Anzeige:
THEMA: Kurbelzapfenlöcher aufbohren
THEMA: Kurbelzapfenlöcher aufbohren
RhönbahNer - 13.03.07 08:52
Guten Morgen zusammen,
bin immer noch dabei, meine Arnold-93er auf Fleischmannräder umzubauen. Problem dabei: Da ich die zu den Gestängeaugen passenden Arnold-Kurbelzapfen behalten will, müssen die Bohrungen der neuen Räder erweitert werden. Die Kurbelzapfen haben einen Durchmesser von 0,8 mm. Auf welchen Durchmesser müssen die Löcher in den Rädern aufgebohrt werden, damit die Zapfen darin sicher halten, das Eindrücken jedoch nicht zu schwer ist und die Rädchen dabei reißen? Ich dachte an 0,7 mm, möchte aber keine unnötige, weil zu enge Versuchsbohrung in Dummyplastik machen, weil ich damit das "Wegspritzen" und den Verlust des Zapfens riskierte. Wer unter den hiesigen Feinmechanikern kann einen Rat geben?
Danke und Grüße
Jürgen
bin immer noch dabei, meine Arnold-93er auf Fleischmannräder umzubauen. Problem dabei: Da ich die zu den Gestängeaugen passenden Arnold-Kurbelzapfen behalten will, müssen die Bohrungen der neuen Räder erweitert werden. Die Kurbelzapfen haben einen Durchmesser von 0,8 mm. Auf welchen Durchmesser müssen die Löcher in den Rädern aufgebohrt werden, damit die Zapfen darin sicher halten, das Eindrücken jedoch nicht zu schwer ist und die Rädchen dabei reißen? Ich dachte an 0,7 mm, möchte aber keine unnötige, weil zu enge Versuchsbohrung in Dummyplastik machen, weil ich damit das "Wegspritzen" und den Verlust des Zapfens riskierte. Wer unter den hiesigen Feinmechanikern kann einen Rat geben?
Danke und Grüße
Jürgen
DerWasserburger - 13.03.07 09:16
Hallo Jürgen,
Plastik ist diesbezüglich etwas schwieriger weil dehnbarer und damit möglicherweise auch die Form ungewollt ändernd... Dummerweise sind die Kunststoffe auch unterschiedlich weich und daher ist eine generelle Aussage auch nicht so einfach...
Meine Erfahrungen:
- Ein Zehntel weniger im aufnehmenden Loch erzeugt einen recht strammen Passsitz (Metall Achse in verschiedenen Kunstoffmaterialien), was bei weichen Materialien, die nicht nach aussen hin abgestützt werden, zu Verformungen führen kann (Ausswölbung, je nach Weichheit des Materials mehr oder weniger)
- Kurbelzapfen sind konisch, von daher ist der Druck nur am äussersten Rand am grössten - nur, wenn's dort passiert, dann sieht man es.
- Ich würde weniger wählen, evtl. bis runter zur Hälfte (5 Hundertstel), also vermutlich 0.75
- Auf keinen Fall direkt bohren, sondern mit dem vorgeschlagenen Wert (0.7) beginnen und den Sitz probieren. Ist es zu stramm, dann mit der Reihbahle weiter öffnen bis der Sitz Deinem Empfinden nach korrekt ist.
- Zuviel weg ist und bleibt weg...
Dann hält es auch nicht mehr! Also mit Geduld arbeiten.
Ich denke, es wird nicht weit weg von Deinen geschätzten 0.7 liegen aber tendenziell etwas mehr haben.
HTH
Gruss
Frank
p.s. Kannst Du nicht die Kurbelzapfen der Spenderlok für die Räder verwenden?
Plastik ist diesbezüglich etwas schwieriger weil dehnbarer und damit möglicherweise auch die Form ungewollt ändernd... Dummerweise sind die Kunststoffe auch unterschiedlich weich und daher ist eine generelle Aussage auch nicht so einfach...
Meine Erfahrungen:
- Ein Zehntel weniger im aufnehmenden Loch erzeugt einen recht strammen Passsitz (Metall Achse in verschiedenen Kunstoffmaterialien), was bei weichen Materialien, die nicht nach aussen hin abgestützt werden, zu Verformungen führen kann (Ausswölbung, je nach Weichheit des Materials mehr oder weniger)
- Kurbelzapfen sind konisch, von daher ist der Druck nur am äussersten Rand am grössten - nur, wenn's dort passiert, dann sieht man es.
- Ich würde weniger wählen, evtl. bis runter zur Hälfte (5 Hundertstel), also vermutlich 0.75
- Auf keinen Fall direkt bohren, sondern mit dem vorgeschlagenen Wert (0.7) beginnen und den Sitz probieren. Ist es zu stramm, dann mit der Reihbahle weiter öffnen bis der Sitz Deinem Empfinden nach korrekt ist.
- Zuviel weg ist und bleibt weg...
Ich denke, es wird nicht weit weg von Deinen geschätzten 0.7 liegen aber tendenziell etwas mehr haben.
HTH
Gruss
Frank
p.s. Kannst Du nicht die Kurbelzapfen der Spenderlok für die Räder verwenden?
Jürgen,
mit 0,7 mm oder 0,75 mm aufbohren (Bohrglöbchen nehemen) und dann reibe ich das Loch mit einer runden Nadelfeile auf, bis der Kurbelzapfen im ersten drittel seiner Länge hält. Danach lässt es sich gut eindrücken. Dazu habe ich mir eine alte kleine Flachzange umgearbeitet, mit welcher ich dann den Kurblebolzen eindrücke.
Gruß
Roland
mit 0,7 mm oder 0,75 mm aufbohren (Bohrglöbchen nehemen) und dann reibe ich das Loch mit einer runden Nadelfeile auf, bis der Kurbelzapfen im ersten drittel seiner Länge hält. Danach lässt es sich gut eindrücken. Dazu habe ich mir eine alte kleine Flachzange umgearbeitet, mit welcher ich dann den Kurblebolzen eindrücke.
Gruß
Roland
Hallo,
ich verfolge das alles mit grossem Interesse da ich mir für meine ÖBB 693 ebenfalls GFN Räder (in dem Fall schwarze) von KH gekauft habe und auch die Arnold Steuerungsteile verwenden möchte da es die Kurbeln für die Treibräder von GFN nicht einzeln gibt.
Grüße, Peter W.
ich verfolge das alles mit grossem Interesse da ich mir für meine ÖBB 693 ebenfalls GFN Räder (in dem Fall schwarze) von KH gekauft habe und auch die Arnold Steuerungsteile verwenden möchte da es die Kurbeln für die Treibräder von GFN nicht einzeln gibt.
Grüße, Peter W.
Reinhard R.,Landshut - 13.03.07 09:40
Hallo und gute Nachricht:
Ein Forumsmitglied hat sich erfolgreich mit der Fleischmann-Ersatzteilabteilung in Verbindung gesetzt. Die Gegenkurbeln gibt es einzeln, Ersatzteilnummer 688806 !!!
Ersatzteilnummern der benötigten Räder (rot):
Treibrad rechts (1x): 517065
Treibrad links (1x): 517064
Kuppelrad mit niedrigem Spurkranz (6x): 517063
Man sollte nur Räder mit niedrigem Spurkranz verwenden, sonst gibt es Maßprobleme.
Ich habe die Info bezüglich Gegenkurbeln seit gestern und werde heute noch bestellen.
Weitere Info:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=212023&sb1=miba
Grß Reinhard
Ein Forumsmitglied hat sich erfolgreich mit der Fleischmann-Ersatzteilabteilung in Verbindung gesetzt. Die Gegenkurbeln gibt es einzeln, Ersatzteilnummer 688806 !!!
Ersatzteilnummern der benötigten Räder (rot):
Treibrad rechts (1x): 517065
Treibrad links (1x): 517064
Kuppelrad mit niedrigem Spurkranz (6x): 517063
Man sollte nur Räder mit niedrigem Spurkranz verwenden, sonst gibt es Maßprobleme.
Ich habe die Info bezüglich Gegenkurbeln seit gestern und werde heute noch bestellen.
Weitere Info:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=212023&sb1=miba
Grß Reinhard
RhönbahNer - 13.03.07 10:18
Ja, das Mitglied bin ich...
Aber: Die Gegenkurbeln sind extrem(!) filigran, ich bin noch am Überlegen, wie man das Gestänge darin am sinnvollsten befestigt. Ob sich das nieten läßt, ohne die Kurbeln dabei zugrundezurichten, da bin ich mir nicht sicher. Vielleicht hilft kleben; werde es mal versuchen.
Jürgen
Beitrag editiert am 13. 03. 2007 10:23.
Aber: Die Gegenkurbeln sind extrem(!) filigran, ich bin noch am Überlegen, wie man das Gestänge darin am sinnvollsten befestigt. Ob sich das nieten läßt, ohne die Kurbeln dabei zugrundezurichten, da bin ich mir nicht sicher. Vielleicht hilft kleben; werde es mal versuchen.
Beitrag editiert am 13. 03. 2007 10:23.
Hallo,
Wie sollte Kleben bewerkstelligt werden in einer Weise, dass sich das drehen kann?
Wie ist das beim GFN Modell befestigt - ist das geklipst oder wird das "thermisch vernietet"?
Grüße, Peter W.
Wie sollte Kleben bewerkstelligt werden in einer Weise, dass sich das drehen kann?
Wie ist das beim GFN Modell befestigt - ist das geklipst oder wird das "thermisch vernietet"?
Grüße, Peter W.
Reinhard R.,Landshut - 13.03.07 10:55
Hallo Jürgen (=RhönbahNer, hab ich wohl vorhin nicht genau hingekuckt .-),
man müsste sich für die Gegenkurbeln eine passende Niete basteln (oder bei Weinert besorgen). Ich denke da an ein winziges Rohr. Das könnte man mit einem Körner o.ä. leicht aufbördeln und einseitig plattklopfen. Dann Gegenkurbel und Schwingenstange aufstecken und vernieten. Soweit zur Theorie .-)))
Welchen ø haben denn die Bohrungen in der Stange und in der Gegenkurbel? Ich hab sehr dünne Rohre zuhause, aber dünn genug?
Es wäre doch angesichts der superschönen Fleischmann-Teile sehr schade, die Arnold-Plastikbomber-Kurbeln zu verwenden!
Gruß Reinhard
man müsste sich für die Gegenkurbeln eine passende Niete basteln (oder bei Weinert besorgen). Ich denke da an ein winziges Rohr. Das könnte man mit einem Körner o.ä. leicht aufbördeln und einseitig plattklopfen. Dann Gegenkurbel und Schwingenstange aufstecken und vernieten. Soweit zur Theorie .-)))
Welchen ø haben denn die Bohrungen in der Stange und in der Gegenkurbel? Ich hab sehr dünne Rohre zuhause, aber dünn genug?
Es wäre doch angesichts der superschönen Fleischmann-Teile sehr schade, die Arnold-Plastikbomber-Kurbeln zu verwenden!
Gruß Reinhard
RhönbahNer - 13.03.07 11:34
Hallo Peter, Reinhard,
bei der FLM-55er ist das Gestänge mittels eines winzigen Metallstiftes mit der Gegenkurbel vernietet. Da ich befürchte, daß dies mit normalen Heimwerkermitteln nicht ohne Beschädigung der Kurbel möglich ist (der Rand um die Kurbelbohrung ist dünn - sehr dünn....), dachte ich daran, die Stange auf einen neuen Niet aufzufädeln und nur den Niet in der Kurbel festzukleben, so daß die Stange beweglich bleibt. Ich muß noch ausprobieren, inwieweit sich der Kunststoff der Gegenkurbel kleben läßt. Bei PE oder PP wäre dies ein Problem.
Niete habe ich übrigens auch bei Fohrmann entdeckt, allerdings aus Messing. Den erforderlichen Durchmesser muß ich noch ausmessen, aus meiner Erinnerung von vorgestern würde ich das Loch in der Gegenkurbel auf ca. 0,5 mm im Durchmesser schätzen. Werde es heute Abend noch mal ausmessen und hier kundtun.
Ansonsten allen Umbauwütigen Treibstangen- und Kurbelbruch...
Grüße Jürgen
PS.: Besteht Interesse, sich einer Fohrmann-Bestellung (Bohrer, Niete) anzuschließen? Für einen allein ist so eine Kleinbestellung (Porto, Versand, Mindestbestellwert etc.) wenig lohnenswert.
bei der FLM-55er ist das Gestänge mittels eines winzigen Metallstiftes mit der Gegenkurbel vernietet. Da ich befürchte, daß dies mit normalen Heimwerkermitteln nicht ohne Beschädigung der Kurbel möglich ist (der Rand um die Kurbelbohrung ist dünn - sehr dünn....), dachte ich daran, die Stange auf einen neuen Niet aufzufädeln und nur den Niet in der Kurbel festzukleben, so daß die Stange beweglich bleibt. Ich muß noch ausprobieren, inwieweit sich der Kunststoff der Gegenkurbel kleben läßt. Bei PE oder PP wäre dies ein Problem.
Niete habe ich übrigens auch bei Fohrmann entdeckt, allerdings aus Messing. Den erforderlichen Durchmesser muß ich noch ausmessen, aus meiner Erinnerung von vorgestern würde ich das Loch in der Gegenkurbel auf ca. 0,5 mm im Durchmesser schätzen. Werde es heute Abend noch mal ausmessen und hier kundtun.
Ansonsten allen Umbauwütigen Treibstangen- und Kurbelbruch...
Grüße Jürgen
PS.: Besteht Interesse, sich einer Fohrmann-Bestellung (Bohrer, Niete) anzuschließen? Für einen allein ist so eine Kleinbestellung (Porto, Versand, Mindestbestellwert etc.) wenig lohnenswert.
Hallo Jürgen,
wie wäre es wenn man einen Stif (Lötnagel, Gleisnagel) von hinten durchsteckt und knapp an der Stange abkeift, das Ende dann mit einer Zange flach quetscht?
Grüße, Peter W.
wie wäre es wenn man einen Stif (Lötnagel, Gleisnagel) von hinten durchsteckt und knapp an der Stange abkeift, das Ende dann mit einer Zange flach quetscht?
Grüße, Peter W.
Reinhard R.,Landshut - 13.03.07 13:31
Hallo Peter,
das wäre ne Möglichkeit. Genau so ist die Treibstange bei der Steuerung von MKK für den Arnold-Kittel zu vernieten.
das wäre ne Möglichkeit. Genau so ist die Treibstange bei der Steuerung von MKK für den Arnold-Kittel zu vernieten.
RhönbahNer - 13.03.07 13:45
Hallo Peter und Reinhard,
habe eben im Labor noch eine Idee bekommen und etwas ausprobiert: Man nehme eine IC-Fassung mit gedrehten Kontakten und kneift einen davon mit einem Seitenschneider unterhalb der Fassung ab. Dieses Teil wird nun flachgefeilt, so daß ein schöner Niet entsteht. Selbst wenn sich dieser nun nicht direkt im Kurbelzapfen verkleben läßt, so kann man ihn dahinter mit einem Tropfen Zweikomponentenkleber gegen Herausrutschen sichern. Ich muß nur noch ausprobieren, ob der Stift dünn genug für die Bohrung des Kurbelzapfens ist, aber so frei Augenmaß könnte es passen. Die Methode hätte zumindest den Vorteil, daß das Metallteil relativ weich ist und gut abgelängt werden kann. Somit ist die Gefahr geringer, beim Quetschen etc. den Zapfen zu ruinieren.
Gruß Jürgen
habe eben im Labor noch eine Idee bekommen und etwas ausprobiert: Man nehme eine IC-Fassung mit gedrehten Kontakten und kneift einen davon mit einem Seitenschneider unterhalb der Fassung ab. Dieses Teil wird nun flachgefeilt, so daß ein schöner Niet entsteht. Selbst wenn sich dieser nun nicht direkt im Kurbelzapfen verkleben läßt, so kann man ihn dahinter mit einem Tropfen Zweikomponentenkleber gegen Herausrutschen sichern. Ich muß nur noch ausprobieren, ob der Stift dünn genug für die Bohrung des Kurbelzapfens ist, aber so frei Augenmaß könnte es passen. Die Methode hätte zumindest den Vorteil, daß das Metallteil relativ weich ist und gut abgelängt werden kann. Somit ist die Gefahr geringer, beim Quetschen etc. den Zapfen zu ruinieren.
Gruß Jürgen
also ich hab auch die GFN-Stifte weiterverwendet und mußte sogar auf 1,0 mm aufbohren, damit die passen. Sie gehen schön stramm rein.Da ich das bis jetzt immer noch nicht hinbekommen hab, daß alle Räder gleichen Versatz haben ( die Krücke hab ich frustriert in die Bastelkiste geworfen) hab ich die Stifte schon öfters abgezogen und wieder eingesteckt, und sie sitzen immer noch stramm.
Hallo,
also mit nieten kann euch geholfen werden.Schaut mal bei Respotec im Shop nach.
Hat alle möglichen grössen in Sortiment.Habe selber mit den 0,8mm Nieten mit 0,1mm
Wndung das Gestänge einr 52 am Kreutzkopf Repariert.
Die Nieten müssen dafür ca die Hälfte gekürzt werden.Dann auf einer harten Unterlage,
am besten ein Stück Stahl , mit einem nicht zu spitzen Körner aufgetrieben werden.
http://www.respotec.de/shop/ unter Normteile suchen
MfG mike
also mit nieten kann euch geholfen werden.Schaut mal bei Respotec im Shop nach.
Hat alle möglichen grössen in Sortiment.Habe selber mit den 0,8mm Nieten mit 0,1mm
Wndung das Gestänge einr 52 am Kreutzkopf Repariert.
Die Nieten müssen dafür ca die Hälfte gekürzt werden.Dann auf einer harten Unterlage,
am besten ein Stück Stahl , mit einem nicht zu spitzen Körner aufgetrieben werden.
http://www.respotec.de/shop/ unter Normteile suchen
MfG mike
RhönbahNer - 14.03.07 07:11
Hallo an alle Umbauer und Ratgeber,
danke für die Info, aber ich habe es gestern geschafft, den Kurbelzapfen auch unter Verwendung der Altniete auszutauschen. Dies geht wie folgt:
Auf der Rückseite des alten Arnold-Kurbelzapfens mit einer kleinen Trennscheibe in der Kleinbohrmaschine den plattgedrückten Überstand des alten Niets vorsichtig gerade so weit abtragen, so daß man den Zapfen abziehen kann. Danach den neuen Kurbelzapfen auf 0.8mm aufbohren und entgraten (nur mit der Hand, habe dazu einen Hartmetallplatinenbohrer mit verdicktem Schaft benutzt) und das Ganze wieder zusammensetzen. Es paßt prima, da einerseits der Altniet einen kleinen Absatz hat, der als Anschlag fungiert und dafür sorgt, daß das Gestänge nicht festklemmt, andererseits ist der Niet ein wenig kürzer als die Zapfenbohrung , so daß rückseitig eine kleine Mulde verbleibt. In diese Mulde anschließend von hinten mit einer Stecknadel einen kleinen Tropfen dünnflüssigen Sekundenkleber (Ja, der Kunststoff des Fleischmann-Kurbelzapfens läßt sich kleben!) geben. Wichtig: Zuvor das Gestängeauge leicht (!) einölen, damit es nicht versehentlich mit festgeklebt wird. Ist zwar eine ziemliche Fummelei, aber das Ergebnis überzeugt.
Falls die Sache schiefgeht, stehen einem die Varianten IC-Fassung (s.o.) oder Respotec-/Weinert-Niete immer noch offen.
Grüße Jürgen
PS: Erstens: Eine Uhrmacherlupe ist für diese Arbeit unerläßlich. Zweitens: Im Laufe des Abends hallten einige nicht ganz jugendfreie Flüche durch das Haus. Bestellt Euch sicherheitshalber mal 2 Kurbelzapfen mehr als Reserve...
danke für die Info, aber ich habe es gestern geschafft, den Kurbelzapfen auch unter Verwendung der Altniete auszutauschen. Dies geht wie folgt:
Auf der Rückseite des alten Arnold-Kurbelzapfens mit einer kleinen Trennscheibe in der Kleinbohrmaschine den plattgedrückten Überstand des alten Niets vorsichtig gerade so weit abtragen, so daß man den Zapfen abziehen kann. Danach den neuen Kurbelzapfen auf 0.8mm aufbohren und entgraten (nur mit der Hand, habe dazu einen Hartmetallplatinenbohrer mit verdicktem Schaft benutzt) und das Ganze wieder zusammensetzen. Es paßt prima, da einerseits der Altniet einen kleinen Absatz hat, der als Anschlag fungiert und dafür sorgt, daß das Gestänge nicht festklemmt, andererseits ist der Niet ein wenig kürzer als die Zapfenbohrung , so daß rückseitig eine kleine Mulde verbleibt. In diese Mulde anschließend von hinten mit einer Stecknadel einen kleinen Tropfen dünnflüssigen Sekundenkleber (Ja, der Kunststoff des Fleischmann-Kurbelzapfens läßt sich kleben!) geben. Wichtig: Zuvor das Gestängeauge leicht (!) einölen, damit es nicht versehentlich mit festgeklebt wird. Ist zwar eine ziemliche Fummelei, aber das Ergebnis überzeugt.
Falls die Sache schiefgeht, stehen einem die Varianten IC-Fassung (s.o.) oder Respotec-/Weinert-Niete immer noch offen.
Grüße Jürgen
PS: Erstens: Eine Uhrmacherlupe ist für diese Arbeit unerläßlich. Zweitens: Im Laufe des Abends hallten einige nicht ganz jugendfreie Flüche durch das Haus. Bestellt Euch sicherheitshalber mal 2 Kurbelzapfen mehr als Reserve...
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
