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THEMA: Conrad Hobbytrain Loks - Probleme

THEMA: Conrad Hobbytrain Loks - Probleme
Startbeitrag
Peter W. - 16.12.06 16:59
Hallo,

ich habe für den Club einige Conrad Tauri hier zur Reparatur (einmal LEDs defekt) und zum "neu aufbügeln". Auf Grund der Berichte über Probleme im Digitalbetrieb habe ich die Modelle verglichen.

Beim Taurus gibt es 2 Produktionsserien die sich in einem winzigen Detail unterscheiden: Die Halterungen für die Schneckenwellen. Bei der Serie 1 war das ein blauer Kunststoff, oben rund und bei Serie 2 ist es ein schwarzer Kunststoff, oben flach. Da wurde also was gedreht. Die Serie 2 hat zudem praktisch NULL Axialspiel auf der Welle, und just diese Modelle laufen analog (getestet mit 9 V Batterie am Rollenprüfstand) langsamer!

Ich möchte Euch daher um Feedback bitten, bei welchen Modellen Probleme mit Digital und/oder Heißläufern auftreten. Vermutlich betrifft es Serie 2 aber ich habe noch keine handfesten Indizien.

Grüße, Peter W.

Beitrag editiert am 16. 12. 2006 17:15.

Hallo Peter,

ich habe hier 2 Modelle (Serie 2) die mit dem DHL 100 problemlos laufen aber sehr schnell innerhalb weniger Minuten heiß werden. Bei einem von den beiden habe ich die Erwärmung zum Glück noch früh genug durch Geruch wahrgenommen. Hier ließ sich der Motor nicht mehr mit den Fingern berühren! Getestet wurde mit CC2000 mit 16V und auch mit 15V. Es gibt kaum einen Unterschied.
Dann wurden beide Modelle direkt am Motor mit einem Gleichstromtrafo (Arnold) versorgt. Die Stromaufnahme ist enorm. Bei frei hängenden Drehgestellen beträgt diese bei aufgedrehtem Trafo 260 bis 280 mA. Dreht man langsam an einem bzw. dann beiden Drehgestellen, steigt der Stromfluß auf 400 mA! Ein Justieren der Silikonschläuche auf den Wellen bzw. lockern der Kunststoffschrauben brachte kaum eine Änderung.
Unter diesen Umständen werde ich die Fahrzeuge nicht mehr auf unserer Clubanlage mit ihren längeren Umläufen einsetzen. Das Risiko ist mir zu groß, das sie dann mit einem längeren Zug wegen Überhitzung abfackeln.
Jetzt werde ich natürlich vorsichtshalber alle meine Tauris (und E 10) auf Wärmeverhalten testen.

Gruß, Roland
Hallo zusammen,

es sollte eigentlich der erste Test bei einer neuen Lok sein, diese unter Beobachtung der Stromaufname mindestens 10 Minuten laufen zu lassen.
Da zeigt sich dann sofort, ob etwas klemmt und hakt.

Mein Taurus (direkt gekauft nach Ankündigung) läuft ohne Problem, wenn nur nicht das Kupplungsmanko wäre.

Grüße Michael Peters
Hallo,

Ich habe auch einen Taurus der zweiten Serie, der macht wärmetechnisch auch keine probleme. Bei einem der letzten modellbahnstammtische drehte der mit 20 Containerwagen den halben Abend seine Runden.

Gruß Lothar

Hallo Peter!
Also setze auch am bei unserere Ausstellung von 7.12-10.12 einige Hobbytrain Taurus ein wobei cih nicht weiß was erste und zweite Serie ist jedoch Analog

Hier einige Bilder auch von der 2062
http://www.hall-tirol.at/diashow/diashow.php?di...ng&currentPic=33
http://www.hall-tirol.at/diashow/diashow.php?di...ng&currentPic=48
http://www.hall-tirol.at/diashow/diashow.php?di...ung&currentPic=6
http://www.hall-tirol.at/diashow/diashow.php?di...ung&currentPic=9
http://www.hall-tirol.at/diashow/diashow.php?di...ng&currentPic=44

Ich hoffe euch gefallen auch die ander Bilder!

Andy aus Tirol
@1,

eine solche Stromaufnahme ist nicht normal für N, die Lok hat eine mechanische Hemmung.

Meiner Meinung nach liegt das Problem bei den oben genannten schwarzen Plastikteilen, welche die Lagerbuchsen für die Schneckenwellen halten. Die klemmen die schnecken zu fest.

@4,

toll, eine richtige Taurüsseliade :)

Serie 1 und 2 kann man ganz leicht unterscheiden: 1 hat rote Dachleitungen, bei 2 ist die Dachleitung blank, der Lackiervorgang wurde eingespart.

Grüße, Peter W.
>Meiner Meinung nach liegt das Problem bei den oben genannten schwarzen Plastikteilen, welche die Lagerbuchsen für die Schneckenwellen halten. Die klemmen die schnecken zu fest.

Der Motor allein zieht ca 100 mA.

Die Kunststofflagerbuchsen lassen sich nicht kürzen. Würde man das machen, könnte die Sinterlagerperle durchrutschen. Also habe ich diese Sinterlager gekürzt. Dazu habe ich einen Zahnstocher durchgesteckt und dann senkrecht auf einem Abziehstein bei beiden jeweils 0,2 mm abgeschliffen. Die abgeschliffenen Seiten zeigen beim Zusammenbau auf die Schnecke. Diese hat jetzt etwas Spiel.
Der Stromverbrauch der Lok liegt anschließen bei ca. 250 mA. Der Motor wird zwar immer noch warm aber die Temperatur liegt jetzt im vertretbaren Bereich. (Finger- und Lippentest)

Gruß, Roland
@6

Knutscht du öfters mit deinen Loks?

Schönen Gruß

Migh
Hallo Roland,

vielen Dank für Deinen Bericht. 100 mA ist OK für einen Eisenankermotor im Leerlauf, die 250 mA lassen darauf schließen dass die Getriebe in den Drehgestellen auch nicht gerade super leicht laufen - möglicherweise liegt das am Fett. Die Tauri sind ja auch reichlichst geschmiert.

Grüße, Peter W.


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