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THEMA: SB Umbau Arnold BR 18.5

THEMA: SB Umbau Arnold BR 18.5
Startbeitrag
wolfgang(berlin) - 22.11.06 21:05
Hallo

ich habe ein kleines Problem.Nachdem der Anlagenbau fast abgeschlossen ist,dachte ich an die Optimierung des fahrbaren Materials.Da war mir die Arnold 2557 BR 18.5(Rheingoldlok) immer ein Wunschkandidat.Besseres Aussehen ,aber rauhe und viel zu schnelle Fahreigenschaften gegenüber der Trixlok,war sie die erste Lok für den neuen Bausatz von SB.Verbaut wurde hier der verbesserte Bausatz mit Maxonmotor,der mehr zieht als der alte Faulhaber.-siehe  Website von SB.
Der Einbau-ein Kinderspiel,man kann nichts falsch machen.Die Lok zieht jetzt leise mit guter Zugkraft und Geschwindigkeit ihre Runden,aber...
ein gefühlvolles Anfahren ist nicht möglich,ob mit oder ohne Halbwelle(Arnoldtrafo) man dreht am leicht am Regler ,es passiert nichts und nach etwas mehr Drehung und die Lok fährt ruckartig mit zugegeben langsamer Geschwindigkeit an.
Schienen sind sauber,Lok ist neu und der Motor natürlich auch.Lok .An der Lok ist auch etwas Fett(Rocco),daran liegts nich.
Watt nu fragt der Berliner.
Wisst ihr einen Rat?

wolfgang(berlin)

Lok neu, Motor neu, das heißt, alles noch nicht eingelaufen. Dadurch höhere Widerstände im Kraftstrang, die erst mal überwunden werden müssen. Daher der Bocksprung. Lässt sich das Tempo nach dem Anfahren vermindern ? Wenn ja, dann ist eine Einfahrzeit von ein bis zwei Stunden (vor/rückwärts) mit mäßiger Geschwindigkeit empfehlenswert. Dann Durchsicht mit Schmierdienst und sie sollte einwandfrei Anfahren, besonders mit Halbwelle.
Ansonsten Fahrgerät wechseln (mal bei Bekannten ausprobieren), ich fahre schon sehr lange mit  der  ELO-Schaltung aus den siebziger Jahren, damit läuft erstens alles was ich habe (und da sind unwillige Böcke dabei, z.B. die T 9.3 von Fleischmann, 1. Serie) und zweitens ergibt sich ein wirklich gutes Anfahrverhalten. Drittens macht die Schaltung nichts kaputt, wie z.B. die Impulslängenschaltungen an den Faulis.

Gruß aus Bonn

Wilhelm Hesse
So habe ich das Problem gelöst,aber vielleicht kennt jemand eine einfachere Idee.Das Hauptproblem war nicht etwa die Lok oder gar der Motor,nein der Arnoldtrafo fängt nicht bei 0 an Strom zu liefern sonder man kann am Regler drehen und es passiert erstmal nichts.Dann weiterem Drehen setzt sofort ein Spannungssprung bei 2,4 Volt an.Dann fängt aber der Glockenanker schon mächtig (ab 0,5 V) an zu rasen ,sprich die Lok springt von 0 auf mittlere Geschwindigkeit,an eine gefühlvolles Anfahren war nicht zu denken.Da ich nicht meine Fahrregler aus dem eingebauten Schaltpult reißen wollte kam nur eine Änderung der Spannungszufuhr in der Lok selber in Frage.Also jeweils 3 Germaniumdioden 3 für Rückwärts ,drei für Vorwärtsfahrt eingelötet und siehe da, die Lok macht keinen Bocksprung mehr und hat auch eine geringere Endgeschwindigkeit wie vorher ,bei keinem Verlust der Zugkraft!
Wo Licht ist auch Schatten,die Tenderbeleuchtung passte nu wirklich nicht mehr rein.Hinten bleibts dunkel-mich störts nicht.
Fazit..
der Umbau der Loks auf Glockenankermotore kann mitunter zu ganz neuen Problemen führen,die erst gelöst werden wollen.Dann aber läuft es wirklich ruhig und gleichmässig.
Die Frage bleibt,warum ist das bei meinen anderen Faulhaberloks von Trix wie BR 58 und BR 18.4 nicht so ist,.oder arbeitet Trix mit anderen Methoden?
fragt
wolfgang (berlin)
Hallo,

> arbeitet Trix mit anderen Methoden?

Bei Trix Loks mit Glockenankermotoren steckt immer ein Auslaufmodul in der Schnittstelle, das die Entkopplung von Motor und Licht erledigt. Die Schaltung verschiebt als Nebeneffekt auch die Mindestanfahrspannung ein wenig nach oben.

Grüße, Peter W.
der neuere ARNOLD-Trafo arbeitet nicht über einen Abgriff der Wicklungen mit Schleifkontakt, sondern über eine Diodentechnik und die bedingt eine gestufte Fahrspannung. Absoluter Schwachsinn für wirklcihe Modellbahner. Entweder einen extra Fahrregler verwenden, oder den alten großen fetten Trafo, der hat noch echten Wicklungsabgriff.

MK
Ich fahre zwar inzwischen digital (SX), auf  meiner Testsrecke kann ich wahlweise auch analog steuern. Zum Testen von Glockenankermotoren kommt es insbesondere darauf an, dass der Fahrregler auch die feinfühlige Regelung bringt, die der Glockenankermotor mitmacht. Mein absolter Favorit im analogen Bereich ist der Fahrregler von SB-Modellbau, den es leider aktuelle nicht mehr gibt, da der Zulieferer das geniale Poti nicht mehr liefern kann. Ich habe zum Glück noch 5 dieser Fahrregler hier rumliegen und da geht es in ganz kleinen Schritten bei 0,1 Volt los. Wolfgang, was du beschreibst mit der Anfangsspannung des Arnold-Trafos ist typisch und trifft auch auf die meisten Fahrpulte der Großserienanbeiter zu. Impulsbreitensteuerung oder ähnlich Hilfen verträgt der Glockenankermotor nicht. Vielleicht schaust du einfach mal, ob du irgendwo (z.B. über eBay) einen SB-Fahrregler ergattern kannst. Der ist sowohl für Glockenankermotoren als auch für herkömmliche Motoren wirklich klasse.

    "Verbaut wurde hier der verbesserte Bausatz mit Maxonmotor,der mehr zieht als der
     alte Faulhaber"

Übrigens kann ich diese Aussage so nicht ganz stehen lassen. Der Maxon hat zwar bedingt durch die größere Leistungsaufnahme auch eine höhere Zugkraft. Allerdings hat er dafür auch entsprechend ausgelegte Bürsten, die sich im Langsamfahrbereich
bemerkbar machen. Der Faulhaber ist zwar etwas schwächer, bietet dafür jedoch gerade im Langsamfahrbereich noch bessere Werte, ist noch leiser und hat die bessere Motorwellenlagerung. Ich würde ehrlich gesagt in den meisten Fällen einen Faulhaber dem Maxon vorziehen. Nur wenn es platzmäßig arg eng wird, greife ich zum 8er Maxon.
Abrer ich glaube, hier drifte ich jetzt zu weit vom Thema ab und die Unterschiede zwischen Maxon und Faulhaber wurden auch an anderer Stelle im Forum schon ausreichend beschrieben.

Gruß
Frank
  


Beitrag editiert am 28. 11. 2006 08:43.
Jo,

und auf der Fahrreglerseite ist eine sehr preiswerte Verbesserung durch das Prinzip der regelbaren Halbwellen gegeben. Von Conrad gibt es den mit 27.95 Eu recht günstigen Bausatz "Modellbahn Fahrpult Automatic", Nr. 196088, der wohl der ELO-Schaltung aus den siebzigern "nachempfunden" ist. Diese Schaltung ist sowohl mit den ganz alten dreipoligen Motoren wie auch mit Glockenankermotoren (Fauli/Maxon) hervorragend kompatibel und stellt gegenüber den in letzter Zeit immer mehr am Markt erscheinenden Reglerschaltungen auf der Basis eines 317er ICs (reine Gleichspannungsregelung) immer noch die wesentlich bessere Alternative dar.

Gruß aus Bonn

Wilhelm Hesse
ja die regellungen mit den LM 317T san a schmarrn, weil nur reiner DC-Anteil

MK
@5) danke Frank,ich werde versuchen den Stromkreis des Bahnhofs auf einen anderen Trafo zu legen ,den ich mir noch zulegen muss.Denn nur im Bahnhof wird bei mir rangiert,auf der Strecke machts dann der Arnoldtrafo.Hab den Titantrafo 825 im Auge der mit rund 100.-€ erheblich preiswerter ist wie die Superteile von Heißwolf und Co.Hast du damit Erfahrungswerte?
@8

Hallo Wolfgang,

ich fahre ja inzwischen digital. Da ich aber nicht alle meine Loks umbauen bzw. digitalisieren möchte, die Lok aber trotzdem Auslauf bekommen sollen, habe ich weiterhin auch eine separate Strecke analog im Betrieb. Wie schon geschrieben schwöre ich hier auf den Fahrregler von SB-Modellbau. Meines Erachtens nach ist es der beste rein analoge Fahrregler (Heißwolf zähle ich nicht mit dazu) und bei Kennern ist er begeehrt. Er ist bei SB-Modellbau nicht mehr lieferbar (mir wurde seitens SB-Modellbau mitgeteilt dass einige Bauteile nicht mehr lieferbar sind und man ja keinen Nachfolger auf den Markt bringen möchte, der schlechter ist). Es handelt sich hierbei um einen Regler ohne eigene Stromversorgung und der deshalb zur Stromversorgung z.B. an einem Wechselstromausgang eines anderen Trafos angeschlossen werden muß. Ich kann dir den Regler nur empfehlen. Er ist echt klasse und wird z.B. gerade bei eBay angeboten (Nr. 260057651205). Der damalige Preis zu DM-Zeiten betrug 170,--DM. Vielleicht gelingt es Dir ja ihn zu ersteigern. Ansonsten würde ich mich eventuell von einem meiner 5 Regler trennen. Den besagten Titan-Trafo habe ich auch noch, da ich zu analogen Zeiten auch viel experimentiert habe. Er ist gut und mit viel Power, allerdings kommt er von der Feinfühligkeit her meines Erachtens nach an den SB-Regler nicht ran.

Viele Grüsse

Frank
Hallo Frank,

die Aussage kommt mir seltsam vor. Selbst für die von mir benutzte ELO-Schaltung aus den siebzigern gibt es noch Original- oder Ersatzbauteile. Da dürften doch andere Gründe eine Rolle spielen ...

Gruß aus Bonn

Wilhelm Hesse
das spezielle Poti mit 2 übereinanderliegenden Schleifbahnen mit spezieller Charaktersistik ist meines Wissens nach nicht mehr verfügbar.
Wenns jemand find, dann bitte gerne...

Martin
@10

Hallo Wilhelm,

unter Hinweis auf die Antwort von Martin würde ich mich über einen Hinweis, wo ich solche Poti bekommen kann sehr dankbar.........

Gruß
Frank


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