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THEMA: Weichen mit stromleitendem Herzstück?
THEMA: Weichen mit stromleitendem Herzstück?
Servus
Plane mir eine Anlage in 1zu160 zu bauen, Gleissystem soll piccolo von Fleischmann sein.
Jetzt meine Frage, soll ich für den Digitalbetrieb die Weichen mit oder ohne stromleitendem Herzstück verwenden?
Hab nämlich gehört, dass bei der mit leitendem Herzstück wenn ich über die weiche fahre und diese in der falschen position ist, ein kurzschluss verursacht wird.
Andererseits wird der stromfluss bei kurzen lokomotiven unterbrochen beim befahren von weichen ohne leitendem herzstück. Ist das störend oder fahren die meisten Loks störungsfrei drüber?
Auf Antworten freue ich mich schon
MfG
Andi
Plane mir eine Anlage in 1zu160 zu bauen, Gleissystem soll piccolo von Fleischmann sein.
Jetzt meine Frage, soll ich für den Digitalbetrieb die Weichen mit oder ohne stromleitendem Herzstück verwenden?
Hab nämlich gehört, dass bei der mit leitendem Herzstück wenn ich über die weiche fahre und diese in der falschen position ist, ein kurzschluss verursacht wird.
Andererseits wird der stromfluss bei kurzen lokomotiven unterbrochen beim befahren von weichen ohne leitendem herzstück. Ist das störend oder fahren die meisten Loks störungsfrei drüber?
Auf Antworten freue ich mich schon
MfG
Andi
Hallo,
nutze die Möglichkeit der "denkenden Weiche" wie Fleischmann das nennt als Stoppweiche, dann kann kein Kurzschluss pasieren, da Du dann verhinderst, dass eine Weiche aufgefahren wird. Das macht gleichzeitig den Betrieb einfacher und sicherer.
Bei der großen Bahn werden auch keine Weichen aufgefahren, also brauchen wir das im Modell auch nicht zu machen.
Natürlich gibt es den Sonderfall von Rückfallweichen, aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus.
Beitrag editiert am 15. 10. 2006 18:19.
nutze die Möglichkeit der "denkenden Weiche" wie Fleischmann das nennt als Stoppweiche, dann kann kein Kurzschluss pasieren, da Du dann verhinderst, dass eine Weiche aufgefahren wird. Das macht gleichzeitig den Betrieb einfacher und sicherer.
Bei der großen Bahn werden auch keine Weichen aufgefahren, also brauchen wir das im Modell auch nicht zu machen.
Natürlich gibt es den Sonderfall von Rückfallweichen, aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus.
Beitrag editiert am 15. 10. 2006 18:19.
Also ich halte diesen denkenden Kram für Blödsinn. Es sollten so viel wie möglich Einspeisungen am Gleis gemacht werden, damit ist die denkende Weiche hinfällig, wenn vor und hinter der Weiche eingespeist wird. Im normalen Betrieb hört und merkt man eine Kurzschluss und kann schnell eingreifen. Wenn die Einspeisungen zahlreich und mit ausreichendem Querschnitt gemacht sind, schalten die Zentrale bei Kurzschluss auch schnell ab.
Ich verwende beiderlei Weichen von GFN und habe im "Schnellfahrbereich" welche ohne leitendem Herzstück.
Jürgen H.
Ich verwende beiderlei Weichen von GFN und habe im "Schnellfahrbereich" welche ohne leitendem Herzstück.
Jürgen H.
Andi [Gast] - 15.10.06 20:18
Danke schonmal für die Antworten!
Welchen Weichentyp würdet ihr jetzt persönlich empfehlen?
MfG
Andi
Welchen Weichentyp würdet ihr jetzt persönlich empfehlen?
MfG
Andi
Ralf [Gast] - 15.10.06 21:09
Hallo Peter 8,
bei der "Großen Bahn" werden sehr wohl Weichen aufgefahren (mehr als du denkst). Warum sollte jemand beim Modell keine Federweichen einbauen?
Ich bevorzuge persönlich Weichen mit leitendem Herzstück. Es sollen ja auch mal 2 achs. Lokomotiven störungsfrei darüber kommen.
Gruß, Ralf
bei der "Großen Bahn" werden sehr wohl Weichen aufgefahren (mehr als du denkst). Warum sollte jemand beim Modell keine Federweichen einbauen?
Ich bevorzuge persönlich Weichen mit leitendem Herzstück. Es sollen ja auch mal 2 achs. Lokomotiven störungsfrei darüber kommen.
Gruß, Ralf
Andy,
wenn Du Dir noch kein Gleismaterial angeschafft hast, dann nimm nicht das von Fleischmann. Sehe Dir mal eine Weiche beim Vorbild an und vergleiche die dann mal mit der Weiche von Fleischmann. Gerade im Herzstückbereich entspricht die Fleischmannweiche eher einer Straßenbahnweiche, aber nicht die einer Eisenbahn.
Nimm Gleismaterial von Peco und versorge die Herzstücke mit Strom, dann kommt kein Frust auf, wenn auch eine kleine Lok über die Weiche fährt, ohne stehen zu bleiben.
Pecoweichen kannst Du natürlich nicht aufschneiden, aber das macht die richtige Eisenbahn auch nicht. Das gibt es nur bei der Straßenbahn.
Gruß
Roland
wenn Du Dir noch kein Gleismaterial angeschafft hast, dann nimm nicht das von Fleischmann. Sehe Dir mal eine Weiche beim Vorbild an und vergleiche die dann mal mit der Weiche von Fleischmann. Gerade im Herzstückbereich entspricht die Fleischmannweiche eher einer Straßenbahnweiche, aber nicht die einer Eisenbahn.
Nimm Gleismaterial von Peco und versorge die Herzstücke mit Strom, dann kommt kein Frust auf, wenn auch eine kleine Lok über die Weiche fährt, ohne stehen zu bleiben.
Pecoweichen kannst Du natürlich nicht aufschneiden, aber das macht die richtige Eisenbahn auch nicht. Das gibt es nur bei der Straßenbahn.
Gruß
Roland
Hallo,
Weichen mit el. leitf. Herzstück bitte immer als Stoppweichen schalten. Grund: die Kontakte (vor allen Dingen bei GFN und Trix-Weichen) werden bei Kurzschluss regelrecht verbruzzelt. Zusätzlicher Vorteil: definierte Weichenstraßen. Der Isolierverbinder und das Käbelchen machen beim Anlagenbau keine große Mehrarbeit.
Ich hab schon einige kaputte Kontakte gesehen und auch eine unglücklich gelandete Minitrix-Lok, deren Leitblech beim Auffahren "ausglühte".
Wenn jemand meint es anders machen zu müssen: ist nicht mein Geld, so eine Weiche kostet ja schliesslich auch ein paar Euronen mehr.
BTW: eine große Privatbahn hat ihre Rückfallweichen gerade zu ortsgestellten elektrischen Weichen umgebaut, weil es bei schweren Güterzügen immer wieder zu Ärger mit den Weichen gab. Bei leichten Triebwagen (bei der DB gibt es ja auf Nebenbahnen kaum noch Güterverkehr) mag das funzen, aber mal wieder nur ein Beispiel, dass die Rückfallweichen in der Realität in der Minderheit sind.
Fernüberwachte Weichen (über EStw) werden alle verriegelt und zusätzlich mit Zungenprüfer ausgestattet, also denke ich die allergrößte Mehrheit an Weichen mittlerweile. Entsprechend wird dann auch an der Weiche signalisiert.
Bei den Weichen wird eine Auffahrt mit Entgleisung bestraft, wehe der Lokführer ist dann noch Beamter.
Weichen mit el. leitf. Herzstück bitte immer als Stoppweichen schalten. Grund: die Kontakte (vor allen Dingen bei GFN und Trix-Weichen) werden bei Kurzschluss regelrecht verbruzzelt. Zusätzlicher Vorteil: definierte Weichenstraßen. Der Isolierverbinder und das Käbelchen machen beim Anlagenbau keine große Mehrarbeit.
Ich hab schon einige kaputte Kontakte gesehen und auch eine unglücklich gelandete Minitrix-Lok, deren Leitblech beim Auffahren "ausglühte".
Wenn jemand meint es anders machen zu müssen: ist nicht mein Geld, so eine Weiche kostet ja schliesslich auch ein paar Euronen mehr.
BTW: eine große Privatbahn hat ihre Rückfallweichen gerade zu ortsgestellten elektrischen Weichen umgebaut, weil es bei schweren Güterzügen immer wieder zu Ärger mit den Weichen gab. Bei leichten Triebwagen (bei der DB gibt es ja auf Nebenbahnen kaum noch Güterverkehr) mag das funzen, aber mal wieder nur ein Beispiel, dass die Rückfallweichen in der Realität in der Minderheit sind.
Fernüberwachte Weichen (über EStw) werden alle verriegelt und zusätzlich mit Zungenprüfer ausgestattet, also denke ich die allergrößte Mehrheit an Weichen mittlerweile. Entsprechend wird dann auch an der Weiche signalisiert.
Bei den Weichen wird eine Auffahrt mit Entgleisung bestraft, wehe der Lokführer ist dann noch Beamter.
Wer mit vorbildgerechter Geschwindigkeit oder noch darunter fährt und auf Langsamfahrten steht, dem kann ich nur dazu raten, Weichen mit leitendem Herzstück zu verwenden. Die Digitalisierung hilft nicht, wenn Kleinlokomotiven (z.B. Köf, Glaskasten, etc.) auf Weichen mit Kunstoffherzstück stehen bleiben oder im ICE-Tempo drüberrauschen müssen. Da die einzelnen Digitalzentralen bei Kurzschlüssen unterschiedlich schnell abschalten, kann ich mich ansonsten nur der Empfehlung von Peter (siehe Nr. 6) anschliessen.
Gruß
Frank
Beitrag editiert am 16. 10. 2006 09:41.
Gruß
Frank
Beitrag editiert am 16. 10. 2006 09:41.
"Gleissystem soll piccolo von Fleischmann sein"
Nimm die mit leitendem Herzstück und mach hinter jedem Abzweig, wie von Peter beschrieben, einen Isolierverbinder und entferne die Drahtbrücken an der Weiche. Zur Strecke danach muss natürlich wieder neu eingespeist werden, evtl. ja über einen Besetztmelder.
Jürgen H.
Nimm die mit leitendem Herzstück und mach hinter jedem Abzweig, wie von Peter beschrieben, einen Isolierverbinder und entferne die Drahtbrücken an der Weiche. Zur Strecke danach muss natürlich wieder neu eingespeist werden, evtl. ja über einen Besetztmelder.
Jürgen H.
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