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THEMA: Welche BR 89?

THEMA: Welche BR 89?
Startbeitrag
wj_webhog - 25.02.07 14:50
Hallo wieder,

ich wollte mal fragen welche BR 89 ich am besten kaufen sollte? Sie soll als Rangierlok/Hilflok gebraucht werden.
Ob bei der DRG oder DB ist eigentlich nicht so wichtig (?!). Wichtiger ist das sie hervorragende Fahreigenschaften bietet (für so ein kleine Lok).
Ich fahre Analog, und mein nächste Anlage wird auch Analog sein. Also Digitalfahrt muss sie nicht unbedingt bieten.

Gruss,

Julien

Welche Br 89 soll es denn sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baureihe_89  

Als Modelle gibt/gab es, abgesehen von einigen Kleinserienmodellen, von MTX die Einheitslok, und von Arnold die preus. T3.

Beides sind alte Konstruktionen und Rennsemmeln mit den bekannten Probleme bei der Stromaufnahme.

Vom Fahrverhalten war die MTX-Lok m. M. n. etwas besser

Viele Grüße - Udo

Beitrag editiert am 25. 02. 2007 22:09.
Hallo Udo,

Ok ich hatte ein bisschen spezifischer sein sollten. Auf keinen Fall eine T3, sondern eine BR 89.0. Oder wäre ein BR 80.0 besser?

Mein Bruder will ein BR 89.0 haben. Ich möchte einfach ein schöne kleine Dampflok, die den Rangierdienst erfühlen kann...

Gruß,

Julien

PS: Auf Loks die immer wieder Kontakte Probleme haben möchte ich verzichten.
Außerdem habe ich zuletzt einigen neuen GFN Loks gekauft und bin eigentlich von der Konstruktion ein bisschen enttäuscht. Sollte das wieder passieren, musste ich leider vom Hobby wechseln!
Ich habe keine Lust mehr jeden zweiten Tag an die Loks basteln zu müssen weil Sie irgendwie falsch konzipiert würden…
>> Mein Bruder will ein BR 89.0 haben. <<

Das wäre ja dann die Lok von Trix.

Meine ist mit zusätzlichen Stromschleifern von IMOTEC ausgerüstet. Das verbessert das Stromaufnahme ganz erheblich.

>>PS: Auf Loks die immer wieder Kontakte Probleme haben möchte ich verzichten.<<

Das sind aber nicht nur die Loks alleine. Eine saubere Gleisverlegung ist da schon die halbe Miete.

Viele Grüße - Udo
c-Kuppler zum Rangieren -> BR80. Gibt's in billig bei Roco oder in brauchbar bei Fleischmann.
Und hier etwas bezüglich Verbesserung Fahrverhalten der BR 80:
http://www.1zu160.net/test/glasmachers.php
H-W
Julien,

die BR 89.0 von Trix ist wegen ihrer Metallausführung recht gut und robust, allerdings etwas schnell. Wenn die immer saubere Räder hat, hat sie auch keine Kontaktprobleme. Am besten, Du legst Dir gleich die Radreinigungsbürste von Minitrix mit zu, damit kannst Du die Lok hinundwieder reinigen.

Die 80 von Fleischmann ist detaillierter, aber auch empfindlicher. Eine Radreinigung ist dort aber auch regelmäßig erforderlich.

Wenn bei den C-Kupplern die Räder sauber gehalten werden und die Weichen eine ordentliche Stromversorgung haben, sind zusätzliche Schleifer nicht erforderlich.

Gruß
Roland
@Udo & Rollo,

Von Trix gibt/gab es vielen BR 89.0. Ich vermute einigen sind besser als die anderen, oder doch nicht?
Wie wäre mit einer neuen Lok aus der Startpackung 11465? Muss ich auf BR 89 Loks aus Startpackungen verzichten, oder sind diesen verbrauchbar für Rangieren?

Ist die 2004 Version 12436 in etwas besser als die älteren Versionen (Außer integrierte Decoder)?

Wegen Gleisverlegung: ein Problem ist das ich fast keinen Weichen mit stromleitendem Herzstück habe (die neuen schon, aber meinen alten nicht). Dann brauche ich vielleicht doch zusätzlichen Imotec Kontakte.

Die Radreinigungsbürste von Minitrix habe ich noch nicht, habe aber schon eine weile nachgedacht; sie steht zunächst auf der Einkaufsliste.

@H-W
Glasmachers muss ich auch mal Probieren...

Gruß,

Julien

Beitrag editiert am 26. 02. 2007 11:23.
Julien,

technisch (Motor, Getriebe) dürfte sich in der BR 89.0 nichts geändert haben, lediglich im Bereich der Räder. Neuere Loks haben brünierte Räder, was aber für die Stromabnahme nicht unbedingt von Vorteil ist. Ich entferne grundsätzlich bei allen Loks die Brünierung auf der Lauffläche der Räder.

Wenn Du ältere Weichen mit großem Abzweigwinkel verwendest, dürfte die Lok auch darüber ohne Probleme fahren. Auf meiner erste Anlage mit 24°-Minitrixweichen hatte ich auch keine Herzstückstromversorgung und trotzdem sind die kleinen Loks ohne Probleme über diese Weichen gefahren.
Weichen mit kleinen Winkeln 10° und kleiner sollten auf jedem Fall eine Herzstückstromversorgung haben, sonst sieht es schlecht mit Stromabnahme kleiner Loks aus.

Gruß
Roland
@Roland,

entfernt sich die Brunierung nicht selbst? Ich dachte das war nur um die Rädern beim Lagern zu konservieren... und einen Beweis der neue Zustand der Lok...

Bissher habe ich nur GFN Gleismaterial verwendet. Also 15° Weichen.

Gruß,

J
@ 9 Julien,

die Brünierung der Räder ist ein Ergebnis der Unzufriedenheit der Modellbahnkunden mit der Optik der Räder und der hohen Spurkränze. In Zeitschriften wurden Anleitungen zur nachträglichen Brünierung der Räder gebracht und darauf verwiesen, wie schön diese Räder danach wirken. Diese Ideen hat die Modellbahnindustrie aufgegriffen und seitdem werden die Räder brüniert. Der Nachteil dieser Brünierung ist allerdings eine schlechtere Stromabnahme, welche bei den schwereren H0-Loks kaum ins Gewicht fällt, aber sich bei kleinen N-Loks doch schon bemerkbar macht.
Die Radreifen der Loks sind aus Materialien, welche einer Konservierung nicht bedürfen.

Auf den neueren Fleischmannweichen dürfte es mit der BR 89.0 keine Probleme geben. Bißchen kritisch sind die Bogenweichen von Fleischmann, da haben aber selbst längere Fahrzeuge Probleme beim Befahren von der Weichenspitze aus.

Gruß
Roland
als gute Rangierlok dieser Klasse kann man die Minitrix R3/3 empfehlen. die Läuft gut und schaut auch optisch gut aus. Die gibts auch in DRG und DB versioenen.

MK
zu #8:
<technisch (Motor, Getriebe) dürfte sich in der BR 89.0 nichts geändert haben, lediglich im Bereich der Räder.>

stimmt nicht ganz. Die neueren Loks (soweit ich weiß zeitgleich geändert mit den brünierten Rädern) haben einen anderen (gekapselten) Motor spendiert bekommen, der ein deutlich besseres Fahrverhalten als bei dem alten zeigt. Zwar ist (wohl aus Platzgründen) immer noch keine Schwungmasse dran, und die Antriebskonstruktion ist auch noch dieselbe, mit Schneckenrad direkt auf der hinteren Achse (ohne Zwischengetriebe, sowie es auch bei der alten T3 schon ist).

Wer sich also eine 89.0 zulegen und damit einigermaßen ordentlich fahren will, sollte also auf jeden Fall eine solche neuere nehmen, auf den ersten Blick erkennbar wie gesagt an den brünierten Rädern. Die Lok aus der Startpackung 12465 wäre für Analogfahrer ok.

Gruß Horst
Noch eine Frage: sind die BR 89.0 von Trix so laut wie die alten T3?

Ich hatte mal eine T3 bekommen, aber könnte es einfach nicht laufen lassen... So laut als wenn einen echter Zug durch den Keller fuhr!

Also sowas möchte ich auf keinen Fall wiedererleben...

Gruß,

J
Lautstärke bei der 89.0:

bei den älteren Ausführungen mit dem alten Motor ist das Fahrgeräusch mit dem der alten T3 so gut wie vergleichbar. Es ist ja auch das selbe Antriebskonzept und derselbe Motor.

Demgegenüber ist das Geräusch bei der neuen Ausführung deutlich angenehmer. Der Motor wird nahezu als lautlos empfunden und bei Vorwärtsfahrt ist auch die Lautstärke insgesamt vergleichsweise gering. Rückwärts (bei meiner Lok jedenfalls) zeigt sich allerdings ein gewisses "dumpfes Schnarren", welches wohl durch die unmittelbare Nähe von Antriebsschnecke und Schiene mit den daraus sich ergebenden Resonanzen herrührt. Aber auch hier kein Vergleich zur alten Ausführung mit dem "laut rasselnden Motor".

Gruß
Horst

Hallo Julien,

warum nicht die BR 80 von GFN, läuft m. M. nach recht ordentlich, oder noch besser die 4achsige Version, die BR 81 - ebenfalls von GFN. Die läuft besser und zieht auch ein wenig mehr.

Gruß Ralf


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