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THEMA: Stromspannung senken

THEMA: Stromspannung senken
Startbeitrag
roman - 16.02.07 16:37
Hallo zusammen,
Frage an die Elektroniker, Elektriker,

Wie mache ich am einfachsten aus 16   Volt  Wechselspannung 12 Volt Wechselspannung
Müsste doch mit   Widerständen gehen, oder???
Danke
Gruß
Roman

Beitrag editiert am 16. 02. 2007 16:53.

Hi Roman,
das kommt drauf an, was Du da dran hängen willst.
Formal gilt U = I * R - das heiß, der Spannungsabfall an einem Widerstand
ist proportional zum fließenden Strom. Außerdem muß der Widerstand die
Leistung P = U * I = U² / R vertragen. Also, was willst Du konkret machen ...

Grüße, Thomas
@1 Hallo exFrager

Ich habe ein Steuerungsteil für Servomotoren das nur max 12 Volt Wechselspannung verträgt.
Damit  ich nicht noch ein extra Netzteil anschließen muß kann ich doch die Lichtspannung die vorhanden ist, für die Beleuchtung von Häusern usw. nutzten. nur muß ich sie senken.
Dachte schon an einen schiebewiederstand wo ich die Spannung einstellen kann.
ich hoffe das ich das halbwegs verständlich geschrieben habe.

Grüsse
Roman
Das geht halt nur bedingt ... und wenn es so einfach wäre, dann würde man
ja gar keine Trafos brauchen und könnte jedes Gerät über eine Widerstand
an die Steckdose anschliessen

Vertragen Deine Servoansteuerungen auch Gleichspannung?
Was für ein Spannungsbereich?

Grüße, Thomas
hallo,
Ich versuche es ganz einfach, würde die Möglichkeit mit so einem schiebewiederstand
bestehen, müsste ja dann nur messen wie hoch die Spannung ist, Gleichstrom habe ich dort wo ich das einsetzten möchte leider nicht zur Verfügung.
Klar kann man kabeln legen aber das möchte ich mir ersparen.

Gruß
Roman
Roman,
ich kann Dir nicht helfen, wenn Du mir meine Frage nicht beantwortest.
"Schiebewiderstand" geht nicht.
Man kann aber aus Wechselstrom Gleichstrom machen ....

Grüße, Thomaa
Im Prinzip geht das über einen Schiebewiderstand, der entweder als Vorwiderstand (wie bei LEDs), oder als "Spannungsteiler" geschaltet ist. Sobald aber nennenswerte Ströme fließen, würde ich das bleiben lassen. Du verschwendest reichlich Leistung, und wenn die nicht ordentlich abgeführt wird, fackelt dir das ganze auch noch ab. Auch hängt die Spannung dann davon ab, wieviel Strom gerade fließt, was ja bei einer Servosteuerung durchaus unterschiedlich sein kann.

Besser einen Trafo mit 12 V kaufen, da hat man auf Dauer mehr davon.

Viele Grüße, Thomas
Hi Roman,
genauso wie du es dir vorstellst, so mit Schiebewiderstand wird es gehen.
Aber wie schon in #1 vom exfrager beiläufig erwähnt wurde, muss die Mathematik stimmen, in diesem Falle sollten die fließenden Ströme bekannt sein.
Zudem müssen sie konstant sein!!
Anderenfalls ändern sich die Spannungsverhältnisse und nichts ist mehr stimmig.

Bedeutet letztlich: weniger Strom -> Spannungsverlust am Widerstand sinkt -> Spannung am Verbraucher steigt .

Aber auch, mehr Strom -> Spannungsabfall am Widerstand steigt -> Spannung am Verbraucher sinkt .

Das sind also fürwahr keine optimalen Verhältnisse, eher suboptimal !!!

Gruß,
Günter
Hallo,
@5
Ich weiss jetzt nicht welche frage ,
habe versucht zu schreiben um was es geht,  und einfach nur um die Spannung zu reduzieren, über Verluste im Milliampere   Bereich geht es da nicht .

Schöne Grüsse
Roman

Beitrag editiert am 16. 02. 2007 19:37.
Hallo
@6
Ja , stelle mir das vor wie bei den LEDs , stelle ein Bilid von der Steuerung für die Servos ein
http://www.millumi.de/component/option,com_virt...rowse/category_id,2/
hätte ich vielleicht schon vorher machen sollen.

Gruß
Roman

Beitrag editiert am 16. 02. 2007 19:50.
Hallo Roman,

wenn ich davon ausgehe, daß Dein Steuergerät auch mit Gleichnung mit einen 1000uF/40V-Elko sieben und anschließend mit einem Spannungsregler 7812 (liefert 12 Volt, max .1A bei entspr. Kühlung) stabilisieren. Am Ausgang des Spannungsreglers nochmal einen 100 nF-Kondensator gegen Masse legen, und das sollte es gewesen sein.
Ist nur ein grobes Patentrezept, da ich die Details Deiner Schaltung nicht kenne.

Grüße und viel Erfolg
Jürgen

Edit: Kostet grob geschätzt ca. 5 Euro.

Beitrag editiert am 16. 02. 2007 19:49.
Hi Roman,
aha, jetzt wissen wir, worum es geht - laut .pdf 9-12V Gleich- oder Wechselspannung.

Die meiner Meinung nach einzig sinnvolle Lösung hat #10 geliefert.

Widerstand funktioniert nicht, da minimal 4V und maximal 7V über den Wider-
stand abfallen müssen - das Verhältnis 7/4 = 1,75 entspricht auch dem Verhältnis
maximaler zu minimaler Strom (Servo schaltet zu Ruhe) oder anders ausgedrückt,
die Schaltung müsste einen höheren Ruhestrom haben, als allein der Servo beim
Schalten braucht - das benötigte Betriebspannungsfenster läßt sich also mit einem
simplen Widerstand NICHT einstellen.  Einweggleichrichtung entfällt ebenfalls.

Grüße, Thomas
Möglich wäre auch mit 6 in Reihe geschalteten Dioden die rd. 4 Volt zuviel zu eliminieren.
H-W
H-W,
bei Beitrieb mit Wechelspannung sind das denn aber schon 12 Dioden, die benötigt werden.
Die Lösung mit dem Spannungsregler ist auch nicht so optimal, da, wie schon erwähnt, die Leistung nicht sonderlich hoch ist und schon ab Strömen von 250 - 300mA bei Nennausgangsspannungspannung ein Kühlkörper dringend nötig ist.
In diesem Fall bei 16VAC Eingangsspannung und Brückengleichrichtung wird der 7812 nach Gleichrichtung mit 22,56V beaufschlagt.
Die Differenz beträgt also dann 10,56V, was bedeutet, das er schon bei einem Strom von 100mA eine Leistung von über einem Watt verbraten muss.
Da wird ihm schon richtig warm ums Herz .......

Da ich nun nicht davon ausgehe, das nur ein einziges Modul angeschlossen werden soll, empfehle ich die Lösung mit einem seperatem Netzteil, so z.B. diese hier:

SNT MW25-12 mit 12V und 2,1A Strom [ 18€ ] oder
SNT MW40-12 mit 12V und 3,5A Strom [ 22€ ]

Gibt es bei www.reichelt.de

Diese Teile lassen sich zwar nicht mit 16VAC betreiben, bieten aber eine saubere Lösung.
Und wenn der Ausgang der Netzteile auch noch in mehrere einzeln abgesicherte Stromkreise unterteilt wird, ist das Optimum erreicht!!

Die Pfriemelei mit den Analogreglern ist antiquiert da uneffektiv und und beim Betreiben von mehreren Modulen zu teuer.

Grüße,
Günter

Separates Netzteil ist sicher die optimale Lösung.

Wie auch immer, ich hab das mit 16VAC -> 12VDC durchexerziert. Funktioniert gut:
http://mypage.bluewin.ch/f_geering/modellbahn/technik/12vdc.htm

Felix
Hallo zusammen,

eine Frage ist immer noch nicht beantwortet, nämlich wie hoch ist der maximale Strombedarf des Steuerungsteils?
Wenn es nur 100 oder 200mA sind, läßt sich auch eine Spannungsreduktion mit zwei antiparallelen Z-Dioden erreichen zu denen dann jeweils eine normale Diode (1N400X) in Reihe geschaltet wird: 4 Bauteile, knapp 1€ Kosten.
Und das ganze dann in Reihe mit dem Steuerungsteil.

Grüße Michael Peters
Hallo Roman , steht in der Anleitung nicht 8-15 Volt Gleich oder Wechselspannung?



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