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THEMA: Mieses Wetter

THEMA: Mieses Wetter
Startbeitrag
Bernhard S. [Gast] - 30.04.03 14:26
(Sturm, Regen) herrscht bei mir gerade - da kommt doch die Frage auf: Wieso ist bei Modellbahnanlagen eigentlich so gut wie immer eitel Sonnenschein? Hat schon mal wer eine Regen-Anlage gebaut? Natürlich nicht mit Berieselungsanlage sondern zum Beispiel mit regennass glänzenden Straßen, Pfützen, Passanten mit Regenschirm usw. Was gibt es da für Gestaltungstricks?

Gruß Bernhard

Da gab es mal was in der Miba zu: Gemüsegarten nach Wolkenbruch, aber wieder sonnig

Pfützen aus Acrylspachtel oder Klarlack. Hochglanzüberzug auf den Pflanzen, "nasses" Dach und Regentonne mit Wasserschwall.

Insgesamt ist das sehr mühsam, da man zusätzlich zur Landschaft noch alles "nass" machen muss.

Edward (der gutes Wetter bevorzugt)
Miba Spezial 34 "Landschafts- und Geländebau" - Railroad in the Rain. Aber dann brauchst Du doch noch eine zweite Anlage, um sich von dem miesen Wetter auf der ersten Anlage abzulenken!
Probleme gibt es auch mit den Regentropfen.
In N muß man die selber machen (ganz schön kniffelig),
auch das befestigen derselben ist nicht so einfach.

Ansonsten stimmts,es gibt wohl nur Schönwetteranlagen,
wobei die meisten wohl bei schlechtem Wetter gebaut werden,
der Ausgleich eben. )

Micha
Stellt sich gleich die Frage: Wie macht man Regenschirme in N? Oder gibt's die zu kaufen? Z-Gartenschirme sind wohl nicht klein genug, Pailletten oder Konfetti auch nicht.
Wund was ist mit Staub?
Der wird doch bei Regen weggewaschen!

Micha
Und ist vertrocknet erst die Flut, wird wied'rum Staub gefunden (Christoph Stählin)
ach bernhard! die welt wird immer größer, bedrohlicher und das leben unkalkulierbarer. die frage, warum in den - vielen - formen unserer rückzugswelten immer die sonne scheint, ist doch psychologisch gesehen schon vorbeantwortet. die seele muß gepflegt werden, auch ein noch so ernster verkehrsunfall ist im maßstab 1:160 NIEDLICH. wo die großen probleme des alltags in kleine problemchen unserer kunstwelt transzendiert werden, ist die welt in ordnung. da muß doch einfach die sonne scheinen. aber jetzt mal ernst und unpsychologisch beantwortet: ich sehe ein ähnliches problem wie bei der nachbildung von gewässern: wasser und wasseroberflächen sind immer der ausdruck einer gewissen dynamik, die man nicht einfach 160 mal verkleinern kann, ohne daß die echtheit verloren geht. eine asphaltierte straße oder ein dach im regen kann man eben nicht durch glänzenden klarlack nachbilden. das verhalten der oberflächenspannung von wasser ist so schwer nachzubilden. eine klatschnasse straße glänzt nämlich ab einer bestimmten entfernung nicht, man erkennt es eigentlich nur daran, daß sie naß ist, weil sie dunkler ist. und: regen riecht, und ich glaube, unser riechkolben spielt da eine unbewußte rolle. so, und jetzt haben wir die neusete saalwette für "wetten dass?" wetten, daß der kleine ralf n-loks unterschieldicher hersteller am geruch erkennt  ) grüße, ralf
Nein, nein,
die Begründung liegt in den Pulver- und wasserlöslichen Abtönfarben sowie in den nicht ganz funktionierenden Straßengullis. Oder habt Ihr schonmal eine Aquarellanlage gesehen. Ist wohl besser mit Photoshop zu realisieren...


Gruß
Torsten


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