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THEMA: MTX E 40 101 O-Betrieb?

THEMA: MTX E 40 101 O-Betrieb?
Startbeitrag
sonnenhut - 15.03.07 09:05
Guten Morgen!

Habe über Ebay obige Lok ersteigert (Art Nr. 2932). Obwohl schon etwa 40 Jahre alt ein sehr schönes Stück mit Metallgehäuse. Gedacht war die Lok für meinen O-Betrieb. Nun weiß ich nicht, wie auf diesen geschaltet werden kann. Die Modelle aus dieser Zeit hatten doch immer auf dem Dach ein Schraubgewinde für die Betriebsumschaltung, oder? Dieses Gewinde ist bei mir vorhanden, allerdings ohne Schraube.

Außerdem hat die Lok keine richtungsbezogene Wechselbeleuchtung; vorne und hinten leuchten permanent alle Leuchten. Ist dies normal für ein Modell aus dieser Zeit?

Ein weiteres Problem habe ich mit den Pantos, die sehr kantig sind und deshalb unten an den senkrechten Verstrebungen der O-Leitungsdrähten oft hängenbleiben. Kann man hier auf neuere Pantos umsteigen oder an den alten Pantos irgendwie Rundungen herbeischmirgeln oder wie auch immer? Habt Ihr hierzu Tipps parat?

Recht herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Grüße

Dittmar

Tausch gegen aktuelle Sommerfeld-Pantos (ca 12,- für ein Paar) ist kein Problem.
Bei alten Trix-Loks befindet sich der Umschalten unter dem Lokkasten zwischen den Drehgestellen
Gruß
Klaus
@1 >Bei alten Trix-Loks befindet sich der Umschalten unter dem Lokkasten zwischen den Drehgestellen<

Nö, bei dieser Lok wird ganz bestimmt mit besagter Schraube auf Oberleitung umgestellt. Die Schrube ist m.W. ein Schalter, mit dem zwischen den beiden Stromquellen (Schiene oder Oberleitung) hin- und hergeschaltet werden kann. Was mich wundert ist, dass die Lok fährt, obwohl die Schraube fehlt. Ist da womöglich der Kontakt anders hergestellt worden, z.B. durch ein aufgelötetes Kabelstück dort, wo eigentlich besagte Schraube sitzen müsste?
Dann mach das gute Stück halt mal auf...
@2 >Ist da womöglich der Kontakt anders hergestellt worden, z.B. durch ein aufgelötetes Kabelstück dort, wo eigentlich besagte Schraube sitzen müsste?<

bei flüchtigem Blick auf die Platine fällt nichts bezgl. eines solchen nachträglich angelöteten Kontaktes auf. Soll ich einmal ein Foto von dieer Stelle machen?

Ist es wohl möglich einen solchen Schraubschalter irgendwo aufzutreiben?

Danke + Gruß

Dittmar
Hm, ob man diese Schraube noch irgendwo bekommt, vermag ich nicht zu sagen - ist als Ersatzteil sicher sehr begehrt, da sicher das so ziemlich empfindlichste Teil an der Lok.
Das mit dem Foto ist eine gute Idee.
Zur Vermeidung von Unklarheiten habe ich schon mal ein Bild von der Lok beigefügt; die Stelle mit der Schraube habe ich gekenzeichnet.

http://img154.imageshack.us/img154/3522/a91d1ij5.jpg

Hatte bereits geschrieben, daß alle Lichter ständig im Fahrbetrieb brennen. Konnten die Loks aus dieser Zeit noch keinen Fahrtrichtungswechsel berücksichtigen?

Das Foto von der Platine liefere ich am Wochenende nach.

Danke + Gruß

Dittmar
Servus,

es handelt sich um die E10/E40 aus den N-Anfangstagen mit Schwenkpufferbohle und den legendären Dachschrauben. Letztere sorgen auch dafür, daß das rote Drehschalterteil mittels Schrauben-Federchen bei aufgesetztem Gehäuse überhaupt Kontakt zu den Pantographen bzw. Radschleifern bekommt.

Auf der Platine ist auch noch ein etwa 6x8 mm großes Selen-Gleichrichter-Teil aufgelötet - die Teile waren immer recht empfindlich - ich vermute, daß der Vorbesitzer das defekte Teil gebrückt hat (wohl ebenso den Schienen-Anschluß wegen des fehlenden Umschalters).

Ich habe hier noch ein Lok-Fragment mit Platine und Schalter liegen - Beides kann ich bei Bedarf mal durchmessen und gegen Porto zusenden.

Die Pantographen sehen laut Foto original aus und sollten eigentlich eine leichte Rundung haben - an der Oberleitung dürfen keine Teile über 0,5mm nach unten wegstehen, sonst "hängt" der Panto. Der Anpreß-Druck ist relativ gering (mit einer aufgelegten 2-Euro-Münze sinkt der Panto ein - eine 1-Euro-Münze wird gerade noch getragen )

Gruß - Bernie
Hallo Bernie,

Dein Angebot ist natürlich sehr reizvoll gerade in Anbetracht der Einschätzung, daß dieses Ersatzteil ansonsten scheinbar schwer zu besorgen ist. Darauf würde ich somit gernen zurückkommen. Soll ich erst noch die Platine als Foto hier einstellen?

Bezgl. des "Hakelns der Pantos": Ich verwende eine Vollmer-Oberleitung (so wie sie vor ca. 25-30 Jahren verkauft wurde). Mein Krokodil schafft die Stellen an denen die E 40 hängenbleibt problemlos. Den Test mit dem Anpreßdruck muß ich noch machen.
Was allerdings auch eine Rolle spielen wird, ist die Tatsache, daß das Kroko mit seinen Pantos nicht so dicht an den Fahrdraht gelangt wie die E 40, deren Bauhöhe größer ist. Das müßte man sich nochmals genauer angucken!

Hast Du ne Idee, ob das mit dem Permanentlicht soweit in Ordnung ist?

Viele Grüße,

Dittmar
Servus nochmal,

habe mal das Handy auf die Platine draufgehalten: http://666kb.com/i/amoejjiiilbwivokc.jpg
Das rote bzw grüne Kabel sollten so wie dort angelötet sein; das rote Teil ist der Umschalter und der "Block" in der Mitte der Selen-Gleichrichter für den Lichtwechsel.

Zur alten Vollmer-Oberleitung sollte vielleicht jemand Anderes Stellung nehmen - habe eine Solche nie betrieben.

Gruß - Bernie
Hallo Bernie,

anbei Bild von meiner Platine

http://img366.imageshack.us/img366/2664/e40gedrehteplatinevgaez2.png

Man kann sehen, daß im Bereich des eigentlichen Umschalters eine Überbrückung gelötet wurde; ist das der Grund für die Dauerlichter?

Bezgl. Pantos habe ich festgestellt, daß die auch bei einer 2 Euro-Münze nicht einknicken. Sehr abgerundet sehen sie auch nicht aus. Beides zusammen ist sicherlich der Grund fürs Hakeln mit dem O-Draht, oder?

Einen schönen Abend wünscht,

Dittmar

Na ja, das dürfte auf jeden Fall der Grund sein, warum die Lok auch ohne besagte Schalterschraube fährt.
@Dittmar

Es ist schon lange her, dass ich so eine Lok besaß bzw. sie ist ja baugleich mit der blauen E10, der blau-beigen Rheingoldlok und eine rot-beige TEE gab es auch noch.

Kurz: Diese Loks hatten noch keinen fahrtrichtungsabhängigen Lichtwechsel! Die Trix H0-Loks aus dieser Zeit übrigens auch nicht.

Gruß, Claus
@Claus
Ich muss dir widersprechen! Die Loks hatten alle fahrtrichtungsabhängigen Lichtwechsel.
Den Umschalter zur Oberleitung wurde durch eine Feder über dem Plastikteil gehalten! Wenn man das Gehäuse aufschraubte presste sich diese auf das Plastikteil mit welchem ma mit Schraubendreher umschaltete! Wenn beide Lichter brennen ist irgendetwas an der Platine defekt!
Ansonsten unverwüstliche Loks mit immer noch guten Fahreigenschaften und natürlich Zugeigenschaften. Die E 40 läuft bei mir seit 1968 ohne Probleme!!!!

Kurt

Servus,

so wie es aussieht, ist der Gleichrichter "durchgeschlagen" = defekt. Wenn man nur mit Oberleitung fahren will, kann man die Brücke auch umlöten (unteren und mittleren Kontakt verbinden).

Federn diePantos sehr stramm (mal mit einer anderen Lok vergleichen)? Möglicherweise hat ja der Vorbesitzer hier was gedreht? Der Rundungsradius der Schleifleiste liegt (geschätzt) bei etwa 0,5 mm. Hakelt es immer an derselben Stelle? Dann mal die Oberleitung auf nach unten hervorstehende Teile überprüfen.

Gruß - Bernie

PS: Kubuku - ich hab auch noch alle 3 Varianten - mit etwas Labelle fahren die wie am ersten Tag :)
@Kurt

Danke für die Korrektur! Scheinbar lässt mein Gedächtnis nach, aber es ist ja auch schon ein paar Jahre her, dass ich diese Loks besaß. Also ist die hier zur Diskussion stehende Lok wohl etwas verbastelt.

Ähem: Warum habe ich eigentlich gestern nicht in meinen hier im Büro liegenden Trix-Katalog von 1968 geschaut? Da steht wörtlich: "Beleuchtung mit der Fahrtrichtung automatisch wechselnd". Ja, ja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Gruß, Claus


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