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THEMA: Arnold 01.5 Schwergang, Licht

THEMA: Arnold 01.5 Schwergang, Licht
Startbeitrag
Peter W. [Gast] - 05.07.03 10:17
Hallo,

ich habe mal die 01.5 von Arnold im Zuge eines Digitalumbaues näher angesehen und glaube zu wissen, wo das Problem liegt:
Die Radschleifer in der Lok sind viel zu grob und habe eine zu grosse Reibungsfläche. Die Räder werden starkt gebremst. Ohne Radschleifer kann ich die Lok bei ausgebauter Schnecke hin- und her schieben wie einen Waggon. Das Getriebe ist sehr leichtgängig. Mit eingebauten Radschleifern blockieren die Räder.
Da wird wohl ein massiverer Umbau fällig.

Ein weiteres Problem habe ich mit dem vorderen Spitzenlicht. Die Lampe ist normal fix mit der Gleisspannung verbunden. Ich habe das nun geändert, mußte aber feststellen, dass die Lichtleiter völlig ineffektiv sind. Die Birne leuchtet überall heraus, nur nicht aus den Lampen.....Zudem wird der Lichtleiter für die unteren beiden Lampen von der Kesselschraube abgedeckt! Es bleibt mir wohl nichts andres übrig als die Lok mit Lichtleiter-Fasern auszustatten oder auf Einzellampen-Beleuchtung umzubauen.

Grüße, Peter W.

Kannst Du das mit den Lichtleiterfasern mal erläutern ?
Wie man sie einbaut, wo es sie gibt usw. ?

Gruß Ulrich
Ich suche selber noch nach einer aktuellen Bezugsquelle. Früher gab es diese in (zwei?) verschiedenen Durchmesern von Herkat.
Verbeitung ähnlich wie starrer Draht, nur dass der Lichtleiter eben aus durchsichtigem Kunststoff ist und statt Elektronen eben Photonen transportiert.

Irgendwo sollte doch hier noch was rum......*kram kram*

Ich habe eben auch Brawa Microbirnen 3 V / 15 mA gekauft. Vielleicht bohre ich die Lampen der Lok von 1,0 auf 1,3 auf und baue eine Einzelbirnenbeleuchtung ein.

Grüße, Peter W.
könnte man da nicht dies feinen, dünnen Lichtleiter von den mal so aktuellen Tischlampen nehmen? An dem Leiterende kommt dann der Lichtaustritt. Oder kann man die Lichtleiter von den Arnold Lichtsignalen nehmen?
H-W
Wenn der Biegeradius kein Problem ist, ich habe kilometerweise Glasfasern über
(Aussendurchmesser ca. 300 µm, innen 150 µm)
Wer braucht, mail genügt
ng
ahag
Gunther,

die Frage ist nur wie bekomme ich das Licht in die 0,15 mm und wie bekomme ich es heraus, so dass es mir 1,0 mm ausleuchtet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kleber - speziell Cyanacrylat - auf einer heissen Glasbirne dauerhaft halten.

Grüße, Peter W.
@Peter W.

Lichtleiter: versuch bei Konrad oder Modellbau Mayerhofer ist auch spezialisiert

http://www.mayerhofer-modellbau.de

Gruss Ricola
hofft, dass er Dir die Erleuchtung gebracht hat
@Peter
Ich baue auf LED`s um. Eine SMD oder (TOP) SIDE bis knapp vor das Substrat mit 0,2 -0,5 mm anbohren, mit Uhu - Hart anfüllen und eine oder mehrere Glasfasern hineinstecken und aushärten lassen. Uhu - Hart hat im ausgehärteten Zustand ~ den gleichen Brechungsindex wie Glas, sodass fast die gesamte Lichtausbeute der LED in die Faser eingekoppelt wird. (meine Elektriker verbinden so schon mal vor Ort Fasern  auf die Schnelle, wenn wieder einmal ein Bagger unsere LWL's abgerissen hat; funktioniert ähnlich wie die Fibrlok Glasfaser-Crimpverbinder). Für Miniaturglühlämphen geht die Verbindung mit kleberbeschichtetem Schrumpfschlauch. Diesen ebenso mit Uhu anfüllen, Lämpchen + Faser mit ev. Füllstück hinein und schrumpfen.
Auf der Lichtaustrittsseite den orig. Lichtleiter an der Gehäuseinnenseite abschneiden, anbohren und Faser ebenfalls einkleben.

@Ricola: Nix Conrad o.dgl.; LWL der KaWe Brugg / Rittmeyer sind optimal

ng
ahag
Gunther,

danke für die Anleitung, sehr interessant. Leider ist in meinen Schultagen die Übung LWL-Spleissen abgesagt und nie wiederholt worden. Da hab ich Nachholbedarf.

Apropos: Gibt es ausser Fohrmann noch eine Quelle für 0,2 mm Bohrer, vorzugsweise im Raum Wien?

Grüße, Peter W.
@Peter
Nö, in .at ist mir keine bekannt; RS und Farnell haben auch nix brauchbares.
GHW in .de hat einen recht günstigen Satz, allerdings nur gewalzt, aber die sollten für Kunstoff ausreichen. Geschliffen = Gewalztx2.
ng
ahag
@Peter W

hier kriegst nen Gratiskatalog mit unzähligen Werkzeugen und Maschienen für Uhrmacher und Goldschmiede. Natürlich mit Bohrer en masse.

http://www.fischer-pforzheim.de/intro.htm

Gruss Ricola


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