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THEMA: Fahreigenschaft V 180 006, PIKO

THEMA: Fahreigenschaft V 180 006, PIKO
Startbeitrag
andiz - 21.02.06 11:46
Hallo zusammen,

irgendwie gefällt mir optisch die  V 180 006 der DR von PIKO.
Bevor ich mir aber so ein Teil über Ebay besorge, wollte ich euch mal fragen, wie es da so mit den Fahreigenschaften steht. Steigungen muss die Lok keine schaffen, aber langsamfahren sollte sie können. Gibt es sonst noch was zu beachten?

Danke und Gruß
Andi


alles was Piko an Loks gebaut hat besitzt, bis auf die 55er, den gleichen Motor. Den kannst du vergessen, Langsamfahreigenschaften haben die Loks fast gar  keine und wenn dann nur weil der Motor defekt ist.

Ich bin froh, dass ich diese Loks nicht mehr einsetzen muss, zu DDR-Zeiten mangels Alternative, ging es ja nicht anders.

Einem Triebwagen von Piko hab ich mal einen Flieschmann-Motor spendiert, das Getriebe ist aber so unmöglich, selbst damit ist es kaum besser.

Kauf dir die 118 oder V180 von Brawa wenn du wirklich damit fahren willst.

Gruß Torsten
Echt, sind die Fahreigenschaften wirklich so schlimm?
Warum bieten die Leute denn dann wie blöd in Ebay z.B. auf die BR65?

Die Brawa ist halt leider recht teuer, dass ist momentan leider nicht drin.

Gruß
Andi
Salve,

wenn der Motor auch in der 65 drin ist, muss ich ehrlich sagen, dass ich vollkommen zufrieden bin. Sie ist zwar laut, und ziemlich hoch, aber Langsam fahren kann sie, auch wenn sie wegen dem Gestänge leicht ruckelt.

Vale RF
Hallo, Andi

Ich habe mich viel mit diesen PIKO-N Fahrzeugen beschäftigt.
Das ging auch nicht anders in der DDR.
Und dies tue ich noch heute. Die Dieselloks waren sehr robust gebaut, vorallem die Stromabnahme. Natürlich sind sie nicht so reich detailiert gewesen, aber robust.
Gerade von besagter V180 gab es mehrere Gehäusevarianten.
Die Fahreigenschaften sind  ausreichend gut und teilweise auch leise.
Die Zugkraft ist ausreichend auch in der Steigung. Das Gewicht ist auch ordentlich.Stromabnahme über alle Räder. Die 2 inneren Achsen sind angetrieben.
Haftreifen gab es dann bei den 6 achsigen russischen E-Loks mit4 angetriebenen Radsätzen, und bei der 55.
Mit diesen Loks kann mann auch langsam fahren. Natürlich sind die Getriebe nicht qualitativ mit den anderer Hersteller vergleichbar.
Auch der Triebwagen läuft ordentlich. Ich habe diese Fahrzeuge bei mir im Einsatz.
Diese fahren bei mir auch noch mit den Originalradsätzen auf ROCO N Gleis hervorragend.
Mit den Dampfloks habe ich weniger Erfahrung.
Meine 55er lass ich lieber in der Schachtel.
Habe bei Auktionen auch schon welche erworben (BR118) und war voll
zufrieden.
Auch Wagen kann man empfehlen. Dann aber bitte die Radsätze tauschen.
Da gibt es gute zu kaufen.
Im Prinzip kann man nur zum Kauf raten. ES WERDEN NICHT MEHR.
Die Preise sind moderat.
Die Wartung und Pflege recht einfach. (Ausgenommen Dampfer)

Mfg Steffen

Beitrag editiert am 21. 02. 2006 23:59.
Hallo Steffen,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das macht mir Mut mir eine Piko-Lok zu kaufen. Wagen habe ich auch schon (Kesselwagen). Die finde ich sehr gut, bis auf die Radsätze.
Was für Radsätze kauft man denn da am besten? Muss ich da etwas beachten?

Gruß

Andi
Hallo Andi
Ich hab gerade erst gestern eine 180`er von Piko kommplet auseinandergenommen,gereinigt und geölt.Die lief gar nicht, die zuckte nur kurz.
Nach der Überholung schnurrte die von langsam bis schnell einwandfrei über meine Trix-Gleise.
Ist hat laut aber das spart einem die Soundmodule

Gruß
Frido
Hallo Frido,

bzgl. Radsätzen ist bspw. Bernd Thomschke sehr zu empfehlen. Stück ca. 50ct. Sehr gute Qualität. Bei eby zu finden unter benno002. Kontakte ihn am besten direkt und frage die konkret benötigten Größen (vorher nachmessen) an.

http://stores.ebay.de/Benno002_W0QQssPageNameZstrkQ3amefsQ3amesstQQtZkm

MfG aNdreas
Ich besitze mehrere dieser Loks. Alle sind über 20 Jahre alt und unverwüstlich. Das fahrverhalten ist in allen Geschwindigkeitsbereichen gut, nur extrem langsam, da bleiben die schon mal stehen. Von der Zugkraft sind sie die stärksten Loks die ich habe und das ohne Haftreifen. Bei einen Test auf ebener Strecke wurden 63 Güterwagen (2, 4, 6 Achser gemischt) ohne Probleme gezogen. Das größte Problem sind die hohen Spurkränze auf Arnold Schienen, aber die kann man ja abdrehen.
Gruß Gerd
Hallo Andi,
die Frage mit den Austauschradsätzen wurde schon bei # 7 beantwortet.
Du musst nur genau die Größen wissen. Spitzenweite und Laufraddurchmesser.
Die sind im Angebot aber angegeben. Notfalls nachfragen.
Die Laufeigenschaften sind danach natürlich wortwörtlich spitzenmässig.
Du musst aber beim Kauf  der Diesellok darauf achten vieleicht nicht die ersten Ausführungen zu nehmen. Außer, man sammelt diese. Besagte Fahrzeuge hatten anfangs noch eine Hakenkupplung und  die passt nicht an die normale N Kupplung.
PIKO hat aber dann in den 60er Jahren von ARNOLD die heute immmer noch verwendete Kupplung übernehmen dürfen.
Übrigens war PIKO nach ARNOLD der zweite Hersteller der Spur N weltweit.
PIKO  hat auch Formen nach der Wende an TRIX verkauft. So zb. den Doppelstockwagen. Den gab es Anfang der 90er für ca 70 DM.
TRIX hatte in dieser Zeit auch einmal passende Austauschradsätze angeboten. (Loks)
Ich höre jetzt auf, sonst wird es ein Buch )
Wie du aber siehst, haben viele N-Bahner gute Erfahrungen mit den alten PIKO's.
mfg, Steffen



Beitrag editiert am 22. 02. 2006 00:00.
Hallo Andi

ich habe meine Piko-Wagen (über 100 Stck) standardmäßig mit 15,2 mm langen 5,6 mm-Achsen, für Fleischmann/Piko von benno 002 (er bietet die bei Ebay unter der Bezeichnung an) ausgestattet - laufen einwandfrei - zuvor hatte ich GFN-Achsen im Einsatz, die gehen auch, aber nicht so gut und sind deutlich teurer!

Zur V180 006: Die wird oft mit roten Radblenden angeboten - das ist das Fahrgestell der Tschechischen T443, das auch passt, orginal sind schwarze Blenden - und achte auf die Kupplung: Die Lok gibt es mit Standard-Kupplung oder Kupplungsöse, da können dann nur die ursprünglichen Piko-Wagen mit Fallhakenkupplung angekuppelt werden (die 006 war übrigens die erste von Piko in N angebotene Lok

Dietmar

Beitrag editiert am 22. 02. 2006 08:10.
Ich hab die Loks jahrelang mangels Besserer fahren müssen. Die Lager der Motoren schlagen schnell aus, der Kollektor verdreckt schnell und man kommt schlecht ran weil die Schnecken schlecht ab gehen.

Sicher, wenn man keine Ansprüche stellt lassen sie sich schon fahren, gemessen am Alter der Modelle gehts schon so halbwegs. Im Vergleich zu damaligen Modellen von Arnold oder Trix, die damals schon bessere Antriebskonzepte hatten, halten die Piko's aber nicht stand.

Es wird auch immer wieder vom Abdrehen der Spurkränze geschrieben, wer hat das schon gemacht? Die Räder sind auch viel zu breit, auf manchen Weichen machen sie Kurzschluss weil sie mit dem Spurkranz an der inneren Zunge schleifen. Bleiben sie drauf stehen und man merkt es nicht gleich ist der Schalter in der Weiche hin, besonders schnell geht das bei den Bogenweichen R3/4 von Minitrix. GFN-Weichen haben sie mir damals kurz nach der Wende auch zerstört.

Bei meinen Loks waren die Räder damals schnell so weit abgefahren, dass sich die Vernickelung gelöst hatte, ab diesem Zeitpunkt verschmutzen sie verdammt schnell. Man sollte sich ein Bild der Lok von unten senden lassen.

Gruß Torsten
Ehm, ich will ja niemandem den spaß an seinen Piko Loks nehmen, aber doch kurz folgendes zu bedenken geben:

Die Fragliche Lok die du ersteigern möchtest ist alt -20 ,25, vielleicht gar 30 Jahre? - und es scheint unbestritten das sie auch da kein technisches Spitzenprodukt war..

Du wirst irgendwetwas zwischen 15 und 30 € ausgeben müssen - vergleiche mal was andere analoge Drehgstell - Dieselloks so bringen...

So nun frage dich selbst nochmal was du da vernünftigerweise erwarten kannst, und entscheide dann ob es nicht doch evtl. sinnvoll ist ein bisschen zu warten und eine ja auch nicht allzu teure z.B. Brawa zu kaufen...

Gruß
-chris-
> Ich hab die Loks jahrelang mangels Besserer fahren müssen.
> Die Lager der Motoren schlagen schnell aus, der Kollektor verdreckt schnell
> und man kommt schlecht ran weil die Schnecken schlecht ab gehen.
> Sicher, wenn man keine Ansprüche stellt lassen sie sich schon fahren,
> gemessen am Alter der Modelle gehts schon so halbwegs. Im Vergleich zu
> damaligen Modellen von Arnold oder Trix, die damals schon bessere
> Antriebskonzepte hatten, halten die Piko's aber nicht stand.

so schlecht ist das Antriebskonzept der Lok nun nicht.
Das beim bekannten Materialmangel in der DDR mitunter nichtgeeignete Werkstoffe zum Einsatz kamen sollte man immer im Hinterkopf haben und
demzufolge in Kauf nehmen...
Man bedenke auch den Preis der Lok in der DDR, der lag wenn ich mich
erinnere bei ca. 24 Mark der DDR ... was wolltest du da noch verlangen?
Materialprobleme gab es auch in H0 - bei deutlich höheren Preisen mancher
Lok..

> Es wird auch immer wieder vom Abdrehen der Spurkränze geschrieben ...

natürlich könnte man mit abgedrehten Radsätzen und einem vernünftigen Motor
bessere Fahreigenschaften haben, aber wofür den Aufwand...
Die Lok ist viel zu kurz... es lohnt nicht.
Nur wenn man ein billiges Spielzeug sucht, ist die Lok interessant..
Leider hat brawa bis jetzt kein Modell einer vierachsigen V180 gebracht,
obwohl sich der Aufwand in Grenzen halten dürfte...

Mario
Die alte V180 von Piko ist vor allem getriebeseitig ziemlicher Mist,
das bekommt man auch mit einem Motorwechsel nich hin (Ich habe einen
Mashima 5-Poler eingebaut, die Lok wird kaum leiser).

Die alte 65er von Piko hingegen kann man mit einem Mashima-1224 plus
Schwungmasse besänftigen, zusätzliche Stromabnehmer am hinteren
Drehgestell machen die Stromabnahme sicher, damit kann man dann auch
wirklich im Kriechgang fahren.

Die Umbauten sind übrigens insgesamt alle für schmal Kasse zu
bewältigen, insbesondere bei der 65er lohnt es sich m.E..

Gruß, Frank.
Hallo

Leute, ihr vergesst alle eins: Die Brawa 180 sind Sechsachser der Bauart V 180.2-4 ( auch die 118 7-8 die nur daraus umgebaut wurden), die Piko-Lok vierachser der Bauart V180.0-1.

Insofern kan man die Loks nicht vergleichen (wieso meinen das eigentlich einige, die dann aber die GFN E19.0 und ARNOLD E 19.1 als unterschiedliche, nicht vergleichbare Loks bezeichnen - da sind die Unterschiede doch viel geringer?)

Aber zurück zur V 180 006: sie ist das bisher einzige Modell in der ursprünglichen Lackierung, die der der DB V200 nachempfunden wurde!

Und. OB und WANN Brawa 4-achsige V180 DR bringt steht absolut noch in den Sternen!

Dietmar
Danke für Eure rege Teilnahme an meiner Frage.
Um mir ein eigenes Bild zu machen, werde ich mir eine besorgen und es austesten.  Wie in einigen Beiträgen geschrieben gibt es die Lok in dieser Form eben nur von Piko.

Es schreiben ja auch viele die V100 von Lima sei nicht gut, meine
ist aber ganz prima.

Von den Piko-Wagen (z.B. Kesselwagen) bin ich begeistert. Jetzt noch mehr, da
ich die Radsätze getauscht habe.  

Besonderen Dank an Steffen für die guten Tips und Bilder!

Gruß

Andi



@8
Wo lässt Du abdrehen ? Ich hatte sie beim Uhrmacher. Der war letztendlich dem Wahnsinn nahe, kriegte die Dinger aber nicht abgedreht, weil (seiner Aussage nach) das Material zu weich war.

Gruß
Dittmar
(der mit seiner umfangreichen und voll funktionsfähigen PIKO-Sammlung zufrieden ist)
Hallo Dittmar,

Mir hat das mal vor ca 10 Jahren ein kompetenter Fachhändler angeboten.
Habe das damals aber nicht machen lassen.
Es ging aber dabei um Lokradsätze. Die sind doch aus Stahl, denke ich.
Bei den Alurädern gänge das bestimmt nicht, die sind eh unrund. Da bleibt eh nur der Austausch.
Meine PIKO N Loks fahren hervorragend über ROCO Gleise.
An den Weichen holpern sie gerinfügig, wegen eben dieser hohen Spurkränze.
Insgesamt fahren diese aber sehr sicher über dieses Gleis.

mfg Steffen
# Frank in 14

>>>>>....Ich habe einen Mashima 5-Poler eingebaut...<<<<<
Kannst du da mal naeher und mit Bildern drauf eingehen.

waere nett mfNG JENS


#12,

genau, soll der Andi mal 30€ ausgeben und sie testen. Für 30€ bekommt man heute gerade einen Personenwagen. Wenn er mit der Lok nicht zufrieden ist.... wieder rein in Ebay und fertig.

#15
Ich setze neben einer Brawa 119, 132 oder 118 jedenfalls keine Lok von Piko mehr ein, auch nicht weil es noch keine 4-achsive V180 gibt. Da warte ich lieber.
#13
>der Aufwand in Grenzen halten.
so gering ist der denn doch nicht. Es ist eine Formänderung des Gehäuses nötig, nämlich die Aussparung für die Bremsylinder. Wenn die nicht wäre hätte ich mir schon 4-achsige Drehgestelle selber gebaut. Selbst die muss man erst mal konstruieren und.... ist gibt nicht soooo viele die jede variante brauchen, vielen Mo-Bahnern reicht eine Lok jeder Baureihe, Unterbaureihen interessieren oft nicht.

Die V180 006 ... hat jemand ein Vorbildfoto zur Hand? Ich habe noch nie eine V180 mit grauem statt beigem oder weißem Dach/Lüfterbereich gesehen.
Ich kenne die V180 005, die bis zum Dach rot war aber von der 006 habe ich noch kein Bild gesehen.

Gruß Torsten


Hallo

also ein Bild der 006 habe ich leider nicht zur Hand, aber in der Eisenbahn-Journal Sonderausgabe 3/2002 "Die V180 der DR" gibt es auf den Seiten 16 bis 19 Photos der Nullserien-Loks 001, 002, 003, 004, 005 und 007 - leider zumeist in schwarz-weiß!

Die Loks 003 und 005 hatten dem Begleittext zufolge zunächst ein Farbkleid, das in etwa dem der PIKO-Lok entsprach, die 005 bekam das unter .20 erwähnte Farbschema im Laufe des Jahres 64, ob und wann die 003 umlackiert wurde kann ich nicht sagen.

Interessanterweise hatte die 004 von Anfang an das später allgemein übliche  Farbkleid mit den zwei Streifen.

Dietmar
Moin,

Das schöne an der V180 004 war auch die umlaufende
Aluminium-Zierleiste, welche es nur an dieser Lok gab.

War die V180 006 war nicht die sogenannte Parteitagslok?

Gruß, Frank.
Oh wow! Es ist echt spannend, was man hier mit einer Frage lostritt und wieviele
Menschen hier anscheinend im Forum mitlesen.
Seit meiner Frage gehen die Preise in eBay für die V180 und V118 ganz schön rauf. Leider. Ich wollte ja eigentlich ein Schnäppchen machen. Aber damit wirds wohl erstmal nix.  Eigentlich schade, denn man will ja vorher fragen ob sichs lohnt.

Gruß
Andi


> #13
> >der Aufwand in Grenzen halten.
> so gering ist der denn doch nicht. Es ist eine Formänderung des Gehäuses nötig, > nämlich die Aussparung für die Bremsylinder. Wenn die nicht wäre hätte ich mir
> schon 4-achsige Drehgestelle selber gebaut. Selbst die muss man erst mal
> konstruieren und.... ist gibt nicht soooo viele die jede variante brauchen, vielen
> Mo-Bahnern reicht eine Lok jeder Baureihe, Unterbaureihen interessieren oft nicht.

ich meinte hier den Aufwand für Brawa, die 118 umzustricken, nicht für den Privatmann der umbaut.
Ich habe mal bei Jens Emmermann ein Bild von einem gelungenen Umbau
gesehen, das liegt aber leider nicht direkt auf seiner Homepage...

Mario
Mario,

ich kenne das Bild von jens seiner 118, ich meinte auch den Aufwand für Brawa, die müssen die Form an der Stelle erweitern! damit der Kunststoff dort hin fließen kann. Ich denke sie werden das tun, sie haben nicht umsonst mit der 6-achsigen begonnen denn in der Form ist leister was raus erodiert als wieder hinein geschweißt. Sicher, man kann mit Formeinsätzen arbeiten. Ich habe beruflich gelegentlich mit Kunststoffspritzguss zu tun, weiß daher wovon ich rede.
Das Drehgestell zu bauen wird auch eine komplett neue Form. Das 3-achsige ist vom Getriebe her von der 119 übernommen, das haben sie sogar für die 132 verwenden können. Das 2-achsige für die 118 ist nur dort verwendbar, das von der 216 geht nicht weil die Achsabstände nicht stimmen, leider.
Es wird also noch eine Weile dauern bis die 4-achsige wirklich kommt. Ist auch gut so, wer kann schon behaupten, dass er alle Neuheiten, die ihn interessieren, kaufen kann?

Gruß Torsten
Ich hatte damit angefangen, aus finanziellen Gründen die Piko-Donnerbüchsen zu beschaffen und habe die bald mit den allseits empfohlenen Tauschradsätzen ausgestattet. Vom Ergebnis war ich so begeistert, dass ich auch die vorhandenen Güterwagen umgerüstet habe. Dann kam die Beschaffung weiterer Piko-Wagen, denn bestimmte Typen gibt es eben bis jetzt nur von Piko. Klar sind die Wagen von Fleischmann & Co. detaillierter, aber den vierachsigen Maschinenkühlwagen führen die eben nicht. Und der Zementsilowagen ist doch ein Klassiker. Einen Ganzzug aus 18 Zweiachsern bei heutigen Preisen für Neuware kann ich mir nicht leisten. Für eine V180 hatte ich mir sogar schon ein paar originale Ersatzteile beschafft, der Umbau scheiterte letztendlich an meiner Entscheidung für Peco-Gleis. Neben den Brawas sieht die Piko-Lok natürlich ein wenig alt aus. Aber aus Nostalgiegründen habe ich das Projekt "Ertüchtigung der V180" nicht endgültig zu den Akten gelegt. Nach meiner Erfahrung sind die Dinger unkaputtbar, zugkräftig
und so weiter. Also hebe ich Lok und Teile auf, warte, dass ich mal einen schönen Tauschmotor bekomme und eine Idee, wie ich zumindest die Frontbeleuchtung funktionsfähig gestalten kann. Ach ja, eine Verglasung der Führerstände wäre ganz schön und vier neue Schilder mit der Loknummer. Die ganze Beschriftung ist ziemlich unsauber, an den Loknummern fällt es aber am meisten auf. Hat denn jemand Ideen oder Quellen ??? Übrigens bin ich der Meinung, dass bei einem (fahrenden) Zug aus einem halben Meter Entfernung keiner sehen kann, ob am Umlaufblech zehn Nieten sind, obwohl es zwölf sein müssten ...
Hallo Adrian,

Sind bei PECO Gleisen die Spurkränze der PIKOs zu hoch?
Ich fahre damit auf ROCO Gleis.
Das funktioniert sehr gut, auf den Weichen allerdings hebt es sie ein klein wenig an.
Trotzdem ist ein sicherer Betrieb möglich.
Erforderlich wäre da ein Korigieren der Spurkranzhöhe von derzeit 1,1 mm auf  0,9 mm.
Der Montageaufwand ist relativ gering, man braucht da nur noch einen netten Drehbankbesitzer.
Das mit den Nieten sehe ich genauso.

mfg, Steffen
Hallo

ich hatte gestern im HISTORISCHEN FORUM von DSO die Frage nach der Lackierung der V 180 006 gestellt, hier die Antwort:

>Quelle: Baureihe V180, EK-Verlag:

rot, Dach grau, Zierelement grauer Farbstreifen
(ab 1970 Regellack mit 1 Zierstreifen, später "Sparanstrich")

Die Lok sah also ursprünglich genauso aus wie die V180 005, die ja als "Jugendlok VI. Parteitag" etwas bekannter ist, die 006 nur eben ohne diese Anschriften.

Hoffe ich konnte Dir helfen, ein Bild kann ich leider nicht beisteuern, von der V180 005 habe ich schon Farbbilder gesehen, u.a. ist auch eins im EK-Buch.<

Dietmar
@27

Ja, beim Peco-Gleis "rattern" die Piko-Fahrzeuge mit den oiginalen Radsätzen, weil die Spurkränze auflaufen. Das betrifft also das feinere Peco-Profil (Code 55, Profilhöhe 1,4 mm.).
      
@29

also bleibt nur das abdrehen der Radsätze. Das dürfte aber kein Problem sein.
Ich selbst habe keine Möglichkeit dazu.

Ich bin erstaunt über so viele PIKO-Bahner hier im Forum.

mfg, Steffen
Viele Piko-Bahner hier ?
Naja, meine N-Bahn hat mich fast die ganze Kindheit begleitet. Ich habe oft vor den Katalogen von VERO und PIKO gesessen und mir nichts sehnlicher gwünscht als eine T3 zum Beispiel. Nun, Jahre später, konnte ich mir so nach und nach einige Wünsche erfüllen (z.B. 01, 01.5, 86), an den Sachen von früher hänge ich  aber auch. Ich denke, so geht es vielen anderen auch. Und sooo schlecht waren die Sachen ja auch nun wieder nicht, als dass man gleich alles über den Jordan befördern müsste. Dazu kommen die finanziellen Aspekte, das derzeitige Angebot
(mein Lieblingsbeispiel ist der vierachsige Maschinenkühlwagen, den es so nur von Piko gab und gibt) usw. Ich beobachte immer wieder bei Börsen, wie viele Leute nach den früheren Sachen (egal, ob für HO, TT oder N) oder Ersatzteilen suchen. Es geht also den Menschen wie den Leuten ...
@30

Hallo Steffen,
siehe bitte @17 ;-{ .
Meine 180er haben durchweg Räder aus irgendeiner Legierung, bei der sich sogar die Rollspuren mit der Zeit in der Lauffläche eingraben. Sieht aus wie Stahl, ist aber wesentlich weicher. Also bei Erfolg bitte Nachricht.
Mal davon abgesehen, dass die PIKO-Bahn für viele ein nostalgisches Sammel-Objekt ist, bietet sie andererseits einen preiswerten Einstieg in die N-Bahn. Es gibt ja schließlich nicht nur reiche Opas...
Desweiteren hat PIKO Wagons, die sonst niemand anbietet. Bei den meisten hilft schon ein simpler Radsatztausch.
Ich stehe auf PIKO, aber ich kann damit umgehen .

Dittmar
@ 32

Ich bin in die Spur N 1985 eingestiegen, Verwandte in der DDR beglückten mich von Anfang an mit Piko Wagen und Loks, und weil man keinen Ärger wollte, hat man sie zunächst mit Orginalradsätzen laufen lassen. Das war recht schnell unbefriedigend und dann hat man mit Tauschradsätzen angefangen zuerst MTX und Roco, später GFN und jetzt die von Ebay- Mitglied Benno 002 - für mich Stand der Technik!

Dietmar

Hallo,
habe eben auch mal die Radsätze einer PIKO 118 betrachtet
klickst du hier:

http://img328.imageshack.us/img328/6873/drehgestellpiko4hp.jpg

Deutlich sieht man auch hier Rillen auf den Laufflächen der Räder, obwohl die aufgebrachte Vernickelung noch nicht abgefahren ist. Es gab sicherlich auch gewisse Qualitätsunterschiede. Das Abdrehen ist vielleicht doch nur ein Notlösung.
Man bräuchte neue Räder, welche man dann auf diese Achsen aufpresst.
Handelsübliche kommen da nicht zur Verwendung. Die PIKOs haben auf der Innenseite noch eine Nut für die Stromabnahme. Diese ist sehr zuverlässig.
Habe ebenfalls bei den Wagen besagte Radsätze eingebaut, ich glaube es gibt keine besseren. Diese laufen jetzt super.

mfg Steffen


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