad-/ Schienen Normen in H0 gerufen. Ich hoffe, daß es jetzt das NBM schafft.
Ralf
c-martens.de [Gast] - 10.07.03 09:52
Guten Morgen!
Die Maße für das Rad/Schine-System sind in den folgenden NEM beschrieben.
http://www.miba.de/morop/pdf/nem310.pdf
http://www.miba.de/morop/pdf/nem311.pdf
http://www.miba.de/morop/pdf/nem311-1.pdf
Hier ist einiges an Spielraum möglich. In den Normen nach NMRA sind feinere Radmaße vorgegeben. Die Links habe ich aber so schnell nicht greifbar.
Meiner Meinung nach ist das Problem nicht die Höhe der Spurkränze, die kann man ohne weiteres und ohne die Betriebssicherheit zu beeinflussen reduzieren. Das Problen sind die walzenförmigen 2,2 mm breiten Radscheiben! Wird dieses Maß verändert braucht man automatisch andere Weichen usw.
Gruß
Christian
Die Maße für das Rad/Schine-System sind in den folgenden NEM beschrieben.
http://www.miba.de/morop/pdf/nem310.pdf
http://www.miba.de/morop/pdf/nem311.pdf
http://www.miba.de/morop/pdf/nem311-1.pdf
Hier ist einiges an Spielraum möglich. In den Normen nach NMRA sind feinere Radmaße vorgegeben. Die Links habe ich aber so schnell nicht greifbar.
Meiner Meinung nach ist das Problem nicht die Höhe der Spurkränze, die kann man ohne weiteres und ohne die Betriebssicherheit zu beeinflussen reduzieren. Das Problen sind die walzenförmigen 2,2 mm breiten Radscheiben! Wird dieses Maß verändert braucht man automatisch andere Weichen usw.
Gruß
Christian
Kai Lahmann [Gast] - 10.07.03 10:01
vor allem nutzen die Hersteller generell - egal ob H0 oder N - die grobste Konstruktion, die die NEM gerade noch erlaubt. Leider gilt das für fast alles, von Spurkränzen über Gleisprofil-Höhen bis zu Höchstgeschwindigkeiten.
Klaus Lübbe [Gast] - 10.07.03 10:04
Eben, und da liegt das Problem.
Jedes "neue" Gleissystem muß auch von allen bisherigen Fahrzeugen befahren werden können, sonst ist es zum Scheitern verurteilt.
Peco hat dieses Problem durch Schienen mit niedrigen Profilen und ohne Kleineisen auf den Innenseiten genial gelöst. Da gibt es wirklich keine Probleme.
Aber mit der Radscheibenbreite bekommen wir dann wirklich ein Dilemma.
Der Erfolg von Märklin beruht auch darauf, dass jede M-Lok der letzten 50 Jahre auch auf jedem M-Gleis des letzten halben Jahrhunderts fährt. Darauf verlassen sich die Märklinisten.
Genau so verlasse (nicht nur) ich mich darauf, dass jedes neue N-Gleis auch von allen meinen Fahrzeugen befahren werden kann!
Ich bin nicht bereit, auf den Einsatz vorhandener Fahrzeuge zu verzichten!
Grüße
Klaus
Jedes "neue" Gleissystem muß auch von allen bisherigen Fahrzeugen befahren werden können, sonst ist es zum Scheitern verurteilt.
Peco hat dieses Problem durch Schienen mit niedrigen Profilen und ohne Kleineisen auf den Innenseiten genial gelöst. Da gibt es wirklich keine Probleme.
Aber mit der Radscheibenbreite bekommen wir dann wirklich ein Dilemma.
Der Erfolg von Märklin beruht auch darauf, dass jede M-Lok der letzten 50 Jahre auch auf jedem M-Gleis des letzten halben Jahrhunderts fährt. Darauf verlassen sich die Märklinisten.
Genau so verlasse (nicht nur) ich mich darauf, dass jedes neue N-Gleis auch von allen meinen Fahrzeugen befahren werden kann!
Ich bin nicht bereit, auf den Einsatz vorhandener Fahrzeuge zu verzichten!
Grüße
Klaus
H-W [Gast] - 10.07.03 10:17
Klaus,
da bin ich ganz Deiner Auffassung. es wäre doch fatal, wenn durch ein vollkommen neuse Schienensystem dann nur noch Fahrzeuge, die auf dieses abgestimmt sind, nutzbar wären. Dies würde ja bedeuten, entweder alles Vorhandene in die Vitrineo oder verticken, und vollkommen neu anfangen, bzw noch so viel älteres Material als Reserve anhäufen und Schluß mit N.
Ich glaube, da sind einige zu voreilig. Würde so verfahren, dürfte es "aus" sein mit N.
Denn die wenigen Neulinge, oder bewußte Neueinsteiger werden den Markt nicht stützen können.
Es muß ein Kompromiß zwischen dem noch Machbaren an Fahrzeugrädern, Achsgeometrie und dem sicheren Befahren der vorhanden Gleise, bzw. dem sicheren Fahren der vorhandenn Fahrzeuge mit den dann neuen Gleisen, Weichen etc. gefunden werden. Dies sollte einer innovativen Technik gelingen.
H-W
da bin ich ganz Deiner Auffassung. es wäre doch fatal, wenn durch ein vollkommen neuse Schienensystem dann nur noch Fahrzeuge, die auf dieses abgestimmt sind, nutzbar wären. Dies würde ja bedeuten, entweder alles Vorhandene in die Vitrineo oder verticken, und vollkommen neu anfangen, bzw noch so viel älteres Material als Reserve anhäufen und Schluß mit N.
Ich glaube, da sind einige zu voreilig. Würde so verfahren, dürfte es "aus" sein mit N.
Denn die wenigen Neulinge, oder bewußte Neueinsteiger werden den Markt nicht stützen können.
Es muß ein Kompromiß zwischen dem noch Machbaren an Fahrzeugrädern, Achsgeometrie und dem sicheren Befahren der vorhanden Gleise, bzw. dem sicheren Fahren der vorhandenn Fahrzeuge mit den dann neuen Gleisen, Weichen etc. gefunden werden. Dies sollte einer innovativen Technik gelingen.
H-W
joh [Gast] - 10.07.03 11:13
H-W, dass ist die Tragik des ganzen. Natürlich möchte ich auch nicht meinen ganzen Fahrzeugpark wegwerfen, andererseits empfinde ich die Walzenräder als wirklich sehr störend. Bei dem Wagenpark wäre es doch eigentlich kein Problem, die Räder gegen weniger breite auszutauschen. Problematisch sind hier nur die Loks.Wenn ich mich recht entsinne, gibt es doch die Möglichkeit, bei M* Einsätze für das Herzstück der Weichen einzubauen, um diese dann mit RP 25-Rädern befahren zu können. So was wäre ja nicht schlecht.
Das Problem ist halt, dass bei Neuerungen manchmal das Alte eben nicht mehr genutzt werden kann. Ich halte aber einen großen Schritt zu dem derzeit Machbaren bei der Rad/Schiene-Norm für unbedingt notwendig. Vielleicht würde es auch die Möglichkeit geben, auf einfache Art und Weise z.B. Drehgestelle von E- und Dieselloks gegen die neuen Räder auszutauschen. Ich persönlich würde es schade finden, wenn dieser Schritt in Richtung mehr Vorbildtreue/Ästhetik nicht gemacht würde.
joh
Das Problem ist halt, dass bei Neuerungen manchmal das Alte eben nicht mehr genutzt werden kann. Ich halte aber einen großen Schritt zu dem derzeit Machbaren bei der Rad/Schiene-Norm für unbedingt notwendig. Vielleicht würde es auch die Möglichkeit geben, auf einfache Art und Weise z.B. Drehgestelle von E- und Dieselloks gegen die neuen Räder auszutauschen. Ich persönlich würde es schade finden, wenn dieser Schritt in Richtung mehr Vorbildtreue/Ästhetik nicht gemacht würde.
joh
JEns [Gast] - 10.07.03 12:07
Also zwei Systeme im Maßstab 1:160 sind sicherlich nicht das Ende der "Spur N".
So richtig gut kompatibel sind Märklin Radsätze mit den Zweileiter Radsätzen auch nicht (von Kurzschlüssen mal abgesehen). Die Spurkränze sind unterschiedlich Profiliert. Die Trix Dreileiter Radsätze sind auch anders.....
Sicherlich ist der H0 Markt größer und läßt so ein Spezialisieren einfacher zu, aber Tauschradsätze sind ein gut möglicher Kompromiss.
Ein feineres System würde mit 2 -4 Weichentypen und Flexgleis auskommen.
Weichen lassen sich auch als Mehrsystemweichen bauen oder durch austauschbare Stücke leicht umrüsten.
Hier ein anderes Beispiel:
Selbst "verschiebliche" Zylinder an Dampfloks müssen die Konstruktion nicht zwangsläufig teurer machen.....
Sicherlich kann man nicht alle alten Sachen mit geringen Aufwand kompatibel zu einem neuerem feinen System machen, aber die Kosten für ein Nebeneinander von zwei Systemen in N sind gering.
Problematisch ist eher die Frage der Minimalradien - diese Frage ist aber prinzipiell unabhängig von dem Rad-Schiene-System - auch wenn meiner Meinung nach zu maßstäblichen Fahrzeugen auch maßstäbliche Radien gehören - dass ist aber eine andere Frage.
(Das ein solches (oft) einfaches Umrüsten in ein feineres N system keine Theorie ist - praktiziere ich schon länger - ein Austauschen von Radsätzen sollte für durchschnittliche Modellbahner noch möglich sein - bei Loks mit Stangen wird vielleicht schon von einigen Hilfe benötigt - das sollte aber kein Hindernis sein, denn z.B. Digitaleinbauten kann man ja auch machen lassen...)
Von der technischen Seite her erforder ein neues System in der Spur N wenig Aufwand und bietet neue Chancen.
Schwieriger wäre da nur der Vertrieb, alles doppelt vorhalten ist sicherlich zu Kosten intensiv.
Überläßt man aber die Umrüstung dem Modellbahner, bei den meisten Artikeln, dann müßte es Kostenmäßig durchaus tragbar sein. Tauschradsätze für Wagen sollten im großen Maßstab weniger als 50 cent kosten.
Loks ab Werk mit den richtigen Rädern zu ordern sollte auch mit vertretbaren kosten möglich sein.....
So richtig gut kompatibel sind Märklin Radsätze mit den Zweileiter Radsätzen auch nicht (von Kurzschlüssen mal abgesehen). Die Spurkränze sind unterschiedlich Profiliert. Die Trix Dreileiter Radsätze sind auch anders.....
Sicherlich ist der H0 Markt größer und läßt so ein Spezialisieren einfacher zu, aber Tauschradsätze sind ein gut möglicher Kompromiss.
Ein feineres System würde mit 2 -4 Weichentypen und Flexgleis auskommen.
Weichen lassen sich auch als Mehrsystemweichen bauen oder durch austauschbare Stücke leicht umrüsten.
Hier ein anderes Beispiel:
Selbst "verschiebliche" Zylinder an Dampfloks müssen die Konstruktion nicht zwangsläufig teurer machen.....
Sicherlich kann man nicht alle alten Sachen mit geringen Aufwand kompatibel zu einem neuerem feinen System machen, aber die Kosten für ein Nebeneinander von zwei Systemen in N sind gering.
Problematisch ist eher die Frage der Minimalradien - diese Frage ist aber prinzipiell unabhängig von dem Rad-Schiene-System - auch wenn meiner Meinung nach zu maßstäblichen Fahrzeugen auch maßstäbliche Radien gehören - dass ist aber eine andere Frage.
(Das ein solches (oft) einfaches Umrüsten in ein feineres N system keine Theorie ist - praktiziere ich schon länger - ein Austauschen von Radsätzen sollte für durchschnittliche Modellbahner noch möglich sein - bei Loks mit Stangen wird vielleicht schon von einigen Hilfe benötigt - das sollte aber kein Hindernis sein, denn z.B. Digitaleinbauten kann man ja auch machen lassen...)
Von der technischen Seite her erforder ein neues System in der Spur N wenig Aufwand und bietet neue Chancen.
Schwieriger wäre da nur der Vertrieb, alles doppelt vorhalten ist sicherlich zu Kosten intensiv.
Überläßt man aber die Umrüstung dem Modellbahner, bei den meisten Artikeln, dann müßte es Kostenmäßig durchaus tragbar sein. Tauschradsätze für Wagen sollten im großen Maßstab weniger als 50 cent kosten.
Loks ab Werk mit den richtigen Rädern zu ordern sollte auch mit vertretbaren kosten möglich sein.....
Klaus Lübbe [Gast] - 10.07.03 14:51
Hallo JEns,
da muß ich Dir energisch widersprechen, die Mehrkosten sind immens!
Schon jetzt jammern die Händler über die hohen Lagerkosten.
Es wird häufig nur noch auf Kundenwunsch bestellt.
Machbar wäre es höchstens, Tauschradsätze anzubieten.
Über die Kosten eines Tauschfahrwerkes einer mehrfach gekuppelten Dampflok hann man spekulieren, aber unter 50 Euro läuft da überhaupt nichts! 100 Euro scheinen mir realistischer. Die Stückzahlen geben es einfach nicht her!
Angetriebene Radsätze für Drehgestellloks sind auch nicht genormt. Die werden auch nicht billig, ganz abgesehen davon, das viele Modelle nicht mehr lieferbar sind.
Loks ab Werk mit feineren Radsätzen wird es mit Sicherheit auf absehbare Zeit nicht geben!
Du siehst es schon an den Kupplungen, kein Hersteller bietet beide gängigen Kupplungsvarianten alternativ an, die Normkupplung ist immer noch die alte Arnold-Kupplung von 1962.
Zu den Kosten für den einzelnen Modellbahner:
Ich nehme mal einen Modellbahner mit 50 Loks und 500 Wagen.
(Ist das viel? zählt doch mal Eure Fahrzeuge...)
Da entstehen schnell Kosten von mehreren Tausend Euro, ohne dass auch nur ein eiziges Stück Gleis verlegt wurde! Die umgerüsteten Loks und Wagen können auch nicht mehr weiter eingesetzt werden. Man beginnt also wieder bei Null!
Was soll mit den ganzen vorhandenen Anlagen geschehen?
Ich bin nicht bereit, meine Kelleranlage zugunsten eines feineren Rad-Schiene-Systems aufzugeben.
Wenn jemand ein paar Module und 10 Weichen hat, ist das ganze ja noch finanzierbar, aber jede größere Heimanlage stellt Anforderungen an Zeit und Geld, die ein solches Vorhaben illusorisch werden lassen.
Auch wenn die jetzigen Fahrwerke nicht besonders schön sind, ein Umstieg auf eine andere Norm würde den schnellen Tod der Spur N bedeuten.
Grüße
Klaus
da muß ich Dir energisch widersprechen, die Mehrkosten sind immens!
Schon jetzt jammern die Händler über die hohen Lagerkosten.
Es wird häufig nur noch auf Kundenwunsch bestellt.
Machbar wäre es höchstens, Tauschradsätze anzubieten.
Über die Kosten eines Tauschfahrwerkes einer mehrfach gekuppelten Dampflok hann man spekulieren, aber unter 50 Euro läuft da überhaupt nichts! 100 Euro scheinen mir realistischer. Die Stückzahlen geben es einfach nicht her!
Angetriebene Radsätze für Drehgestellloks sind auch nicht genormt. Die werden auch nicht billig, ganz abgesehen davon, das viele Modelle nicht mehr lieferbar sind.
Loks ab Werk mit feineren Radsätzen wird es mit Sicherheit auf absehbare Zeit nicht geben!
Du siehst es schon an den Kupplungen, kein Hersteller bietet beide gängigen Kupplungsvarianten alternativ an, die Normkupplung ist immer noch die alte Arnold-Kupplung von 1962.
Zu den Kosten für den einzelnen Modellbahner:
Ich nehme mal einen Modellbahner mit 50 Loks und 500 Wagen.
(Ist das viel? zählt doch mal Eure Fahrzeuge...)
Da entstehen schnell Kosten von mehreren Tausend Euro, ohne dass auch nur ein eiziges Stück Gleis verlegt wurde! Die umgerüsteten Loks und Wagen können auch nicht mehr weiter eingesetzt werden. Man beginnt also wieder bei Null!
Was soll mit den ganzen vorhandenen Anlagen geschehen?
Ich bin nicht bereit, meine Kelleranlage zugunsten eines feineren Rad-Schiene-Systems aufzugeben.
Wenn jemand ein paar Module und 10 Weichen hat, ist das ganze ja noch finanzierbar, aber jede größere Heimanlage stellt Anforderungen an Zeit und Geld, die ein solches Vorhaben illusorisch werden lassen.
Auch wenn die jetzigen Fahrwerke nicht besonders schön sind, ein Umstieg auf eine andere Norm würde den schnellen Tod der Spur N bedeuten.
Grüße
Klaus
Björn [Gast] - 10.07.03 15:47
Neuentwickelte Radsätze, hmm, dann haben die Hersteller gleich wieder ein Argument ihre Preise zu erhöhen. Und die alten Sachen umrüsten nö danke. Was sie von mir aus machen können, ist für die Fanatiker diese Radsätze und Schienen auf den Markt zu bringen, so als Wahloption. Kann ja auch irgendein kleinerer Hersteller machen. Mich stören die aktuellen Radsätze so nicht, ich schau da einfach nicht hin *g*
Nur meine persönliche Meinung
Nur meine persönliche Meinung
Ralf [Gast] - 10.07.03 16:06
Die "Detailierungswelle" - und hier spreche ich nur die hartgesottenen Kritiker an - endet spätestens im Fahrwerksbereich. Zwar läßt sich der eine oder andere noch zum Speichenzählen ein oder bemängelt das Fehlen der sogen. Schwimmhäute an den Treibrädern, daß aber einmal einer auf die Idee kommen könnte, daß Walzenräder (oder Slicks, für unsere F1-Fans) diesen Bereich vollends zerstören, da kann man sich halt nur mit einer "altbackenen Euro-Norm" rausreden. Hauptsache, die Ackermänner auf dem Kessel sehen ebenso annähernd aus. Ich kann nur hoffen, daß es weitere, zukunftsorientierte Normen in N gibt, sonst bleibt unser Maßstab nur im Schattendasein.Darum: Hut ab vor denen, die weiterhin unerschrocken Neuland betreten.
Ralf
Ralf
Detlef Follmer [Gast] - 10.07.03 16:08
Ich denke auch, dass der Markt für neue Normen nicht lukrativ genug ist. Sonst hätte ein Nischenhersteller dieses schon längst im Angebot. Es lohnt sich aber nicht, weil nur wenige (ich gehöre nicht dazu) diese Mehrkosten für ihre Modelle aufbringen würden, denn vielen sind die Preise ja jetzt schon zu hoch.
Und wer braucht schon ein Modell, dass wirklich 100% tig maßstabsgerecht ist?
Ich meine, dann müssen aber auch die Modellbahnanlagen so gestaltet sein:
z.B. Neubaustrecke für den ICE = kleinster Radius 10 Meter!
Und wie weit sollen dann Bahnhöfe auf einer Anlage auseinander liegen?
(3m auf der Anlage = 480 m im Original - ist das maßstabsgerecht?)
Was ich nicht verstehe ist, dass manche Modellbahner bei ihrer Anlage zu vielen Kompromissen bereit sind, aber bei den Modellen darf nicht die kleinste Abweichung vom Original vorkommen?
Wer weiss hierauf eine Antwort?
Gruss
Detlef
Und wer braucht schon ein Modell, dass wirklich 100% tig maßstabsgerecht ist?
Ich meine, dann müssen aber auch die Modellbahnanlagen so gestaltet sein:
z.B. Neubaustrecke für den ICE = kleinster Radius 10 Meter!
Und wie weit sollen dann Bahnhöfe auf einer Anlage auseinander liegen?
(3m auf der Anlage = 480 m im Original - ist das maßstabsgerecht?)
Was ich nicht verstehe ist, dass manche Modellbahner bei ihrer Anlage zu vielen Kompromissen bereit sind, aber bei den Modellen darf nicht die kleinste Abweichung vom Original vorkommen?
Wer weiss hierauf eine Antwort?
Gruss
Detlef
191001 [Gast] - 10.07.03 16:16
Ich glaub auch, dass zwei Schienensysteme für N der Tod wäre. Selber hab ich eine Anlage mit Peco55 Gleis.
Die von Jens propagierte FiNescale-Geschichte ist zwar schön und gut, bei Ausstellungen bin ich immer wieder begeistert wenn ich mit der Nasenspitze an der Lok bin und die feinen Räder sehe. Aber bei mir zu Hause würde dies bei einem Abstand von 50cm schon nicht mehr auffallen.
Ich bin der Meinung für uns Kellerbahner ist Peco die idele Lösung. Unsere Anlagen sind groß genug, dass der Betrachter im Normalfall min. 50cm vom Geschehen weg ist und so die klobigen Räder gar nicht registriert.
Für die FiNescaler (Fremo etc.) gibt es die Selbstbauweichen/-gleise von Petau&Emmermann. Dies dürfte bei deren Module mit 5 bis 6 Weichen kein Problem sein.
Klaus
Die von Jens propagierte FiNescale-Geschichte ist zwar schön und gut, bei Ausstellungen bin ich immer wieder begeistert wenn ich mit der Nasenspitze an der Lok bin und die feinen Räder sehe. Aber bei mir zu Hause würde dies bei einem Abstand von 50cm schon nicht mehr auffallen.
Ich bin der Meinung für uns Kellerbahner ist Peco die idele Lösung. Unsere Anlagen sind groß genug, dass der Betrachter im Normalfall min. 50cm vom Geschehen weg ist und so die klobigen Räder gar nicht registriert.
Für die FiNescaler (Fremo etc.) gibt es die Selbstbauweichen/-gleise von Petau&Emmermann. Dies dürfte bei deren Module mit 5 bis 6 Weichen kein Problem sein.
Klaus
Klaus Lübbe [Gast] - 10.07.03 17:03
Das sehe ich genauso wie 191001.
Ein Austausch aller Radsätze meines gesammten Rollmaterials kommt aus Zeit und Kostengründen nicht in Frage!
Mit Peco erreicht man einen sehr hohe Betriebssicherheit (die Peco Code55-Gleise und Weichen sind entgleisungssicherer als die Konkurrenz von Fleischmann, Trix, Roco oder Arnold). Darüber hinaus bieten sie durch das niedrige Profil auch eine gute Optik. Es gibt 3 Weichenradien, Bogenweichen im großen Radius, EKW, DKW, "Hosenträger" und Y-Weichen.
Die Spurkränze der Fahrzeuge sind zwar zu hoch und die Räder etwas zu breit, aber mit brünierten Radsätzen fällt das nicht einmal bei Dampfloks auf. Muß ich zu Optiker, wenn ich aus 50cm Entfernung keine Unterschiede sehe?
Der große Vorteil unserer Baugröße ist das Umsetzen von Szenen, die in größeren Maßstäben nicht machbar sind. So tritt das einzelne Modell zugunsten des Gesamtbildes zurück. Insofern kann ich mit den Kompromissen im Fahrwerksbereich leben!
Für Diorahmenbauer mag das nicht gelten, aber ich bevorzuge nun mal Hauptbahn-Betrieb!
Grüße
Klaus
Ein Austausch aller Radsätze meines gesammten Rollmaterials kommt aus Zeit und Kostengründen nicht in Frage!
Mit Peco erreicht man einen sehr hohe Betriebssicherheit (die Peco Code55-Gleise und Weichen sind entgleisungssicherer als die Konkurrenz von Fleischmann, Trix, Roco oder Arnold). Darüber hinaus bieten sie durch das niedrige Profil auch eine gute Optik. Es gibt 3 Weichenradien, Bogenweichen im großen Radius, EKW, DKW, "Hosenträger" und Y-Weichen.
Die Spurkränze der Fahrzeuge sind zwar zu hoch und die Räder etwas zu breit, aber mit brünierten Radsätzen fällt das nicht einmal bei Dampfloks auf. Muß ich zu Optiker, wenn ich aus 50cm Entfernung keine Unterschiede sehe?
Der große Vorteil unserer Baugröße ist das Umsetzen von Szenen, die in größeren Maßstäben nicht machbar sind. So tritt das einzelne Modell zugunsten des Gesamtbildes zurück. Insofern kann ich mit den Kompromissen im Fahrwerksbereich leben!
Für Diorahmenbauer mag das nicht gelten, aber ich bevorzuge nun mal Hauptbahn-Betrieb!
Grüße
Klaus
Björn [Gast] - 10.07.03 17:21
Was ich mir auch nicht Vorstellen kann, ist, dass der Großteil der N-Bahner so genau da hinschaut. Ich persönlich Tippe immer noch darauf, das ein Großteil der N-Bahner eine kleine Anlage hat, aus Platzgründen, so 1mx2m, auf den kleineren Radien fährt, sprich 1 und 2, und das ganze schön simpel und kompatibel haben möchte. Ich denke das bei diesen Leuten das größere Marktpotenzial steckt, als bei den Leuten die auf jede Kleinigkeit achten. Und danach richten sich die Hersteller, natürlich, um Profis nicht zu verschrecken gibt es auch einige Exklusiv-Modelle. Aber als Einsteiger möchte ich nicht mit Flexgleisen anfangen, da kaufe ich mir lieber ein Fertiggelände und lege am vorgegebenen Gleisplan die Gleise drauf und das passt. Später vielleicht anders, aber zu Anfang braucht man die Menge umd den Umsatz zu bekommen.
just my 2 cent
just my 2 cent
Dirk [Gast] - 10.07.03 20:46
Ich kann Klaus nur zustimmen.
Das einzige, was man wirklich sieht, sind die Schienenprofile. Hier sehe ich in Peco einen guten Weg, da hier Profile einer ordentlichen "Niedrigkeit" aufweisen. Hier nochmal 0,2 mm oder was weiß ich wie viel weniger zu nehmen, damit es genau Vorbildgerecht ist, finde ich Unsinn. Also ich stehe nicht mit einer Messlehre vor meiner Bahn. Der Unterschied Normalprofil - Peco ist zu erkennen, auch ohne Vergleich, aber wer merkt denn ohne Vegleich auf normalen Sichtabstand ob man Code 40 oder 55 verwendet.
Zum Thema Räder kann ich nur sagen, dass ich nicht das große Problem sehe, es wäre in Ordnung, wenn die Herrsteller soweit mit dem Profil runtergehen, dass es deutlich weniger ist, aber dass sie noch auf altem Gleis fahren könnten, da ist schon was drin, aber ernstaht, ich habe gerade aus normaler, aber eher naher Position auf die Bahn geschaut, und kein einziges Rad gesehen. Profile erkennt man noch wenn man genau drauf achtet, da könnte man wie gesagt vielleicht etwas machen, aber ich habe kein eiziges mal erkannt, dass die Laufflächen zu breit sind. Im Schtatten der Wagen sieht man es nicht. Die Diskussion halte ich mit ausnahmen von Dampfloks für irrellevant.
Und auch dort können brünierte Raäder abhelfen
Hier sollte die Vorbildtreue, die man sowiso kaum wahrnimmt, hinter der freien Kombinationsmöglichkeit etwas zurückstecken, und sich auf realistische Maße beschränken
Gruß
Dirk
Das einzige, was man wirklich sieht, sind die Schienenprofile. Hier sehe ich in Peco einen guten Weg, da hier Profile einer ordentlichen "Niedrigkeit" aufweisen. Hier nochmal 0,2 mm oder was weiß ich wie viel weniger zu nehmen, damit es genau Vorbildgerecht ist, finde ich Unsinn. Also ich stehe nicht mit einer Messlehre vor meiner Bahn. Der Unterschied Normalprofil - Peco ist zu erkennen, auch ohne Vergleich, aber wer merkt denn ohne Vegleich auf normalen Sichtabstand ob man Code 40 oder 55 verwendet.
Zum Thema Räder kann ich nur sagen, dass ich nicht das große Problem sehe, es wäre in Ordnung, wenn die Herrsteller soweit mit dem Profil runtergehen, dass es deutlich weniger ist, aber dass sie noch auf altem Gleis fahren könnten, da ist schon was drin, aber ernstaht, ich habe gerade aus normaler, aber eher naher Position auf die Bahn geschaut, und kein einziges Rad gesehen. Profile erkennt man noch wenn man genau drauf achtet, da könnte man wie gesagt vielleicht etwas machen, aber ich habe kein eiziges mal erkannt, dass die Laufflächen zu breit sind. Im Schtatten der Wagen sieht man es nicht. Die Diskussion halte ich mit ausnahmen von Dampfloks für irrellevant.
Und auch dort können brünierte Raäder abhelfen
Hier sollte die Vorbildtreue, die man sowiso kaum wahrnimmt, hinter der freien Kombinationsmöglichkeit etwas zurückstecken, und sich auf realistische Maße beschränken
Gruß
Dirk
Hans-Georg [Gast] - 10.07.03 22:22
Dass die Slicks nicht auffallen, mag für Fahrzeuge der Epp. IVa und V gelten Weil die Drehgestellblenden das meiste verdecken, für Dampfloks und sonstige Altbauloks mit Laufrädern stimmt es leider nicht. Zumindest unbrünierte Räder sehen da ganz fürchterlich aus.
Hans-Georg [Gast] - 10.07.03 22:23
Korrektur:
... gelten Komma weil ...
Ich gehör' längst in die Heia.
Gruß
Hans-Georg
... gelten Komma weil ...
Ich gehör' längst in die Heia.
Gruß
Hans-Georg
joh [Gast] - 10.07.03 22:30
Die Räder der Vorlaufachsen sind man auf jeden Fall - und das ist nicht gut bei der Radbreeeite!
JEns [Gast] - 10.07.03 22:58
Ist klar, dass die Leute die "Viel" nach der heutigen Norm haben, und damit einigermaßen zurieden sind - dass diese sicherlich nicht die ersten Umstiegskanditaten auf ein feineres system sind - das müssen sie ja auch nicht.
Richtig ist auch, dass die Radbreite in vielen Fällen nicht das augenscheinlichste ist.
Auch wenn die Räder nicht sehr auffällig sind, so bestimmt die Radbreite nicht unwesentlich die Größenwirkung des Modells.
Sicherlich kann man auch darauf verzichten - aber letztlich gilt da das selbe wie z.B. bei feinen Beschriftungen - was technisch mit vertretbaren Aufwand machbar ist, sollte lesbar sein /bzw. realisiert werden.....
Folgender Weg erschließt aber für alle neue Möglichkeiten:
2-3 Weichentypen (zum Start des neuen Systems) mit folgender Geometrie ergänzen das gegewärtige Weichenprogramm:
120cm Radius
90cm Radius
60 cm Radius
Diese Weichen sollten als Mehrsystemweichen ausgeführt sein mit beweglicher Herzstückspitze. Mit feineren sichbaren Schienenprofilen (ca. 1mm hoch und schlanken Schienenköpfen) und noch präziser als Peco gefertigt - könnten diese Weichen Maßstäbe setzen in Optik und Betriessicherheit.
Solche Weichen erlauben dann sogar einen Mischbetrieb mit Fahrzeugen für feinere Normen - so kann vielleicht einmal ein schrittweiser Übergang stattfinden, für alle die, die auch mal neben dem Fahrbetrieb mal Loks und Wagen genießen wollen.....
Als Highlight könnten auf solchen Weichen dann sogar mal feinmechanische Meisterwerke mit maßstäblichbreiten Räder (0,85mm) eingesetzt werden -
was hat der normale N Bahner davon ?
schöne Weichen, auf denen auch der "alte" N-Betrieb ohne Probleme läuft!
Richtig ist auch, dass die Radbreite in vielen Fällen nicht das augenscheinlichste ist.
Auch wenn die Räder nicht sehr auffällig sind, so bestimmt die Radbreite nicht unwesentlich die Größenwirkung des Modells.
Sicherlich kann man auch darauf verzichten - aber letztlich gilt da das selbe wie z.B. bei feinen Beschriftungen - was technisch mit vertretbaren Aufwand machbar ist, sollte lesbar sein /bzw. realisiert werden.....
Folgender Weg erschließt aber für alle neue Möglichkeiten:
2-3 Weichentypen (zum Start des neuen Systems) mit folgender Geometrie ergänzen das gegewärtige Weichenprogramm:
120cm Radius
90cm Radius
60 cm Radius
Diese Weichen sollten als Mehrsystemweichen ausgeführt sein mit beweglicher Herzstückspitze. Mit feineren sichbaren Schienenprofilen (ca. 1mm hoch und schlanken Schienenköpfen) und noch präziser als Peco gefertigt - könnten diese Weichen Maßstäbe setzen in Optik und Betriessicherheit.
Solche Weichen erlauben dann sogar einen Mischbetrieb mit Fahrzeugen für feinere Normen - so kann vielleicht einmal ein schrittweiser Übergang stattfinden, für alle die, die auch mal neben dem Fahrbetrieb mal Loks und Wagen genießen wollen.....
Als Highlight könnten auf solchen Weichen dann sogar mal feinmechanische Meisterwerke mit maßstäblichbreiten Räder (0,85mm) eingesetzt werden -
was hat der normale N Bahner davon ?
schöne Weichen, auf denen auch der "alte" N-Betrieb ohne Probleme läuft!
Klaus Lübbe [Gast] - 11.07.03 07:26
@JEns:
bleibt das Problem mit der beweglichen Herzstückspitze. Die ist nun (außer bei wenigen Schnellfahrstrecken) nicht vorbildgerecht. Zudem dürfte der synchrone Antrieb von Stellschwelle und Herzstückspitze zwei Antriebe im Untergrund benötigen, da die Stellmimik sich nicht im Schwellenrost unterbringen läßt.
Realistischer erscheinen mir dann schon bewegliche Herzstückspitzen zum Nachrüsten vorhandener Weichen. So etwas läßt sich eher in vorhandene Anlagen einbauen, wenn auch kaum in den Schattenbahnhöfen.
Dann denke ich aber eher an unbewegliche Herzstücke und Radlenker für alle gängigen Weichentypen, um den gesamten Fahrweg auf eine andere Norm umzurüsten. Ein Mischbetrieb ist aus meiner Sicht ohnehin nur schwerlich machbar.
Es bleibt aber das Dilemma, dass ein Umstieg den Verzicht auf Fahrbetrieb für einen längeren Zeitraum mit sich bringt, denn die gesammten Umbauten (Rollmaterial und Fahrweg) sind nicht so mal eben zu tätigen.
Ich habe schon eingangs gesagt, das Erfolgsrezept von Märklin ist die absolute Kompatibilität aller Produkte. Das High-Tech-Modell 103 von 2003 läuft auf Schienen von 1955 und die Loks der Baureihen 89, 24 und V200 der frühen Baujahre (hatten die meisten von uns mal) laufen auch auf C-Gleis ohne Probleme. Dafür nimmt man optische Abstriche in Kauf.
Der große Erfolg der N-Spur in den 70ern basierte auf der Kompatibilität zwischen den Herstellern, welche die H0er damals noch nicht kannten. Jeder Einschnitt hier, der dann auch mit Kosten und Mühen für den Modellbahner verbunden ist, führt dazu, dass Wiedereinsteiger wie langjährige alte Modellbahnhasen es sich zweimal überlegen, ob sie ihr ganzes Material umrüsten oder gleich die Baugröße wechseln!
Grüße
Klaus
bleibt das Problem mit der beweglichen Herzstückspitze. Die ist nun (außer bei wenigen Schnellfahrstrecken) nicht vorbildgerecht. Zudem dürfte der synchrone Antrieb von Stellschwelle und Herzstückspitze zwei Antriebe im Untergrund benötigen, da die Stellmimik sich nicht im Schwellenrost unterbringen läßt.
Realistischer erscheinen mir dann schon bewegliche Herzstückspitzen zum Nachrüsten vorhandener Weichen. So etwas läßt sich eher in vorhandene Anlagen einbauen, wenn auch kaum in den Schattenbahnhöfen.
Dann denke ich aber eher an unbewegliche Herzstücke und Radlenker für alle gängigen Weichentypen, um den gesamten Fahrweg auf eine andere Norm umzurüsten. Ein Mischbetrieb ist aus meiner Sicht ohnehin nur schwerlich machbar.
Es bleibt aber das Dilemma, dass ein Umstieg den Verzicht auf Fahrbetrieb für einen längeren Zeitraum mit sich bringt, denn die gesammten Umbauten (Rollmaterial und Fahrweg) sind nicht so mal eben zu tätigen.
Ich habe schon eingangs gesagt, das Erfolgsrezept von Märklin ist die absolute Kompatibilität aller Produkte. Das High-Tech-Modell 103 von 2003 läuft auf Schienen von 1955 und die Loks der Baureihen 89, 24 und V200 der frühen Baujahre (hatten die meisten von uns mal) laufen auch auf C-Gleis ohne Probleme. Dafür nimmt man optische Abstriche in Kauf.
Der große Erfolg der N-Spur in den 70ern basierte auf der Kompatibilität zwischen den Herstellern, welche die H0er damals noch nicht kannten. Jeder Einschnitt hier, der dann auch mit Kosten und Mühen für den Modellbahner verbunden ist, führt dazu, dass Wiedereinsteiger wie langjährige alte Modellbahnhasen es sich zweimal überlegen, ob sie ihr ganzes Material umrüsten oder gleich die Baugröße wechseln!
Grüße
Klaus
H-W [Gast] - 11.07.03 08:16
sollte, nachdem ich jetzt alles neu mit Peco Code 55 und den vorhandenen 15 Grad Mtrx Weichen mit Herzstückspeisung und Roco bzw. Hoffmann Unterflurantrieben verlegt habe, eine neues Gleis und Radsystem mit den von nur wenigen gewünschten Superdimensionen ( eigentlich nur Fremo, wenige Prozente der N-Bahner) auf dem Markt erscheinen, wäre dies Fatal. Dann müßte das alte System sterben. Aber auf dem alten System fahren alle Loks und Waggons problemlos, auch die Modelle aus meinen N-anfängen um 1973. Ich möchte nicht mehr, nur wegen eventuellen anderen Radgeometrien meine Gleise, Weichen etc. rausschmeisßen, eher fahre ich solange mit meinen Fahrzeugen und versuche noch einiges zu ersteigern. Sollte dann nichts mehr klappen, wird die ganze Anlage platt gemacht und das Thema wäre erledigt. Die Altfahrzeuge würde ich der Nachwelt in einer Vitine überlassen. So wie mir, denke ich, wird es dann den meisten gehen. Und nur von N-Neulingen kann die N-Mobabranche nicht existieren. Dann würde N aus den Produktionen verschwinden.
Überlegt genau, was ihr fordert. Laßt bitte das Erbsenzählen und Korintenkacken sein, im Interesse der Spur N. Ein gesunder Kompromiß, mit Weiternutzung des vorhandenen Materiales muß gewährleistet sein.
H-W
Überlegt genau, was ihr fordert. Laßt bitte das Erbsenzählen und Korintenkacken sein, im Interesse der Spur N. Ein gesunder Kompromiß, mit Weiternutzung des vorhandenen Materiales muß gewährleistet sein.
H-W
191001 [Gast] - 11.07.03 08:43
Das ein zweites System unserer Spur schadet, sieht man allein schon an der Kupplungsthematik.
Persönlich fahre ich die Standardkupplung. Das soll aber nicht heißen, das ich die Fleischmann-Profi-Kupplung oder sonstige Exoten verdamme. Mir ist nur der Umstieg zu aufwendig.
Was erst los wäre bei einer zweiten Rad/Schienen-Norm kann sich jeder wohl denken.
@Jens
Dein Vorschlag mit den drei Weichen (R=60;90;120) hat m.M. eine Problem.
Was soll ein Einsteiger mit einer Weiche die einen Radius von 60cm hat?
Einsteigeranlagen bestehen doch meist aus einer Startpackung und ein paar Ergänzungen. Und das in den Startpackungen meist nur R1 (ca.20cm) vorhanden ist, ist zwar für uns im ersten moment lachhaft, aber bei den Tischabmessungen die eine Einsteigeranlage nun mal hat, verständlich.
Deswegen kann ich nur nochmals an Dich und die übrigen FiNescaler appelieren, dass Ihr zu den Selbstbauweichen von Petau greift, und der weit aus größeren Menge von N-Bahnern das althergebrachte System lasst.
Gruß Klaus
Persönlich fahre ich die Standardkupplung. Das soll aber nicht heißen, das ich die Fleischmann-Profi-Kupplung oder sonstige Exoten verdamme. Mir ist nur der Umstieg zu aufwendig.
Was erst los wäre bei einer zweiten Rad/Schienen-Norm kann sich jeder wohl denken.
@Jens
Dein Vorschlag mit den drei Weichen (R=60;90;120) hat m.M. eine Problem.
Was soll ein Einsteiger mit einer Weiche die einen Radius von 60cm hat?
Einsteigeranlagen bestehen doch meist aus einer Startpackung und ein paar Ergänzungen. Und das in den Startpackungen meist nur R1 (ca.20cm) vorhanden ist, ist zwar für uns im ersten moment lachhaft, aber bei den Tischabmessungen die eine Einsteigeranlage nun mal hat, verständlich.
Deswegen kann ich nur nochmals an Dich und die übrigen FiNescaler appelieren, dass Ihr zu den Selbstbauweichen von Petau greift, und der weit aus größeren Menge von N-Bahnern das althergebrachte System lasst.
Gruß Klaus
JEns [Gast] - 11.07.03 10:28
@nr20
So ein großes Problem sind bewegliche Herzstückspitzen auch nicht - "Marktführer Märklin" macht so was in H0 auch......
Da die derzeitigen Weichen auch sehr wenig mit dem Vorbild zu tun haben , kann die kleine unauffällige Modifikation nicht schlimm sein - zumal es auch eine beim Vorbild angewendete Technik ist (auf Schnellfahrstrecken und da wo beim Vorbild verschiedenen Systeme auf einem Gleis fahren - ja auch das Vorbild kennt unterschiedliche Rad-Systeme). Da die von mir angedachten Weichen relativ groß sind werden sie von normalen N Bahnern sicherlich bevorzugt auf Neubaustrecken eingebaut und da paßt die bewegliche Herzstückspitze .....
Auch führt diese Lösung zu ruhigerem und sicherem Lauf - so können auch normale N Fahrzeuge mit niedriegen Spurkränzen besser über diese Weichen laufen, weil die tragende Funktion des Spurkranzes entfällt.
Gerade diese Mehrsystemweichen erlauben einen schrittweisen Umstieg - oder einen sicheren Fahrbetrieb.
Zunächst _kann_ man einzelne Weichen nach und nach austauschen, weil die neuen Weichen besser aussehen und funktionssicherer sind - gefahren wird aber weiterhin mit dem alten Material !!!!
Wenn dann mal ein kompletter Fahrkreis mit neuen Weichen ausgerüstet ist dann rüstet man vielleicht mal ein paar Fahrzeuge um oder kauft sich einen "Superdampfer" weil man einfach Spaß daran hat...... und wenn man das nicht vor hat - dann nutzt man die neuen Weichen wegen ihrer anderren Vorzüge:
sicherer Betrieb und besseres Aussehen.
@nr21
Was ist daran fatal wenn es 2-3 zusätzliche Weichentypen gibt, die
+ besser aussehen als bisherige Serien-Weichen
+ noch sicheren Betrieb mit dem heutigen N Material ermöglichen
+ und _eventuell_ einen Umstieg in ein feineres Radsystem zu ermöglichen
( ob feinere Räder irgendwann mal einen marktrelevanten Anteil erreichen - ist zunächst egal..... zumindest für herkömmliche N Radsätze mit niedriegen Spurkränzen wären solche Weichen auch hiflreich)
Von "Superdimensionen" kann auch nicht die Rede sein. 60 und 90cm Radius hat PECO auch nur die Weiche mit 120cm Radius waere etwas größer.
Vielleicht muß man auch eine mit Weiche 40cm Radius anbieten ?
Mit Weichenwünschen für (wenige N Bahner im FREMO) hat das auch wenig zu tun, auch wenn man solche Weichen teilweise mit nutzen würde.
Was ist schlimm daran wenn man ein Gleissytem auf den Markt bringt, was den Weiterbetrieb von alten Fahrzeugen ermöglicht und gleichzeitig Feineres auch zuläßt ? Macht man hiermit nicht die Spur N Zukunft sicher ?
Um Kosten zu sparen könnten die Hersteller sich auch absprechen, wer was fertigt.
Woraus ist hier abzuleiten, dass "Altes" in Zukunft nicht mehr funktionieren soll ?
Oder habt Ihr Angst, dass das neue Rad-System einen solchen Erfolg hat, das in kurzer Zeit die Hersteller alles umstellen ?
Das finanzielle Risiko für die Entwicklung der neuen Weichen sollte überschaubar sein.
So ein großes Problem sind bewegliche Herzstückspitzen auch nicht - "Marktführer Märklin" macht so was in H0 auch......
Da die derzeitigen Weichen auch sehr wenig mit dem Vorbild zu tun haben , kann die kleine unauffällige Modifikation nicht schlimm sein - zumal es auch eine beim Vorbild angewendete Technik ist (auf Schnellfahrstrecken und da wo beim Vorbild verschiedenen Systeme auf einem Gleis fahren - ja auch das Vorbild kennt unterschiedliche Rad-Systeme). Da die von mir angedachten Weichen relativ groß sind werden sie von normalen N Bahnern sicherlich bevorzugt auf Neubaustrecken eingebaut und da paßt die bewegliche Herzstückspitze .....
Auch führt diese Lösung zu ruhigerem und sicherem Lauf - so können auch normale N Fahrzeuge mit niedriegen Spurkränzen besser über diese Weichen laufen, weil die tragende Funktion des Spurkranzes entfällt.
Gerade diese Mehrsystemweichen erlauben einen schrittweisen Umstieg - oder einen sicheren Fahrbetrieb.
Zunächst _kann_ man einzelne Weichen nach und nach austauschen, weil die neuen Weichen besser aussehen und funktionssicherer sind - gefahren wird aber weiterhin mit dem alten Material !!!!
Wenn dann mal ein kompletter Fahrkreis mit neuen Weichen ausgerüstet ist dann rüstet man vielleicht mal ein paar Fahrzeuge um oder kauft sich einen "Superdampfer" weil man einfach Spaß daran hat...... und wenn man das nicht vor hat - dann nutzt man die neuen Weichen wegen ihrer anderren Vorzüge:
sicherer Betrieb und besseres Aussehen.
@nr21
Was ist daran fatal wenn es 2-3 zusätzliche Weichentypen gibt, die
+ besser aussehen als bisherige Serien-Weichen
+ noch sicheren Betrieb mit dem heutigen N Material ermöglichen
+ und _eventuell_ einen Umstieg in ein feineres Radsystem zu ermöglichen
( ob feinere Räder irgendwann mal einen marktrelevanten Anteil erreichen - ist zunächst egal..... zumindest für herkömmliche N Radsätze mit niedriegen Spurkränzen wären solche Weichen auch hiflreich)
Von "Superdimensionen" kann auch nicht die Rede sein. 60 und 90cm Radius hat PECO auch nur die Weiche mit 120cm Radius waere etwas größer.
Vielleicht muß man auch eine mit Weiche 40cm Radius anbieten ?
Mit Weichenwünschen für (wenige N Bahner im FREMO) hat das auch wenig zu tun, auch wenn man solche Weichen teilweise mit nutzen würde.
Was ist schlimm daran wenn man ein Gleissytem auf den Markt bringt, was den Weiterbetrieb von alten Fahrzeugen ermöglicht und gleichzeitig Feineres auch zuläßt ? Macht man hiermit nicht die Spur N Zukunft sicher ?
Um Kosten zu sparen könnten die Hersteller sich auch absprechen, wer was fertigt.
Woraus ist hier abzuleiten, dass "Altes" in Zukunft nicht mehr funktionieren soll ?
Oder habt Ihr Angst, dass das neue Rad-System einen solchen Erfolg hat, das in kurzer Zeit die Hersteller alles umstellen ?
Das finanzielle Risiko für die Entwicklung der neuen Weichen sollte überschaubar sein.
JEns [Gast] - 11.07.03 10:39
@191001
eine Weiche mit 60cm Radius kann man doch auch weiterhin mit 20cm Kurven zusammenstecken. ... vielleicht ist auch eine neue R=40cm Weiche sinnvoll.....
Fleischmann hat auch keine R1 Weiche (oder ?)
eine Weiche mit 60cm Radius kann man doch auch weiterhin mit 20cm Kurven zusammenstecken. ... vielleicht ist auch eine neue R=40cm Weiche sinnvoll.....
Fleischmann hat auch keine R1 Weiche (oder ?)
Hans-Georg [Gast] - 11.07.03 12:06
Hallo Jens,
kann ein normal begabter Bastler eine Weiche mit bewegl. Herzstück selbst bauen? Hast Du eine Anleitung?
Gruß
Hans-Georg
kann ein normal begabter Bastler eine Weiche mit bewegl. Herzstück selbst bauen? Hast Du eine Anleitung?
Gruß
Hans-Georg
191001 [Gast] - 11.07.03 12:35
@Jens
Wie soll man den eine "alte" Weiche gegen Deine neuen Weichen austauschen können. Hört sich im ersten Moment ja ganz simpel an, aber was ist mit unterschiedlichen Radien,Abzweigwinkel,Schienenhöhen.
Ein zweites Gleissystem parallel zum ersten?
Da wird man wohl nicht mit 2-3 Weichentypen auskommen. Das neue System müsste dann so sein, das man damit alle Weichen/Kreuzungen des Herstellers (egal ob Arnold,Flm,Roco,Minitrix....) ersetzen kann. Ich stell' mir gerade vor wie eine Weiche nach FiNescale wohl aussehen würde, wenn diese einen Abzweigradius von 200mm und einen Winkel von 30° hätte.
Das die Hersteller sich absprechen wer das neue "zukunftsorientierte" Gleis auf den Markt bringt, und wer das alte Gleis weiter bringt glaubst Du doch selber nicht. Denk nur mal an Flm. und die V200.
Jeder Hersteller würde auf diesen Zug aufspringen müssen, und dies würde die Preise wieder hoch treiben. Das mir jetzt keiner an Preisabsprachen unter den Herstellern denkt
Aber letztendlich sollten wir mal überlegen, ob wir ein solches System überhaupt brauchen. Das der Fremo dies fordert ist bei euren FiNescale-Gedanken verständlich. Aber neben Dir ist glaub ich nur noch Edward ein Fremo-Vertreter in diesem Forum. Man könnte auch sagen die Fremo-Forderung ist mit ca.1% vertreten. Das soll jetzt keine Anfeindung sein, aber persönlich glaube ich, dass Finescale nix für die breite Masse ist.
Bei H0 ist es doch ähnlich. Der H0-pur Gedanke von Willy Kosak findet auch nur bei einer elitären H0er-Gemeinde zuspruch. Und auch da werden Weichen etc. selbst gebaut.
Gruß Klaus
Wie soll man den eine "alte" Weiche gegen Deine neuen Weichen austauschen können. Hört sich im ersten Moment ja ganz simpel an, aber was ist mit unterschiedlichen Radien,Abzweigwinkel,Schienenhöhen.
Ein zweites Gleissystem parallel zum ersten?
Da wird man wohl nicht mit 2-3 Weichentypen auskommen. Das neue System müsste dann so sein, das man damit alle Weichen/Kreuzungen des Herstellers (egal ob Arnold,Flm,Roco,Minitrix....) ersetzen kann. Ich stell' mir gerade vor wie eine Weiche nach FiNescale wohl aussehen würde, wenn diese einen Abzweigradius von 200mm und einen Winkel von 30° hätte.
Das die Hersteller sich absprechen wer das neue "zukunftsorientierte" Gleis auf den Markt bringt, und wer das alte Gleis weiter bringt glaubst Du doch selber nicht. Denk nur mal an Flm. und die V200.
Jeder Hersteller würde auf diesen Zug aufspringen müssen, und dies würde die Preise wieder hoch treiben. Das mir jetzt keiner an Preisabsprachen unter den Herstellern denkt
Aber letztendlich sollten wir mal überlegen, ob wir ein solches System überhaupt brauchen. Das der Fremo dies fordert ist bei euren FiNescale-Gedanken verständlich. Aber neben Dir ist glaub ich nur noch Edward ein Fremo-Vertreter in diesem Forum. Man könnte auch sagen die Fremo-Forderung ist mit ca.1% vertreten. Das soll jetzt keine Anfeindung sein, aber persönlich glaube ich, dass Finescale nix für die breite Masse ist.
Bei H0 ist es doch ähnlich. Der H0-pur Gedanke von Willy Kosak findet auch nur bei einer elitären H0er-Gemeinde zuspruch. Und auch da werden Weichen etc. selbst gebaut.
Gruß Klaus
JEns [Gast] - 11.07.03 13:04
@ Hans-Georg
Ich habe bei meiner einen fiNescale DKW in der Mitte bewegliche Herzstückspitzen eingebaut um das führungslose Doppelherzstück zu beseitigen. Es gibt dort 4 bewegliche Spitzen..... letztlich funktionieren aber auch die flachen Kreuzungen ohne diese Technik.
Eine einfache Weiche mit beweglichen Herzstücken habe ich bisher noch nicht gebaut, aber was mit 4 Spitzen geht, sollte auch mit einer gehen.
Ich habe eine IBW500 mit normalen Rillenmaß, diese soll mal ein bewgliches Herzstück bekommen.....
An was für eine Weiche hast Du denn gedacht ?
Bei kleinen kurzen Weichen kann/muß man eine Sonderbauform verwenden.
Ich bin (noch) der Ansicht, dass ein normal begabter Bastler eine Weiche selber bauen kann - mit positiver Einstellung dazu und den nötigen Informationen. (Ich habe zumindest noch keine anderen Erfahrungen gemacht)
Eine Selbstbauweiche müßte man relativ einfach modifizieren können.
Aber auch fertige Serienweichen müßten sich umbauen lassen.
Kleine Lötarbeiten sind dazu wohl nötig - aber nicht mit großen Schwierigkeitsgrad.
Ich habe bei meiner einen fiNescale DKW in der Mitte bewegliche Herzstückspitzen eingebaut um das führungslose Doppelherzstück zu beseitigen. Es gibt dort 4 bewegliche Spitzen..... letztlich funktionieren aber auch die flachen Kreuzungen ohne diese Technik.
Eine einfache Weiche mit beweglichen Herzstücken habe ich bisher noch nicht gebaut, aber was mit 4 Spitzen geht, sollte auch mit einer gehen.
Ich habe eine IBW500 mit normalen Rillenmaß, diese soll mal ein bewgliches Herzstück bekommen.....
An was für eine Weiche hast Du denn gedacht ?
Bei kleinen kurzen Weichen kann/muß man eine Sonderbauform verwenden.
Ich bin (noch) der Ansicht, dass ein normal begabter Bastler eine Weiche selber bauen kann - mit positiver Einstellung dazu und den nötigen Informationen. (Ich habe zumindest noch keine anderen Erfahrungen gemacht)
Eine Selbstbauweiche müßte man relativ einfach modifizieren können.
Aber auch fertige Serienweichen müßten sich umbauen lassen.
Kleine Lötarbeiten sind dazu wohl nötig - aber nicht mit großen Schwierigkeitsgrad.
Hans-Georg [Gast] - 11.07.03 13:16
Hallo Jens,
keine wirklich schlanken, sondern 1:7,5 (JHM) oder evtl. 1:9 (Eigenbau mit Deiner Nachhilfe).
Gruß
Hans-Georg
keine wirklich schlanken, sondern 1:7,5 (JHM) oder evtl. 1:9 (Eigenbau mit Deiner Nachhilfe).
Gruß
Hans-Georg
H-W [Gast] - 11.07.03 13:23
wenn man hier die verschiedenen Ansichten, Wünsche etc. abgleicht, kommt mir der Verdacht, daß hier nur wenige Finescaler, Fremo Leute die Hersteller irgendwie beeinflussen wollen, nur noch extrem teure Waren zu produzieren, oder wenn das nicht gelingt, eben Selbstbau.
Warum baut ihr nicht eure Weichen, Gleise, rollendes Maztetrial etc. alle selbst und laßt den riesengroßen Rest mit der konfektionierten, preislich noch vertretbaren Ware am Leben und in Ruhe.
Mich würde brennend interessieren wievile hier im Forum die Fraktion Fremo und Freunde und wie viele der Rest sind.
Vielleicht machen wir mal eine Frageaktion.
H-W
Warum baut ihr nicht eure Weichen, Gleise, rollendes Maztetrial etc. alle selbst und laßt den riesengroßen Rest mit der konfektionierten, preislich noch vertretbaren Ware am Leben und in Ruhe.
Mich würde brennend interessieren wievile hier im Forum die Fraktion Fremo und Freunde und wie viele der Rest sind.
Vielleicht machen wir mal eine Frageaktion.
H-W
Kai Lahmann [Gast] - 11.07.03 13:29
H-W: in der tat, man kann es übertreiben. Die Gleise auf Code55 statt (wie bisher) Code83 und grundsätzlich Leitende Herzstücke in den Weichen. Dazu die Spurkränze auf 0,6mm und es sollten mehr oder weniger alle glücklich sein. Das einzige Modell, wo die Breite der Räder störend auffällt, ist Marks' Klv20.
Klaus Lübbe [Gast] - 11.07.03 13:37
@H-W:
Ich mache mal den Anfang:
Ich habe keine Selbstbaugleise, aber im sichtbaren Bereich fast überall Peco Code55
Kein Bedarf an einem anderen Gleissystem, höchstens wie Peco aber mit fertigem vorbildgerechtem Schotterbett. Die Weichenantriebe sollten dann auch im Schotterbett integriert sein.
Grüße
Klaus
Ich mache mal den Anfang:
Ich habe keine Selbstbaugleise, aber im sichtbaren Bereich fast überall Peco Code55
Kein Bedarf an einem anderen Gleissystem, höchstens wie Peco aber mit fertigem vorbildgerechtem Schotterbett. Die Weichenantriebe sollten dann auch im Schotterbett integriert sein.
Grüße
Klaus
191001 [Gast] - 11.07.03 13:47
@H-W
@Kai Lahmann
Ich hab den selben verdacht. Die Finescaler sind wirklich in der eindeutigen Minderheit, wollen Ihr System aber auf den Markt bringen.
Leider hat Jens zu meinen oben stehenden Beitrag Nr.26 nichts geschrieben.
Man kann aber sicher sein, dass sich die Hersteller diesen Aufwand gut bezahlen lassen. Es liegt also an uns allen hier die Entwicklung mit zu beeinflussen. Falls wirklich die Rad-/Schienendiskussion im NBM unter Hr. Balcke eintritt, müssen wir unsere o.g. Argumente Hr. Balcke auflisten. Bei ein wenig gesunden Menschenverstand dürfte sich dann die diskussion erledigt haben.
@Jens
Schade das Du nicht auf Nr.26 reagiert hast. Vielleicht kannst du das noch nach holen.
Gruß Klaus
@Kai Lahmann
Ich hab den selben verdacht. Die Finescaler sind wirklich in der eindeutigen Minderheit, wollen Ihr System aber auf den Markt bringen.
Leider hat Jens zu meinen oben stehenden Beitrag Nr.26 nichts geschrieben.
Man kann aber sicher sein, dass sich die Hersteller diesen Aufwand gut bezahlen lassen. Es liegt also an uns allen hier die Entwicklung mit zu beeinflussen. Falls wirklich die Rad-/Schienendiskussion im NBM unter Hr. Balcke eintritt, müssen wir unsere o.g. Argumente Hr. Balcke auflisten. Bei ein wenig gesunden Menschenverstand dürfte sich dann die diskussion erledigt haben.
@Jens
Schade das Du nicht auf Nr.26 reagiert hast. Vielleicht kannst du das noch nach holen.
Gruß Klaus
JEns [Gast] - 11.07.03 14:29
@nr26
>....Aber letztendlich sollten wir mal überlegen, ob wir ein solches System überhaupt brauchen. Das der Fremo dies fordert ist bei euren FiNescale-Gedanken verständlich......<
so ganz verstehe ich das nun nicht mehr ???
Es wird hier festgestellt, dass die "Modell -Schwachpunkte" der n Bahn in Kupplung, Räder und Schienen liegen und das deshalb die N Bahn teilweise unatraktiv gegenüber anderen Maßstäben ist. Auf manche Dinge wird sehr viel Wert gelegt wie z.B. die KKK damit es ein bisschen besser aussieht..... nun zeige ich auf, wie man, ohne inkompartibel zu dem alten Material zu werden, einige der Schwachpunkte beseitigen kann und wie die so genannte Betriesbahn N noch sicherer im Betrieb werden kann ......und das stört nun ????
Als "richtiger" fiNescaler ist man schon nahezu unabhängig von den Großserienherstellern. Ich habe mit hilfe andere inzwischen gelernt Fahrzeuge und anderes komplett selber zu bauen
.... direkt brauchen würden wir das neue Gleissystem auch nicht unbedingt - es ist aber hilfreich für alle, die sich in die "maßstäbliche Richtung" entwickeln wollen.
Die Vielen, die "einfach nur spielen" wollen, sollen das auch ruhig weiter tun - auch sie werden mehr Spaß mit besseren (= funktionssicheren) Weichen haben.
Und wenn sie mal Ihre Zielsetzung ändern sollten, dann ermöglicht das neue Gleismaterial auch feineren Betrieb - ohne das man den Maßstab wechseln muß.
>....Aber letztendlich sollten wir mal überlegen, ob wir ein solches System überhaupt brauchen. Das der Fremo dies fordert ist bei euren FiNescale-Gedanken verständlich......<
so ganz verstehe ich das nun nicht mehr ???
Es wird hier festgestellt, dass die "Modell -Schwachpunkte" der n Bahn in Kupplung, Räder und Schienen liegen und das deshalb die N Bahn teilweise unatraktiv gegenüber anderen Maßstäben ist. Auf manche Dinge wird sehr viel Wert gelegt wie z.B. die KKK damit es ein bisschen besser aussieht..... nun zeige ich auf, wie man, ohne inkompartibel zu dem alten Material zu werden, einige der Schwachpunkte beseitigen kann und wie die so genannte Betriesbahn N noch sicherer im Betrieb werden kann ......und das stört nun ????
Als "richtiger" fiNescaler ist man schon nahezu unabhängig von den Großserienherstellern. Ich habe mit hilfe andere inzwischen gelernt Fahrzeuge und anderes komplett selber zu bauen
.... direkt brauchen würden wir das neue Gleissystem auch nicht unbedingt - es ist aber hilfreich für alle, die sich in die "maßstäbliche Richtung" entwickeln wollen.
Die Vielen, die "einfach nur spielen" wollen, sollen das auch ruhig weiter tun - auch sie werden mehr Spaß mit besseren (= funktionssicheren) Weichen haben.
Und wenn sie mal Ihre Zielsetzung ändern sollten, dann ermöglicht das neue Gleismaterial auch feineren Betrieb - ohne das man den Maßstab wechseln muß.
Hans-Georg [Gast] - 11.07.03 15:23
Irgendwie kommen wir so nicht weiter. Wir führen wieder die Diskussion, die wir schon so oft geführt haben.
Fest steht: fiNescale-Räder gehen nicht über NEM-Weichen und NEM-Räder nicht durch fiNescale-Weichen.
Fest steht auch: Die allermeisten Modellbahner wollen zwar gerne feinere Schienen (<= Code 55) und feinere Räder (Spurkränze, Radbreite), scheuen aber den Komplettumbau bzw. -austausch, aus welchen Gründen auch immer.
Spurkränze mit bspw. 0,6 mm wären kein Problem und noch normgerecht. Hier wäre zu prüfen, wie weit man die Untergrenze absenken kann, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden - auf zusammengesteckten Anlagen auf dem Tischtuch wohlgemerkt.
Das Hauptproblem ist die Radbreite: 2,2 mm sind die Untergrenze nach NEM. Eine Stichprobe unter meinen Loks eregab zwischen 2,2 und 2,3 mm, also knapp an dieser Untergrenze: fürchterliche Walzen. Die Frage ist: Wie weit kann man die Radbreite verringern, damit handelsübliche Weichen noch sicher überfahren werden können (sind 2,2 mm wirklich die Grenze)? Und umgekehrt: Wie eng dürfen die Spurrillen ausfallen, damit Standardräder nicht hängenbleiben?
Fest steht: fiNescale-Räder gehen nicht über NEM-Weichen und NEM-Räder nicht durch fiNescale-Weichen.
Fest steht auch: Die allermeisten Modellbahner wollen zwar gerne feinere Schienen (<= Code 55) und feinere Räder (Spurkränze, Radbreite), scheuen aber den Komplettumbau bzw. -austausch, aus welchen Gründen auch immer.
Spurkränze mit bspw. 0,6 mm wären kein Problem und noch normgerecht. Hier wäre zu prüfen, wie weit man die Untergrenze absenken kann, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden - auf zusammengesteckten Anlagen auf dem Tischtuch wohlgemerkt.
Das Hauptproblem ist die Radbreite: 2,2 mm sind die Untergrenze nach NEM. Eine Stichprobe unter meinen Loks eregab zwischen 2,2 und 2,3 mm, also knapp an dieser Untergrenze: fürchterliche Walzen. Die Frage ist: Wie weit kann man die Radbreite verringern, damit handelsübliche Weichen noch sicher überfahren werden können (sind 2,2 mm wirklich die Grenze)? Und umgekehrt: Wie eng dürfen die Spurrillen ausfallen, damit Standardräder nicht hängenbleiben?
Joni [Gast] - 11.07.03 15:51
Mir reicht die bisherige Ausführung. Was neues ist für mich ok, solange ich das alte weiterverwenden kann und nicht alles teurer wird.
Viele Grüße Joni
Viele Grüße Joni
H-W [Gast] - 11.07.03 18:05
@ Joni,
recht hast Du. In wenigen Worten alles gesagt. Klasse!
H-W
recht hast Du. In wenigen Worten alles gesagt. Klasse!
H-W
JEns [Gast] - 11.07.03 19:20
@ nr 34
Ich habe Mehrsystemweichen vorgeschlagen, weil diese ohne Rillen auskommen und somit ist die Spurweite das einzige wichtige Maß..... und "Alles" kann drauf fahren.....
----------------
zu den Maß-Fragen:
Hauptproblem ist das die Weichen der großen Hersteller nicht nach NEM sind. Nach NEM sind maximal 9,3mm Spurweite zulässig. Ich kann aber z.B. im Zungenbereich einer Minitrixbogenweiche 10mm messen ! -- läuft da das Rad an der äußeren Schiene an, werden die vollen 2,2mm Radbreite benötigt
0,6mm Spurkranz außen +7,4mm Innenmaß+2,2mm Radbreite = 10,2mm -> das Rad läuft noch mit 0,2mm auf der Innenschiene - ein 2mm breites Arnoldrad fällt da vielleicht schon rein......
Ansonsten werden die 2,2mm Radbreite am Herzstück gebraucht, wo die weglaufende Flügelschiene die Spur auch um ca. 1mm vergrößert. Das 2,2mm breite Rad liegt also gerade noch auf der Flügelschiene auf wenn es auf die Herzstückspitze trifft. Schmalere Räder tauchen in das Herzstück ab, wenn diese nicht auf dem hohen Spurkranz laufen.
Leider sind die Rillen teilweise auch deutlich breiter......
Läßt man nur geringe Abweichungen beim Innenmaß zu, dann lassen sich symmetrisch folgende minimale Rillenweiten erzielen : 0,85mm
Bei einseitigen Rillen kann man auch auf 0,65mm herunter gehen.
Also richtig perfekt genormt ist unsere Spur N nicht - zumindest hält sich keiner so richtig daran. Nur dank der großen Toleranzen gibt es wenige Probleme. Das ist auch der Grund warum Hersteller sich nicht richtig an niedrige Spurkränze heran trauen.
Wenn man überhaupt etwas bewegen will, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:
+ ein völlig neues System
oder
+ neue "Mehrsystemweichen", die keine Abhängigkeiten von Spurkranzbreite und Innenmaß haben.
Ich habe Mehrsystemweichen vorgeschlagen, weil diese ohne Rillen auskommen und somit ist die Spurweite das einzige wichtige Maß..... und "Alles" kann drauf fahren.....
----------------
zu den Maß-Fragen:
Hauptproblem ist das die Weichen der großen Hersteller nicht nach NEM sind. Nach NEM sind maximal 9,3mm Spurweite zulässig. Ich kann aber z.B. im Zungenbereich einer Minitrixbogenweiche 10mm messen ! -- läuft da das Rad an der äußeren Schiene an, werden die vollen 2,2mm Radbreite benötigt
0,6mm Spurkranz außen +7,4mm Innenmaß+2,2mm Radbreite = 10,2mm -> das Rad läuft noch mit 0,2mm auf der Innenschiene - ein 2mm breites Arnoldrad fällt da vielleicht schon rein......
Ansonsten werden die 2,2mm Radbreite am Herzstück gebraucht, wo die weglaufende Flügelschiene die Spur auch um ca. 1mm vergrößert. Das 2,2mm breite Rad liegt also gerade noch auf der Flügelschiene auf wenn es auf die Herzstückspitze trifft. Schmalere Räder tauchen in das Herzstück ab, wenn diese nicht auf dem hohen Spurkranz laufen.
Leider sind die Rillen teilweise auch deutlich breiter......
Läßt man nur geringe Abweichungen beim Innenmaß zu, dann lassen sich symmetrisch folgende minimale Rillenweiten erzielen : 0,85mm
Bei einseitigen Rillen kann man auch auf 0,65mm herunter gehen.
Also richtig perfekt genormt ist unsere Spur N nicht - zumindest hält sich keiner so richtig daran. Nur dank der großen Toleranzen gibt es wenige Probleme. Das ist auch der Grund warum Hersteller sich nicht richtig an niedrige Spurkränze heran trauen.
Wenn man überhaupt etwas bewegen will, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:
+ ein völlig neues System
oder
+ neue "Mehrsystemweichen", die keine Abhängigkeiten von Spurkranzbreite und Innenmaß haben.
Hans-Georg [Gast] - 11.07.03 19:41
Hallo Jens,
wo kann man solche Mehrsystemweichen sehen, kaufen, wie anfertigen? Wo gibt es Bilder, Pläne etc.?
Gruß
Hans-Georg
wo kann man solche Mehrsystemweichen sehen, kaufen, wie anfertigen? Wo gibt es Bilder, Pläne etc.?
Gruß
Hans-Georg
Roschi [Gast] - 11.07.03 20:34
Hab mir eben mal alles durchgelesen....puhh.... Was soll man da noch sagen ist doch schon alles gesagt oder .......ach H-W ...Nr 29....Ich bau meine Weichen selbst , verwende Peco Code 55 und bin ein zufriedener Mobahner
))))))))))))))
Gruss Roschi
Gruss Roschi
JEns [Gast] - 11.07.03 22:34
@38
Hallo Hans-Georg und interessierte,
Ich werde demnächst mal meine eine EW190 umbauen auf Mehrsystem oder gleich eine Neue bauen - mein ausgestalteter Schattenbahnhof braucht eh noch Weichen und da kann ich ja auch eine solche einbauen. Bilder gibt es dann auch.
bis demnächst
mit Grüßen
JEns
Hallo Hans-Georg und interessierte,
Ich werde demnächst mal meine eine EW190 umbauen auf Mehrsystem oder gleich eine Neue bauen - mein ausgestalteter Schattenbahnhof braucht eh noch Weichen und da kann ich ja auch eine solche einbauen. Bilder gibt es dann auch.
bis demnächst
mit Grüßen
JEns
JEns [Gast] - 12.07.03 11:08
Hallo
unter
http://home.t-online.de/home/raw-nette/msyswei1.htm
kann man nun mal eine Mehrsystemweiche sehen. Habe mal schnell meine eine EW190 1:9 umgebaut.
Wer optisch mehr den normalen Weicheneindruck haben will, der kann noch zusätzlich Radlenker einbauen,
die aber ohne Funktion sind.
unter
http://home.t-online.de/home/raw-nette/msyswei1.htm
kann man nun mal eine Mehrsystemweiche sehen. Habe mal schnell meine eine EW190 1:9 umgebaut.
Wer optisch mehr den normalen Weicheneindruck haben will, der kann noch zusätzlich Radlenker einbauen,
die aber ohne Funktion sind.
Hans-Georg [Gast] - 12.07.03 13:33
Super Jens,
das isses!!!
Der Hofmann-Antrieb dürfte stark genug sein, die relativ kurze (und deshalb steife) Herzstückzunge per Bowdenzug mit anzutreiben.
Gruß
Hans-Georg
das isses!!!
Der Hofmann-Antrieb dürfte stark genug sein, die relativ kurze (und deshalb steife) Herzstückzunge per Bowdenzug mit anzutreiben.
Gruß
Hans-Georg
Kai Lahmann [Gast] - 12.07.03 14:03
ah! Jens: hast du irgendwelche Härtefälle zum ausprobieren? Alte Trix-Lok ohne Haftreifen oder sowas?
Der Stellweg an der Spitze sollte genauso groß sein, wie an der Weichenzunge, ansonsten dürften Fahrzeige mit zu Breiten spurkränzen "irgendwo" landen.
Der Stellweg an der Spitze sollte genauso groß sein, wie an der Weichenzunge, ansonsten dürften Fahrzeige mit zu Breiten spurkränzen "irgendwo" landen.
eiche [Gast] - 12.07.03 22:43
Leute - Leute. Eine N-Firma nach der anderen macht zu oder schränkt die Produktion ein. Ein Händler nach dem anderen nimmt N aus dem Programm. Ein Monat nach dem anderen habe ich weniger Netto in der Kasse. Und hier diese Diskussion ! Auch ein Rad-Schiene-System ist auf Bodenkontakt angewiesen. Freunde nicht alles, was exakt in 1:160 machbar ist ist auch sinnvoll und vor allem auch bezahlbar. Ihr glaubt doch nicht, dass die Umfrage nach dem Gleissystem repräsentativ ist. Die Mehrheit der N-Bahner fährt noch lange nicht mal Peco 55. Und ist offenbar glücklich dabei. Wer in der Modelltreue einen Schritt weiter gehen will - bitte - unser Hobby hat für alle Platz. Aber wer da glaubt es gebe einen Markt für sowas, dem muss ich wirklich sagen, dass derartige Vorstellungen nur im Selbstbau zu realisieren sind. Ich kann nur hoffen, dass durch diesen Thread nicht irgendein Hersteller auf die falsche Fährte gesetzt wird. Gruß Bernd
Kai Lahmann [Gast] - 12.07.03 22:50
eiche: es geht darum, dass Trix wohl ein sein Gleissystem renovieren will (weil die Formen am Ende sind). Nun sollte dabei klar sein, wie sich die N-Bahner das vorstellen, damit es ein Erfolg wird. Nun sind hier einige Punkte immer wieder genannt worden:
1. Code55
2. Kompatibel zu alten Modellen
3. Weichen mit Herzstück
4. einfachere Geometrie
...was spricht nun dagegen, weiterzuspinnen, was noch alles möglich wäre?
1. Code55
2. Kompatibel zu alten Modellen
3. Weichen mit Herzstück
4. einfachere Geometrie
...was spricht nun dagegen, weiterzuspinnen, was noch alles möglich wäre?
Klaus Lübbe [Gast] - 12.07.03 22:57
@eiche:
Ich mag es nicht so deutlich wie Du sagen, aber inhaltlich stimme ich Dir voll zu!
Selbst die Code55-Fahrer sind immer noch eine Minderheit.
Auch unter Berücksichtigung, dass die Code55-Fahrer vermutlich durchschnittlich mehr für die Eisenbahn ausgeben als solche Modellbahner die Code80 fahren (ich habe da mal von mir und einigen anderen Code55-Fahrern auf die Allgemeinheit geschlossen..), das überwiegende Geschäft wird immer noch mit Code80-Gleisen gemacht.
Ich bin dankbar, dass es Code55 gibt. Wäre es nicht verfügbar, würde ich meine Gleise nicht selber bauen, sondern Code80 fahren!
Auch bei den Gleisen gilt Bestandsschutz, damit die Firmen ihre treuen Kunden nicht vor den Kopf stoßen! Peco Code55 hat nur deshalb so viel Erfolg, weil es sich mit bestehenden Gleissystemen kombinieren läßt!
Grüße
Klaus
Ich mag es nicht so deutlich wie Du sagen, aber inhaltlich stimme ich Dir voll zu!
Selbst die Code55-Fahrer sind immer noch eine Minderheit.
Auch unter Berücksichtigung, dass die Code55-Fahrer vermutlich durchschnittlich mehr für die Eisenbahn ausgeben als solche Modellbahner die Code80 fahren (ich habe da mal von mir und einigen anderen Code55-Fahrern auf die Allgemeinheit geschlossen..), das überwiegende Geschäft wird immer noch mit Code80-Gleisen gemacht.
Ich bin dankbar, dass es Code55 gibt. Wäre es nicht verfügbar, würde ich meine Gleise nicht selber bauen, sondern Code80 fahren!
Auch bei den Gleisen gilt Bestandsschutz, damit die Firmen ihre treuen Kunden nicht vor den Kopf stoßen! Peco Code55 hat nur deshalb so viel Erfolg, weil es sich mit bestehenden Gleissystemen kombinieren läßt!
Grüße
Klaus
H-W [Gast] - 12.07.03 23:01
Recht hast Du Bernd,
durch nur wenige N-Bahner, die Fremoleute, Finescaler, mit ihren überzogenen Forderungen nach Einführung ihrer Standards und Wünsche für angeblich alle N-Bahner, kann schnell der Schuß nach hinten los gehen. Sollen diese echten Detaillierungsfreaks und Modellbaukünstler weiter ihre Modelle selbst bauen. Der großen Mehrheit kann doch nicht etwas übergestülpt werden, was die gar nicht wollen, geschweige auch bezahlen wollen und können.
Wenn ich als Hersteller, dies Wünsche hier so lese, muß ich dann davon ausgehen, hier kann ich toll verdienen. Die N-Bahner wollen alle super Modelle haben und die kosten eben. Da versuch ich auch etrwas von dem Kuchen abzubekommen.
Wenn das alles so bei H0 wäre, gäbe es da auch nur noch wenige zahlungskräftige Kunden. Die große Mehrheit würde dem Mobahobby den Rücken kehren.
Also laßt die Kirche im Dorf und verbessert, eure Gleise, Weichen usw. nach eigenen Vorstellungen. Die Masse klauft sowieso die Ware von der Stange.
Ich denke, den meisten reicht die bisherige Ausführung. Was neues ist dann solange ok, solange das alte weiterverwenden kann und nicht alles teurer wird.
H-W
durch nur wenige N-Bahner, die Fremoleute, Finescaler, mit ihren überzogenen Forderungen nach Einführung ihrer Standards und Wünsche für angeblich alle N-Bahner, kann schnell der Schuß nach hinten los gehen. Sollen diese echten Detaillierungsfreaks und Modellbaukünstler weiter ihre Modelle selbst bauen. Der großen Mehrheit kann doch nicht etwas übergestülpt werden, was die gar nicht wollen, geschweige auch bezahlen wollen und können.
Wenn ich als Hersteller, dies Wünsche hier so lese, muß ich dann davon ausgehen, hier kann ich toll verdienen. Die N-Bahner wollen alle super Modelle haben und die kosten eben. Da versuch ich auch etrwas von dem Kuchen abzubekommen.
Wenn das alles so bei H0 wäre, gäbe es da auch nur noch wenige zahlungskräftige Kunden. Die große Mehrheit würde dem Mobahobby den Rücken kehren.
Also laßt die Kirche im Dorf und verbessert, eure Gleise, Weichen usw. nach eigenen Vorstellungen. Die Masse klauft sowieso die Ware von der Stange.
Ich denke, den meisten reicht die bisherige Ausführung. Was neues ist dann solange ok, solange das alte weiterverwenden kann und nicht alles teurer wird.
H-W
Volker [Gast] - 12.07.03 23:40
Hee Leute, das Thema scheint ja echt Eigendynamik zu entwickeln. Einige wollen sozusagen das Rad neu erfinden, die meisten anderen am Besten gar nichts ändern. Nur was ich mich frage, müssen z.B. die Radsätze derart grob sein? Nachdem das "schlimmste" Gleismaterial nun vom Markt ist, und die 22,5° Weichen demnächst vielleicht auch am Ende sind, müssten solche Walzenräder doch gar nicht mehr sein. Durch handelsübliche 15° oder schlankere Weichen, Code55, wie Code80, müssten doch eigentlich auch etwas feinere Räder ohne Probleme laufen, Z läuft ja auch, obwohl dort Profilhöhe, Spurkranzhöhe und Radbreite kleiner sind als bei N. Vielleicht sollte man einen mehrheitsfähigen Kompromiß wie folgt formulieren:
Künftige Gleissysteme Code55, aber voll kompatibel mit mit vorhandenen Radsätzen, künftige Radsätze so fein wie möglich, aber voll funktionsfähig auf allen bisherigen Gleissystemen, wobei man Arnold und Minitrix-/Roco 22,5°-Weichen ausnehmen sollte, weil diese wirklich nur Walzenräder mit Pizzaschneidern vetragen, weil sie nicht einmal die bestehenden NEM-Normen erfüllen. Was meint Ihr dazu?
Gruß, Volker
Künftige Gleissysteme Code55, aber voll kompatibel mit mit vorhandenen Radsätzen, künftige Radsätze so fein wie möglich, aber voll funktionsfähig auf allen bisherigen Gleissystemen, wobei man Arnold und Minitrix-/Roco 22,5°-Weichen ausnehmen sollte, weil diese wirklich nur Walzenräder mit Pizzaschneidern vetragen, weil sie nicht einmal die bestehenden NEM-Normen erfüllen. Was meint Ihr dazu?
Gruß, Volker
JEns [Gast] - 13.07.03 11:02
Hallo Volker,
leider funktioniert Dein Kompromiss nicht. Das vorhandene Gleismaterial hat so große Abweichungen, dass feinere normale Räder darauf nicht sicher genug laufen können. Zwar könnte man vielleicht feinere Räder für das Peco Gleissystem optimieren - aber dass läßt sich nicht im größeren Stil verkaufen.
Wenn man nun 1,7mm breite Räder realisieren würde, dann ist der optische Unterschied gegenüber den 2,2mm breiten Rädern noch nicht sehr groß und der ganze Aufwand ist fraglich. ( Ich weiß wovon ich schreibe, da ich mir solche Räder auch mal angefertigt hatte zum fahren auf normalen N Gleisen)
Auch ein zweites System mit Code55 macht nicht so viel Sinn. Das Peco code55 Gleisystem ist zweifellos gut gemacht - insbesondere die Robustheit durch die eingegossenen Schienenprofile.
Wenn aber jemand etwas Neues anfertigt, dann sollte doch die Chance genutzt werden es etwas maßstäblicher zu machen ( etwas weniger Profilhöhe -> Richtung 1mm und etwas schlankere Schienenköpe) Dabei wird der Aubau aber dem Pecosystem ähnlich bleiben müssen, da sonst nicht die nötige Stabilität für den Spielbetrieb und Steckgleissysteme erreicht wird. Teurer wird die Weiche dadurch auch nicht, denn die Abmessungen des Schienenprofils haben nur einen geringen Einfluß auf den Preis und die Produktionsschritte zur Herstellung einer Weiche sollten gleich bleiben.
Wenn Kosten sparen das große Ziel sein soll, dann sollte man vielleicht eine Kooperation mit Peco eingehen. Würde z.B. Trix das Peco Code55 System übernehmen, dann würde die Akzeptanz für dieses Material deutlich steigen.....
(viele Modellbahner kennen ja nur dass,, was in den Katalogen der großen Firmen steht.)
leider funktioniert Dein Kompromiss nicht. Das vorhandene Gleismaterial hat so große Abweichungen, dass feinere normale Räder darauf nicht sicher genug laufen können. Zwar könnte man vielleicht feinere Räder für das Peco Gleissystem optimieren - aber dass läßt sich nicht im größeren Stil verkaufen.
Wenn man nun 1,7mm breite Räder realisieren würde, dann ist der optische Unterschied gegenüber den 2,2mm breiten Rädern noch nicht sehr groß und der ganze Aufwand ist fraglich. ( Ich weiß wovon ich schreibe, da ich mir solche Räder auch mal angefertigt hatte zum fahren auf normalen N Gleisen)
Auch ein zweites System mit Code55 macht nicht so viel Sinn. Das Peco code55 Gleisystem ist zweifellos gut gemacht - insbesondere die Robustheit durch die eingegossenen Schienenprofile.
Wenn aber jemand etwas Neues anfertigt, dann sollte doch die Chance genutzt werden es etwas maßstäblicher zu machen ( etwas weniger Profilhöhe -> Richtung 1mm und etwas schlankere Schienenköpe) Dabei wird der Aubau aber dem Pecosystem ähnlich bleiben müssen, da sonst nicht die nötige Stabilität für den Spielbetrieb und Steckgleissysteme erreicht wird. Teurer wird die Weiche dadurch auch nicht, denn die Abmessungen des Schienenprofils haben nur einen geringen Einfluß auf den Preis und die Produktionsschritte zur Herstellung einer Weiche sollten gleich bleiben.
Wenn Kosten sparen das große Ziel sein soll, dann sollte man vielleicht eine Kooperation mit Peco eingehen. Würde z.B. Trix das Peco Code55 System übernehmen, dann würde die Akzeptanz für dieses Material deutlich steigen.....
(viele Modellbahner kennen ja nur dass,, was in den Katalogen der großen Firmen steht.)
Sago [Gast] - 13.07.03 23:20
Hier gibt es einige die meinen das ...es die meisten eh nicht interessieren würde, ...sie lieber große Anlagen statt Module haben ...die Umrüstung der Fahrzeuge viel zu teuer wäre ...usw.
Ich kann dazu nur sagen, dass ich vor einiger Zeit mit Sicherheit auch so gedacht habe. OK, bin eigentlich relativ schnell von dem Arnold-Gleisystem zu Peco gekommen, aber wurde dann, spätestens nachdem ich durch die Magnetfeldkupplung JeNs kennengelernt hatte, eines Besseren belehrt.
Wer einmal Module mit den Code 40 Gleisen in Natura gesehen hat, der würde auch gerne diese Gleise auf seiner Anlage / Modul haben. Und wer meint das man das ja eh nicht so sehen würde ob Code 40 oder Code 55 der irrt gewaltig.
Ich denke da ist die Idee mit den Mehrsystemweichen von Jens doch eine Supersache denn man kann auch nicht "gesuperte" Loks und Wagen über seine Gleisanlagen schicken. Aber eben auch "neue" feinere Radnormen!
Sicher kann man keine kompletten Anlagen umbauen, aber vielleicht seine zukünftigen Planungen darauf einstellen.
Warum sollte die Zeit nicht auch Neuerungen bringen, oder darf im Modellbahnbereich nichts weiterentwickelt werden?
Bis dahin, Sago
Ich kann dazu nur sagen, dass ich vor einiger Zeit mit Sicherheit auch so gedacht habe. OK, bin eigentlich relativ schnell von dem Arnold-Gleisystem zu Peco gekommen, aber wurde dann, spätestens nachdem ich durch die Magnetfeldkupplung JeNs kennengelernt hatte, eines Besseren belehrt.
Wer einmal Module mit den Code 40 Gleisen in Natura gesehen hat, der würde auch gerne diese Gleise auf seiner Anlage / Modul haben. Und wer meint das man das ja eh nicht so sehen würde ob Code 40 oder Code 55 der irrt gewaltig.
Ich denke da ist die Idee mit den Mehrsystemweichen von Jens doch eine Supersache denn man kann auch nicht "gesuperte" Loks und Wagen über seine Gleisanlagen schicken. Aber eben auch "neue" feinere Radnormen!
Sicher kann man keine kompletten Anlagen umbauen, aber vielleicht seine zukünftigen Planungen darauf einstellen.
Warum sollte die Zeit nicht auch Neuerungen bringen, oder darf im Modellbahnbereich nichts weiterentwickelt werden?
Bis dahin, Sago
Klaus Lübbe [Gast] - 13.07.03 23:52
@Sago:
Lies dir doch noch mal die Beiträge von Bernd,... durch!
Es wäre absoluter Wahnsinn!
Klaus
Lies dir doch noch mal die Beiträge von Bernd,... durch!
Es wäre absoluter Wahnsinn!
Klaus
Klaus Lübbe [Gast] - 13.07.03 23:55
@Sago:
ich kenne übrigens Code40-Gleise, aber auf einer größeren Anlage mit 50cm Abstand ist der Unterschied zu Peco dann doch nicht so groß.
Auch eine Finescale-Lok mit neuem Fahrwerk sieht nur aus unmittelbarer Nähe anders aus als eine SERIENLOK
Klaus
ich kenne übrigens Code40-Gleise, aber auf einer größeren Anlage mit 50cm Abstand ist der Unterschied zu Peco dann doch nicht so groß.
Auch eine Finescale-Lok mit neuem Fahrwerk sieht nur aus unmittelbarer Nähe anders aus als eine SERIENLOK
Klaus
JEns [Gast] - 14.07.03 18:24
@52
das Entfernungs-Argument ist echt gut - damit werden 50% der Beschriftungen, so manche Gehäusegravur und so manche andere Sache auch überflüssig. Endlich wird alles billiger !
Die Grenze der Detailierung liegt bei dem was man aus 15-20 cm Entfernung sieht - ohne Hilfsmittel .
Für die Lupe braucht man aber nicht zu bauen.
--------
Was ich für technisch möglich halte, habe ich ja hinreichend erklärt.
Diskutieren macht aber nur sinn wenn man das gleiche Ziel hat - dieses scheint hier wohl nicht der Fall zu sein.
Die große Frage ist, was passiert mit der Spur N von heute, wenn alles beim alten bleibt?
Wird der Marktanteil langsam kleiner, weil N kein ausreichend großes Potential zur Weiterentwicklung hat ?
Vielleicht soar mit negativer Eigendynamik ?
Gibt es ein niedrieges stabiles Marktanteilniveau für das noch ausreichend Neuerungen entwickelt werden können ?
Wenn es diese stabile Niveau gibt, dann kann man vielleicht drauf verzichten neue Anteile zu erschließen - den großen Herstellern ist vermutlich egal in welchen Maßstab sie verkaufen, wobei ein Maßstab weniger - höhere Stückzahlen in einem anderen Maßstab bedeutet.
Mehr "Entwicklungspotential" kann aber nicht schaden und bietet neue Chancen - auch auf mehr Umsatz.
Von den Kritikern hier, war ganz richtig zu vernehmen das die Kosten und die Kompartibilität von alten Material eine große Rolle spielen.
Ich denke, man könnte hier beim Gleissystem mit relativ wenig Geld der Spur N mehr Potential für die Zukunft verpassen. Gerade wohl jetzt, wo das Gleissystem eines Herstellers erneuert werden soll, ginge das fast zum Nulltarif !!
Denn "richtige" und "ungünstige" Teile kosten fast das selbe in der Produktion.
Richtig wurde hier auch festgestellt, dass sich eine Großserienproduktion von fiNescale Fahrzeugen sich derzeit nicht rechnet. Die maßstäblichen Weichen mit 2m Radius und mehr werden auch weiterhin Kleinserien und Selbstbauprodukte bleiben.
Was wären das aber für tolle "Fineart" Modelle von Trix geworden, wenn man die maßtäblichere Option gehabt hätte.....
(Die Vitrinen mit solchen Loks schaut man sich aber nicht nur aus 2m Entfernung an !)
Sicherlich wäre es auch mal Interessant zu schauen, wie man Sachen preislich günstiger machen kann, damit man auch auf diese Weise Neue für das Hobby gewinnen kann. Hierbei sind maßstäblichere Modelle _kein_ Widerspruch dazu !!!
-------
Nebenbei noch bemerkt:
von "exakt maßstäblich" ist der fiNescale Standard auch noch eine ganze Ecke weg, weil auch hier Aufwand (Zeit & Geld) und Ergebnis in einem gesunden Verhältnis stehen müssen und weil wir uns letztlich im selben Kostenrahmen bewegen wie "normale" Modellbahner auch - (vielleicht machen wir fiNescaler dabei aus zwei Fahrzeugen eines)
das Entfernungs-Argument ist echt gut - damit werden 50% der Beschriftungen, so manche Gehäusegravur und so manche andere Sache auch überflüssig. Endlich wird alles billiger !
Die Grenze der Detailierung liegt bei dem was man aus 15-20 cm Entfernung sieht - ohne Hilfsmittel .
Für die Lupe braucht man aber nicht zu bauen.
--------
Was ich für technisch möglich halte, habe ich ja hinreichend erklärt.
Diskutieren macht aber nur sinn wenn man das gleiche Ziel hat - dieses scheint hier wohl nicht der Fall zu sein.
Die große Frage ist, was passiert mit der Spur N von heute, wenn alles beim alten bleibt?
Wird der Marktanteil langsam kleiner, weil N kein ausreichend großes Potential zur Weiterentwicklung hat ?
Vielleicht soar mit negativer Eigendynamik ?
Gibt es ein niedrieges stabiles Marktanteilniveau für das noch ausreichend Neuerungen entwickelt werden können ?
Wenn es diese stabile Niveau gibt, dann kann man vielleicht drauf verzichten neue Anteile zu erschließen - den großen Herstellern ist vermutlich egal in welchen Maßstab sie verkaufen, wobei ein Maßstab weniger - höhere Stückzahlen in einem anderen Maßstab bedeutet.
Mehr "Entwicklungspotential" kann aber nicht schaden und bietet neue Chancen - auch auf mehr Umsatz.
Von den Kritikern hier, war ganz richtig zu vernehmen das die Kosten und die Kompartibilität von alten Material eine große Rolle spielen.
Ich denke, man könnte hier beim Gleissystem mit relativ wenig Geld der Spur N mehr Potential für die Zukunft verpassen. Gerade wohl jetzt, wo das Gleissystem eines Herstellers erneuert werden soll, ginge das fast zum Nulltarif !!
Denn "richtige" und "ungünstige" Teile kosten fast das selbe in der Produktion.
Richtig wurde hier auch festgestellt, dass sich eine Großserienproduktion von fiNescale Fahrzeugen sich derzeit nicht rechnet. Die maßstäblichen Weichen mit 2m Radius und mehr werden auch weiterhin Kleinserien und Selbstbauprodukte bleiben.
Was wären das aber für tolle "Fineart" Modelle von Trix geworden, wenn man die maßtäblichere Option gehabt hätte.....
(Die Vitrinen mit solchen Loks schaut man sich aber nicht nur aus 2m Entfernung an !)
Sicherlich wäre es auch mal Interessant zu schauen, wie man Sachen preislich günstiger machen kann, damit man auch auf diese Weise Neue für das Hobby gewinnen kann. Hierbei sind maßstäblichere Modelle _kein_ Widerspruch dazu !!!
-------
Nebenbei noch bemerkt:
von "exakt maßstäblich" ist der fiNescale Standard auch noch eine ganze Ecke weg, weil auch hier Aufwand (Zeit & Geld) und Ergebnis in einem gesunden Verhältnis stehen müssen und weil wir uns letztlich im selben Kostenrahmen bewegen wie "normale" Modellbahner auch - (vielleicht machen wir fiNescaler dabei aus zwei Fahrzeugen eines)
Kai Lahmann [Gast] - 14.07.03 18:35
ich denke, Mittelfristik wird sich das ganze auf einem geringeren Volumen einpendeln, das aber mit einem weit höheren Qualitätsniveau.
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