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Thema: Resin-Abgüsse von Fahrzeguen?
Felix G - 07.03.06 16:12

Ich studiere an der Möglichkeit, wie man von Eigenbau-Fahrzeugen eine Kleinauflage herstellen kann.

Kennt jemand jemanden, der Erfahrung hat mit Resin-Abgüssen von Fahrzeugen? Bedingung ist, dass die Abgüsse innen "hohl" sind, d.h. sie sollen die übliceh Wandstärke von ca. 1mm aufweisen.

Felix


Ich kenne die Möglichkeit der Resin-Abgüsse vom Modellflugzeugbau (nicht flugfähig) her. Es dürfte im nicht voll professionellen Bereich damit mehrere Schwierigkeiten geben.

1. Eine Wandstärke von 1mm halte ich für unrealistisch. Unter 2-3 mm wird das wohl zu instabil.

2. Kleine Details, die in N ja gefragt wären, kriegt man mit dieser Methode kaum hin. Selbst professionelle Flugzeugresinmodelle weisen oft recht schlechte Detaillierung auf. Die wird dort oft durch Ätzbleche aufgewertet.

3. Resinmaterial ist relativ schwer ohne Blasen/Bläschen zu giessen. Und bei N machen sich dieser doch sehr bemerkbar. Selbst wenn man es hinbekommt, muß man immer mit viel Ausschuß rechnen, was bei Resin u.U. recht teuer kommen kann.

4. Die Master (also die spiegelverkehrten Abgußformen) halten recht wenige Abgüsse aus - zumindest wenn sie auch aus einem Resinmaterial bestehen.

Für den Privatgebrauch kann man da wohl schon was hinbekommen, für kommerzielle Verwertung sehe ich zumindest in N bei komplizierteren Modellen ziemliche Schwierigkeiten.

Gruß,

Werner

Hallo Felix

Hast den schon gesehen?

http://www.torsja.com/modelltog/diverse/Byggeti...sinCast-10052005.htm

Gruss Felix

Hallo,

und dann sollte man auch das http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=173152&start=1 im Auge haben. Eigenbau-Fahrzeuge aus Serienteilen geht ja noch. Da hatte ich mit meinen Umbauten und auch der Veröffentlichung im NBM mit Wiking keine Probleme. Wenn aber eine "Kleinauflage" für Papa, den Freund, die Clubkameraden u.a. hergestellt werden soll, wird es kritisch. Mir ist ein Fall im H0-Bereich bekannt, bei denen es wg Umbauten und Verkauf von Feuerwehrfahrzeugen eine Abmahnung gab.

haNs

Text ergänzt

Beitrag editiert am 07. 03. 2006 17:47.

Hallo Felix,
ich arbeite seit etwa 1990 mit Flüssigkunststoff "Resin ".Ich habe mindestens die doppelte Menge meines Körpergewichtes  dieses Materials verarbeitet.
Was alles mit Resin möglich ist, wissen die Forum User die mich schon  zu Hause besucht haben.
Derzeit ist der Triebwagen  BR 624 im Bau dessen Teile, mit Außnahme der benötigten Fleischmann Teile auch aus Resin besteht.
Er ist in etwa 7 Wochen als Urmodell fertiggestellt und wird dann hier auch "endlich" bildlich vorgestellt.
( Es wurde in der Vergangenheit ja auch schon mehrfach darüber berichtet).

Auch sind einige Müllwagen auf Wiking Basis in Arbeit( HaNs: Fahrgestelle sind
bereits gekürzt(2 und 3achsig), die Aufbauten als Urmodelle  in drei Wochen fertig)

Probleme, so wie sie Werner beschreibt, sind mir nicht bekannt!
Man kann  sehr gut Wandstärken von 1mm nutzen.
Die Details die ich dem Urmodell gebe, finde ich, wenn ich eine vernünftige Silikonform verwende auch im Resin Modell wieder.

Luftblasen in der Silikonform müssen weitgehend vermieden werden.
Es ist wichtig ,dass das Silikon vorsichtig (langsam)mit dem Härter verrührt wird (Zimmertemperatur),anschließend etwa 20 Min. stehenlassen, es bilden sich weitere Luftblasen aus.
Silikon dann langsam,mit kleinen Pausen über das  Urmodel verteilen.
Ich habe mir eine Vakuum Anlagen gebaut , damit bekommt man alle Luftbasen aus dem Silikon.
Eine gute Form lässt sich aber auch ohne Vakuum Anlage bauen.
(Auch mehrteilig )
Bei der Verarbeitung mit Resin ist zu achten:
Vermischung der 2 Komponenten sollte durch vorsichtiges Rühren  erfolgen, um Luftblasenbildung ***unbedingt*** zu vermeiden.
Resin reagiert  bei hoher Luftfeuchtigkeit durch Blasenbildung, Verarbeitung bei starkem Regenwetter(draussen) kann das Ergebnis(am Arbeitsplatz) mindern.
Die Topfzeit des von mir genutzten Resin beträgt etwa 90 bis120 Sekunden und ist in etwa 30 bis 40 Minuten entformbar.

Die Standzeit der Silikonform beträgt, je nach Hinterschneidungen von 25 bis 30 Teile. Besteht das Urmodell aus Messing, kann sich die Standzeit auf 15 Teile reduzieren.

Ich benutzt Silikon und Resin des gleichen Herstellers , passt halt besser zusammen.
Schwund beim Silikon beträgt weniger als 0,05%.
Weitere Fragen beantworte ich gern, auch über Listenkontakt!

Andreas



Beitrag editiert am 07. 03. 2006 18:27.

@4 und alle

Iss ja super!! :-D

Eine Frage hab ich noch: Wie können die übrigen Teile z.B. Fenster, Puffer vervielfältigt werden?

Felix

@ Felix und alle
Puffer kannst du zwar auch in Resin vervielfältigen, jedoch ist die Stabilität wie Du sie beim täglichen Alltag auf der Anlage benötigst, nicht vorhanden.
Für Vitrinenmodelle jedochnoch bestens geeignet.
Es gibt ja viele KSH ,die Puffer aller Art anbieten,ausserdem noch zu einem fairen Preis bei guter Qualität-da sollte man zugreifen!.
Fenster kannst Du mit einem glasklarem Gießharz (Z.B. von Stewa Hobby) in der Silikonform nachbilden. Jedoch benötigst Du im Gegensatz zum Resin ein Trennmittel für dei Form und für die Abdeckung.
Für glatte Rückenteile benutze ich Plexiglas, das ich zuvor mit Trennmittel bearbeite. Mann sieht dann auch sehr gut , ob sich Luftblasen ausgebildet haben.
Bitte beachte auch, das die Fenster erst nach 24 Std. entformt werden können.
Auch ist das Material im Gegensatz zum Resin nicht so dehnbar und bruchfest .
Wenn Du die Fenster jedoch einklebst, ist die Festigkeit ausreichend.
(Bei manchen glaskaren Gießharzen vergilbt das Material etwas, fällt aber nicht unbedingt immer auf)
Vieleicht kann hier jemand mehr zu sagen??

Viele Grüße,
Andreas

Hallo Felix,

runde Puffer gibt es z.B. auch bei Bernd Thomschke.

MfG aNdreas

Runde Puffer sind kein Problem - ich denke da an Rechteckpuffer mit einer abgeschrägten Ecke...

Danke an alle für die Antworten! Es ist also machbar. Oje, was hab ich mir da wieder für ein Projekt aufgehalst

"Der Tag hat 24 Stunden. Wenn das nicht reicht, nehmen Sie noch die Nacht hinzu. Schlafen können Sie wenn Sie tot sind!"

Felix

Die grossen eckigen pendelzugtauglichen Puffer sind auch kein Problen. Die gibts als Ersatzteil der 460er, weil die hat ja die gleichen Puffer wie der Bt.


Gruss Felix

oder aber bei KH, der hat die eckigen Puffer auch im Sortiment.
Artr Nr 5013 http://www.kh-modellbahnbau.de/images/datenbank/beschr_bauteile/5013.gif

Erst einmal eine grundlegende Frage:

welche Literatur ist geeignet, um einem die Grundlagen des Urmodellbaus beizubringen?

Herzliche Grüße

Firefox

Hm. Spritzgusstechnik?

Felix

Nein, es geht vielmehr darum, was ich als Material nehmen kann. Ich will z.B. Fassaden bauen und habe keinen Bock das aus hartem Plastik rauszustanzen. Kann man da Gips oder Modelliermassen nehmen, wie weit kann man hinterschneiden, etc.

Firefox

Mahlzeit!

Bei den üblichen Silikonen für Resinformen geht eigentlich alles an Material problemlos ausser Silikon selbst. Da muss man dann halt mit Trennmitteln arbeiten wie z.B. auch bei zweiteiligen Formen.

Gips ist grundsätzlich kein Problem. Allerdings wirst du bei feinen Gips-Originalen u.U. Probleme mit dem Ausformen haben. Urmodelle aus Gips gehen beim Ausformen gerne kapputt, vor allem wenn Hinterschneidungen das Ausformen erschweren. Sprich die erste Form ist u.U. auch die einzige...

Die Abbildungsgenauigkeit ist derart hoch das sogar die Oberflächenbeschaffenheit abgebildet wird. Matt bleibt matt und Glanz bleib Glanz. Ein sauberes Finish ist also schon am Modell wichtig!

Grüßle
Elvis.

Beitrag editiert am 08. 03. 2006 14:42.

Man kann auch Papier oder Karton als Urmodell verwenden:

http://moba.cable.nu/bahn/bastel/pflaster.html

Stefan T.


Hallo Felix !
Geb doch mal bei Google Resinguss oder Vakuumguss ein. Da findet sich eine Menge an Seiten, auch zur Urmodelgestaltung. Ich habe mir vor einiger Zeit bei einer Firma in Reutlingen Arnold Görlitz V Drehgestelle per Vakuumguss gießen lassen, sogar die Bremsklötze wurden sauber dargestellt.

Gruß Robert
cnc-kleinserie

Hallo Zusammen,
hab hier noch einen Link:
http://www.rst-resinsupertech.de/
mfg mike

Robert,

unter #17, ist das die Firma? Leider findet sich auf der Seite nicht viel Informatives. Schon gar nicht über Preise usw. oder hab ich es nur nicht gefunden?
Die Drehgestelle würden mich auch interessieren. Bei sowas könnte man sich doch zusammen tun. Ich will Bmhe bauen, da könnte ich die auch brauchen.

Gruß Torsten

@18 Torsten,
habe Deine mail bekommen, herzlichen Dank.
Ich will versuchen , deine Fragen zu beantworten.
Ich denke es hat wenig Sinn die Vakuumanlage zu beschreiben. Ich werde sie deshalb am Wochenende fotografieren und hier ein Bild einstellen( Samstag nachmittag).
Bitte beachte : Es ist ein Selbstbau, nichts schönes aber funktionell.
Um die zum Schwund des Resin nichts Falsches zu sagen, werde ich dann auch die Datenblätter durchsehen, bin aber der Meinung dass es auch unter 0,03% liegen müsste.
Bei Bedarf kann ich Dir dann auch die Datenblätter zumailen.
(Leider kann man das Silikon nur als VE zu 6x1Kg. und das Resin nur als VE. zu 12x1kg(Harz und Härter) bestellen.)
Nein, mit Weißmetal in der Silikonform habe ich noch nicht gearbeitet,
nur mit Zinn.

@ Felix,

wenn Du benötigst kann ich Dir eine kleine Menge Resin (Harz und Härter) zum testen zukommen lassen.
Bitte beachte bei der Verarbeitung mit Resin:
Schutzhandschuhe sehr wichtig, das Zeug klebt ganz schön auf den Fingern.
Alte Arbeitskleidung sehr wichtig, das Zeug geht nicht mehr raus.
Eine Schutzbrille bei der Verarbeitung ist immer von Vorteil.
Material gast etwas , also nicht im Wohnzimmer  verarbeiten!

Mischungsverhältniss einhalten: Bei kleineren Mengen benutze ich Spritzen(Ohne Nadel)bei größeren Mengen sollte mit Digitalwaage abgemessen werden.
Harz und Härter langsam verrühren,daduch wird Blasenbildung vermieden!
Gebinde immer sofort verschließen, zieht sonst sofort Luftfeuchtigkeitan und wird dann schnell zum Gelee( unbrauchbar).

Bei zuviel Harz wird das Material zu weich, bei zuviel Härter  wird das Material spröde , wirft Blasen bricht und wird brüchig.
(Ist der meistgemachte Fehler beim gießen, siehe Antwort 1 Nr.3 )
  In  beiden Fällen lässt sich das Modell meistens nicht mehr erfolgreich lakieren  

Weitere Fragen beantworte ich gerne


Gruß Andreas

Danke @Ndreas für das Angebot; ich denke ich schliesse mich mit Ricola zusammen, der hat schon Abgüsse gemacht. Ich würde mich wieder bei dir melden, wenn ich "Test-Resin" oder weitere Tipps brauche.

Felix

Andreas,

was hälst du davon? Kann man das kaufen? Der gleiche Händler hat auch Resin.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&am...I_PR4_PCN_BIX_Stores

An alle, liege ich richtig wenn ich denke, dass Weißmetall ein Lot ist mit hohem Zinnanteil? so um die 95% ? Lötzinn hat ja nur 60% Zinn, in der Vergangeheit jedenfalls (Lsn60) damit liegt der SChmelzpunkt bei 283°C, der von Lot mit mehr Zinnanteil oberhalb von 320°C.

Gruß Torsten

@21
Weissmetall ist KEIN Lot. Weissmetall st eine weiche Legierung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fmetall

Felix

Beitrag editiert am 10. 03. 2006 08:47.

@ Torsten,
wie versprochen die Bilder meiner selbstgebauten Vakuum-Anlage.
Ich betreibe sie jetzt , so wie sie ist seit mehr als 10 Jahren.
Die Haube besteht aus 10mm starkem Acrylglas. Die 5 Einzelteile sind mir einem Anlöser fest verschweißt worden. Nachträgliche Undichtigkeiten/ nach etwa 4 Jahren Einsatz) wurden mit Sililkon aus dem Baumarkt und Schnellkleber erfolgreich repariert.
http://img124.imageshack.us/img124/8105/wva0314xp.jpg
http://img119.imageshack.us/img119/2925/wva0519ea.jpg
Hier noch ein Foto von zwei meiner größten zweiteiligen Formen:
Die Trichterform wiegt etwa 4Kg, die Form des Fahrgestells ist etwa 40cm. lang.
http://img119.imageshack.us/img119/2200/wsf0115if.jpg
Solltes Du die Datenblätter noch benötigen , teile es mir mit.
Zu deinem Silikon aus #21.
Ich habe das Silikon von Stewa Hobby aus #21 vor Jahren mal gekauft,die Formen jedoch nur für Pocelin-Gießmasse benutzt, das war durchaus ok. Für Resinguss fand ich das Silikon nicht geeignet.Der Schwund war mir zu hoch und es fehlte an Stabilität.
Es gibt jedoch auch andere gute Silikone, z.B ein rötlichen Silkon von Wacker #4507?? .Kann man als Kiloware kaufen!

Zu dem Resin des eBay  Anbieters kann ich nicht sagen, ich kaufe seit Jahren die Produkte von Axson.
(Da hat natürlich jeder Anwender seine Favoriten).
Ich kenne das Resin des o.a  eBay Anbieters nicht!!

@Michael. Deine Mail ist angekommen , ich werde sie morgen beantworten!!

@Firefox:
Ich finde se gut, dass du dich mit dem Bau deiner Fassaden befassen möchtest.
Ich würde da mit Polysyrol anfangen. Die gibt es in Platten verschiedener Stärken.
(0,5mm bis 5.mm und mehr)
Polystyrol ist Verhältnismäßig weich und lässt sich gut bearbeiten.
Ich arbeite gerne mit Polystyrol. auch zum Bau meiner Urmodelle.
Ich könnte Dir zum Testen einige Reststücke  unterschiedicher Stärken überlassen-
bei Interesse kannst Du dich bei mir melden!
@alle
Ich habe in den letzten Tagen zu diesem Thema einige mails bekommen.
Ich bedanke mich für das Interesse.
Da ich für dem Weiterbau meines Bahnhofsgebäudes Blankenese einige einfache, einteilige  Silikonformen  für meine Fassaden benötige ,könnte ich den Bau dieser
Urmodelle und Formen im Bild dokumentieren.
(Später könnte man dann auch zeigen, wie mehrteilige Formen gebaut werden)
Wenn daran Interesse besteht, bitte melden!

Gruß,
Andreas








Beitrag editiert am 12. 03. 2006 07:06.

Hallo,

ich habe noch eine Frage zu diesem Thema:

Woher bezieht Ihr Euer Resin und das Silikon (Versand/Hersteller)?

Für die Beantwortung vielen Dank im Voraus

Robert

@ Andreas#6

ich hab sehr sehr gute Erfahrungen mit dem Laminierharz von Breddermann gemacht: vergilbt nicht, glasklare Aushärtung bei entsprechendem Rohling und Qualität der Silikonform, relativ dünne Schichtstärken möglich (dicke Teile kannste genauso damit gießen!), passable Endfestigkeit, vor allem keine pappigen Oberflächen. Außerdem gibts das in vernünftigen Gebindegrößen auch für N-Bahner und vom Preis her passt das schon auch.

Gruß
Chris

Moin,

ich hatte letzte Woche erstmals was bei http://www.weissmetall.de bestellt, da ich nicht auf die IMA in Dortmund warten wollte. Dort hatte ich sonst das benötigte Harz oder Silikon gaekauft.
Geliefert wurde zwei Tage nach der Bestellung auf Rechnung, die auch noch geringer war als die Rechnung der Bestätigungsmail...

Gruß
Kai

Hallo Chris,

ich bin gerade dabei, Fenstereinsätze aus XOR Polyester Gießharz, glasklar zu gießen. Mit diesem Zeug werden diese Gießteile mit Blumen, Tieren usw. hergestellt. Gibt es im Künstler-/Bastelbedarf. Laut Vorschrift setzt man dem Harz 1,5 ... 3% Härter zu. Ich habe immer 10 ml Harz verarbeitet. Obwohl ich schrittweise den Härteranteil bis 10 % erhöht habe, wird das einfach nichts. Die Teile härten zwar irgendwann aus, aber man kan sie nicht anfassen. Dann sind immer dauerhafte Fingerspuren drauf und von "Glasklar" ist dann nichts mehr übrig. Die Silikonformen sind übrigens 2-teilig.

Du schriebst, daß Du Laminierharz von Breddermann nimmst und es glasklar aushärtet. Breddermannharz habe ich allerdings nur als "transparent" gefunden.

Meine Fragen:

- sind die Teile wirklich glasklar oder transparent, etwa so wie bei Jano-Fahrzeugen?

- ist die Oberfläche grifffest?

Gruß
Rainer

Hi Rainer,

hast ne Mail

Gruß
Chris

Hallo Chris,
Zitat

Hi Rainer,

hast ne Mail


schade, hätte mich auch interessiert.
Gruß Thomas

Hi Rainer,
und auf Wunsch hi Thomas und der Rest

ich kenn die Teile von Jano leider nicht vom direkten Anfassen/ Anschauen
her, sondern nur von deren Homepage. Es steht und fällt wie immer mit der
Form: wenn Du eine absolut glatte und hoch glänzende Form (musst Deinen
Urtypen entsprechend vorbereiten!!!) hast, wird das Zeugs wirklich glasklar
- sofern Du es entsprechend lange härten lässt. Dafür solltest Du Dir schon
24 Stunden Zeit nehmen.
Das mit dem XOR... kann ich Dir noch n ganzen Satz zum
\\\"Freundschaftspreis\\\" anbieten das taugt nicht für 10 Pfennig.
Kannste machen wie Du willst: 1. kriegste bei den winzigen Mengen für N das
Mischungsverhältnis i.d.R. nicht exakt hin, 2. kannstes anstellen wie Du
willst - es pappt einfach immer (zumindest hab ichs auch noch nicht besser
hinbekommen).
Das Harz von Breddermann wird schonmal ganz anders gemischt: je nachdem ob
du mit Volumenanteilen (100/64) oder mit Gewichtsanteilen (100/60)
arbeitest, kannst Du das schonmal wesentlich besser dosieren.
Ich sags ja, ich hab mit deren Harz beste Erfahrungen gemacht. Wenn Du
ganze \\\"Klötze\\\" gießt (z.B. die eklig blauen Wiking-Scheiben vom
Rettungswagen ersetzt), wird das von der Transparenz wirklich so, wie die
normalen Wiking Scheibeneinsätze...

Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben? Wenn nicht kannste Dich gerne per
Mail oder Telefon bei mir melden für weiteren Rat, ggf. kannste mir die
Form/ nen Urtypen schicken und ich gieß das für Dich (Kosten nach
Absprache), oder ich kann Dir anbieten, 10+6,4 ml in Spritzen abzufüllen
und Dir zum Ausprobieren zu schicken - mit 5,- Euros biste dabei.

Schönen Gruß
Chris


Hallo Chris,

danke Dir auch! Deine persönlichen Erfahrungen mit den Produkten sind wertvoller als allein die Produktbeschreibungen der Hersteller oder Händler.

Danke und Grüße
Thomas

Moin,

Das transparente XOR-Harz hatte ich vor einigen Jahren auch mal in den Fingern, das ist wirklich sehr 'speziell'. Ich habe es ebenfalls nie hinbekommen dass eine komplette Aushärtung erfolgt, egal wie peinlich genau das Mischungsverhältnis eingehalten wurde...
Momentan benutze ich das GTS-Polyesterharz von Voss-Chemie, das funktioniert zumindest wie es soll. Zwar immernoch ordentlich agressiv -die Silikongussformen halten nicht solange, wie bei den weniger agressiven Poyurethanharzen- aber für meine Anwendungen ist das egal (ich will damit nur direkt ins Modell eingebaute Scheinwerfer ausgießen).

Chris: Mit welchem der Breddermann Laminierharze hast Du gute Erfahrungen gemacht (er hat ja mehrere im Angebot)?

Viele Grüße, Frank.

Hi ihr Resine Panscher,
schaut mal hier nach: http://www.bacuplast.de/index.html
Dort kaufe ich ein und bin sehr zufrieden mit den Produkten und dem Service.
Hab da sehr gute erfahrungen sowohl bei den Silikonen wie auch bei den Harzen gemacht.
Siehe auch : http://www.servokarosse.de/27.html
Ist mein zweites "Laster". Die  konstruiere und gieße sie wegen nicht vorhanden sein für die gute alte Servo 140 selber.
Grüsse Mike


N´Abend,

ich verwende E25D

Schönen Gruß
Chris

Hallo Chris,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich werde es jetzt mal mit dem Breddermann-Harz versuchen. Brauchst keine Probe abfüllen. Da Du ja konkrete Erfahrungen hast, glaube ich, daß es das Richtige ist. Hatte gestern bei einer Geburtstagsfeier mit jemandem, der damit häufig beruflich zu tun hat, noch mal ausführlich über das XOR-Harz gesprochen. Dabei kam dann raus, daß diese klebrige Oberfläche normal sei und sie dann mit Sandpapier drüber gehen. In den Telefongesprächen davor, war allerdings keine Rede davon. Persönliches Gespräche sind also immer effektiver. Bloß bei meinen winzigen Teilen kann ich nicht mehr schleifen.

Die Urmodelle sind beidseitig spiegelblank, habe sie bis zum 8.000er Schleifpapier poliert. Den Guß kriege ich schon hin, gieße seit vielen Jahren Resinteile.

Vielen Dank nochmal
Rainer

Hallo an alle, die mit dem XOR-Harz Probleme haben,

habe soeben das gefunden:
http://www.weissmetall.de/deutsch/store/viewItem.asp?idProduct=68581
Ist das vielleicht die Lösung für die klebrige Oberfläche?

Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

leider nicht, das ist schon bekannt, klappt bloß nicht. Ich arbeite mit 2-teiliger Form und beschwere sie mit Drehstählen. Da kommt auch keine mehr Luft ran, das ist nämlich der Sinn der Folie.

Gruß
Rainer

Hallo Rainer,

danke für Deine Auskunft. Also helfen alle Triks nicht, dann lieber doch Finger weg von diesem Harz. Schade, sieht von der Ferne so schön aus.

Herzliche Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

kommt drauf an, wofür man es nimmt. Für unsere Kleinteile stimmt das schon. Wenn man allerdings größere Teile, wie z.B. Planzen, Käfer u.ä. darin eingießt (wofür es ja eigentlich gedacht ist), geht es schon. Eine Bekannte ist Tierpräparatorin, die machen so etwas ab und an mal. Das sind größere handhabbare Teile mit ebenen Flächen. Die werden nach dem Aushärten geschliffen, dann verschwindet die obere Schicht. Bloß meine Miniteile kann ich nicht mehr schleifen. Erstens kann ich sie nicht anfassen und zweitens bleibt dann nicht mehr viel übrig. Hätte ich bloß vorher gründlicher recherchieren sollen.

Gruß
Rainer

Hallo Rainer,

selbst gründliches recherchieren hilft nicht immer. Oft wird man doch erst während der Arbeiten mit  Schwierigkeiten konfrontiert, mit denen man zuvor nie gerechnet hätte.
Darum liebe ich ja auch dieses Forum hier. Ein großer Schatz unterschiedlichster Erfahrungen, mit denen man einen Teil eigener Fehler vermeiden kann.
Wünsche Dir viel Erfolg und freue mich schon auf den Moment, wo Du Dein Geheimnis lüften wirst.

Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

ein Geheimnis soll es eigentlich nicht sein. Ich habe mich damals nur so kurz gefaßt, da ich der Meinung war, zeitnah mit der Sache fertig zu werden und Bilder präsentieren.zu können. Ist dann allerdings anders gekommen und z.Z. ist meine Bastelzeit auch nicht so üppig. Ich will die Brawa V 180/118-Führerstände neu verglasen. Sie sollen außen bündig sein, damit diese "hohlen Augen" verschwinden. Ich kann mal die Urmodelle fotografieren, damit ein kleiner Eindruck davon entsteht.

Gruß
Rainer

Hallo ,
schaut euch mal die Qualität an , was der Mann da macht !

http://www.scale87.com/scale87/     Steyr LKW

http://www.resinfreunde.de/

Gruß Gernot


Hallo Rainer,

ganz genau, das hab ich mir auch gedacht. Bestehen die Einsätze dann aus mehreren Teilen? So wie BRAWA das Teil im Ganzen eingeklippst hat, würde es dann wohl kaum zu montieren sein. Auf jeden Fall ist es nicht so einfach, das Eckfenster von innen einzusetzen. Bin sehr gespannt auf Deine Lösung. Möchte schon mal mein Interesse ankündigen, für den Fall, dass Du nicht nur so viele gießt, wie Du für Deine eigenen Loks benötigst.

Herzliche Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

ich mache mit dem Thema erstmal in Deinem GFK-Kanzel-Thread weiter.

Gruß
Rainer

Hallo,
@25 Chris,
sorry bin erst gerade auf deinen Beitrag gestoßen .
Danke für den Hinweis des Laminierharz von Breddermann.
Ich werde es bestimmt ausprobieren, es gibt einige Teile, bei denen ich klare Teile benötige.
Das bringt mich dann schon weiter.

@42 Gernot,
Die H0 Resinteile sind  klasse und zum Preis von 29,00Euro sollte man das auch verlangen können!
@alle
Alles steht und fällt mit dem Urmodell und der dazu gehörenden Silikonform.
Die Silikonform kann nur so gut werden wir das vorbereitete Urmodell.
In größeren Spuren ist die Verarbeitung natürlich wesentlich einfacher.
Hier können vernünftige Einfüllstutzen für das flüssige Material aber auch die dazu erforderlichen
Entlüftungen der Form in das Urmodell eingearbeitet werden, die man dach dem Entformen gut entfernen kann.
Das ist bei der Spurweite 1zu 160  oder kleiner schon etwas schlechter, die Füll und Entlüftungsstutzen sind hier  zu dick.
Die Blasenbildung beim verarbeiten bei Resin kann man weitaus verhindern, wenn man einiges berücksichtigt:
Schon beim verrühren der beiden Komponenten sollte man aufpassen.
Langsam verrühren damit sich keine Luftblasen bilden, die sich im Gussteil ausbilden können.
Auch spielt die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle.
Das Gebinde nimmt die Feuchtigkeit auf , fängt dann an zu gasen, was die Blasenbildung unterstützt.
Das Material wird außerdem Spröde und wird brüchig.
Es muss unbedingt das Mischungsverhältniß eingehalten werden( bei kleineren Mengen mittels Spritzen bei größeren Mengen auch mit der Briefwaage.
( Sonst wird es entweder spröde oder zu weich und lasst sich nicht vernünftig Lackieren.)
Gebinde unbedingt sofort wieder verschließen, ggf. das  zu verarbeitende Material in kleinere Gefäße umfüllen .
Schutzhandschuhe und Schutzbrille beim Verarbeiten sind selbstverständlich.
Beim Schleifen des Materials unbedingt Mundschutz verwenden.

Für den Fall dass ich noch was vergessen habe.....

Grüße aus OWL

Andreas



Hallo,

bei Resin habe ich mit dem von Rai-Ro beste Erfahrungen gemacht. Das kann man nach Volumenteilen 1:1 mischen, was gerade bei geringen Mengen vorteilhaft ist.

Gruß
Rainer


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