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THEMA: LEDs, wie viel mcd sind genug?
THEMA: LEDs, wie viel mcd sind genug?
wj_webhog - 19.01.07 00:05
Hallo Kameraden,
die Helligkeit von LEDs wird in mcd (Millicandela) abgemessen. Aber es gibt LEDs von 5 mcd bis zu mehreren 1000s mcd.
Wie viel mcd sollten Bedienpult LEDs haben? Mein Anlage steht im Keller und nie direkt unter Sonnenlicht. Der Raum ist durch Neonlichter beleuchtet, aber manchmal braucht man die gar nicht anzumachen, da genug Licht durch den Fenster strahlt.
Die sollten so wenig wie möglich mA absaugen...
Ich weiß ich sollte verschiedenen LEDs kaufen und probieren, aber ihr habt das sicherlich schon mal gemacht.
Gruß,
Julien
die Helligkeit von LEDs wird in mcd (Millicandela) abgemessen. Aber es gibt LEDs von 5 mcd bis zu mehreren 1000s mcd.
Wie viel mcd sollten Bedienpult LEDs haben? Mein Anlage steht im Keller und nie direkt unter Sonnenlicht. Der Raum ist durch Neonlichter beleuchtet, aber manchmal braucht man die gar nicht anzumachen, da genug Licht durch den Fenster strahlt.
Die sollten so wenig wie möglich mA absaugen...
Ich weiß ich sollte verschiedenen LEDs kaufen und probieren, aber ihr habt das sicherlich schon mal gemacht.
Gruß,
Julien
RhönbahNer - 19.01.07 07:22
Hallo Julien,
für Anzeigezwecke Deiner Art reichen ca. 10 mcd völlig aus. Aber: je mehr mcd die LEDs bringen, desto sparsamer sind sie - soll heißen: Wenn Du eine sogenannte high-efficiency-LED benutzt, die im Katalog mit mehrerern hundert bis tausend mcd angeboten wird, kannst Du eine wesentlich höheren Vorwiderstand verwenden (z.B. statt 580 Ohm bei 12 V jetzt vielleicht 5,8 kOhm), um damit die gleiche Helligkeit wie eine Standard-LED zu erzielen. Die Stromaufnahme beträgt jetzt im Beispiel nur noch 10% der ursprünglichen.
Es ist übrigens unkritisch, den Vorwiderstand zu erhöhen, die LED nimmt dabei keinen Schaden. Also einfach ausprobieren, mit welchem Wert Du die gewünschte Helligkeit erreichst.
Grüße Jürgen
Edit: Bei meinem Bedienpult habe ich grundsätzlich die billigsten LEDs benutzt, auch wenn die etwas mehr Strom brauchen.
Beitrag editiert am 19. 01. 2007 07:24.
für Anzeigezwecke Deiner Art reichen ca. 10 mcd völlig aus. Aber: je mehr mcd die LEDs bringen, desto sparsamer sind sie - soll heißen: Wenn Du eine sogenannte high-efficiency-LED benutzt, die im Katalog mit mehrerern hundert bis tausend mcd angeboten wird, kannst Du eine wesentlich höheren Vorwiderstand verwenden (z.B. statt 580 Ohm bei 12 V jetzt vielleicht 5,8 kOhm), um damit die gleiche Helligkeit wie eine Standard-LED zu erzielen. Die Stromaufnahme beträgt jetzt im Beispiel nur noch 10% der ursprünglichen.
Es ist übrigens unkritisch, den Vorwiderstand zu erhöhen, die LED nimmt dabei keinen Schaden. Also einfach ausprobieren, mit welchem Wert Du die gewünschte Helligkeit erreichst.
Grüße Jürgen
Edit: Bei meinem Bedienpult habe ich grundsätzlich die billigsten LEDs benutzt, auch wenn die etwas mehr Strom brauchen.
Beitrag editiert am 19. 01. 2007 07:24.
Hallo Julien,
nimm die billigen Standard-LEDs und dimme diese mit einem ganz einfachen Pulsbreitenregler für 12 Volt. Du kannst damit immer die gewünschte Helligkeit einstellen. Auch der Stromverbrauch ist wesentlich geringer als an reiner 12 Volt Gleichspannung. Die Vorwiderstände sind für 12 Volt Betriebsspannung zu dimensionieren.
Mein Stellpult wird auch manchmal bei Tageslicht betrieben, deshalb habe ich 5mm LEDs mit 10000 bis 15000 mcd genommen und wie beschrieben gedimmt. Bei ca 150 leuchtenden LEDs habe ich so eine Stromaufnahme von nur 200 bis 300 mA mit 12 Volt.
Den Pulsbreitenregler habe ich aus einer uralten Schaltung eines ELV-Journals mit billigen Standardbauteilen nachgebaut.
Einkaufstip: Es gibt unter den Standard-LEDs gute und Schlechte. Im Versandhandel werden immer wieder mal LED-Sortimente angeboten. Laß die Finger davon, denn die LEDs haben unterschiedliche Helligkeitswerte weil die aus verschiedenen Herstellermargen bzw Restposten gemischt wurden. Du kannst Stunden damit verbringen, gleich helle LEDs auszusortieren.
Ich kaufe Standard-LEDs bei Reichelt und die superhellen bei LED1.de.
Grüße,
Peter
nimm die billigen Standard-LEDs und dimme diese mit einem ganz einfachen Pulsbreitenregler für 12 Volt. Du kannst damit immer die gewünschte Helligkeit einstellen. Auch der Stromverbrauch ist wesentlich geringer als an reiner 12 Volt Gleichspannung. Die Vorwiderstände sind für 12 Volt Betriebsspannung zu dimensionieren.
Mein Stellpult wird auch manchmal bei Tageslicht betrieben, deshalb habe ich 5mm LEDs mit 10000 bis 15000 mcd genommen und wie beschrieben gedimmt. Bei ca 150 leuchtenden LEDs habe ich so eine Stromaufnahme von nur 200 bis 300 mA mit 12 Volt.
Den Pulsbreitenregler habe ich aus einer uralten Schaltung eines ELV-Journals mit billigen Standardbauteilen nachgebaut.
Einkaufstip: Es gibt unter den Standard-LEDs gute und Schlechte. Im Versandhandel werden immer wieder mal LED-Sortimente angeboten. Laß die Finger davon, denn die LEDs haben unterschiedliche Helligkeitswerte weil die aus verschiedenen Herstellermargen bzw Restposten gemischt wurden. Du kannst Stunden damit verbringen, gleich helle LEDs auszusortieren.
Ich kaufe Standard-LEDs bei Reichelt und die superhellen bei LED1.de.
Grüße,
Peter
Bei dutzenden von LED summieren sich dutzende von kleinen Strömen zu einer ganz ansehnlichen Summe. Beispiel: 25 LED zu 20mA ergibt bereits 0.5A - nur für die Ausleuchtung!
Ich würde daher ganz gewöhnliche 3mm LED nehmen, aber "Low Current" Typen. Die ich gefunden habe, sind für 7mA spezifiziert. Wenn man diese mit 5mA betreibt, sind sie bereits genügend hell. Dies ist eine kostengünstige Lösung, sowohl in der Beschaffung der LED als auch in der Beschaffung der Stromversorgung.
Felix
Ich würde daher ganz gewöhnliche 3mm LED nehmen, aber "Low Current" Typen. Die ich gefunden habe, sind für 7mA spezifiziert. Wenn man diese mit 5mA betreibt, sind sie bereits genügend hell. Dies ist eine kostengünstige Lösung, sowohl in der Beschaffung der LED als auch in der Beschaffung der Stromversorgung.
Felix
[N]-Fan Thomas F. - 31.01.07 11:36
Hallo Julien,
wie in 1 beschrieben, nimm die billigsten mit 100 bis 300 mcd, dann kannst Du diese getrost mit 1 mA betreiben und sie sind hell genug, damit dauert es lange, bis sich Deine Anzeigenleuchten vom Strom her zu einem Problem ausweiten. So mache ich es. 20mA habe ich noch nie mit einer LED verbraten, dann kann man ja fast eine Grühbirne nehmen, wenn wir mal die Hitze und den schnelleren Verschleiß beiseite packen.
Beste Grüße, Thomas
wie in 1 beschrieben, nimm die billigsten mit 100 bis 300 mcd, dann kannst Du diese getrost mit 1 mA betreiben und sie sind hell genug, damit dauert es lange, bis sich Deine Anzeigenleuchten vom Strom her zu einem Problem ausweiten. So mache ich es. 20mA habe ich noch nie mit einer LED verbraten, dann kann man ja fast eine Grühbirne nehmen, wenn wir mal die Hitze und den schnelleren Verschleiß beiseite packen.
Beste Grüße, Thomas
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