1zu160 - Forum



Anzeige:
AP Modellbahn - Die Modellbahnverwaltung

THEMA: Wiederstand vor Lämpchen

THEMA: Wiederstand vor Lämpchen
Startbeitrag
Micha2809 - 04.03.07 16:24
Hallo,
ich als Anfänger startete heute meine ersten gehversuche mit Licht auf meiner Anlage. Als Lämpchen hab ich 6V 20 mA verwendet. Betrieben wird das Licht derzeit mit einem alten Märklin Wechselstromtrafo 16 V.
Wenn ich nun die vier von mir aufgestellten Lämpchen parallel geschaltet über den Bahnstrom leuchten lasse funktioniert alles super. Wenn ich über Lichtstrom betreibe benötige ich ja einen Wiederstand. Wenn ich den allerdings davorschalte funktioniert gar nix mehr.
1. Ist es ausschlaggebend ob der Wiederstand auf + oder - geschalten wird?
2. Kann man einen Wiederstand falsch herum einlöten?
3. Der Wiederstand (470 Ohm) ist gleich nach dem Ausgang des Trafos. Erst danach teilt sich die Schaltung auf die Lämpchen auf. ( 1 Wiederstand für 4 Lämpchen) Brauch ich evtl. für jedes Lämpchen einen eigenen Wiederstand?
4. Wäre es evtl. Sinnvoller die Lämpchen in Reihe zu schalten?
5. Was ist bei dem Trafo eigentlich + und was - ? B - O - L ?

Viele Fragen, aber hier bin ich ja gut aufgehoben

MFG
Micha aus Oberfranken

zu 1. ist egal, ob vor oder nach dem Verbraucher ...
zu 2. Nein, kann man nicht. Dioden kann man aber verkehrt herum einlöten ;)
zu 3. Ich würde jeder Lampe einen eigenen Widerstand verpassen. Sollte mal eine
Lampe defekt sein, bekommen die anderen evtl. schon zu viel A ab ...
zu 4. nein, wenn eine kaputt geht, sind alle aus ...
zu5. hängt vom Trafo ab ;)

meint N-Jörn.

Hi Micha,
wenn du 4 Lämpchen parallel schaltest, ist dein einzelner Widerstand zu groß. Du bräuchtest einen Wert von 125 Ohm.
Nicht zu vergessen ist auch die Belastung! Rein rechnerisch muss der Widerstand 0,8 Watt "verbraten". Handelsüblich wären 1 Watt Widerstände, allerdings würde ich 2 Watt empfehlen.

Bei Einzelwiderständen sind 470 Ohm zu wenig, das Lämpchen wird konstant überlastet. Nimm einen Wert von 560 Ohm mit einer Belastbarkeit von 0,5 Watt. Ist auch lebenserhaltend für die Birnchen.

Gruß,
Günter
Moin,

zu 5: da es sich um einen Wechseltromtrafo (Märklin) handelt: alles ist + und -, es wechselt nur ca. 50 mal in der Sekunde...
Da ich selber nie Märklin hatte rate ich mal:
0 gemeinsamme Masse
B Fahrstrom
L Licht- und Weichenstrom

Gruß
Kai

Beitrag editiert am 04. 03. 2007 17:32.
OK, jetzt hat jedes Lämpchen seinen eigenen Wiederstand. Hab wie bereits geschrieben 470 Ohm 1/4 Watt Wiederstände. Doch selbst damit leuchten die Lämpchen nur mäßig. Wenn ich jetzt 560 Ohm 1/2 Watt einsetzte wird ja noch dunkler, oder lieg ich da falsch?
Ist sicher, das es sich um 6V 20 mA Birnchen handelt?
Kannst du die Spannung am Lämpchen messen?

fragt nun
Günter
Hast Du mal gemessen, wieviel V der Trafo hinten wirklich ausspukt ?
Und wenn ich mit deinen Daten rechne, komme ich sogar auf einen 800 Ohm Wider-
stand (16 V Trafo, 6 V 20mA Lampe) ...
Aber wenn es jetzt schon so dunkel ist, dann denke ich mal, dass da gar keine 16 V hinten
rauskommen ;)

U trafo - U lämpchen / I lämpchen = 16V-6V  = 10V  / 20mA ergibt bei mir 125 Ohm !!

Da beißt die Maus keinen Faden ab .

Grüßchen
Günter
Hallo, hab jetzt nochmal im Katalog unter der Lämpchenbeschreibung nachgesehen. Da heißt es 6-12 V und 20 bis 40 mA. Sorry für die anfänglich ungenauen Angaben.
Damit ist aber wohl klar warum's so dunkel ist.

@ N-Jörn: Wie kommst du auf die 800 Ohm?
@ 7 Gibt es neue Rechner?
Deine Aussage ist falsch
10V  /  0,02A  = 500 Ohm

10V  /  0,02A  = 500 Ohm  für den Widerstand, wenn jede Lampe einen eigenen Widerstand erhält.
(10V / 0,02A)/4 = 125 Ohm für den Widerstand, für die Parallelschaltung der 4 Lampen ein gemeinsamer Widerstand benutzt wird. (Leistung beachten).

Gruß Rainer

Hi Hi,
ersetze 20mA durch 80mA .....
Danke für die Korrektur! Siehe aber auch #2

Günter

Beitrag editiert am 04. 03. 2007 21:10.
Hallo,
Ich würde jeweils 3 Lämpchen hintereinander schalten (Serie), dann braucht es keinen Widerstand.
Nachteil: Wenn nichts mehr geht, weiß man nicht, welche Lampe durchgebrannt ist. Das sollte aber nicht so oft vorkommen.

Grüße, Alfred
@11,

genau, und das spart auch noch Strom und Kabel denn für diese Schaltung fallen für drei Lampen nur 20mA an, für die Einzelschaltung, die sowieso bei Leuchten von Viessmann z.B. nötig ist, braucht man auch schon 20mA. Man muss nicht die Energie verheizen... denkt auch an die Umwelt.

Unter dem Aspekt könnte man noch folgendes berechnen:
Zwei Einweggleichrichtungen, die verheizen keine Leistung, reduzieren aber die effektive Spannung schon auf die Hälfte, hier 8V. Man nehme also zwei Dioden, eine betreibt einen Strang in der einen Richtung, die Zweite wird andersrum gepolt und treibt den zweiten Strang. Wir haben dann nur noch 2V Spannungsabfall, demnach 2V / 0,02A = 100Ohm. Außerdem ist bei 2V * 0,02A = 0,04W die Leistung so gering das ein billigerer 1/10 Watt Widerstand verwendet werden kann.

Gruß Torsten

Beitrag editiert am 05. 03. 2007 08:46.
Hallo Leute,
von einer Schaltung mit mehreren Lämpchen parallel hinter einem gemeinsamen Widerstand würde ich dringend abraten.

Für den Normalzustand mag dann ja der Widerstand richtig berechnet sein, aber sobald eines der Birnchen mal durchbrennt, werden die verbleibenden entsprechend überlastet, so dass deren Lebensdauer dann wohl auch kritisch beeinflusst würde.

Gruß
Horst


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;