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THEMA: Minitrix werkslok gab Geist auf...

THEMA: Minitrix werkslok gab Geist auf...
Startbeitrag
szi - 15.12.05 17:00
Ist da was zu machen? Ich habe eine kleine Werks-Minitrix Lok, die auf dem Gleis mal kurz rauchte und seitdem nix mehr sagt. Wenn ich reinschaue und leicht strom drauf gebe, sehe ich es neben dem Motor blitzeln, denke Kohlestifte??? Meine erste kaputte Lok :(

Ist das so, das man eine jede Lok eigentlich immer wieder mit Ersatzteilen flott bekommt? Oder gibt es Situationen, wo eine Lok getrost beerdigt werden kann??

Viele Grüße,

szi

Hi,

Ein paar Angaben wären hier hilfreich:

Analog oder digital? Garantie? MTX Katalognr. etc.

Ich würde so aus dem Bauch raus auf Kontaktprobleme tippen. Wenns mal kurz geraucht hat vielleicht zuviel Öl an der flaschen Stelle usw. Da kann man meist schon was machen. Im schlimmsten Fall ist der Motor abgeraucht, das ist dann eher eine teure Aktion.

Solange es alle Ersatzteile gibt, bekommt man die Lok schon wieder flott. Allerdings muß man sich grade bei kaputtem Motor oder anderen teuren Teilen die Preisfrage stellen, gerade ältere Loks haben meist auch noch andere Gebrechen. Bei komplizierten Maschienen stellt sich vielleicht auch noch die Frage nach den eigenen Fähigkeiten. Das Fahrwerk samt Gestänge eines Dampfers zu zerlegen ist schon eine Herausforderung und nix für schwache Nerven!

Grüßle
Elvis.
Okay, will jetz nix hören von M+ ist Mist, schmeiss wech oder so. ;) Habe mir nämlich gerade den Märklin ohne Ende Thread durchgelesen. Die Meinungen spalten sich ja derbst in Sachen Hersteller. Ich bin recht neu bei Spur N dabei und freue mich über jede Lok die ich habe, egal ob Fleischmann, Minitrix oder Roco. Auch wenn meine erste kaputte Lok von Minitrix ist, hoffe ich doch, das Ihr mir paar Tipps geben könnt in der Hinsicht auf die Reperatur.

thxele :)

szi
okay, meine Anlage ist analog. sie ist frisch geölt und gefettet worden. Artikelnummer habe ich nicht aber ein Bild:



Der Motor rauchte nicht, rechts neben der Kupferspindel hat gqualmt. Die Lok rührt sich nicht mehr, riecht ziemlich metallisch nach Motor, naja der typische Geruch halt, die Loks auch haben wenn sie Volldampf gefahren sind längere Zeit.

Beitrag editiert am 15. 12. 2005 17:50.
Ja, die haben leider die Krankheit nach ungefähr 10 bis 15 Jahren den Geist ausfzugeben. So alt dürfte die Lok doch mitlerweile sein. Das dürfte der Motor gewesen sein. Den gibt es auch meines Wissens nach nicht mehr als Ersatzteil. Also entweder SB-Modellbau, neuer Motor, oder bei Ebay eine Ersatzlok kaufen. Meine alte V60 hatte auch so einen Motor, da ist auch nix mehr zu machen. Die neuen Motoren sind besser, mit Schwungmasse und schöner Langsamfahrt.
Hallo szi,

Deine Lok benötigt halt mal ein Service. Das Modell ist ja uralt. Vermutlich sind einfach die Kollektorspalten zugesaut und/oder Fett in den Motor gelangt. Es sicher nichts ernsthaftes kaputt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sind nun eine oder beide Bürstenandruckfedern ausgeglüht.

Gehe wie folgt vor:
- Kohlen ausbauen,
- Kollektorspalten auskratzen,
- Motor reinigen (entfetten), und ablüften lassen (gut durchtrocken lassen!!)
- neue Kohlen samt neuen Druckfedern einbauen,
- Lager leicht ölen.

Tipps zum Entfetten finden sich im Forum, da scheiden sich die Geister. Ich verwende weiterhin Roco Cleaner solange es ihn noch im Handel gibt.

Grüße, Peter W.
Moin szi,
na also , geht doch
>>frisch geölt und gefettet <<
... zu viel des "guten" Öls ?

Bau den Motor mal aus, reinige den Kollektor, die Kohlen und die Kohlenhalter/ -Führungen. Notfalls auch neue Federn mit neuen Kohlen einbauen.
Ersatzteilnummern findest Du hier http://spb.ath.cx/anleitungen/anleitungen.htm

... und zukünftig bitte lieber sparsam ölen
Gruss , notrix
Okay, dann wird das hier der "ebay Lacher- der siebte" Thread, denn diese habe ich heute erst zugesendet bekommen, bei ebay ersteigert für 16,50 Eur unter "Gebrauchte aber voll funktionstüchtige Lok" bekommen. Naja, 3 Runden hat sie gehalten.... R.I.P. ^^

Danke für die ANtwort, ich habe hier einen Lokdoktor um der Ecke, den werde ich glaube ich mal damit aufsuchen. die Lok an ich finde ich sonst ganz nett mit nur 2 Achsen. Würde die schon noch gerne retten...

vielen Dank erstmal Euch beiden.

Mit besten Grüßen,

szi
Okay das hört sich doch super positiv an. Werde Euch auf dem laufenden halten. :)

P.S. Die Lok hat leider mein Vorgänger geölt oder hineingetunkt??? Doch recht glitschig das Ding ^^

thx,

szi
Hallo szi,

Falls du bei deinem Lokdoktor um die Ecke mehr als € 5,00 zahlen musst schick mir den Hobel, ich hab hier noch nen funktionierenden Motor aus einem gleichen Modell; Würd' dir das Teil umbauen und dann hast du ne Maschine die dann auch sparsam geölt ein paar Jahre den Verschub auf deiner Anlage meistern sollte.
Ich hab ansonsten ja nur amerikanische Modelle von daher tu' ich dir lieber mal nen Gefallen, das Gehäuse ist ja schon als Ladung auf nem Tiefladewagen angekettet.

Grüße

Tim

Beitrag editiert am 15. 12. 2005 18:19.
Das ist ja supernett, darauf komme ich gerne zurück. :) ich gebe dir mal meine e-mail addy: info@weisepreise.de

gruß
Okay!
Hallo,

also der Lokdoktor konnte da nichts mehr retten, er hatte noch versucht, sie über nacht laufen zu lassen, weil sie ganz abundzu mal ansprang, blieb aber immer wieder stehen, weil der Motor sich im Gehäuse immer irgendwie festklemmte. Cest la vie, ich würde gerne auf das Angebot von Tim F. eingehen. Ich würde mich freuen, wenn Du mir mal eine Nachricht per Mail zukommen lassen kannst um dich zu kontaktieren.

Viele Grüße,

szi
Moin szi ,
>>... er hatte noch versucht, sie über nacht laufen zu lassen, weil sie ganz abundzu mal ansprang, blieb aber immer wieder stehen, weil der Motor sich im Gehäuse immer irgendwie festklemmte. <<
... wechsle schnellstens den "Lokdoktor" ...

>>... weil der Motor sich im Gehäuse immer irgendwie festklemmte ...<< kann es sein, das Du den Lokdoktor falsch interpretiert hast ? denn dieses "Motorverklemmen" am Gehäuse ist für mich nicht nachvollziehbar ...

Außerdem läßt man kranke Motoren nicht über Nacht laufen sondern hält sie unter ständiger Beobachtung bis das Problem erkannt ist ! Ich würde das jedenfalls so handhaben , bei mir ist dann auch immer ein Amperemeter zugeschaltet.

Laß Dir auf jeden Fall den (angeblich; jetzt vmtl. wirklich) Motor zurückgeben !

Außerdem sollten alle Tests mit defekten oder "reparierten" Motoren zunächst ohne Belastung (also in ausgebautem Zustand) erfolgen. Bei mir werden zwei Krokodilklemmen an die Motorkontakte geklemmt und zu diesen Versuchen behalte ich den Motor immer frei in der Hand.
Gruss , notrix
Ich habe heute in den "defekten" Motor einer V60 neue Kohlen und Federn eingebaut. Ist die gleiche Motorbauart, wie in der Werkslok. Vorher natürlich noch gereinigt, und es tut sich so gut wie nix. Mein Motor ist hinüber.
Servus
Hab mir in die kleine blaue einen Motor von MSE einbauen lassen !
Nun ist Sie einer meiner besten Privatbahn Rangierloks
Gr. G
Also, er hatte den Motor komplett ausgebaut gehabt, der Motor lief nur, wenn man ihn angeschwungen hat und das auch nur bei jedem 4-5 Mal. Leider kenn ich mich mit den ganzen Fachbegriffen der einzelnen Teile nicht aus, was mich dies schwer erklären lässt. Alo der Doc kam schon gut profimässig rüber, der hatte auch sämtliche Meßinstrumente angeklemmt.

Der Motor, der sich im Motorgehäuse drehte, schabte immer wieder gegen das Gehäuse. Er hat den Motor ne Nacht laufen lassen in der Hoffnung, das das Bauteil (ein Plastikring, wo die Welle durchgeht) sich wieder rundläuft.

Zudem hatte die Lok auch einen recht unerklärlichen Kurzschluss, sobald der Motor wieder in der Lok war. Im ausgebauten Zustand nicht.

Hoffe auf einen Ersatzmotor, den ich früher oder später vielleicht nochmal irgendwo aufgetrieben bekomme.

Beste Grüße,

szi

Beitrag durch Diskussions-Ursprungsposter "szi" editiert am 17. 12. 2005 18:18.
ich vermute das Schaben des Ankers kommt von gelöstem Magnet, oder gebrochenem Magnet. Da hilft auch kein Einlaufen über Nacht. Da muß der motor aufgemacht werden und die gelösten, oder gebrochenen Magnete, Magnetteile wieder an das Gehäuse geklebt werden. Wenn es die Magnete waren, müßte dann der Motor wieder schnurren.
H-W
>>Er hat den Motor ne Nacht laufen lassen in der Hoffnung ...<<
WAS ??? ... obwohl der Lokdoktor das mit der Reibung im Motor schon geschnallt hatte ? - Da bin ich aber jetzt platt

Die Hoffnung stirbt zuletzt - ... erst stirbt der Motor

Wer hat wohl jetzt den Motor aufem Gewissen ? So einen "Motorschaden" habe ich auch schon mal gesehen, da war das Kunststoffteil (Bürstenhalterung) bereits angeschmort und hatte sich bereits leicht verformt.

Ich habe den Motor dann zerlegt und einen winzigen Eisenspan entdeckt, der im Spalt zwischen Magneten und Anker zu einer übergroßen Reibung geführt hatte ...
Gruss , notrix
@14 - vermutlich ist hier doch eine Wicklung durchgeschmort.

@15 - wer ist MSE?

Tjaaa,

die Lok sagt immer noch nichts, sobald sie auf die Gleise gestellt wird, bleibt alles stehen, scheint einen Kurzschluss zu haben. Bin ich eigentlich drüber weg, wenn ich das gleiche Problem nicht auch schon wieder bei einer neu erworbenen "ePay-Lok" hätte, auch wieder eine Trix Lok, eine rote BR 261. Kam auch GUT geölt hier an. Aber da ich ja bei der letzten Lok dazugelernt habe, habe ich die 261 ersteinmal gründlich gereinigt. Ziemlich neuwertig die Lok nur meiner Ansicht nach zu sehr geölt worden. (Scheint Standard bei ebay Loks zu sein)
Nachdem ich mir recht sicher war, das sie "sauber" ist und auch aus Neugierde, ob sie denn überhaupt läuft, habe ich sie auf´s Gleis gestellt. Sie ruckelte und zuckelte nur mit anschieben los, Fahreigenschaften wurden aber mit jeder runde besser, vor, zurück, langsam, etwas schneller, lief wunderbar nach einiger Zeit (10Min). Doch dann: wurd sie langsamer und blieb stehen und wäre mir wahrscheinlich glatt verkohlt weggeraucht, hätte ich nicht sofort den Strom vom Gleis genommen, denn sie qualmte schon fleissig los. Also habe ich geschaut, was da qualmte. Und zwar britzelte und blitzelte es mittig von der Lok im Motor, ziemlich genau über der mittleren Achse (habe die Fachbegriffe immer noch nicht drauf ;)) ist ein viereckiger Schaft oder Loch, wo sich die Welle vom Motor drin dreht. Genau dort britzelte es, sobald ich Saft auf das Gleis gab, je mehr desto doller, ist klar. Achja, und der Kurzschluss ist nun auch bei dieser Lok, geht nix mehr auf den Gleisen, wenn sie draufsteht. Was soll ich nur tun??? Ist der Motor nun genauso hin wie bei der anderen Lok aus diesem Thread? Wie habe ich am besten mit meinen zukünftigen ebay Loks umzugehen?
Ich kaufe dort wenn dann nur neuwertige, neue oder als Vitrinenmodelle beschriebene Loks, in der Hoffnung so einen Ärger nicht zu haben, aber wie das beim ersteigern denn immer so ist... :(

Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und immer freie Fahrt auf dem Gleis. ;)

szi
Moin szi ,
... baue erstmal den Motor aus bzw. nimm beide Kohlen raus, setze die Lok aufs Gleis und berichte hier ob der Kurzschluß dann noch eintritt.
Gruss , notrix
Das war ein Kollektorbrand. Der ist zugeschmiert und macht einen Kurzschluss, dabei wird er heiß und raucht da das Fett verbrennt. Die Kohlen sind verölt, die muss man wegwerfen. Also Motor entfetten, neue Kohlen rein, nur die Wellenlager von aussen vooorsichtig ölen. Und prüfe ob die Lok ohne Motor einen Kurzschluss erzeugt - wenn ja, ist auch da schon etwas in Mitleidenschaft gezogen.
okay danke Euch. Werde die dann mal zerlegen. Aber erst einmal wird Sylvester hinter sich gebracht. :)

Was meint Ihr, wie gehe ich am besten mit ebay Loks um? Wie fahre ich ein Vitrinenmodell am besten ein, wenn die Lok über 10 Jahre auf den Buckel hat aber dafür noch nie eine Schiene gesehen hat oder jemals 1 cm gelaufen ist?

Viele Grüße und guten Rutsch,

szi
@ SZI

Empfehlung: Tipp mal "Vitrinenmodell" in die Suchmaschine ein. Da kommen ein Haufen interessanter threads zu dem Thema. Solche wie dieser:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=52778

Gruß
Eglod


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