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THEMA: Und noch ein Gleisplan...

THEMA: Und noch ein Gleisplan...
Startbeitrag
hoihohagen - 03.01.06 20:47
Hallo,

erst einmal allen ein gutes neues Jahr in diesem Forum. Ich bin seit längerem stiller Gast hier und lese gerne die Forumsbeiträge.

Zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre alt, mein Vater war Märklin-Fahrer und ich bekam zu irgendeinem der frühen Geburtstag eine Anlage geschenkt. Nachdem ich mich nun mehrere Jahre meinem anderen Hobby (Opernaufnahmen sammeln) gewidmet habe und die erste Anlage den Weg alles Irdischen gegangen ist, brach Anfang vorigen Jahres der Modellbahnvirus wieder aus. So habe ich natürlich erst einmal Kataloge besorgt und den ein oder anderen Wagen (und die ein oder andere
Lokomotive) gekauft. Nun ist das Kaufen allein natürlich nicht genug, und nachdem ich jetzt lange hin und her überlegte, habe ich mich entschlossen, selbst einmal eine Anlage zu bauen. Nachdem ich meinen Hang zum Größenwahnsinn irgendwie in den Griff bekommen habe, ist nun folgender Gleisplan bei rausgekommen:

http://img335.imageshack.us/img335/4903/pp2qt.png

Die Maße sind pro Brett 1,00 Meter tief und 2,00 Meter breit (das ist auch das maximalste).

Im Bahnhof in der Mitte treffen eine elektrifizierte Strecke (die unterste) und eine nichtelekrifizierte Streche aufeinander. Gleichzeitig ist dort der Endbahnhof für die Nebenbahnlinie, die links nach oben abzweigt und im Hintergrund nach rechts in den nächsten Endbahnhof führt (den ich mir im Übrigen dreisterweise von Felix geklaut habe, da ich ihn einfach genial finde. Der wird aber bestimmt noch mal überarbeitet). Die Weichen, an denen der Zug vorbeifährt, sollen zu einem Sägewerk oder ähnlichem führen.

Die elektrifizierte Strecke führt von links zweigleisig in den Bahnhof und geht rechts nur eingleisig weiter. Die nichtelektrifizierte Strecke ist durchgängig zweigleisig.

Mein Problem geht auf der rechten Seite los. Ich hätte gerne noch so eine Art Paradestrecke, auf der die Züge fahren können, dafür reicht aber der Platz wohl nicht aus, zumal man schwer eine nichtelektrifizierte Strecke und eine mit Oberleitung da unterkriegt. Ich hatte schon versucht, den Bahnhof in die Kurve zu fummeln, das nimmt aber sehr viel Platz in Anspruch und dominiert dadurch das ganze.

Auf der Anlage sollen keine großen Züge verkehren. Die Nebenstrecke wird mit Schienenbussen, T3, eventuell V 60 bedient, deswegen gehe ich auch davon aus, dass man da getrost den Radius 2 einsetzen kann. Die Züge sollen dort ebenfalls die Länge von 3 - 4 zweiachsigen Wagen nicht überschreiten. Auf den anderen Strecken dachte ich an typische Nebenbahnzüge, z. B. eine V 100 mit 2 - 3
Schnellzugwagen.

Vieleicht kann mir ja jemand mit ein paar guten Tips helfen.

Grüße aus Köln,

Frank

Hallo Frank

ich würde den Hbf ein Stück nach hinten versetzen, dann mit der Strecke, die rechts aus dem Bahnhof geht, einen kurzen schwenk nach links machen und dann in einer Rechtskurve im Berg verschwinden lassen. Im Berg läuft die Strecke nach unten um dann kurz vorm Hbf wieder ans Tageslicht zu kommen und zwar das ganze etwas tiefer, wie der Hbf ist. Dann hast Du parallel zum Hbf die Paradestrecke, die dann auch wieder unterhalb der linken Ausfahrt in einem Tunnel endet.

Vielleicht hilft das etwas weiter.

Gruß

Tomi
Hm...
auf die Schnelle: Warum liegt der Bahnhof genau parallel zur Anlagenvorderkante?
Die Bahnsteiggleise im HBf sind evtl. auch für Nebenbahnzüge zu kurz.
Schattenbahnhöfe?
landschaftlich-thematische Einordnung?
Im Bereich der Nebenbahn rund um das Sägewerk würde ich die Strecke in einem fließenden Bogen (Flexgleis) herumführen, und nicht Kurve - Gerade - Kurve.

Btw.: Bin vor 6 Monaten auch mit 29 (wieder)eingestiegen, nach ersten, kleinen modellbahnerischen  Schritten in meiner Kindheit.
> Endbahnhof führt (den ich mir im Übrigen dreisterweise von Felix geklaut habe,

hab ihn wiedererkannt

Nun aber zum Thema:
- Paradestrecke: Die Idee von Tomi (Paradestrecke unten vor dem Bahnhof) find ich gut. Ob die Anbindung so klappt? Weil, auf der rechten Platte ist ja auch noch Platz für einen "Schlenker".
- Gleislängen: Diese sind im "Hauptbahnhof" kürzer als im "Nebenbahn-Endbahnhof". Nix gutt! Die Gleislängen sollten auf einer zusammengehörenden Linie in allen Bahnhöfen ungefähr gleich lang sein, sonst kriegst du ein Problem.
- Anzahl Streckengleise: Ist grausam viel für den kleinen Bahnhof. Du sagst ja selbt: "Auf beiden Strecken Nebenbahnzüge." Find ich gut, dass du dich dazu durchringen kannst! Nun musst du es nur noch umsetzen. Nebenbahn und Doppelspur verträgt sich schlecht; Nebenbahn und doppelte Doppelspur ist unmöglich... Weniger ist mehr!
- Betrieb auf der kleinen Nebenbahn: Vom Endpunkt herkommend, hast du beim Hbf nur die Möglichkeit auf ein einziges Gleis einzufahren. So ist Kreuzen nicht möglich! Da braucht es noch eine Weichenverbindung oder zumindest eine umgedrehte ebensolche.
Die Dreiwegweiche im grossen Bahnhof unbedingt weglassen! Potentielles Sorgenkind! Durch normale Weichen ersetzen.
- "Paradestrecke, wo die Züge fahren können": Wieviele Züge sollen es denn gleichzeitig sein? Wenn mehr als einer, empfehle ich dir doch eine Doppelspur (Hundeknochen), weil dann die erforderliche Automatik einfacher wird. Wenn nix Automatik, dann ist auch eine eingleisigeg Nebenbahn gut machbar.

Gib uns mal ein paar weitere Stichworte von dem, was du willst:
- Willst du Lokführer sein? -> Läuft mit seinem Zug und einem Handregler der Anlage entlang
- Willst du Fahrdienstleiter sein? -> Sitzt am Stelltisch und lässt Züge fahren
- WIllst du Zuschauer sein? -> Guckt, was da kommt und geht
- Willst du rangieren? -> Dann braucht es noch etwas mehr Rangiergleise...

Felix
Ich konnte es nicht lassen... hab noch quick and dirty eine Skizze gemacht. Vielleicht ist dir das schon wieder zu viel des Guten (kann ja sein). Macht nichts, vielleicht findest du trotzdem Anregungen, wie man lange sichtbare Fahrstrecken hinkriegt.

http://img247.imageshack.us/img247/9457/vorschlag0xt.gif

Die Ebenen habe ich farblich unterschieden. Dunkel ist "unten", hell "oben". Also (von unten nach oben): Braun, Grün, Blau, Violett, Rot. Die Tunnelportale zeigen, wo die Strecken sichtbar sind und wo nicht.

Beginnen wir im blauen Hauptbahnhof und fahren nach links: Nach der Kurve gehts ins Tunnel. Etwas tiefer kommen wir auf der grünen Linie wieder heraus und fahren unterhalb des Bahnhofs entlang. Dann geht's wieder ins Tunnel und wir steigen hinab auf die braune Ebene, wo sich an der Anlagenvorderkante unter dem Hauptbahnhof (gut zugänglich) der Schattenbahnhof befindet. Weiter geht's, wieder hinauf nach Grün. Wir erspähen kurz das Tageslicht in einer Schlucht und befinden uns bereits wieder im Tunnel. In der Gleiswendel steigen wir hoch nach Violett. (Im blauen Teil der Gleiswendel könnte man noch kurz ans Tageslicht kommen, ist mir erst nach Hochladen der Skizze in den Sinn gekommen.) Nun kommen wir im violetten Teil ans Tageslicht. Wir fahren dem Berghang entlang abwärts. Nach einem Kehrtunnel befinden wir uns wieder auf der blauen Ebene. Kurz vor dem Bahnhof wäre eine Brücke möglich, die die darunter liegenden Gleise überquert (oder auch nicht). Wir gelangen zurück in den Haptbahnhof.

Der Hauptbahnhof ist Startpunkt der Stichstrecke (Nebenbahn), er braucht also einige Aufstellgleise (Abstellgruppe rechts). Die Ortsgüteranlage ist sicher noch verbesserungsfähig. sollte vielleicht nicht direkt vor dem AG stehen.

Nun fahren wir vom Hbf aus auf die Nebenbahn: Nach einem Tunnel kommen wir auf Violett wieder ans Tageslicht und fahren oberhalb des Bahnhofs entlang. In einer offenen 180°-Kehre geht es bergan und bald sind wir im roten Teil. Dort ist eine Sägerei. Weiter geht's - schon bald sind wir im Endbahnhof.

Felix
Nicht schlecht Felix, da sind lange Fahrten möglich die kaum zu durchschauen sind!!!
@ 4 und @ 5
...es sind zwar ewig lange Fahrwege - aber  da fehlen in der Hauptstrecke noch weitere Ausweichstellen für zugkreuzungen (wie auch z.B. Schattenbahnhöfe - weil sonst nur Selbstblock UND "Einbahn"-Verkehr möglich wäre ... oder es wäre nur ein Zug unterwegs ...
Gruss , notrix
Da kommt halt drauf an was man machen will, wenn er manuell fahren will braucht er das unter Umständen nicht. Vielleicht schaut er lieber zu wie der Zug sich durch die Landschaft schlengelt, oder während dieser unterwegs ist rangiert er auf der Nebenstrecke...
Ansonsten gebe ich Dir Recht Schattenbahnhof wäre bei mir auch Pflicht!

Gruß
Volker
> kaum zu durchschauen

Bist du sicher? Schau nochmal hin:

http://img394.imageshack.us/img394/7122/vorschlag22el.gif

Felix
Nachtrag:
- Schattenbahnhof hab ich nicht gezeichnet in Nr. 4, ist aber im Text erwähnt. Nun isser angedeutet mit "SBF".
- Ausweichstelle: In der Tat. Unterhalb des roten Bahnhofs könnte man eine einbauen (Ebene "Violett"), es wird dann aber alles schon bald wieder überladen (zuviele Bahnhöfe auf einem Haufen) und die Strecken sind etwas arg ungleich lang. Man könnte die Kehre rechts unten zum 1 1/2-fachen Wendel ausbauen (mit einem zusätzlichen 1/4 Kreis sichtbar, wie die blaue Strecke B-C).
Ich hab's nicht getan, weil Frank nicht Bahnhöfe wollte, sondern eine Paradestrecke.

Wenn die Paradestrecke vollautomatisch funzen soll, wird es ja doch wieder eine Doppelspur, dann braucht's definitiv keine Ausweiche...

Felix
@ Felix

Ich meinte ja auch nicht unübersichtlich sondern eher für den Betrachter kaum zu durchschauen wo der Zug nach Tunneleinfahrt wieder herauskommt. Das macht die ganze Sache interessanter...
Hallo Hallo,

war die letzten Tage krank und hab hier nicht reinschauen können. Erst mal ein großes Dankeschön bis hier hin für die Tips.

@ Tomi: Hmmmmm..... Die Idee ist nicht schlecht. Die "Paradestrecke" (ich habe sie nur mal so genannt) sollte eigentlich durch die Landschaft führen (vor dem auf einem Berg liegenden Endbahnhof auf dem rechten Anlagenteil) und dann Richtung Bahnhof gehen. Ich stellte mir das so vor, dass man noch ein Stück weit sieht, wie die Züge in den Bahnhof einfahren.

@ Markus Li: Ich hatte auch vor, viel mehr Flexgleise zu verwenden, in diesem Computerprogramm ist es aber einfacher, die Standardgleise zu setzen. Auch soll nicht alles parallel zu den Anlagenkanten sein.
Die Bahnsteiggleise im HBf sind evtl. auch für Nebenbahnzüge zu kurz -> Da passen genau drei Schnellzugwagen und eine Lok drauf. Platz fürs Signal ist auch noch da.
Schattenbahnhöfe? -> soll es geben
landschaftlich-thematische Einordnung? -> ländliche Gegend (Eifel)

@ Felix:
- Paradestrecke -> siehe Anmerkung zu Tomi.
- Gleislängen: Diese sind im "Hauptbahnhof" kürzer...... -> Jaja, Du hast Recht....
- Anzahl Streckengleise: Ist grausam viel für den kleinen Bahnhof..... -> Da hast Du auch Recht...
- Betrieb auf der kleinen Nebenbahn: Vom Endpunkt herkommend... -> Das war eigentlich so geplant, dass man die Loks im Tal umsetzen muss.
- Die Dreiwegweiche im grossen Bahnhof.... -> Habe noch keine Erfahrung mit den Dingern..... die waren so schön platzparend...
- "Paradestrecke, wo die Züge fahren können": Wieviele Züge sollen es denn gleichzeitig sein? -> Eigentlich nur einer. Ich habe schon beschlossen, die elektrifizierte Strecke nach rechts nur eingleisig weiterzuführen.
- Gib uns mal ein paar weitere Stichworte von dem, was du willst: -> Ich möchte gerne Zuschauer sein und schauen, was da kommt und geht. Natürlich nebenbei auch noch ein wenig den Betrieb regeln und rangieren. Da reicht aber die Abzweigung zum Sägewerk und der Endbahnhof.

Deine Skizze ist ... ähem.... hüstel..... etwas.... viel (wegduck) ... also mir, meine ich....
Aber das Prinzip der Streckenführung ist genau das Richtige. Was ich nur komisch fände. wäre, wenn ein Zug, derrechts den Bahnhof verlassen hat, noch zweimal um ihn rumfährt. Ich wollte ihn eigentlich sofort in der Versenkung (Schattenbahnhof) verschwinden lassen.
Ich stellte mir meine Anlage auch etwas ruhiger vor, also mehr Landschaft und weniger Strecke. Die Hinführung der Paradestrecke zum Bahnhof könnte aber so funktionieren. Ich versuche mal, das in eine Skizze zu packen und hier einszustellen.

Bis dahin,

Frank
Hallo,

habe noch einmal an dem Plan gearbeitet.

http://img401.imageshack.us/img401/9374/folie11ut.jpg

- Die Nutzlänge der Bahnhofsgleise beträgt 72,8 cm. Maximale Zuglänge sind 59,7 cm.
- Auf dem rechten Anlagenteil habe ich mal ein wenig gebastelt: Die elektrifizierte Strecke führt nun unter einer Brücke rechts in den Berg und durchläuft dort einen Schattenbahnhof. Die Züge sollen da jeweils wechseln. Der nächste Zug fährt (immer noch verdeckt) im unteren Anlagenteil durch eine Schleife, um im oberen Teil wieder aus einem Tunnel zu kommen. Dann fährt er auf der "Paradestrecke" in Richtung unteren Anlagenteil, um dort wieder zu verschwinden und im zweiten Schattenbahnhof auf dem Anlagenteil zu parken.

Ist das so praktikabel? Ich finde, es ist ziemlich viel Aufwand, und darunter leidet auch die nichtelektrifizierte Strecke, mit der ich nun nur noch einen Schwenk nach rechts machen kann, um sie in irgendeinen SB zu führen.

Frank

Du hast zwei Schattenbahnhöfe "hintereinander" mit je drei Gleisen. Dazu kommt noch die Strecke der Schleife, die auf dem Bild von unten nach oben läuft. Da liegen alsi 7 Gleise nebeneinander. Parken kannst du aber nicht mehr als vier Züge...

-> Versuche, die beiden Schattenbahnhöfe zu einem einzigen zusammenzulegen. Es sollte auch mit der Gleislänge aufgehen, wenn du die Gleisharfe auf beide Seiten hin baust. (Im "zweiten Teil" der Schleife ist dann kein Schattenbahnhof mehr.)

-> Versuche, vom Schattenbahnhof direkt auf die Paradestrecke zu fahren und dann direkt in den Berg, nach links und wieder in den Bahnhof.

So kannst du mehr aus deinen Gleisen im Berg machen.

> ...leidet auch die nichtelektrifizierte Strecke, mit der ich nun nur noch einen
> Schwenk nach rechts machen kann, um sie in irgendeinen SB zu führen.

-> Versuche, die Doppelspurstrecke unter der Paradestrecke hindurch- und wieder zurückzuführen. Die erste Unterndurchführung wird mit einer Brücke in der Paradestrecke ausgeführt, die andere mit einem Tunnel. Dann kommt die Doppelspur nochmals ans Tageslicht, dreht in die Schleife nach links und verschwindet endgültig.

Tipp: Leg den PC zur Seite und zeichne mit Bleistift und Papier. Dann wird es wesentlich schwungvoller. Eine schnurgerade Strecke mit einem anschliessenden R2 / 180° Bogen ist nicht wirklich eine Paradestrecke

Felix


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