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THEMA: Minitrix 12242 mit Trix-Decoder 66838

THEMA: Minitrix 12242 mit Trix-Decoder 66838
Startbeitrag
historicus - 05.04.06 22:00
heute konnte ich meine Lok der BR57 beim Fachhändler abholen, der sie mir auch gleich mit dem Decoder versah (angelötet). Beim ersten Probelauf gab sie ein schnarrendes Geräusch, nach einer Korrektur (ich weiss nicht, was er machte, da ich gerade anderweitig beschäftigt war) funktionierte sie. Nun zuhause wollte ich sie natürlich genauer testen. Es fiel mir auf, dass die Lok gelegentlich Stromabnahmeprobleme hat (sie stockt, Licht geht aus, fährt dann meistens selber wieder an, wohl weil sie einige Millimeter weiter gerollt ist). Das ist zwar nicht schön, lässt sich aber hoffentlich beheben. Aber: Gelegentlich blitzt auch das hintere Licht auf (resp. das vordere bei Rückwärtsfahrt), wenn sie stockt! Was heisst das? Normal? Oder doch nicht?
Ich freue mich auf eine sachdienliche Antwort von einem unserer Spezialisten.
Heinzpeter

Nachtrag: Lenz Zentrale LZV100

Beitrag editiert am 05. 04. 2006 22:26.

Hallo Heinzpeter,

das schnarrende Geräusch bedeutet, dass der Decoder ein Kontaktproblem an der Schnittstelle hatte und das Digitalsignal nicht verstanden hat.

Das Verhalten nach Stromunterbrechung ist bei dem Decoder normal. Dass das "falsche" Licht beim Initialisieren des Decoders mitunter kurz angeht kommt auch bei anderen Wenn das Licht aus ist zeigt es dass die Lok an der Stelle stromlos ist, das Weiterrollen bewirkt wohl die Schwungmasse. Lass die Lok mal bei mittlerer Geschwindigkeit eine Weile einfahren damit die Brünierung etwas runter geht und die Hafties einlaufen, stelle dazu CV3 derweil auf  0 damit der Wiederanlauf möglichst schnell geht. Nach einer Weile unbedingt Gleise putzen!

Wichtig: Stelle die Decoderparameter für Glockenanker ein.
CV 49 = 0 (Impuls 1), CV 50 = 3 (Regelvariante 4).

Grüße, Peter W.
oh, das ging wieder mal schnell! Vielen Dank, Peter. Ich werde Deine Tipps gelegentlich ausprobieren, aber heute mag ich nicht mehr, weil morgen um 5:30h Tagwache ist...
Heinzpeter
Hallo Peter (und andere, die sich angesprochen fühlen!)
ich habe nun weiter probiert. Die Lok lief unterdessen sicher eine Stunde lang ihre Runden, mit der gleichen Einstellung, weil ich es weder mit PoM noch via Programmiergleisausgang schaffte, die CV3 auf Null zu stellen (was mach ich wohl falsch?). Ans Einstellen der anderen Parameter gbetraute ich mich schon gar nicht mehr. Übrigens: Neben Lenz LZV100 habe ich den Handregler LH 100, eingebauter Decoder ist Trix 66838.
Mein Testoval besteht aus Fleischmanngleisen, rel. grosser Radius (so um die 40cm herum) mit einer Geraden aus zwei langen Gleisstücken. Es hat zwei, drei nicht ganz lupenreine Schienenstösse (wenn die Lok nur dort Probleme hätte, wüsste ich wenigstens warum). Gleise gereinigt und mit Roco-Rubber abgezogen. Die Lok stottert teilweise massiv, bei kleinen, mittleren und grösseren Geschwindigkeiten, in der Geraden und im Bogen. Ich dachte, die hat ein Stromabnehmerproblem, und nahm sie heute zum Händler mit. Dort das typische Testgleis (ein Stück Fleischmann-Flexgleis), mit Uhlenbrock-IB. Siehe da, die Lok läuft problemlos, auch wenn ich das Flexgleis zu einem Bogen biege.
Zuhause teste ich wieder. Keine Änderung. Ich prüfte, an welchen Achsen sie Strom aufnimmt: Achsen 1, 2, 5 und die ersten beiden Tenderräder (Achsen 3 und 4 = Haftis, auch an den Spurkränzen kein elektr. Kontakt). Als sie so auf dem Rücken lag, gab sie mal bei brenendem Licht und singendes Geräusch von sich, ohne dass der Motor dreht, wie wenn etwas geklemmt hätte. Auf die Gleise gestellt, wollte sie zunächst auch nicht, nach leichtem "Schütteln" fuhr sie dann wieder "normal", das heisst wie oben beschrieben.
Andere Loks (eine alte Arnold-95, die ja auch 5 angetriebene Achsen hat und etwa gleich wenig kurvenfreundlich sein dürfte wie die 57, und eine Fleischmann-V200.1) laufen anstandslos.
So, das ist mein Stand. Könnt Ihr was damit anfangen?
Vielen Dank zum voraus für Eure Tipps!
Heinzpeter
Hallo,

versuche mal, die Railcom-Austast Lücke auszuschalten (ich weiß nicht ob das Feature ab Werk aktiviert ist oder nicht): Verfahren änlich wie bei der Einstellung der Gleisspannung - PoM auf CV7, 50, aber dann den Wert 92.

Btw: der 66838 = DHL 160 kann kein PoM, aber am Prog.gleis funzt alles - ich teste mit LZV100 + LH100 + Lokmaus2!

Vorsicht, wenn man eine Dampflok auf den Rücken legt kann sich die Steuerung (Schwingstange) verklemmen - wenn sie wie die BR 57 einen Lokantrieb hat kann der Motor blockieren. Sonst hätte ich gesagt, Kontaktproblem an der Schnittstelle, aber der Decoder ist ja eingelötet - es sei denn, dabei ist etwas schief gelaufen, z.B. eine Lötstelle der Drahtpins am Decoder aufgegangen.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter
Kinder, wie die Zeit vergeht - schon wieder ein Jahr her seit der letzten Antwort... Also, ich wieder einen Anlauf genommen!
Ich meine, den Decoder gemäss den obigen Angaben eingestellt zu haben: CV3 auf 0, CV7 auf 92, CV 49 = 0 (Impuls 1), CV 50 = 3 (Regelvariante 4). Fazit: Die Lok schleicht auf Stufe 28 ganz ganz langsam dahin, bis sie stockt (bei dem Schneckentempo natürlich kein Auslauf).
Habe ich was falsch gemacht? Oder woran liegt es?
Ich freue mich auf Deine Antwort
Heinzpeter
PS: Eine Kontaktanfrage vor manchen Wochen habe ich wohl ins Nirwana geschickt...
Hallo,

Du solltest nicht CV7 des Decoders programmieren sondern Railcom in der Zentrale abschalten. Das hat sich aber erledigt, inzwischen habe ich Railcom immer eingeschaltet und erkenne keine negativen Auswirkungen auf D&H Decoder.

Sonst fällt mir dazu jetzt auch nichts mehr ein, für eine genauere Bestimmung müsste ich die Lok vor mir haben.

Ich würde Dir empfehlen die Lok samt Decoder beim Fachhändler zu reklamieren, bevor die Garantiezeit um ist.

Grüße, Peter W.


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