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THEMA: HILFE,mein Händler macht dicht

THEMA: HILFE,mein Händler macht dicht
Startbeitrag
ge_fie@web.de [Gast] - 01.01.03 18:50
Na toll, bin richtig begeistert, wie die Diskussion zum dem von mir angeregten Thema in Gang gekommen ist. selbstverständlichen kaufe ich einen angemessenen Anteil beim Fachhändler, muss aber dafür inzwischen mindestens 25 km weit fahren. Ich möchte hier auch nicht über die hohen Preise jammern, das haben vor mir schon viele andere getan.  Nein, es geht darum, als betroffener N-Bahner
neue VERTRIEBSWEGE zu finden, die Händler und Käufer gleichmaßen zufriedenstellen.  Daher mein Gedankenvergleich mit dem Buchhandel oder den Apotheken. Diese vertreiben gleichermaßen ein riesiges Sortiment verschiedener Hersteller, ohne gleichzeitig diese Artikel vorrätig zu haben. Aber bei denen gibt es ein gut funktionierendes Vertriebssystem über einen zentral gelegenen Großhändler, mit dem diese Fachhändler vernetzt sind, der praktisch alle Artikel vorrätig hat. Hier kann ich den Artikel (Buch/Arznei) bestellen und er ist prompt am nächsten Tag beim Händler (teilweise sind auch Bestellungen zur Ansicht möglich).
Warum ist ein solcher Vertriebsweg bei dem immer umfangreicher werdenden Modellbahnsortiment nicht (oder noch nicht) möglich.Hier sollten wir gemeinsam an die Händler und Hersteller herantreten in deren Interesse (gesicherte Absätze, gute Umsätze) und in unserem Interesse (schnelle Verfügbarkeit,kurze Wege, usw.)
Ich hoffe mit diesen Anmerkungen die Diskussion weiter zu beleben. Und vielleicht ergibt sich daraus eine Chance für Hersteller, Händler und uns  Kunden.  

vermutlich, weil die Herstelelr kein interesse haben, dass es viele kleine Händler gibt - die wollen wohl wenige sehr große (anders kann ich mir auch die enormen Bedingungen für Neueinsteiger nicht erklären)...
Wenn es nur noch einige wenige Grosshändler gibt, dann ist das Ziel doch erreicht.
Da gibt es nur zwei kleine Probleme. Im Buchhandel gibt es Festpreise.
Bei den Apotheken Apothekenpreise (quasi Festpreise).
Da ist dann das Problem gelöst, denn dann kostet bei jedem Händler die Lok das gleiche.
Die Hersteller haben auch nur noch ein paar Kunden.
Jedem Händler rennen die Kunden den Laden ein.

Nur bezahlen muss dies wie im Buchhandel und den Apotheken der Endkunde.

Jeder Modellbahnhändler wäre froh wenn jeder Modellbahner bei Kopfschmerzen, Schnupfen oder sonstigen Wehwehchen
zu Apothekenpreisen bei Ihm freudig ein zwei Artikel erstehen würde.
Der Kunde ist ja krankgeschrieben und kann sich ausgiebig seinem Hobby widmen.

Nur warum macht das keiner ?
Hallo,

H e n d r i k , hat es, ich glaube am Sylvester war es, auf den Punkt gebracht, für N muß mehr Lobbyarbeit geleistet werden. Der N-Club International ist zusammen mit seinen Partnerverbänden in England, Frankreich, Italien und sogar Südafrika zusammen mit Einzelvereinen in Belgien und den Niederlanden auf diesem Gebiet ziemlich aktiv. Wichtigstes Ziel ist die publikumswirksame Präsentation von guten Anlagen. Das überzeugt am besten manchen platznotgeplagten H-Nuller, der Wert auf eine halbwegs großzügig gestaltete Anlage legt.

Machen wir uns nichts vor, der Modellbahnkuchen ist schließlich längst verteilt, zugunsten von mindestens 80 % HO'lern. Wenn es nicht gelingt, möglichst viele H-Nullen zu N-Bahnern zu machen, werden wir auch weiterhin noch lange "in der zweiten Reihe" sitzen müssen. Denn eines ist doch klar, den größten Umsatz bringt nun einmal HO. Und Händler sind zwar oft – nicht immer - auch Freunde der kleinen Bahnen, aber sie sind doch in erster Linie umsatz- und gewinnorientiert. Und da würde selbst ich auf den Kundenkreis setzen, der mir den größten Umsatz bringt. Umsatzschwache Ladenhüter kann sich kein Händler auf Dauer leisten.

Von Händler vor Ort die Preise zu fordern, zu denen der Versandhandel anbietet, daß ist einfach unrealistisch und weltfremd. Der lokale Händer benötigt ein Ladengeschäft, daß oft, je nach Lage, mit 1000 – 2000 Euro zu Buche schlägt. Ein zweiter Mann/Frau ist zumindest zeitweise notwendig. Aber als Teilzeitler ist sicher kaum eine qualifizierte Fachkraft für geringen Lohn zu bekommen. Der Versender dagegen kann, allein und ohne feste Geschäftszeiten nach Gutdünken seine Arbeit auch vom Wohnzimmer aus erledigen, ggf. neben seinem Hauptberuf, d.h., daß er nicht unbedingt darauf angewiesen ist, seinem Lebensunterhalt ausschließlich mit einem Modellbahngeschäft zu verdienen. Da kann er einem Konkurrenz-Fachgeschäft durch Kampfpreise schnell das Wasser abgraben.

Deshalb Freunde geht auf "die Barrikaden" und zeigt Eure Super-Anlagen, damit sich immer mehr H-Nuller für N begeistern lassen, denn nur N ist die ideale Baugröße für einen halbwegs vorbildgetreuen Fahr- und Spielbetrieb. Der Idealfall könnte auch so aussehen: N für den Fahrbetrieb und HO für die Vitrine des Nietenzählers.

In diesem Sinne ein erfolgreiches N(eues)-Jahr
Holger
wenn das wirklich nur nach Zahlen geht, dürfte sich doch z.B. Spur Z für wirklich niemanden lohnen, trotzdem haben das auch einige.
..oder gibt's da auch so viele Sammler, wie in 1 und H0?


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