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THEMA: Wie fahre ich 128 Fahrstufen?

THEMA: Wie fahre ich 128 Fahrstufen?
Startbeitrag
Nforever - 26.10.06 16:32
Hallo,
Ich bin als SXler ein wenig mit DCC am rumspielen. Ist ja nicht viel anders als SX, allerdings gefallen mir die Einstellmöglichkeiten für Anfahr und Bremsverzögerung besser als bei SX.
Ich fahre mit dem Trix Decoder 66838 und der MS.
Nun zu meiner Frage:
Wenn ich eine DCC Lok kurz mit 28 Fahrstufen anwähle fährt die Lok einwandfrei. Die MS zeigt mir auch 28 Fahrstufen an. Bei SX wären das ja 31.
Wähle ich nun eine DCC Lok kurz mit 128 Fahrstufen an, spinnt die Lok, und es tritt das wohl bekannte Lichtflackern auf. Warum ist das so? Was mache ich falsch? Oder habe ich da was falsch verstanden, und es gibt keine 128 Fahrstufen? Fragen über Fragen. Vielleicht habt ihr für einen DCC Neuling ein paar Antworten. Und sollten die hier schon irgendwo im Forum genannt worden sein, bitte ich dies zu entschuldigen.
Ich weiß aber nicht so recht, wonach ich suchen soll.

Grüße Uwe

Moin,

du mußt nicht nur im Forum suchen, sondern Ismaels Seite als Ganzes betrachten:
"Das DCC-System kennt drei standardisierte Fahrstufen-Betriebsarten: 14, 28 und 128 Fahrstufen. Die Anzahl der gesendeten Fahrstufen von der Zentrale und die eingestellten Fahrstufen des Decoders müssen übereinstimmen. Stimmen sie nicht überein, so kann es zu "eigenartigen" Benehmen der Lokomotiven kommen (z.B. Licht geht bei jeder zweiten Geschwindigkeitsstufe automatisch an und aus - lässt sich aber nicht schalten) ..." (aus http://www.1zu160.net/digital/dcc.php )

Gruß
Kai
Hallo Uwe,

>Ich bin als SXler ein wenig mit DCC am rumspielen. Ist ja nicht viel anders als SX,
>allerdings gefallen mir die Einstellmöglichkeiten für Anfahr und Bremsverzögerung besser
>als bei SX.

Vorsicht, nicht auf den Geschmack kommen.

>Wähle ich nun eine DCC Lok kurz mit 128 Fahrstufen an, spinnt die Lok,

Jetzt bist du schon der zweite, der mit der MS keine 128 FS fahren kann, irgendwie fällt das auf. Kann es sein, daß das Teil da einen Bug hat?

>Wähle ich nun eine DCC Lok kurz mit 128 Fahrstufen an

Was meinst du mit "kurz"?

In deinem Fall kann das Problem natürlich auch am Decoder liegen. Bist du sicher, daß dein SX-Decoder den 128 Fahrstufen-Modus auch unterstützt? Meines Wissens wird doch nur das von außen kommende DCC-Signal intern in etwas Sx-iges umgewandelt. Gehen da wirklich alle gängigen DCC-Fahrstufen (14/27/28/128)
Und ist der Decoder auf 28 Fahrstufen programmiert? Die Bemerkung mit dem Lichtflackern irritiert mich etwas.

>Oder habe ich da was falsch verstanden, und es gibt keine 128 Fahrstufen?

Doch doch die gibt es. Eine normgerechte DCC-Zentrale kann einen normgerechten DCC-Decoder mit 128 Fahrstufen ansteuern. Ob das Sinn macht, ist wieder ein anderes Thema, weil man sich u.U. am Drehregler einen Wolf kurbelt.

Auf jeden Fall sehe ich hier Testbedarf bei den MS-Besitzern.

LG
Helmut
Hallo!

Wenn du den Decoder auf 28 Fahrstufen eingestellt hast, dann sollte er sich sowohl mit 28 als auch mit 128 Fahrstufen ansteuern lassen.

Welchen Decoder hast du? Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem Zimo-Decoder - hatte (mit 28 FS fuhr sie gut, mit 128 zickte sie herum und bewegte sich ganz eigenartig) aber keine Zeit den Grund dafür herauszufinden, da die Lok wieder an meinen Vater zurückging (und mit der Intellibox funktioniert der Decoder auch ganz brav mit 128 Fahrstufen).

lg
ismael
Hallo Uwe

ich fahre mit der MS 128 Fahrstufen.
Wenn Du im DCC - Format bist, setzte die CV 029 und  002, dann bist Du bei 128 Fahrstufen. Bei mir funktioniert die MS jetzt einwandfrei, das Fahren mit 128 ist ein erlebnis, besonders wenn es der Digitaleinstieg wie bei mir ist.

Gruß

Berti
Nachtrag zu 4,

vor dem Eingeben der CV auf lange Adresse gehen.

Berti
Hallo,
Also,
Mit "kurz" meine ich Adressen bis 127. Bei der MS kann man sowohl kurze Adressen wie auch lange Adressen anwählen (glaube ich).
Der Decoder ist wie gesagt der Trix 66838 DCC/SX Decoder.
Werde mal Bertis Ratschläge befolgen.

grüße Uwe
@ Berti

Wenn Du im DCC - Format bist, setzte die CV 029 und  002.
vor dem Eingeben der CV auf lange Adresse gehen.

Was meinst du damit?

fragt Uwe

Hallo Uwe,

gib mir mal Rückmeldung, ob es funktioniert, ich hab es mehr oder weniger durch Zufall und der Tabelle der  Digitalseite herausgefunden, war selber überrascht, dass es nach einem Tag Probieren doch noch geklappt hat und dann habe ich durch Gerhards Hilfe auch noch die lange Adresse einstellen können. Schau mal im Gästetread Update mobile Station nach.

PS: Ich habe den Original Fleischmnanndecoder in der Lok.

Gruß

Berti
Also jetzt habt ihr mich irgendwie total verwirrt, insbesondere nach Studium des genannten Gästethreads.
Mal ganz allgemein betrachtet, lassen wir mal eure MS bewußt beiseite:

- Fahrstufenanzahl und Adresse haben erst mal überhaupt nichts miteinander zu tun. Daß beide über ein Bit der CV29 beeinflußt werden, liegt einfach daran, daß diese CV als erste für Bit-Einstellungen in der Norm genutzt wurde.

- Für die Nutzung des 128 Fahrstufen-Modus ist eine Einstellung des Decoders auf 28 Fahrstufen nötig (CV29 Bit 1=1). Fast jeder heutige Decoder hat diese Einstellung ab Werk, mit Ausnahme der Firma GFN, die leider am 14 Fahrstufen-Standard festhält. Aber nicht jeder Decoder der 28 Fahrstufen unterstützt, kann auch 128 Fahrstufen. Wie ein Decoder der diesen Modus nicht unterstützt reagiert, kann man kaum vorhersagen.

- Die Ausführungen, ein Decoder würde über zwei verschiedene Adresse angesprochen und dadurch verwirrt, kapiere ich leider nicht. Die einzige solche Doppeladressierung, die ich mir denken könnte, wäre über Nutzung der Verbundadresse in CV19, und die wurde nicht erwähnt. Nachdem kurze Adressen grundsätzlich von 1-127 gehen und lange Adressen grundsätzlich von 128-10239 kann da eigentlich gar keine doppelte Nutzung in verschiedenen Betriebsarten möglich sein. Auch verstehe ich irgendwie nicht, wie man an der Zentrale lange oder kurze Adressen "anwählen" können soll. Der Wert der Adresse legt doch an sich schon fest ob es eine lange oder kurze Adresse ist. Ausnahme hier ist wie so oft die Firma Lenz, die den Bereich der nutzbaren kurzen Adressen auf 1-99 einschränkt.
Und eine Nutzung derselben Adresse in zwei verschiedenen Fahrstufenmodi auf zwei verschiedenen Handreglern sollte die Zentrale eigentlich auch verhindern.

Also was macht ihr da eigentlich?

verwirrte Grüße
Helmut

für den MS langsam "Mystery Station" bedeutet

Beitrag editiert am 26. 10. 2006 20:54.
Hallo Helmut,

>Nachdem kurze Adressen grundsätzlich von 1-127

das dachte ich auch, solange ich ein TC hatte. Nachdem ich auf Lenz umgestiegen bin, kam ich ganz schön ins staunen. Da funktionierte nichts mehr mit Adresse 111 in CV1. Nein, alle Adressen die 3-stellig sind muss ich nun als lange Adressen in CV17/18 ablegen, damit die Lok auch reagiert.
Aber das hat selbstverständlich nichts mit den Fahrstufen zu tun (glaube ich jetzt mal ).

Gruß, Raimond
Hallo Raimond,

das mit der Lenz-Sonderlocke hatte ich geschrieben:

>>Ausnahme hier ist wie so oft die Firma Lenz, die den Bereich der nutzbaren kurzen
>>Adressen auf 1-99 einschränkt.

Manche müssen eben alles etwas anders machen, deshalb nummerieren sie ja auch die Bits anders als der Rest des Marktes. Aber selbst bei Lenz sind Fahrstufen und Adressen voneinander unabhängig.

LG
Helmut
dessen erste Zentrale vor Urzeiten eine Lenz LZ100 V1.5 war
Beim Trix Decoder 66838 steht folgendes:
CV29, Bit 1: Anzahl der Fahrstufen 28/128, Wert 0/2.
Also muß man doch was ändern, oder?
Aber wie komme ich dahin?

fragt Uwe
@12 Nforever

Hallo Uwe,

ich hab jetzt mal alle im I-Net findbaren Waschzettel zu diesem Decoder angesehen. Leider ist nur der SLX870 und der DHL160 greifbar, von der Trix-Version finde ich nichts.
Aber bei beiden findbaren Varianten ist das Bit 1 ab Werk gesetzt, also sollte da keine Veränderung nötig sein, außer du hast selbst dran gedreht.
Fragen wir doch mal ganz andersrum: Welcher Wert steht denn in CV29?
Vielleicht kriegen wir das so herum gebacken.

LG
Helmut
Hallo Helmut,

Die MS zeigt folgendes an.
CV 29 = D006
Damit kann ich aber rein gar nix anfangen. Habe aber auch nix geändert.
Und wie komme ich denn an die einzelnen Bits ????

grüße Uwe

Beitrag editiert am 27. 10. 2006 15:17.
Hallo Uwe,

da sind wir doch schon weiter. Das D ignoriere ich mal, ich hoffe, das ist kein MS-spezifischer Fehlercode.
Ein Wert 6 in der CV29 eines normgerechten DCC-Decoders bedeutet:

Bit 0=0  => Fahrtrichtung nicht vertauscht, Dezimalwert 0
Bit 1=1  => Fahrtstufenmodus ist auf 28 Stufen eingestellt, Binär 2^1, Dezimalwert 2
Bit 2=1  => Analoger Betrieb ist erlaubt bzw. automatische Analogerkennung ist an, Binär 2^1, Dezimalwert 4
Bit 4=0  => freie Geschwindigkeitskennlinie nach CV67-94 ist aus, Dezimalwert 0
Bit 5=0  => lange Adressen lt. CV17 und 18 aus, Dezimalwert 0

Die binärwerte der bei dir gesetzten Bits entsprechen 2^1+2^2, ergibt dezimal 2+4=6.

Nach diesen vorhandenen Einstellungen sollte sich der Decoder mit einer kurzen Adresse zwischen 1 und 127 mit 28 oder 128 Fahrstufen ansteuern lassen.
Du mußt also am Decoder nichts umprogrammieren.

Ob die MS eine binäre Anzeige der CVs ermöglicht, weiß ich leider nicht, aber bei Billigzentralen ist das eher selten. Da hilft wohl nur Kopfrechnen oder ein Blatt Papier oder der Windows-Taschenrechner.

LG
Helmut
@Uwe
Guck Dir mal die Tabelle auf S.11 der Beschreibung des Decoders an. Du musst nach den jeweiligen WERTEN gehen und diese addieren. Es ist nämlich immer nur eine Kombination möglich, um einen Wert zu bekommen. Wert 6 ist wohl bei dem Decoder im CV29 der Standard. Es bedeuet, das Bit 1 auf gesetzt ist (also 28/128 Fahrstufen), was bei diesem Bit den Wert 2 ergibt. Dazu ist ebenfalls noch Bit 2 gesetzt, was bei diesem den Wert 4 ergibt. Zusammen ergibt das den Wert 6 - und den muß man programmieren. Verstehst Du? Du kannst ein Bit ja entweder nur setzten oder nicht setzen (an oder aus) und jedes Bit hat bei Deaktivierung den Wert 0 aber bei Aktivierung (also "gesetzt") einen verschiedenen Wert. Nämlich Bit 0 hat Wert 1, Bit 1 hat dann Wert 4, Bit 5 hat 32 usw.

Ich hab`s auch erst vor einigen Tagen kapiert. Ist eigentlich ganz einfach, man muß nur drauf kommen . Natürlich kann man dann ohne die richtige Dokumentation nicht arbeiten. Z. B. hatte ich beim neuen Uhlenbrock 73400 die Tage dort noch ganz andere Möglichkeiten als beim 66838.

Gruß
Thorsten
Ich bin gerade kürzlich wieder darauf gestossen: Bei diesen komplizierten Eingaben würde das Interface von Lenz für USB-Anschluss bei PC einigen Komfort bieten: Man könnte kurze und lange Adressen im Klartext eingeben, ebenfalls die Geschwindigkeitskennlinie per Mausklick anpassen, usw. Hat jemand damit schon Erfahrung?
Heinzpeter
@historicus

Das Interface selbst wird diesen Komfort kaum bieten, da es ja nur den Eingabebus zum PC-Verlängert und über einen definierten Befehlssatz die Ansteuerung der Zentrale ermöglicht.
Es kann höchstens sein, daß Lenz eine hauseigene Software beilegt, die solche Konfigurationen ermöglicht. Da aber die Software dazu die CV-Sätze der Decoder genau kennen muß ist diese Lösung vermutlich auf Lenz-Decoder beschränkt.

Es gibt natürlich auch unabhängige Lösungen zur Decoderprogrammierung, die eine breitere Decoderpalette und Zentralen unterstützen. Bekannte Programm hierzu sind TrainProgrammer von Herrn Freiwald und PFuSch von Herrn Sperrer. Äh ja und hoffentlich bald wird es auch eine Software zur Programmierung von DCC-Decodern geben mit Schwerpunkt auf N-Decodern. Aber da geht noch ein bischen Wasser die Pegnitz hinunter.

LG
Helmut
Auf der Webseite von Lenz steht, daß man sich seine eigene Konfig basteln kann.
Und dann gibt's ja noch das hier:

http://jmri.sourceforge.net/apps/DecoderPro/Tour.html

Grüße, Thomas
Hallo,
also das mit den Bits zusammenzählen habe ich mitlerweile auch kapiert. Das Problem das die Lok bei 128 Fahrstufen "spinnt" liegt wohl daran das in der CV29 gemischter SX/DCC Betrieb programmiert ist. Das sollte aber auf reinen DCC Betrieb stehen, dann müßte es funzen. Nun verstehe ich auch was Berti mit CV29 und 002 gemeint hat.
Mein Händler in Bochum hat da echt jemanden der sich mit Digital im Allgemeinen sehr gut auskennt. Oh Wunder. Der hat mir auch einiges erklärt. Werde es morgen mal ausprobieren, heute bin ich zu müde.
Man lernt nie aus, und heute bin ich in Sachen DCC ein ganzes Stück weiter gekommen.

gute Nacht wünscht
Uwe
@15: Präfix D = D-ezimal. Theoretisch könnte die Box also auch H-ex, O-ctal und B-inär ausgeben soferne das Programm eine Umstellmöglichkeit bietet.
@ Peter,
Theoretisch könnte die Box also auch H-ex, O-ctal und B-inär ausgeben soferne das Programm eine Umstellmöglichkeit bietet.

Könntest du deinen Eintrag so schreiben, das ein Digitaleinsteiger was damit anfangen kann, und versteht was du meinst?
Das ist nicht böse gemeint !!!!

grüße Uwe
Ist reine Mathematik.
Binar = basierend auf der 2
Oktal = die 8
Hexadezimal= 16

Hat also nicht unbedingt mit Digital zu tun, nur auf diesen Sachen arbeiten
Computer.

1 Bit  = entweder 0 oder 1 (also binär)
1 Byte = 8 Bit

Gruß
Micha
Danke Micha.

Leider bin ich auch kein Computerexperte Das einzige was mir bekannt vorkommt ist 1Bit entweder 0 oder 1. Und das ein DVD Rohling 4,7 oder 8,5 Gigabyte hat. Oder ein CD Roling 700 MB ))))
Das wars dann aber auch.
gruß Uwe

Beitrag editiert am 28. 10. 2006 15:05.
Bit :          1       2        3        4          5         6         7        8
Wert :       1       2        4        8         16       32      64      128

Wenn also die Bits 1,3,7 gesetzt sind heißt das 1+4+64=69

und entsprechend.

Gruß
Micha
@18 Helmut
Du hast natürlich recht, ich habe mich etwas kurz ausgedrückt. Das Interface allein ist ja nur ein "Vermittler", aber Lenz liefert dazu gleich ein wenig Software.
Ich bin froh über die Hinweise auf andere Helferlein, die das Programmieren der DCC-Decoder vereinfachen, denn ich finde die Eingaben "von Hand" eher mühsam, wobei ich gerne zugebe, dass mir die Praxis fehlt...
Falls die von Dir angetönte Software verfügbar wird, schickst Du mir eine Mail? Ich stehe in der Liste unter den Schweizern.
LG
Heinzpeter
Hallo zusammen,

@Peter W #21

>Theoretisch könnte die Box also auch H-ex, O-ctal und B-inär ausgeben soferne das
>Programm eine Umstellmöglichkeit bietet.

Das scheint aber praktisch noch nicht zu funktionieren, sonst hätten einige Anwender wohl weniger Probleme.

@Micha #25

Kann es sein, daß du nur Lenz-Produkte verwendest? Bits werden üblicher weise von 0-7 nummeriert, nur Lenz tanzt aus der Reihe und nummeriert 1-8. Damit ist unnötige Verwirrung gesichert, falls man ein Lenz Produkt mit etwas nicht Lenz-schem einsetzt.

@historicus #26

Klar kann ich dich verständigen. Nur wie gesagt, es dauert noch etwas. Die Ideen sprießen sehr schnell, die technische Umsetzung der Ideen geht auch noch recht zügig, aber das ganze dann auch noch bedienbar zu machen, das dauert ziemlich lange. Und nachdem ich sehr großen Wert auf eine saubere Programmumgebung lege, dauerts gleich noch etwas länger. Zum Glück habe ich das am Anfang schwer unterschätzt, sonst hätte ich womöglich nicht erst angefangen.

LG
Helmut
Hallo,
also nun fährt die Lok mit 126 Fahrstufen.
Das Problem ist tatsächlich der gemischte DCC/SX Betrieb.
Ändert man dies in der CV29 auf reinen DCC Betrieb, also D=002 funktioniert es!
Besonderheit: Man muß die MS nach dem Ändern der CV29 aus und wieder einschalten. Ansonsten spinnt die Lok immer noch rum. So ist das jedenfalls bei mir.
Allerdings gebe ich euch Recht, bei 126 Fahrstufen kurbelt man sich wirklich einen Wolf.
Das ist vielleicht was zum Rangieren.
Na ja, ich habe es wenigstens mal ausprobiert.

grüße Uwe
( der nun wieder mit 28 Fahrstufen fährt)

Beitrag editiert am 31. 10. 2006 18:57.
Hallo,

kann es sein dass die MS die selbe Adresse auf SX _und_ DCC aussendet? Dann kennt sich der Decoder vermutlich nicht aus.

Grüße, Peter W.

@ Peter,

das kann ich dir nicht sagen. Ich kann aber sagen das wenn man bestimmte Parameter in SX ändert, zum Beispiel die Impulsbreite diese gleichzeitig auch in DCC geändert wird und umgekehrt. Das liegt aber wohl an dem Trix Decoder 66838.

grüße Uwe
Hallo zusammen

Der Trix 66838 oder SLX870 oder DHL160 reagiert vorrangig immer auf DCC wenn ein DCC Signal für seine Adresse anliegt. Das muss so sein damit der Decoder keinen Blödsinn macht wenn man ein Multiprotokoll-System einsetzt.
Auch werden die Einstellparameter egal ob in CV oder SX programmiert ins selbe Register geschrieben, sodass Einstellungen in SX auch bei DCC Ansteuerung funktionieren sowie umgekehrt.
Das Grundproblem liegt hier in der Gleisbox. Auch wenn einige hier meinen das das Teil eine vollwertige SX-Zentrale ist, muss ich dem doch wiedersprechen. Zum einen wird das Timing am Gleis doch beim Mischbetrieb mit DCC sehr merkwürdig und es gibt so einige Timeout Zeiten und zum anderen wenn man hier einen SX-Bus zum Steuern von Funktionsdecodern und Besetztmeldern herrausholen will muss man durch das eingeschobene SX2 (Protokoll für DCC und SX Lokdecoder) mit Timingverzögerungen rechnen. Auch würden nicht alle SX-Geräte mit diesem Bussignal vernünftig arbeiten. Hier ist zum Beispiel die Taktpause im Gegensatz zu ursprünglichen Selectrix Zentralen nur 4ms statt 10ms. Die Mobile Station zusammen mit der Gleisbox ist zwar eine nette preiswerte Einstiegsmöglichkeit zum Fahren von DCC und Selectrix, ich würde aber nie erwarten das es sich hierbei um ein belastbares Komplettsystem handelt. Deshalb wird dies auch nicht von Trix so vorgesehen und es gibt auch kein fertiges Kabel um hier den SX-Bus herrauszuholen. Es gibt nur ein Kabel zur Verbindung des MS-Handreglers mit einem Selectrix System, indem der handregler aber dann nur SX kann.
Zudem würde es auch noch Probleme mit Interfaces geben. Hier könnte zwar die SX-Funktion übermittelt werden, aber das SX2 Protokoll zum ansteuern der DCC Lokdecoder kann nicht weitergegeben werden. Dazu bedürfte es dann eines neuen Interfaces. Da dieses Protokoll aber noch nicht Softwaremäßig unterstützt wird geht das sowieso nicht.

MfG  Walter Radtke   Rautenhaus Digital Vertrieb/ MDVR


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