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THEMA: Echtrost + Ätzteilmodelle
THEMA: Echtrost + Ätzteilmodelle
wolfgang(berlin) - 04.01.07 23:39
eine Frage an die Tüftler unter uns.Nach vielen Versuchen Rost darzustellen ,z.B. mit diversen Farben und Mischungen von Revell über Humbrol oder Puderfarben über rot bis orange ,konnte mich keiner dieser Lösungen überzeugen.Oft sah ich jedoch im Internet Modelle mit überzeugendem Rostüberzug.Die benutzten ein Oxidationsmittel ,was man auf die Modelle anbringen konnte.Nach langem Suchen habe ich jetzt dieses Mittel hier in Berlin gefunden und frage mal nach ob jemand dieses auch schon mal probiert hat.Die Lösung nennt sich " Instant Rost 094 " und kostet hier 8,50 €.Gerade für die Ätzteile von Stefan oder Gerd müsste das doch die Lösung sein um altersentsprechende Modelle herzustellen.
wolfgang( berlin)
wolfgang( berlin)
Moin,
ich selbst habe das Mittel noch nicht angewendet, aber ein Kumpel von mir hat Erfahrungen für Spur 0 damit gesammelt.
Das Prinzip beruht darauf, das zunächst ein eisenhaltiger Lack aufgetragen wird ( NE-Metalle "rosten" ja nicht ) , durch ein Oxidationsmittel wird dann der Fe haltige Lack zum rosten gebracht.
Vorteil: Du erhälst echten Rost und kannst alle Materialien zum Rosten bringen.
Die Nachteile sind jedoch: Du erhälst als Resultat frischen Rost, der sich rötlich-braun zeigt. Vergleicht man mit den in der freien Wildbahn vorhandenen Rostarten zeigt sich das eben jener frische Rost selten vorkommt. Im laufe der Zeit wird nämlich Rost durch Witterungseinflüsse und Alterung immer dunkler, ebenso rosten verschiedene Materialien anders auf.
Eisenoxid aus Kohlenstoffhaltigem Stahl rostet wesentlich dunkler auf. In unserem Metier vorkommender Flugrost an Fahrzeugen und Schienen beispielsweise stammt zumeist vom Bremsstaub der eben durch Kohlenstoffhaltigen Grauguß erzeugt wird.
Was ich damit sagen will: Rost ist nicht gleich Rost und der meiste Rost ist auch noch mit Dreck vermischt und wesentlich dunkler.
Weiterer Nachteil: der zuvor aufzutragende Fe-Lack ist sehr dick und schmiert Details zu. Verläufe lassen sich schlecht nachbilden. ( "Rostnebel" )
Fazit: für unsere Baugröße und Metier ungeeignet. Der besagte Kumpel hat dann seinen Rost noch farblich nachbehandelt. und ist von davon abgegangen.
Ich bin dazu übergegangen mir von 1:1 Eisenbahnfahrzeugen Stäube abzunehmen, zu Puder zu verarbeiten und aufzutragen - echter gehts nicht.
Gruß
Björn
ich selbst habe das Mittel noch nicht angewendet, aber ein Kumpel von mir hat Erfahrungen für Spur 0 damit gesammelt.
Das Prinzip beruht darauf, das zunächst ein eisenhaltiger Lack aufgetragen wird ( NE-Metalle "rosten" ja nicht ) , durch ein Oxidationsmittel wird dann der Fe haltige Lack zum rosten gebracht.
Vorteil: Du erhälst echten Rost und kannst alle Materialien zum Rosten bringen.
Die Nachteile sind jedoch: Du erhälst als Resultat frischen Rost, der sich rötlich-braun zeigt. Vergleicht man mit den in der freien Wildbahn vorhandenen Rostarten zeigt sich das eben jener frische Rost selten vorkommt. Im laufe der Zeit wird nämlich Rost durch Witterungseinflüsse und Alterung immer dunkler, ebenso rosten verschiedene Materialien anders auf.
Eisenoxid aus Kohlenstoffhaltigem Stahl rostet wesentlich dunkler auf. In unserem Metier vorkommender Flugrost an Fahrzeugen und Schienen beispielsweise stammt zumeist vom Bremsstaub der eben durch Kohlenstoffhaltigen Grauguß erzeugt wird.
Was ich damit sagen will: Rost ist nicht gleich Rost und der meiste Rost ist auch noch mit Dreck vermischt und wesentlich dunkler.
Weiterer Nachteil: der zuvor aufzutragende Fe-Lack ist sehr dick und schmiert Details zu. Verläufe lassen sich schlecht nachbilden. ( "Rostnebel" )
Fazit: für unsere Baugröße und Metier ungeeignet. Der besagte Kumpel hat dann seinen Rost noch farblich nachbehandelt. und ist von davon abgegangen.
Ich bin dazu übergegangen mir von 1:1 Eisenbahnfahrzeugen Stäube abzunehmen, zu Puder zu verarbeiten und aufzutragen - echter gehts nicht.
Gruß
Björn
Pigmentfarben (Puderfarben) gibt es auch von Eisenoxyd in gelb, braun, rot oder schwarz. Echter als Rost aufpudern gehts nicht.
Hallo
Ich habe auch schon von dieser Farbe gehört, sie aber nicht probiert. Im Wesentlichen ist das Feedback der Nutzer ählich wie hier schon geschrieben: Toller Effekt bei gro0en Maßstäben, ab H0 und damit erst recht für N zu grob, auch die entstehenden echten Rostteilchen erscheinen zu grob.
Um unsere Modelle zu "verrosten" empfehle ich Puderfarben / Farbpigmente. Die kann man in jedem gewünschte Rostton bekommen oder mischen. Mit dem Pinsel kann man die Farbe sehr präzise auftragen und kommt auf jeden Fall authentisch rüber.
Beispiele aus der Usergalerie:
Wellblechbude untere beiden Bilder
http://www.ndetail.de/kundenfotos/wolfgang-haut...serrad-hautmann.html
Treppe und Wellblechgarage dritt- und zweitletztes Bild
http://www.ndetail.de/kundenfotos/wolfgang-hautmann/wolfgang-hautmann-2.html
Wellblechbude 6. Bild
http://www.ndetail.de/kundenfotos/hans-bauer/brueckengelaender-hans-bauer.html
(Wer übrigens noch Anwenderfotos hat, wir freuen uns sehr über Zusendungen)
Puderfarben auch hier (unterm Dach, bzw. Riffelblech
http://www.ndetail.de/bausatz-wellblech-huette.html
http://www.ndetail.de/bausatz-gelaender.html
Das Schöne an Puderfarbe ist, dass man sie leicht wieder abwaschen kann, wenn es vielleicht beim ersten Mal nicht geklappt hat.
Gruss, Stefan
Ich habe auch schon von dieser Farbe gehört, sie aber nicht probiert. Im Wesentlichen ist das Feedback der Nutzer ählich wie hier schon geschrieben: Toller Effekt bei gro0en Maßstäben, ab H0 und damit erst recht für N zu grob, auch die entstehenden echten Rostteilchen erscheinen zu grob.
Um unsere Modelle zu "verrosten" empfehle ich Puderfarben / Farbpigmente. Die kann man in jedem gewünschte Rostton bekommen oder mischen. Mit dem Pinsel kann man die Farbe sehr präzise auftragen und kommt auf jeden Fall authentisch rüber.
Beispiele aus der Usergalerie:
Wellblechbude untere beiden Bilder
http://www.ndetail.de/kundenfotos/wolfgang-haut...serrad-hautmann.html
Treppe und Wellblechgarage dritt- und zweitletztes Bild
http://www.ndetail.de/kundenfotos/wolfgang-hautmann/wolfgang-hautmann-2.html
Wellblechbude 6. Bild
http://www.ndetail.de/kundenfotos/hans-bauer/brueckengelaender-hans-bauer.html
(Wer übrigens noch Anwenderfotos hat, wir freuen uns sehr über Zusendungen)
Puderfarben auch hier (unterm Dach, bzw. Riffelblech
http://www.ndetail.de/bausatz-wellblech-huette.html
http://www.ndetail.de/bausatz-gelaender.html
Das Schöne an Puderfarbe ist, dass man sie leicht wieder abwaschen kann, wenn es vielleicht beim ersten Mal nicht geklappt hat.
Gruss, Stefan
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