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THEMA: Umbaumodelle Spur N...

THEMA: Umbaumodelle Spur N...
Startbeitrag
menotti - 02.02.07 09:26
...oder wie alles begann.

Nachdem ich gestern ohne weitere Erklärungen Umbauten aus meiner Sammlung vorgestellt hatte, dachte ich, dass ordentlich dagegen "gedisst" wird. Offensichtlich sind aber auch Anfänger in diesem Forum wohlgelitten, denn diese Modelle sind tatsächlich meine allerersten Modelle, die ich kürzlich in einem alten Schuhkarton wiederfand.

Ich habe auf der folgenden Seite
http://www.zackenbahn.de/anfaenger-umbauten.htm
noch einmal ein paar Modelle aus meiner Anfängerzeit um 1985 zusammengestellt. Damals war ich im FKN-Freundeskreis N aktiv (AG 3/117 des DMV) - eine Art Selbsthilfeverein der N-Bahner der DDR. Die Jungs haben mich damals unter ihre Fittiche genommen und mir gezeigt, worauf es ankommt beim Modellbau. Unter den damaligen Verhältnissen war es nicht leicht, an ordentliches Werkzeug zu kommen (ich habe Jahre nach Nadelfeilen gesucht), geschweige denn Modellbaufarben. Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und immer nach Alternativen gesucht. Ich glaube, diese Erfahrungen helfen uns auch heute noch beim Modellbau.

Meine ersten Umbaumodelle sind natürlich grässlich, aber ich stehe dazu und hebe sie mir auf. Ich will natürlich nicht "back to the roots", aber will sie zumindest nicht vergessen und in Ehren halten.

Vielleicht lasst ihr auch mal in eure Kisten gucken, was ihr vor Äonen zusammengebaut habt?

Viele Grüße von Thomas
www.zackenbahn.de

PS: Bald wird es wieder ein interessantes Update auf unserer Website geben, wo wir neue Modelle vorstellen werden! Info kommt frei Haus!

> Meine ersten Umbaumodelle sind natürlich grässlich

Also bei V180 & Co. sind die Streben der Stirnfenster Deiner Modelle besser als in der Grossserie. Ich bin am überlegen, beim Brawa-Modell den Kunststoff auszusägen und Drahtstücke einzusetzen.

Grüße, Peter W.
Hallo,

ja da hätte BRAWA sich mal an den alten PIKO Modellen orientieren können.

Piko hatte damals die Fensterstreben schon auf dem Fenstereinsatz erhaben dargestellt.
Die ersten Varianten hatten die Streben noch am Gehäuse.

Wenn man die erhabenen Streben dann farblich absetzt, sieht das viel realistischer aus als diese dicken Balken bei BRAWA.
Wenn man die Streben aber bei B* ändern will, hat aber erst mal mit den sehr gut eingeklebten Führerstand zu tun.

mfg
N-Steffen
Danke für den Hinweis mit dem eingeklebten Fst.!

Beitrag editiert am 02. 02. 2007 13:46.
Hallo Peter W,

zusätzlich zum eingeklebten Führerstand, ist vielleicht auch noch der Fenstereinsatz eingeklebt.
Zum Bearbeiten oder Entfernen der Streben müsste man schon beides ausbauen, mir wäre das aber zu riskant.

mfg
N-Steffen
ich hab mal die Seiten der Stege mit einem Edding geschwärzt, da fallen sie nicht ganz so dick auf. Außerdem hab ich eine Schnittzeichnung der Lok in 1:160 kopirt, zerschnitten und als Innenraumimitation hinter die Fenster geklebt.

http://img401.imageshack.us/my.php?image=img0002ri5.jpg

So gefällt sie mir schin besser.Ich wollte erst die Fenster einzeln einsetzen aber die Eckfenster sind schwierig. Man kann zwar farblosen Nagellack nehmen, wird aber nicht so schön rund.(geht aber gut bei Trabbis ohne Glasfenster).
Viel schlimmer ist der Zu weit runtergezogene Latz, der macht die Lok optisch viel zu schmal.Ich hatte das mal bei Brawa angemerkt, aber das interessiert eh keinen.
Hallo Nasi,

sieht schon sehr gefällig aus, deine Veränderung an den Fenstern der V 180.
Dadurch fällt auch die Materialstärke nicht mehr so auf.

edit:
,,,, hast du dir mal die Beleuchtung dieser Lok näher betrachtet?
BRAWA hat hier prima Vorarbeit geleistet, in Sachen rote Schlußbeleuchtung.
Es sind in den roten Schlußleuchten schon getrennt von den weißen , extra rot durchgefärbte Lichtleiter eingebaut. Diese sind von Werk aus aber silbern gestrichen.
Es dürfte nicht schwer sein hier eine rote LED zu platzieren.
Sieht bestimmt gut aus.

mfg
N-Steffen


Beitrag editiert am 02. 02. 2007 17:30.
hab ich schon mal gemacht. Die Lichtleiter hinter den Lampen abgefeilt und rote smd`s aufgeklebt .Dann auf das Balaststück eine leiterplatte mit zwei Federn und in das dach auch (elektrische Verbindung mit Trennung). Hat dann aber nicht ganz so überzeugt. Bei der 119 ist das besser gelungen, da sie größere Rückleuchten hat. Leider ist das so, daß bei den Loks die Beleuchtung der Gegenseite manchmal kurz flackert.Das sieht dann doof aus, wenn ab und zu die roten vorn aufleuchten.deshalb alles wieder ausgebaut, da das sowieso nur füe den Doppelstockwendezug war, und der auch noch keine Beleuchtung hat.
Aber warmweiße Led´s wurden in alle Brawas eingebaut, das sieht gut aus.

http://img111.imageshack.us/my.php?image=img0015hl4.jpg
Schöne Basteleien Thomas. Da werden Erinnerungen wach .....

Also gleich mal ein paar Kisten hervorgekramt und geschaut was sich noch im meinem Keller befindet. Kurze Vorbemerkung: ich hatte genau wie Thomas mit dem sehr eingeschränktem Piko Angebot zu kämpfen und das große Verlagen nach einer Erweiterung der Modellpalette. Meine Basteleien stammen ca. aus dem Zeitraum '82 bis '84, da war ich so zwischen 15 und 17 .....

Von meiner 41er gibt es leider nur noch Bruchstücke, als Radätze kamen die der BR65 zur Anwendung. Groß war die Auswahl ja auch nicht. Der Rahmen entstand aus Kupferblech im Eigenbau, gesägt, gefeilt, gebohrt, geschnitten .... Ätzen war natürlich noch kein Thema damals. Immerhin hatte das Modell sogar nachgebildete Sandfallrohre vor den Treibachsen. Der Kessel entstand aus einem Filzstift (gelb, wie unschwer zu erkennen). Für die Kesselaufbauten und Führerhaus mußte das Gehäuse der 65 herhalten. Der Tenderaufbau entstand aus Karton.
Hier nun die traurigen Bruchstücke:
http://members.aol.com/LorKaest/temp/BR41_01.JPG
Und ein Foto aus besseren Tagen
http://members.aol.com/LorKaest/temp/BR41_02.jpg

Weiterhin noch vorhanden ist mein Umbau der E94 aus einer russischen E-Lok. Gehäuse wiederum aus Karton. Leider alles etwas zerlegen ....
http://members.aol.com/LorKaest/temp/E94_01.JPG

Relativ komplett aber trotzdem leicht ramponiert ist meine 52.8, gebaut aus dem Fahrwerk einer 55er, die ich zum Glück mal irgendwann auftreiben konnte.
http://members.aol.com/LorKaest/temp/BR52_01.JPG
http://members.aol.com/LorKaest/temp/BR52_02.JPG
Da waren sogar die Lampen auf der Pufferbohle beleuchtet. Hab da 2 Lichtleitkabel bis in den Kessel gezogen. Der entstand diesmal aus einem hellgrünem Filzstift. Für die Kesselaufbauten mußte wieder mal eine 65 sterben ...

Gebaut hatte ich weiterhin noch eine 01.5 aus Radsätzen der TT BR35 sowie eine 52-Kondenstender. Hier wurde eine 118 zum angetriebenem Kondenstender umgebaut. Ach und noch eine E04 unter Verwendung von Getriebeteilen der 65er. Leider ist von diesen drei Modellen nichts mehr vorhanden.

Mann - war man damals kreativ. Das heutige Überangebot an Modellen und Ausstattung unterbindet da so sicher einiges. So hat eben alles zwei Seiten...

Gruß
Lorenz
Hallo,

einigen vielleicht schon bekannt, aber weil es gut in diesen Thread passt, hier eine kleine Auswahl meiner Umbaumodelle.

gesuperte Roco BR 043 links neben Trix 044
http://img272.imageshack.us/my.php?image=0447qp.png

gesuperte Trix 03.10 mit neu gestalteter Front
http://img88.imageshack.us/my.php?image=0310t5wv.jpg

rechts neben der Brawa 216 eine alte von Trix, u.a. mit bündig verglasten Fenstern
http://img461.imageshack.us/my.php?image=2160gj.jpg

eine meiner bekanntesten Umbauten, vom GFN 614 zum 624 und 634
http://img119.imageshack.us/my.php?image=634roh2rh.jpg

gerade fertig geworden ist eine verfeinerte Rivarossi BR 10, Bilder folgen demnächst hier!
Gruß
Gabriel
BITTE VERWENDET NUR DEN UNTERSTEN LINK : >>Direct link to image<<
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=198922


Beitrag editiert am 02. 02. 2007 20:45.
Hi!

Na dann will ich auch mal meine Erstlingswerke zeigen

3 Freelance-Modelle (vor ca. 20 Jahren entstanden).
http://img167.imageshack.us/img167/8545/imag0005zd6.jpg
Die Beschriftung ist Letraset und die Schilder an den Tankwagen habe ich aus einem Arnold-Katalog ausgeschnitten. Die Tanker sind aus Atlas/Roco-Modellen nach US-Vorbild entstanden. Der "NCI" ist gekürzt und die Achsen stammen von einer Arnold Lore. Der Flachwagen hat die Drehgestelle dieses Tankers bekommen und ist ein Lbs von GFN, beidem ich die Streben durch eine Kunststoffplatte mit Holzmaserung ersetzt habe. Die Altbaupuffer stammen vn einem Lima Silowagen.

Und der auch von Christan realisierte "Schuler-Schrott". Beschriftet mit Letraset (deshalb stimmt die Schrifttype nicht) und einem 5Null-Pinsel:
http://img167.imageshack.us/img167/7856/imag0008bh0.jpg  

Ich hoffe, dass das auch anderen Mut macht ihre Werke zu zeigen!

Gruss
Lavamat

Beitrag editiert am 03. 02. 2007 18:59.
Und hier wieder Einer mit Mut ,

http://img65.imageshack.us/img65/8275/edk502yq1.jpg

oder: http://666kb.com/i/alj2lh3stx9liv09n.jpg
Der Kran entstand in Pappbauweise nach einer H0-Bauanleitung im Modelleisenbahner, der Beiwagen ist ein Umbau eines 2achsigen Fleischmann-Containerwagens.

Gruß
Peter E.

edit: 2. Link

Beitrag editiert am 03. 02. 2007 22:58.
@12
hallo Peter,
dein Link auf das Bild funktioniert nicht, du hast wohl einen von den faulen Servern von imageshack erwischt. Das Problem ist aber nicht neu...
Lösung: in der Hoffnung einen anderen Server zu erwischen nochmal hochladen und neu verlinken.

Gruß,
Roger

ps: der andere bekannte Faule ist der img220...
>> @12
hallo Peter,
dein Link auf das Bild funktioniert nicht ... <<

Bei mir geht der Link ohne Probleme. Das Bild ist ohne Wartezeit sofort da.

Viele Grüße - Udo
hallo Udo,
ja, bei manchen geht es und bei anderen nicht (bei mir jetzt halt nicht) - das ist genau das typische Symptom!
Der Browser macht noch ne Seite auf und dann läd er sich nen Wolf.

Gruß,
Roger

jep, der 2.Link geht...
der Kran schaut mit dem Führerhaus ja recht futuristisch aus! *gg*

Beitrag editiert am 03. 02. 2007 23:04.
>> jep, der 2.Link geht... <<

Der Verein ist eh der bessere, weil da nicht soviel Mist (Spyware) mit mit geladen wird.

Viele Grüße - Udo
Ich möchte auch mal einige meiner Erstlingswerke vorstellen. Allerdings existiert meine 1970 gebaute 01.5 nicht mehr, da sie sich nicht bewährt hatte. Aus den Teilen entstand dann als zweite Lok diese:

http://666kb.com/i/alk18mjhmllugpu0z.jpg

Die 78 entstand aus Teilen der BR 65 und der Rest wurde selbst gebaut und mit Nitrofarbe lackiert. Ende der 70er Jahre waren noch einige Dampflokomotiven im "Programm":

http://666kb.com/i/alk1c51ly19bmbzur.jpg

Die BR 74 und BR sä 94 entstanden aus Teilen der Piko BR 55, die BR 89 (sä VT Bauart 1920) entstand aus einer teuer auf der Modellbahnbörse erstandenen Arnold BR 80. Danach setzte bei mir auch der Traktionswechsel ein. Mich begeisterten die E 94 und BR 250, also mussten die her:

http://666kb.com/i/alk1g693eq9qx9hz7.jpg

Bei der E 94 musste nun schon viel selbst gemacht, hier wurden auch erstmalig Teile aus Giesharz gegossen. Die Drehgestellblenden wurden aus Tenderrahmen der BR 55 gebaut. Die BR 250 wurde sogar mit einer Bauanleitung im Modelleisenbahner vorgestellt. Nach dem Bau dieser zwei Elloks viel mir natürlich nun auf, dass die 118er überhaupt nicht mehr dazu passten. Also mussten die gestreckt werden. Das Ergebnis sah dann so aus:

http://666kb.com/i/alk1ki1cxt1itcuv7.jpg

Natürlich musste auch noch eine 110er her, auch ging das strecken der 118er munter weiter:

http://666kb.com/i/alk1n3h68ohdczj9f.jpg

Für den Schnellzugverkehr nach Berlin wurde natürlich auch noch eine Lok benötigt, welche dann im Verein für das große NOHAB-sterben sorgte, da sie oft nachgebaut wurde:

http://666kb.com/i/alk1q8dtabk72aiwz.jpg

Aber absolut geschockt waren vor allem die H0-Bahner, als ich 1985 auf Modellbahnausstellungen in Dresden und Berlin dieses Fahrzeug dann auch noch fahren ließ:

http://666kb.com/i/alk1ttjz95imqiudf.jpg

Gruß Roland
@rollo

deine 250er gabs ja mal im Modelleisenbahner zu bewundern hier das Bild dazu:

http://img409.imageshack.us/img409/1156/ellok250pn8.jpg

der Wagen dahinter war aber wohl nicht aus sozialistischer Produktion

Stefan T.

Beitrag editiert am 04. 02. 2007 22:52.
Stefan,

das war genau meine Lok, und zwar in Berlin auf einer Ausstellung. Da sind die Redakteure vom Modelleisenbahner gekommen und haben eine N-Anlage eines berliner Modellbahners fotografiert und haben, ohne mich zu fragen, einfach Modelle von meiner Anlage genommen und dort fotografiert. In diesem Beitrag müsste auch noch meine 106 zu sehen sein.

Gruß
Roland
Die besagte Ausgabe habe ich auch noch in einem Umzugskarton zu
liegen, dort ist die BR106 sogar mit auf der Titelseite, wenn ich mich
recht erinnere. Der SKL ist (hoffentlich erzähle ich nichts Falsches)
auch irgendwo mit auf den Bildern in dieser Ausgabe.

Auf der Anlage war auch eine BR243 mit einem Städteexpress unterwegs
(die Ausstellung war übrigens im Berliner 'Prater' in der
Kastanienallee), und ein Tatra KT4D drehte nebst einem Rekowagenzug
auf der Tramlinie ihre Runden.
Da wir mit unserer Schul-Modellbahn-AG damals ebenfalls dort
ausstellten (es muß so vor 20 Jahren gewesen sein, etwa 1987),
und ich als Teenie dort täglich herumrannte, durfte ich an der damals
beeindruckenden Anlage irgendwann auch mal die Regler bedienen.

Alles waren aus der Not geborene Eigen- oder Umbaumodelle. Auch die
Stadtbahner der Berliner-S-Bahn waren Eigenbaumodelle. Von diesen gab
es allerdings eine richtige Kleinserie

Viele Grüße aus Berlin, Frank.

Beitrag editiert am 05. 02. 2007 00:03.
Einfach stak eure selbstgebauten Modelle *Respekt*
Ich möchte nicht als arogant verschrien werden und mir nicht den Unmut der " kreativen " Modellbahnbauer zuziehen, aber manche Bauten von Modellen sind ja recht schrecklich. Es ist sicherlich richtig, dass so manches Modell nicht wunschgemäss zu bekommen ist und man somit zum Selbstbau dendiert, aber so?

Na gut, ist ja nur meine persönliche Meinung, wenn es jetzt auch Proteste hagelt, trotzdem Grüsse aus Schwalmtal < Früher Düsseldorf >

Macke
@ mac (Nr. 22):

Richtig, diese Modelle sind schrecklich, aber darum geht es ja gerade (siehe janz weit oben), dass ich anfing, meine allerersten Umbaumodelle vorzustellen. So wie andere vielleicht Fotos aus ihrer Jugend vorzeigen (Vokuhila, Netzhemden etc.), so zeigen wir Modelle, mit denen unsere "Modellbauerkarriere" begann.

Viele Grüße,
Menotti
@mac

zu DDR-Zeiten gab es leider nicht mal die zum Selbstbau notwendigen Materialien im Laden zu kaufen. Wenn ich das richtig verstanden hab ist die 250 aus einem Kunststofflineal gefeilt worden.
Heute gibt es da alle Möglichkeiten, die Leute sind nur zu faul geworden.

Ein paar meiner Modelle:
http://img161.imageshack.us/img161/6392/modelleax1.jpg
Unter diesem Topic wurden ja schon tolle interessante Um- und Selbstbauten vorgestellt.
Möchte daher die Gelegenheit nutzen, meine beiden letzten Projekte denjenigen vorzustellen, die meine beiden Modelle noch nicht kennen:

http://www.zackenbahn.de/e_21_0_modell_henschen.htm

http://i112.photobucket.com/albums/n170/Poetrandy/ET91.jpg

http://i112.photobucket.com/albums/n170/Poetrandy/ET91-3.jpg

http://i112.photobucket.com/albums/n170/Poetrandy/ET91-1.jpg

Viele Grüsse
Frank


Beitrag editiert am 05. 02. 2007 08:57.
Hallo,

@mac, also Stefan hat ja eigentlich schon alles gesagt, man sollte auch mal die Bedingungen der damaligen Verhältnisse bei uns in der damaligen DDR beachten.

Auch da gab es wahre Künstler die selbst vor Jahrzenten eine exelent laufende und optisch erstklassige BR 18 201gebaut haben, in N natürlich.
Man sollte hier nicht die Leute entmutigen die es "wagen" ihre Umbaumodelle vorzustellen.
Diese Umbauten hatten damals einen viel höheren Stellenwert als wenn man dies heute mit allen verfügbaren Mitteln tut.
Das ganze modellbahnerische Schaffen lässt sich sehr gut im "Modelleisenbahner" nachlesen. Am Besten von 1952 an. Danach weißt du mehr darüber.
Die Hefte gab es aber auch nicht für jeden, soviel Papier und Druckkapazitäten hatten wir nicht zu jeder Zeit.
mfg
N-Steffen
mac:

StefanT hat schon Recht. In der DDR z.B. gab es für die privaten
Modellbahner irgendwie Nichts für den Eigenbau Brauchbares:
Keine Werkzeuge, keine Rohmaterialien, keine passenden Farben...

Wenn man da nicht gerade von Beruf beispielsweise Uhrmacher o.ä. war,
sah es halt schlecht aus in Sachen Feinwerktechnik. Unter besagten
Umständen brauchbaren Eigen- oder Umbaumodelle aus dem Boden zu
stampfen war schwierig.

Ich habe in der DDR selbst einige Modelle gebaut, u.a sind ein
SKL Schöneweide, eine Köf und ein ET/EB 165 in H0, sowie ein KT4D in
TT, und zwei Gehäuse (ET167 und BR 106) ebenfalls in TT aus den
verschiedensten Werkstoffen entstanden.
Leider habe ich keine Bilder mehr aus dieser Zeit.

Zeichenkarton, die dicken ätzenden Nitrolacke, Suralin, Draht,
Pertinaxplatten, gefeilte Fenster aus Hüllen von Audiokassetten (und
die Improvisationskunst) waren 'der Stoff aus dem die Träume sind'

Steffen:

Die 18 201 in 1:160 von Wolfgang Köhler, und auch die BR 132...
Viele Leute haben damals Bauklötze gestaunt, auch mir ging es nicht in
den Kopf, wie er diese Bauwerke mit den Mitteln sterblicher DDR-Bürger
geschaffen hat. Neute noch ein Hut ab dafür...

Und die Bezugsmöglichkeiten des Modelleisenbahners:
Wir bekamen für unser 1600 Einwohner zählendes Dorf ganze zwei
Abonements zur Verfügung. Diese beiden waren an die üblichen Leute
vergeben.
Ein Abo konnte man (theoretisch) nur bekommen, wenn jemand
in Dorf eines abgibt. Das war in der Praxis niemals der Fall, und wenn
jemals durch z.B. einen Todesfall eine solche Situation entstanden
wäre, dann hätte ein Weiterer der üblichen bevorteilten Garde das Abo
bekommen.

In Berlin Pankow am Bahnhofskiosk habe ich dann ab und an Glück
gehabt. So 2-3x im Jahr, man mußte wirklich zur rechten Zeit am
rechten Ort sein, denn die (einmal im Monat) morgens angelieferten
Hefte, es war ja immer nur ein dünner Stapel, waren in aller Regel
Mittags ausverkauft. Und die Berliner hatten es da ja noch gut. Ich
möchte nicht wissen wie es im 'Umland' gewesen ist...

Gruß, Frank.



Beitrag editiert am 05. 02. 2007 10:54.
Hallo,

Die Produkte muss man ja mit dem vergleichen, was zur damaligen Zeit üblich war. Auch im Westen war Anfang der 70er-Jahre die Anzahl der erhältlichen Fahrzeuge noch nicht so groß, und auch die Detaillierung war noch nicht so besonders.

Wenn man nicht in einer großen Stadt wohnte, war der Zugang zu den Bezugsquellen nicht gerade einfach. Mangels Internet war auch das Wissen über mögliche Bezugsquellen meist unzureichend.

Und dann kommt noch die persönliche Entwicklung des Modellbauers. Zuerst ist der Wunsch, das Können kommt erst mit der Übung.

Als ich als Jugendlicher meine ersten Modelle baute, hatte ich keine Zeichnungen, sondern nur Fotos. Dementsprechend stimmten auch keine Maße, aber mir und vielen anderen gefielen die Modelle. Erst später hatte ich Bücher mit Zeichnungen, und dann wurden die Modelle maßhaltiger.

Viele Grüße,   Alfred
ich hab einfach alle Verwandten gebeten ein Abo zu beantragen. Hat auch nicht viel genutzt.
Allerdings hatte ich dann 1990 kurzzeitig 3 Zeitungen/Monat im Kasten
Als handwerklich normal begabter Modellbauer, ohne Beziehungen zu Material und speziellem Werkzeug  konnte man in der DDR nun mal nur das bauen, was wir bisher gezeigt haben.
Es gab aber auch einen Mann, welcher als Feinmechaniker an das entsprechende Material und die erforderlichen Werkzeuge kam.
Er hat Modelle geschaffen, die es so heute noch nicht in H0 und auch nivht in N gibt. Ich hoffe, das Bild kann eine seiner Loks gut genug wieder geben:

http://666kb.com/i/alko4jfr86gwxn5gh.jpg

Er hat selbst die Räder angefertigt, was man spätestens dann feststellen wird, wenn man mal die Kurbelzapfen mit Modellen der Serienhersteller vergleicht. Das natürlich der Führerstand vollständig mit Handrädern und Manometern ausgestattet ist, dürfte klar sein. Auch eine Kurzkupplung zwischen Lok und Tender ist natürlich vorhanden.
Das Modell entstand etwa 1988/89, also kurz vor dem Fall der Mauer.
Erbauer ist der leider viel zu früh verstorbene Wolfgang Köhler aus Dresden.

Ich habe der Lok lediglich neue Messing-Lokschilder spendiert.

Gruß
Roland
Sehr beeindruckend Roland......
Ging mir eben ein klein wenig wie beim Betrachten der Bilder seiner Modelle damals im Modelleisenbahner.  Weiß jemand wo es eventuell noch andere Bilder seiner Modelle gibt? Die Qualität der publizierten Bilder damals war ja nicht so sonderlich. Wobei das wenige schon ausreichte, um einen erfürchtig werden zu lassen ....
Gruß
Lorenz
Der Mann war ein Künstler !
Aber auch Deine Modelle Roland haben mich immer wieder begeistert ,und die Bilder Deines BW`s im me schaue ich mir heute noch gerne an.
Hier mal zwei meiner Umbauten. Sind nicht so alt, aber auch nicht perfekt.
Ich hab versucht die 118 zu verlängern in dem ich ein fahrgestell von Roco

http://www.directupload.net/file/d/964/4m473cE7_jpg.htm

b.z.w. von Minitrix
http://www.directupload.net/file/d/964/5T2IQ4H4_jpg.htm

untergebaut habe (sind immer noch zu kurz, fallen aber im Vergleich mit Brawa gar nicht so auf.

Lackiertechnisch war ich da auch noch nicht so weit.
@
An alle,deren Stolz ich da verletzt habe.

Natürlich habe ich selbst einmal meine Jugend in Berlin NO 55 < Prenlauer Berg > verbracht, und neidvoll eine MOBA HO von meinem Freund bestaunt. Ich hatte doch zu dieser Zeit keine Ahnung vom Selbstbau der Spur N oder des Gleichen.
Jetzt wo ich den Sammlerwahnsinn hinter mir habe < 280 Dampfer,800 Waggons, etliche Marx Autos, hunderte Preiserlein und und und....>, werde ich mir nur noch Modelle zulegen, welche ich unbedingt benötige. Dazu gehören auch solche Modelle, welche Du Stefan-T. gebaut hast. ( Werde Dich auch per E-Mail kontaktieren )

Gruss  Macke
Moin,
hat hier einer beim durchsuchen seiner Kiste noch was entdeckt?

http://cgi.ebay.de/Diesellok-110-104-7-DR-Piko-...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Jörg
@25

Erstlingswerke, Frank, Erstlingswerke !    

@Rollo

Meinen Respekt, Roland. Ich habe mich erst in letzer Zeit an LokUMbauten gewagt. Von kompletten Selbstbauten ganz zu schweigen. Sowas ist derzeit erst in Teilebeschaffung/Planung...

Bewundernde Grüße
Lavamat
Hallo
Mein erstes Eigenbauwerk habe ich heute auch noch, damals etwa 10 Jahre alt.
Auslöser war ein Urlaub in Quedlinburg/Harz und für die Modellbahn ist ein typisches Fachwerkhaus nun als Erinnerung geblieben.
Improvisieren sowie Selbstbau war ja die Überlebenskunst in vielen Bereichen.Trotz der Mangelwirtschaft machte das Hobby Freude, man hatte nicht solche Ansprüche wie heute und ewiger Konsum ist auf die Dauer auch nicht alles.
Das Stellwerk Kraftsdorf an der Strecke Erfurt-Gera ist schon ein neuerer Selbstbau. Im Zeitalter von ESTW ist dieses  Vorbild wie manch andere Bausubstanz leider verschwunden.

Gruß Marko

http://img409.imageshack.us/img409/3885/modelleic5.jpg
Hallo,
hier meine Werke aus einem alten Beitrag.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....;sb2=&sb3=n-mike

mfg mike
Im ebay ist eine der BR 132 aufgetaucht, welche damals im Verein auf Grundlage meiner 132 ( @17) entstanden ist.
Die Schrift auf der Verpackung kommt mir auch sehr bekannt vor.

http://cgi.ebay.de/Piko-N-Taiga-Trommel-sucht-B...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Gruß
Roland
neben meinen recht neuen Eigenbauten hab ich in meiner Bastelkiste auch noch ältere Umbaumonster gefunden:

Mehrere zersägte Piko 65er als Schlepptenderdampflok ähnlich einer 41:
http://img130.imageshack.us/img130/3078/monster1kr6.jpg

eine Piko V180 mit Westgehäuse einer V200:
http://img65.imageshack.us/img65/2548/monster2jq7.jpg

einen anderen Moter hat sie später auch mal bekommen:
http://img254.imageshack.us/img254/8987/monster21ck7.jpg

Stefan T.
Hallo,

wie in @9 versprochen, hier nun ein Bild meiner umgebauten Rivarossi BR 10, die übrigens noch mit dem Originalmotor recht gut und leise läuft!
U.a. wurden die Steuerung und Bremsanlage, sowie die Nachlaufachse und der Lok-Tenderabstand komplett überarbeitet, ebenso die Kesselarmaturen.

http://img93.imageshack.us/my.php?image=rivbr10uc8.jpg

Gruß
Gabriel
@39,

eine kleine Anmerkung zur Elektrik: Der keramische Kondensator gehört an die Motorkontakte, also hinter die Drosseln und nicht davor.

Grüße, Peter W.
Hallo,
Meine ÖBB 78.604 entstand auf einem Fahrwerk der Fleischmann 78.
Der Aufbau ist komplett neu aus Messing, auch die Zylinderpartie mit Kreuzkopfführung, Schwinge und Andeutung der Lenz-Ventilsteuerung ist neu.

Bild in http://www.modellbahngalerie.de  im Album Alfred Wittmann/Fahrzeuge.

Grüße,  Alfred
@40

Fein, fein!
Sag' mal Gabriel, der Antrieb ist noch original? Ich bin mit meiner 10er nicht zufrieden und habe schon überlegt, eine Arnold 01 drunter zu setzen...

Vor- und Nachläufer hast du neue Achsen spendiert, oder? Welche?
Die Steuerung des 3. Zylinders ist Eigenbau? Ich hatte schon überlegt Ätzteile für die 10er machen zu lassen, es fehlen mir aber noch Zeichnungen dazu (Arnold fehlt die ja auch!).

Fragen über Fragen..
hat
Lavamat
@43
Hallo Lavamat,

mit dem Antrieb habe ich offenbar Glück gehabt, ist warscheinlich eine Lok aus der letzten Serie. Mit meinem elektr. Fahrpult läuft sie wirklich gut! Gilt übrigens auch für eine alte Rivarr. V60!  Und ich bin wirklich von Fh-Motoren verwöhnt, welche ich in sehr vielen Fahrzeugen verbaut habe.
Bei SB - Modellbau gibt es aber auch für die Rivarr. BR10 einen Fh-Umbausatz, welchen ich einbauen würde, sollte der Motor mal aufgeben, denn das Getriebe ist ganz ok, schön leise.

Für die  Nachlaufachse habe ich einen Vorlaufradsatz von einer Trix BR41 verwendet, die vorderen sind noch Original, da kaum sichtbar.
Für die Steuerung 3. Zyl. habe ich Teile aus meiner "ergiebigen" Ersatzteilkiste gefunden.

Gruß
Gabriel
@44

Danke für die Info. Den SB-Umbausatz kannte ich noch nicht. Mal sehen, vielleicht kriege ich ja meine auch so zum Laufen.
An der RR gefällt mir (gegenüber der Ar) vorallem die geschlossene Schürze!
Und so wie du sie hergerichtet hast, kann man sie wirklich anschauen. Das macht Mut!
hallo an alle,
es ist wunderbar eure verschiedenen seiten anzuschauen, tolle bilder, wunderbare loks.
all das macht mut wieder selbst zu basteln. ich baue gerade eine ersteigerte piko diesellok um.ich schenke ihr eine frontbeleuchtung und rote rücklichter.
weiterhin viel erfolg beim umbau.

gruß
rainer


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