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THEMA: Förderschnecke mit Funktion

THEMA: Förderschnecke mit Funktion
Startbeitrag
Andreas71 - 19.01.07 21:55
Hallo,

möchte mir eine Förderschnecke für ein Industiegebiet bzw Verladeeinrichtung bauen.
hat jemand so etwas schon mal gebaut .
Wer kann mir Tips geben oder eventuell bei der Anfertigung behilflich sein.

Danke

Gruß
Andreas

Hi Andreas,

da sind wir schon zwei im Bunde, ich bin ebenfalls auf der Suche nach einer Förderschnecke.

Bin gespannt auf die Antworten hierzu.

Gruss
Joe
hab ich schonmla gebaut: selbergefräst aus Acrylglasstange. funktionierte einwandfrei. aber ein fertiges Bauteil wäre von vorteil.

MK
Hallo MK

Fertig teil ist schon eine tolle Sache aber ich glaube nicht das man soetwas bekommt.Deshalb ist ein Selbstanfertigung wahrscheinlich die bessere Wahl .Aber man muß erst mal wissen wie.
Hoffe auf Vorschläge.

Gruß
Andreas
Es fehlen noch Infos. Soll es ein "sichbares" Teil werden, oder im Untergrund funktionieren? Welche Fördermenge und welches Fördergut soll geschafft werden?
Rein technisch würde ich einen Holzbohrer als Schnecke versuchen. Da hat man eine breite Auswahl an Steigungen und Durchmessern. Dazu ein passendes Rohr und ein Zahnrad aufgelötet, Getriebemotor dran und fast fertig.Mal so als Anregung.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

es soll ein unsichtbares Teil werden .Fördermenge ?
Es soll selbstentladewagen beladen werden .
dei Förderschnecke soll das Gut von der unteren Ebene nach oben befördern und ca 10 cm höhenunterschied überwinden
das erst mal so in den Raum gestellt

gruß andreas
Holzbohrer ist ein gutes Stichwort. Da gibt es eine spezielle Ausführung, die Schlangenbohrer:
http://www.akkubohrmaschinen.de/images/bohrer_schlange.jpg
Die haben ein besseres Spanförderverhalten, d. h., sie können mehr Späne fördern als normale Holzbohrer.

So ein Bohrer, in einem Rohr möglichst spielfrei geführt, sollte körniges Material doch gut transportieren.
In dem Rohr müsste seitlich eine Einfüllöffnung für das Fördergut sein, das dann am oberen Ende wieder aus tritt. Am unteren Ende ragt der Bohrerschaft für die  Verbindung mit den Antrieb heraus.

Viele Grüße - Udo

Beitrag editiert am 20. 01. 2007 18:50.
Hm, als Schlosser der solche Dinger in echt reparieren muß, kann ich mir nicht vorstellen,
dass die steile Steigung eines Bohrers kleines körniges Material hochfördern kann.
Oder der Bohrer muß mit sehr hoher Drehzahl laufen. Ansonsten wird das Material in den
zu steilen Wendeln wieder abrutschen.
Ich würde folgendes versuchen:
Mit einem Locher aus steifer Pappe einige Scheiben stanzen.
Diese mittig mit einer Lochzange zu einer Art Unterlegscheibe machen.
Dann ein Schnitt von der Mitte gerade nach außen.
Diese Scheiben dann auf ein passenden Messingstab aufziehen.
Am Schnitt etwas auseinanderziehen und mit Sek.-Kleber fixieren.
Dann die nächste Scheibe daran anstossen lassen usw.
Das sollte eine breite Schnecke mit wenig Steigung entstehen lassen.
Diese dann noch in einem passenden Rohr einbringen, Fertig.

mfG, AlfredB.
Fischertechnik hat eine solches Schneckenelement, wobei es auch verlängerbar ist. Man kann das Ganze an einen Motor koppeln, den man noch dazu bekommt. Wenn man das umspritzt, kann man das damit sicher gut machen.

Grüße

Firefox
Hallo,
also für die üblichen Verhältnisse eines Hobbybastlers gehe ich davon aus dass eine Förderbandlösung weniger problematisch wird.
Außerdem dürfte sie bei variablem (und vor allem gut rollendem...) Fördergut flexibler sein.

Gruß,
Roger
Hallo ,
da ist ja schon eine Menge gesagt Bzw gesagt worden.die beschreibung von Alfred hört sich ganz gut an wer ich mal ausprobieren aber bin noch gespannt ob es noch mehr ideen auftauchen.

gruß
Andreas
Hm, einen hab ich noch.... Du könntest es auch mit einer Spanplattenschraube (Spax)
versuchen. Die haben auch eine geeignete Steigung. Allerdings ist bei 4x70 (Gewindelänge)
wohl Ende.

Nochmal Hm... Versuch es doch mal mit dem bekannten Fimo Zeugs.
- eine lange Wurst grob vorrollen
- dann ein dünnen Messingstab als Achse eindrücken
- zwischen 2 Brettchen das ganze zu einem glatten Stab rollen
- ein Vierkanntmessing in dem gewünschten Steigungswinkel aufdrücken   -/-------
- langsam und mit gleichmäsigem Druck nach vorne rollen und dabei die Rille eindrücken
- im Backofen aushärten lassen, Fertig.

mfG, AlfredB.

Beitrag editiert am 21. 01. 2007 06:12.
guten morgen!

zu # 11:
ich kenne besagtes Material nicht, aber es klingt so als wenn sich die Wendel dann auch mit einem Radischneider (Rettichschneider) erstellen läßt.
Wendel in das Material schneiden, Welle einstecken, Wendel auseinanderziehen, backen

@Andreas #10:
andere Idee? bitte:
mit Druckluft! mit Thomaspumpe (nennt man meines Wissens so, ein im spitzen Winkel in die Leitung mündendes Ansaugrohr) ansaugen und oben in einen weiten Trichter mit luftdurchlässiger Abdeckung (z.B. Stoff) blasen.

Roger
Genau so einen Bohrer meine ich. Bei einem Anstellwinkel von max. 45 Grad, müsste der so ziemlich alles ausser Wasser fördern.
Es gibt auch noch Steinbohrer mit Wendel. Die haben eine etwas kleiner Steigung.
Der Vorteil eines Bohrers ist das exakte Maß gegenüber den anderen genannen Lösungen.
Es findet sich immer ein passendes Rohr dazu.

Jürgen H.
Fimo ist so 'ne Art Knetmasse, gibt es in der Hobby-Abt. im Baumarkt.
Hallo,
ich bin einmal wieder mit den Funktionsmodellen beschäftigt
hat jemand damit bereits Erfahrungen gesammelt?:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nochmal Hm... Versuch es doch mal mit dem bekannten Fimo Zeugs.
- eine lange Wurst grob vorrollen
- dann ein dünnen Messingstab als Achse eindrücken
- zwischen 2 Brettchen das ganze zu einem glatten Stab rollen
- ein Vierkanntmessing in dem gewünschten Steigungswinkel aufdrücken   -/-------
- langsam und mit gleichmäsigem Druck nach vorne rollen und dabei die Rille eindrücken
- im Backofen aushärten lassen, Fertig.



ich habe mich auch schon mit Andi bezüglich einer 3D-Konstruktion und einer Shapeway-Lösung in Verbindung gesetzt.
Oder hat hier jemand eine weitere Lösungsmöglichkeit?
Neugierige Grüße
Günter
Wenn Du Interesse hast, einfach mal dort anrufen. Ist ein sehr netter Herr.

http://www.fotos.mbz-modellbahnzubehoer.de/1_2/pages/10298%20Ruebenverladung.htm

Gruß Jens
Meiner Meinung nach sollte ein Steinbohrer ausreichend sein, der läuft normal auch rel. langsam und fördert das Bohrmehl nach oben.
Hoi FreuNde,

mit einem normalen Bohrer geht das gar nicht - natürlich werden beim normalen Bohren die Späne abtransportiert, aber nur weil UNTER DRUCK ständig was nach gedrückt wird.

Ein kleiner Test mit einem normalen Bohrer und Gleisschotter ergab, das absolut nichts nach oben gefördert wird sondern alles wieder runterrutscht, wie Alfred schon schrieb.

Klar ist ja auch noch nicht, ob senkrecht oder in einem Winkel nach oben gefördert werden soll - was bei der Konstruktion/Form der Schnecke entscheidend ist.

Wickelt mal ein Blatt Papier stramm ein paar mal um einen Bohrer, verklebt die Enden des Papiers und "taucht" mal die Konschtruktion in z.B. Gleisschotter - da kann man drehen wie wild, da kommt nix

Wenn es nur ein bisschen schräg in einem WInkel geht, kann man mit der FörderBAND - Technik arbeiten, bei Senkrecht fällt mir sonst, ausser einer Schnecke, nichts mehr ein.

Ansonsten kann man mit einer "Pumpe" und einem Stück Schlauch auch "saugen"

Doei
Trixi
________ ________     _<>__<>_
|_ www.i-robots.eu   _|__|------|-----|,,,,,,,,,._
-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo
Servus,

wie wär's mit Gipskartondübeln, aka Schneckendübel. Da aus Kunststoff sogar in der Länge stückelbar.

Gruß
Derk
Hallo,
vielleicht ist es hilfreich sich die Schnecken mal im Original anzusehen. Um eine Ahnung zu bekommen welche Steigung die haben sollten.

https://www.google.de/search?q=f%C3%B6rderschne...&ved=0CAYQ_AUoAQ

Erstaunlicherweise sind die meisten nicht symmetrisch.

Grüße
Micha
Hallo
vielleicht hilfts
stichwort Rettichschneider,- ist ca 10-14cm lang und bei Haushaltswaren zu bekommen
hat vor allem eine schaufelbreite von fast 1cm,- da verkelmmt kaum was

mfg
nora
Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

hat vor allem eine schaufelbreite von fast 1cm,- da verklemmt kaum was



das wären in Realität 1,6m x 2 = 3,2m Durchmesser !!!
So eine Förderschnecke habe ich noch nicht gesehen.
Ich habe mir zum Testen einen Holzbohrer mit 9mm Durchmesser bestellt und werde berichten. Ansonsten werde ich Freunde für eine Konstruktion einer geeigneten Schnecke anfragen. Mal sehen, irgendetwas wird funktionieren.

Viele Grüße aus Nds
Günter
Hallo,

Hinweise zur Dimensionierung bei M 1:1 finden sich hier:
http://www.fml.mw.tum.de/fml/index.php?Set_ID=3...30-302D-324442302D34

Es grüßt RainerNRW
Hallo Günter / gosswald #15 / #22,

mir gehen hier im Thread immer noch ein paar Infos von Dir ab:
- Was soll gefördert werden?
- soll das "modellmäßig" aussehen/ablaufen oder soll das Fördergut irgendwie "von unten nach oben"
- Geräuschentwicklung egal oder "fast unhörbar"?
- Wieviel Platz steht für die Förderanlage zur Verfügung?
- Muss es unbedingt eine Förderschnecke sein?
- Förderhöhe/Einbausituation?

Eine Alternative könnte ein Doppelrohr mit einem "Kugelseil" sein, also viele Kugeln auf einer Endlos-Schnur, die durch ein Rohr nach oben läuft und dabei (feinkörniges) Fördergut mitnimmt und nach dem Umlenken durch ein zweites Rohr wieder nach unten geführt wird. Eine eigentliche Umlenkung unten gibt es so nicht. Das "Kugelseil" liegt einfach im Fördergut und zieht es mit sich zum Rohr nach oben.
Ein Nachteil ist, dass der untere Bunker nie ganz leer sein kann, es bleibt immer ein Rest, der nicht gefördert werden kann.

Viele Grüße
Michael
Hallo,
ok, stimmt sorry:

es sollen Rapssamen, die aus einem Selbstentladewagen entleert werden über ein Silo o.ä. wieder der Verladung auf einen Selbstentladewagen zugeführt werden. Das ganze sollte, um ein realistisches Aussehen zu bekommen in einem etwa 45Grad Winkel geschehen. Das Geräusch, naja, Lärm sollte es nicht machen, aber geräuschlos geht nun mal nicht. Die Idee mit einer Förderschnecke finde ich reizvoll, da ich von einer einfacheren Realisierung ausging (im Vergleich zu einem Förderband). Weitere konkretere Angaben kann ich noch nicht machen, da ich z.Zt. einfach Möglichkeiten ausprobiere, die dann später einmal konkret auf der Anlage umgesetzt werden können/sollen.

Nun zu meinem Test mit dem Spiralbohrer:
Der Spiralbohrer hat eine Steigung von ca. 20mm und 9mm Durchmesser. Die Förderung klappt einigermaßen bis zu einem Winkel von ca. 30Grad.
Ich denke die Steigung ist zu groß, die Samen "fallen" einfach wieder nach unten, da die Reibung zu gering ist (Rohrwandung und Stege des Bohrers)
Mit höherer Drehzahl lässt sich das ausgleichen, ist aber gefühlt nicht realisierbar.

Ich bekommen noch "Schnecken" mit einer anderen Steigung, mal sehen ob das besser funktioniert.

Abendliche Grüße

Günter
Hoi Günter,

bei 45° würde ich unbedingt eine Förderbandlösung vorziehen:
leise & langsam mit sicherer Beförderung

Doei
Trixi
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-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo
Hallo,
@Trixi:
ja, aber der Aufbau ist um ein vielfaches komplizierter:
Riemen mit "Mulde/Mitnehmer", Umlenkung, Lager/Achsen etc.

Das Arnold-Modell gibt es leider nicht mehr, arbeitet aber auch auf zwei Ebenen, die ich nicht unbedingt bevorzuge.

Grüße aus Nds
Günter
Eine Schneckenlösung ist bedeutend robuster als das Arnoldförderband dass bei kleinen Korngrössen gern streikt. Habe aber bis jetzt auch nch nie mehr als so 30 Grad versucht, bis zu der Steigung gehts noch gut mit dem Holzbohrer. Erzähl gerne wie es mit Schnecken geringerer Steigung geht und wo man die herbekommt

Grüße,
Harald.
Hallo,

habe grad ein passendes Video zum Thema gefunden.

http://www.youtube.com/watch?v=VpSddra3eJU

Finde aber diese Lösung viel zu laut!


L.G.
Manu
Hallo Günter / gosswald,

hm, also Rapssamen. Die sind doch recht leicht, oder? Wäre da nicht ein PC-Lüfter als Saug-Gebläse möglich? Also den Lüfter in einen Trichter blasen lassen, von da mit einem dünnen Schlauch weiter, der im 45°-Winkel in das Förderrohr seitlich eingeführt wird und durch die Sogwurkung die Rapssamen mit nach oben reißt. Oben im Hochbehälter muss eine Art Prallblech die Samen samt Luftstrom umlenlen, die Luft darf "wie in echt" durch seitliche Schlitze entweichen.
Sollte ziemlich leise sein, der Förderwinkel dürfte belieblig sein.

Nur so als Idee.

Obwohl mit Rapssamen die Schnurkette aus #24 auch funktionieren dürfte -- da könnte vielleicht sogar so ein Teil aus dem Jalousienbedarf reichen.

Viele Grüße
Michael
Ich würde eher nach Lösungen suchen, bei denen man immer mit der Schwerkraft arbeitet: Entladung der Selbstentladewagen in einen Behälter unterhalb der Anlage ... der nach Ende der Betriebssession von Hand in den Silobehälter der Schüttverladung entleert wird. Dann ist man frei, ein optisch stimmiges (funktionsloses) Modell einer Fördereinrichtung zu bauen, und konzentriert sich auf die Funktion der Schüttverladung. Für das, was der Betrachter im Betrieb sieht, ändert sich dadurch nichts.

Zu Schüttverladungen siehe auch:

http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-bau...total=10&start=8

Gruß --- Jürgen
Hallo,
vielen Dank schon einmal für die vielen Anregungen und Tipps!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann ist man frei, ein optisch stimmiges (funktionsloses) Modell einer Fördereinrichtung zu bauen, und ...


Ja, aber im Aufbau eines Funktionsmodell sehe ich gerade die Herausforderung, die mir Spaß macht. Eine Verladung über zwei Ebenen ist nicht sehr schwierig, wie ich meine.

Ich werde weiter berichten (auch über Misserfolge   )

Grüße aus Nds
Günter
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: gosswald

Ja, aber im Aufbau eines Funktionsmodell sehe ich gerade die Herausforderung, die mir Spaß macht.


Das hatte ich schon verstanden ... und habe dennoch einen Einwand: Das Funktionsmodell muss im laufenden Betrieb Sinn machen! Sonst ist es vergeudete Mühe. Meine Lösung (Befüllung des oberen Behälters nach Betriebsende) hat für die sichtbaren Abläufe im Betrieb keinerlei Nachteile ... und spart viel Arbeit.

Ich scheue auch keine technischen Herausforderungen, aber dort, wo ich sie annehme, lohnt sich die Mühe auch ... wie z.B.
1. bei meinem Containerkran mit allen Funktionen,
2. bei meinem Rolltorantrieb,
3a. bei meiner Handhebeldraisine mit unterirdischem Magnetantrieb,
3b. bei meinem Kinderspielplatz mit animierten Funktionsmodellen
4a. bei meiner Schotterverladung im Steinbruch,
4b. bei meinem Schrägaufzug im Steinbruch,
... denn alle Funktionen sind für den Betrachter sichtbar.

Videolink zu 2: http://vimeo.com/10042170
Videolink zu 3a und 3b: http://vimeo.com/6866108

Gruß --- Jürgen

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Hallo Jürgen,
na da bin ich ja an den richtigen geraten
Hut ab, sehr schöne Realisierungen !!!
Nimm´s mir nicht übel, aber ich möchte dann auch selber scheitern
Richtig neidisch bin ich auf den Kran! Gibt es irgendwo weitere Infos?

Viele Grüße
Günter
Guten Abend,
ich habe heute die Schnecken von Fischertechnik bekommen: (siehe Bild, dessen Urheberrecht ich nicht besitze; Asche auf mein Haupt!) Artikel-Nummer 37926

Das funktioniert bei 45Grad noch wunderbar
ich bin echt begeistert bei ca. 120 Umdrehungen pro Minute werden bei jeder Umdrehung 6-8 Rapssamen ausgestoßen. Nun sind die Spezies gefragt, ob dies eine realistische Verladezeit bedeutet oder nicht.

Nun gilt es die Konstruktion noch etwas zu verkleinern. Ziel: Durchmesser 9mm, Kern der Schnecke 3mm, Steigung 5mm und Steg 1mm.

Viele Grüße aus Nds
Günter

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Hallo,
nun hatte ich noch Gelegenheit meine Testförderschnecke zu Fotografieren. (siehe Bilder)
Die Schnecke habe ich in einen Akkuschrauber gespannt und in eine Schale mit Rapssamen gehalten.
Bei niedrigster Drehzahl und bei 45Grad wurde noch sehr gut gefördert!

Jetzt suche ich jemanden, der mir eine Schnecke mit den Maßen:
- Durchmesser 9mm
- Kern 3mm  (mit 1mm Innenloch)
- Steigung 5mm
- Steg 1mm
konstruiert, damit ich Prototypen bei Shapeway drucken lassen kann.
Als "Röhre" kämen dann Profile von Evergreen zum Einsatz.

Ich werde berichten

Bis dahin
Grüße aus Nds
Günter

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Hallo,

bin sehr gespannt was noch aus dem Projekt wird.
@ Günter
werde dein Projekt wißbegierig verfolgen.

Gruß
Andreas
Hallo Günter,

wie lang darf die Schnecke denn sein?

Gruß aus HH
Jan
Hallo Jan,
wie meinst Du das?
Die Schnecke von Fischertechnik ist "anreihbar", d.h. man kann sie in 40mm-Schritten verlängern, was ich sehr genial finde. Ähnlich stelle ich mir auch die Eigenkonstruktion vor.

Beantwortet das Deine Frage?

Gruß
Günter
Hallo,

bei N ist die Schnecke von Fischertechnik bestens zum Transport von Findlingen geeignet

Es grüßt RainerNRW
Hallo,
@RainerNRW:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

bei N ist die Schnecke von Fischertechnik bestens zum Transport von Findlingen geeignet


Nun ja, ich werde den Durchmesser noch etwas reduzieren können, aber da gibt es einfach Einschränkungen:
1. Transportmaterial:
Die "Teile" müssen groß genug sein damit die nicht aus den Wagons herausfallen. Da ist mit ca. 1-1,5mm schon die unterste Grenze erreicht, wenn nicht die Ladung auf der Fahrstrecke verloren gegangen sein soll.
2. Fertigung:
eine einigermaßen kostengünstige und realisierbare Fertigung zeigt auch die Grenzen auf: alle Maße im Zehntelbereich sind Wunschdenken! Ich denke über eine Fertigung bei Shapeways nach.
3. Antrieb:
Eine Achse eines Antriebs hat Minimum 1mm; entspricht schon 160mm real! wie soll das alles in einem echten Maßstab gehen?
4. usw. usf.

Fazit: in Spur N muss man auch mit Kompromissen leben, oder findest Du das Förderband von Arnold maßstabsgerecht?

Viele Grüße aus Nds

Günter
Hallo,
Andi musste als Experte für 3D-Druck wieder einmal herhalten, so dass die Schnecke jetzt bei Shapeways bestellt werden konnte.
Wenn alles wie gedacht funktioniert, werde ich den Link zu Shapeways hier teilen, dann könnt ihr, wenn Interesse besteht, Euch die Teile auch drucken lassen.

Nun gilt es abzuwarten (1.Dez.)

Viele Grüße aus Nds

Günter
Hallo,
es ist fast nicht zu glauben:
Die Teile sind schon da!

Auf dem Foto seht ihr sowohl die Schnecken als auch das "Versuchsröhrchen" für Testzwecke.
Mit den 1,5mm Metallstiften werde ich die Schneckenelemente verbinden. Dazu ist eine 1mm Zentrierung auf den Elementen berücksichtigt.

Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Tage vergehen.
Ich wollte nur einen kleinen Zwischenbericht abgeben.

Grüße aus Nds
Günter

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Hallo ,

wie weit ist denn das Projekt mittlerweile fortgeschritten.

Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
schön, dass Du Dich an das Projekt erinnerst

Leider bin ich dabei nicht viel weiter gekommen:
Die Rapssamen sind ein wenig zu groß für die Shapeway-Ausführung; sie verklemmen im Übergang zum Rohr.
Ich habe dieses Projekt jedoch nicht mit großem Druck verfolgt, da ich mich, und darüber hatte ich ja auch schon berichtet, derzeit intensiver mit der RoLa beschäftige.
Der Umbau auf OpenCarSystem und der Kompatibilität mit FallerCarSystem bereitet mir noch einige Kopfschmerzen, zumal ich einen gravierenden Fehler bei meinen ersten Eigenbauten gemacht habe.
aber das nur am Rande.

Gibt es einen besonderen Grund für Deine "Erinnerung"  ?
LG
Günter
Hallo Günter,

hab da Interesse an dem Projekt,da ich ein "Spielbahner"bin und das Projekt doch sehr interessant ist.
"Verladespiele " find ich immer superinteressant.
Hab da auch ein projekt und versuche immernoch das Ladegut von unten noch oben zu bekommen.

Gruß
Andreas      

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Hallo Günter
Wie wäre es, wenn du das Ladegut änderst. Du kannst es mal mit Salz versuchen, und wenn es dich zufrieden stellt nimmst du Quarzsand (Baumarkt oder ein Marmeladeglas voll beim Handwerker). Kann aber sein, dass das zu schwer ist und sich die Entladeklappen zu früh öffnen. Versuch macht klug.
Gruß elber
Hallo,
wenn Platz keine Rolle spielt und die Förderschnecke nicht im Maßstab sein muss, da geht die Fischertechnik-Schnecke Art.-Nr. 37926 sehr gut mit den Rapssamen.
Die Dinger kosten ca.0,51€ plus Versand im Webshop von Fischertechnik.
Mein Ziel war es eine maßstabsgerechte Schnecke zu bauen, aber das scheint nicht wirklich zu funktionieren.

LG
Günter
Anbei ein Bild von meinem Vorhaben.
Ich probiere gerade mit einem Faller Motor aus dem Carsystem.


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Hallo Peter,
leider kann man (ich) auf deinen Fotos nichts erkennen
Kannst du sie bitte verbessern?
LG
Günter
Hallo, ich hatte an die Förderschnecken von Kaffeevollautomaten gedacht, die sollten im entsprechenden Rohr auch Rapssamen fördern können.
Moin,moin ,

Seit einige Wochen verwende ich als Schuettgut Amarant : geeignet fuer Flm.  Selbstentladewagen . Die Koernchen sind sehr gleichmaessig,schoen rund , leicht und behindern die Klappen nicht .

War vor einigen Jahren hier ein goldener Tipp von einem Forummitglied .

MfG.,
Rae
Moin,moin ,

Seit einige Wochen verwende ich als Schuettgut Amarant : geeignet fuer Flm.  Selbstentladewagen . Die Koernchen sind sehr gleichmaessig,schoen rund , leicht und behindern die Klappen nicht .

War vor einigen Jahren hier ein goldener Tipp von einem Forummitglied .

MfG.,
Rae


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