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THEMA: Weichen schlagen funken an der Zunge

THEMA: Weichen schlagen funken an der Zunge
Startbeitrag
viceroy77 - 16.03.07 16:46
Hallo,
So, jetzt geht´s :o)
Hallo nochmal, ich bin der neue *g* und hab´gleich ein Problem!
Meine 15° minitrix Weichen mit leitendem Herzstück  schlagen im Selektrix Betrieb funken, wenn man sie schaltet und dann klebt die Weichenzunge fest, so das der Weichenantrieb nicht mehr zurückschalten kann. Worann liegt das? Ist der Fehler zu beheben, oder muß ich mir jetzt neue Weichen anschaffen (sind jetzt etwa 10 jahre alt, schalten aber stromlos völlig problemlos)

Gruß,
Christian

Christian,
das liest sich so, als gäbe es da einen Kurt Schultz, äääääääh meine natürlich Kurzschluss. Hast du eine Trennstelle vergessen?

Grüße und willkommen in der Anstalt )
Günter
Hi Christian !

Auch von mir ein willkommen im Club.

Zu Deiner Frage, wahrscheinlich hast Du beim überfahren der Weiche nicht die auf Stellung geachtet, und somit einen Kurzschluß verursacht.
Dabei wird wahrscheinlich die Weichen interne Umschaltung einen hohen Kurzschlußstrom abbekommen haben und die Kontaktteile sind verschmort.
Wie Du schon angenommen hast, hilft nur noch ein Austausch der Weiche.

Gruß Thomas

Beitrag editiert am 17. 03. 2007 15:05.
Wenn die Weiche noch "beweglich" ist, hilft auch eine Umstellung auf externen Betrieb mit externer Umschaltung (z.B. Hoffmann-Antrieb mit Herzstück-Umschaltung),
Guck nach, dass beide vom Herzstück abgehenden Schienen isoliert sind, sodass diese nur durch die Polarisierung mit Strom versorgt werden.
Evtl. hat der eingebaute Umschalter überlebt, dass kannst Du ebenso prüfen.

Die Isolierungen sind vor allen Dingen bei Digitalbetrieb dringend nötig, da dort immer ein relativ hoher Strom mit hoher Spannung fließt.


Beitrag editiert am 17. 03. 2007 06:43.
Die Weichen lassen sich normal schalten, und auch das Herzstück wird umgepolt, das geht wunderbar. Also ist wohl innen nix kaputt. Ist halt nur so, das, wenn Strom am Gleis anliegt und ich per Schalter umschalte, dann ein Funken vom Gleis zur Zunge überspringt (beide Seiten) und jeweils am Gelenk ein kleiner Funken kommt und die Zunge dann festklebt. Von Hand schalten geht dann noch, aber der Antrieb schaffts halt nicht mehr. Die Polung funktioniert aber einwandfrei ??!!
Ist die Isolierung mit Trennstellen bei digital technischer Zwag oder "nur" gegen Aufschneiden sinnvoll? Weil Trennstellen habe ich (noch) nicht eingebaut.
Hi Christian !

Es kann auch möglich sein, dass in dem Streckenabschnitt sich viele elektr. Verbraucher befinden, Loks beleuchtete Wagen, denn diese ziehen einen hohen Strom, was dazu führt, dass es an der Weichenzunge zu einem Funkenabriss kommt.
Der evt. die Weichenzunge mit der Schiene verschweißt.
Allerdings ist das auch ein Zeichen dafür, dass die Stellzeit zu lang ist, Erklärung würde die Weichenzunge sich scheller umlegen, würde es wahrscheinlich zu keinem Funkenabriss kommen.

Gruß Thomas

Beitrag editiert am 17. 03. 2007 15:23.
Hast Du evtl. die Polarität in den  zwei von der Weiche abgehenden Gleise vertauscht? Es muß immer in der z.Bsp. rechten Schiene Plus und und in der linken Schiene Minus sein. So könnte ich mir den beim Schalten entstehenden Kurzschluß mit Zusammenbacken am Gelenk erklären.
H-W
Habe am WE mal eine der Weichen zerlegt, ob innen etwas faul ist... sieht aus wie neu, keine Schmorspuren, kein Dreck...NIX. Alle Teile sind einwandfrei beweglich. Dann habe ich die Weiche nochmal von außen komplett gereinigt, damit wirklich alles sauber ist und alles wieder zusammengebaut. Die weiche läßt sich sauber schalten, funkt aber weiter und die Weichenzunge bappt weiterhin nach 2-3 Schaltvorgängen fest. Dabei ist es egal, ob isoliert, nicht isoliert mit oder ohne Drahtbrücke für Stop-Funktion. Selbst eine Weiche und 3 geraden ohne Lok funkt und klebt... ich bin mit meinem Latein am ende... 14 15°-ler austauschen ist mir zu teuer, da nehme ich lieber wieder meine alten 24° Straßenbahnweichen mit Plastikherz :(
Du verursachst mit Sicherheit einen Kurzschluss !!!!!
Was macht den die Weiche alleine beim Schalten?
Hast du ein Ohmmeter, mit dem du mal den Widerstand zwischen den Gleisen messen kannst?
Wie legst du denn die Fahrspannung an?

rätselnd
Günter

Beitrag editiert am 19. 03. 2007 20:23.
Also ich habe ein langes gerades Stück Gleis mit 2 angelöteten Kabeln (im Gleisschuh festgelötet) was normalerweise mein Programmiergleis am Werktisch ist. Daran habe ich die Weiche(n) angesteckt und davon abgehend je ein weiteres langes Gleis für jeden Abzweig... viel Kurzschluß ist da nicht machbar :-/ Mein Meßgerät zeigt nix an, wenn ich zwischen den Gleisen messe, sind ja auch getrennt. die Weiche (linksweiche gemessen) zeigt am rechten Gleis ca. 2 Ohm, am linken (was ja durchs Herzstück geht) ca. 130 Ohm.
Wende dich mal an Minitrix mit dem Problem, mit Skizze des Aufbaues und Anschluß. Aber nach Nürnberg. Dann biete denen an diese Weichen an sie zurückzusenden, zwecks Überprüfung etc .
Noch etwas, sind diese Probleme bei all Deinen MTRX Weichen, oder nur bei der momentan im Test befindlichen. Ich habe bei ,mir so um die 35 Stück  15 Grad MTRX-Weichen mit Herzstückpolarisierung, aber bei keiner ist so etwas, oder ähnliches passiert. Irgendwie muß es da zu einem Kurzschluß zwischen den Weichenzungen und der Außenschiene kommen. Da mußt Du speziell Prüfen, alsob es zu einer Verpolung kommt
H-W.
Es scheint mir so, also ob das Problem aus bestimmten Kombinationen aus Weichen und Antrieben besteht. So stark funken, das es zum verkleben der Zunge kommt, tun nur die mit Antrieb mit Laterne versehenen Weichen mit vernickeltem Kupferboden. Bei Handschaltung funkt es zwar auch, aber nur ganz kurz und ohne weitere Probleme. Die normalen Antriebe haben wohl etwas mehr Kraft und können die Weichen auch trotz Funkenschlag bewegen, laufen dann aber nie bis zum vollen Endanschlag.
Bei den Weichen mit  silberfarbenem Boden (neusilber?) tritt das Problem nur sporadisch und nur bei 2 Weichen auf, die son kleinen Tick schwergängig sind, das ist so auf halbem Weg ein kleiner Widerstand zu spüren.
Generell scheinen die Antriebe mit Laternen-Mechanik nicht besonders genau gefertigt zu sein, sie haben alle recht viel Spiel in alle Richtungen.
Kann man Weichen und Antriebe irgendwie "schmieren" oder anderweitig gängig machen? Vielleicht löst das ja schon das Problem.
Hallo Christien,

alles was sich bewegt kann man schmieren

Faller Teflonöl und Kontakt Gold 2000 habe ich für sowas im Einsatz

Detlef
Christian,

ich würde die Weiche an Trix schicken und den Sachverhalt schildern.

Bei diesen Weichen ist unter den Gleisen ein drehbarer Bronzekontakt eingebaut, welche über einen Federmechanismus die Stromversorgung umpolt. Läuft diese Umpolung nicht synchron mit der Zungenstellung, entsteht dieser Funke. Dieses Problem wirst Du nicht beheben können, da ist sicher irgend eine der kleinen Druckfedern da unten drin nicht genau gebogen.

Auch wenn die Weiche schon 10 Jahre alt ist, wird sich Trix zumindest freune, wenn sich einer meldet, dass da was nicht funktioniert. Schicke sie hin, selbst beheben kannst Du es ohnehin nicht.

Gruß
Roland
Du hast noch keine Trennstellen eingebaut, das ist der Fehler. Es kommt zum Kurzschluss und man wundert sich, wie schon relativ kleine Ströme "kleben" können!

Das Isolieren der zum Herzstück führenden Schienen ist bei polarisiertem Herzstück  zwingend erforderlich. Mach mal ein wenig Betrieb, spätestens wenn die 3. Weiche kaputt ist kommt jeder drauf.
Für die Bequemen gibt es die Weichen (auch die 15 Grad)  mit Kunststoffherzstück.
BTW: zum Schmieren des Weichenantriebs empfiehlt Trix Graphitpulver, hat jeder Eisenwarenhändler für das Schmieren von Schlössern. Im Zweifelsfall geht auch der Abrieb von einer Bleistiftmine, die ist auch Graphit (diese Empfehlung kommt aus dem Minitrix-Handbuch).

Beitrag editiert am 20. 03. 2007 07:52.
Hallo Christian!

Ich habe auf meiner Anlage mit Arnold-Weichen ein ähnliches Problem, allerdings nicht so gravierend wie Du. Immer wenn ich bestimmte Weichen umschalte, gibt es einen kurzzeitigen Kurzschluß. Man sieht es daran, daß die Beleuchtungen der Lokomotiven klappern. Der Grund ist, daß die elektrische Umschaltung des Herzstücks schneller erfolgt als das Umlegen der Weichenzunge. Die Mechanik hat eine gewisse Trägheit.  Ich habe für das Problem eine simple Lösung: ein schmaler Streifen Tesafilm an die Außenseite der Weichenzunge. Die Züge fahren trotzdem einwandfrei und der elektrische Kontakt zwischen Weichenzunge und Schiene ist unterbunden.

Ich gebe zu, die Methode ist etwas unorthodox. aber vielleicht hilft sie Dir weiter.

Gruß
Elmar
Oh je, ein dummer Schreibfehler! Natürlich klappern die Beleuchtungen nicht. Ich meinte "flackern".
Ich glaube das mit den Trennstellen in den vom Herzstück abgehenden Gleisen trifft nur bei der Weichenschaltung als denkende Weiche zu, also wenn die Drahtbrücken entfernt sind, ansonsten nicht. Schau Dir mal die bei den Weichen beiliegenden Schaltbilder etc. genau an. Solltest Du mit echten Unterflurweichenantrieb liebäugeln und die Weichen dann mit der Stellschwelle umlegen, dann ist das Problem gelöst. Da muß man nämlich die gesamte Innenschaltung der Weiche entfernen und das Herzstück mittels des Umschalters des Unterflurantriebes polarisieren. Diesbezüglich wurde hier schon einiges geschrieben. Schau mal in der Suchfunktion nach. Wenn du nichts findest und auch keine Anleitung von Minitrix hast, melde dich.
Datzu muß ich noch anmerken, daß ich "nur" analog fahre und schalte!!
H-W

Beitrag editiert am 20. 03. 2007 17:57.
Ist das funken denn wirklich bei allen Weichen zu sehen ? Ich habe 28 dieser Weichen in betrieb(Selectrix)und keine Probleme.Teste doch mal alle einzeln.
gruß Detlev
Hallo vicorey77  
Vielleicht eine Möglichkeit wenn die Anlage in Blöcke unterteilt ist .
Bei einigen Arnoldweichen hatte ich das selbe Problem.
Die Lösung kam automatisch mit dem BM 8i mit PTC.
Versuch doch bitte mal in die Betriebsspannung (Fahrspannung)
für die eine Weiche (nur zum Test) einen 4,7 Ohm Widerstand in Reihe zum Gleis einzusetzen.
Damit wird der maximale Strom begrenzt.
Die Loks fahren  im normalen Bereich genauso schnell(Lastregelung) .
Höchstgeschwindigkeit reduziert sich aber .
Tritt dann das Problem auch noch auf .

Gruß Frank
(mein Wert ist /war  2 X 1,2 Ohm in Reihe =2,4 Ohm )
ch habe jetzt alle Weichen und Antriebe durchgetestet. Das Funken liegt am Stellweg und der Geschwindigkeit des Schaltens, womit sich Weichen und Antriebe gegenseitig beeinflussen. 10 Weichen sind i.O. schalten aber nicht sauber, wenn der Antrieb zu schwach ist, ist ja normal. Darum habe ich jetzt 5 Antriebe aussortiert.
4 Weichen sind mit keinen Antrieben zu schalten, sobald Strom am Gleis anliegt, funkt es beim Schalten. Per Hand oder aber ohne Fahrstom geht`s ausgezeichnet. Irgendwie ist die Mechanik wohl nicht i.O. Ich werd die die Tage mal zerlegen, evtl. kann ich da selber was machen. Oder ich steige von den MTX-Antrieben zu was stärkerem, Richtung Hoffmann oder so, um und baue Isolierungen ein.
Ich halte Euch auf dem Laufenden und danke schonmal allen für ihre hilfreichen Tipps.
Hallo,
wenn die Zungen durch starke Ströme festkleben, ist das Ändern des Antriebes ja nicht die Lösung. Entweder da sitzt irgendwo ein Kurzschluss oder die Gleise haben an zu wenigen Stellen Fahrstromeinspeisungen, so dass der benötigte Strom von fahrenden Loks über die Weichen ins Streckengleis fließen muss. Ich hatte selbst eine Anlage mit ca. 30 Minitrix-Weichen, aber ein derartiges Problem ist mir völlig unbekannt.

Gruß Tobias
Nicht zerlegen und selbst mehr zerstören als nötig. Besser die Weichen mit nettem Brief an Minitrix nach Nürnberg senden. Die sollen doch selbst nach den von Ihnen produzierten Fehlern schauen. Nur so kann dann zukünftig bessere Qualöität kommen, bzw. Fehlerquellen ausgemerzt werden. Die Hersteller müssen mehr bezüglich ihrem produziertem Schrott erfahren.
H-W
Wenn keine Trennstellen eingebaut sind können die Weichen die Besten der Welt sein. Kurzschluss ist die logische Konsequenz.
@H-W
Prinzipiell hast Du recht, nur die Dinger sind 10 Jahr alt. Was passiert vermutlich wenn MTX die hübschen Weichen erhält?
Möglichkeit a): nix
Möglichkeit b): der Kostenvoranschlag für das Anschauen und Überprüfen des Teils kostet xx,xx €.
Und nach 10 jahren darf auch mal ein Teil futsch sein, so dauert es beim Auto (ich weiß der Vergleich hinkt mal wieder) bestimmt keine 10 Jahre bis die ersten Defekte auftreten (zumindest nicht bei meinen bisherigen Fahrzeugen) und nach 10 Jahren ist auch nix mehr mit kulanz.  
Kostenpflichtige Kostenvoranschläge, so ist die gängige Regel bei allen sog. "Reparaturversuchen". Ich kenne spontan keinen Betrieb der ein def. Gerät überprüft und nix für den Kostenvoranschlag verlangt.
Ich unterstelle jetzt mal, dass die Weiche ca 10 Jahre funktioniert hat, also kann es eine ganz normale "Alterserscheinung" sein, oder die Weiche wurde doch durch Fehlbedienung, Kurzschluß etc. geschrottet. Dies ist vermutlich auch der Fall (Achtung Kaffeesatz!), weil das Problem bei tausend anderen Weichen nicht auftritt, bei einem Konstruktionsfehler müsste das Problem bereits früher bei irgendeinem Forumsmitglied aufgetaucht sein. Ich behaupte allerdings nicht, dass die Weichen super sind. Sie sind sicherlich verbesserungsfähig.
Schlußendlich das gleiche Resultat: Weiche ist vermutlich hinüber und darf neu gekauft werden, außer sie wäre von Tupper.......
Gruß
ust  
Aber jetzt kommt noch ein Vorschlag zu Fehlerfindung:
@Christian, Zur Fehlereingrenzung: baue doch mal die Weiche aus und schließe sie solo an die Zentrale an. Funkt sie dann auch, so liegt der Fehler eindeutig an der Weiche, funkt sie dort nicht, hat Deine Gleisbaufirma bzw. Dein Elektrounternehmen im Gleisplan einen Kurzschluß eingerichtet.


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