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THEMA: Roco E 91 mit DCX 74
THEMA: Roco E 91 mit DCX 74
Thorsten Schulz - 27.12.05 14:21
Nur mal so zur Info (irgendjemanden muß ich meine Begeisterung ja aufdrücken):
Habe soeben meine über eBay besorgte E 91 (schon mit brünierten Rädern und 5-Poler) nach der üblichen gründlichen Reinigung mit einem DCX 74 ausgerüstet.
Bei den ersten analogen Probefahrten habe ich noch überlegt, ob ich auch hier feinere Schnecken einbauen sollte. Nun aber mit dem Decoder erweist es als absolut überflüssig. Die Lok fährt doch sage und schreibe mit EINEM STUNDENKILOMETER rund, sauber und stabil mit einem Zug durch enge Radien und alle Weichen (Peco). Absoluter Wahnsinn, wie langsam der Roco Motor mit diesem Decoder drehen kann. Bin ja so was von begeistert!
Könnt Ihr das bestätigen, das sich der DCX 74 "untenrum" am feinsten fährt?
Gruß,
Thorsten
Habe soeben meine über eBay besorgte E 91 (schon mit brünierten Rädern und 5-Poler) nach der üblichen gründlichen Reinigung mit einem DCX 74 ausgerüstet.
Bei den ersten analogen Probefahrten habe ich noch überlegt, ob ich auch hier feinere Schnecken einbauen sollte. Nun aber mit dem Decoder erweist es als absolut überflüssig. Die Lok fährt doch sage und schreibe mit EINEM STUNDENKILOMETER rund, sauber und stabil mit einem Zug durch enge Radien und alle Weichen (Peco). Absoluter Wahnsinn, wie langsam der Roco Motor mit diesem Decoder drehen kann. Bin ja so was von begeistert!
Könnt Ihr das bestätigen, das sich der DCX 74 "untenrum" am feinsten fährt?
Gruß,
Thorsten
Moin Thorsten ,
>>Könnt Ihr das bestätigen, das sich der DCX 74 "untenrum" am feinsten fährt?<<
... nein , ich kann Dir das nichr bestätigen ...
... aber ich kann Dir sagen, das es gerade bei den älteren Roco- N Motoren eine breite Streuung gibt zwischen "perfekt" und "fast untauglich". Da hast Du wohl (mit nem neuen Motor ?) bei der E 91 wieder Glück gehabt.png)
Meine 191 laufen übrigens auch mit normalem Trafo gut und mit Rocos ASC1000 sogar sehr gut. Testfahrten beim Händler sind für alte Rocos eh Pflicht ...
Ich glaube aber nicht, das die Vorbildloks diese Mini-Geschwindigkeit fahren und halten können. Hier ist Lokführerwissen gefragt ...
Wenns Modell absolutes Schneckentempo schleichen kann - sehr schön - aber nur ein Gimmick mehr.png)
Gruss , notrix
>>Könnt Ihr das bestätigen, das sich der DCX 74 "untenrum" am feinsten fährt?<<
... nein , ich kann Dir das nichr bestätigen ...
... aber ich kann Dir sagen, das es gerade bei den älteren Roco- N Motoren eine breite Streuung gibt zwischen "perfekt" und "fast untauglich". Da hast Du wohl (mit nem neuen Motor ?) bei der E 91 wieder Glück gehabt
Meine 191 laufen übrigens auch mit normalem Trafo gut und mit Rocos ASC1000 sogar sehr gut. Testfahrten beim Händler sind für alte Rocos eh Pflicht ...
Ich glaube aber nicht, das die Vorbildloks diese Mini-Geschwindigkeit fahren und halten können. Hier ist Lokführerwissen gefragt ...
Wenns Modell absolutes Schneckentempo schleichen kann - sehr schön - aber nur ein Gimmick mehr
Gruss , notrix
Hallo Thorsten,
ja die E 91 in der neueren Ausführung mit brünierten Rädern hat einen schräg genuteten Motor und lässt sich daher gut regeln.
Tran und Zimo wetteifern Decoder-Generation für Generation im "Langsamfahrweltmeistern". Dafür haben Tran Decoder m.E. nach im oberen Geschwindigkeitsbereich eine relativ grosse Regel-Reserve (ca. 30 %) und eigenen sich sehr gut für Modelle mit zu hoher Endgeschwindigkeit. Bei Zimo kann man das parametrisieren.
Grüße, Peter W.
ja die E 91 in der neueren Ausführung mit brünierten Rädern hat einen schräg genuteten Motor und lässt sich daher gut regeln.
Tran und Zimo wetteifern Decoder-Generation für Generation im "Langsamfahrweltmeistern". Dafür haben Tran Decoder m.E. nach im oberen Geschwindigkeitsbereich eine relativ grosse Regel-Reserve (ca. 30 %) und eigenen sich sehr gut für Modelle mit zu hoher Endgeschwindigkeit. Bei Zimo kann man das parametrisieren.
Grüße, Peter W.
Thorsten Schulz - 27.12.05 20:24
@2
Na, für mich sind die Langsamfahreigenschaften der wesentlichste Punkt überhaupt zum vorbildgerechten "spielen". Allerdings muß ich auf Treffen/Messen immer wieder feststellen (vor allem bei den "kleinen" Maßstäben) das dort meistens so gefahren wird, wie mein Sohn es mit seiner Lego-Eisenbahn tut: nämlich "digital" - an oder aus.
Frag mal Lokführer oder schaue Dir den Betrieb an einem Rangierbahnhof mal eine Zeitlang an, orientiere Dich z. B. daran, wie schnell die Lok an einem Mast vorbeifährt oder wie schnell sie über eine Weiche fährt und versuche, das ins Modell zu übertragen. Da wird man ruckzuck sehen, das man (gerade in N) meistens viel zu schnell fährt und das ganze dann eher spielzeughaft wirkt.
Da Du keine Lastregelung hast, wirst Du diese Fahreigenschaften nur mit einer sehr hohen Übersetzung erreichen, die z. B. auch nicht mit dem bloßen austauschen einer feineren Schnecke zu erreichen sind. Der Effekt der Lastregelung, gerade zum erreichen der möglichen Niedrigstdrehzahlen der Motoren wird m. E. oftmals sehr unterschätzt.
Die Beurteilung der Fahreigenschaften ist anscheinend extrem Subjektiv. Was bei dem einen noch als "recht gut" durchgeht, ist für andere schon inakzeptabel.
Übrigens habe ich mit der Lok insofern kein Glück gehabt, weil ich durch das Internet und speziell unser Forum hier bestens informiert war, welche Lok Ausführung man sich lieber nicht holen soll. Abgesehen davon, das die 191 nicht zu meiner Ep. III passt. Übrigens habe ich mir so auch die richtige V200 von Roco über eBay besorgen können.
@Peter
"....Dafür haben Tran Decoder m.E. nach im oberen Geschwindigkeitsbereich eine relativ grosse Regel-Reserve (ca. 30 %) und eigenen sich sehr gut für Modelle mit zu hoher Endgeschwindigkeit. Bei Zimo kann man das parametrisieren ...."
Kannst Du mir das genauer erklären? Werde da nicht so richtig schlau draus, zumal ich noch nie einen Zimo gefahren habe.
Ausserdem: Welchen Unterschied siehst Du in dem (für mich) "Allrounder" N025 und dem Tran bzgl. der Fahreigenschaften? Abgesehen natürlich von der Größe. Dbzgl. ist der DCX z. B. sehr gut geeignet für die meisten Mtx-Loks mit Schnittstelle.
Gruß,
Thorsten
Na, für mich sind die Langsamfahreigenschaften der wesentlichste Punkt überhaupt zum vorbildgerechten "spielen". Allerdings muß ich auf Treffen/Messen immer wieder feststellen (vor allem bei den "kleinen" Maßstäben) das dort meistens so gefahren wird, wie mein Sohn es mit seiner Lego-Eisenbahn tut: nämlich "digital" - an oder aus.
Frag mal Lokführer oder schaue Dir den Betrieb an einem Rangierbahnhof mal eine Zeitlang an, orientiere Dich z. B. daran, wie schnell die Lok an einem Mast vorbeifährt oder wie schnell sie über eine Weiche fährt und versuche, das ins Modell zu übertragen. Da wird man ruckzuck sehen, das man (gerade in N) meistens viel zu schnell fährt und das ganze dann eher spielzeughaft wirkt.
Da Du keine Lastregelung hast, wirst Du diese Fahreigenschaften nur mit einer sehr hohen Übersetzung erreichen, die z. B. auch nicht mit dem bloßen austauschen einer feineren Schnecke zu erreichen sind. Der Effekt der Lastregelung, gerade zum erreichen der möglichen Niedrigstdrehzahlen der Motoren wird m. E. oftmals sehr unterschätzt.
Die Beurteilung der Fahreigenschaften ist anscheinend extrem Subjektiv. Was bei dem einen noch als "recht gut" durchgeht, ist für andere schon inakzeptabel.
Übrigens habe ich mit der Lok insofern kein Glück gehabt, weil ich durch das Internet und speziell unser Forum hier bestens informiert war, welche Lok Ausführung man sich lieber nicht holen soll. Abgesehen davon, das die 191 nicht zu meiner Ep. III passt. Übrigens habe ich mir so auch die richtige V200 von Roco über eBay besorgen können.
@Peter
"....Dafür haben Tran Decoder m.E. nach im oberen Geschwindigkeitsbereich eine relativ grosse Regel-Reserve (ca. 30 %) und eigenen sich sehr gut für Modelle mit zu hoher Endgeschwindigkeit. Bei Zimo kann man das parametrisieren ...."
Kannst Du mir das genauer erklären? Werde da nicht so richtig schlau draus, zumal ich noch nie einen Zimo gefahren habe.
Ausserdem: Welchen Unterschied siehst Du in dem (für mich) "Allrounder" N025 und dem Tran bzgl. der Fahreigenschaften? Abgesehen natürlich von der Größe. Dbzgl. ist der DCX z. B. sehr gut geeignet für die meisten Mtx-Loks mit Schnittstelle.
Gruß,
Thorsten
Thorsten Schulz - 28.12.05 22:26
@Peter W.
Liest Du noch mit? S. o..
Gruß,
Thorsten
Liest Du noch mit? S. o..
Gruß,
Thorsten
Hallo Thorsten,
klar lese ich mit ... bin aber gerade mit meiner BR 218 Soundlok mit SL74 beschäftigt.
Die Geschwindigkeitskurve kann man über Speed Table oder die Dreipunktkennlinie (CV2-6-5) parametrisieren - bei Tran und Zimo kann man diese Kurve noch mit der sog. Referenzspannung linear verschieben. Manche Decoder (z.B. Zimo MX63 und grösser) können auch die Schienenspannung selbsttätig messen und passen die Beziehung zwischen Reglerstellung (Fahrstufe) und Motordrehzahl (Pulsweite) automatisch an so dass die Lok unabhängig von Zentrale, Trafo und etwaiger Spannungsverluste bei gleicher Fahrstufe immer gleich schnell ist.
Die Regelkurve ist bei den meisten Decodern fix linear eingestellt, wobei bei einigen Decodern der Fusspunkt parametrisiert werden kann (z.B. Tran: CV 50). Bei manchen Decodern geht die Regelkurve bei Vmax gegen 0, bei anderen wieder nicht.
Bei Tran Decodern hatte ich bislang eher den Eindruck dass bei unbelasteter Lok die Drehzahl ab einer gewissen Fahrstufe nicht mehr höher wird. Dies ist mir bei Loks aufgefallen, deren Endgeschwindigkeit eher niedrig ist und daher CV5 auf 255 blieb. Bei Modellen mit 2-, 3- oder 4-fach überhöhter Endgeschwindigkeit fällt das nicht auf, da man dann CV5 praktischer Weise herunter setzt.
Steht man wirklich am Ende an, kann man noch versuchen mit der Messfrequenz entgegen zu steuern, d.h. die Wiederholrate herab setzen (üblicher Weise den Wert in CV9 erhöhen).
Grüße, Peter W.
PS: Die (nichtlinearen) Beschleunigungs- und Bremszeitkurven hab ich jetzt mal weg gelassen. Das sind Features für Fortgeschrittene. Zimo (Fahrdynamik) und neuerdings auch Lenz (punktgenaues Anhalten) bieten da zusätzliche Möglichkeiten.
klar lese ich mit ... bin aber gerade mit meiner BR 218 Soundlok mit SL74 beschäftigt.
Die Geschwindigkeitskurve kann man über Speed Table oder die Dreipunktkennlinie (CV2-6-5) parametrisieren - bei Tran und Zimo kann man diese Kurve noch mit der sog. Referenzspannung linear verschieben. Manche Decoder (z.B. Zimo MX63 und grösser) können auch die Schienenspannung selbsttätig messen und passen die Beziehung zwischen Reglerstellung (Fahrstufe) und Motordrehzahl (Pulsweite) automatisch an so dass die Lok unabhängig von Zentrale, Trafo und etwaiger Spannungsverluste bei gleicher Fahrstufe immer gleich schnell ist.
Die Regelkurve ist bei den meisten Decodern fix linear eingestellt, wobei bei einigen Decodern der Fusspunkt parametrisiert werden kann (z.B. Tran: CV 50). Bei manchen Decodern geht die Regelkurve bei Vmax gegen 0, bei anderen wieder nicht.
Bei Tran Decodern hatte ich bislang eher den Eindruck dass bei unbelasteter Lok die Drehzahl ab einer gewissen Fahrstufe nicht mehr höher wird. Dies ist mir bei Loks aufgefallen, deren Endgeschwindigkeit eher niedrig ist und daher CV5 auf 255 blieb. Bei Modellen mit 2-, 3- oder 4-fach überhöhter Endgeschwindigkeit fällt das nicht auf, da man dann CV5 praktischer Weise herunter setzt.
Steht man wirklich am Ende an, kann man noch versuchen mit der Messfrequenz entgegen zu steuern, d.h. die Wiederholrate herab setzen (üblicher Weise den Wert in CV9 erhöhen).
Grüße, Peter W.
PS: Die (nichtlinearen) Beschleunigungs- und Bremszeitkurven hab ich jetzt mal weg gelassen. Das sind Features für Fortgeschrittene. Zimo (Fahrdynamik) und neuerdings auch Lenz (punktgenaues Anhalten) bieten da zusätzliche Möglichkeiten.
Thorsten Schulz [Gast] - 29.12.05 15:12
Ah ja....
Vielen Dank!
Gruß,
Thorsten
Vielen Dank!
Gruß,
Thorsten
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