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THEMA: Kostenreduktion um 99 %
THEMA: Kostenreduktion um 99 %
Hallo zusammen,
der Mai ist gekommen (und zur Hälfte schon wieder gegangen), die Bäume schlagen aus - auch auf der Modellbahn. Und beim Ausschneiden der Ebereschen-Blätter sprießen auch die Ideen: Wozu braucht man auf der Anlage eigentlich Schienen und Fahrzeuge? Die (ver)schmutzen doch nur! Vor allem die Dampfloks verrußen alles. Und sind sooo teuer.
Eine Modellbahn ohne Bahn dagegen kostet fast nichts: ein Sperrholzrest (was dem Sohnemann von "Bambi und seine Freunde" übriggeblieben ist), irgend etwas Spachtelbares, ein paar alte Kabel, noch nicht eingetrocknete Abtönfarbe, ein paar Leisten und Profile, einige Tüten mit Laubflocken und so Zeug, Holzleimreste von Ikea ...
Und das Beste: Unsere Holden werden das Ergebnis absolut "süüüß" finden.
Gruß
Hans-Georg
PS: Und noch etwas könnten wir uns sparen: die Diskussion über Minimalradien.
der Mai ist gekommen (und zur Hälfte schon wieder gegangen), die Bäume schlagen aus - auch auf der Modellbahn. Und beim Ausschneiden der Ebereschen-Blätter sprießen auch die Ideen: Wozu braucht man auf der Anlage eigentlich Schienen und Fahrzeuge? Die (ver)schmutzen doch nur! Vor allem die Dampfloks verrußen alles. Und sind sooo teuer.
Eine Modellbahn ohne Bahn dagegen kostet fast nichts: ein Sperrholzrest (was dem Sohnemann von "Bambi und seine Freunde" übriggeblieben ist), irgend etwas Spachtelbares, ein paar alte Kabel, noch nicht eingetrocknete Abtönfarbe, ein paar Leisten und Profile, einige Tüten mit Laubflocken und so Zeug, Holzleimreste von Ikea ...
Und das Beste: Unsere Holden werden das Ergebnis absolut "süüüß" finden.
Gruß
Hans-Georg
PS: Und noch etwas könnten wir uns sparen: die Diskussion über Minimalradien.
Bernhard S. [Gast] - 17.05.03 17:08
Hallo Hans-Georg,
genau den Gedanken hatte ich heute auch schon - eine authentische Epoche VII - Anlage auf der nur noch ICE 5 verkehren - wegen der großen Radien liegen die Gleise natürlich außerhalb des dargestellten Geländeabschnitts.
Oder willst du uns hier deinen Gartenkompost schmackhaft machen ?).png)
Gruß, Bernhard
genau den Gedanken hatte ich heute auch schon - eine authentische Epoche VII - Anlage auf der nur noch ICE 5 verkehren - wegen der großen Radien liegen die Gleise natürlich außerhalb des dargestellten Geländeabschnitts.
Oder willst du uns hier deinen Gartenkompost schmackhaft machen ?
Gruß, Bernhard
Hans-Georg [Gast] - 17.05.03 19:15
Nein Bernhard,
Kompost ist etwas vergängliches, Moba ist für die Ewigkeit...
Es gibt ja Dioramen, die in die von mir angedeutete Richtung gehen, vor allem in den großen Maßstäben. Da ist wegen Platzmangels kaum noch Betrieb möglich (rein in den Schuppen, raus aus dem Schuppen). H0er könnten auch eine antriebslose Revell-Lok dazustellen: Plausch auf dem Wartegleis.
Gruß
Hans-Georg, der Weltenschöpfer, der jetzt zwar nicht die große Welt-Esche, aber eine kleine Eberesche schafft.
PS: Danke, Bernhard, für Deinen Hinweis bei http://www.herimo.de zu den Wasserkränen
Kompost ist etwas vergängliches, Moba ist für die Ewigkeit...
Es gibt ja Dioramen, die in die von mir angedeutete Richtung gehen, vor allem in den großen Maßstäben. Da ist wegen Platzmangels kaum noch Betrieb möglich (rein in den Schuppen, raus aus dem Schuppen). H0er könnten auch eine antriebslose Revell-Lok dazustellen: Plausch auf dem Wartegleis.
Gruß
Hans-Georg, der Weltenschöpfer, der jetzt zwar nicht die große Welt-Esche, aber eine kleine Eberesche schafft.
PS: Danke, Bernhard, für Deinen Hinweis bei http://www.herimo.de zu den Wasserkränen
joh [Gast] - 17.05.03 19:29
Hallo Hans-Georg,
falls Du immer noch einen Wasserkran suchst - Beier hat einen für Nebenbahnen!
falls Du immer noch einen Wasserkran suchst - Beier hat einen für Nebenbahnen!
042-Fan [Gast] - 17.05.03 19:46
Ich baue in Epoche X.
Da fährt keine Eisenbahn mehr.
Da fährt keine Eisenbahn mehr.
Hans-Georg [Gast] - 18.05.03 00:28
Danke joh,
den von Beier kenne ich und werde ich auch einsetzen - auf der Nebenbahn. Doch ich suche ein einigermaßen vorbildgerecht wirkendes und filigranes Modell mit großer Nennweite für mittelgroßes BW bzw. Bahnhof - so wie die Keulen von Faller, Kibri und Vollmer, aber nicht so unansehnlich. Muß ja nicht einmal bayerisches Vorbild sein.
Gruß
Hans-Georg, der mal Herrn Krüger anstacheln wird (auch Marks KK oder K. Hegermann wären Kandidaten)
den von Beier kenne ich und werde ich auch einsetzen - auf der Nebenbahn. Doch ich suche ein einigermaßen vorbildgerecht wirkendes und filigranes Modell mit großer Nennweite für mittelgroßes BW bzw. Bahnhof - so wie die Keulen von Faller, Kibri und Vollmer, aber nicht so unansehnlich. Muß ja nicht einmal bayerisches Vorbild sein.
Gruß
Hans-Georg, der mal Herrn Krüger anstacheln wird (auch Marks KK oder K. Hegermann wären Kandidaten)
Thomas [Gast] - 18.05.03 00:32
@042-Fan
Wenn der Herr Mehdorn noch lange weitermacht,geht das noch viel schneller!
Wenn der Herr Mehdorn noch lange weitermacht,geht das noch viel schneller!
Fips [Gast] - 18.05.03 02:01
Was habt Ihr nur alle? Ich finde Epoche VIII gut! Alles unter der Erde. Kommt mir entgegen. Hamstergruß Fips
Hans-Georg [Gast] - 18.05.03 08:13
Womit sich der Kreis schlösse (soweit sich die Bemerkung von Fips nicht auf die Endlichkeit unseres Daseis bezog): Die Modellbahn ohne (sichtbare) Bahn, nur ein paar Piktogramme und Logos sowie einige Treppenabgänge, der Rest Landschaft - oder Stadtschaft ...
HerbertS [Gast] - 18.05.03 11:13
Freunde, baut doch gleich in Epoche -1 !
Da fuhr noch gar keine Eisenbahn. Wenn ich mir das vorstelle :
Pferdefuhrwerke, Postkutschen, reitende Kuriere ( Pony-Express ), Frachtflöße auf den Flüssen, Ausbau des König-Ludwig-Main-Donau-Kanals, sogenannte Sommerstrassen bei denen nur eine Strassenseite befestigt war und die andere trocken Staub und nass Matsch,---jaja die gute alte Zeit!
Nostalgisch schmunzelnd
Herbert
Da fuhr noch gar keine Eisenbahn. Wenn ich mir das vorstelle :
Pferdefuhrwerke, Postkutschen, reitende Kuriere ( Pony-Express ), Frachtflöße auf den Flüssen, Ausbau des König-Ludwig-Main-Donau-Kanals, sogenannte Sommerstrassen bei denen nur eine Strassenseite befestigt war und die andere trocken Staub und nass Matsch,---jaja die gute alte Zeit!
Nostalgisch schmunzelnd
Herbert
042-Fan [Gast] - 18.05.03 17:55
@ Thomas
Ich glaube der Mehdorn wird dieses Jahr nicht Überleben.
Der hat soviel Scheiß gebaut. Wird Zeit, das richtige Eisenbahner an er Spitze kommen.
Ich glaube der Mehdorn wird dieses Jahr nicht Überleben.
Der hat soviel Scheiß gebaut. Wird Zeit, das richtige Eisenbahner an er Spitze kommen.
HerbertS [Gast] - 18.05.03 18:06
Wenn der Mehdorn endlich abgesägt wird, dann wird er erst teuer abgefunden und macht dann anderswo wieder weiter, wieder auf Kosten der Allgemeinheit. Es wird Zeit daß man diese Nichtskönner endlich mal für ihr Versagen verantwortlich macht.
Herbert
Herbert
Fips [Gast] - 18.05.03 19:48
@ Hans-Georg / Das stimmt, man kann meinen Beitrag auch anders auslegen. Gemessen an Deinem Lebensalter bin ich mit drei Jahren tatsächlich schon uralt. Ich gedenke trotzdem noch einige Zeit im Forum zu bleiben bevor meine eigene Epoche zu Ende geht.!
Mein Kommentar zu Mehdorn.: Nicht den Fehler der Politiker machen! Die denken auch immer mit neuen Köpfen würde alles besser. Dabei sorgen genau dieselben Leute nicht für Chancengleichheit der Bahn. Man muß ehrlich sagen, dass es so mit der Bahn nicht weitergehen konnte, denn dies konnte niemand mehr bezahlen. Man muß auch sagen, dass es Mehdorn zu keinen Zeitpunkt gelungen ist eine Reform mit den Mitarbeitern zu machen. Die wissen nämlich sehr genau, wo der Laden nicht stimmt. Aber dies interessiert M. halt nicht und daran und an seinen konfusen Beratern wird er letztlich scheitern.
Gruß Fips und Bernd
Mein Kommentar zu Mehdorn.: Nicht den Fehler der Politiker machen! Die denken auch immer mit neuen Köpfen würde alles besser. Dabei sorgen genau dieselben Leute nicht für Chancengleichheit der Bahn. Man muß ehrlich sagen, dass es so mit der Bahn nicht weitergehen konnte, denn dies konnte niemand mehr bezahlen. Man muß auch sagen, dass es Mehdorn zu keinen Zeitpunkt gelungen ist eine Reform mit den Mitarbeitern zu machen. Die wissen nämlich sehr genau, wo der Laden nicht stimmt. Aber dies interessiert M. halt nicht und daran und an seinen konfusen Beratern wird er letztlich scheitern.
Gruß Fips und Bernd
Dirk [Gast] - 18.05.03 21:55
Man kann einfach einen Fahradweg bauen.
Hier noch ein Bahnhofsgebäude mit Biergarten für die Ausflügler, und dort ein paar Schottersteine am Wegesrand, fertig
Gruß
Dirk
Hier noch ein Bahnhofsgebäude mit Biergarten für die Ausflügler, und dort ein paar Schottersteine am Wegesrand, fertig
Gruß
Dirk
Cox [Gast] - 18.05.03 22:08
@ 042
Der Mehdorn ist doch ein ganz armer Hund. Die "richtigen" Eisenbahner haben nämlich die Bahn an die Wand gefahren.
In dessen Haut möchte ich nicht stecken. Den Mief der letzten Jahrzehnte wegzublasen, Fahrzeugantiquariat und Trassen zu modernisieren, die Bahnhöfe menschlich zu gestalten ist sicherlich keine einfache Aufgabe. Ein bisschen was ist ja auch noch in Ostdeutschland zu tun.
Für Eisenbahnromantiker ist das jedenfalls nichts. Wenn schon ein Wechsel, dann würde ich eher Jürgen Weber von der Lufthansa einstellen.
Gruss
Cox
Der Mehdorn ist doch ein ganz armer Hund. Die "richtigen" Eisenbahner haben nämlich die Bahn an die Wand gefahren.
In dessen Haut möchte ich nicht stecken. Den Mief der letzten Jahrzehnte wegzublasen, Fahrzeugantiquariat und Trassen zu modernisieren, die Bahnhöfe menschlich zu gestalten ist sicherlich keine einfache Aufgabe. Ein bisschen was ist ja auch noch in Ostdeutschland zu tun.
Für Eisenbahnromantiker ist das jedenfalls nichts. Wenn schon ein Wechsel, dann würde ich eher Jürgen Weber von der Lufthansa einstellen.
Gruss
Cox
Volker [Gast] - 18.05.03 22:18
@ Cox: Schon wieder eine von der Lufthansa? Die haben doch gerade erst das Preissystem verbockt! Warum immer völlig Branchenfremde? Ein Dieter Ludwig (Chef der Verkehrsbetriebe Karlruhe) wäre wohl eher geeignet, denn er hat ja wohl eindrucksvoll bewiesen, wie man Schienen(personen)verkehr zur Erfolgsstory macht.
Gruß
Volker
Gruß
Volker
mosi [Gast] - 19.05.03 11:28
@cox
Wer sind denn die "richtigen" Eisenbahner?? Ich bin schon 25 Jahre bei der Bahn, und sehe mich schon als richtigen Eisenbahner, doch fühle ich mich nicht schuldig an denm heutigen Zustand. Ich denke diese Zerschlagung in einzelne Geschäftbereiche ist an der ganzen Misere schuld. Und das haben unsere Politiker verbockt, die wiederum als Aufsichtsratsmitglieder div. Firmen der großen Gewinn im Auge hatten. Wie soll denn eine Pleitefirma wie die DB plötzlich Gewinn machen? Die neuen Geschäftsbereiche schreiben sich gegenseitig Rechnungen, und jeder soll eine schwarze Null schreiben, das geht nicht. Irgendwie läuft der Betrieb immer noch, meiner Meinung nach aber nur, weil es trotz des fast
200 000 Leuten großen Personalabbaus, immer noch richtige Eisenbahner gibt die sich jeden Tag bemühen.
@ Volker
Lese ich da richtig?? Herr Ludwig?? Bevor man solche Personalforderungen stellt, sollte man sich erst mal ausführlich mit dem Thema KVV beschäftigen. So eine Sache hat immer 2 Seiten. Und die andere ist nämlich nicht sooo toll.
Gruß Uwe
Wer sind denn die "richtigen" Eisenbahner?? Ich bin schon 25 Jahre bei der Bahn, und sehe mich schon als richtigen Eisenbahner, doch fühle ich mich nicht schuldig an denm heutigen Zustand. Ich denke diese Zerschlagung in einzelne Geschäftbereiche ist an der ganzen Misere schuld. Und das haben unsere Politiker verbockt, die wiederum als Aufsichtsratsmitglieder div. Firmen der großen Gewinn im Auge hatten. Wie soll denn eine Pleitefirma wie die DB plötzlich Gewinn machen? Die neuen Geschäftsbereiche schreiben sich gegenseitig Rechnungen, und jeder soll eine schwarze Null schreiben, das geht nicht. Irgendwie läuft der Betrieb immer noch, meiner Meinung nach aber nur, weil es trotz des fast
200 000 Leuten großen Personalabbaus, immer noch richtige Eisenbahner gibt die sich jeden Tag bemühen.
@ Volker
Lese ich da richtig?? Herr Ludwig?? Bevor man solche Personalforderungen stellt, sollte man sich erst mal ausführlich mit dem Thema KVV beschäftigen. So eine Sache hat immer 2 Seiten. Und die andere ist nämlich nicht sooo toll.
Gruß Uwe
Cox [Gast] - 19.05.03 17:37
@ Mosi
Gar keine Frage, Uwe. Das ist die verfluchte Profitcenter-Heilslehre. Na, woher soll sowas schon kommen? Geld von der rechten in die linke Tasche schieben. Jeder Bereich muss sich selbst tragen.
Dass Profitcenter nicht gerade zur Selbstlosigkeit erziehen, liegt auf der Hand. In der Konsequenz unterstützen sich die Bereiche nicht mehr und denken nur noch an den eigenen Hintern. Darunter leidet dann das Ganze.
Das alleine ist aber auch nicht der Grund für die Misere der Bahn. Freundlichkeit beim Service statt Beamtengehabe ist ja keine Frage der Investitionen, sondern der Einstellung. Ich bin mir in den 80ern jedenfalls bei der Bahn nie wie ein Kunde vorgekommen.
Die 1. Klasse war grundsätzlich von Bahnangestellten belegt. Entweder machte der Zugführer da sein Büro auf oder ein komplettes BW machte sich gerade auf den Weg nach Hause.
Das alte Gelumps an Fahrzeugen, der Dreck in den Bahnhöfen und auf der Strecke, das alles hat meinen Eindruck von der Bahn in dieser Epoche geprägt. So ein bisschen Asi-Touch. Und genau deshalb bin ich auch nicht Bahn gefahren.
Uwe, es hat sich zum Guten gebessert, auch wenn viel gemeckert wird. Die Fahrzeuge sind akzeptabel und auch die Belegschaft ist viel freundlicher. Damals jedenfalls, und das dürfte allen noch haften geblieben sein, hat sich die Bahn einen Scheissdreck um ihre Kunden gekümmert.
Gruss
Cox
Gar keine Frage, Uwe. Das ist die verfluchte Profitcenter-Heilslehre. Na, woher soll sowas schon kommen? Geld von der rechten in die linke Tasche schieben. Jeder Bereich muss sich selbst tragen.
Dass Profitcenter nicht gerade zur Selbstlosigkeit erziehen, liegt auf der Hand. In der Konsequenz unterstützen sich die Bereiche nicht mehr und denken nur noch an den eigenen Hintern. Darunter leidet dann das Ganze.
Das alleine ist aber auch nicht der Grund für die Misere der Bahn. Freundlichkeit beim Service statt Beamtengehabe ist ja keine Frage der Investitionen, sondern der Einstellung. Ich bin mir in den 80ern jedenfalls bei der Bahn nie wie ein Kunde vorgekommen.
Die 1. Klasse war grundsätzlich von Bahnangestellten belegt. Entweder machte der Zugführer da sein Büro auf oder ein komplettes BW machte sich gerade auf den Weg nach Hause.
Das alte Gelumps an Fahrzeugen, der Dreck in den Bahnhöfen und auf der Strecke, das alles hat meinen Eindruck von der Bahn in dieser Epoche geprägt. So ein bisschen Asi-Touch. Und genau deshalb bin ich auch nicht Bahn gefahren.
Uwe, es hat sich zum Guten gebessert, auch wenn viel gemeckert wird. Die Fahrzeuge sind akzeptabel und auch die Belegschaft ist viel freundlicher. Damals jedenfalls, und das dürfte allen noch haften geblieben sein, hat sich die Bahn einen Scheissdreck um ihre Kunden gekümmert.
Gruss
Cox
HeNdrik [Gast] - 19.05.03 18:45
@cox: Auch wenn der Umgangston der Bahnmitarbeiter besser geworden ist und auch die Waggons ansprechender sind, so ist das immernoch keine Kundenorientierung! Daran hapert es nähmlich dermassen, dass auch der aufopfernde Einsatz von Mosi und seinen Kollegen nicht viel bringt. Da gibt es zu den peak Zeiten Züge die wie Sardinenbüchsen überfüllt sind, oder in den offpeak zeiten sog. Geisterzüge (ein Bahnbegriff) in denen sich die Fahrgäste ängstigen, weil es so einsam ist! Solange die Bahn kein vernünftiges Tarifkonzept und ein damit verbundenes yield Management implementiert wird die Bahn niemals schwarze Zahlen schreiben.
Gruss HeNdrik
Gruss HeNdrik
Cox [Gast] - 19.05.03 19:18
@ HeNdrik
Mir macht es seit Anfang der 90er eigentlich wieder Spass, mit der Bahn zu fahren. Vor den ICE war es für uns eine Strafe, sie benutzen zu müssen. Heute ist es aus Kostengründen nicht mehr gestattet.
Da ist vielleicht ein bisschen zuviel Psychologie im Spiel, ich habe die Bahn jedenfalls ziemlich düster in Erinnerung. Ich bin Baujahr 50 und kenne noch die Bahn aus den 50ern und 60ern. So romantisch die Modelle heute aussehen: Ich möchte nicht mehr mit Schürzenwagen nach Amsterdam fahren!
Der Riss zur positiven Einstellung kam, wie gesagt, mit den ICE und auch mit Bahnfahrten in der Schweiz und Holland.
Heute macht es doch Spass, in den Bahnhöfen herumzulaufen und auch Wartezeiten machen mir nichts mehr aus. Läden, Restaurants, ist doch nicht langweilig!
Früher warst Du doch froh, wenn Du aus dem Zug ins Flugzeug einstiegst und einen besseren Service bekamst.
Wie auch immer, das Negativbild der frühen Epochen ist hängengeblieben und das ist vielleicht einer der Gründe, weshalb ich auch als Modellbahner nichts damit anfangen kann.
Ich finde die Bahn heute nicht übel und ziehe sie jedem Flug vor. Klar, man kann verbessern, aber der gute Wille ist doch unübersehbar. Dass sie heute manchmal ins Schleudern kommen, na ja, es wird noch ein paar Jahre dauern.
Gruss
Cox
Mir macht es seit Anfang der 90er eigentlich wieder Spass, mit der Bahn zu fahren. Vor den ICE war es für uns eine Strafe, sie benutzen zu müssen. Heute ist es aus Kostengründen nicht mehr gestattet.
Da ist vielleicht ein bisschen zuviel Psychologie im Spiel, ich habe die Bahn jedenfalls ziemlich düster in Erinnerung. Ich bin Baujahr 50 und kenne noch die Bahn aus den 50ern und 60ern. So romantisch die Modelle heute aussehen: Ich möchte nicht mehr mit Schürzenwagen nach Amsterdam fahren!
Der Riss zur positiven Einstellung kam, wie gesagt, mit den ICE und auch mit Bahnfahrten in der Schweiz und Holland.
Heute macht es doch Spass, in den Bahnhöfen herumzulaufen und auch Wartezeiten machen mir nichts mehr aus. Läden, Restaurants, ist doch nicht langweilig!
Früher warst Du doch froh, wenn Du aus dem Zug ins Flugzeug einstiegst und einen besseren Service bekamst.
Wie auch immer, das Negativbild der frühen Epochen ist hängengeblieben und das ist vielleicht einer der Gründe, weshalb ich auch als Modellbahner nichts damit anfangen kann.
Ich finde die Bahn heute nicht übel und ziehe sie jedem Flug vor. Klar, man kann verbessern, aber der gute Wille ist doch unübersehbar. Dass sie heute manchmal ins Schleudern kommen, na ja, es wird noch ein paar Jahre dauern.
Gruss
Cox
Joni [Gast] - 20.05.03 01:23
@Cox, Hendrik
Ich sehen Posotives, wie Negatives:
Die Bahn ist sauberer geworden, neue bzw. restaurierte Wagen, sie fährt auf vielen Strecken öfters (besonders abends), sie fährt häufig schneller, einige Strecken wurden reakitivert, fast überall Taktfahrplan. Andererseits ist sie unpünktlicher geworden, besonders auf knappe Anschlüsse kann ich mich nicht mehr verlassen, die 50%-Bahncard werde ich vermissen, die Schaffner werden nach und nach abgebaut (die Konkurrenz hat kaum welche /oder sogar gar keine).
Obwohl die Bahn leider immer teurer wird, ist sie für mich finaziell unschlagbar, da ich kein Auto habe – ein Mietwagen oder Carsharing wäre wesentlich teurer !!!
Auch ist zu bedenken: Manches, sowohl Negatives wie Positives, wird nicht bei der Bahn, sondern bei den Politikern entschieden.
Summa summarum (korrekt ?): Trotz genügender Kritik fahre ich in der Regel noch gerne mit dem Zug.
Meint der Joni
Ich sehen Posotives, wie Negatives:
Die Bahn ist sauberer geworden, neue bzw. restaurierte Wagen, sie fährt auf vielen Strecken öfters (besonders abends), sie fährt häufig schneller, einige Strecken wurden reakitivert, fast überall Taktfahrplan. Andererseits ist sie unpünktlicher geworden, besonders auf knappe Anschlüsse kann ich mich nicht mehr verlassen, die 50%-Bahncard werde ich vermissen, die Schaffner werden nach und nach abgebaut (die Konkurrenz hat kaum welche /oder sogar gar keine).
Obwohl die Bahn leider immer teurer wird, ist sie für mich finaziell unschlagbar, da ich kein Auto habe – ein Mietwagen oder Carsharing wäre wesentlich teurer !!!
Auch ist zu bedenken: Manches, sowohl Negatives wie Positives, wird nicht bei der Bahn, sondern bei den Politikern entschieden.
Summa summarum (korrekt ?): Trotz genügender Kritik fahre ich in der Regel noch gerne mit dem Zug.
Meint der Joni
Nachteule [Gast] - 20.05.03 02:49
Hallo Cox,
der gute Mähdorn (Mäh... wie rummeckern) hat jedenfalls der Industrie zu Riesenaufträgen verholfen, denn die öffentliche Hand zahlt ja kräftig dazu. Im letzten Jahr waren es wohl 12 Milliarden. Manches ist sicherlich besser geworden, jedenfalls in den Metropolen. Auf dem flachen Land, ich denke da an die zwei Dörfer weiter vorbeiführende Strecke Bonn – Euskirchen (früher weiter bis Düren und Eilzügen bis nach Aachen), ist es dagegen ein Trauerspiel. Die Bahnhöfe - wie Rheinbach, Meckenheim oder Meckenheim-Industriegebiet - sind zu, Fahrkarten gibt es an meist nicht funktionierenden Automaten und bei schlechtem Wetter ist man Wind, Regen und Kälte ausgesetzt, da unter dem kleinen Dach mit einer Glaswand mal gerade fünf Leute drunterpassen und eine ganze Sitzbank mit drei Sitzen. Und da es bei Kälte so schön gemütlich ist, hat der Zug dann auch noch mindestens zehn Minuten Verspätung. Nix mehr mollig warmes Bahnhöfchen. Der Parkplatz ist zudem meist voll. Und außerdem ist man mit dem Auto oft schneller und bequemer in Bonn. Da zahlt man doch statt der sechs Euro für den Zug, lieber zwei Euro fürs Parken.
Früher war das alles eigentlich viel besser, zumal wenn man erster Klasse fahren konnte mit der unpersönlichen Jahresnetzkarte aus dem Büro. Wenn man die übers Wochenende hatte, konnte man noch so manchen Abstecher machen, z.B. von Hamburg mit einem 1.Kl.-Intercity nach Hannover und von dort mit dem ET 403 nach Bremen, oder mal eben in Nürnberg Lebkuchen holen und dabei gleich noch auf Teilstrecken den Rheingold/Rheinpfeil benutzen, wobei besonders die großen WC’s im schwarzen Marmorlook, mit Eckwaschbecken und kräftigem regelbarem Warmwasserstrahl und den zahlreichen Spiegeln immer beeindruckend waren. Und dann die geräumigen Abteile. Dagegen fühlt man sich heutzutage im ICE regelrecht eingepfercht, selbst in der 1.Kl.
Und dann gab es für relativ wenig Geld interessante Städtreisen, bei 1.Klasse auch noch mit dem passenden Luxushotel (in Nürnberg z.B. das Carlton, direkt an Bahnhof und Eisenbahnmuseum) mit Frühstück auf dem Zimmer und die Kinder gratis, inkl. einem netten Wochenendprogramm mit Besichtigungen, urigen Kneipenbesuchen im Preis enthalten (Eisenbahnmuseum verbilligt). Wenn ich dagegen sehe, wie aufwendig heutzutage allein der Kauf einer Fahrkarte ist, was früher meist in Windeseile ging (wollte nicht gerade einer eine Fahrkarte nach Sizilien haben und man den Auslandschalter erwischt hatte), kriege ich das kalte Grausen. Unser Sohn besucht uns gelegentlich aus Hagen. Das kostet fast ein halben Hunderter und die regelmäßig verspätete Fahrt kann dann auch noch in „vollen Zügen“ genossen werden.
Bahnfahren ist wirklich nicht attraktiv. Meine Frau zahlte bereits vor drei oder vier Jahren 286,-- DM für Bonn – Neumarkt/Opf. und zurück (etwa 400 km pro Strecke). Das sind doch Preise, da kann man fast durch ganz Europa düsen, und das in ein bis zwei Stunden.
Gruß Holger
der gute Mähdorn (Mäh... wie rummeckern) hat jedenfalls der Industrie zu Riesenaufträgen verholfen, denn die öffentliche Hand zahlt ja kräftig dazu. Im letzten Jahr waren es wohl 12 Milliarden. Manches ist sicherlich besser geworden, jedenfalls in den Metropolen. Auf dem flachen Land, ich denke da an die zwei Dörfer weiter vorbeiführende Strecke Bonn – Euskirchen (früher weiter bis Düren und Eilzügen bis nach Aachen), ist es dagegen ein Trauerspiel. Die Bahnhöfe - wie Rheinbach, Meckenheim oder Meckenheim-Industriegebiet - sind zu, Fahrkarten gibt es an meist nicht funktionierenden Automaten und bei schlechtem Wetter ist man Wind, Regen und Kälte ausgesetzt, da unter dem kleinen Dach mit einer Glaswand mal gerade fünf Leute drunterpassen und eine ganze Sitzbank mit drei Sitzen. Und da es bei Kälte so schön gemütlich ist, hat der Zug dann auch noch mindestens zehn Minuten Verspätung. Nix mehr mollig warmes Bahnhöfchen. Der Parkplatz ist zudem meist voll. Und außerdem ist man mit dem Auto oft schneller und bequemer in Bonn. Da zahlt man doch statt der sechs Euro für den Zug, lieber zwei Euro fürs Parken.
Früher war das alles eigentlich viel besser, zumal wenn man erster Klasse fahren konnte mit der unpersönlichen Jahresnetzkarte aus dem Büro. Wenn man die übers Wochenende hatte, konnte man noch so manchen Abstecher machen, z.B. von Hamburg mit einem 1.Kl.-Intercity nach Hannover und von dort mit dem ET 403 nach Bremen, oder mal eben in Nürnberg Lebkuchen holen und dabei gleich noch auf Teilstrecken den Rheingold/Rheinpfeil benutzen, wobei besonders die großen WC’s im schwarzen Marmorlook, mit Eckwaschbecken und kräftigem regelbarem Warmwasserstrahl und den zahlreichen Spiegeln immer beeindruckend waren. Und dann die geräumigen Abteile. Dagegen fühlt man sich heutzutage im ICE regelrecht eingepfercht, selbst in der 1.Kl.
Und dann gab es für relativ wenig Geld interessante Städtreisen, bei 1.Klasse auch noch mit dem passenden Luxushotel (in Nürnberg z.B. das Carlton, direkt an Bahnhof und Eisenbahnmuseum) mit Frühstück auf dem Zimmer und die Kinder gratis, inkl. einem netten Wochenendprogramm mit Besichtigungen, urigen Kneipenbesuchen im Preis enthalten (Eisenbahnmuseum verbilligt). Wenn ich dagegen sehe, wie aufwendig heutzutage allein der Kauf einer Fahrkarte ist, was früher meist in Windeseile ging (wollte nicht gerade einer eine Fahrkarte nach Sizilien haben und man den Auslandschalter erwischt hatte), kriege ich das kalte Grausen. Unser Sohn besucht uns gelegentlich aus Hagen. Das kostet fast ein halben Hunderter und die regelmäßig verspätete Fahrt kann dann auch noch in „vollen Zügen“ genossen werden.
Bahnfahren ist wirklich nicht attraktiv. Meine Frau zahlte bereits vor drei oder vier Jahren 286,-- DM für Bonn – Neumarkt/Opf. und zurück (etwa 400 km pro Strecke). Das sind doch Preise, da kann man fast durch ganz Europa düsen, und das in ein bis zwei Stunden.
Gruß Holger
Nachteule [Gast] - 20.05.03 02:52
.... irgendwie gibt es neuerdings Zeichensalat (aus Word) bei Bindestrichen, Anführungszeichen und ähnlichen.
(
Gruß Holger
Gruß Holger
Hans-Georg [Gast] - 20.05.03 10:09
Hallo Holger,
nicht so schlimm mit dem Zeichensalat, die Messitsch kam trotzdem rüber. Und 20% der Salatzeichen hättest Du Dir ohnehin sparen können: WCs ohne Apostroph!
.png)
Gruß
Hans-Georg
nicht so schlimm mit dem Zeichensalat, die Messitsch kam trotzdem rüber. Und 20% der Salatzeichen hättest Du Dir ohnehin sparen können: WCs ohne Apostroph!
Gruß
Hans-Georg
holreini [Gast] - 20.05.03 23:00
Hallo Ihr alle,
der Bahnaufsichtsrat hat heute zwei Bauernopfer aus dem Bahnvorstand abgeschossen. Leider hat er den Großsprecher, der es hauptsächlich verdient hätte, vergessen. Aber vermutlich hätte Mähdorn eine zu hohe Abfindung gekostet. So darf er weiteres Unheil bei der DB AG anrichten und auch weiter seine Kunden beleidigen.
(
Gruß Holger
der Bahnaufsichtsrat hat heute zwei Bauernopfer aus dem Bahnvorstand abgeschossen. Leider hat er den Großsprecher, der es hauptsächlich verdient hätte, vergessen. Aber vermutlich hätte Mähdorn eine zu hohe Abfindung gekostet. So darf er weiteres Unheil bei der DB AG anrichten und auch weiter seine Kunden beleidigen.
Gruß Holger
Peter A. [Gast] - 21.05.03 08:23
Hallo,
macht nicht alles am Mehdorn fest. Er ist nicht zu beneiden. Hat ein Jahreseinkommen, soviel kriegt der VW-Chef alle 14 Tage. Kriegt von allen was auf die Mütze, soll aber aus der total verarmten, verlodderten Behördenbahn eine Börsen-AG machen.
Dat wäre ja so, als wenn man aus Frankensteins Monster ein Mitglied einer Boygroup machen wollte.... Vor allen Dingen hat sein Vorgänger, der Dürr verdammt viel verkehrt gemacht. Nach AEG durfte er sich ja an der Bahn austoben....
Aber ganz ehrlich: ich wüsste auch nicht, wie ich einen Laden retten sollte, dessen Vorzeige-Prestigeprodukte immer noch durch siffige Bahnhöfe rauschen. Wie soll ich einen Manager davon überzeugen, z.B. Essen Hbf. oder gar Münster Hbf. zu betreten? Die Bahn hat einfach kein Geld, jahrzehntelanges Setzen auf die Strasse hat die Bahn völlig ruiniert. Die zig-Millarden für eine moderene Infrastruktur (z.B. werden noch viele Bahnstrecken mit Stellwerkstechnik von 18-ebbes gesteuert) könnten Arbeitsplätze retten und neue schaffen. Aber woher nehmen?
Die "verkehrspolitische Wende" ist mit dieser Bahn sowieso nicht zu schaffen, so nicht. Egal mit oder ohne Mehdorn.
Peter A.
macht nicht alles am Mehdorn fest. Er ist nicht zu beneiden. Hat ein Jahreseinkommen, soviel kriegt der VW-Chef alle 14 Tage. Kriegt von allen was auf die Mütze, soll aber aus der total verarmten, verlodderten Behördenbahn eine Börsen-AG machen.
Dat wäre ja so, als wenn man aus Frankensteins Monster ein Mitglied einer Boygroup machen wollte.... Vor allen Dingen hat sein Vorgänger, der Dürr verdammt viel verkehrt gemacht. Nach AEG durfte er sich ja an der Bahn austoben....
Aber ganz ehrlich: ich wüsste auch nicht, wie ich einen Laden retten sollte, dessen Vorzeige-Prestigeprodukte immer noch durch siffige Bahnhöfe rauschen. Wie soll ich einen Manager davon überzeugen, z.B. Essen Hbf. oder gar Münster Hbf. zu betreten? Die Bahn hat einfach kein Geld, jahrzehntelanges Setzen auf die Strasse hat die Bahn völlig ruiniert. Die zig-Millarden für eine moderene Infrastruktur (z.B. werden noch viele Bahnstrecken mit Stellwerkstechnik von 18-ebbes gesteuert) könnten Arbeitsplätze retten und neue schaffen. Aber woher nehmen?
Die "verkehrspolitische Wende" ist mit dieser Bahn sowieso nicht zu schaffen, so nicht. Egal mit oder ohne Mehdorn.
Peter A.
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