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THEMA: Digitales Poti bauen ??

THEMA: Digitales Poti bauen ??
Startbeitrag
Rolf-W - 20.03.07 19:32
Hallo an die Elektroniker

Der eine oder andere wird lachen aber ich habe folgendes Problem. Ich habe für die Modellbahn den Regler von Conrad aufgebaut.

http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaette...ellbahn-Fahrpult.pdf

Schaltplan Seite 27

Geregelt wird mit einem 1KOhm Poti. Nun möchte ich mit einem Umschalter zwischen Handreglung und Reglung über den PC umschalten.
Da ich keine Digitalen Potis kenne die ich verwenden könnte, habe ich mir diese Schaltung ausgedacht.

http://www.myloads.de/users/5367.gif

Ich möchte mit dem PC über den I2C Bus einen 4/16 Demultiplexer 74LS154 ansteuern. Bis hier kein Problem.
Nun möcht ich mit zwei ULM2803 von der 5V TTL Spannung auf die 16V der Schaltung kommen.
Mit den Widerständen R1-R15 will ich das Poti nachbilden und möchte mit den Transistoren T1-T15 einen Zweig auf meine Schaltung legen.
Ich hoffe ich konnte meine Schaltung verständlich machen.
Frage ??? Kann das so gehen oder gibt es eine einfachere Lösung.

Gruss Rolf

Hallo,

so funktionieren digitale Potis auch. Die Schaltung hier lässt sich vereinfachen. Der Transistorfriedhof ist unnötig. Ausserdem würde er nicht funktionieren, da sonst der Strom durch den Spannungsteile immer höher werden würde - da brennen die Widerstände und insbesondere P4 im Fahrregler weg.

Als digitalen Schalter kannst Du den HEF 4067 verwenden:
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaette...-02-en-4067_4097.pdf

Der selektiert 1 aus 16 Kanäle, den Common OUT/IN (Pin 1) an D, den Kanal 15 (Pin 16) hängst Du an GND,  den Kanal 0 (Pin 9) an C, und dazwischen die Kanäle 14-1 nach unten an die Zwischenstufen der Widerstandsleiter. Der 4067 kann mit bis zu 18 V betrieben werden. Ein Interface der Digitaleingänge nach TTL lässt sich mit 4 Dioden (Kathoden zum PC) und 4 Pull-up Widerständen (an den Eingänge des 4067 gegen Versorgung) herstellen.

Bei höchster Fahrstufe liegt D also über 0 direkt an GND, genau wie wenn das Poti im Anschlag wäre. Je niedriger die eingegebene Fahrstufe wird, desto mehr Widerstände werden als Sprossen in der Leiter zugeschaltet. Für die letzte Sprosse nimmst Du am besten noch ein Spindel-Poti, damit Du den Gesamtwiderstand der Leiter exakt gleich dem Gesamtwidertstand des analogen Reglerpotis einstellen kannst - sonst muss Du jedes Mal beim Umschalten von Handsteuerung nach Computersteuerung das Justieren der Null-Stellung.

Du brauchst also nur 1 IC 4067, 4 Dioden (z.B. 1N4148) und 4 Widerstände (z.B. 10 K). Keinen extra Demux, keinen Voltage Shifter und keine 15 Transistoren.

IMHO ist dieser Conrad-Fahrregler eine saublöde Schaltung weil man die Vmin ständig justieren muss und Gefahr läuft dass da doch noch eine Restspannung an den Klemmen raus kommt, welche die Motoren im Stillstand langfristig zerstört.

Grüße, Peter W.


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