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THEMA: Wieso noch normale Platinen???

THEMA: Wieso noch normale Platinen???
Startbeitrag
Matze L. [Gast] - 27.05.03 23:34
Vileicht lesen ja wirklich einige Fimen mit.

Mir ist die idea gekommen das man anstelle von den normalen Platinen die jedermann kennt direkt einen Multi Decoder einbaut.

Der SX versteht DCC und auch analog kann.
Solche Decoder gibt es immerhin schon und sie sind nicht seh groß und kostet nicht viel.

So etwas wäre eine guter schritt. 1. Weil Digitalbahner nicht nachrüsten müssen.
2. Weil Analogbahner die Digital welt näher gebracht werden kann.

Ok wenn einer 50 Analog Modelle hat is es uninteresant. Aber wenn es blos 10 oder 20 stück sind sieht die sache schon anderst aus.

Ich hoffe das diesen schritt eine Firma wagen wird.

GFN hat ja teilweise schon damit angefangen.
Allerdings weiss ich nicht wieviel mehr die modelle kosten.

Moin,

schlechte Idee!
Ich persönlich würde es vorziehen, mir den Dekoder zu kaufen, den ich will, wenn ich denn mal tatsächlich digital fahren würde.
Solange dieses noch nicht ansteht, möchte ich nicht etwas bezahlen, was ich nicht kaufen will!

Gruß
Kai
Wo Kai recht hat, hat er recht. Für Selectrix z.B. gibt mit die kleinsten Decoder. Die mehr können, die sind auch größer. Und wozu also etwas kaufen, was man nicht braucht.

Gruß Holger
Hallo,

das Entscheidene ist, daß ein Dekoder der integraler Bestandteil der Lokomotive ist, nicht einfach auszulöteten und durch einen aktuellen ersetzbar ist. Die Entwicklung geht weiter und in 5 oder 10 Jahren werden wir über das was heute als Dekoder angeboten wird nur noch lachen können.
Also bitte auch weiterhin alle Loks ohne Dekoder (aber technisch dafür vorbereitet).

Gruß
Dirk W.
Eine alternative wäre den Decoder schon zukunftsweisend auszulegen, d.h. einen Prozessor mit grösserem ROM und schnellerer Taktfrequenz nehmen als nötig, mehr I/O Pins, die auf freie Pads führen, Flash-Programmierung über die Schienen usw. Leider wirds dann am Anfang teuerer...

Digitale Grüße, Peter W.
Hallo Leute,

fuer mich steht Digital ueberhaupt nicht zur Diskussion - ich bin und bleibe ein Analogfahrer!
Ich hoffe nur, dass dies auch in Zukunft noch moeglich sein wird.

Sepp
@Peter W.

Man könnte sicherlich Dekoder so bauen wie Du es beschreibst, aber mit der heute aktuellen Technik würden Sie dann wieder zu groß und zu teuer.

Technologien wie z.B. flexible Elektronik, 3D-Integration und dünne Halbleiter stehen heute erst im Labormaßstab zur Verfügung oder sind noch extrem teuer. Man braucht aber kein Hellseher zu sein, um sagen zu können das dies irgendwann demnächst Stand der Technik sein wird.

<Träum>
Und dann kommt endlich der KöfII-geeignete Dekoder mit Licht- und Kupplungsfunktion.
<Träum>


Gruß
Dirk W.
@matze

Warum multifähige Decoder wenn es multifähige Steuergeräte gibt ?
Ich finde es mit der Intellibox echt O.K. Du kannst SX sowohl DCC fahren.

@ Alle :

ich habe so das Gefühl, die meisten von Euch sind eingefleischte Analogfahrer
Versteh ich eigentlich nicht ganz.
Mal erhlich, mit der Digitaltechnik wird vieles einfacher und ausserdem wird
die Fahrqualität besser . Das Rangieren wird regelrecht zum Vergnügen , oder
der Lastausgleich ist doch auch eine feine Sache.
Ich persönlich verstehe es nicht, wenn man sich gegen die Digitaltechnik stellt.
O.K man muss nicht alles sofort umstellen , aber ganz ausser acht lassen .... ?

P.S. Vielleicht passt der Eintrag nicht unbedingt an die Stelle  , Sorry !

Viele Grüße
Digital Fan Pit !
Mit der IB kannst Du zwar Sx fahren, aber nicht schalten (Bus).
Hallo pit!

ich bin ein eingefleischter Analogfahrer und werde es auch bleiben, das hat folgende Gründe:

1. Ich habe noch viele alte Modelle, wo es wirklich "Sünde" wäre, einen Platz für einen decoder einzufräsen (103.0 Trix zum Bleistift). Viele ältere Loks haben bei mir keine chnittstelle, da müsste der Dekoder "irgendwie" eingelötet werden.

2. Ist Digital doch deutlich teurer als analog, zumal man ja auch jeden Steuerwagen umrüsten müsste.

3. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Digitalisten in N und so richtig glücklich sind alle nicht, zwei wollen sogar auf Analogbetrieb zurück, weil es doch verschiedene Probleme gibt (zB. die V188 von Roco, Loks mit Glockenankermotoren).

Ich will Digital nicht grundsätzlich verteufeln, jedoch ist bei mir (zumindest vorerst) die Entscheidung gefallen, bei analog zu bleiben.
Ich würde es deshalb auch ablehenen, eine Lok mit Dekoder zu kaufen, die wäre nur unnötig teuer und eben einmal den Dekoder in die Schnittstelle stecken, ist doch wohl nicht so schlimm, oder?

      Gruß Lothar
Es gibt bestimmt sehr viele N-Bahner mit großem Fahrzeugpark und auch bestehenden fest installierten Anlagen, an denen nicht unbedingt ein Totalumbau oder Abriß, wegen Digitaleinführung erfogen kann oder soll.
Weiterhin würde der Umbau der vielen vorhandenen Fahrzeugen Unsummen zwecks Decodereinbau verschlingen, weil mit Fräsarbeit etc. verbunden.
Und warum soll es nicht auch andersdenkende, also noch Fossile N-Bahner, die mit der Analogtechnik gerne arbeiten, geben.
Die Hersteller sollten lieber mal ordentliche Motore und Getriebe sowie einfache analoge Helferlein einbauen, anstatt die meist noch vorhandene Alttechnik mittels Digitalbauteilen kaschieren, und dafür noch ordentlich abkassieren..
Diesbezüglich ist ja hier im Forum schon viel geschrieben worden. Digitalis schaut mal die Themen durch.
Ich für meinen Teil würde es sehr bedauern, wenn in Zukunft nur noch Digitalloks am Markt wären. Dann müßten die Analogfahrer auch noch für Bauteile bezahlen, die sie gar nicht gebrauchen.
Sollte es soweit kommen, wird entweder vorher bei ebay noch Lokmaterial gekauft, oder das Hobby aufgegeben und alles verscherbelt.
Da diese Antwort nicht unbedingt hier her paßt, stelle ich dieses Thema der Zukunftswünsche für Loks in N noch mal separat zur Diskussion und Meinungsaussprache.
Analoge Grüße
H-W
Hallo!

@Lothar
Teurer ist es, ja. Die von dir genannten Probleme mit Glockenankermotoren gibt es nicht, wenn man einen geeigneten Decoder verwendet - die es allerdings nocht nicht so lange gibt, sofern man DCC verwendet. Bei Sx war es nie ein Problem.

Ich persönlich bin froh, dass ich den Schritt in Richtung Digital gewagt habe - mir macht es Spass, richtig frei zu fahren, rangieren, Doppeltraktionen etc.

ismael
was hier viele nicht einsehen wollen, ist dass eine Digital-Lok sogar günstiger sein könnte! Ein Decoder kostet heute 30-40€, was sich sicherlich wenn diese Teile wirklich in *JEDER* Lok sind halbiert, wenn nicht mehr. Außerdem fallen dafür all die Übergangs-Bautelie, die Schnittstelle, Platine mit Loch, die ganze Entstör-Technik etc weg. Wenn dann noch 5-10€ mehr bleiben, ist das denke ich viel.
Dazu sind dann digitale Kö1 o.ä. kein Problem mehr, denn der Decoder müsste wirklich nur aus den Teilen bestehen, die man hier unbedingt braucht.

Quer durch entstehen die Kosten der Digital-Systeme einzig und alleine durch die Mengen, derartige Technik kostet in der *Produktion* einige Cent, die *Entwicklung* geht aber schnell in die Millionen!
M.E. unterliegen die "Digitalisten" hier ein paar fundamentalen Denkfehlern.
1. Entgegen anderslautenden Behauptungen sind Digitalloks nicht unbedingt analog einsetzbar. Ich habe selbst eine Mtx Digital-Lok, laut Beipackzettel auch im Analogbetrieb einsetzbar, die nur zwei Fahrstufen im Analogbetrieb hatte (steht und rast) und die ohne ersichtlichen Grund in voller Fahrt umgepolt hat, gesehen (O-Ton Mtx: Ja das ist uns bekannt...). Analogfahrer müssen also "analogisieren".
2. Um die Kosten runterzubringen, müssten alle Loks mit dem gleichen Dekoder ausgerüstet sein. Wo bleibt da der Wettbewerb? Einheitsbrei hat noch nie geschmeckt.  
3. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dekoder von heute in 5 Jahren noch "State of the Art" sein werden. Ohne Schnittstelle kein upgrade.
4. Weil es erstens keinen sinnvollen Migrationspfad für Altbestände an Analoganlagen gibt und zweitens der Nutzen des Digitalbetriebes mit der Baugrösse abnimmt (wenn man ausser Licht an/aus noch hupen, pfeifen, entkuppeln, Pantos hoch und runtermachen kann macht das Ganze doch deutlich mehr Spass) glaube ich auch kaum, dass die absehbare N-Zukunft digital geprägt sein wird. Das kann man auch durch "Zwangsmassnahmen" wie den Serienmässigen Dekodereinbau nicht erreichen.
Also denke ich schon, dass die Schnittstelle ein sinnvoller Kompromiss ist, der allen gerecht wird. Kannn jeder reinstecken was er will, ab Werk sollte das billigste drin sein.
Den Hauptvorteil von Digital in den kleineren Spurweiten sehe ich vor allem in der besseren und sicheren Stromaufnahme. Ich reduziere die Stromstärke erst in der Lok durch den Decoder und nicht schon bei der Einspeisung ins Gleis. Ich habe zwar selber noch nicht digitalisiert, aber dieser Faktor wäre für mich sicher wichtig bei der Entscheidung.
joh
Hallo zusammen!

Es ist ein Irrtum zu glauben, daß man nur in Jede Lok einen Decoder inbauen müsste, damit es billiger wird. Die Kosten für eine Sache, die nur einige wollen, wird nur gleichmäßig auf alle verteilt!

Es ist ferner ein Irrtum zu glauben, daß man in alle Loks einen gleichen decoder einbauen könnte! Stromfresser wie die V188 von Roco verlangen ebenso nach Sonderlösungen wie kleine Fahrzeuge wie Köf oder Rangiertraktoren.

Als drittes sei noch angemerkt, daß die Fahreigenschaften von Digitalloks im Analogsystem "unter aller Sau" sind.

Ich bleibe dabei,  laßt uns die Analogloks!

          Gruß Lothar
@ Lothar,
da kann ich Dir in allen Belangen zustimmen.
Nur die Hersteller werden nicht so handeln, die reiten auf der Digiwelle und versuchen mit allen Mitteln dies durchzusetrzen.
H-W
Ist schon amüsant zu sehen was manche von Digital halten bzw erwarten *hehehe*
Wunder sollte man nicht erwarten, auch nicht, daß alles von allein geht, denn ohne persönliches Wissen macht der beste Digitalbaustein "Mist" und man ist frustriert und schreit nach den "guten alten Analogzeiten" *hahaha*

-=K=-
Ich fahre analog (mit allen Nachteilen), weil ich einige alte Loks habe, weil mein Budget beschränkt ist und ich weil gerne elektronische Schaltungen baue.
@H-E: Nächsten Monat werde ich 52, meine Kinder haben mich schon mal als "Grufti" bezeichnet, aber Fossil ...
Na ja, irgendwann kommt auch das.
Lofty
Wieso noch normale Platinen???
Ganz einfach, weil ich mich nicht wie eine Kuh melken lasse für ein Bauteil, das in der Werbung alles kann, in der Realität aber nicht´s hält. Aber was sag ich, die einen sind von Digital überzeugt, die anderen von ihren Analogloks. Ich jedenfalls bleibe bei Analog, schon aus diesem Grund, da ich sonst vermutlich mein Hobby ohne technischen Kundendienst nicht mehr betreiben kann. Denn irgendwann ist es so weit, dass man den benötigt und dann wird´s erst richtig Teuer. Das mag jetzt übertrieben klingen, aber da ihr ja alle am PC sitzt um im Forum zu sein, wisst ihr auch, was es bedeutet wenn die Mühle nicht das tut was IHR wollt. Man probiert und installiert bis man mit seinem Latein am Ende ist.Dann kommt vom Kundendienst die Antwort, bringen sie den PC vorbei wir schauen danach. Zum Glück kann ich mir z.T. selber helfen, aber wie viele von uns können das? Deswegen kommt für mich kein digitaler Betrieb in Frage, ich will bei meiner Modellbahn und den Loks Enstpannung von der Arbeit und dem täglichen Stress abbauen und keinen weiteren hinzufügen.
Analoge Grüße von Oberschwaben, das heute mit dem Wetter nicht gerade bevorzugt wurde, nur Wolken und vieleicht 10 min Sonne.

Jürgen 01
@ Jürgen 01,
Stimme Dir voll zu. Wenn die Hersteller ehrlich wären, würden sie nicht so ein Primborium um die Digitalloks machen und die bewährte, aber verbesserungswürdigen Loks in Analogtechnik mehr berücksichtigen und hier die technischen Verbesserungen einbringen. Ich bleibe auf jedem Falle bei der Analogtechnik.
Analoge Grüße aus dem diesmal vom Wetter begünstigten Mittelhessen.
H-W
So mal nen par sachen Dementiren ;)

Mein Vater fuhr 17 jahre Mäklin Digital.
Die Decoder waren alle von 84 und 85 und machten nie Probleme.

Teuer?
Nen Decoder kostet inzwichen nur noch 20 Euro. Wobei man den preis nicht nur halbiren könnte.

(Eigenbau MM kostet ca 2 bis 5 euro)

Ich verstehe schon eure sorgen.
Aber wenn ich einen höhre der Probleme mit ner Digital Lok im Analogen hat....

MTX Lok wurde ja hier gesagt.
Dan würde ich echt nix mehr von der Firma kaufen. Schon das 2 mal diese woche wos im Analog Betrieb probleme mit ner MTX Lok gibt.

Seht euch die Amis an. Die haben keins der hir genanten Probleme.

Und nen Decoder so zu bauen das er in 10 jahren noch Aktuel sein kann ist kein problem normalerweise nicht mal voner Technik her.

Und was DCC angeht und dem Digital 2 standart sind zusätze generel kein Poblem.

Besonderst was DCC betrift... über 10000 Lok's und 8 Sonder Funktionen + Lichtwecksel. Funktion etc und gesamter Decoder schon beliebig Programmierbar.

Von daher mache ich mir eigentlich weniger sorgen um die Zukunfts sicherheit.

Und wenn die mit der selben Technik Produziren würde wie im PC bereich. Dan dürfte son Decoder wirklich kaum was kosten. eine CPU (Processor) ist in wirklichkeit blos 1 x 0.2 x 1 cm groß und hat locker mal die 100000 Geschwindigkeit von allen Digital systemen zusammen.
Hallo Zusammen!

Ich denke, daß sich die Sache nicht auf die Spur N übertragen läßt, denn man hat doch bei HO Kubikmeterweise Platz in den Loks, bei N muß man bei den alten loks fast überall fräsen, und da fangen die Kosten schon an, der wer kann das schon selbermachen?
Ferner finde ich 20€ schon eine ganze Stange Geld! Und auch der Eigenbau wird wohl nur den wenigsten gelingen!

       Gruß Lothar
Hallo,

zurück vom 3ten Fahrtag kann ich dazu berichten, dass bei den von mir getesteten DCC Decoder von Lenz (LE0521 V4.5) und Zimo (MX62 V. 3 und V. 5) die Analogerkennung gar nicht oder so mangelhaft funktioniert, dass die mit diesen Decodern ausgerüsteten Maschinen auf unserer Clubmodulanlage selbst mit primitivster Trafo-Technik (orangene Roco-, GFN MSF-, Arnold ASS- und uralte rote Kleinbahn-Trafos) NICHT funktionieren. Am zuverlässigsten funktioniert noch der Tran DCX73.

Da muss etwas geschehen. Ich werde meine Erfahrungen an alle betroffenen Herstellern mitteilen. IMHO wäre es bei DCC Decodern - wie bei Selectrix - wohl auch gescheiter, zwischen dem Analog- und dem Digitalmodus per CV fix umschalten zu können.

Den Übergang Analog/Digital hab ich hier bei mir mal in einer Testreihe auf einem kleinen Kreis ausprobiert, die Ergebnisse waren so vernichtend dass ich auf eine Digitalvorführung auf der Clubanlage verzichte. Auch hier hat keiner der Decoder ordentlich funktioniert, Lenz und Tran halbwegs, Zimo gar nicht.

So, und wie soll ich als Digitalverfechter jetzt jemandem die digitale Steuerungstechnik näherbringen wenn man dann alle Loks doppelt braucht oder vor jeder Ausstellung die Decoder ausbauen muss??

Digitale Grüße, Peter W.
Zum Preis: Zur Zeit wird ein ungeregelter Decoder für das Märklinsystem für 9,95 € auf den Markt gebracht. Ich denke, da wird sich noch einiges tun.
Der Weg von Fleischmann, auch Loks mit Decoder anzubieten, finde ich recht gut. Ich möchte auch nicht an einer Lok herumfräsen, um den Decoder einzubauen. Allerdings halte ich mich mit "digital" noch bedeckt, da man einfach noch nicht weiß, wohin die Entwicklung geht. Für die Übergangszeit werde ich mir wohl das Fahrpult von Conrad besorgen, wenn dies auch mit Faulhabermotoren funktioniert. Gibt es da schon neue Erfahrungsberichte?
joh
Also ich kenn nur euch die Probleme mit Digital haben ;)

Wegen dem preis mache ich mir keine gedanken.
Nen Decoder kostet in der Production weniger als ne Platine. Da die Microchip's die auf der Platine mitlerweile öfters gefertigt werden als ein Wiederstand. Da diese halt standart chips sind die man programmieren kann. Die gibts in so vilen elektrogeräten ;)
Hallo,

zurück vom 4ten Fahrtag kann ich berichten, dass auch Zimo MX62 im Analogbetrieb störungsfrei funktionieren wenn den auf der ZIMO-Hompage beschriebenen "Fix"durchführt und alle Anfahrverzögerungen sowie nichtlineare Kennlinien ausschaltet, d.h.
CV 3 = 0
CV 4 = 0
CV 121 = 0
CV 122 = 0
CV 125 = 52 (Fix)
CV 126 = 52 (Fix)
Allerdings macht der Decoder trotzdem einen kurzen gepulsten Motoranlauf den man nicht ausschalten kann, dies fällt aber nicht sehr auf.

Der MX62 kann als einziger im Analogbetrieb die Höchstgeschwindigkeit beeinflussen - dies ist im Betrieb definitiv aufgefallen, da die Kollegen am Regler bemerkten dass man bei der Lok (MTX BR221) weiter aufdrehen muss als bei den anderen Maschinen.

Der alte LE011XF funktioniert seltsamer Weise im Analogbetrieb auch brauchbar. Nachteil ist nur, dass bei jeder Kontaktunterbrechung das volle Anfahrprogramm durchgeführt wird.

Digitale Grüße, Peter W.
Peter: kann man echt nur bei wenigen Decodern die Höchstgeschwindigkeit für analog einstellen? Etwas bleibt vom Auslauf wohl durch die ganzen Kondensatoren immer, oder?
Es giebt soviele Decoder die man hier nur schwer griegt.
Ich würde sagen es ist unmöglich zu sagen welcher am besten ist und wieviele problemlos funktioniren.
und nochmal allgemein (darf man ruhig mal glauben!):

1. das teuerste an aktuellen Loks ist in die Platinen ein Loch zu sägen und den Schnittstellen-Stecker aufzulöten (der seibst ein ziemlich problematisches Bauteil ist)
2. die Bauteile, aus denen ein Decoder besteht werden heute in mengen produziert, wo sie nur einige Cent kosten
3. das Entwickeln der Technik für einen Decoder kostet _mit Abstand_ das meiste, wie diese Bauteile später in einer Lok verteilt werden ist fast egal, ebenso, wenn eines davon etwas "üppiger" ausfallen muss.
4. Decoder mögen sich weiterentwickeln, aber was hat man davon? Es wären bei irgendwelchen großartigen Änderungen an der Technik so oder so größe Änderungen auch an der Lok nötig. Das DCC-Protokoll ist sicherlich längerfristig zementiert!
Ich habe hier fast das gefühl, dass einige nichtmal Digital-Loks haben wollten, wenn diese günstiger wären, einfach weil sie nicht nur eine analoge Technik besser finden, sondern das andere regelrecht verachten...

"schafft die Motoren in den Loks ab, ich will selbst entscheiden, was ich da einbaue"...:)
Kai,

ich habe mir einigen N-Bahner von den lokalen Clubs gesprochen. Bei manchen Clubs kommt man sich vor wie in einem Pensionärsverein, kannst Dir vorstellen wie aufgeschlossen die Leute gegenüber Neuerungen jeder Art sind, noch dazu gegenüber Digital "was ja eh nicht funktioniert und Decoder gehen ja ständig kaputt".

Was die Vmax betrifft: Ich kenne bislang nur einen Hersteller, der auch im Analogbetrieb so ziemlich alle Features kann bzw. alle CV Einstellungen soweit möglich beachtet und das ist Zimo. Bis auf den Umstand, dass sich in der Firmware ein unangenehmer Bug eingeschlichen hat, der im Analogmodus einen Stack Overflow (autsch...) erzeugt, funktionieren die Dinger sehr zuverlässig. Nachdem das Problem bekannt und die Abhilfe auf der Zimo-HP dokumentiert ist (der Crash kann durch die Einstellungen in CV 125 und 126 "zufällig" verhindert werden) kann man nicht meckern.

Lenz macht einen Motoranlauf und gibt dann die volle Spannung durch. Tran macht keinen Anlauf, sonder gibt sofort die Spannung unverändert an den Motor. Das hat natürlich auch seinen Reiz, da die Loks sich dann weitgehend wie baugleiche analoge verhalten und der Decoder quasi "unsichtbar" wird.

Viessmann 5240 (= Kühn N020) habe ich noch nicht so weit getestet, Uhlenbrock 73500 ist seit Mitte April bei der Reparatur zwecks Garantieaustausch (ich vermute den werde ich nie wieder sehen).

Was Du mit Auslauf und Kondensatoren meinst, hab ich jetzt nicht verstanden.

Grüße, Peter W.
naja, bei Analog ist die Spannung ja eben gleich weg, da ist es also schwerer, die Lok noch etwas weiterlaufen zu lassen... Nun könnte aber ein Decoder dank der vorhandenen Kondensatoren die Spannung für den Motor noch etwas länger aufrechterhalten.
Die Kondensatoren der Decoder sind nur als Gedächtnisstütze für den Prozessor da, falls mal der Strom kurzzeitig weg ist. Ein Auslauf ergibt sich da aber nicht, dafür sind die Decoder viel zu klein.

lg
ismael
Kai, du hast schon mal überlegt wie gross ein Kondensator sein muss um den Motorstrom aufrecht zu erhalten und welche mechanische Baugröße sich daraus ergibt?
den sanften Auslauf und das sanfte Anfahren bei Blockstellen etc. funktioniert mittels GFN EVA, Uhlenbrockbaustein, oder aber bei C-Selbstbauanfahr und Bremsbaustein in Analogbetrieb bestens.
Da ist halt die erforderliche Elektronic nicht in der Lok, sondern am Gleis.
Wenn dann noch neue 3, bzw. 5 polige, schräggenutete Antriebsmotore mit Schwungmasse, die sich im Spannungsbereich bis etwa 75 % der möglichen 12 Volt im guten Regelbereich liegen, hinzukommen, oder ältere Loks mit Getriebeoptimierung vorhanden sind, merkt man keinen Unterschied zu Digitalloks.
Leider wird dies nicht so bekannt gemacht, oder gerne verschwiegen.
So ihr Digitalis, jetzt drescht auf einen unverbesserlichen Analogi ein. Ich gehe in Deckung.
H-W
Es hat niemand behaupt dass es nicht geht. Andere verwenden externe Decoder am Gleis.
Ich will ja nicht dass analog nicht geht und alles zwangsdigitialisiert wird. Ich kämpfe dafür dass der Analogmodus ordentlich funktioniert und z.B. Features bringt wie elektron. Getrieb, Licht- und Kupplungssteuerung etc.

Apropos: IMHO ist nicht einzusehen dass
a) im Analogbetrieb nur 1 Lampe geht - bei Loks mit getrennten Lampenfassungen bzw. Drahtlampen ist mit völlig unverständlich weshalb man beide Lampen an die selbe Gleisseite klemmen muss (es ist nur eine Frage wie die Dioden auf deer Analogdummyplatine dann gepolt sind) ... z.B. bei der Roco 101 ist es unnötiger Weise "klassisch" verdrahtet. Dass es anders geht beweist die Brawa V160.
b) die programmierten Lichteffekte im Analogbetrieb nicht funktionieren
c) die Motorendstufe bei 5 V nicht durchschaltet

Grüße, Peter W.
@H-W:
absolut Deiner Meinung!
Sepp
Hallo,

m.E. haben die Modellhersteller aber auch noch nicht absolut auf Digital umgestellt: Wenn ich konsequent ein Lokmodell auf digitale Belange konstruiere (der Decoder kann dann nebenbei eben auch Anlaog), dann müsste ein Modell aufgrund der Mengen auch nicht viel mehr kosten als heute ein analoges Modell.

Ein Beispiel (wenn auch nicht unbedingt vergleichbar): ein Händler sagte mir, dass ein M*-Delta Decoder billiger ist als der mech. Umschalter.

Ich hoffe, dass GFN und MTX die Chance ergreifen, endlich Neukonstruktionen incl. Decoder zu bauen und danach zu konzipieren.
Der Anlalogfahrer kann mit dem Modell auch fahren. Das ist besser als ein analoges Modell wieder mit Schnittstelle auszurüsten.
Meint
Peter A.
Hallo Peter A.,
da kann ich mich gerne anschließen, wenn der eingebaute Decoder auch echt etwas für die Analogfahrer, außer Mehrkosten bringt. Auch die in bestehenden Analoganlagen vorhandenen elektronischen Bauteile müssen weiterhin, ohne negative Effekte, nutzbar bleiben.
Sanftes Anfahren und Bremsen sowie einstellbare Höchstgeschwindigkeit im Analogmodus sollte dabei schon heraus kommen. Dann dürfte bei entsprechender Fertigungsstückzahl kein allzu großer Mehrpreis ( unter 10 Euro ) herauskommen. Andernfalls werden die Digitalisten von den Analogisten Subventioniert, gesponsert. Dies wäre dann ungerecht.
H-W
Hallo H-W

Wenn ich die Berichte so durchlese, dann bin ich froh weiter meine Loks analog zu betreiben. Wir haben (nur) das Problem der zu schnell oder zu langsam fahrenden Loks. Worauf die Digis alles aufpassen müssen, geschweige, was noch alles an Ungereimtheiten auf sie zukommt, neeeeeeee, das mach ich nicht mit. Wie ich schon viel weiter oben mal erwähnt habe, ich will Hobby und Enspannung und keinen Stess. Denn stellt auch vor, ihr habt nach langem hin und her, endlich den Mut gefasst ein x-beliebiges System auszuwählen, ich sag mit Absicht keinen Hersteller, dann passt wieder was nicht zusammen. Meine Schlussfolgerung, ich wiederhol mich gern, ich fahr weiterhin mit meinen alten Mühlen, ohne elektronischen schnick-schnack......
Hab nur zufällig?! hier reingeschaut, da ich einen Internetzugang testen mußte, sonst geht das nicht wärend der Arbeit, sonst gäbe es Zoff. Also macht weiter und noch einen schönen Tag allen mit einander!

Jürgen 01
Hallo,

irgendwie ist diese Diskussion konfus. Warum sollen Decoder plötzlich analoge Spielereien können, für wen ? Für die, die für Digital nix übrig haben ? Die brauchen m.E. auch nicht die vielen Vorteile, entweder ganz oder garnicht, aber diese Vermischung und Rosinenpickerei kann es ja wohl nicht sein.
Wer unbedingt analog fahren will und meint die Zukunft findet ohne ihn statt, soll dies tun, und bis jetzt gibt es noch genügend Maschinen ohne fertigen Decoder drinn, also kein Grund zur Panik.
Ich habe den endgültigen Schritt zu DCC bereits vor fast 10 Jahren getan und ihn bis heute noch nie bereut(in H0&N !!!!), denn die geringen Nachteile (etwas arbeit beim Decodereinbau) werden durch die vielen Vorteile rasch abgegolten.

Was die Ammenmärchen über Digital betrifft, laßt die Leute reden, sie wissen es nicht besser. Das DCC wunderbar funktioniert und auch jede analoge Spielerei in den Schatten stellt hat das Fremo-Treffen letztes WE in Pritzwalk gezeigt.

-=K=-
Jürgen 01: genau das Proiblem mit der Geschwindigkeit wird in Zukunft die Biege machen. Wer will, kann seine Loks mittels stoppuhr exakt auf passende Geschwindigkeit drosseln - oder eben seine Köf so programmieren, dass sie 400 Sachen fährt.
Sanftes Anfahren geht, wenn ich Peter richtig verstanden habe problemlos, beim Auslauf ist halt das Problem, dass da keine Spannung mehr da ist.

Peter A: genau das meinen wir ja die ganze Zeit - legt die Lok gleich auf Digital aus und spart dabei noch Geld. Es fallen die Einbauprobleme weg, die doppelte Logistik, die Kosten für analog-Bauteile (is bei Gleichstrom nur die Entstörung und der Stecker)

Peter W: gibt es Decoder, die heute unter analog keine negativen Erscheinungen haben und sanftes Anfahren und einstellbare Höchstgeschwindigkeit erlauben?
ich glaube wir Analogis dürfen nicht von einem Analogdecoder reden. Decoder gibt es nur im Digitalbereich. Unser Analogdecoder schmerzt die eingefleischten Digitalis.
Selbstverständlich gibt es keinen analogen Decoder. In früheren Postings wurde der Wunsch geäußert die Schnittstelle für den Decoder so zu normen, daß dort auch eine vorprogrammierte elektronische Steuerung ( Minibaustein, oder wie man es auch immer nennt ) wahlweise eingesteckt werden könne. Dies würde es jeder Fraktion erlauben, wenn denn mal was brauchbares an elektronischen Helferlein vorhanden ist, auf die gleiche kombatible Schnittstelle  zurück zu greifen.
Dies waren Überlegungen zur Vereinfachung, Normierung und Kosteneinsparung.
Ich glaube, daß die Analogfahrer auch, falls so eine gemeinsame Schnittstelle für Digitalanwendung, Probleme macht, gerne darauf verzichten.
Solche Gedanken und Überlegungen sind doch das Salz in der Suppe.
Warum kann man nicht mehr gemeinsames für die beiden Fahr - und Anwendungsphilosophien in der Spur N machen. Wir können uns doch erneut von den Halbnullen abheben und Vorteile für N wünschen, fordern und letztendlich auch schaffen.
Dies fördert doch N.!!!
Vielleicht wird es ja auch gar nichts mit dem elektronischen Fahroptimierungsbaustein für analog N, wäre wohl manchem Digitali recht.
Den Gedankengängen und auch Erfahrungen von Jürgen 01 kann ich mich voll anschließen und werde mich ähnlich verhalten.
Analoge Grüße
H-W
Mal eine ganz dumme Frage: Könnte dies nicht auch schon mit den bestehenden Schnittstellen funktionieren?
das Problem ist doch einzig und alleine, das ein austauschbarer Steuerbaustein, wie immer er gebaut ist weit mehr kostet, als wenn man eine Lösung, die sich möglichst für beides eignen direkt auf die Platine packt!
Hallo zusammen!

Wie auch immer die Zukunft der Modellbahnsteuerung aussieht, die Snittstelle sollte immer erhalten bleiben, damit ein defekter Baustein leichter getauscht werden kann!

       Gruß Lothar
Moin,

Peter A. meinte: "Ich hoffe, dass GFN und MTX die Chance ergreifen, endlich Neukonstruktionen incl. Decoder zu bauen und danach zu konzipieren.
Der Anlalogfahrer kann mit dem Modell auch fahren. Das ist besser als ein analoges Modell wieder mit Schnittstelle auszurüsten."

Ich hoffe, daß die Hersteller Loks auch weiterhin mit Schnittstelle und ohne Dekoder anbieten.
Ich glaube nicht, daß die Hersteller ein Modell, daß nur mit Dekoder produziert wird, billiger wird!
Ich erinnere mich gerade an Rocos BR 36 (H0), die nur mit Dekoder produziert wurde und im Analogmodus besch..... fahreigenschaften hatte.

Gruß
Kai
Nochmal zu Peter A:
Am besten, GFN bauen DCC und Mtx STX Decoder ein. Wenn dann noch GFN ab sofort nur noch Profi Kupplingen (dafür aber natürlich ohne Normschacht) einbaut, sind wir endlich da, wo H0 vor 40 Jahren stand. Und Tante Mä* hat endlich auch die Markenbindung in Spur N durchgesetzt. Nein Danke.
Wenn man keine Probleme hat, macht man sich halt welche. Wir werden die N-Spur schon klein kriegen.
Hallo!

Ich bin auch für die Schnittstelle: Ich kann selbst entscheiden, welchen Decoder ich nehme, im Schadensfall kann ich einen Ersatzdecoder stecken und den anderen in die Reparatur schicken etc.
Wenn solche Schnittstellenloks immer wieder mit dem gleichen Decoder als Digitalloks verkauft werden (zusätzlich zur analogen Version) könnte bei entsprechendem Preis auch eine hohe Stückzahl gleicher Decoder erreicht werden.

Zudem zeigt ja Fleischmann bei der BR 24, dass ein serienmäßig eingebauter DCC-Decoder mitunter auch teurer ist als ein Nachrüst-Decoder. Bei Platzmäßig sehr kleinen Lokomotiven, wo keine Schnittstelle Platz hat, bin ich aber doch dafür, dass es eine fertige Digitallösung gibt - schön wäre es natürlich, wenn diese die beiden in N verwendeten Protokolle könnte...

lg
ismael
MTX wird keine STX Decoder einbauen... die ahben STX doch erst aufgegeben.

" Zudem zeigt ja Fleischmann bei der BR 24, dass ein serienmäßig eingebauter DCC-Decoder mitunter auch teurer ist als ein Nachrüst-Decoder."

Das liegt allerdings nicht am preis eines Decoders.


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