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THEMA: Bahn- Steuerung
THEMA: Bahn- Steuerung
stoffel - 04.01.06 19:22
Hallo!
Ich hoffe es kann meine Frage genauso einfach beantwortet werden wie ich sie hier stelle!:
"Was brauche ich alles um meine Anlage (Fleischmann) mit dem PC zu steuern?"
Ich hoffe es kann meine Frage genauso einfach beantwortet werden wie ich sie hier stelle!:
"Was brauche ich alles um meine Anlage (Fleischmann) mit dem PC zu steuern?"
1. eine Moba
)
2. einen PC
3. ein Steuerungsprogramm
4. ein Interface
5. eine digitale Steuerung
das ist so im groben die Ausstattung
Es gibt meines Wissens eine Steuerung auf PC-Basis, die ohne
Digitalsystem auskommt, weil der Rechner das alles selber übernimmt.
Wie die jetzt heißt, weiß ich auf die schnelle nicht.
Interface und Digitalsteuerung gibt es teilweise schon in einem,(z.B Intellibox).
Tip von mir: Miba Extra Modellbahn digital.
Steht vieles drin, auch mit Hinweisen was es und wo es was gibt.
Gruß
Micha
2. einen PC
3. ein Steuerungsprogramm
4. ein Interface
5. eine digitale Steuerung
das ist so im groben die Ausstattung
Es gibt meines Wissens eine Steuerung auf PC-Basis, die ohne
Digitalsystem auskommt, weil der Rechner das alles selber übernimmt.
Wie die jetzt heißt, weiß ich auf die schnelle nicht.
Interface und Digitalsteuerung gibt es teilweise schon in einem,(z.B Intellibox).
Tip von mir: Miba Extra Modellbahn digital.
Steht vieles drin, auch mit Hinweisen was es und wo es was gibt.
Gruß
Micha
Moin Stoffel ,
... also hier meine einfache Antwort :
1. eine Anlage (Fleischmann)
2. einen PC
3. einen Haufen Geld
---
... oder für konkrete Auskünfte auch konkrete Fragestellungen :
Erstelle Dir zunächst mal ein Pflichtenheft - was soll der PC alles können ? Was sind Deine speziellen Anforderungen ? Wie sieht der Gleisplan aus ? Gibt es Pendelstrecken ? drehscheibe ? Kehhrschleifen ? Selbstblock ? Eingleisige Strecken ? Schattenbahnhof ? Halb- Teil- oder Vollautomatik ?
Also wie Du siehst : auf eine zu einfache Frage gibts eine vereinfachte Antwort ....png)
Gruss , notrix
... also hier meine einfache Antwort :
1. eine Anlage (Fleischmann)
2. einen PC
3. einen Haufen Geld
---
... oder für konkrete Auskünfte auch konkrete Fragestellungen :
Erstelle Dir zunächst mal ein Pflichtenheft - was soll der PC alles können ? Was sind Deine speziellen Anforderungen ? Wie sieht der Gleisplan aus ? Gibt es Pendelstrecken ? drehscheibe ? Kehhrschleifen ? Selbstblock ? Eingleisige Strecken ? Schattenbahnhof ? Halb- Teil- oder Vollautomatik ?
Also wie Du siehst : auf eine zu einfache Frage gibts eine vereinfachte Antwort ...
Gruss , notrix
miloy [Gast] - 04.01.06 22:30
Hallo,
ich stehe vor der gleichen Frage wie Stoffel und habe mal das Ergebnis meiner vierwöchigen Recherche in einer "Einkaufsliste" für eine Low-Budget-Lösung, die ich finanziell gegenüber meiner Familie noch vertreten kann, zusammengefasst.
Bevor ich losziehe, bin ich für kritische Kommentare durchaus dankbar. Mir ist auch bewusst, dass dieser Weg mühsamer ist als der Weg ins Moba-Geschäft, aber vielleicht interessant für Menschen, für die auch der Weg zum Ziel eine spannende Sache ist.
- Zentraleinheit: DDL (Digital Direct für Linux - http://www.vogt-it.com/OpenSource/DDL/) oder DDW (Windows-Variante - http://home.snafu.de/mgrafe/). Die Funktionsweise ist identisch, beides ist Open Source, also auch kostenlos verfügbar.
- Booster (49 für 2A bis 79 Euro für 3,5 A): Als Booster eignen sich für DDL/DDW nur Geräte mit serieller Schnittstelle. Folgende habe ich gefunden: Tams B2 (nicht der neue B3). Unter http://www.stayathome.ch/pc_steuerung.htm gibt es nicht nur viel gut Erklärtes zum Thema, sondern auch einen Booster mit passendem Kabel im Shop. Auf DDW hat sich http://www.miniware.nl spezialisiert. Auf der deutschsprachigen Seite gibt neben vielen anderem Digitalzubehör (siehe unten) auch Booster.
- Steuerung: DDL/DDW sind Server, die mit ihren Clients über das Internetprotokoll TCP/IP kommunizieren. Die Steuerungssoftware kann also auf einem anderen Rechner/n installiert sein. Auf den Webseiten gibt es verschiedene frei erhältliche Programme. Zum Beispiel für Windows GPLan (http://home.snafu.de/mgrafe/client.htm) oder unter Linux ein Gleisbildstellpult nach Bahnvorbild SpDrS60 (http://spdrs60.sourceforge.net/). Bei schon erwähnter http://www.minware.nl gibt es für 25 Euro ein Shareware-Programm. Mann kann dort seine Loks offenbar auch mit der Infrarot-Fernbedienung des Fernsehers über die Gleise schicken. Ich selbst (bin Webprogrammierer) habe vor, mir eine Steuerung mit HTML-Oberfläche für einen Touchscreen-Monitor selbst zu programmieren.
- Lokdecoder: Ich habe mir mehrere gebrauchte Lokdecoder (6,50 bis 12 Euro das Stück) bei Ebay ersteigert, die ich zunächst einmal testen will. Nicht meinen Vorstellungen entsprechende Decoder, werden wieder verkauft. Es scheint leider so zu sein, dass nicht alle Lok-/ und Funktionsdecoder auf die DCC-Signale aus der seriellen PC-Schnittstelle gehorchen. Für Hinweise, welche funktionieren/nicht funktionieren wäre ich dankbar.
- Funktionsdecoder/Rückmelder/Belegtmelder (20 bis 30 Euro für je vier Magnetartikel/Signale oder acht Belegtmelder): DDL und DDW können sowohl das DCC- als auch das MM-Protokoll. An die Parallele Schnittstelle lässt sich ein S88-Bussystem für die Rückmeldung/Belegtmeldung anschließen. Bei den Funktionsdecodern gilt das gleiche wie für die Lokdecoder: Nicht alle scheinen mit DDL/DDW zu funktionieren. Kennt jemand eine entsprechende Liste? Aus der Fülle der Anbieter ist mein Favorit derzeit Miniware (Link siehe oben), die neben ihrer Steuerungssoftware auch Hardware anbieten, darunder ein RS485-Bussystem, das mir besser erscheint als das S88-System (aber wahrscheinlich nur mir deren Software funktioniert - oder man muss selbst einen Client entwickeln). Hat jemand hier Erfahrung mit Miniware-Artikeln? Dort gibt es auch einen interessanten Weichensantrieb - mit einem Draht, der sich beim Erhitzen zusammenzieht (diese Technik wurde hier im Forum auch schon für Kupplungen diskutiert). Kostet incl. Steuerung ca 10 Euro pro Weiche.
Meine Testanlage mit vier Zügen, ca zehn Weichen und zehn Signalen hoffe ich so für 300 bis 400 Euro hinzubekommen, ob es geklappt hat, kann ich leider erst Ostern berichten (hoffentlich).
Michael
ich stehe vor der gleichen Frage wie Stoffel und habe mal das Ergebnis meiner vierwöchigen Recherche in einer "Einkaufsliste" für eine Low-Budget-Lösung, die ich finanziell gegenüber meiner Familie noch vertreten kann, zusammengefasst.
Bevor ich losziehe, bin ich für kritische Kommentare durchaus dankbar. Mir ist auch bewusst, dass dieser Weg mühsamer ist als der Weg ins Moba-Geschäft, aber vielleicht interessant für Menschen, für die auch der Weg zum Ziel eine spannende Sache ist.
- Zentraleinheit: DDL (Digital Direct für Linux - http://www.vogt-it.com/OpenSource/DDL/) oder DDW (Windows-Variante - http://home.snafu.de/mgrafe/). Die Funktionsweise ist identisch, beides ist Open Source, also auch kostenlos verfügbar.
- Booster (49 für 2A bis 79 Euro für 3,5 A): Als Booster eignen sich für DDL/DDW nur Geräte mit serieller Schnittstelle. Folgende habe ich gefunden: Tams B2 (nicht der neue B3). Unter http://www.stayathome.ch/pc_steuerung.htm gibt es nicht nur viel gut Erklärtes zum Thema, sondern auch einen Booster mit passendem Kabel im Shop. Auf DDW hat sich http://www.miniware.nl spezialisiert. Auf der deutschsprachigen Seite gibt neben vielen anderem Digitalzubehör (siehe unten) auch Booster.
- Steuerung: DDL/DDW sind Server, die mit ihren Clients über das Internetprotokoll TCP/IP kommunizieren. Die Steuerungssoftware kann also auf einem anderen Rechner/n installiert sein. Auf den Webseiten gibt es verschiedene frei erhältliche Programme. Zum Beispiel für Windows GPLan (http://home.snafu.de/mgrafe/client.htm) oder unter Linux ein Gleisbildstellpult nach Bahnvorbild SpDrS60 (http://spdrs60.sourceforge.net/). Bei schon erwähnter http://www.minware.nl gibt es für 25 Euro ein Shareware-Programm. Mann kann dort seine Loks offenbar auch mit der Infrarot-Fernbedienung des Fernsehers über die Gleise schicken. Ich selbst (bin Webprogrammierer) habe vor, mir eine Steuerung mit HTML-Oberfläche für einen Touchscreen-Monitor selbst zu programmieren.
- Lokdecoder: Ich habe mir mehrere gebrauchte Lokdecoder (6,50 bis 12 Euro das Stück) bei Ebay ersteigert, die ich zunächst einmal testen will. Nicht meinen Vorstellungen entsprechende Decoder, werden wieder verkauft. Es scheint leider so zu sein, dass nicht alle Lok-/ und Funktionsdecoder auf die DCC-Signale aus der seriellen PC-Schnittstelle gehorchen. Für Hinweise, welche funktionieren/nicht funktionieren wäre ich dankbar.
- Funktionsdecoder/Rückmelder/Belegtmelder (20 bis 30 Euro für je vier Magnetartikel/Signale oder acht Belegtmelder): DDL und DDW können sowohl das DCC- als auch das MM-Protokoll. An die Parallele Schnittstelle lässt sich ein S88-Bussystem für die Rückmeldung/Belegtmeldung anschließen. Bei den Funktionsdecodern gilt das gleiche wie für die Lokdecoder: Nicht alle scheinen mit DDL/DDW zu funktionieren. Kennt jemand eine entsprechende Liste? Aus der Fülle der Anbieter ist mein Favorit derzeit Miniware (Link siehe oben), die neben ihrer Steuerungssoftware auch Hardware anbieten, darunder ein RS485-Bussystem, das mir besser erscheint als das S88-System (aber wahrscheinlich nur mir deren Software funktioniert - oder man muss selbst einen Client entwickeln). Hat jemand hier Erfahrung mit Miniware-Artikeln? Dort gibt es auch einen interessanten Weichensantrieb - mit einem Draht, der sich beim Erhitzen zusammenzieht (diese Technik wurde hier im Forum auch schon für Kupplungen diskutiert). Kostet incl. Steuerung ca 10 Euro pro Weiche.
Meine Testanlage mit vier Zügen, ca zehn Weichen und zehn Signalen hoffe ich so für 300 bis 400 Euro hinzubekommen, ob es geklappt hat, kann ich leider erst Ostern berichten (hoffentlich).
Michael
Tom (Gyngeb) - 04.01.06 22:39
@Michael: Klasse Beitrag. Danke!
Gruß
Tom
Gruß
Tom
Moin miloy ,
... als Programmierer hättest Du bestimmt weniger Schwierigkeiten als Otto -Normaldigitalo ...
Auf http://groups.google.at/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de gibt es "Experten", die sich auch intensiv mit DDL / DDW beschäftigen. Vielleicht schaust Du da auch mal rein ...
Gruss , notrix
... als Programmierer hättest Du bestimmt weniger Schwierigkeiten als Otto -Normaldigitalo ...
Auf http://groups.google.at/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de gibt es "Experten", die sich auch intensiv mit DDL / DDW beschäftigen. Vielleicht schaust Du da auch mal rein ...
Gruss , notrix
Hallo Michael
Gut recherchiert, aber ist DIESER Weg wirklich das Ziel?
Ich habe in meiner Analogen Modellbahnzeit auch oft nach günstigen (billigen) Varianten gesucht, die sich dann aber im nachhinein meistens als "in den Sand gesetzt" verbuchen liesen.
Ich denke gerade im digitalen Bereich sollte man bemüht sein, ein "schlüssiges" System zu haben. Ist dies nicht der Fall und es treten irgendwo Probleme auf, dann ärgert man sich meist so sehr, dass es einem keinen Spass mehr macht, daran weiter zu arbeiten. Und aufgrund dessen sollte man da auch nicht auf jeden Cent achten, und nur das billigste suchen.
Ich habe mich mittlerweile schon über 2 Jahre mit Digital beschäftigt bzw. belesen und habe so im Vorfeld hoffentlich die grössten Probleme umgangen.
Viele Grüße
Tomi
Gut recherchiert, aber ist DIESER Weg wirklich das Ziel?
Ich habe in meiner Analogen Modellbahnzeit auch oft nach günstigen (billigen) Varianten gesucht, die sich dann aber im nachhinein meistens als "in den Sand gesetzt" verbuchen liesen.
Ich denke gerade im digitalen Bereich sollte man bemüht sein, ein "schlüssiges" System zu haben. Ist dies nicht der Fall und es treten irgendwo Probleme auf, dann ärgert man sich meist so sehr, dass es einem keinen Spass mehr macht, daran weiter zu arbeiten. Und aufgrund dessen sollte man da auch nicht auf jeden Cent achten, und nur das billigste suchen.
Ich habe mich mittlerweile schon über 2 Jahre mit Digital beschäftigt bzw. belesen und habe so im Vorfeld hoffentlich die grössten Probleme umgangen.
Viele Grüße
Tomi
@miloy
Da geht meiner Meinung nach viel Zeit verloren die man in die Programmierung und Tests, evt. Umbauten steckt und einem vielleicht den Spaß verderben und man alles hinschmeißt. So ging es mir damals mit meiner Anlage die ich selbstprogrammieren und mit eigens entwickelten Komponenten betreiben wollte. Da ist sehr viel Zeit verloren gegangen die im eigentlichen Sinne nix mit der Moba zu tun hatten und viel Geld für Elektronik-Krams, den ich mittlerweile entsorgt habe.
Ich will Dir nicht den Spaß verderben und wenn Du Dir zutraust die auftretenden Probleme zu meistern und nicht den Spaß dabei zu verlieren ist es sicherlich ein Weg.
Ich habe mich jetzt zwar auch wieder entschieden selber zu basteln (Besetztmelder, Decoder, Interface) aber nach Bauanleitungen aus dem Internet und ich werde erst mal nur je ein BM und Decoder aufbauen und diesen dann ausgiebig testen, um nicht unnötig Geld in den Sand zu setzen. Dieser "Test" kostet mich nur ca. 30€ und natürlich Arbeit. Wenn dieser positiv verläuft kann ich die benötigten Komponenten zu weniger als einem viertel des Preises gegenüber Fertigteilen herstellen. Wobei ich dazu sagen muss das in meiner "Elektronikwerkstatt" noch sehr viele der benötigten Teile rumschlummern und diese endlich mal einen Sinn bekämen....
Wenn ich keinen Erfolg habe hält sich der Verlust in Grenzen...
Ich hätte allerdings Probleme beim Programmieren, da würde ich vermutlich schnell die Lust verlieren, wenn es nicht so hinhaut. Da werde ich dann wohl Traincontroller einsetzten!
Gruß
Volker
PS: Ich arbeite mit Selectrix
Da geht meiner Meinung nach viel Zeit verloren die man in die Programmierung und Tests, evt. Umbauten steckt und einem vielleicht den Spaß verderben und man alles hinschmeißt. So ging es mir damals mit meiner Anlage die ich selbstprogrammieren und mit eigens entwickelten Komponenten betreiben wollte. Da ist sehr viel Zeit verloren gegangen die im eigentlichen Sinne nix mit der Moba zu tun hatten und viel Geld für Elektronik-Krams, den ich mittlerweile entsorgt habe.
Ich will Dir nicht den Spaß verderben und wenn Du Dir zutraust die auftretenden Probleme zu meistern und nicht den Spaß dabei zu verlieren ist es sicherlich ein Weg.
Ich habe mich jetzt zwar auch wieder entschieden selber zu basteln (Besetztmelder, Decoder, Interface) aber nach Bauanleitungen aus dem Internet und ich werde erst mal nur je ein BM und Decoder aufbauen und diesen dann ausgiebig testen, um nicht unnötig Geld in den Sand zu setzen. Dieser "Test" kostet mich nur ca. 30€ und natürlich Arbeit. Wenn dieser positiv verläuft kann ich die benötigten Komponenten zu weniger als einem viertel des Preises gegenüber Fertigteilen herstellen. Wobei ich dazu sagen muss das in meiner "Elektronikwerkstatt" noch sehr viele der benötigten Teile rumschlummern und diese endlich mal einen Sinn bekämen....
Wenn ich keinen Erfolg habe hält sich der Verlust in Grenzen...
Ich hätte allerdings Probleme beim Programmieren, da würde ich vermutlich schnell die Lust verlieren, wenn es nicht so hinhaut. Da werde ich dann wohl Traincontroller einsetzten!
Gruß
Volker
PS: Ich arbeite mit Selectrix
@Tomi, Volker
Ich behaupte nicht, dass mein angestrebter Weg DER WEG ist. Es geht mir auch nicht darum, eine billige Lösung um jeden Preis zu finden, sondern ein für meine finanziellen Möglichkeiten schlüssiges Konzept. Einig sind wir uns sicherlich, dass man davon abraten kann, sich ein System allein unter Kostengesichtpunkten von verschiedensten Herstellern "zusammenzuklicken". Aber vor Frusterlebnissen ist man auch mit teuerster Hardware nicht geschützt, wenn ich mir die Threads hier und in anderen Foren anschaue.
Ich habe bei meinen Recherchen viele interessante Konzepte gefunden (CAN-Bus von Zimo, Gold-Serie von Lenz). Aber ich bin überzeugt, dass es jenseits von Märklin, Fleischmann und Co andere gute Produkte gibt, die keineswegs "billig" sind, sondern in denen viel Herzblut von Modellbahnenthusiasten steckt.
So wie ich es vorhabe, hält sich das finanzielle Risiko in Grenzen: Vor den ersten Anschaffungen werde ich mir in Kürze die Software-Komponenenten installieren und das, was ich vorhabe, erst einmal auf dem Trockenen simulieren. Bis dahin kostet es nur Zeit, da für die Software ja keine Lizenzkosten anfallen. Dann folgen Booster und Trafo, ein Belegtmeldemodul, ein Funktionsdecoder für Magnetartikel sowie eine Schnittstelle für den PC - Gesamtkosten rund 200 Euro. Lokdecoder habe ich schon. Als erstes werde ich einen Triebwagen (da ist Platz genug drin) umrüsten und auf einer Nebenstrecke einen digitalen Pendelzugbetrieb einrichten. Selbst wenn ich scheitern sollte, die Teile lassen sich auch in einem anderen System verwenden oder verkaufen. Geht es gut, folgt im zweiten Schritt ein weiterer Abschnitt.
Dass ich ein Teil der Steuerung selbst programmieren will, ist eine ganz individuelle Entscheidung, die ich aus Spaß am Entwickeln getroffen habe. Meine ersten Gehversuche werde ich sicherlich mit einem der im ersten Beitrag genannten Clients machen.
Wenn es so klappt, wie ich es mir vorstelle, bin ich gerne bereit, meine Erfahrungen hier auf der Seite für andere nachvollziebar zu beschreiben.
Viele Grüße
Michael
Ich behaupte nicht, dass mein angestrebter Weg DER WEG ist. Es geht mir auch nicht darum, eine billige Lösung um jeden Preis zu finden, sondern ein für meine finanziellen Möglichkeiten schlüssiges Konzept. Einig sind wir uns sicherlich, dass man davon abraten kann, sich ein System allein unter Kostengesichtpunkten von verschiedensten Herstellern "zusammenzuklicken". Aber vor Frusterlebnissen ist man auch mit teuerster Hardware nicht geschützt, wenn ich mir die Threads hier und in anderen Foren anschaue.
Ich habe bei meinen Recherchen viele interessante Konzepte gefunden (CAN-Bus von Zimo, Gold-Serie von Lenz). Aber ich bin überzeugt, dass es jenseits von Märklin, Fleischmann und Co andere gute Produkte gibt, die keineswegs "billig" sind, sondern in denen viel Herzblut von Modellbahnenthusiasten steckt.
So wie ich es vorhabe, hält sich das finanzielle Risiko in Grenzen: Vor den ersten Anschaffungen werde ich mir in Kürze die Software-Komponenenten installieren und das, was ich vorhabe, erst einmal auf dem Trockenen simulieren. Bis dahin kostet es nur Zeit, da für die Software ja keine Lizenzkosten anfallen. Dann folgen Booster und Trafo, ein Belegtmeldemodul, ein Funktionsdecoder für Magnetartikel sowie eine Schnittstelle für den PC - Gesamtkosten rund 200 Euro. Lokdecoder habe ich schon. Als erstes werde ich einen Triebwagen (da ist Platz genug drin) umrüsten und auf einer Nebenstrecke einen digitalen Pendelzugbetrieb einrichten. Selbst wenn ich scheitern sollte, die Teile lassen sich auch in einem anderen System verwenden oder verkaufen. Geht es gut, folgt im zweiten Schritt ein weiterer Abschnitt.
Dass ich ein Teil der Steuerung selbst programmieren will, ist eine ganz individuelle Entscheidung, die ich aus Spaß am Entwickeln getroffen habe. Meine ersten Gehversuche werde ich sicherlich mit einem der im ersten Beitrag genannten Clients machen.
Wenn es so klappt, wie ich es mir vorstelle, bin ich gerne bereit, meine Erfahrungen hier auf der Seite für andere nachvollziebar zu beschreiben.
Viele Grüße
Michael
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