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THEMA: H0 ist besser... für mich!?!
THEMA: H0 ist besser... für mich!?!
Mist!
Träume von einer N-Anlage, finde dieses gute! Forum, fange an in den Beiträgen zu stöbern und... merke das H0 evtl. doch besser für mich ist.
Weil ich rangieren und langsam fahren will, weil ich Soundeffekte möchte, weil ich längere Zeit/Jahre mein Dasein als Teppichbahner verdingen muss.
Scheiße, mein Herz schlägt für N mein Verstand sagt H0.
Entschuldigung, musste meinem Frust einfach Luft machen.
Träume von einer N-Anlage, finde dieses gute! Forum, fange an in den Beiträgen zu stöbern und... merke das H0 evtl. doch besser für mich ist.
Weil ich rangieren und langsam fahren will, weil ich Soundeffekte möchte, weil ich längere Zeit/Jahre mein Dasein als Teppichbahner verdingen muss.
Scheiße, mein Herz schlägt für N mein Verstand sagt H0.
Entschuldigung, musste meinem Frust einfach Luft machen.
Hallo Frusti ,
warum nicht TT ? Die ''Spur der Mitte''soll doch ganz gut sein .
Aber : in N kannst du doch auch alles ,was du willst . Es gibt sogar '' teppichbodengeeignete''Gleissysteme .
Der Teppichbodenfrust trifft dich immer , egal ob HO , N ,oder.....
Mein Tip : folge dem Herz
Es grüsst
Reinhold
warum nicht TT ? Die ''Spur der Mitte''soll doch ganz gut sein .
Aber : in N kannst du doch auch alles ,was du willst . Es gibt sogar '' teppichbodengeeignete''Gleissysteme .
Der Teppichbodenfrust trifft dich immer , egal ob HO , N ,oder.....
Mein Tip : folge dem Herz
Es grüsst
Reinhold
Npit [Gast] - 14.02.06 20:09
nimm Kato-Gleise, damit kannst Du auch in N Teppichbahner sein.
Musst nur drauf aufpassen, dass es kein Flokati-Teppich ist.
Npit
Musst nur drauf aufpassen, dass es kein Flokati-Teppich ist.
Npit
uriah heep [Gast] - 14.02.06 20:17
kann mich glücklich schätzen-ich fahre HO und N.!
grüsse matthias
grüsse matthias
Jeder hat das Recht der freien Spurwahl..png)
Wenn ich genug Platz hätte um eine große Anlage zu bauen ( Und wer hat das schon in einer Mietwohnung) hätte ich heute noch HO. Damit hat alles angefangen. So bleibe ich der N Bahn treu, bis das der Tod uns scheidet
.png)
Aus und Ende
Uwe
( nicht alles ernst nehmen, bald is Karneval )
Beitrag editiert am 14. 02. 2006 20:42.
Wenn ich genug Platz hätte um eine große Anlage zu bauen ( Und wer hat das schon in einer Mietwohnung) hätte ich heute noch HO. Damit hat alles angefangen. So bleibe ich der N Bahn treu, bis das der Tod uns scheidet
Aus und Ende
Uwe
( nicht alles ernst nehmen, bald is Karneval )
Beitrag editiert am 14. 02. 2006 20:42.
> Weil ich rangieren und langsam fahren will
Aber ich rangiere und langsamfahre doch die ganze Zeit - in Spur N! Zugegeben, mit Loks "direkt aus der Box" ist das manchmal etwas schwierig. Es gibt solche und solche Loks. Bei GFN sind mir schon einige untergekommen die gute bis sehr gute Langsamfahreigenschaften haben: Br 86, Br 78, Br 146 / Br 185... Dann die ganzen Kato-Loks! Und wenn das alles nichts hilft, kann man das Getriebe umbauen ("Glasmacher-Schnecke") oder einen Fauli einbauen.
Die Umbaurerei ist natürlich nicht ganz billig. Aber mit drei, vier Loks, die wirklich sauber und langsam fahren, ist schon ein genügend grosser Fahrzeugpark zusammen, damit eine komplette Nebenbahn betrieben werden kann. Auch beim Vorbild gibt es Bahnen, die aus Geldmangel nicht mehr Triebfahrzeuge haben!
Eine billige Lösung ist übrigens ein (analoger) Fahrregler mit einstellbarer Höchstgeschwindigkeit, oder aber mit 270° Drehbereich pro Fahrtrichtung (wie mein Handregler).
> weil ich Soundeffekte möchte
Aber ich habe doch Soundeffekte auf meiner Anlage! Warum muss denn der Lautsprecher in der Lok sein? Ich habe einen unbeschrankten Bahnübergang, da pfeifen alle Loks etwa 50cm vor dem Übergang, kontaktgleisgesteuert und mit einem Busch-Geräuschmodul.
> weil ich längere Zeit/Jahre mein Dasein als Teppichbahner verdingen muss.
Teppich ist nicht in Spur N, definitiv. Schon beim Mä* C-Gleis kommen die Fusseln der Lok viel zu nahe. Bei Spur N ist der Teppich der Tod!
Aber wie wär's mit "Esstischbahn" in Spur N? Das geht problemlos.
Statt "Esstisch" könne es auch ein Brett ca. 70x160cm sein, das könnte man neben den Schrank beiseite stellen und bei Bedarf schnell auf den Estisch legen und los gehts.
Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, Module zu bauen und mit anderen zusammen etwas Grosses aufzubauen, was der Einzelne sein Leben lang nie könnte...
Und vielleicht reichts es ja sogar für eine kleine stationäre Anlage. Platz ist in der kleinsten Hütte - gerade in Spur N! Trenne dich innerlich von der Doppelspurstrecke, dann wird vieles möglich! Und wenn es unbedingt Doppelspur sein muss: Baue die Doppelspur mit einer Modulgruppe in deiner Nähe, und für "privat" wird's etwas kleiner, nebenbahniger, rangiermässiger.
Träum weiter! Deine Phantasie setzt dir die Grenzen (oder auch nicht!)
http://carendt.com/microplans/index.html
Felix
Aber ich rangiere und langsamfahre doch die ganze Zeit - in Spur N! Zugegeben, mit Loks "direkt aus der Box" ist das manchmal etwas schwierig. Es gibt solche und solche Loks. Bei GFN sind mir schon einige untergekommen die gute bis sehr gute Langsamfahreigenschaften haben: Br 86, Br 78, Br 146 / Br 185... Dann die ganzen Kato-Loks! Und wenn das alles nichts hilft, kann man das Getriebe umbauen ("Glasmacher-Schnecke") oder einen Fauli einbauen.
Die Umbaurerei ist natürlich nicht ganz billig. Aber mit drei, vier Loks, die wirklich sauber und langsam fahren, ist schon ein genügend grosser Fahrzeugpark zusammen, damit eine komplette Nebenbahn betrieben werden kann. Auch beim Vorbild gibt es Bahnen, die aus Geldmangel nicht mehr Triebfahrzeuge haben!
Eine billige Lösung ist übrigens ein (analoger) Fahrregler mit einstellbarer Höchstgeschwindigkeit, oder aber mit 270° Drehbereich pro Fahrtrichtung (wie mein Handregler).
> weil ich Soundeffekte möchte
Aber ich habe doch Soundeffekte auf meiner Anlage! Warum muss denn der Lautsprecher in der Lok sein? Ich habe einen unbeschrankten Bahnübergang, da pfeifen alle Loks etwa 50cm vor dem Übergang, kontaktgleisgesteuert und mit einem Busch-Geräuschmodul.
> weil ich längere Zeit/Jahre mein Dasein als Teppichbahner verdingen muss.
Teppich ist nicht in Spur N, definitiv. Schon beim Mä* C-Gleis kommen die Fusseln der Lok viel zu nahe. Bei Spur N ist der Teppich der Tod!
Aber wie wär's mit "Esstischbahn" in Spur N? Das geht problemlos.
Statt "Esstisch" könne es auch ein Brett ca. 70x160cm sein, das könnte man neben den Schrank beiseite stellen und bei Bedarf schnell auf den Estisch legen und los gehts.
Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, Module zu bauen und mit anderen zusammen etwas Grosses aufzubauen, was der Einzelne sein Leben lang nie könnte...
Und vielleicht reichts es ja sogar für eine kleine stationäre Anlage. Platz ist in der kleinsten Hütte - gerade in Spur N! Trenne dich innerlich von der Doppelspurstrecke, dann wird vieles möglich! Und wenn es unbedingt Doppelspur sein muss: Baue die Doppelspur mit einer Modulgruppe in deiner Nähe, und für "privat" wird's etwas kleiner, nebenbahniger, rangiermässiger.
Träum weiter! Deine Phantasie setzt dir die Grenzen (oder auch nicht!)
http://carendt.com/microplans/index.html
Felix
Salve,
für den fliegenden Aufbau zwischendurch hab ich noch einen Tipp:
Hol dir im Baumark eine große Styroporplatte, versteif sie mit einem (dünnen) Brett und spann vorher eine alte, nicht zu dicke Tischdecke drüber. Mit Hilfe vonS tecknadeln befestigst du deine Gleise, Weichen kann man per Hand stellen. Auf Landschaft musst du zwar verzichten, aber:
1. Die Schienen verschwinden wieder im Karton und die "Platte" hinterm Schrank
2. Die Anlage bleibt Fusselfrei.
3. Jede Anlage sieht anders aus.png)
RF
für den fliegenden Aufbau zwischendurch hab ich noch einen Tipp:
Hol dir im Baumark eine große Styroporplatte, versteif sie mit einem (dünnen) Brett und spann vorher eine alte, nicht zu dicke Tischdecke drüber. Mit Hilfe vonS tecknadeln befestigst du deine Gleise, Weichen kann man per Hand stellen. Auf Landschaft musst du zwar verzichten, aber:
1. Die Schienen verschwinden wieder im Karton und die "Platte" hinterm Schrank
2. Die Anlage bleibt Fusselfrei.
3. Jede Anlage sieht anders aus
RF
Hi, ich kenne diese Problematik. Ich habe mehrere Spurweiten zuhause. Die N-Spur hat auf alle Fälle den besten Platzvorteil, du kannst schöne kleine Anlagen bauen, die in H0 gleich 4-mal so gross sind. Um von mir selber zu reden, ich bin ein Kleinlokfan und da bin ich bei 1zu160 nicht so gut dran. Ich mag mit kleinen Kö/köfs rangieren, mit Loks, die Schrittgeschwindigkeit laufen können. Bisher hat mich noch keine N-Lok vom Hocker gehauen. Ob man mit TT glücklich wird? Ich habe auf meiner H0-Kleinstanlage Radius 220 liegen mit den kurzen alten Gfn-Weichen von 165mm, das ist kleiner als der TT Mindestradius von 310mm. Und bei der TT Bahn kaufst du entweder Tillig Loks und ärgerst dich, oder teure Kleinserienmodelle, oder moderne E-Loks.
Hallo,
ist ja interessant mit was die N-Bahner alles so zu Hause herumfahren.
Ich selbst habe auch noch eine Schmalspurbahn (Sachsen in H0e).
Ist aber eher eine sehr kleine Anlage, ca. 65 x135cm groß.
Die Fahrzeuge haben natürlich einen stolzen Preis, würde mir diese heute auch nicht mehr kaufen wollen. Die Anzahl derer ist aber dafür auch wesentlich geringer.
Manchmal ist aber "Klasse statt Masse"besser. Ich mag es eher gemütlich angehen.
Auf meiner N-Anlage geht es daher auch bescheiden zu. Schienenfahrzeuge gibt es ja noch, aber bei passenden Straßenfahrzeugen sieht es sehr mau aus für mich.
Außer überteuerter Kleinserienmodelle die teilweise auch noch eine schlechte Qualität aufweisen. (DDR EP IV)
Und für den Fall von viel Platz, habe ich noch jede Menge fliegendes Material in Spur 0 von Bing und M* usw inclus. Fahrzeuge ,das macht auch Spaß und jede Menge Lärm
)
Sounddecoder überflüssig
)
mfg
Steffen
ist ja interessant mit was die N-Bahner alles so zu Hause herumfahren.
Ich selbst habe auch noch eine Schmalspurbahn (Sachsen in H0e).
Ist aber eher eine sehr kleine Anlage, ca. 65 x135cm groß.
Die Fahrzeuge haben natürlich einen stolzen Preis, würde mir diese heute auch nicht mehr kaufen wollen. Die Anzahl derer ist aber dafür auch wesentlich geringer.
Manchmal ist aber "Klasse statt Masse"besser. Ich mag es eher gemütlich angehen.
Auf meiner N-Anlage geht es daher auch bescheiden zu. Schienenfahrzeuge gibt es ja noch, aber bei passenden Straßenfahrzeugen sieht es sehr mau aus für mich.
Außer überteuerter Kleinserienmodelle die teilweise auch noch eine schlechte Qualität aufweisen. (DDR EP IV)
Und für den Fall von viel Platz, habe ich noch jede Menge fliegendes Material in Spur 0 von Bing und M* usw inclus. Fahrzeuge ,das macht auch Spaß und jede Menge Lärm
Sounddecoder überflüssig
mfg
Steffen
@0
> Weil ich rangieren und langsam fahren will, weil ich Soundeffekte möchte, ... <
Hast du schon mal über US-Bahnen nachgedacht?
Im Verein hatten wir zur Weihnachtsausstellung auf unserem 3 gleisigen US-N-Bahnhof (4 Segmente, 45cm Breit , insg. 360 lang + 2x90 vorn und hinten) mit einigen US-Diesel rangiert. Normaler Halbwellenfahrregler = analog.
Das hat störungsfrei funktioniert. Und - zum Erstaunen einiger H0-Bahner - war hier echtes Langsamfahren und ruckfreies ankuppeln (Mictrotrains-Kupplung) möglich.
Gute Rangierloks gibt es wohl auch nach deutschen Vorbildern, aber was derzeit an hervorragend detailierten, preisgünstigen und mit super Fahreigenschaften versehenen US-Modellen am Markt ist, ist bei deutschen Modellen leider eher selten zu finden.
Achja: und mit sound (sogar analog) gibt es auch in (US-) N einige interessante Modelle (z.B. von Athern).
Gruss
Lavamat
> Weil ich rangieren und langsam fahren will, weil ich Soundeffekte möchte, ... <
Hast du schon mal über US-Bahnen nachgedacht?
Im Verein hatten wir zur Weihnachtsausstellung auf unserem 3 gleisigen US-N-Bahnhof (4 Segmente, 45cm Breit , insg. 360 lang + 2x90 vorn und hinten) mit einigen US-Diesel rangiert. Normaler Halbwellenfahrregler = analog.
Das hat störungsfrei funktioniert. Und - zum Erstaunen einiger H0-Bahner - war hier echtes Langsamfahren und ruckfreies ankuppeln (Mictrotrains-Kupplung) möglich.
Gute Rangierloks gibt es wohl auch nach deutschen Vorbildern, aber was derzeit an hervorragend detailierten, preisgünstigen und mit super Fahreigenschaften versehenen US-Modellen am Markt ist, ist bei deutschen Modellen leider eher selten zu finden.
Achja: und mit sound (sogar analog) gibt es auch in (US-) N einige interessante Modelle (z.B. von Athern).
Gruss
Lavamat
Mich würde nur ein einziger Grund zu einer größeren Spur treiben können - ähnlich wie das bei Cox der Fall gewesen ist - nämlich, daß aus Alters- oder aus gesundheitlichen Gründen weder Hände noch Augen mehr in der Lade sind, die notwendigen Kleifisselarbeiten im gewünschten Niveau auszuführen. Davor habe ich ein bisschen Bammel. Ob ich dann aber TT oder HO - keine Ahnung.
Im Hobby mehrere Spuren zu machen würde ich als "sich verzetteln" empfinden. Ggf. noch Lego- oder Playmobilbahn für den Nachwuchs...
Gruß
Eglod
Im Hobby mehrere Spuren zu machen würde ich als "sich verzetteln" empfinden. Ggf. noch Lego- oder Playmobilbahn für den Nachwuchs...
Gruß
Eglod
@9: Und das Interessante ist, dass bei US Grossserienherstellern Weichen mit Elektrofrogs unbekannt sind..... und sie laufen doch!
eglod, ich baue nebenher für den Sohnemann in HO. Auf der anderen Seite bringen mich verschutzte Gleise bei N noch zur Verzweiflung. Ich bin kurz davor, die ganze Kiste zu schmeissen, und mit Sohnemann's Thomasbahn zu spie..., ehm, Betrieb zu machen.
gemachte Grüsse,
Claus
eglod, ich baue nebenher für den Sohnemann in HO. Auf der anderen Seite bringen mich verschutzte Gleise bei N noch zur Verzweiflung. Ich bin kurz davor, die ganze Kiste zu schmeissen, und mit Sohnemann's Thomasbahn zu spie..., ehm, Betrieb zu machen.
gemachte Grüsse,
Claus
Thorsten Schulz - 25.02.07 14:33
Sound:
Hier ist N im Kommen aber natürlich wird man hier wohl nie die Möglichkeiten wie H0 haben. Mich hat meine erste Soundlok in N auch sehr begeistert und hat mich auf die H0er dbzgl. sehr, sehr neidisch gemacht. Oder hat es jemand schon mal geschafft, die GFN 56 (meine Lieblingslok) mit Sound auszustatten?
Aber in Zukunft wird hier noch mehr möglich sein. Der Zug kommt langsam in Fahrt....
Fahreigenschaften:
Im Digitalbetrieb z.. B. kannst Du den meisten Fahrzeugen schon ohne weitere Umbauten Fahreigenschaften beibringen, die denen von H0-Loks in keinster Weise nachstehen. Z. B. habe ich hier gerade meine Roco E91 "rausgeholt". Ist ja auch schon eine einige Jahre alte Konstruktion. Habe diese gebraucht über eBay gekauft und fuhr erstmal sehr mässig. Aber nur, weil im Laufe der Zeit die Kontakte immer schmutziger wurden. Nach gründlicher Reinigung aller Teile fuhr sie wie neu und auch (Roco-like) recht ordentlich. Nach Einbau eines Tran DCX74 fährt sie TRAUMHAFT langsam. Die umgerechnete Mindestgeschwindigkeit liegt gut unter 5 km/h und das auch noch "rund".
Das ist nur ein Beispiel dafür, das man mit wenig Aufwand sehr, sehr gute Fahreigenschaften hinbekommt und man (wie schon immer) gegenüber H0 mehr mit Kontaktproblemen zu tun hat. Aber auch nur der Gestalt, das man die Fahrzeuge öfter mal reinigen muß. Mehr aber auch nicht.
Der Stotterbetrieb und das Hinundherrasen, wie ich es als H0er vor 20 Jahren noch oft gesehen habe, gehört nun wirklich der Vergangenheit an.
Ach ja, natürlich gehört ein vernünftiges Gleissystem mit leitenden Herzstücken dazu. Aber auch das ist in H0 ja nicht anders.
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 25. 02. 2007 14:38.
Hier ist N im Kommen aber natürlich wird man hier wohl nie die Möglichkeiten wie H0 haben. Mich hat meine erste Soundlok in N auch sehr begeistert und hat mich auf die H0er dbzgl. sehr, sehr neidisch gemacht. Oder hat es jemand schon mal geschafft, die GFN 56 (meine Lieblingslok) mit Sound auszustatten?
Aber in Zukunft wird hier noch mehr möglich sein. Der Zug kommt langsam in Fahrt....
Fahreigenschaften:
Im Digitalbetrieb z.. B. kannst Du den meisten Fahrzeugen schon ohne weitere Umbauten Fahreigenschaften beibringen, die denen von H0-Loks in keinster Weise nachstehen. Z. B. habe ich hier gerade meine Roco E91 "rausgeholt". Ist ja auch schon eine einige Jahre alte Konstruktion. Habe diese gebraucht über eBay gekauft und fuhr erstmal sehr mässig. Aber nur, weil im Laufe der Zeit die Kontakte immer schmutziger wurden. Nach gründlicher Reinigung aller Teile fuhr sie wie neu und auch (Roco-like) recht ordentlich. Nach Einbau eines Tran DCX74 fährt sie TRAUMHAFT langsam. Die umgerechnete Mindestgeschwindigkeit liegt gut unter 5 km/h und das auch noch "rund".
Das ist nur ein Beispiel dafür, das man mit wenig Aufwand sehr, sehr gute Fahreigenschaften hinbekommt und man (wie schon immer) gegenüber H0 mehr mit Kontaktproblemen zu tun hat. Aber auch nur der Gestalt, das man die Fahrzeuge öfter mal reinigen muß. Mehr aber auch nicht.
Der Stotterbetrieb und das Hinundherrasen, wie ich es als H0er vor 20 Jahren noch oft gesehen habe, gehört nun wirklich der Vergangenheit an.
Ach ja, natürlich gehört ein vernünftiges Gleissystem mit leitenden Herzstücken dazu. Aber auch das ist in H0 ja nicht anders.
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 25. 02. 2007 14:38.
>>Nach Einbau eines Tran DCX74 fährt sie TRAUMHAFT langsam.<<
Und was machste, wenn du dieses Zeug NICHT einbauen willst?
Und was machste, wenn du dieses Zeug NICHT einbauen willst?
@ Claus
Ist denn H0 tatsächlich so viel unempfindlicher gegen Verschmutzung als N? Die Betriebsstörungen durch Staub und Ablagerungen und das daraus resultierende ewige Saubermachen von Gleisen und Fuhrpark bei N gehen auch mir mächtig auf den Senkel.
Gruß
Eglod
Ist denn H0 tatsächlich so viel unempfindlicher gegen Verschmutzung als N? Die Betriebsstörungen durch Staub und Ablagerungen und das daraus resultierende ewige Saubermachen von Gleisen und Fuhrpark bei N gehen auch mir mächtig auf den Senkel.
Gruß
Eglod
Ich weiss nicht (habe H0 erst wieder seit Wihnachten). Aber wenn ich zurückdenke and meine Blechpickelbahnzeiten vor 35 Jahren gab es keine Verschmutzung.
Allerdings sollte ich hervorheben, dass ich in einem etwas feuchteren als dem teutschen Klima lebe. Da isses nich' so mit unoxidierten Gleisen.
Was ich so am Planen/Bauen bin, kann ich platzmässig nicht in H0 machen. TT ginge vielleicht, aber da sind unsere östlichen Kollegen auch gerade am Zetern drüber im entsprechenden thread.
Momentan bin ich am Überlegen, zumindest das erste Modul fäddischzubauen und als funktionloses Diorama and die Wand zu hängen.
gehängte Grüsse,
Claus
Allerdings sollte ich hervorheben, dass ich in einem etwas feuchteren als dem teutschen Klima lebe. Da isses nich' so mit unoxidierten Gleisen.
Was ich so am Planen/Bauen bin, kann ich platzmässig nicht in H0 machen. TT ginge vielleicht, aber da sind unsere östlichen Kollegen auch gerade am Zetern drüber im entsprechenden thread.
Momentan bin ich am Überlegen, zumindest das erste Modul fäddischzubauen und als funktionloses Diorama and die Wand zu hängen.
gehängte Grüsse,
Claus
Thorsten Schulz - 25.02.07 16:02
@Noidea
Meinst Du das provozierend?
Warum? Ich will ja!
Ansonsten würde ich wohl ein vernünftiges Fahrpult (wie z. B. Heisswolf) einsetzen und (vor allem bei vielen nicht ganz neuen GFN-Konstruktionen eine feinere Schnecke einbauen, was ja meistens nicht allzu aufwändig ist.
Bei ganz alten Krücken, von denen es kein aktuelles Modell gibt (z. B. meine Arnold P4.2), werde ich dann einen Fauli einbauen - ob analog oder digital.
Ich wollte damit eigentlich nur sagen, das sich im Digitalbetrieb die Fahreigenschaften nun mal meistens soweit verbessern, das sie auch höheren Ansprüchen genügen (die ich nun mal habe), ohne weitere Änderungen durchführen zu müssen. Dabei ist das ja gar nicht der eigentliche Sinn dieser Systeme, sondern individuelle Freizügigkeit.
Nicht mehr und nicht weniger. Es war nicht in meinem Sinne, dieses hier mal wieder anpreisen zu müssen. Interessant allerdings, wie schnell mal wieder aus dem analogen Lager (schätze ich jetzt mal) gegiftet wird.
Im übrigen hat jeder auch andere Ansprüche. Z. b. haben mir die Langsamfahreigenschaften meiner Loks im Originalzustand (überwiegend neuere oder überarbeitete Konstruktionen - nur die Arnold P4 und Köf ist wirklich alt) mit einem GFN-Einfachfahrpult oder MSF-Trafo noch nie ausgereicht. Anderen aber eben schon.
Gruß
Thorsten
Meinst Du das provozierend?
Warum? Ich will ja!
Ansonsten würde ich wohl ein vernünftiges Fahrpult (wie z. B. Heisswolf) einsetzen und (vor allem bei vielen nicht ganz neuen GFN-Konstruktionen eine feinere Schnecke einbauen, was ja meistens nicht allzu aufwändig ist.
Bei ganz alten Krücken, von denen es kein aktuelles Modell gibt (z. B. meine Arnold P4.2), werde ich dann einen Fauli einbauen - ob analog oder digital.
Ich wollte damit eigentlich nur sagen, das sich im Digitalbetrieb die Fahreigenschaften nun mal meistens soweit verbessern, das sie auch höheren Ansprüchen genügen (die ich nun mal habe), ohne weitere Änderungen durchführen zu müssen. Dabei ist das ja gar nicht der eigentliche Sinn dieser Systeme, sondern individuelle Freizügigkeit.
Nicht mehr und nicht weniger. Es war nicht in meinem Sinne, dieses hier mal wieder anpreisen zu müssen. Interessant allerdings, wie schnell mal wieder aus dem analogen Lager (schätze ich jetzt mal) gegiftet wird.
Im übrigen hat jeder auch andere Ansprüche. Z. b. haben mir die Langsamfahreigenschaften meiner Loks im Originalzustand (überwiegend neuere oder überarbeitete Konstruktionen - nur die Arnold P4 und Köf ist wirklich alt) mit einem GFN-Einfachfahrpult oder MSF-Trafo noch nie ausgereicht. Anderen aber eben schon.
Gruß
Thorsten
Als ich Pickelbahner war, (Frühsteinzeit) habe ich mal mit einer Schraubenzieherklinge die Haftreifen an einer Lok abgeschält, die auf allen Rädern drauf waren.... waren gar keine .png)
und trotzdem liefen die Loks immer an. Gut die Ansprüche wachsen. Die Technik aber auch. Ein Kollege Pickelbahner hat mit Schmutz keinerlei Probleme. Wie es bei der Zweileiterfraktion aussieht weiss ich nicht.
Bei N wird man zum Meister Proper.
Wenn ich Platz genug hätte, würde ich trotzdem N fahren. Die Dimension passt mir besser.
Der Sichtabstand in Bezug zur Baugröße ist ideal.(Achtung :persönliche Meinung)
Jürgen H.
und trotzdem liefen die Loks immer an. Gut die Ansprüche wachsen. Die Technik aber auch. Ein Kollege Pickelbahner hat mit Schmutz keinerlei Probleme. Wie es bei der Zweileiterfraktion aussieht weiss ich nicht.
Bei N wird man zum Meister Proper.
Wenn ich Platz genug hätte, würde ich trotzdem N fahren. Die Dimension passt mir besser.
Der Sichtabstand in Bezug zur Baugröße ist ideal.(Achtung :persönliche Meinung)
Jürgen H.
Thorsten Schulz - 25.02.07 18:15
Hm, MiWuLa hat ja damals in der Annahme der geringeren Verschmutzungsanfälligkeit das C-Gleis ausgewählt. Soll aber gegenüber dem später dann verwendeten 2-Leiter Gleis (ich glaube, Peco und Roco) keine großen Vorteile haben.
Gruß
Thorsten
Gruß
Thorsten
Da bin ich ja mit meinen gelegentlich hochkommenden Zweifeln, ob ich nicht besser H0 machen sollte, gar nicht so alleine! Vor einigen Wochen, beim Testen der auf unserer aktuell im Bau befindlichen "Rollen-Lassen-Anlage" frisch verlegten Gleise kam für einige Stunden wirklich Frust hoch! Die Toleranzen an den Segmentübergängen sind eben nur mal halb so groß, jedesmal im Supermarkt sehe ich preiswerte (!) Fahrzeuge in riesiger Auswahl und aus Metall..... ich wollte alles hinschmeißen und N verkaufen. Aber dann habe ich es halt wieder nicht getan. Unter anderem (und das meine ich ernst) wegen dieses Forums!!!
Hans-Georg (der aus OffeNbach).
Hans-Georg (der aus OffeNbach).
Hallo!
Das mit dem Staub/Verschmutzen hängt wirklich stark vom Umgebungsraum ab: Mein Vater hatte in seiner letzten Wohnung im Wohnzimmer eine Märklin-Anlage - und da konnte man nach einer Woche Stillstand wunderschön lange putzen, bis sie wieder lief... Das war echt nervenaufreibend und hat letztlich auch dazu geführt, dass sie kaum noch in Betrieb ging.
lg
ismael
Das mit dem Staub/Verschmutzen hängt wirklich stark vom Umgebungsraum ab: Mein Vater hatte in seiner letzten Wohnung im Wohnzimmer eine Märklin-Anlage - und da konnte man nach einer Woche Stillstand wunderschön lange putzen, bis sie wieder lief... Das war echt nervenaufreibend und hat letztlich auch dazu geführt, dass sie kaum noch in Betrieb ging.
lg
ismael
Kai_Eichstädt - 25.02.07 19:01
Moin,.
die Toleranzen an den Übergängen sind nicht so tragisch, wenn die Richtung zumindest stimmt. Ich war damals auch erstaunt, daß der Güterzug zwar mit etwas gepolter, aber ohne entgleisen, von der Fähre fuhr. Als auch der letze Wagen an Land war, sah ich den Abstand der Fähre zum Anlager: ca. 5 mm ...
Gruß
Kai
die Toleranzen an den Übergängen sind nicht so tragisch, wenn die Richtung zumindest stimmt. Ich war damals auch erstaunt, daß der Güterzug zwar mit etwas gepolter, aber ohne entgleisen, von der Fähre fuhr. Als auch der letze Wagen an Land war, sah ich den Abstand der Fähre zum Anlager: ca. 5 mm ...
Gruß
Kai
Lothar Kesseböhmer - 25.02.07 19:12
Hallo,
Ich habe die Clubanlage von Kai mal im Betrieb gesehen und habe eine störungsfreie Anlage erlebt. Auch an den Modulübergängen gab es keine Entgleisungen.
Die Märklinisten, die mich auf dieses Event mitgeschleppt haben, hatten übrigens keinen so störungsfreien Betrieb. So führte die Digitalzentrale gerne mal ein eigenleben, die V100 verendete ewig auf den DKWs und an einigen Modulübergängen verabschiedetesich ab und an mal ein Spurkranz in den Schotter..
Gruß Lothar
Ich habe die Clubanlage von Kai mal im Betrieb gesehen und habe eine störungsfreie Anlage erlebt. Auch an den Modulübergängen gab es keine Entgleisungen.
Die Märklinisten, die mich auf dieses Event mitgeschleppt haben, hatten übrigens keinen so störungsfreien Betrieb. So führte die Digitalzentrale gerne mal ein eigenleben, die V100 verendete ewig auf den DKWs und an einigen Modulübergängen verabschiedetesich ab und an mal ein Spurkranz in den Schotter..
Gruß Lothar
@Lothar
Interessant! Und ich dachte, auf der Gast Märklin-Modul-Anlage auf unserer Weihnachtsausstellung hätten wir nur irgendwas falsch gemacht...
Wir hatten GENAU diese Probleme (V100, Digital-Zentale und Entgleisungen).
Da waren wir von unserer alten Vereins-H0-Gleischtromanlage irgendwie verwöhnt...
Gruss
Roland
Interessant! Und ich dachte, auf der Gast Märklin-Modul-Anlage auf unserer Weihnachtsausstellung hätten wir nur irgendwas falsch gemacht...
Wir hatten GENAU diese Probleme (V100, Digital-Zentale und Entgleisungen).
Da waren wir von unserer alten Vereins-H0-Gleischtromanlage irgendwie verwöhnt...
Gruss
Roland
SantaFeFan - 25.02.07 19:52
Hallo!
Ich habe HO(USA)und auch N.Es ist schon was anderes wenn man eine HO Genesis F7 in der Hand hat oder eine kleine N Lok.Da ich dieses Jahr umziehen werde,habe ich beschlossen zwei Anlagen zu bauen.Die grosse HO Anlage etwas tiefer,da mein Sohn (8Jahre)sich nun auch dafür interresiert.Und eine schmale N Anlage in Schulterhöhe an der Wand lang.Auf der einen Seite wo die Anlagen übereinander sein werden ,werden beide bloss 60cm tief sein.Praktisch wie ein Kellerregal.Dafür knapp 6m lang.(Raum 6x3,70)
Und ich muss sagen,auch wegen diesem Forum habe ich N ins Herz geschlossen.Auch wenn ich meistens nur mitlese und selten was schreibe.
Gruss Rudi.
Ich habe HO(USA)und auch N.Es ist schon was anderes wenn man eine HO Genesis F7 in der Hand hat oder eine kleine N Lok.Da ich dieses Jahr umziehen werde,habe ich beschlossen zwei Anlagen zu bauen.Die grosse HO Anlage etwas tiefer,da mein Sohn (8Jahre)sich nun auch dafür interresiert.Und eine schmale N Anlage in Schulterhöhe an der Wand lang.Auf der einen Seite wo die Anlagen übereinander sein werden ,werden beide bloss 60cm tief sein.Praktisch wie ein Kellerregal.Dafür knapp 6m lang.(Raum 6x3,70)
Und ich muss sagen,auch wegen diesem Forum habe ich N ins Herz geschlossen.Auch wenn ich meistens nur mitlese und selten was schreibe.
Gruss Rudi.
Noch genialer ist es wenn Du Fremdfabrikate auf Märklin-Gleisen fahren lassen möchtest. Kann mich da an einige Interessante Situationen mit Roco und Piko-Fahrzeugen erinnern.
Ebenfalls auf der von Lothar beschriebenen Anlage.
Ebenfalls auf der von Lothar beschriebenen Anlage.
Ich muss jetzt mal wirklich doof fragen.. wie schon gesagt konnte mir bisher noch KEIN Händler eine digitale N-Lok vorführen. Mich stört an Rennsemmeln, wie zB Gfn V160 die viel zu hohe Geschwindigkeit und daher auch starke Geschwindigkeitssprünge an Steigungen und beim Rangieren. Aber sie nimmt besser STrom ab als zB eine H0-Köf, ist ja klar. Im Endeffekt muss man jede Bahn sauberhalten für reibungslosen Betrieb, ich hatte auch schon überlegt, N E-loks so umzubauen, dass an der Oberleitung + liegt und der Minuspol an BEIDEN Gleisen. Werde ich mal testen. Aber kann mir bitte mal einer mit SIcherheit bestätigen, dass eine mit Decoder ausgerüstete V160 kultivierter fährt? Ich habe auch schon überlegt, Glasmachers Schnecken einzubauen, doch meiner Meinung nach sollten das endlich die Hersteller tun, es kann doch nicht sein, dass jede Gfn Neuentwicklung 350 km/h fährt.. Die E19 scheint ja auch ein Renner zu sein. Und noch etrwas nervt mich an den N-Loks, diese kleinen fiesen Wegwerfteile. Einmal eine Kontaktfeder am Drehgestell verhunzt, komplettes Drehgestell kaufen. Brawa 119 ebenso. Bei H0-Loks wechselt man i.d.R. nur den Stromschleifer. Ich muss in diese Richgtung denken, da ich Hunde und Kaninchen habe, und daher auch viele Tierhaare und beim Putzen ist schnell mal so ein Ding umgeknickt/abgeknickt.
Aber trotzdem ist es ein Genuss, die kleinen Bahnen mir schönen langen Zügen fahren zu sehen, auf dem Platz, wo ich in einer anderen Nenngröße gerademal ein Diorama bauen kann.
Aber trotzdem ist es ein Genuss, die kleinen Bahnen mir schönen langen Zügen fahren zu sehen, auf dem Platz, wo ich in einer anderen Nenngröße gerademal ein Diorama bauen kann.
Karl Schotter - 25.02.07 20:37
Wenn ich so manche gut gelungenen und grandios detaillierten HO-Modelle sehe, könnte ich wieder schwach werden. Ich habe vor 27 Jahren mit meinem ersten ordentlichen Selbstverdienten gleichzeitig mit HO (für die Vitrine) und N (für den Betrieb) das Modellbahnhobby angefangen, mit jeweil unterschiedlichem Konzept. Vor einigen Jahren habe ich die HO-Sachen verkauft und die entsprechenden Fahrzeuge in 1zu160 gekauft, da die N-Modelle inzwischen verfügbar bzw. doch sehr gut geworden sind.
Wenn ich meine Züge mit maßstäblich langen Wagen in vorbildorientierter Zahl betrachte, dann weiß ich, dass ich solche Garnituren in HO nie über die Herzstücklücken klackern lassen könnte. Da müsste ich schon sehr, sehr viel mehr Platz haben, um auf eine größere Spur umzusteigen. Und wenn Platz und Geld keine Rolle spielten, dann wäre 1:32 der Maßstab meiner Wahl.
Zurück in der Realität bin ich mit meiner N-Bahn sehr zufrieden. Ich fahre vorbildorientiertes Tempo und sortiere die wenigen, meist recht alten "Betriebskrücken" konsequent aus, denen ich auch durch den Einbau von Faulhis, die Vermehrung der Stromabnahmepunkte, das Herbeifeilen von Pendelachsen oder das Reduzieren der Haftreifenzahl keine Laufkultur beibringen kann.
Zwar ist Rangieren für mich nicht so bedeutsam (bin eher Streckenfahrer als Rangierer), aber ich habe auch Arnolds kleine Köf ebenso im Betriebseinsatz wie das Schweineschnäuzchen oder den 795er. Dank Peco Code 55 Electrofrog-Weichen ist das bei mir weitgehend kein Problem, und über meine wenigen Bereiche mit Minitrix-DKWs und -Plastikherzstückweichen muss ich die Arnold-Zweiachser zwar etwas schneller fahren lassen, aber das bringt mich nicht zum Spurwechsel, sondern lässt mich die konsequente Umspurung auf Peco-Material mit leitenden Herzstücken planen.
Mit vielen GrüßeN
Karl
Jede Spur bietet Vor-und Nachteile. Für mich ist Spur N nach wie vor eine gute Wahl
Wenn ich meine Züge mit maßstäblich langen Wagen in vorbildorientierter Zahl betrachte, dann weiß ich, dass ich solche Garnituren in HO nie über die Herzstücklücken klackern lassen könnte. Da müsste ich schon sehr, sehr viel mehr Platz haben, um auf eine größere Spur umzusteigen. Und wenn Platz und Geld keine Rolle spielten, dann wäre 1:32 der Maßstab meiner Wahl.
Zurück in der Realität bin ich mit meiner N-Bahn sehr zufrieden. Ich fahre vorbildorientiertes Tempo und sortiere die wenigen, meist recht alten "Betriebskrücken" konsequent aus, denen ich auch durch den Einbau von Faulhis, die Vermehrung der Stromabnahmepunkte, das Herbeifeilen von Pendelachsen oder das Reduzieren der Haftreifenzahl keine Laufkultur beibringen kann.
Zwar ist Rangieren für mich nicht so bedeutsam (bin eher Streckenfahrer als Rangierer), aber ich habe auch Arnolds kleine Köf ebenso im Betriebseinsatz wie das Schweineschnäuzchen oder den 795er. Dank Peco Code 55 Electrofrog-Weichen ist das bei mir weitgehend kein Problem, und über meine wenigen Bereiche mit Minitrix-DKWs und -Plastikherzstückweichen muss ich die Arnold-Zweiachser zwar etwas schneller fahren lassen, aber das bringt mich nicht zum Spurwechsel, sondern lässt mich die konsequente Umspurung auf Peco-Material mit leitenden Herzstücken planen.
Mit vielen GrüßeN
Karl
Jede Spur bietet Vor-und Nachteile. Für mich ist Spur N nach wie vor eine gute Wahl
@Karl das sehe ich auch so. Ist traurig, wie sich manche H0-Loks schwindelig fahren müssen. Habe eben unter Gleispläne meinen Kleinanlagengleisplan reingesetzt, auf kleinsten Raum von 1,00 mal 0,60 hat man mehr Möglichkeiten als man denkt !
aber hat niemand ein kleines Video digitaler Loks parat?
Thorsten Schulz - 25.02.07 20:43
@Micha
An die Feinheit der Teile mußt Du Dich natürlich schon gewöhnen. Für Grobmotoriker ist das nichts. Andererseits ist es eben auch sehr befriedigend, wenn Deine Bekanntschaft bewundernde Anerkennung für Dich über hat, weil Du damit "um kannst". Übrigens wird es bei den sehr feinen H0-Modellen wohl auch nicht weniger feine Teile geben. Habe diese Loks ja noch nie auseinandergenommen aber wenn ich mir die filigranen Brawa Dampfer oder die 310 von Roco so ansehe, werden die auch nicht weniger "fiddelig" sein. Es wird eben so fein gebaut, wie möglich. Deswegen mag ich LGB-Modelle ja auch nicht so richtig.
Zu der V160:
Jaaa, mit einem aktuellen Decoder fährt sie sich absolout klasse. Sehr feinfühlig, sehr langsame Geschwindigkeit möglich. Vielleicht nicht so seidenweich wie mit einem 5-Poler aber wirklich akzeptabel. Feinere Schnecken wären hier nur noch das Nonplusultra aber, ist ja immerhin keine Rangierlok, nicht notwendig. Habe damals meine Lok nur damit ausgerüstet, um es mal zu testen. Der Umbau ist bei dieser Lok auch kinderleicht. Allerdings sind`s natürlich doppelte Kosten (ca. 30,-, glaube ich). Und das Fahrgeräusch verändert sich nicht gerade zum positiven. Das halte ich aber für recht unwichtig.
Ich kann übrigens nur zur Brawa V160 raten. Die ist teilweise für 60,- Euro (!!!) erhältlich, ist m. E. etwas feiner detailliert und hat einen 5-Poler. Die hat zwar auch ein etwas gewöhnungsbedürftiges Geräusch, fährt sich aber durch den Motor noch weicher.
Bitte störe Dich nicht an den hohen Endgeschwindigkeiten. Es ist nun oftmals kein Platz für wirklich hoch untersetzte Getriebe vorhanden. Allerdings ist das im Digitalbetrieb ziemlich unerheblich. Dank der Lastregelung können eben auch die älteren stark rastenden Fleischmann-Dreipoler noch recht langsam drehen. Du wärest erstaunt.
Videos:
Auch, wenn`s hier um Sound geht aber um mal einen Eindruck zu bekommen, schau mal hier unter Nr. 7 und 27:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=208539&sb1=videos
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 25. 02. 2007 20:56.
An die Feinheit der Teile mußt Du Dich natürlich schon gewöhnen. Für Grobmotoriker ist das nichts. Andererseits ist es eben auch sehr befriedigend, wenn Deine Bekanntschaft bewundernde Anerkennung für Dich über hat, weil Du damit "um kannst". Übrigens wird es bei den sehr feinen H0-Modellen wohl auch nicht weniger feine Teile geben. Habe diese Loks ja noch nie auseinandergenommen aber wenn ich mir die filigranen Brawa Dampfer oder die 310 von Roco so ansehe, werden die auch nicht weniger "fiddelig" sein. Es wird eben so fein gebaut, wie möglich. Deswegen mag ich LGB-Modelle ja auch nicht so richtig.
Zu der V160:
Jaaa, mit einem aktuellen Decoder fährt sie sich absolout klasse. Sehr feinfühlig, sehr langsame Geschwindigkeit möglich. Vielleicht nicht so seidenweich wie mit einem 5-Poler aber wirklich akzeptabel. Feinere Schnecken wären hier nur noch das Nonplusultra aber, ist ja immerhin keine Rangierlok, nicht notwendig. Habe damals meine Lok nur damit ausgerüstet, um es mal zu testen. Der Umbau ist bei dieser Lok auch kinderleicht. Allerdings sind`s natürlich doppelte Kosten (ca. 30,-, glaube ich). Und das Fahrgeräusch verändert sich nicht gerade zum positiven. Das halte ich aber für recht unwichtig.
Ich kann übrigens nur zur Brawa V160 raten. Die ist teilweise für 60,- Euro (!!!) erhältlich, ist m. E. etwas feiner detailliert und hat einen 5-Poler. Die hat zwar auch ein etwas gewöhnungsbedürftiges Geräusch, fährt sich aber durch den Motor noch weicher.
Bitte störe Dich nicht an den hohen Endgeschwindigkeiten. Es ist nun oftmals kein Platz für wirklich hoch untersetzte Getriebe vorhanden. Allerdings ist das im Digitalbetrieb ziemlich unerheblich. Dank der Lastregelung können eben auch die älteren stark rastenden Fleischmann-Dreipoler noch recht langsam drehen. Du wärest erstaunt.
Videos:
Auch, wenn`s hier um Sound geht aber um mal einen Eindruck zu bekommen, schau mal hier unter Nr. 7 und 27:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=208539&sb1=videos
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 25. 02. 2007 20:56.
@Thorsten, ja, ich kenne diese H0-Abbrechloks auch, hehe. Übrigens ist die Gfn 218 sehr sehr robust, ich habe einen Terrier und weiss wovon ich rede! Der fahrende Zug war so interessant dass er gleich von der Testanlage geholt werden musste, das war für die Lok 70 cm bis aufs Laminat. Gehäuse wieder aufgesetzt, KEINE Schäden! Die Gfn Kunststoffe sind eben unschlagbar! Aber nicht zu Nachahnmung empfohlen. Bei Brawa Loks habe ich immer noch den Beigeschmack an den letzten überhitzten Motor *brummel*
Also kriechen muss die Lok nicht, aber sollte schön gleichmässig ihre 80 km/h laufen. Ich suche ja nach der Zahnradlok, weil das Getriebe mehr untersetzt war. Ansonsten fahre ich mir einem Z-Fahrregler (bis der gute Jörger Regler da ist), ich überlege eben, zu digitalisieren, wegen meiner Steigungen.
Also kriechen muss die Lok nicht, aber sollte schön gleichmässig ihre 80 km/h laufen. Ich suche ja nach der Zahnradlok, weil das Getriebe mehr untersetzt war. Ansonsten fahre ich mir einem Z-Fahrregler (bis der gute Jörger Regler da ist), ich überlege eben, zu digitalisieren, wegen meiner Steigungen.
Thorsten Schulz - 26.02.07 00:58
Na ja, das ist ja der Vorteil der Lastregelung. Du wirst auch mit z. B. 10 Km/h schön gleichmässig fahren können.
Übrigens, welch Zufall: LEIDER ist mir meine Brawa V160 auch schon mal heruntergefallen. Dabei ist aber NUR (muß man wohl sagen) ein Rangierertritt abgebrochen.
Gruß
Thorsten
Übrigens, welch Zufall: LEIDER ist mir meine Brawa V160 auch schon mal heruntergefallen. Dabei ist aber NUR (muß man wohl sagen) ein Rangierertritt abgebrochen.
Gruß
Thorsten
Kai F. Lahmann - 26.02.07 02:05
Wenn du wirklich exzessiv rangieren willst, dann rate ich zu Spur 0 von Lenz, Sound haben die afaik auch.
Ansonsten - ich hab ja nu mit beidem Erfahrung: wer glaubt, in N langsam zu fahren, hat noch nicht gesehen, was so ziemlich jede H0-Billiglok problemlos mitmacht (10min für 'ne Weiche [also knapp 25cm] sollten drin sein). Kontaktprobleme hab ich hier noch nicht erlebt, selbst nach einem halben Jahr rumstehen dreht man den Saft an, als ob man eben den Zug abgestellt hat (PIko A-Gleis)... Und bei 'ner Teppichbahn ist Platz normalerweise eh kein Thema - hier sind jedenfalls die verfügbaren Radien der begrenzende Faktor...:) Eine feste Anlage ist aber imho nicht wirklich unterzubringen, wenn man nicht irgendwo einen Raum >10m² "über" hat.
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 02:06.
Ansonsten - ich hab ja nu mit beidem Erfahrung: wer glaubt, in N langsam zu fahren, hat noch nicht gesehen, was so ziemlich jede H0-Billiglok problemlos mitmacht (10min für 'ne Weiche [also knapp 25cm] sollten drin sein). Kontaktprobleme hab ich hier noch nicht erlebt, selbst nach einem halben Jahr rumstehen dreht man den Saft an, als ob man eben den Zug abgestellt hat (PIko A-Gleis)... Und bei 'ner Teppichbahn ist Platz normalerweise eh kein Thema - hier sind jedenfalls die verfügbaren Radien der begrenzende Faktor...:) Eine feste Anlage ist aber imho nicht wirklich unterzubringen, wenn man nicht irgendwo einen Raum >10m² "über" hat.
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 02:06.
Ludwig [Gast] - 26.02.07 07:50
Hallo , ich habe erst vor kurzem mit MoBa begonnen und habe hauptsächlich aus Platzgründen Spur N gewählt. Wenn ich mir beim Händler HO-Material anschaue, denke ich mir zwar schon, dass die Entscheidung falsch war- man bekommt einfach "mehr" für`s Geld- andererseits kann ich auf meiner Testplatte1,60 x 0,80 mit N schon eine abwechslungsreiche Anlage bauen. Da die Sehkraft in meinem Alter (51) auch nicht mehr die beste ist, habe ich N zwar auch schon häufig verflucht, allerdings rettet mich dieser Sachverhalt in gewisser Weise auch davor, mich mit (unnötigen) Problem zur Detailgenauigkeit auseinandersetzen zu müssen: ich sehe die Details einfach nicht, zumindest nicht ohne Lupe. Aus diesem Grunde werde ich mich eher zum Spielbahner entwickeln und mir ist es auch egal, ob zwei Waggons jetzt einen Abstand von 3,2 oder 2, 8 mm haben. Ich verwende Fleischmann picollo-Gleise, fahre digital (ESU) und bin - von einigen spurunabhängigen Problemen abgesehen- auch recht zufrieden damit. Die Loks fahren schön gleichmäßig auch bei langsamen Geschwindigkeiten. Da im Moment eher mehr Geld als Zeit zur Verfügung steht: auch das Sammeln macht Spass, bei N passt auch mehr in die Vitrinen
. Aus Zeitmangel verzichte ich auch gerne darauf, dass eine Lok in weniger als 10 min eine Weiche passiert. Ludwig
Ich muß mich Kai aus @33 anschließen.
Der richtige Fahrspaß beginnt erst bei Spur 0. Da brauchst Du keinen Decoder um ordentlich fahren zu können, da in solchen Loks Supergetriebe einzubauen gehen. Meine Spur-0-Lok (habe erst eine) hat ein Kronenradgetriebe und Glockenankermotor, Antrieb über Zahnräder auf alle Achsen. Die Lok fährt so schön und sicher, dass habe ich bisher nur einmal bei der H0-Modell-Loco BR 18 erlebt (nur die hat ihren Preis).
Ansonsten hat keine meiner ca. 40 H0-Loks auch nur annähernd die Fahreigenschaften wie die Spur 0 Lok.
Für mich bleibt die Spur N und wenn die Augen mal vor Anstrengung tränen, wird die 0-Bahn aktiviert.
Für H0-Bahner ist das neue Pikogleis natürlich genial, da es aus rostfreiem Stahl ist und nicht oxidiert - da fährt natürlich alles auch nach längerer Pause.
Gruß
Roland
Der richtige Fahrspaß beginnt erst bei Spur 0. Da brauchst Du keinen Decoder um ordentlich fahren zu können, da in solchen Loks Supergetriebe einzubauen gehen. Meine Spur-0-Lok (habe erst eine) hat ein Kronenradgetriebe und Glockenankermotor, Antrieb über Zahnräder auf alle Achsen. Die Lok fährt so schön und sicher, dass habe ich bisher nur einmal bei der H0-Modell-Loco BR 18 erlebt (nur die hat ihren Preis).
Ansonsten hat keine meiner ca. 40 H0-Loks auch nur annähernd die Fahreigenschaften wie die Spur 0 Lok.
Für mich bleibt die Spur N und wenn die Augen mal vor Anstrengung tränen, wird die 0-Bahn aktiviert.
Für H0-Bahner ist das neue Pikogleis natürlich genial, da es aus rostfreiem Stahl ist und nicht oxidiert - da fährt natürlich alles auch nach längerer Pause.
Gruß
Roland
malleto [Gast] - 26.02.07 13:38
Hmmmm ...... also für die Summe, die für eine MTX-V36 verlangt wurde, gönnte ich mir unlängst das HO-Pedant von Lenz. Da könnte man schon vom Glauben abfallen....:
Auf`´s (preiswerte und optisch super gestaltete) Tillig-HO-Gleis gesetzt .... ein Genuß - der mitangetriebene Schmierpumpenantrieb - die (auch analog mögliche) fernbedienbare Kupplung, DIE DETAILLIERUNG ....
Für's Geld, da schliesse ich mich Vorrednern an, bekommt man in HO tatsächlich mehr Lok! Ich werde mir - für ein paar (wirklich nur ein paar ...,_)) HO-Dampfer zwei kleine Betriebsmodule bauen - und ansonsten weiterhin meine N-Anlage geniessen. Nun ja, bis auf weiteres ....
Gruß malleto
Auf`´s (preiswerte und optisch super gestaltete) Tillig-HO-Gleis gesetzt .... ein Genuß - der mitangetriebene Schmierpumpenantrieb - die (auch analog mögliche) fernbedienbare Kupplung, DIE DETAILLIERUNG ....
Für's Geld, da schliesse ich mich Vorrednern an, bekommt man in HO tatsächlich mehr Lok! Ich werde mir - für ein paar (wirklich nur ein paar ...,_)) HO-Dampfer zwei kleine Betriebsmodule bauen - und ansonsten weiterhin meine N-Anlage geniessen. Nun ja, bis auf weiteres ....
Gruß malleto
Thorsten Schulz - 26.02.07 14:40
@malleto
Ja ja, das ist es ja. Ein Modell einzelnd betrachtet... seitdem ich nun auch von Loksounds begeistert bin und feststellen mußte, wie wenige meiner Loks man in absehbarer Zeit damit ausrüsten kann und ich auch noch die neue H0 G3/4 von Brawa gesehen habe, wurde ich auch wieder schwach und dachte über einen Umstieg auf "meine alte" Spur H0 nach - nachdem der richtige Anlagenbau in N ja noch nicht einmal begonnen hat (wann werden unsere neuen Fenster denn endlich blos geliefert, verdammt!). Aber aufgrund der Platzverhältnisse müsste ich mich dermaßen einschränken, das ich die vielen, tollen H0-Loks gar nicht fahren lassen könnte. Klar, V36 geht immer aber das ja nicht alles. Ich habe eben Angst, das ich das dann mal bereuen könnte. Ich habe einen kleinen Raum von 1,80m x 2,50m zur Verfügung, in dem ich auch noch an der Wand entlang bauen muß und auch erst ab 1,20 Höhe, da ich da drunter noch meine Computer samt Arbeitsplatten habe. Nach meiner Planung kann ich aber bei geschickter Ausnutzung des Platzes richtig viel Betrieb machen mit halbwegs plausiblem Konzept, denke ich mir. Jedenfalls in der Theorie. Ich will sogar in 2 Etagen bauen. Also, jedenfalls schwebt mir einiges vor, was in H0 einfach überhaupt nicht geht. Und dabei in akzetablen Radien. Wieweit ich mir doch noch einschränken muß, hängt von den schlanken Peco-Weichen ab. Ich will das alles durch auslegen ermitteln. Mit den Planungsprogrammen ist das alles viel zu kompliziert, wenn man komplett auf Standardgleise verzichtet.
Ich habe mir H0 so wieder abgeschminkt:
Aufgrund meines kleinen Raumes habe ich meine Fahrzeuge so ziemlich in Augenhöhe und im Durchschnitt nicht weiter als einen halben Meter von mir weg. D. h. ich kann die Details eigentlich recht gut beobachten (ich stehe z. b. auf filigrane Räder und den berühmten "freien Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk". Na ja, wer nicht?). Die Fahrwerke sind eigentlich recht fein geworden. Natürlich nicht ganz so wie H0 aber schon ok. Zumindest GFN hat ja die Spurkränze ganz ordentlich "erniedrigt" (Habt Ihr Euch z. B. die aktuelle 56 oder 50 mal angesehen? Bis auf die äusseren Radsätze wirklich sehr dezent. Wenn meine neue, sauteure, Mtx 44
daneben steht, kommen mir die Tränen). Die Steuerungen der Mtx-Loks sind wirklich sehr fein.
Die Fahreigenschaften sind über alle Zweifel erhaben. Natürlich "sieht" man bei H0 (noch viel mehr in 0) das Gewicht der Lok. Es ist schon irgendwie ein anderes Gefühl. Aber z.B. die Mtx V36 mit der leider völlig veralteten Optik fährt (jedenfalls im Digitalbetrieb) so seidenweich, das dies wirklich reicht. Ich habe jetzt keine Lust, meine Platte aufzubauen und das zu stoppen aber ich behaubt mal, 5 Sekunden für eine Radumdrehung sind möglich und das reicht doch nun wirklich.
In diesem Zusammenhang habe ich damals nach der Digitalisierung meiner Roco E91 in der Euphorie ihrer tollen Fahreigenschaften dieses mal gepostet und mußte mir u. a. anhören, das dauerhaft mögliche Geschwindigkeiten im Schrittempobereich und daunter ja überhaupt nicht vorbildgerecht wäre. Gut, jedem seine Meinung.
Also, fahren läßt sich`s im Grunde genommen nicht viel anders. Man muß nur ein Gefühl für diese Kleinheit bekommen. Ich habe gerade mal wieder eine halbe Stunde lang vor meiner Vitrine gestanden und mir meine Fahrzeuge in aller Ruhe nochmal angeschaut. Wenn nun nicht gerade was größeres daneben steht, ist man auf diesem Maßstab so eingeschossen, das es eben normal ist und man auch alles sieht. In dieser Hinsicht wäre es vielleicht ein "Fehler", auch noch H0-Fahrzeuge zu haben?? Ist natürlich eigentlich Quatsch, weil wenn man was gut findet.... Obwohl ich mach`s wirklich nicht. Habe keine 500,- für ein Modell übrig, was nur in der Vitrine steht und ich ab und zu mal auf einem Kreis auf dem Fußboden fahren lassen kann.
Gruß
Thorsten
PS:
Was hat Dich denn die Lenz V36 gekostet? Die Mtx V36 kostet neu doch höchstens um die 80,- Euro?
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 14:47.
Ja ja, das ist es ja. Ein Modell einzelnd betrachtet... seitdem ich nun auch von Loksounds begeistert bin und feststellen mußte, wie wenige meiner Loks man in absehbarer Zeit damit ausrüsten kann und ich auch noch die neue H0 G3/4 von Brawa gesehen habe, wurde ich auch wieder schwach und dachte über einen Umstieg auf "meine alte" Spur H0 nach - nachdem der richtige Anlagenbau in N ja noch nicht einmal begonnen hat (wann werden unsere neuen Fenster denn endlich blos geliefert, verdammt!). Aber aufgrund der Platzverhältnisse müsste ich mich dermaßen einschränken, das ich die vielen, tollen H0-Loks gar nicht fahren lassen könnte. Klar, V36 geht immer aber das ja nicht alles. Ich habe eben Angst, das ich das dann mal bereuen könnte. Ich habe einen kleinen Raum von 1,80m x 2,50m zur Verfügung, in dem ich auch noch an der Wand entlang bauen muß und auch erst ab 1,20 Höhe, da ich da drunter noch meine Computer samt Arbeitsplatten habe. Nach meiner Planung kann ich aber bei geschickter Ausnutzung des Platzes richtig viel Betrieb machen mit halbwegs plausiblem Konzept, denke ich mir. Jedenfalls in der Theorie. Ich will sogar in 2 Etagen bauen. Also, jedenfalls schwebt mir einiges vor, was in H0 einfach überhaupt nicht geht. Und dabei in akzetablen Radien. Wieweit ich mir doch noch einschränken muß, hängt von den schlanken Peco-Weichen ab. Ich will das alles durch auslegen ermitteln. Mit den Planungsprogrammen ist das alles viel zu kompliziert, wenn man komplett auf Standardgleise verzichtet.
Ich habe mir H0 so wieder abgeschminkt:
Aufgrund meines kleinen Raumes habe ich meine Fahrzeuge so ziemlich in Augenhöhe und im Durchschnitt nicht weiter als einen halben Meter von mir weg. D. h. ich kann die Details eigentlich recht gut beobachten (ich stehe z. b. auf filigrane Räder und den berühmten "freien Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk". Na ja, wer nicht?). Die Fahrwerke sind eigentlich recht fein geworden. Natürlich nicht ganz so wie H0 aber schon ok. Zumindest GFN hat ja die Spurkränze ganz ordentlich "erniedrigt" (Habt Ihr Euch z. B. die aktuelle 56 oder 50 mal angesehen? Bis auf die äusseren Radsätze wirklich sehr dezent. Wenn meine neue, sauteure, Mtx 44
daneben steht, kommen mir die Tränen). Die Steuerungen der Mtx-Loks sind wirklich sehr fein.
Die Fahreigenschaften sind über alle Zweifel erhaben. Natürlich "sieht" man bei H0 (noch viel mehr in 0) das Gewicht der Lok. Es ist schon irgendwie ein anderes Gefühl. Aber z.B. die Mtx V36 mit der leider völlig veralteten Optik fährt (jedenfalls im Digitalbetrieb) so seidenweich, das dies wirklich reicht. Ich habe jetzt keine Lust, meine Platte aufzubauen und das zu stoppen aber ich behaubt mal, 5 Sekunden für eine Radumdrehung sind möglich und das reicht doch nun wirklich.
In diesem Zusammenhang habe ich damals nach der Digitalisierung meiner Roco E91 in der Euphorie ihrer tollen Fahreigenschaften dieses mal gepostet und mußte mir u. a. anhören, das dauerhaft mögliche Geschwindigkeiten im Schrittempobereich und daunter ja überhaupt nicht vorbildgerecht wäre. Gut, jedem seine Meinung.
Also, fahren läßt sich`s im Grunde genommen nicht viel anders. Man muß nur ein Gefühl für diese Kleinheit bekommen. Ich habe gerade mal wieder eine halbe Stunde lang vor meiner Vitrine gestanden und mir meine Fahrzeuge in aller Ruhe nochmal angeschaut. Wenn nun nicht gerade was größeres daneben steht, ist man auf diesem Maßstab so eingeschossen, das es eben normal ist und man auch alles sieht. In dieser Hinsicht wäre es vielleicht ein "Fehler", auch noch H0-Fahrzeuge zu haben?? Ist natürlich eigentlich Quatsch, weil wenn man was gut findet.... Obwohl ich mach`s wirklich nicht. Habe keine 500,- für ein Modell übrig, was nur in der Vitrine steht und ich ab und zu mal auf einem Kreis auf dem Fußboden fahren lassen kann.
Gruß
Thorsten
PS:
Was hat Dich denn die Lenz V36 gekostet? Die Mtx V36 kostet neu doch höchstens um die 80,- Euro?
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 14:47.
Cox [Gast] - 26.02.07 14:47
N ist eine Spur für Konzeptbahner, das heisst Modellbahner denen der Gesamteindruck wichtiger ist als das Detail. Wenn Ihr Euch auf Messen die H0-Anlagen anschaut dann fällt die unglaubliche Detaillierung auf. Sagt Ihr ja hier auch. Aber: Die H0-Anlagen kommen bezüglich Radien, Weichenstraßen und Streckeneleganz (schönes Wort, oder?) auch nicht annähernd an N ran. Und das killt wieder ein Stück der Detaillierungsvorteile. Und: Bei H0 MUSS man jetzt auch wirklich detaillieren während man bei N doch manches schlabbern kann. Beispiel zum besseren Verstehen: Bei N reichen die Masten, bei H0 siehts ohne Fahrdraht scheisse aus.
Masse ist durch nichts zu ersetzen und das nicht immer befriedigende Fahrverhalten der N-Fahrzeuge ist der Preis für den oben beschriebenen Konzeptvorteil. Das müßte nicht sein, KATO beweist das und es weiß hier auch jeder, aber es tut sich nichts. Ich war 20Jahre N-Bahner und halte N, nachdem ich auf TT umstieg für technisch wenig innovativ. Für meinen Geschmack verlässt man sich zuviel auf die elektronischen Hilfen. Die können jedoch kein Ersatz für mangelhafte Getriebe und grosse Toleranzstreuung sein. Man kann auch nicht alles auf die Baugröße schieben weil einige Hersteller beweisen, dass es eben DOCH geht.
H0 kenne ich nicht, dazu müssen andere etwas sagen.
Ich hatte zum Schluss den subjektiven Eindruck, nicht mehr den reellen Gegenwert für mein Geld zu bekommen.
Gruss
Hans-Jürgen
Masse ist durch nichts zu ersetzen und das nicht immer befriedigende Fahrverhalten der N-Fahrzeuge ist der Preis für den oben beschriebenen Konzeptvorteil. Das müßte nicht sein, KATO beweist das und es weiß hier auch jeder, aber es tut sich nichts. Ich war 20Jahre N-Bahner und halte N, nachdem ich auf TT umstieg für technisch wenig innovativ. Für meinen Geschmack verlässt man sich zuviel auf die elektronischen Hilfen. Die können jedoch kein Ersatz für mangelhafte Getriebe und grosse Toleranzstreuung sein. Man kann auch nicht alles auf die Baugröße schieben weil einige Hersteller beweisen, dass es eben DOCH geht.
H0 kenne ich nicht, dazu müssen andere etwas sagen.
Ich hatte zum Schluss den subjektiven Eindruck, nicht mehr den reellen Gegenwert für mein Geld zu bekommen.
Gruss
Hans-Jürgen
Thorsten Schulz - 26.02.07 15:00
Ach ja, noch etwas:
Wenn Gleise, Fahreigenschaften, Detaillierung und Möglichkeiten des Digitalbetriebs heute noch auf dem Stand der 80er wären, so hätte ich N nie in Betracht gezogen.
@Cox
Hast wirklich nicht ganz unrecht aber das Detaillierung auch in N genauso vonnöten ist, beweisen doch u. a. Anlagen wie die von Alfred oder Rheine-Nord. Man muß nun einmal etwas genauer hinsehen. Ich habe in Köln mir auf dem Stand von Sommerfeld die N-Oberleitung mal genau angesehen. Klar, sind das Wasserrohre aber hier sieht die Grobheit doch noch besser aus als wenn gar nicht vorhanden. Geh mal in die Berge, wo Du von oben auf eine elektrifizierte Strecke schauen kannst. Zumindest bei normalen Lichtverhältnissen nimmt man den Fahrdraht doch noch sehr deutlich war - obwohl er nur (ich glaube) vielleicht 2cm Durchmesser hat.
Was meinst Du mit Innovation im Zusammenhang mit TT? Ich behaupte mal, die gibt`s in N schon. Die Fahreigenschaften der aktuellen Mtx- u. GFN-Modell haben sich doch auch im Originalzustand (also analog) ganz gewaltig verbessert. Wenn Mtx mal eine besser Fertigungsqualität hätte, so das man nicht immer aus 10 Loks sich die beste raussuchen müsste. Meine Mtx-Modelle sind durchwegs aktuelle Konstruktionen und laufen wirklich allerallererste Sahne. Damit meine ich vor allem im Langsamstfahrbereich.
Gibt`s eigentlich schon Fotos von Deiner neuen TT-Anlage oder bist noch nicht angefangen?
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 15:01.
Wenn Gleise, Fahreigenschaften, Detaillierung und Möglichkeiten des Digitalbetriebs heute noch auf dem Stand der 80er wären, so hätte ich N nie in Betracht gezogen.
@Cox
Hast wirklich nicht ganz unrecht aber das Detaillierung auch in N genauso vonnöten ist, beweisen doch u. a. Anlagen wie die von Alfred oder Rheine-Nord. Man muß nun einmal etwas genauer hinsehen. Ich habe in Köln mir auf dem Stand von Sommerfeld die N-Oberleitung mal genau angesehen. Klar, sind das Wasserrohre aber hier sieht die Grobheit doch noch besser aus als wenn gar nicht vorhanden. Geh mal in die Berge, wo Du von oben auf eine elektrifizierte Strecke schauen kannst. Zumindest bei normalen Lichtverhältnissen nimmt man den Fahrdraht doch noch sehr deutlich war - obwohl er nur (ich glaube) vielleicht 2cm Durchmesser hat.
Was meinst Du mit Innovation im Zusammenhang mit TT? Ich behaupte mal, die gibt`s in N schon. Die Fahreigenschaften der aktuellen Mtx- u. GFN-Modell haben sich doch auch im Originalzustand (also analog) ganz gewaltig verbessert. Wenn Mtx mal eine besser Fertigungsqualität hätte, so das man nicht immer aus 10 Loks sich die beste raussuchen müsste. Meine Mtx-Modelle sind durchwegs aktuelle Konstruktionen und laufen wirklich allerallererste Sahne. Damit meine ich vor allem im Langsamstfahrbereich.
Gibt`s eigentlich schon Fotos von Deiner neuen TT-Anlage oder bist noch nicht angefangen?
Gruß
Thorsten
Beitrag editiert am 26. 02. 2007 15:01.
Ich bin sehr dankbar für die, angeblich geringere Detailierung der Loks in N.
Da ich schon viele HO Loks in der Hand zur Reparatur hatte, verfluche ich die schei... freistehenden Kesselleitungen oder Schläuche zum Tender. Zum Teil muss man eine Anleitung zum Auspacken aus der OVP haben.
Mit Schrotkugeln aus Blei habe ich schon manche N-Lok "verbessert". Besonders bei den GFN Dampfern ist Platz für etwas Metall.
Langsam fahren in N ist wirklich kein Problem. Auch nicht "ab Werk".Nur putzen muss man eben.
Jürgen H.
Da ich schon viele HO Loks in der Hand zur Reparatur hatte, verfluche ich die schei... freistehenden Kesselleitungen oder Schläuche zum Tender. Zum Teil muss man eine Anleitung zum Auspacken aus der OVP haben.
Mit Schrotkugeln aus Blei habe ich schon manche N-Lok "verbessert". Besonders bei den GFN Dampfern ist Platz für etwas Metall.
Langsam fahren in N ist wirklich kein Problem. Auch nicht "ab Werk".Nur putzen muss man eben.
Jürgen H.
Cox [Gast] - 26.02.07 15:38
http://www.forumromanum.de/member/gallery/galle...&USER=user_45196
Ich erinnere mich, dass ich laufend Loks verscheuert und neu gekauft hatte, bis endlich mal eine mit akzeptabler Geschwindigkeit lief. Eine Geschwindigkeit, die zu den anderen Loks passte. Ausnahmen: KATO und meist auch Fleischmann. Eine wie die andere. Katastrophal in der Hinsicht TRIX. Ist Dir natürlich wurscht, weil Du mit dem Decoder eingreifst. Jedenfalls hatte ich fast 2 Jahre gebraucht bis ich diesen Zustand hatte.
Alle meine TT-Loks haben geschlossene Bodenwanne. Da zieht N aber mittlerweile nach. Die Stromabnahme erfolgt über die Achsspitzen. Hat bei N nur KATO. Auch bei den Waggons ist das so. Der Rollwiderstand ist 0 sodass die Zuglänge keine Rolle spielt. Ich meine, viel ist ja an den Fahrzeugen nicht dran aber diese einfache Technik sollte schon gelungen sein. Die Loks setze ich einfach aufs Gleis und egal wie dreckig das ist, sie laufen. Mechanisch sind sie astrein, die Getriebe laufen gut. Allerdings sollte man sich von den alten Fahrzeugen aus DDR-Produktion fernhalten. Das ist wirklich nichts Dolles. Im einschlägigen Forum werden die N-spezifischen Laufprobleme kaum diskutiert.
Was Thorsten Kühn (der Decoder-Kühn) da hingestellt hat, da kann sich noch mancher H0ller die Finger lecken. Die Bügelfalte kostet knapp 100Euro, Ersatzteile und runde Puffer zum Austauschen liegen bei. Sehr kundenfreundlich, der Mann weiss, was Modellbahner wünschen.
Vielleicht ändere ich nochmal meine Meinung, bis jetzt habe ich den Umstieg nicht bereut.
Gruss
Hans-Jürgen
Ich erinnere mich, dass ich laufend Loks verscheuert und neu gekauft hatte, bis endlich mal eine mit akzeptabler Geschwindigkeit lief. Eine Geschwindigkeit, die zu den anderen Loks passte. Ausnahmen: KATO und meist auch Fleischmann. Eine wie die andere. Katastrophal in der Hinsicht TRIX. Ist Dir natürlich wurscht, weil Du mit dem Decoder eingreifst. Jedenfalls hatte ich fast 2 Jahre gebraucht bis ich diesen Zustand hatte.
Alle meine TT-Loks haben geschlossene Bodenwanne. Da zieht N aber mittlerweile nach. Die Stromabnahme erfolgt über die Achsspitzen. Hat bei N nur KATO. Auch bei den Waggons ist das so. Der Rollwiderstand ist 0 sodass die Zuglänge keine Rolle spielt. Ich meine, viel ist ja an den Fahrzeugen nicht dran aber diese einfache Technik sollte schon gelungen sein. Die Loks setze ich einfach aufs Gleis und egal wie dreckig das ist, sie laufen. Mechanisch sind sie astrein, die Getriebe laufen gut. Allerdings sollte man sich von den alten Fahrzeugen aus DDR-Produktion fernhalten. Das ist wirklich nichts Dolles. Im einschlägigen Forum werden die N-spezifischen Laufprobleme kaum diskutiert.
Was Thorsten Kühn (der Decoder-Kühn) da hingestellt hat, da kann sich noch mancher H0ller die Finger lecken. Die Bügelfalte kostet knapp 100Euro, Ersatzteile und runde Puffer zum Austauschen liegen bei. Sehr kundenfreundlich, der Mann weiss, was Modellbahner wünschen.
Vielleicht ändere ich nochmal meine Meinung, bis jetzt habe ich den Umstieg nicht bereut.
Gruss
Hans-Jürgen
Thorsten Schulz - 27.02.07 22:32
@Cox
Ah ja, jetzt erinnere ich mich. Habe die Bilder schon mal gesehen. Donnerwetter, bist ja von der ganz schnellen Truppe! Soweit schon!
Ja, Stromabnahme über die Achsspitzen! Bei den Loks ist`s ja noch nicht ganz so wichtig, diese Technologie konsequent zu verfolgen, da die meisten Loks ja Innenrahmen haben aber bei den Wagen....Warum sich das nicht durchsetzt, ist mir auch schleierhaft. Mit einem Schlag hat man das Problem der schwergängigen Schleifer und der schlechten Stromabnahme gelöst. Dieser ganze elektronische Aufwand für eine flackerfreie Beleuchtung!
Ja, das ist wirklich ein großer Fortschritt.
Gruß
Thorsten
Ah ja, jetzt erinnere ich mich. Habe die Bilder schon mal gesehen. Donnerwetter, bist ja von der ganz schnellen Truppe! Soweit schon!
Ja, Stromabnahme über die Achsspitzen! Bei den Loks ist`s ja noch nicht ganz so wichtig, diese Technologie konsequent zu verfolgen, da die meisten Loks ja Innenrahmen haben aber bei den Wagen....Warum sich das nicht durchsetzt, ist mir auch schleierhaft. Mit einem Schlag hat man das Problem der schwergängigen Schleifer und der schlechten Stromabnahme gelöst. Dieser ganze elektronische Aufwand für eine flackerfreie Beleuchtung!
Ja, das ist wirklich ein großer Fortschritt.
Gruß
Thorsten
Guck Dir mal uralte N-Spur Y-Wagen von PIKO an. Schiess Dir mal einen für ein paar Euro bei Ebay. Die hatten das schon.
Gruss
Hans-Jürgen
Gruss
Hans-Jürgen
Die Piko-Y-Wagen mit dieser Stromabnahme sind aber nicht flackerfrei. Dort hast du ja pro Drehgestell auch nur eine Seite Stromabnahme. Deshalb hab ich das Zeug aus allen ausgebaut.
Hallo,
natürlich tut sich bei N-Bahn etwas, leider doch nur etwas zäh. Die Neukonstruktionen auch von Trix haben korrekte Geschwindigkeiten aber auch Preise....
Die Industrie ging wohl davon aus, dass alle ganz schnell digitalisieren und dann interessiert es keinen mehr....
Ich möchte die Digitalisierung auch wegen punktgenauem Rangieren nicht mehr missen, aber es gibt doch noch jede Menge MoBahner, die diese Investitionen scheuen.
Neulich ist mir eine alte Miba von 1988 mit genau einem Bericht über die Mängel bei Spur N in die Hände gekommen. Dort schon wurde über die Gleise gemosert und Minitrix bekam die silberne Zitrone, trotz der getesteten 15 Grad Weiche. Peco wurde "Sieger", bei 100 Überfahrten hat nur 2 x ein analoger Minitrix-"Glaskasten" gestockt, andere Sorgenkinder wie z.B. die Köf oder T 3 von Arnold gingen immer "rüber", stukkerten zwar aber blieben im "Lauf".
Natürlich muss man die Gleise sauberhalten. Seitdem Nochs Reinigungszwerge in 2 Zügen mitlaufen hat sich einiges gebessert. Die Dinger sehen bald aus....
Neben der Verbesserung der Stromaufnahme (Abnahme vom Lager statt durch Schleifer) wären auch endlich bessere Gleise nötig. Trotzdem staunen H0-überzeugte Leute wie langsam und sanft in N gefahren werden kann.
Konvertierte natürlich nicht, die kenn ich schon aus der katholischen Kirche, das sind immer die Allerüberzeugtesten, noch gläubiger als der Papst.
natürlich tut sich bei N-Bahn etwas, leider doch nur etwas zäh. Die Neukonstruktionen auch von Trix haben korrekte Geschwindigkeiten aber auch Preise....
Die Industrie ging wohl davon aus, dass alle ganz schnell digitalisieren und dann interessiert es keinen mehr....
Ich möchte die Digitalisierung auch wegen punktgenauem Rangieren nicht mehr missen, aber es gibt doch noch jede Menge MoBahner, die diese Investitionen scheuen.
Neulich ist mir eine alte Miba von 1988 mit genau einem Bericht über die Mängel bei Spur N in die Hände gekommen. Dort schon wurde über die Gleise gemosert und Minitrix bekam die silberne Zitrone, trotz der getesteten 15 Grad Weiche. Peco wurde "Sieger", bei 100 Überfahrten hat nur 2 x ein analoger Minitrix-"Glaskasten" gestockt, andere Sorgenkinder wie z.B. die Köf oder T 3 von Arnold gingen immer "rüber", stukkerten zwar aber blieben im "Lauf".
Natürlich muss man die Gleise sauberhalten. Seitdem Nochs Reinigungszwerge in 2 Zügen mitlaufen hat sich einiges gebessert. Die Dinger sehen bald aus....
Neben der Verbesserung der Stromaufnahme (Abnahme vom Lager statt durch Schleifer) wären auch endlich bessere Gleise nötig. Trotzdem staunen H0-überzeugte Leute wie langsam und sanft in N gefahren werden kann.
Konvertierte natürlich nicht, die kenn ich schon aus der katholischen Kirche, das sind immer die Allerüberzeugtesten, noch gläubiger als der Papst.
Cox [Gast] - 28.02.07 09:41
@44 Stefan
Stimmt, kommt mir aber auch nicht darauf an. Das kriegt man irgendwie in den Griff. Mich hats interessiert, weil ich mit konventionellen Schleifern keine 11 Wagen anhängen konnte. Fleischmann hatte an den IR-Wagen eine neu konstruierte Stromabnahme aber so gut wie die von PIKO war sie nicht. Bezüglich der Reibkraft, meine ich. Beim GFN ICE1 mit mehr als 5 Wagen und seinem ohnehin schwachen Triebkopf brauchst Du bezüglich Beleuchtung nicht mal dran zu denken.
@ 45 Peter
Natürlich sind die Konvertierten überzeugt, sonst hätten sie nicht gewechselt. Oder glaubst Du, das macht man aus Spässeken? Ist nicht so einfach, weder vom Herzen, noch von den Kosten. Es gibt halt Leute die dann, wenn sie Handlungsbedarf sehen auch Konsequenz zeigen.
Gruss
Hans-Jürgen
Stimmt, kommt mir aber auch nicht darauf an. Das kriegt man irgendwie in den Griff. Mich hats interessiert, weil ich mit konventionellen Schleifern keine 11 Wagen anhängen konnte. Fleischmann hatte an den IR-Wagen eine neu konstruierte Stromabnahme aber so gut wie die von PIKO war sie nicht. Bezüglich der Reibkraft, meine ich. Beim GFN ICE1 mit mehr als 5 Wagen und seinem ohnehin schwachen Triebkopf brauchst Du bezüglich Beleuchtung nicht mal dran zu denken.
@ 45 Peter
Natürlich sind die Konvertierten überzeugt, sonst hätten sie nicht gewechselt. Oder glaubst Du, das macht man aus Spässeken? Ist nicht so einfach, weder vom Herzen, noch von den Kosten. Es gibt halt Leute die dann, wenn sie Handlungsbedarf sehen auch Konsequenz zeigen.
Gruss
Hans-Jürgen
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