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THEMA: SB Modellbau

THEMA: SB Modellbau
Startbeitrag
mikewett [Gast] - 04.05.03 11:13
Hallo an das Forum,
ich habe eine zwar alte (ca.15 Jahre) E 36 Von MTX mit der Artikelnummer 51 2912 00. Da es sich hierbei um meine absolute Lieblingslok handelt(ich bin Elok-Fan der DRG), sie aber auch meine schnellste Lok ist (schneller als mein ICE), nun meine Frage: ist es ratsam, den SB Antriebssatz zu kaufen, paßt er überhaupt und hat dieser Satz eine DSS?
Wer hat diesbezüglich Erfahrungen und kann mir weiterhelfen?
Gruß Mikewett

Hallo Mike,

bei sb-Produkten handelt es sich um reine Motorumbausätze, d.h. Glockenankermotor, Schwungmasse, Schnecke, Motorhalterung. Mit Digitalschnittstelle hat sb nichts am Hut.

Dass der Antriebssatz passt, dafür garantiert sb, denn das ist Massarbeit. Der Umbausatz für die E36 hat Schwierigkeitsgrad II, also muss irgendetwas vom Fahrgestellblock ausgefeilt werden (ohne Fräsen). Die Endgeschwindigkeit nach Umbau ist mit 140 km/h angegeben, also auch noch etwas schnell.

Grüße, Peter W.
Zu dem von Peter W. angführten möchte ich Dich fragen, ob Dich nur die Geschwindigkeit stört? Dann solltest Du vielleicht auch mal einen Getriebeumbau von S.Glasmachers in Betracht ziehen (einfach mal das Forum nach "Glasmachers" durchsuchen).

HeNdrik
Hallo Mike!

Ich habe alle diese Umbauten bei mir an verschiedenen Maschinen gemacht. Teilweise Getriebe-, teilweise Motorumbau. Besser sind die Maschinen in 95% der Fälle geworden, es gibt ein paar zwei Ausnahmen.

Es richtet sich danach was Du mit der Maschine vor hast. Eine Güterzugdampflok soll auch sehr langsam zugkräftig sein und keine hohe Endgeschwindigkeit haben. Da ist es manchmal nötig das Getriebe zu ändern. Einige andere Loks profitieren vom Glockenanker. Meine BR41 ging danach in die Knie, da der Motor des Bausatzes (ein 1016) zu schwach war. Erst nach Umbau des Getriebes ala Glasmachers konnte sie wieder auf die Strecke.

Wenn Du aber eh digitalisieren willst, so prüfe doch zuerst die Langsamfahreigenschaft indem Du den Decoder ans Gleis klemmst und damit die Lok prüfst. Sollte die Langsamfahreigenschaft ausreichend sein, kannst Du den Decoder einbauen, oder einbauen lassen und die Vmax mit dem Decoder begrenzen.

Wenn das nicht geht, wirst Du um einen Umbau nicht rumkommen. Aufgrund der relativen Wartungsfreiheit des Glockenankermotors, würde ich dieser Lösung in Deinem Fall (der Originalmotor ist sicher auch schon alt und ein neuer Motor ist teuer) den Vorzug geben, wenn dann ein Decoder noch Platz hat.

Beste Grüße, N-Fan Thomas F.
Hallo,

hier ein Foto einer Arnold BR61, die ich mittels sb-Umbausatz mit einem FH 1016 ausgestattet habe:
http://members.chello.at/peter-wagner-/images/arn_br61-sb.jpg

Ausserdem habe ich eine Digitalschnittstelle nach NEM-S eingebaut (im Bild mit DCX73):
http://members.chello.at/peter-wagner-/images/arn_br61-ds.jpg

Der Antrieb funktioniert sehr gut mit spürbarem Auslauf bereits bei niedriger Drehzahl. Krafteinbusse ist nicht zu bemerken. Leider ist das Vollmessinggetriebe der Lok sehr laut, besonders rückwärts. Zudem verstärkt das Stromliniengehäuse die Geräusche. Daran muss ich noch arbeiten.

Laut sb beträgt die Vmax bei 12 VDC nur 135 km/h. Die Vorbildhöchstgeschwindigkeit der BR61 beträgt 175 km/h. Diese wird bei ca. 15 VDC Fahrspannung erreicht. Man darf also einen konventionellen Trafo ruhig bis zum Anschlag aufdrehen!

Im Digitalbetrieb mit 16 VAC Trafo ergeben sich ca. 17 Vpp Schienenspannung und somit max. 15 VDC am Motor bei "voller Pulle". Dazu muss man allerdings die Regelung bei höchster Fahrstufe zurücknehmen, was der DCX73 nicht dynamisch kann. Derzeit teste ich einen ungeregelten LE0511, kann aber keine brauchbaren Ergebnisse erzielen. Die Lok ist zu schwer.

Grüße, Peter W.


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