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THEMA: Weg und Zeit in 1:160
THEMA: Weg und Zeit in 1:160
andiz - 01.03.06 17:39
Hallo zusammen,
ich habe mir gerade mal Gedanken gemacht, wie es sich mit Weg und Zeit bei 1:160 verhält und ob man einen Tag in 1 zu 1:160 abbilden kann. Geht m.E. nach nicht, denn:
Wenn man annimmt ein Zug fährt in 1 Stunde 100 km, dann bedeutet das, ein N-Zug muss 625 m in der Stunde fahren. ==> 10,42 Meter pro Minute.
Bei einer Streckenlänge von angenommen 10,42m also 1 Runde pro Minute.
Soweit alles ok und gut machbar.
Wenn man jetzt einen Tag in 1:160 abbildet dann werden aus 24 Stunden in Echt 9 Minuten in N. ==> 1 Stunde Echt sind 22,5 Sekunden in N ==> 1 Minute Echt = 0,375 Sekunden in N. ==> die 1 Runde (s.o.) müsste dann in dieser Zeit gefahren werden.
In dieser Zeit sind wohl auch bei voll aufgedrehtem Trafo die 10,42 Meter nicht zu schaffen (Ausserdem wie würde das wohl aussehen
)
Was meint Ihr dazu? Oder habe ich einen Denkfehler gemacht.
Ich bin drauf gekommen weil ich gehört habe das ja z.B. im MiWuLa so ein Tag/Nachtwechsel stattfindet
Gruß
Andi
ich habe mir gerade mal Gedanken gemacht, wie es sich mit Weg und Zeit bei 1:160 verhält und ob man einen Tag in 1 zu 1:160 abbilden kann. Geht m.E. nach nicht, denn:
Wenn man annimmt ein Zug fährt in 1 Stunde 100 km, dann bedeutet das, ein N-Zug muss 625 m in der Stunde fahren. ==> 10,42 Meter pro Minute.
Bei einer Streckenlänge von angenommen 10,42m also 1 Runde pro Minute.
Soweit alles ok und gut machbar.
Wenn man jetzt einen Tag in 1:160 abbildet dann werden aus 24 Stunden in Echt 9 Minuten in N. ==> 1 Stunde Echt sind 22,5 Sekunden in N ==> 1 Minute Echt = 0,375 Sekunden in N. ==> die 1 Runde (s.o.) müsste dann in dieser Zeit gefahren werden.
In dieser Zeit sind wohl auch bei voll aufgedrehtem Trafo die 10,42 Meter nicht zu schaffen (Ausserdem wie würde das wohl aussehen
Was meint Ihr dazu? Oder habe ich einen Denkfehler gemacht.
Ich bin drauf gekommen weil ich gehört habe das ja z.B. im MiWuLa so ein Tag/Nachtwechsel stattfindet
Gruß
Andi
Hallo andiz.
... die Zeit-Dimension schrumpft nicht mit dem Maßstab ...
... der >>Denkfehler<< ist :
>>Wenn man jetzt einen Tag in 1:160 abbildet dann werden aus 24 Stunden in Echt 9 Minuten in N. ==> 1 Stunde Echt sind 22,5 Sekunden in N ==> 1 Minute Echt = 0,375 Sekunden in N. ==> die 1 Runde (s.o.) müsste dann in dieser Zeit gefahren werden.<<
... siehe auch : http://www.1zu160.net/goodies/geschwindigkeitsrechner.php
MfG alfred
... die Zeit-Dimension schrumpft nicht mit dem Maßstab ...
... der >>Denkfehler<< ist :
>>Wenn man jetzt einen Tag in 1:160 abbildet dann werden aus 24 Stunden in Echt 9 Minuten in N. ==> 1 Stunde Echt sind 22,5 Sekunden in N ==> 1 Minute Echt = 0,375 Sekunden in N. ==> die 1 Runde (s.o.) müsste dann in dieser Zeit gefahren werden.<<
... siehe auch : http://www.1zu160.net/goodies/geschwindigkeitsrechner.php
MfG alfred
also habe ich Recht und man kann es also wirklich nicht?!
Gruß
Andi
Gruß
Andi
??? wobei willst Du Recht haben ???
... natürlich kann man die Modellzeit "anders takten" und z.B. einen Tag in zwei Stunden "nachspielen" - aber die Züge müssen deshalb nicht zwölfmal schneller fahren ...
... sie fahren eben nur weniger Strecke (bei maßstäblicher Geschwindigkeit) .
Ist doch logisch - wer hat denn die riesigen Abstände zwischen den Bahnhöfen um die Vorbild- Fahrzeiten einhalten zu können ? ...
MfG alfred
... natürlich kann man die Modellzeit "anders takten" und z.B. einen Tag in zwei Stunden "nachspielen" - aber die Züge müssen deshalb nicht zwölfmal schneller fahren ...
... sie fahren eben nur weniger Strecke (bei maßstäblicher Geschwindigkeit) .
Ist doch logisch - wer hat denn die riesigen Abstände zwischen den Bahnhöfen um die Vorbild- Fahrzeiten einhalten zu können ? ...
MfG alfred
ok, dann habe ichs jetzt verstanden.
danke alfred
danke alfred
Hallo Andi,
ich habe mir das so erklärt:
Der Maßstab 1:160 bezieht sich auf die Abmessungen, also Läange, Breite, Tiefem Höhe usw. Die Modelle sind maßstäblcih verkleinert, also sollte auch die Geschwindigkeit maßstäblich angepasst werden, um die Verhältnismäßigkeit zu erhalten.
Der Faktor Zeit bleibt dabei konstant. Würde man die Zeit auch mit dem Faktor 160 umrechnen wäre das doppelt gemoppelt.
LG Claus
ich habe mir das so erklärt:
Der Maßstab 1:160 bezieht sich auf die Abmessungen, also Läange, Breite, Tiefem Höhe usw. Die Modelle sind maßstäblcih verkleinert, also sollte auch die Geschwindigkeit maßstäblich angepasst werden, um die Verhältnismäßigkeit zu erhalten.
Der Faktor Zeit bleibt dabei konstant. Würde man die Zeit auch mit dem Faktor 160 umrechnen wäre das doppelt gemoppelt.
LG Claus
Andi, dann wäre ja nach deiner Zeitrechnung deine Eisenbahn in 22,8 Tagen schon 10 Jahre alt.
Servus Albi
Servus Albi
Hallo Andi,
nochmal ein anderer Versuch zur Erklärung:
Der Abstand zweier Bahnhöfe (Köln und Ffurt) ist 160km und der sehr schnelle Zug fährt mit 320Km/h = er braucht 30 Minuten.
Im Maßstab 1:160 ist der maßstäbliche Abstand 1km und die maßstäbliche Geschwindigkeit 2km/h = der Modellzug braucht immer noch 30 Minuten.
Diese Abstände lassen sich auf normalen Modelleisenbahnen kaum maßstäblich abbilden und deshalb sind die Fahrzeit zwischen zwei HBF auf der Moba einiges Kürzer.
Und hier liegt der Ansatz für die Tag/Nacht Steuerung. Unterstellt eine mittlere Fahrzeit im Maßstab 1:1 zwischen zwei HBF in Deutschland ist 60 Minuten und auf der Modellbahn wird die Fahrt zwischen zwei HBF (oder die Dauer einer Runde)
in 5 Minuten erledigt, so läge ein Zeitfaktor von 12 vor = der Modelltag hat zwei Stunden. So muß sich jeder individuell für seine Anlage den Zeitfaktor bestimmen.
Gruß
Hans
nochmal ein anderer Versuch zur Erklärung:
Der Abstand zweier Bahnhöfe (Köln und Ffurt) ist 160km und der sehr schnelle Zug fährt mit 320Km/h = er braucht 30 Minuten.
Im Maßstab 1:160 ist der maßstäbliche Abstand 1km und die maßstäbliche Geschwindigkeit 2km/h = der Modellzug braucht immer noch 30 Minuten.
Diese Abstände lassen sich auf normalen Modelleisenbahnen kaum maßstäblich abbilden und deshalb sind die Fahrzeit zwischen zwei HBF auf der Moba einiges Kürzer.
Und hier liegt der Ansatz für die Tag/Nacht Steuerung. Unterstellt eine mittlere Fahrzeit im Maßstab 1:1 zwischen zwei HBF in Deutschland ist 60 Minuten und auf der Modellbahn wird die Fahrt zwischen zwei HBF (oder die Dauer einer Runde)
in 5 Minuten erledigt, so läge ein Zeitfaktor von 12 vor = der Modelltag hat zwei Stunden. So muß sich jeder individuell für seine Anlage den Zeitfaktor bestimmen.
Gruß
Hans
JürgenK. [Gast] - 02.03.06 10:06
Hallo,
bei FREMO wird ein Tag im Ablauf eines "normalen" Fahrplanes nachgebildet.
Hierbei wir die Zeit zwischen 1:4 und 1:6 getaktet.
Es muss ja auch hier bei Rangierarbeiten gerchnet werden, dass die Zeit zum kuppeln usw. wieder fast 1:1 ist.
Bei so einer Taktung, dauert ein "nachgebildeter" Tag in etwa 3 Stunden. Was dann einer Session entspricht. Dann kommt der Fahrplan für den nächsten tag zum Einsatz und es wird neu gestartet.
Jürgen
bei FREMO wird ein Tag im Ablauf eines "normalen" Fahrplanes nachgebildet.
Hierbei wir die Zeit zwischen 1:4 und 1:6 getaktet.
Es muss ja auch hier bei Rangierarbeiten gerchnet werden, dass die Zeit zum kuppeln usw. wieder fast 1:1 ist.
Bei so einer Taktung, dauert ein "nachgebildeter" Tag in etwa 3 Stunden. Was dann einer Session entspricht. Dann kommt der Fahrplan für den nächsten tag zum Einsatz und es wird neu gestartet.
Jürgen
stefan_k [Gast] - 02.03.06 10:30
Hallo
Wir haben bei unseren Modultreffen eine Zeitstraffung zwischen 1 zu 3 und 1 zu 5 praktiziert.
Hier ist mal ein Fahrplan, der etwa 3,5 echte Stunden gedauert hat:
http://www.kazmedia.de/bahn/modultreffen/fahrplan-12-06-05.gif
der passende Modulplan dazu:
http://www.kazmedia.de/bahn/modultreffen/modulplan-12-06-05.jpg
Der Trick ist: wenns irgendwo klemmt, sei es durch ein technisches Problem, oder weil jemand nicht hinterherkommt, dann wird einfach die Uhr angehalten.png)
Gruss, Stefan
Wir haben bei unseren Modultreffen eine Zeitstraffung zwischen 1 zu 3 und 1 zu 5 praktiziert.
Hier ist mal ein Fahrplan, der etwa 3,5 echte Stunden gedauert hat:
http://www.kazmedia.de/bahn/modultreffen/fahrplan-12-06-05.gif
der passende Modulplan dazu:
http://www.kazmedia.de/bahn/modultreffen/modulplan-12-06-05.jpg
Der Trick ist: wenns irgendwo klemmt, sei es durch ein technisches Problem, oder weil jemand nicht hinterherkommt, dann wird einfach die Uhr angehalten
Gruss, Stefan
malleto [Gast] - 02.03.06 11:28
Hallo,
ist euch diese Zeitstraffung nicht ein wenig stressig? Hobby, Erholung, Entspannung usw. ....?
Hatte ich mit verschiedenen Takten ausprobiert - nein danke.
Inzwischen verfahre ich so:
Der D 1234 soll um 12:34 in Körle ankommen und um 12:37 weiterfahren.
Dann ist es bei mir eben, wenn er ankommt 12:34, und wenn er abfährt, 12:37 .....
Entspannte Grüße
malleto
ist euch diese Zeitstraffung nicht ein wenig stressig? Hobby, Erholung, Entspannung usw. ....?
Hatte ich mit verschiedenen Takten ausprobiert - nein danke.
Inzwischen verfahre ich so:
Der D 1234 soll um 12:34 in Körle ankommen und um 12:37 weiterfahren.
Dann ist es bei mir eben, wenn er ankommt 12:34, und wenn er abfährt, 12:37 .....
Entspannte Grüße
malleto
Aehnbahner - 02.03.06 12:39
Sehr gut Malleto!
Volle Unterstützung meinerseits - ich halte (bis jetzt) auch nix von festen Fahrplänen - ich werd so im Alltag / Beruf schon genug hin- und hergetrieben, da brauch ich des nicht auch noch beim "Spielen".
Andi BP
Volle Unterstützung meinerseits - ich halte (bis jetzt) auch nix von festen Fahrplänen - ich werd so im Alltag / Beruf schon genug hin- und hergetrieben, da brauch ich des nicht auch noch beim "Spielen".
Andi BP
Kai_Eichstädt - 02.03.06 13:14
Moin,
das ist wohl auch abhängig davon, ob man nun auf seiner eigenen Anlage Fahrplanbetrieb macht, oder an einer großen Modulanlage. Es ist dann doch eher ungünstig, wenn in einem Bahnhof mit zwei Gleisen gleichzeitig die Züge erscheinen, die eigentlich im Abstand von einer Stunde dort ankommen sollten...
Gruß
Kai
das ist wohl auch abhängig davon, ob man nun auf seiner eigenen Anlage Fahrplanbetrieb macht, oder an einer großen Modulanlage. Es ist dann doch eher ungünstig, wenn in einem Bahnhof mit zwei Gleisen gleichzeitig die Züge erscheinen, die eigentlich im Abstand von einer Stunde dort ankommen sollten...
Gruß
Kai
malleto [Gast] - 02.03.06 13:23
@ Kai
"... Es ist dann doch eher ungünstig, wenn in einem Bahnhof mit zwei Gleisen gleichzeitig die Züge erscheinen, die eigentlich im Abstand von einer Stunde dort ankommen sollten..."
- das wäre nur realistisch, erlebe ich bei meinen Fahrten mit der 1:1 DB AG - Bahn oft genug -;)
Nein, im Ernst, meine Bemerkung in @10 bezog sich auf meine bescheidene Heimanlage. Der Streß und Zeitdruck im Büro reichen mir vollends, daher meine Allergie gegen Zeitdruck beim MOBA-"Spiel"
Gruß malleto
"... Es ist dann doch eher ungünstig, wenn in einem Bahnhof mit zwei Gleisen gleichzeitig die Züge erscheinen, die eigentlich im Abstand von einer Stunde dort ankommen sollten..."
- das wäre nur realistisch, erlebe ich bei meinen Fahrten mit der 1:1 DB AG - Bahn oft genug -;)
Nein, im Ernst, meine Bemerkung in @10 bezog sich auf meine bescheidene Heimanlage. Der Streß und Zeitdruck im Büro reichen mir vollends, daher meine Allergie gegen Zeitdruck beim MOBA-"Spiel"
Gruß malleto
Da gibt es irgendwo ein kleines Umrechnungsprogramm namens "Scale me".
Aehnbahner - 02.03.06 18:42
Hi Kai!
wieso?? du hast doch zwei Gleise in deim Bahnhof - wo is des Problem? Sag nicht, dass innerhalb einer Stunde mehr als 2 Züge ...
Die Abneigung meinerseits gegenüber Fahrplänen bezieht sich übrigens sehr wohl auf Moduanlagen - zu hause (wenn ich dort fahren könnt) sowieso.
ABP
wieso?? du hast doch zwei Gleise in deim Bahnhof - wo is des Problem? Sag nicht, dass innerhalb einer Stunde mehr als 2 Züge ...
Die Abneigung meinerseits gegenüber Fahrplänen bezieht sich übrigens sehr wohl auf Moduanlagen - zu hause (wenn ich dort fahren könnt) sowieso.
ABP
stefan_k [Gast] - 02.03.06 23:26
Moin
Bei einer guten Zeitkomprimierung entsteht eigentlich kein Stress, sondern ein interessanter Spielbetrieb.
Wers nicht glaubt, kann gucken kommen, 26.3.2006 ab 15.00 h in Kisdorf.
Gruss, Stefan
Bei einer guten Zeitkomprimierung entsteht eigentlich kein Stress, sondern ein interessanter Spielbetrieb.
Gruss, Stefan
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