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THEMA: Einstieg mit Lenz Digital plus
THEMA: Einstieg mit Lenz Digital plus
Pfeiffer* - 05.01.06 00:08
Hallo zusammen,
ich taste mich langsam in diesem recht komplexem Thema voran. Seit einiger Zeit plane ich nunmehr meinen "digitalen Einstieg" (w/Anfahrverhalten, Licht, Spieltrieb/Neugier...) und habe deshalb etliche Beträge zu diesem Thema gelesen. So richtig schlau geworden bin ich leider daraus immer noch nicht; vielmehr genauso verwirrt wie zuvor – nur auf höherem Niveau...
Ich meine, dass ich mich mit dem DCC System von Lenz (welches ich nehmen werde, weiss ich leider noch nicht genau) und den Gold-Decodern auf der sicheren Seite befinde. Daher möchte ich hier keine erneute Diskussion über das "optimale" Digitalsystem starten! Vielmehr interessiert mich, was (d.h. also welches Lenz-Produkt) ich wo einbauen muss, um möglichst betriebssicher/wartungsarm und vielseitig fahren zu können. Bevorzugt möchte ich auf fertige Bausteine zurückgreifen, da einerseits mein Elektronik-Wissen und meine –Fähigkeiten noch sehr beschränkt sind und ich anderseits gerne relativ schnell erste Ergebnisse sehen möchte.
Platzbedingt kann meine Anlage max. 180 x 85 cm gross sein. Die Vorbildtreue ist mir immer dann nicht so wichtig, wenn es Spielmöglichkeiten verhindert – bei den vorgegebenen Platzverhältnissen, muss ich eh verschiedene Kompromisse eingehen.
Ich habe mich für einen Nachbau eines Vorschlags von Minitrix mit leichten Modifikationen entschieden. Dieser nennt sich "Lange Strecke auf kleiner Fläche" ( http://img506.imageshack.us/img506/7783/kleineplatteminitrixlow3ka.jpg ). Die Bahnhofgleise werde ich jedoch verlängern, so dass ich 80 cm lange Züge fahren lassen kann, und der Schattenbahnhof wird dreigleisig ausgeführt (weiteres Gleis mit kleinerem Radius). Ob ich alle eingezeichneten Gleisübergänge realisieren werde, steht noch nicht fest und werde ich beim Bauen entscheiden. Ich verwende die Gleise und Weichenantriebe von Minitrix. Weiterhin will ich Formsignale (von Viessmann) verbauen.
Ich will in de Epoche 3 auf der eingleisigen Nebenbahn sowohl Personen- als auch Güterzüge fahren lassen. Ich werde nur Diesel- und Dampfloks eingesetzen. Und auch der Rangierbetrieb soll möglichst nicht zu kurz kommen. Die Züge sollen wahlweise von rechts und von links in den Bahnhof (also von BEIDEN Richtungen) einfahren können. Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.
Soviel zur Einleitung. Ich benötige Eure Hilfe bei der Klärung diverser Startfragen:
- Wie halte ich einen Zug punktgenau und automatisch im Bahnhof und Schattenbahnhof bei unterschiedlichen Brems- und Haltestellen an?
- Wo benötige ich dann entsprechende Trennstellen?
- Wo setze ich möglichst optimal die einzelnen Blockstreckenabschnitte?
- Wie kann ich prüfen (und ggf. sogar sicherstellen), dass eine Weiche geschaltet wurde?
- Wie kann ich vor den Signalen die verschiedenen Züge langsam zum Halten bringen?
- Wie überwache ich den Schattenbahnhof?
- Habe ich etwas Wichtiges vergessen?
Ich freue mich auf Eure Empfehlungen und Anregungen (auch zum Gleisplan selbst)
Beste Grüsse, Ronald
ich taste mich langsam in diesem recht komplexem Thema voran. Seit einiger Zeit plane ich nunmehr meinen "digitalen Einstieg" (w/Anfahrverhalten, Licht, Spieltrieb/Neugier...) und habe deshalb etliche Beträge zu diesem Thema gelesen. So richtig schlau geworden bin ich leider daraus immer noch nicht; vielmehr genauso verwirrt wie zuvor – nur auf höherem Niveau...
Ich meine, dass ich mich mit dem DCC System von Lenz (welches ich nehmen werde, weiss ich leider noch nicht genau) und den Gold-Decodern auf der sicheren Seite befinde. Daher möchte ich hier keine erneute Diskussion über das "optimale" Digitalsystem starten! Vielmehr interessiert mich, was (d.h. also welches Lenz-Produkt) ich wo einbauen muss, um möglichst betriebssicher/wartungsarm und vielseitig fahren zu können. Bevorzugt möchte ich auf fertige Bausteine zurückgreifen, da einerseits mein Elektronik-Wissen und meine –Fähigkeiten noch sehr beschränkt sind und ich anderseits gerne relativ schnell erste Ergebnisse sehen möchte.
Platzbedingt kann meine Anlage max. 180 x 85 cm gross sein. Die Vorbildtreue ist mir immer dann nicht so wichtig, wenn es Spielmöglichkeiten verhindert – bei den vorgegebenen Platzverhältnissen, muss ich eh verschiedene Kompromisse eingehen.
Ich habe mich für einen Nachbau eines Vorschlags von Minitrix mit leichten Modifikationen entschieden. Dieser nennt sich "Lange Strecke auf kleiner Fläche" ( http://img506.imageshack.us/img506/7783/kleineplatteminitrixlow3ka.jpg ). Die Bahnhofgleise werde ich jedoch verlängern, so dass ich 80 cm lange Züge fahren lassen kann, und der Schattenbahnhof wird dreigleisig ausgeführt (weiteres Gleis mit kleinerem Radius). Ob ich alle eingezeichneten Gleisübergänge realisieren werde, steht noch nicht fest und werde ich beim Bauen entscheiden. Ich verwende die Gleise und Weichenantriebe von Minitrix. Weiterhin will ich Formsignale (von Viessmann) verbauen.
Ich will in de Epoche 3 auf der eingleisigen Nebenbahn sowohl Personen- als auch Güterzüge fahren lassen. Ich werde nur Diesel- und Dampfloks eingesetzen. Und auch der Rangierbetrieb soll möglichst nicht zu kurz kommen. Die Züge sollen wahlweise von rechts und von links in den Bahnhof (also von BEIDEN Richtungen) einfahren können. Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.
Soviel zur Einleitung. Ich benötige Eure Hilfe bei der Klärung diverser Startfragen:
- Wie halte ich einen Zug punktgenau und automatisch im Bahnhof und Schattenbahnhof bei unterschiedlichen Brems- und Haltestellen an?
- Wo benötige ich dann entsprechende Trennstellen?
- Wo setze ich möglichst optimal die einzelnen Blockstreckenabschnitte?
- Wie kann ich prüfen (und ggf. sogar sicherstellen), dass eine Weiche geschaltet wurde?
- Wie kann ich vor den Signalen die verschiedenen Züge langsam zum Halten bringen?
- Wie überwache ich den Schattenbahnhof?
- Habe ich etwas Wichtiges vergessen?
Ich freue mich auf Eure Empfehlungen und Anregungen (auch zum Gleisplan selbst)
Beste Grüsse, Ronald
Psst: Das heisst hier "Betrieb machen" - nicht "spielen" .png)
Zum Digitalen kann ich nicht viel sagen (ich habe kürzlich herausgefunden , wie eine Z-Schaltung funktioniert, und es macht Spass), aber der Gleisplan stört mich ein wenig:
- die Steigungen sehen ein bisschen steil aus (die Gefälle auch). Wenn Du den Bhf verlängern willst, verkürzt Du gleichzeitig die Steigungsstrecken, und musst noch steiler bauen.
- was mir and en Achten nicht gefällt, ist dass die Paradestrecke im Hintergrund liegt und ziemlich verdeckt ist. Versuche, den Bhf in die obere Ebene zu legen und die Fahrstrecke nach vorne unten, damit deine Züge auch fahren siehst.
Ansonsten, viel Spass mit wasauchimmer Du planst!
geplante Grüsse,
Claus
Zum Digitalen kann ich nicht viel sagen (ich habe kürzlich herausgefunden , wie eine Z-Schaltung funktioniert, und es macht Spass), aber der Gleisplan stört mich ein wenig:
- die Steigungen sehen ein bisschen steil aus (die Gefälle auch). Wenn Du den Bhf verlängern willst, verkürzt Du gleichzeitig die Steigungsstrecken, und musst noch steiler bauen.
- was mir and en Achten nicht gefällt, ist dass die Paradestrecke im Hintergrund liegt und ziemlich verdeckt ist. Versuche, den Bhf in die obere Ebene zu legen und die Fahrstrecke nach vorne unten, damit deine Züge auch fahren siehst.
Ansonsten, viel Spass mit wasauchimmer Du planst!
geplante Grüsse,
Claus
Moin Ronald ,
... ich habe mal den Plan in der Version von Juni 2004 (leicht abgeändert) hochgeladen : http://img463.imageshack.us/img463/8107/rp0501062ai.png
Von Doppelspur wieder zurück auf "eingleisig"und das Schattenbahnhöfchen von 4 auf 3 Gleise reduziert. (Wenn Du aber alle damaligen Fahrzeugwünsche erfüllst wird der Platz wohl schon zu knapp - deshalb lieber die Rampen nach unten verlängern und etwas tiefer dann die gesamte Länge der Anlage für den Schattenbahnhof nutzen)
Bei bei W 12 eine DKW und Ziehgleis 3 eingeplant. Andernfalls müßte bei vielen Rangierfahrten die Strecke gesperrt werden ...
Die bei Trix (rechts) eingezeichneten BÜs sind so nicht realisierbar weil beide Gleise dort annähernd die gleiche Höhenlage haben (blaue Linien bei 25 ) und die vielen Übergänge auf dem Bahnhofsplateau könnten auch mal auf Nutzen geprüft werden ....png)
Mögliche Signale : 4 ESig - davon je 2 vor den Tunneleinfahrten und 2 vor den Bahnhofseinfahrten. Dann 2 bis 6 ASig im Bhf (wobei mir das dann schon als zu "signallastig" erscheint ...) - jedenfalls liegen an diesen Stellen die geplanten Halteabschnitte. Zusätzliche 1 bis 2 Halteabschnitte liegen dann auch noch in den Gleisen im Schattenbahnhof.
Bei verlängerten Rampen zum SBF runter wären zwar weitere Blöcke möglich - aber die erbringen neben wenig zusätzlichem Spielwert nur eine große Herausforderung an die Steuerung. Ob das bei DCC überhaupt noch ohne PC geht weiß ich nicht - aber Du mußt Dich ja auch schon sehr gut informieren, mit welchem Equipment man bei eingleisigen Strecken für beide Fahrtrichtungen die DCC- Signalhalteabschnitte und Bremsstrecken einrichtet ...
Man könnte die Anlage auch um 180° drehen (vgl. Claus in @ 1) - hätte dann aber den Bahnhof "hinten" und bräuchte dann schon sehr zuverlässige ortsfeste Entkuppler - denn sonst käme wenig Rangierspaß auf ...
---
Ich hatte vor 50 Jahren auch so einen "entfernten" Bahnhof ohne direkte Zugriffsmöglichkeit für Kinderärmchen. Dank einiger ortsfester Entkuppler konnten aber alle Rangieraufgaben bestens gelöst werden. So sah die TRIX EXPRESS Modellbahn damals aus :
http://img299.imageshack.us/img299/4983/268kq.gif
http://img299.imageshack.us/img299/5271/370ol.gif
http://img321.imageshack.us/img321/4384/7b0rl.gif
http://img321.imageshack.us/img321/2050/1955h0hl8fz.png
---
>>Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.<<
Ich denke, das ein Ausbau "nur" mit DCC- Hardware-"Bausteinen" teurer wird als die Anlage direkt über PC+ Software zu steuern ... Einerseits würden bei späterem PC-Einsatz viele der Bausteine überflüssig - andererseits ist die PC Steuerung für diese Anlagengröße schon wieder "Luxus" - aber es ist ja Deine Bahn und dein Geld
... also lieber im Vorfeld schon für den Endausbau planen und die Gesamtkosten kalkulieren ...
Gruss , notrix
... ich habe mal den Plan in der Version von Juni 2004 (leicht abgeändert) hochgeladen : http://img463.imageshack.us/img463/8107/rp0501062ai.png
Von Doppelspur wieder zurück auf "eingleisig"und das Schattenbahnhöfchen von 4 auf 3 Gleise reduziert. (Wenn Du aber alle damaligen Fahrzeugwünsche erfüllst wird der Platz wohl schon zu knapp - deshalb lieber die Rampen nach unten verlängern und etwas tiefer dann die gesamte Länge der Anlage für den Schattenbahnhof nutzen)
Bei bei W 12 eine DKW und Ziehgleis 3 eingeplant. Andernfalls müßte bei vielen Rangierfahrten die Strecke gesperrt werden ...
Die bei Trix (rechts) eingezeichneten BÜs sind so nicht realisierbar weil beide Gleise dort annähernd die gleiche Höhenlage haben (blaue Linien bei 25 ) und die vielen Übergänge auf dem Bahnhofsplateau könnten auch mal auf Nutzen geprüft werden ...
Mögliche Signale : 4 ESig - davon je 2 vor den Tunneleinfahrten und 2 vor den Bahnhofseinfahrten. Dann 2 bis 6 ASig im Bhf (wobei mir das dann schon als zu "signallastig" erscheint ...) - jedenfalls liegen an diesen Stellen die geplanten Halteabschnitte. Zusätzliche 1 bis 2 Halteabschnitte liegen dann auch noch in den Gleisen im Schattenbahnhof.
Bei verlängerten Rampen zum SBF runter wären zwar weitere Blöcke möglich - aber die erbringen neben wenig zusätzlichem Spielwert nur eine große Herausforderung an die Steuerung. Ob das bei DCC überhaupt noch ohne PC geht weiß ich nicht - aber Du mußt Dich ja auch schon sehr gut informieren, mit welchem Equipment man bei eingleisigen Strecken für beide Fahrtrichtungen die DCC- Signalhalteabschnitte und Bremsstrecken einrichtet ...
Man könnte die Anlage auch um 180° drehen (vgl. Claus in @ 1) - hätte dann aber den Bahnhof "hinten" und bräuchte dann schon sehr zuverlässige ortsfeste Entkuppler - denn sonst käme wenig Rangierspaß auf ...
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Ich hatte vor 50 Jahren auch so einen "entfernten" Bahnhof ohne direkte Zugriffsmöglichkeit für Kinderärmchen. Dank einiger ortsfester Entkuppler konnten aber alle Rangieraufgaben bestens gelöst werden. So sah die TRIX EXPRESS Modellbahn damals aus :
http://img299.imageshack.us/img299/4983/268kq.gif
http://img299.imageshack.us/img299/5271/370ol.gif
http://img321.imageshack.us/img321/4384/7b0rl.gif
http://img321.imageshack.us/img321/2050/1955h0hl8fz.png
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>>Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.<<
Ich denke, das ein Ausbau "nur" mit DCC- Hardware-"Bausteinen" teurer wird als die Anlage direkt über PC+ Software zu steuern ... Einerseits würden bei späterem PC-Einsatz viele der Bausteine überflüssig - andererseits ist die PC Steuerung für diese Anlagengröße schon wieder "Luxus" - aber es ist ja Deine Bahn und dein Geld
Gruss , notrix
Nee, nicht 180 grad gedreht, sondern so ähnlich wie Marco's Anlage in diesem Draht http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=161164#new (#26)
gedrehte Grüsse,
Claus
gedrehte Grüsse,
Claus
voigt [Gast] - 05.01.06 09:59
Hallo Herr Pfeiffer,
wenn Sie auf meine Erfahrung und Rat vertrauen wollen ? Dann bitte privat :
voigt-seth@t-online.de
oder
http://www.sigis-digitalbahn.de
Mit freundlichem Gruss
s.voigt
wenn Sie auf meine Erfahrung und Rat vertrauen wollen ? Dann bitte privat :
voigt-seth@t-online.de
oder
http://www.sigis-digitalbahn.de
Mit freundlichem Gruss
s.voigt
Vielen Dank an alle für das - wie immer - schnelle Feedback.
@notrix, insbesondere Dir herzlichen Dank für die bereits "langjährige" Betreuung und guten Ratschläge. Macht eine PC-Steuerung die ganze Sache nicht noch komplexer? Ich werde mich wohl bei den gegebenen Platzverhältnisse weiter einschränken und die eine oder andere Lok temporär " im Vitrinen-Bahnhof" abstellen müssen...
Beste Grüsse, Ronald
@notrix, insbesondere Dir herzlichen Dank für die bereits "langjährige" Betreuung und guten Ratschläge. Macht eine PC-Steuerung die ganze Sache nicht noch komplexer? Ich werde mich wohl bei den gegebenen Platzverhältnisse weiter einschränken und die eine oder andere Lok temporär " im Vitrinen-Bahnhof" abstellen müssen...
Beste Grüsse, Ronald
Moin ,
... ich meinte keine andere und größere Anlage
sondern die vorhandene Planung einfach nur rumdrehen : http://img202.imageshack.us/img202/5034/image88nl.png
>>Macht eine PC-Steuerung die ganze Sache nicht noch komplexer? <<
Nein im Gegenteil - sie macht erstens die vielen Einzelbausteine - und die hier vom Anwender zu verdrahtenden Abhängigkeiten - überflüssig und zweitens ergibt die Verlagerung von Logik und Gedächtnis ins zentrale Steuerungs-Programm sehr erhebliche Vorteile.
>>Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.<<
Die Frage nach dem PC hast Du eigentlich schon beantwortet - ich würde direkt damit beginnen und die ganzen dadurch überflüssigen Bauteile "einsparen".
Ich habe noch keine Bahn gesehen, wo eine Insellösung für Schattenbahnhof, Selbstblock, Fahrstraßenlogik, Signalbilderzeugung, Sicherheitsüberwachung, Pendelzugsteuerung, Kehrschleife, und vor allem vorbildliches Anfahren und Bremsen in >>beiden<< Richtungen (im selben Gleis) so in den logischen Abhängigkeiten >> ohne PC<< miteinander verknüpft waren, so das es funktioniert hätte.
Die PC Lösung ist unschlagbar flexibel ...
Ein Ansatz für komplexe Lösungen ohne PC findet man bei Felix auf der HP - aber dann müßte man sehr sehr viele Relais verdrahten ... und die komplette Schaltung muß schon vor Anlagen-Baubeginn fix und fertig ausgetüftelt sein. Spätere Änderungen bekömmt hier nur ein Profi in angemessener Zeit hin ...
Also mein wichtigster Tip : Wenn im Endausbau sowieso der PC vorgesehen ist - dann direkt bei Beginn schon mit PC fahren und somit auch keine Fehlkäufe für das ansonsten erforderliche Brimborium zu haben ...
Gruss , notrix
Beitrag editiert am 05. 01. 2006 13:05.
... ich meinte keine andere und größere Anlage
>>Macht eine PC-Steuerung die ganze Sache nicht noch komplexer? <<
Nein im Gegenteil - sie macht erstens die vielen Einzelbausteine - und die hier vom Anwender zu verdrahtenden Abhängigkeiten - überflüssig und zweitens ergibt die Verlagerung von Logik und Gedächtnis ins zentrale Steuerungs-Programm sehr erhebliche Vorteile.
>>Ich stelle mir eine (teil-) automatisierte Steuerung vor, in die ich bei Bedarf (zum Beispiel für den Rangierbetrieb) manuell eingreifen kann. Kuppeln werde ich ausschliesslich von Hand. Ggf. kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine PC-Steuerung hinzu.<<
Die Frage nach dem PC hast Du eigentlich schon beantwortet - ich würde direkt damit beginnen und die ganzen dadurch überflüssigen Bauteile "einsparen".
Ich habe noch keine Bahn gesehen, wo eine Insellösung für Schattenbahnhof, Selbstblock, Fahrstraßenlogik, Signalbilderzeugung, Sicherheitsüberwachung, Pendelzugsteuerung, Kehrschleife, und vor allem vorbildliches Anfahren und Bremsen in >>beiden<< Richtungen (im selben Gleis) so in den logischen Abhängigkeiten >> ohne PC<< miteinander verknüpft waren, so das es funktioniert hätte.
Die PC Lösung ist unschlagbar flexibel ...
Ein Ansatz für komplexe Lösungen ohne PC findet man bei Felix auf der HP - aber dann müßte man sehr sehr viele Relais verdrahten ... und die komplette Schaltung muß schon vor Anlagen-Baubeginn fix und fertig ausgetüftelt sein. Spätere Änderungen bekömmt hier nur ein Profi in angemessener Zeit hin ...
Also mein wichtigster Tip : Wenn im Endausbau sowieso der PC vorgesehen ist - dann direkt bei Beginn schon mit PC fahren und somit auch keine Fehlkäufe für das ansonsten erforderliche Brimborium zu haben ...
Gruss , notrix
Beitrag editiert am 05. 01. 2006 13:05.
Dirk [Gast] - 05.01.06 14:56
Hallo Roland,
zu deiner Anlage kann ich leider keine Tipps geben, aber zu den Lokdecodern von Lenz:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=125844&search=Goldmini
Ansonsten sind die Produkte von Lenz gut, fahre selber mit Lenz.
Gruß Dirk
zu deiner Anlage kann ich leider keine Tipps geben, aber zu den Lokdecodern von Lenz:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=125844&search=Goldmini
Ansonsten sind die Produkte von Lenz gut, fahre selber mit Lenz.
Gruß Dirk
@7 Danke für den Link. Den Thread kannte ich eigenartigerweise noch nicht. Welche Decoder setzt Du ein?
@6 Ein Drehen des Plans hatte ich bisher noch nicht im Detail verfolgt, da ich mehfach gelesen hatte, dass ein Kuppeln mit Entkupplern immer wieder zu Problemen für wie bspw.:
- Punktgenaues Halten der Lok
- Lok/Waggon hakelt am Entkuppler.
Was sind Deine dieszüglichen Erfahrungen?
Ich hatte mir auch bereits vor einigen Tagen den TrainController runtergeladen. Trotz Urlaub habe ich jedoch leider noch nicht die Zeit gefunden die SW zu testen und das Handbuch zu studieren. Daher hier die Frage: Was müsste ich neben, Decodern, einer Digitalzentrale und der SW
- ein PC ist natürlich vorhanden -
noch besorgen, um mit einer PC-Steuerung zu starten? Danke und
Beste Grüsse, Ronald
@6 Ein Drehen des Plans hatte ich bisher noch nicht im Detail verfolgt, da ich mehfach gelesen hatte, dass ein Kuppeln mit Entkupplern immer wieder zu Problemen für wie bspw.:
- Punktgenaues Halten der Lok
- Lok/Waggon hakelt am Entkuppler.
Was sind Deine dieszüglichen Erfahrungen?
Ich hatte mir auch bereits vor einigen Tagen den TrainController runtergeladen. Trotz Urlaub habe ich jedoch leider noch nicht die Zeit gefunden die SW zu testen und das Handbuch zu studieren. Daher hier die Frage: Was müsste ich neben, Decodern, einer Digitalzentrale und der SW
- ein PC ist natürlich vorhanden -
noch besorgen, um mit einer PC-Steuerung zu starten? Danke und
Beste Grüsse, Ronald
@ 8
... wird sind da etwas off topic
- weil das nicht "nur mit Lenz" zu tun hat :
>> ... dass ein Kuppeln mit Entkupplern immer wieder zu Problemen ...<<
Wenn es diese Probleme gibt - dann überwiegend im Rangierbereich innerhalb der Schleife. Diese Gegend käme bei 180° Drehung jedoch näher zum Bediener - also eher ein weiterer Vorteil ...
Wo es vielleicht schwerer zugänglich wäre : bei Gleis 16 und 17 (falls die Anlage aus @ 2 nicht auch seitlich zugänglich ist).
Ich hatte früher in jedem Abstellgleis je 1 und in allen Bahnhofsgleisen je 1 oder 2 stationäre Entkuppler. Auf der aktuellen Baustelle habe ich nur die Positionen markiert aber noch keine Entkuppler eingebaut. Außerdem habe ich einige Simplex-Loks und die lassen sich sehr freizügig einsetzen.png)
Die Entkuppler sehe ich auch weniger als ein "Problem" sondern eher das Ankuppeln. Es hängt einmal vom Leichtlauf der Wagen ab und von Position bzw. Stellkraft der Kupplungsfedern. Die Wagen mit gutem Rollverhalten und mit Kinematik kuppeln in Bögen anders (falls überhaupt) als schlechtlaufende Wagen oder bei Kupplungen mit relativ leichtem Federdruck.
Da muß man schon mal etwas Schwung nehmen beim Aufstoß auf stehende Wagen. Mit Maus und PC wird dat allerdings nix - mit Reglerknopf geht es und mit Tipptasten ist es sehr gut beherrschbar. Ob die jeweilige Zentrale das unterstützt ? ... bitte selbst überprüfen ...
>>Was müsste ich neben, Decodern, einer Digitalzentrale und der SW - ein PC ist natürlich vorhanden -
noch besorgen, um mit einer PC-Steuerung zu starten? <<
Man muß nicht direkt mit PC Steuerung starten - man kann auch mit Zentrale/Handregler schon "nach belieben" fahren. Aber eben nach belieben und ohne vorbildorientierte Sicherheitsüberwachung ...
Die Weichen und Signale etc. könnte man anfangs auch noch von Hand oder Analog schalten. Doch sobald die kleinste Automatikfunktion gewünscht ist - braucht es hierzu spezielle Vorbereitungen der Gleise (Trennstellen, Belegtmelder, Weichendekoder, Rückmelder etc.)
Das ganze muß aber bereits zu Beginn eingeplant und an später schwer zugänglichen Stellen wie im SBF schon vorbereitet werden. Allgemein sollte man unabhängig von der "späteren" Betriebsart alle Trennstellen und Einspeisungen (gerade bei Digital) direkt bei Baubeginn für den Endausbau planen und auch einbauen.
Dazu sind einfache Versuchsaufbauten (kleines Oval reicht) nützlich - um z.B. von der Geschwindigkeit, der möglichen maximalen Zuglänge und der Bahnhofsgleislänge dann Rückschlüsse auf die späteren automatischen Bremspunkte und Haltestellen ziehen zu können.
Falls Du es noch nicht gemacht hast : besorge Dir unbedingt mal das Handbuch bei http://www.gahler.de/012_Download/AHlang36.zip - es ist für alle Anwender bei Planungen von Automatiken sehr sehr nützlich - und Du hast ne prima Urlaubslektüre
.
Ob Du den PC von Beginn an "brauchst", hängt allein von Deinen Wünschen an Fahrkomfort, Sicherheit und diversen Automatiken ab. Natürlich kann man "mit nur zwei Drähten ans Gleis" eine Vielzugsteuerung mit mehreren Personen durchführen. Jedenfalls bis zum Crash ...
Sobald z.B. der Schattenbahnhof automatisch genutzt werden soll, sind dafür die Trennstellen, "Einspeisungen" der Belegtmelder, Weichendekoder und die PC Steuerung erforderlich. Ohne PC kann überwiegend nur "auf Sicht" manuell gefahren werden ...
Eigentlich sind alle Weichen- bzw. Signaldekoder und die Belegtmelder später auch bei PC- Betrieb weiter nutzbar und können (besser : sollten) schon von Anfang an geplant und eingebaut werden. Da müßte es bei jeder größeren Zentrale auch eine Möglichkeit zum simplen Fahrstraßenabruf ohne PC geben.
Mit einigem Material- und Programmieraufwand sind da auch weitergehende Lösungen bekannt - z.B. GFNs Train-Navigation zählt dazu. Braucht man aber bei späterem PC- Betrieb nicht mehr ...
Alle sonstigen Geräte wie Bremsgeneratoren bzw. Anfahr-Brems-Systeme, Schattenbahnhof- Pendelzug- Schranken- Blinklicht- Blockstreckensteuerungen etc. sind nur bei Betrieb ohne PC erforderlich und wären somit Geldverschwendung - wenn man alles das zunächst nur für den "Betrieb ohne PC" kauft und dann später den PC zur Steuerung einsetzt - der diese Geräte ersetzen kann ...
Fahrstraßenlogiken mit diverser Signalbildgenerierung und gleichzeitiger Flankenschutzsicherung und sonstige Überwachungslogiken gibts eh nur bei PC- Einsatz - ich kenne jedenfalls nix passendes ...
Gruss , notrix
... wird sind da etwas off topic
>> ... dass ein Kuppeln mit Entkupplern immer wieder zu Problemen ...<<
Wenn es diese Probleme gibt - dann überwiegend im Rangierbereich innerhalb der Schleife. Diese Gegend käme bei 180° Drehung jedoch näher zum Bediener - also eher ein weiterer Vorteil ...
Wo es vielleicht schwerer zugänglich wäre : bei Gleis 16 und 17 (falls die Anlage aus @ 2 nicht auch seitlich zugänglich ist).
Ich hatte früher in jedem Abstellgleis je 1 und in allen Bahnhofsgleisen je 1 oder 2 stationäre Entkuppler. Auf der aktuellen Baustelle habe ich nur die Positionen markiert aber noch keine Entkuppler eingebaut. Außerdem habe ich einige Simplex-Loks und die lassen sich sehr freizügig einsetzen
Die Entkuppler sehe ich auch weniger als ein "Problem" sondern eher das Ankuppeln. Es hängt einmal vom Leichtlauf der Wagen ab und von Position bzw. Stellkraft der Kupplungsfedern. Die Wagen mit gutem Rollverhalten und mit Kinematik kuppeln in Bögen anders (falls überhaupt) als schlechtlaufende Wagen oder bei Kupplungen mit relativ leichtem Federdruck.
Da muß man schon mal etwas Schwung nehmen beim Aufstoß auf stehende Wagen. Mit Maus und PC wird dat allerdings nix - mit Reglerknopf geht es und mit Tipptasten ist es sehr gut beherrschbar. Ob die jeweilige Zentrale das unterstützt ? ... bitte selbst überprüfen ...
>>Was müsste ich neben, Decodern, einer Digitalzentrale und der SW - ein PC ist natürlich vorhanden -
Man muß nicht direkt mit PC Steuerung starten - man kann auch mit Zentrale/Handregler schon "nach belieben" fahren. Aber eben nach belieben und ohne vorbildorientierte Sicherheitsüberwachung ...
Die Weichen und Signale etc. könnte man anfangs auch noch von Hand oder Analog schalten. Doch sobald die kleinste Automatikfunktion gewünscht ist - braucht es hierzu spezielle Vorbereitungen der Gleise (Trennstellen, Belegtmelder, Weichendekoder, Rückmelder etc.)
Das ganze muß aber bereits zu Beginn eingeplant und an später schwer zugänglichen Stellen wie im SBF schon vorbereitet werden. Allgemein sollte man unabhängig von der "späteren" Betriebsart alle Trennstellen und Einspeisungen (gerade bei Digital) direkt bei Baubeginn für den Endausbau planen und auch einbauen.
Dazu sind einfache Versuchsaufbauten (kleines Oval reicht) nützlich - um z.B. von der Geschwindigkeit, der möglichen maximalen Zuglänge und der Bahnhofsgleislänge dann Rückschlüsse auf die späteren automatischen Bremspunkte und Haltestellen ziehen zu können.
Falls Du es noch nicht gemacht hast : besorge Dir unbedingt mal das Handbuch bei http://www.gahler.de/012_Download/AHlang36.zip - es ist für alle Anwender bei Planungen von Automatiken sehr sehr nützlich - und Du hast ne prima Urlaubslektüre
Ob Du den PC von Beginn an "brauchst", hängt allein von Deinen Wünschen an Fahrkomfort, Sicherheit und diversen Automatiken ab. Natürlich kann man "mit nur zwei Drähten ans Gleis" eine Vielzugsteuerung mit mehreren Personen durchführen. Jedenfalls bis zum Crash ...
Sobald z.B. der Schattenbahnhof automatisch genutzt werden soll, sind dafür die Trennstellen, "Einspeisungen" der Belegtmelder, Weichendekoder und die PC Steuerung erforderlich. Ohne PC kann überwiegend nur "auf Sicht" manuell gefahren werden ...
Eigentlich sind alle Weichen- bzw. Signaldekoder und die Belegtmelder später auch bei PC- Betrieb weiter nutzbar und können (besser : sollten) schon von Anfang an geplant und eingebaut werden. Da müßte es bei jeder größeren Zentrale auch eine Möglichkeit zum simplen Fahrstraßenabruf ohne PC geben.
Mit einigem Material- und Programmieraufwand sind da auch weitergehende Lösungen bekannt - z.B. GFNs Train-Navigation zählt dazu. Braucht man aber bei späterem PC- Betrieb nicht mehr ...
Alle sonstigen Geräte wie Bremsgeneratoren bzw. Anfahr-Brems-Systeme, Schattenbahnhof- Pendelzug- Schranken- Blinklicht- Blockstreckensteuerungen etc. sind nur bei Betrieb ohne PC erforderlich und wären somit Geldverschwendung - wenn man alles das zunächst nur für den "Betrieb ohne PC" kauft und dann später den PC zur Steuerung einsetzt - der diese Geräte ersetzen kann ...
Fahrstraßenlogiken mit diverser Signalbildgenerierung und gleichzeitiger Flankenschutzsicherung und sonstige Überwachungslogiken gibts eh nur bei PC- Einsatz - ich kenne jedenfalls nix passendes ...
Gruss , notrix
Hallo Ronald
Für die Steuerung mit PC benötigst Du :
Software, Interface, Zentrale (eventuell mit Handregler), Trafo, Belegtmelder bzw. Rückmelder, Weichendecoder und die Decoder in den Loks.
Gruß
Tomi
Für die Steuerung mit PC benötigst Du :
Software, Interface, Zentrale (eventuell mit Handregler), Trafo, Belegtmelder bzw. Rückmelder, Weichendecoder und die Decoder in den Loks.
Gruß
Tomi
Michael S. - 05.01.06 18:46
Hallo Ronald,
ich "erforsche" das gleiche Thema und ich bin bisher zu folgendem Halbwissen gelangt:
- aller punktgenauer Zughalt geht unter Berücksichtigung aller Parameter (Wendezug, unterschiedliche Zuglänge etc.) m.E. vernünftig nur per Softwaresteuerung (z.B. Railroad & Co.)
- deshalb macht m.E. eine hardwarelastige Lösung (Bremsgenerator, Lenz ABC Module) auch aus Kosten- und Flexibilitätsgründen keinen Sinn (wenn Du erst alles per Hardwaremodule baust und später auf Software umsteigst, hast Du gewisse Doppelfunktionen was mit Sicherheit Probleme und zumindest Mehrkosten verursacht)
- als Rückmeldung und Anmeldung für aufgestellte Fahrzeuge macht nur die bidirektionale Kommunikation Sinn (schon, weil sie ohne Hardwareveränderung der Fahrzeuge funtioniert (bei neuen Decodern))
- die bidirektionale Kommunikation erreicht den Durchbruch zur Spielwarenmesse wie ich gehört habe, ich würde also jetzt nicht hektisch Hardware kaufen (außer Lenz)
- ein mauelles Steuern mach vermutlich auch mehr Spaß, wenn der PC den Rest macht, allerdings ist mir die Verwendung von Fahrreglern zusammen mit Software nicht ganz klar (z.B. wie der Fahrregler die Geschwindigkeit übernimmt etc.)
Viele Grüße, Michael
Beitrag editiert am 05. 01. 2006 18:48.
ich "erforsche" das gleiche Thema und ich bin bisher zu folgendem Halbwissen gelangt:
- aller punktgenauer Zughalt geht unter Berücksichtigung aller Parameter (Wendezug, unterschiedliche Zuglänge etc.) m.E. vernünftig nur per Softwaresteuerung (z.B. Railroad & Co.)
- deshalb macht m.E. eine hardwarelastige Lösung (Bremsgenerator, Lenz ABC Module) auch aus Kosten- und Flexibilitätsgründen keinen Sinn (wenn Du erst alles per Hardwaremodule baust und später auf Software umsteigst, hast Du gewisse Doppelfunktionen was mit Sicherheit Probleme und zumindest Mehrkosten verursacht)
- als Rückmeldung und Anmeldung für aufgestellte Fahrzeuge macht nur die bidirektionale Kommunikation Sinn (schon, weil sie ohne Hardwareveränderung der Fahrzeuge funtioniert (bei neuen Decodern))
- die bidirektionale Kommunikation erreicht den Durchbruch zur Spielwarenmesse wie ich gehört habe, ich würde also jetzt nicht hektisch Hardware kaufen (außer Lenz)
- ein mauelles Steuern mach vermutlich auch mehr Spaß, wenn der PC den Rest macht, allerdings ist mir die Verwendung von Fahrreglern zusammen mit Software nicht ganz klar (z.B. wie der Fahrregler die Geschwindigkeit übernimmt etc.)
Viele Grüße, Michael
Beitrag editiert am 05. 01. 2006 18:48.
... ich habe noch was ganz wichtiges vergessen (ich schreibe auch nicht jeden Tag Tips für Digitalos
)
Bei Digitalbetrieb ist das Weichenmaterial von besonderer Bedeutung : Hier sollte auf gut funktionierende Antriebe (natürlich unterflur) mit Herzstückpolarisierung und Rückmeldekontakten geachtet werden.
Viele der popligen "Umschaltkontakte" in den Weichen halten nur bis zum ersten Kurzschluß (bei den Aufschneidern) und sorgen gerne für Ärger, wenn die Zunge noch anliegt und der Umschalter schon umgepolt hat. vgl. http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/
Bei Digitalbetrieb ist das Weichenmaterial von besonderer Bedeutung : Hier sollte auf gut funktionierende Antriebe (natürlich unterflur) mit Herzstückpolarisierung und Rückmeldekontakten geachtet werden.
Viele der popligen "Umschaltkontakte" in den Weichen halten nur bis zum ersten Kurzschluß (bei den Aufschneidern) und sorgen gerne für Ärger, wenn die Zunge noch anliegt und der Umschalter schon umgepolt hat. vgl. http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/
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