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THEMA: Oberleitung anschließen

THEMA: Oberleitung anschließen
Startbeitrag
sonnenhut - 10.01.07 15:38
Bin Laie und momentan dabei meine MoBa nach 25 Jahren wieder instandzusetzen. Mein Bestreben ist es über Oberleitung und Schiene eine E-Lok und bspw. eine Diesellok über separate Trafos unabhängig voneinander fahren zu lassen. Dies klappt noch nicht, weil bei Oberleitungsbetrieb Diesellok und E-Lok gleichzeitig fahren. Ich bekomme es nicht hin, daß dann nur die E-Lok fährt. Zudem habe ich festgestellt, daß - obwohl die E-Lok auf Oberleitungsbetrieb eingestellt ist - diese auch über den anderen Trafo, der nur für den Strom über Schiene zuständig ist, gefahren werden kann. Es handelt sich um eine Minitrix-Anlage mit Vollmer-Oberleitung (analog). Habe folgende Verbindungen hergestellt: Anschlußkabel O-Leitung an rote Klemme (Masse) des Trafos (zuständig für Oberleitung) und geimeinsamer Null-Leiter einmal an die blaue Klemme des Oberleitungs-Trafo und zum anderen an die blaue Klemme des anderen Trafos (Unterleitung). Was mache ich falsch. Bitte um Nachsicht für meine sehr untechnische Beschreibung. Vielen Dank!

Hast du die E-Lok schon mal andersherum auf das Gleis gestellt ?
gruß Detlev
Ja, habe ich. Wenn Sie falsch herum auf dem Gleis steht tut sich gar nichts

Gruß
Dittmar
Hallo Dittmar ,

willkommen im Forum !
>>obwohl die E-Lok auf Oberleitungsbetrieb eingestellt ist <<
... welche Lok ist es ? (Typ und Hersteller) und wie hast Du "auf Oberleitung eingestellt" ?

MfG alfred
Hallo Alfred,

es handelt sich um das Krokodil von Minitrix (gekauft zu damaliger Zeit).

Eingestellt auf Oberleitung bedeutet: Da es damals noch keinen Schalter bezgl. der Wahl zwischen Oberleitung/Unterleitung an der Unterseite der Lok gab muß man das Gehäusemittelteil abheben und oben auf der Platine den entsprechenden Kontakt mittels Verschieben eines Metallstiftes herstellen.

Danke für die Unterstützung!

Gruß

Dittmar
Hallo Detlev,

nein, bei mir geht blau an jeden Trafo einzeln (so wurde es auch in den damaligen Minitrix-Katalogen jedenfalls dargestellt). Habe also blau nicht zwischen den Trafos verbunden. Ist das wohl die Ursache?

Vielen Dank!

Gruß Dittmar
Hallo Dittmar,

ob Du die blauen Kabel einzeln von den Trafos ans Gleis anschließt, oder wie auf dem Bild von Detlev ist egal, das Ergenis ist das gleiche, ausser das Du bei der Möglichkeit von Detlev einiges an Meter Kabel sparen kannst.

Wichtig ist, das die roten sich nirgends berühren dürfen , egal wo oder wie!!!

zu @2
Falschherum drauf und Diesellok auch auf dem Gleis? am O-trafo gedreht - tote Hose bei beiden Loks. Habe ich das so richtig verstanden?

Was passiert in dem Fall das Du dann mal nur am U-trafo drehst? bewegen sich beide Loks? wenn ja, tippe ich mal darauf das irgendetwas mit dem Umschalter in der Lok nicht funktioniert, genauer gesagt, der schaltet nicht um, sondern hat die beiden "Eingange" gebrückt.

Hierzu mal ein paar Testmöglichkeiten.
a) andere Elok nehmen und aufs Gleis damit - klappts damit ist der Fehler in der Lok
b) mit Ohm-Meter oder Durchgangsteseter die Lok testen
    Rad-Rad: darf im O-Betrieb kein Durchgang sein Ohm-Meter -> unendlich
    Rad-Stromabnehmer: 1 x siehe Rad-Rad
                                             1x Durchgang bzw. deutlich geringerer Wiederstand als
                                             Unendlich
    Hast Du hierbei immer Durchgang bzw. Wiederstand unter unendlich ->Fehler in der
    Lok
c) Trafo mit 2 Kabeln:
     Je ein Kabel an die Räder: Im O-Betrieb darf sich nix drehen.
      Ein Kabel an Stomabnehmer, anders abwechselnd an die Räder
       - in einem Fall muß der Motor laufen, im anderen fall Darf nix passieren
       - wenn im anderen Fall ein Kurzschluss entsteht (sieht man an den Funken)
        -> Fehler in der Lok.

Fehler ist immer einen Verbindung der "Eingänge" , vermutlich ist der Umschalter nicht in Ordnung,

Viel Spass beim Testen.

Halt mich auf dem Laufenden.

Gruß Detlef

Guten Morgen Detlef,

vorab: zu @2 insgesamt richtig!

Werde heute abend mal c) testen da a) (habe keine 2. E-Lok) und b) (habe solche Instrumente nicht) entfallen. Aber wie Du schon sagst gehe ich jetzt auch eindeutig von einer Überbrückung innerhalb der Lok aus. Wie kann man das beheben und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Einen schönen Tag wünscht,

Dittmar
Hallo ,

>>Wie kann man das beheben und mit welchen Kosten ist zu rechnen?<<
das Forum wirkt kostenlos - also zeigs uns ...

Gehäuse ab, Knipse ran an die "Platine" , Bild speichern, hochladen, hier verlinken und dann schau mer mal ...

MfG alfred
Hallo,

> habe solche Instrumente nicht

Kauf Dir doch ein einfaches Multimeter, die gibt es schon unter 5,- EUR im nächsten Baumarkt, in der Elektro- bzw. Heimwerkerabteilung grösserer Supermärkte, im Werkzeug- oder im Autozubehörladen.

Grüße, Peter W.
Moin,

den Tip von Peter wollte ich auch gerade schreiben. Gerade bei Problemen in der Elektrik sind solche Multimeter eigentlich durch nichts zu ersetzen.

Gruß
Kai
Hallo!

@7: Habe gerade Test c) durchgeführt. Ergebnis eindeutig: Lok bekommt über O- und U-Leitung Strom. Habe gerade auch schon 6 Fotos von der Platine gemacht. Stehe jetzt vor dem Problem, daß ich nicht weiß, wie das mit der Verlinkung geht. Tja, es ist alles ein wenig verflixt. Werde mich darüber schlau machen und die Bilder dann einstellen.
Erst ´mal vielen Dank an alle, die mir bislang Tips haben zukommen lassen. Toll!!

Grüße
Dittmar
Hallo ,

... Bilder hochladen = z.B. http://www.imageshack.us/ klicken; mit "durchsuchen"-Button den Pfad bis zu einem Bild auf der Festplatte wählen, hochladen (host it!-Button) und dann kurze Zeit warten. Es kommt eine Seite mit vielen Zeilen Quelltext zurück - davon kopierst Du die unterste Zeile ( Direct link to image ) in einen Texteditor; dann die nächsten Bilder ebenso und dann alles zusammen aus dem Editor ins Forum zum Text kopieren. Das ist schon die ganze Kunst ...
( http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=198922 )

MfG alfred
Hallo und guten Morgen allerseits!

Dank Alfred konnte ich diese Hürde schnell nehmen. Untenstehend nun 6 Fotos der Platine. Ich hoffe man kann genug erkennen und ich hoffe, daß damit sichere Diagnosen gestellt werden können.

Schon jetzt herzlichen Dank an alle, die sich hiermit beschäftigen!

Einen schönen Tag wünscht,

Dittmar

http://img224.imageshack.us/img224/5014/dsc00471xa0.jpg
http://img180.imageshack.us/img180/3780/dsc00479mi7.jpg
http://img180.imageshack.us/img180/487/dsc00485xa0.jpg
http://img180.imageshack.us/img180/143/dsc00486sp9.jpg
http://img180.imageshack.us/img180/4523/dsc00489ax0.jpg
http://img180.imageshack.us/img180/1953/dsc00491eq6.jpg
Hallo Dittmar ,

ich habe gerade festgestellt, das ich nur noch Arnold Krokis habe; kann daher nicht direkt vergleichen.
Stelle bitte mal das Krokodil ohne Gehäuse aufs Gleis und versuche mal, obs immer noch fälschlicherweise auf den "Schienen-Trafo" reagiert.

Unterhalb des O/U Umschalters kommt aus dem Chassis eine rote Litze ( http://img365.imageshack.us/img365/1048/mtxkrokoplatineoe7.jpg ) - die (beim Pfeil) leicht gequetscht aussieht. Schiebe da mal nen Papierstreifen zwischen Litze und Leiterbahn und teste erneut den widrigen Unterleitungsbetrieb.

Fährt das Kroko dann immer noch falsch (Unterleitung bei gewählter Oberleitung) , dann ist meine Ferndiagnose leider zu Ende
Du könntest die Lok am 26.01.07 mit zum NRW Treff nach Hösel mitbringen ...
( http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=211630 )

MfG alfred
Vielen Dank Alfred, ich werd´s mal probieren, wenngleich ich nicht viel Hoffnung habe.

Hat sonst vielleicht jemand die Möglichkeit mit einem anderen Minitrix Krokodil einen optischen Vergleich der Platinen vorzunehmen?

Viele Grüße,

Dittmar
Hallo Alfred,

ohne Mittelgehäuse fährt Krokodil im Schienbetrieb nicht. Sobald Mittelgehäuse drauf ist und über die Stromabnehmer Verbindung besteht fährt das Krokodil; Papierstreifen ändert daran auch nichts.

Also kann die Fehlerursache doch nur darin bestehen, daß entweder durch die Schrauben zur Befestigung der Stromabnehmer und / oder durch Herstellung einer sonstigen Verbindung durch Anpressen zweier Kontakte bei aufgesetztem Mittelgehäuse zum Stromfluß bei U-Betrieb führt, oder?

Ich verzweifle langsam! Könnte ein Foto von der Innenseite des Mittelgehäuses weitere Aufschlüsse geben?

Viele Grüße,

Dittmar
Hallo ,

... dann klebe mal Tesa-Streifen unter die Litze und auch unter die beiden Blechstreifen die den Kontakt zu den Pantos herstellen - das wäre auch eine mögliche Fehlerquelle.

MfG alfred
auf der linken Seite (bild http://img224.imageshack.us/img224/5014/dsc00471xa0.jpg ) sieht mir das aus wie eine Verbindung an die Radstrom Kontakte. Das könnte auch das Problem sein . Oder ist das die Verbindung zur Stirnbeleuchtung?

Beitrag editiert am 13. 01. 2007 13:45.
Also wenn sie ohne Gehäuse nicht fährt,dann drück doch mal erst den einen und dann denn anderen Kupferstreifen vorsichtig nach unten.
gruß Detlev
http://img147.imageshack.us/img147/1007/dsc00471xa0da6.jpg
habe mal die stellen markiert wo der unerwünschte Kontakt herkommen könnte.Woher kommen eigentlich die silbernen Streifen(mittlerer Punkt) ? die gehören da auch nicht hin.
grußDetlev
Guten Morgen!

habe sämtliche möglichen Fehlerstellen mit Tesa abgeklebt.Ohne Erfolg! Schade, habe wirklich gedacht, daß bei diesen einhelligen Meinungen die Ursache gefunden ist. Hat sonst noch jemand eine Idee?

Was kostet eigentlich ein Platinenaustausch und an wen kann man sich da zwecks Ausführung vertrauensvoll wenden?

Viele Grüße,

Dittmar
Wie bereits ewähnt : links unter dem Kontaktblech ( habe die Stelle mal eingekreist http://img134.imageshack.us/my.php?image=dsc00471xa02mq6.jpg ) für den Oberleitungsbetrieb scheint eine gelötete Verbindung zu bestehen die dort meiner Meinung nach nicht dort hingehört. wenn du diese Verbingung mal lösen würdest und dann nochmal versuchen op die Lok mit beiden Trafos fährt oder nur noch mit dem vorgesehenen.
Hallo ,

>>Was kostet eigentlich ein Platinenaustausch und an wen kann man sich da zwecks Ausführung vertrauensvoll wenden?<<

Ein Tausch ist nicht nötig. Die Fehlfunktion ist ja nur bei aufgesetztem Gehäuse - also entweder weiter Ursachenforschung (Kurzschluß Unter/Oberleitung) betreiben oder mal die rote Litze ( http://img365.imageshack.us/img365/1048/mtxkrokoplatineoe7.jpg ) an der Lötstelle ablöten, isolieren und mit Gehäuse ne Testfahrt machen. Die Lok sollte dadurch nur im Oberleitungsbetrieb funktionieren.

Wenn der Fehler bleibt bring die Lok mal nach Hösel mit (26.01.07 NRW Treff)

MfG alfred
Hallo Alfred,

Du meinst ich sollte wirklich den roten Draht kappen? Ist der für U-Betrieb zuständig?

Gruß
Dittmar
Hallo ,

ja, die kann abgelötet werden - das ist die Verbindung von der Schleiferplatte (unten) zur "Schalterstellung Schienenbetrieb".

Wenn Du die Lok eh nur mit Oberleitung fahren möchtest kannst Du diese Verbindung auftrennen (ablöten und isolieren) ; so kann sie bei Bedarf später wieder angeschlossen werden. Wenn die Verbindung abgetrennt ist, dann ist es schonmal eine mögliche Fehlerquelle weniger.

MfG alfred
Hallo zusammen!

Habe nun gerade festgestellt, daß die Diesellok fährt, wenn ausschließlich folgender Anschluß besteht: rote Litze zwischen Stromanschlußmast und O-Leitungstrafo und blaue Litze zwischen linke Schiene (Null-Leiter?) und O-Leitungstrafo. Sonst besteht kein Anschluß. Kann es nun ggfs. doch sein, daß die E-Lok in Ordnung ist und "nur" sonst irgendwelche anderen Anschlüsse falsch sind. Vor lauter Bäumen sehe ich mittlerweile den Wald nicht mehr. Hilfe!

Gruß

Dittmar
Und der andere Trafo? angeschlossen oder nicht?  
Reglung nur O-Trafo? Parkt das Kroko auf den Gleisen?
Mittlerweile Messgerät für €5,- besorgt?
alternativ  16V Lämpchen für Modellbau mit 2 Kabeln!

Wenn Du vor  lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst, empfehle ich eine STIEHL mit 45er Schwert  

Gruß Detlef
Hallo Dittmar ,

... ich dachte das wäre längst geklärt ? --> http://img403.imageshack.us/img403/6284/oberleitungxt0.jpg

Achte aber darauf, das die Elok "richtigherum" auf dem Gleis steht - das heißt : die Seite mit den Stromabnehmenden Radschleifern muß auf dem Gleisprofil stehen wo das blaue Kabel eingespeist ist ! In der Abbildung ist es genau gegenüber ! der Klemme wo der blaue Draht angeklemmt ist.

Klemme einfach den Schienentrafo wieder ab, schließe den Trafo für Oberleitung an und teste mit der auf Oberleitungsbetrieb eingestellten Elok.

Anschließend wieder den Schienentrafo anschlie0en ... und testen ...

MfG alfred
Hallo Detlef, hallo Alfred!

@28: Kein anderer Trafo angeschlossen, kein Krokodil auf Gleis. Meßgerät noch nicht besorgt, weil ich mich zwischenzeitlich auf Fehler bei Krokodil "eingeschossen" habe. Wie meinst Du das mit den Lämpchen? Danke für den Tipp mit der Stiehl; ich hoffe, ich krieg´s ohne Gewalt hin...

@29: Nein, die Variante nur die Diesellok anzuschließen und für Betrieb ausschließlich über O-Trafo zu sorgen (insoweit abweichend von der Darstellung) hatte ich doch noch nicht ausprobiert. Wie gesagt, bei dem Test war der Schienentrafo nicht angeschlosen. Handelt es sich um Mißverständnis?

Alles sehr komisch!

Einen schönen Abend wünscht,

Dittmar
Hallo Dittmar.

das Lämpchen ist die einfachste Art der Spannungsmessung. leuchtet hast du Spannung - leuchtet nicht keine Spannung

-- an alle Klugscheißer, geht davon aus, das die Lampe nicht kaputt ist --

so jetzt erst mal Licht in den Wald bringen.

- ich gehe davon aus das das Gleismaterial und die Oberleitung fest auf einem  "Brett" aufgebaut ist.
- Anschluß der Leitungen wie auf dem Link von Alfred, wobei es an sich egal ist ob die blauen Kabel so verdrahtet werden oder seperat zum Gleis gefürt werden.
- Stop das stimmt nicht ganz, im 2ten Fall ist die möglichkeit Kabel falsch anzuschliessen größer.

- Lok testen einfach: Trafo, 2 Kabel, Schalter der Lok auf O-Leitung stellen und zusammenbauen, ein Kabel an Stromabnehmer - anderes an die Räder -> Motor muß laufen oder bei anderem Rad. danach beide Kabel an die Räder darf sich nix tun.
Wenn dann dem so ist, müßte die Lok o.k. sein und die neue Fehlersuche geht los

-  wie komplex ist die Anlage?
-  wieviel Einspeisungen hast Du?

erst mal bis hier hin

Detlef
Guten Morgen Detlef,

ja, Gleismaterial und Oberleitung ist auf Brett installiert.

Bei dem letzten Versuch war nur ein Trafo im Spiel (vgl. Nr. 30 bezgl. Antwort @29). Verkabelung also nicht wie im Link angegeben; somit auch nicht höhere Fehlerwahrscheinlichkeit.

Ad Loktest: Dein beschriebenes Procedere ist doch wie der bereits durchgeführte Test (vgl. Nr. Nr. 17).  Dein Vorschlag bringt doch keine anderen Erkenntnisse, als wenn die E-Lok nur über Räder Stromverbindung (siehe dort) haben kann (weil Pantos entfallen, da Mittelgehäuse abgenommen), oder?

Ad Anlage: Der Anlagenaufbau ist sehr simpel. Über- und Unterleitungsbetrieb (ohne Schleifen). O-Betrieb gilt auch für den Betrieb eines Signals und eines Aufenthaltgleises. Das ist das Einzige, was - wenn überhaupt - als komplex umschrieben werden kann.

Ad Einspeisungen: Im Grunde genommen 3 Stück: Signal, Aufenthalt, Rest Gleisbetrieb. Diese wie gesagt als O- und U-Betrieb.

Kannst Du mit diesen Angaben etwas anfangen?

Einen schönen Tag wünscht,

Dittmar
Hall Dittmar,

bezüglich Loktest: bringt schon was, da die ganze Gleisanlage mit ihren Möglich Fehlerquellen aussen vor ist.

wenn irgendwo ein Fehler in der Verdrahtung ist, befürchte ich,  wird der Fehler auch nur mit nur einem Trafo auftreten

da hilft vermutlich nur alles mit einem Messgerät durchmessen, oder noch mal den verlauf der Kabel zu überprüfen.
Tip: Wer Kein entsprechendes Messgerät hat sollte wenigsten einen kennen der eins hat

kannst Du ne Skizze der Anlage einstellen mit den Einspesepunkten ROT und BLAU für O-leitung und Gleisbetrieb so wie Du alles angeschlossen hast, das würde wohl weiterhelfen - möglichst Groß damit man viel erkennen kann aber weis Gott nicht maßstabsgerecht

Gruß Detlef
Guten Abend Detlef,

Loktest: Drähte an Panto und Rad >> Räder laufen; Drähte nur an Räder >> nichts tat sich
Ergo: Lok i.O., oder?

Zeichnung: brauchst Du nur die Angaben bezgl. der Punkte, wo Strom eingespeist wird oder brauchst Du auch die Stellen, wo Strom unterbrochen und mittels Funktionsschalter (z.B. Signal und/oder Aufenthaltsschalter) wiederhergestellt  wird?

Es scheint sich in Richtung "Suche nach der Nadel im Heuhaufen" zu entwickeln, oder?

Einen schönen Abend!

Grüße

Dittmar
N´abend Dittmar,

Doch der Loktest was gebracht, die Lok sollte i.O. sein.

d.h. eine Fehlerquelle können wir ausschliessen, wenn auch auf alles mögliche in der Lok hingedeutet wurde.

Und nun zur Nadel die hier blöde rumpiekst.

Alle Anschlüsse, da ein einziger falscher schon für das Chaos reicht, nach Möglichkeit auch die Unterbrecher in den Gleisen kurz markieren. Die Weichen als "denkende Weichen" eingebaut?

z.B.:
Unterbrecher im Gleis - schwarz
Oberleitungseinspeisung - O mit und in der entsprechenden Farbe
Gleiseinspeisung - U mit und in der entsprechenden Farbe

je ausfürlicher, desto besser - nicht das der Fehler in der Verdrahtung unter dem Brett ist.

Detlef
Hallo ,

>>Dies klappt noch nicht, weil bei Oberleitungsbetrieb Diesellok und E-Lok gleichzeitig fahren. Ich bekomme es nicht hin, daß dann nur die E-Lok fährt. Zudem habe ich festgestellt, daß - obwohl die E-Lok auf Oberleitungsbetrieb eingestellt ist - diese auch über den anderen Trafo, der nur für den Strom über Schiene zuständig ist, gefahren werden kann. <<

Das mit den ganzen Einspeisungen , Unterbrecher, denkende Weichen etc. zu checken ist ja ein netter Zeitvertreib - aber worin liegt der tiefere Sinn ?

>>obwohl die E-Lok auf Oberleitungsbetrieb eingestellt ist - diese auch über den anderen Trafo, der nur für den Strom über Schiene zuständig ist, gefahren werden kann<<
WENN die Lok in Ordnung ist, DANN müssen "nur" noch die wenigen Einspeisungen der Oberleitungsanschlußmaste daraufhin geprüft werden, wo sie irgendwo eine unzulässige Verbindung zum roten Anschluß des Schienentrafos haben. Diese Verbindung muß raus ...

MfG alfred
Hallo Detlef, hallo Alfred,

bislang sind zwei Tests mit der Lok gemacht worden, deren Ergebnisse eigentlich eine eindeutige Diagnose brachten. Dies sind die Tests laut Beitrag Nr. 17 und 34. Leider wiedersprechen sich die Diagnosen; dies verunsichert mich total und denke deshalb an Aufgabe!

Alfred, solange nicht eindeutig feststeht, daß durch Kappung der Litze der Fehler behoben ist, tue ich mich etwas schwer so in die Lok "einzugreifen", weil ich auch nicht gerade der begnadete Lötkünstler bin.

Wenn ich zuviel Geld hätte würde ich mir einfach eine zweite E-Lok kaufen und schauen, ob mit dieser dann alles wie gewünscht funktioniert (d.h. unabhängiges Bewegen der Loks).

Detlef, selbstverständlich schicke ich Dir gerne noch eine Zeichnung. Die Tatsache, daß die Diesellok auch über O-Betrieb gefahren werden (Beitrag Nr. 27) kann,spricht doch auch dafür, daß der Fehler innerhalb der Gleisanlage besteht. Kann es sein, daß die Diesellok deshalb im O-Betrieb fahren kann, weil diese mit Strom über die für den Signal- und Aufenthaltsgebetrieb separaten Stromkreise versorgt wird?

Viele Grüße,

Dittmar

Hallo Dittmar ,

ich halte auch einen "Fehler" (bei aufgesetztem Gehäuse in der Elok für möglich _ deshalb auch mein WENN DANN in #36.

Du kannst alle möglichen Fehler in der Anlage ausschließen wenn Du die Anlage ausschließt.

Das heißt : Ein Testglaus bauen - als Länge reicht ein Flexgleis oder ein paar Stückelgleise auf ein Brett schrauben. Das Gleis mit Oberleitung ausstatten und GENAU so anschließend wie auf dem Anleitungs- Bild : http://img403.imageshack.us/img403/6284/oberleitungxt0.jpg

Stelle dann 2 Loks aufs Gleis - das kranke Krokodil und eine Lok für "Unterleitung". Die Elok bleibt auf Oberleitungsbetrieb eingestellt und darf (mit Gehäuse !) nur mittels Fahrdraht-Trafo fahren und die andere Lok darf dann nur mittels dem Schienen-Trafo fahren.

Wie siehts eigentlich mit dem Lichtwechsel beim Kroki aus ? - funktionierts ?

EDIT

>>weil diese mit Strom über die für den Signal- und Aufenthaltsgebetrieb separaten Stromkreise versorgt wird?<<

Was heißt das ? : >>separate Stromkreise<< für diese Bereiche ? Gibts weitere Trafos für weitere Stromkreise ?

MfG alfred

Beitrag editiert am 17. 01. 2007 10:04.
Hallo zusammen!

Alfred, die Lichter funktionieren beim Kroki tadellos. Teststrecke kann ich mangels Zubehör leider nicht aufbauen.

Was heißt das ? : >>separate Stromkreise<< für diese Bereiche ? Gibts weitere Trafos für weitere Stromkreise
>>> Sorry, hier habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Es handelt sich nicht um separate Stromkreise mit eigenen Trafos, sondern ich meinte abgetrennte Gleisabschnitte z.B. für Signal und/oder Aufenthaltsgleis.

Habe eben noch folgende Beobachtung gemacht: Bei obigem Anschlußplan (siehe Darstellung) und Fahrbetrieb über O-Trafo mit Kroki und Diesellok wird der Fahrbetrieb bei beiden Loks beeinträchtigt sobald ich den U-Trafo bediene. Kann man daraus eventuell neue Erkenntnisse ziehen?

Viele Grüße

Dittmar
Hallo ,

>>Kann man daraus eventuell neue Erkenntnisse ziehen?<<
---
... drehe das Kroki mal rum - was passiert dann ?
---
... aber ACHTUNG : die Loks können Schaden nehmen wenn beide Trafos in gleicher Richtung eingestellt werden - dann addieren sich die Spannungen.

MfG alfred
Hallo allerseits,

Detlef, anbei mein Gleisplan, der zwar nicht farbig ist aber die Anschlüsse im einzelnen angibt. Hoffe, hieraus ergeben sich neue Ansatzpunkte

http://img222.imageshack.us/img222/8553/gleisplan6vg.png

Denkende Weiche existieren nicht.

Grüße
Dittmar
Hallo Dittmar,

Sorry, aber aus Deinem Plan werde ich nicht wirklich schlau! ist für mich etwas zu unübersichtlich
1. Die beiden Ovale kreuzen sich! wie mit Kreuzungen oder Brücke - Tunnel?
2. Farbig wäre wichtig um genau zu sehen wo an welchen Punkt die Entsprechende Einspeisung ist, dafür auch die Gleise breiter Zeichnen.

zu @ 39 eine Frage: trtt das Phänomen nur auf wenn beide Loks auf dem Gleis stehen, oder auch wenn nur die Diesellök drauf ist und du an beiden Trafos drehst.

Unbedingt den Hinweis von Alfred in @40 beachten, sosnst hast Du kurzzeitig  "2 Dampfloks"

Ich gebe aber noch nicht auf

Detlef
Hallo Detlef,

habe den Gleisplan nochmals sauber und nach Deinen Farbvorgaben angefertigt

http://img256.imageshack.us/img256/4614/gleisplan1mr.png.

Ich hoffe inständig, daß Du etwas findest!

Zur weiteren Erläuterung bezgl. Signal- und Aufenthaltsgleis:

Analoge Trennungen und Anschlüsse sind für O-Leitungsbetrieb zu finden

Betr. Aufenthaltsschalter blau >> wird sowohl für O- und U-Leitung eingesetzt

Betr. Signalschalter grün >> ein Schalter für O-Leitung und ein separater Schalter für U-Leitung

Die übrigen Fragen bezgl. Verhalten der Loks beantworte ich heute abend noch. Was wolltest Du mit Brücken/Tunneln ansprechen?

Herzliche Grüße

Dittmar
Sorry,

mit dem Link hat´s nicht geklappt!

http://img444.imageshack.us/img444/8108/gleisplanbmp4cs.png
... und jetzt das Ganze noch ne Nummer größer, damit auch was zu erkennen ist!

http://img154.imageshack.us/img154/9248/gleisplanbmp8og.png
Hallo Dittmar,

Auf dem Plan sieht das alles ok aus, einen schematischen Fehler in der Verdrahtung kann ich hier nicht erkennen.

Besteht das Verhalten laut @27 weiterhin? Also dass sich die Diesellok mit demO-Trafo steuern lässt wenn sonst kein  anderes Fahrzeug auf den Schienen ist?
Dann deutes das darauf hin, dass irgendwo eine Verbindung zwischen der Stromzuführung der Oberleitung und dem "roten" Anschluss (linke Schiene) besteht (in Deiner Skizze sind die Punkte mit "1" und die mit "3" gleichbedeutend? Beide beziehen sich auf die "rechte" Schiene?). Um hier klar zu sehen: die Trennstelle für das Signal und die für den Aufenthaltsschalter befinden sich beide auf derselben ("blauen", rechten) Gleisseite?

Wenn also alles nach der Skizze verkabelt ist, dann muss es eine (leitende) Verbindung zwischen der Zuleitung zur Oberleitung bzw. der Oberleitung selbst und der "linken" (roten) Schiene bzw. der Zuleitung dorthin geben. Anders wäre das Verhalten laut @27 nicht zu erklären (vorausgesetzt es befindet sich keine andere Lok auf der Anlage).

Gruß, Georg
Guten Abend zusammen,

die ausstehenden Fragen kann ich wie folgt beantworten:

Alfred, @ 40 ... drehe das Kroki mal rum - was passiert dann ? >> Kroki bewegt sich nicht!

Detlef, ... zu @ 39 eine Frage: trtt das Phänomen nur auf wenn beide Loks auf dem Gleis stehen, oder auch wenn nur die Diesellök drauf ist und du an beiden Trafos drehst. >> auch wenn nur Diesellok drauf ist

Calvin, ... Besteht das Verhalten laut @27 weiterhin? Also dass sich die Diesellok mit demO-Trafo steuern lässt wenn sonst kein  anderes Fahrzeug auf den Schienen ist?
>> Ja!

weiter @46:

... (in Deiner Skizze sind die Punkte mit "1" und die mit "3" gleichbedeutend? Beide beziehen sich auf die "rechte" Schiene?). >> ja, wie in der Klammer angegeben

...Um hier klar zu sehen: die Trennstelle für das Signal und die für den Aufenthaltsschalter befinden sich beide auf derselben ("blauen", rechten) Gleisseite?
>> Ja!

Viele Grüße & Danke!

Dittmar

Hallo Dittmar ,

Toll wie man aneinander vorbeireden kann ...
... die "Fehlerbeschreibungen sind teils irreführend weil die Beobachtungen unvollständig geschildert sind :
1.) >>Ja, habe ich. Wenn Sie falsch herum auf dem Gleis steht tut sich gar nichts<<
DAS kann SO eigentlich nicht stimmen ! denn die Diesellok müßte m.M.n. auch nach wie vor mit beiden Trafos fahren  ...

2.) >>Habe gerade Test c) durchgeführt. Ergebnis eindeutig: Lok bekommt über O- und U-Leitung Strom.<<
Falsche Schlußfolgerung ? - ich behaupte : die Elok bekommt NUR über Oberleitung Strom - aber die Oberleitung hat unzulässig Verbindung mit der Schiene bzw dem Schienentrafo!

3.) >>ohne Mittelgehäuse fährt Krokodil im Schienbetrieb nicht. Sobald Mittelgehäuse drauf ist und über die Stromabnehmer Verbindung besteht fährt das Krokodil <<
... es müßte eigentlich die Diesellok IMMER fahren, sobald der Oberleitungstrafo aufgedreht wird ...

Ist das so ? - (das die Diesellok immer fährt) - egal welcher Trafo aufgeregelt wird ? ...

Ich wiederhole meinen Hinweis :
WENN die Lok in Ordnung ist, DANN müssen "nur" noch die wenigen Einspeisungen der Oberleitungsanschlußmaste daraufhin geprüft werden, wo sie irgendwo eine unzulässige Verbindung zum roten Anschluß des Schienentrafos haben. Diese Verbindung zum Gleis oder zum Schienentrafo muß raus ... dann läufts wieder

MfG alfred
Hallo Alfred,

@48 (Nr. 1und 3): JAAAAAAAA! Diesellok fährt immer; hatte ich doch u.a. unter @ 47 geschrieben.

Ich wiederhole meinen Hinweis :
WENN die Lok in Ordnung ist, DANN müssen "nur" noch die wenigen Einspeisungen der Oberleitungsanschlußmaste daraufhin geprüft werden, wo sie irgendwo eine unzulässige Verbindung zum roten Anschluß des Schienentrafos haben. Diese Verbindung zum Gleis oder zum Schienentrafo muß raus ... dann läufts wieder
>> wie kann ich das denn herausfinden?

Alfred, ich gebe Dir Recht, daß es manchmal schwierig ist Fehlererscheinungen so vollständig zu umschreiben, daß andere es nachvollziehen können und die richtigen Rückschlüsse draus ziehen. Aber wie gesagt, ich tue mich da ein wenig schwer, weil ich kein Profi bin und nur einen geringen Anspruch habe meine recht simple MoBa aus meiner Kindheit so wie ich sie damals geplant hatte wieder gangbar zu machen. Das ist mir bis auf dieses Thema jetzt auch gelungen. Wäre schade, wenn diese HJürde nicht auch noch genommen werden könnte.

Viele Grüße,

Dittmar
Hallo ,

>>>> wie kann ich das denn herausfinden?<<
Klemme die Einspeisung der Oberleitung kurz hinter dem Anschlußmast ab und teste dann, ob immer noch beide Loks auf beide Trafos reagieren.

A.) es fährt nur noch die Lok mit dem Schienentrafo
- dann enferne den Draht von der roten Klemme des Oberleitungs-Trafos und lege eine *komplett neue* Verbindung von dieser Klemme direkt zum Oberleitungs-Anschlußmast.

B.) wenn die Elok immer noch fährt - dann gibt es "irgendwo" eine Verbindung zwischen Oberleitung und "roter" Schiene. Diese unzulässige Verbindung mußt Du suchen - vielleicht hast Du Metallmasten ? und irgendwo mit einer Befestigungsschraube die rote Zuleitung zur Schiene "getroffen" ...

Entferne diese Verbindung und schließe dann den Oberleitungs-Anschlußmast wieder an.
---
Mal ne dumme Frage : hantierst Du mit kleinen Steckern und Buchsen wenn Du z.B. Drähte verlängerst ? oder lötest Du die Litzen zusammen und isolierst die Lotstellen ... - das wären auch mögliche Fehlerstellen bei der unzulässigen Verbindung der *beiden roten" Anschlüsse (Schiene - Trafo und Oberleitung - Trafo) ...

MfG alfred
Hallo Dittmar,

der Plan ist jetzt wesentlich besser zu erkennen - Danke.

Frage bezüglich Brücke/ Tunnel hat sich erledigt -sind jetzt als 2 Doppelkreuzweichen zu erkennen.

Zur Fehlerursache:
setze mittlerweile vorraus das die Loks OK sind und komme zum gleichen Ergebnis wie Georg (Calvin) und Alfred das der Fehler irgend wo in der Verdrahtung zu suchen ist.
Fehler das Irgendwo Rot und Blau vertauscht sind glaube ich nicht denn das müßte eine Kurzschluß geben.
Nehme auch ganz stark an das irgendwo eine Brücke/Verbindung der beiden Roten Leitungen besteht.

Hierzu noch ein paar Fragen - Entschuldigung aber muss sein.

Material der O-Leitungsmasten, Kunststoff oder Metall
wie befestigt? geschraubt, geklebt oder sonst wie?
Stand der O-Masten? auf der rechten (Blauen) oder der linken (rot - U-Betrieb) ?

und dann noch die "dumme Frage" von Alfred aus @50 die er am Ende gestellthat, die ich gar nicht so dumm finde - wir machen ja hier Ferndiagnose, und was wir nicht sehen muß beschrieben werden.

>> Wäre schade, wenn diese Hürde nicht auch noch genommen werden könnte <<
Sie wird genommen werden!

Gruß Detlef
Guten Morgen zusammen,

Detlef, danke für die aufmunternden Worte!

Ad O-Leitungsmasten. Es handelt sich um die Vollmer-Version. Maste sind aus Kunststoff und vernagelt und/oder verschraubt. Masten stehen nicht nicht immer auf einer Seite, sondern auch - je nach zur Verfügung stehendem Platz - überkreuz.

Meine Schienen sind auf einem Gleiskunststoffband selbstklebend befestigt und darüberhinaus vernagelt und oder verschraubt. Die Gleise mit Schotter versehen. Ist es möglich, daß hierüber die angesprochene Brücke/Verbindung der roten Leitungen auch zustande kommen kann?

Andere Frage: Mein eingestzter U-Trafo ist insoweit nicht in Ordnung, als daß die Geschwindigkeit nicht mehr regelöbar ist, d.h. sobald ein paar Millimeter der Knopf gedreht wird saust die Lok los. Kann sich dahinter auch eine Fehrlerursache verbergen. Glaube, eher nicht, oder?

Alfred,
erst mal: es gibt keine dummen Fragen.
Setze keine Buchsen/Stecker mehr ein. Grundsätzlich drehe ich bzw. verzwirble ich die die Drähte z.B. zwecks Verlängerung stets miteinander.
Was meinst Du mit "Klemme die Einspeisung der Oberleitung kurz hinter dem Anschlußmast ab und teste dann, ob immer noch beide Loks auf beide Trafos reagieren" Heiß das: Einfach nur hinter dem Anschlußmast die O-Leitung abnehmen bzw. unterbrechen oder soll ich den O-Leitungsdraht dort mit einem Trennschuh versehen?
Soll ich den Test trotz vorstehender Infos noch durchführen oder erst vorher Einfacheres ausprobieren?

Wen ich unter meiner Platte alles neu verkabeln muß gebe ich mir die Kugel! Das sieht´s aus wie Kraut und Rüben ...

Dank an Alle!

Grüße

Dittmar
Hallo ,

>>Wen ich unter meiner Platte alles neu verkabeln muß gebe ich mir die Kugel! Das sieht´s aus wie Kraut und Rüben ...<<
genau ! - damit Du nicht ALLES neu verkabeln mußt - reicht es aus - alle "verzwirbelten" Verbindungen zusätzlich zu verschrauben oder zu verlöten und WICHTIG : gegen Kurzschluß mit anderen Strippen zu ISOLIEREN !!!

Dann natürlich keine Experimente am Fahrdraht selber sondern die Einspeisung des Anschlußmastes kurz hinter dem Mast (unter der Anlage) abtrennen; ebenso die rote Klemme des Oberleitungstrafos von der Strippe befreien - kurz Testen : es dürfte nur noch die Diesellok mit dem defekten (ersetze ihn bald) Schienentrafo fahren - und dann vom Oberleitungstrafo (rote Klemme) bis zum abgetrennten Anschlußdraht des Mastes wieder EINE neue Strippe ziehen.

>>Das sieht´s aus wie Kraut und Rüben ...<<
... das hatte ich erwartet und deshalb habe ich nicht vorgeschlagen, die Leitungswege beim Oberleitungsanschluß auf mögliche Kurzschlüsse zu kontrollieren ...

Dann müßte nach der neuen Strippe wieder alles laufen - oder überrasche uns mit neuen Komplikationen ...

MfG alfred
Hallo Alfred,

"Dann natürlich keine Experimente am Fahrdraht selber sondern die Einspeisung des Anschlußmastes kurz hinter dem Mast (unter der Anlage) abtrennen; ebenso die rote Klemme des Oberleitungstrafos von der Strippe befreien - kurz Testen : es dürfte nur noch die Diesellok mit dem defekten (ersetze ihn bald) Schienentrafo fahren - und dann vom Oberleitungstrafo (rote Klemme) bis zum abgetrennten Anschlußdraht des Mastes wieder EINE neue Strippe ziehen."

Ich werde also "nur" die Verbindung (rotes Kabel) zwischen Anschlußmast und roter Klemme des O-Trafos unterbrechen. Frage deshalb, weil ich nicht so ganz verstehe, was Du mit "kurz hinter dem Mast (unter der Anlage) abtrennen" meinst, weil merh als der rote Anschlußdraht der O-Leitungsanschlußdrahtes gibt es unter der Anlage nicht.

>>> dan darf Diesellok nur über U-Trafo und nicht merh über O-Trafo fahrbar sein

>>> nach Ersatz der alten durch die neue Strippe müssen dann die Loks tatsächlich unabhängig voneinander fahren können?

Was hätte der Strippenersatz denn dann bewirkt?

Sorry, kann sein, daß bei mir mittlerweile die Leitungen im Kopf auch nicht mehr funktionieren ...!

Gruß, Dittmar
Die Oberleitung bekommt zusätzlich Strom vom Schienentrafo !
Die Diesellok bekommt zusätzlich Strom vom Oberleitungstrafo !

Die einzige (logische) Möglichkeit wäre ein Kurzschluß zwischen der roten Schiene und dem Fahrdraht. Das sollte nur auf dem Weg zwischen Anschlußmast und roter Klemme des O-Trafos möglich sein. alles andere Kabelgewirr unter der Anlage kommt für die Störung nicht direkt in Frage ...

Deshalb ist wichtig : testen, sobald die Verbindung zwischen Mast und Trafo aufgetrennt ist. Bleibt der Fehler, dann ist noch eine weitere "Einspeisung" in den Fahrdraht vorhanden. Das könnte z.B. im Tunnel sein bei Verwndung von Metallmasten und deren Verschraubung auf der Platte (und deren Schrauben unter der Platte ... )

So,  nur die eine Strippe neu zu verlegen ist also recht preiswert. Klappts danach immer noch nicht, dann beschreibe mal die Trafos und die Anschlüsse und die Einspeisungen mit Bildern ...

MfG alfred
Hallo Dittmar,

mein Tip hört sich jetzt sehr Hart an:

VERDRAHTUNG NEU MACHEN,
erst nur U-Betrieb - dann testen, danach O-Leitung dazu und wieder testen, dann sollte der Fehler weg sein.
ganz wichtig dabei, Leitungen sauber verlegen und gegebenfalls beschriften, nich einfach nur verdrallen sonder sauber und anständig verbinden (Lüsterklemmen sind ganz brauchbar)

Wenn da jetzt schon Chaos unter dem Brett ist wird es nie besser, darum lieber
"Ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende"

Ist hart, ich weiß, aber sonst hinterher nie mehr änderungen gescheit zu machen.

Trafo: gibt es auf Börsen recht preiswert, aber vorher nach NP erkundigen. und nimm zu klein dimensionierte Teile

http://www.adler-maerkte.de/

oder

http://www.jomosmodellbahnmaerkte.de/

Gruß Detlef
Hallo Detlef,

bin für jeden Tip dankbar. Was eine Neuverdrahtung anbelangt, so hält sich bei mir der Aufwand in Grenzen, solange wirklich nur die Fahrdrähte neu verdrahtet werden müssen. Ist das so oder muß alles neu verdrahtet werden, also incl. der Kabel für Signal und Aufenthaltsgleis und sogar Beleuchtungskabel ?

Würde vor dieser Aktion allerdings noch Alfreds Tip ausprobieren (@ 55)

Gruß

Dittmar
Hallo Dittmar,

ja wenn ich jetzt unter Deine Anlage schauen könnte, dann könnte ich da schon genaueres zu sagen in wie weit ich eine Neuverdrahtung empfehlen würde.

Wenn da alles wie Kraut und Rüben runterhängt und nicht ordentlich verlegt und beschriftet ist, wäre das nicht so mein Ding - immer an mögliche Erweitrungen, Ergänzungen und  Änderungen denken. Aber da hat jeder seine eigene Philosophie und ich will hier keine Grunsatzdiskussion entfachen.
Wichtig ist, das Du mit der verkabelung Klar komst. Heute - Morgen - Nächste Woche -Nächstes Jahr.

Meine Meinung: Fahrdrähte Neu isive Der Leitungen von Signal und Aufenthaltsschalter, da diese den Fahrstrom mit beeinflussen.

Vorgehensweise wie Folgt: Erst Blau, dann Rot - Gleis -> testen wenn OK -->>
Rot O-Leitung -> testen  -->> bei Erfolg bitte Meldung
Wenn kein Erfolg -->> dieser Fall ist nicht Vorgesehen.

Von wo aus Köln kommst Du?  N W O S ?

Gruß Detlef    
Hallo allerseits,

oh Mann, ich hab´s und es ist ganz einfach und klar ...

In Beitrag 43 hatte ich doch geschrieben: "Analoge Trennungen und Anschlüsse sind für O-Leitungsbetrieb zu finden

Betr. Aufenthaltsschalter blau >> wird sowohl für O- und U-Leitung eingesetzt

Betr. Signalschalter grün >> ein Schalter für O-Leitung und ein separater Schalter für U-Leitung"

>>> das Problem bestand einfach darin, daß sowohl für den Betrieb des Aufenthaltsgleises und des Signals die Leitungen für den O- und U-Betrieb zusammengelegt wurden, dort also diese ständig diskutierte "Überbrückung" stattfand. Habe dort die O-Leitungen abgetrennt; seitdem laufen die Loks unabhängig voneinander.

Einziger Wehrmutstropfen ist, daß das Signal wohl entweder nur für O- oder nur für U-Betrieb eingesetzt werden kann oder seht Ihr Möglichkeiten dieses Signal über getrennte Funktionsschalter sowohl im O- als auch im U-Betrieb einzusetzen? M.E. scheitere ich aber immer daran, daß die Fahrleitungen ausgehend vom Signal nicht aufgeteilt werden können, oder? Wenn das nicht klappt werde ich halt mit der bestehenden O-Leitungskonfiguration in diesem Bereich einen Bremsabschnitt einfügen (an dieser Stelle gibt´s eh eine Brückenabfahrt, wo das Tempo gedrosselt werden könnte).

Dies soweit zu Eurer Information und allen an dieser Diskussion Beteiligten ganz herzlichen Dank für die Mitwirkung!

Gruß

Dittmar
Hallo ,

na gratuliere )

>>Einziger Wehrmutstropfen ist, daß das Signal wohl entweder nur für O- oder nur für U-Betrieb eingesetzt werden kann oder seht Ihr Möglichkeiten dieses Signal über getrennte Funktionsschalter sowohl im O- als auch im U-Betrieb einzusetzen? <<
... prüfe mal die Anleitungen, ob für die Aufenthalts-und Brems-Mimiken (samt den entsprechenden Trennstellen zur Signalbeeinflussung) auch das andere Profil (die blaue "Gleis-Seite") für die dann gemeinsame Beeinflussung von Schienen- und Oberleitungsbetrieb genutzt werden kann.

MfG alfred

Beitrag editiert am 31. 01. 2007 17:35.
Hallo Alfred,

sorry, was habe ich unter "das andere Profil (die blaue "Gleis-Seite") " zu verstehen?

MfG

Dittmar
Die gemeinsame Masse von Ober- und Unterleitung ist gemeint, denke ich.

Gruß,
Frank
Hallo ,

... genau - das BLAU bezieht sich auf die Farbcodierung bei MTX und die blau markierte Gleisseite - eben das "blaue" Profil ....

In dem Anschlußschema http://img403.imageshack.us/img403/6284/oberleitungxt0.jpg ist die "Einspeisung" für die Oberleitung ROT und die "Einspeisung" für den Schienentrafo zwar ebenfalls ROT (aber immer getrennt von der Oberleitung) ; und deren "gemeinsamer Rückleiter" ist BLAU.

Nur bei Blau dürfen die Trafoklemmen verbunden sein. Die ganze Mimik von Brems- und Aufenthaltsbausteinen sollte im blauen GLEIS-Profil angeschlossen sein. Das ist aber richtungsabhängig und bauartbedingt nicht immer möglich.

Beachte bitte, das hier http://img403.imageshack.us/img403/6284/oberleitungxt0.jpg die BLAUe Seite nicht die Seite ist wo das blaue Kabel "angeklemmt" ist - sondern "blau" ist gegenüber - weil die Anschlußklemme "das Profil auf der gegenüberliegenden Seite der Klemme einspeist". Also dort wo der blaue Klecks im Profil ist dort ist auch die "blaue" gemeinsame Seite des Gleises ...

Das alles gehört eigentlich (verständlich erklärt) in jedes gute Anleitungsbuch. Lesen bildet ...

Was steht denn in den Anleitungen zu den verwendeten Brems- und Aufenthaltsbausteinen beschrieben ?

MfG alfred

Beitrag editiert am 02. 02. 2007 10:53.
Hallo Alfred,

glücklich sei derjenige, der ein solch gutes Anleitungsbuch oder zumindest eine Anleitung (bezgl. Aufenthaltgleis) besitzt und sich lesend weiterbilden kann. Habe keines von beidem und werde wohl dumm sterben müssen ...

Meine Anschlüsse entsprechen denen wie in beiden (gleichen?) images angegeben.

Grüße

Dittmar
Hallo Dittmar ,

>>Meine Anschlüsse entsprechen denen wie in beiden (gleichen?) images angegeben.<<
... welche images sind gemeint ? Ich habe einige viel zu kleine Zeichnungen gesehen - unbrauchbar weil nichts erkennbar ... Beispiel : http://img256.imageshack.us/img256/4614/gleisplan1mr.png

Die einzige halbwegs brauchbare Darstellung ist http://img154.imageshack.us/img154/9248/gleisplanbmp8og.png .
Dort steht, das bei 1+2+3 alle Einspeisungen und Trennstellen nur in der rechten (der "blauen") Schienenseite seien. Somit hätte es keinen Fehler durch "Kurzschluß" der roten Einspeisungen geben können.

Damit ist die Zeichnung idealisiert und entspricht nicht der tatsächlichen Verdrahtung. Sowas ist zur Fehlersuche natürlich unbrauchbar.

>>Meine Anschlüsse entsprechen denen wie in beiden (gleichen?) images angegeben.<<
... habe ich eine Zeichnung (images) übersehen - wo der "Anschluß-Fehler" eindeutig ersichtlich ist ?
---
>>> das Problem bestand einfach darin, daß sowohl für den Betrieb des Aufenthaltsgleises und des Signals die Leitungen für den O- und U-Betrieb zusammengelegt wurden, dort also diese ständig diskutierte "Überbrückung" stattfand. Habe dort die O-Leitungen abgetrennt; seitdem laufen die Loks unabhängig voneinander. <<

Der beschriebene aufgefundene Fehler ist hier im Plan nicht erkennbar --> http://img154.imageshack.us/img154/9248/gleisplanbmp8og.png  ....

MfG alfred
Hallo Alfred,

glaube hier liegt ein Mißverständnis vor. Mit images meine ich die aus Beitrag 63. Aber wie dem auch sei, mein Ursprungsproblem wurde auch dank Eurer Mithilfe gelöst. Mir geht es nur noch um die Frage (vgl. Beitrag 59), ob ein Signal und Aufenthaltsbaustein simultan für O- und Betrieb eingesetzt werden können, wobei nach wie vor unabhängiger Zugbetrieb stattfinden muß.

Grüße

Dittmar
Hallo,

ja, der Rückleiter für den Oberleitungsbetrieb ist lt. NEM die linke Schiene in Fahrtrichtung Führerstand '1' oder 'V'. Man kann also Aufenthaltsschalter, Bremswiderstände, Signalschalter, Relaiskontakte o.ä. in die linke Schiene einbauen, dann sind sie für Ober- und Unterleitung wirksam.

As simple as it could be.

Grüße, Peter W.
Hallo ,

... momentan (bei Trennungen und Anschlüssen im "roten" Profil) reagiert die Lok mit Oberleitungsbetrieb nicht - aber auch die Beeinflussung der Oberleitungsloks ist möglich - denn alle Loks nutzen ja die "gemeinsame Rückleitung" über das blaue Profil.
Also gehören alle Trennstellen und Einspeisungen bei Halte- und Aufenthaltsabschnitten immer nur in diese gemeinsame (nach dem MTX-Farbcode "blaue") Seite ...  
Deshalb ist es auch wichtig, das die Lok mit Oberleitungsbetrieb nicht verkehrtherum aufs Gleis darf bzw gewendet wird ...
---
Der Aufenthalts"Baustein" hat wohl nur 2 Anschlüsse ? Funktioniert der Aufenthalt in beide Richtungen ? - dann "verlege" einfach alle Einspeisungen und Trennstellen für den Aufenthaltsbereich in das andere Gleisprofil (in das "blaue") .

Der Stopabschnitt vor dem Signal wird vom Schaltkontakt des Signalantriebs  geschaltet. Also auch beim Signalhalteabschnitt wieder im anderen Profil anschließen und trennen ...

MfG alfred
Hallo Alfred, hallo Peter,

nochmals zu meinem klaren Verständnis: Betr. Signalbereich, sämtliche Trennungen und Anschlüsse, die z. Zt. in Fahrtrichtung rechts liegen ( vgl. Bild gm. Beitrag 45) müssen nach links. Dann klappts auch mit dem Signal wie gewünscht, d.h. 1 Signal mit Start/Stop-Funktion jeweils für O- und U-Betrieb?

Alfred: "... momentan (bei Trennungen und Anschlüssen im "roten" Profil) reagiert die Lok mit Oberleitungsbetrieb nicht - aber auch die Beeinflussung der Oberleitungsloks ist möglich - denn alle Loks nutzen ja die "gemeinsame Rückleitung" über das blaue Profil." Doch, habe den O-Leitungsbereich entsprechend getrennt und elektrifiziert. Kroko reagiert bestens auf Signalschaltung über O-Leitung (oder habe ich hier etwas mißverstanden?).

"Der Aufenthalts"Baustein" hat wohl nur 2 Anschlüsse ? Funktioniert der Aufenthalt in beide Richtungen ? - dann "verlege" einfach alle Einspeisungen und Trennstellen für den Aufenthaltsbereich in das andere Gleisprofil (in das "blaue") ." Ja, 2 Anschlüsse und funktioniert in beiden Richtungen. Kann allerdings nicht umverlegen, da Gleise eingeschottert sind. Muß für U-Betrieb wohl oder übel zweiten Schalter kaufen. Im O-Betrieb (analog Signal entsprechend Trennungen und Elektrifizierung vorgenommen) klappt auch alles bestens.

"Der Stopabschnitt vor dem Signal wird vom Schaltkontakt des Signalantriebs  geschaltet. Also auch beim Signalhalteabschnitt wieder im anderen Profil anschließen und trennen ... " Wenn ich von rechts nach links umverlegt habe ist doch alles getan, oder? Diesen Hinweis verstehe ich nicht ganz.

Grüße

Dittmar
Hallo,

wenn Du bereits alle Trennungen, Kontakte usw. rechts hast, wozu alles umbauen? Schließe einfach die Oberleitung an den anderen Pol (also den linken, wider der Norm) an und drehe alle Elloks am Gleis um. Du kannst ja ggf. den für die Speisung der Oberleitung benutzten Trafoausgang umpolen wenn die Drehrichtung des Reglerknopfes dann verkehrt ist.

Ja der Aufenthalt funktioniert in beide Richtungen, wird das nicht gewünscht muss man eine Diode entsprechend herum parallel zu den Anschlüssen des Aufenthaltsschalters klemmen.

PS: Von den Farbangaben halte ich nicht viel. Märklin hat rot-braun, Trix rot-blau, Roco gelb-blau und GFN zur totalen Verwirrung gelb-gelb.

Grüße, Peter W.
Hallo ,

>>Betr. Signalbereich, sämtliche Trennungen und Anschlüsse, die z. Zt. in Fahrtrichtung rechts liegen ( vgl. Bild gm. Beitrag 45) müssen nach links. <<
... bitte hänge Dich nicht am Begriff "links" auf - WENN die Stopstellen bzw Aufenthalte nur auf EINE der beiden Betriebsarten (Oberleitung und "Unterleitung")wirken, DANN gehören die Anschlüsse und Trennungen auf die ANDERE Gleisseite - ins andere Schienenprofil ...

Du kannst selbstverständlich auch die rechte Schienenseite trennen und dort "blau" anschließen. Das dürfte auch der Regelfall sein ? Ich habe früher immer rechts (bezogen auf die Fahrtrichtung) getrennt und eingespeist ....

---
Heute um 13:34 schreibst Du
>>Doch, habe den O-Leitungsbereich entsprechend getrennt und elektrifiziert. Kroko reagiert bestens auf Signalschaltung über O-Leitung (oder habe ich hier etwas mißverstanden?).
... vielleicht - reagieren denn auch die Loks bei Betrieb mit dem "Schienentrafo" auf Signalhalt und Aufenthalt ? Dann IST alles ("simultan") in Ordnung ; reagiert nur EINE der Loks DANN muß die andere Schienenseite getrennt bzw. eingespeist werden.
---

Meine Antworten von heute bezogen sich allein auf Deine Mitteilung von heute 12:28 :
>>Mir geht es nur noch um die Frage (vgl. Beitrag 59), ob ein Signal und Aufenthaltsbaustein simultan für O- und Betrieb eingesetzt werden können, wobei nach wie vor unabhängiger Zugbetrieb stattfinden muß.<<

Menno, ja was denn nun ? reagieren alle Loks oder nicht ?
Wenn alle Loks reagieren - dann bleibt die Elektrik wie sie ist ! - oder was heißt hier "simultan" ?

MfG alfred
Hallo Peter,

wenn Du mal in die Zeichnung (# 45) schaust: Heißt das, daß ich die rote O-Leitungsstrippe vom Anschlußmast nun an blaue Klemme des U-Trafos bringen und die Verbindung zwischen U- und O-Trafo von blau auf rot wechseln muß?
Aber dann muß ich doch zwangsläufig auch den U-Leitungsanschluß entsprechend am U.Trafo um klemmn d.h. aus bisher rot wird blau und umgekehrt. Gleiches würde dann auch für die U-Leitungseinspeisung gelten, oder? (vgl. Zeichnung innerer Kreis rechts)

Hallo Alfred,

ich werde verrückt!

Wenn ich von rechts und/oder links spreche, meine ich die Positionierungen laut Zeichnung. Hierauf beziehe ich mich jedes Mal.

"Heute um 13:34 schreibst Du >>Doch, habe den O-Leitungsbereich entsprechend getrennt und elektrifiziert. Kroko reagiert bestens auf Signalschaltung über O-Leitung (oder habe ich hier etwas mißverstanden?). ... vielleicht - reagieren denn auch die Loks bei Betrieb mit dem "Schienentrafo" auf Signalhalt und Aufenthalt ? Dann IST alles ("simultan") in Ordnung ; reagiert nur EINE der Loks DANN muß die andere Schienenseite getrennt bzw. eingespeist werden"

>> wenn ich jetzt wieder die U-Leitung ans Signal anschließe tritt wieder die Überbrückung in Kraft, d.h. O- u. U-Betrieb voneinander nicht mehr unabhängig möglich! (das war ja der ursprüngliche Zustand)

"Meine Antworten von heute bezogen sich allein auf Deine Mitteilung von heute 12:28 : >>Mir geht es nur noch um die Frage (vgl. Beitrag 59), ob ein Signal und Aufenthaltsbaustein simultan für O- und Betrieb eingesetzt werden können, wobei nach wie vor unabhängiger Zugbetrieb stattfinden muß.<< Menno, ja was denn nun ? reagieren alle Loks oder nicht ? Wenn alle Loks reagieren - dann bleibt die Elektrik wie sie ist ! - oder was heißt hier "simultan" ?"

>> Mit simultan meine ich: Es wird ein Signal eingesetzt; über dieses eine Signal kann ich sowohl im U- wie auch im O-Betrieb Stop-Funktionen ausüben. Das bedingt, daß die blauen Kabel des Signals einmal Richtung O-Betrieb und andererseits Richtung O-Betrieb verzweigt werden müssen, oder? Nur entsteht dann doch immer das Problem der Überbrückung und wir wären dann wieder an meinem Ursprungsproblem angekommen nämlich K E I N unabhängiger O- und U-Betrieb.

Grüße Dittmar
Hallo Dittmar,

ich schlage vor wir lassen die Farben aussen vor. Aus Deiner Zeichnung kann ich überhaupt nicht entnehmen wie die Schienen beschaltet sind! Ausserdem kann man es so rum oder so rum sehen.

Nennen wir sie - abstrakt - L(inks), R(rechts) und O(berleitung).

- L kommt an die Gleisseite mit den Trennstellen drin sowie an beide Trafos - ob rot oder blau ist technisch gesehen völlig egal, es hängt nur davon ab wie herum Du den Trafoknopf gerne drehen möchtest um Vorwärts und Rückwärts zu bedienen (im Sinne der Kreisfahrrichtung oder im Sinne der Fahrtrichtung der Züge auf dem der Bedieneinheit nächstgelegenen Gleis).
- R kommt an die Gleisseite ohne Trennstellen und an die noch freie Klemme des U-Trafos.
- O kommt an den Anschlußmast und an die noch freie Klemme des O-Trafos.

Ist das verständlich genug? Wenn nicht -> Probieren geht über Studieren, es kann ja nichts kaputt gehen. Falls die D- und V-Loks nicht in die gewünschte Richtung fahren, rot/blau am U-Trafo vertauschen. Falls die E-Loks nicht richtig rum fahren, rot/blöau am O-Trafo vertauschen.

Wichtig: Einige Modelle (z.B. Roco) haben ab Werk BEIDE Stromaufnahmemöglichkeiten gleichzeitig aktiviert (Prüfstellung), die Unterleitung ist unbedingt abzuschalten.

Grüße, Peter W.
Hallo ,

... die Farbcodierung ist beliebig - es kann z.B. auch die "blaue" Klemme des Oberleitungstrafos GEMEINSAM mit der "roten" Klemme des Schienentrafos GEMEINSAM an EINE beliebige Gleisseite angeschlossenen werden. Das hat nur Einfluß auf die Fahrtrichtung in Abhängigkeit zur Reglerstellung "links oder rechts" ...

Wichtig ist DIE Gleisseite, wo die GEMEINSAME Zu- bzw Rückleitung eingespeist wird. DIESES Gleisprofil ist bei Stop- und Aufenthaltsbereichen zu trennen und einzuspeisen.
EBENSO muß die Elok mit ihrer "stromabnehmenden" Masseseite wieder auf dieser GEMEINSAMEN Gleisseite stehen.

Dann funktioniert die unabhängige Zweizugsteuerung (Schiene + Oberleitung) und beide Betriebsarten werden beeinflußt. Das ist wohl das was Du als "simultan" bezeichnet hast.

Du hast ja bisher die Einspeisungen so belassen wie sie waren und doch funktioniert der unabhängige Zweizugbetrieb jetzt.

... deshalb sind die erneuten fragen aus #59 und #66 für mich nicht nachvollziehbar. Es müßte jetzt funktionieren und somit selbst zu beantworten sein ?

Der Fehler (die zweite und deshalb unzulässige Parallelschaltung der Trafos) ist zwar jetzt entfernt - er war aber in keiner Deiner Zeichnungen eingetragen - oder ich habe ihn nicht erkannt weil die Bildchen einfach zu klein waren ...
---
Hier http://img403.imageshack.us/img403/6284/oberleitungxt0.jpg ist das LINKE Profil mit der blauen Markierung die GEMEINSAME Gleisseite ... und das Gleis ist auch immer noch in beiden Richtungen zu befahren und auch die Zugbeeinflussung wirkt (ohne zusätzliche Dioden) in BEIDEN Richtungen ... Deshalb ist "rechts" oder "links" genauso relativ wie "blau" oder "rot" ...

Entscheidend ist das Profil mit den Trennungen und den Einspeisungen : DIESE Seite ist immer die GEMEINSAME Seite. Die anderen beiden Einspeisungen (anderes Profil und Oberleitung) gehen direkt und ohne weitere Verbindungen (von Mehrfacheinspeisungen bei Ringleitungen mal abgesehen) einzeln an je einen Trafo.  

MfG alfred

Beitrag editiert am 13. 02. 2007 16:33.
Habe mir nochmals die Schaltung aus #45 angesehen: Also einfach rot/blau am O-Trafo vertauschen und die E-Loks mit der "Masseseite" rechts aufgleisen (bei neueren Modellen ist gemäß NEM ein Stern auf der Seite mit dem gemeinsamen Leiter).

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,

habe wie von Dir in # 75 geschrieben rot/blau am O-Trafo vertauscht, die E-Lok andersherum aufgegleist sowie auch die bisherige blaue Verbindung zwischen und O- und U-Trafo über rot zusammengelegt (Letzteres ist doch richtig gewesen, oder?). E-Lok fährt im O-Betrieb und Diesellok unabhängig im U-Betrieb. Allerdings bekommt die E-Lok innerhalb der Trennbereiche für Signal- und Aufenthaltsbetrieb keinen "Saft". Was mache ich falsch?

Gruß, Dittmar


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