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THEMA: Weichendecoder Littfinski

THEMA: Weichendecoder Littfinski
Startbeitrag
Claus [Gast] - 04.12.05 09:59
Hallo zusammen,
meine ersten 8 Weichen im Schattenbahnhof betreibe ich am TC mit Viesmann
5212, klappt tadellos.
Aus Kostengründen möchte ich weiter mit dem Magnetartikeldecoder S-DEC-4 von Littfinski vorgehen.
Das Schalten der Weichen an diesem Decoder unterliegt jedoch mehr dem Zufalls-
prinzip. Mal <ja>, mal <nein>.
Das kann ich im Schattenbahnhof absolut nicht gebrauchen.
Konfiguration: TC, Stromversorgung der Decoder extern 16 V AC, Signalleitung
auch separat von der Zentrale verlegt.
Ich habe auch schon im TC die Weichensteuerung umgestellt von Loconet auf IB
und die Schaltzeiten verändert.
Das ist alles nicht optimal.
Hat jemand diese Probleme auch gehabt und gelöst?
Viele Grüße und vielen Dank im Voraus.
Claus

Auch hallo,
gehabt hatte ich dieses Problem auch, gelöst aber eben durch Anlegen der externen Versorgung, was du ja schon getan hast.
Um welche Weichen geht es denn? (Hersteller, DKWs ...)

mfg
Helmut
Hallo Helmut,
es sind bisher nur Normalweichen von Roco mit Standartantrieb, die wie gesagt,
am Viessmann 5212 einwandfrei schalten,
die gleichen Weichen am Littfinski spinnen.
An der Decoder-Adresse, Ad. 50 aufwärts, kann es doch wohl kaum liegen.
Was hat es eigentlich mit den Protokollen am TC (Loconet, IB und TC) auf sich.
Danke schon mal für die Antwort.
Claus
Die Roco-Weichen haben bei mir funktioniert, aber eben an der IB, ein Twin-Center hatte ich noch nie (habs auch nicht vor)

Die Adresse sollte eigentlich egal sein. Überlegen wir mal von ganz von vorne, um nichts zu übersehen:

- Die LDT-Decoder sind die DCC-Version, nicht etwa Motorola erwischt?
- Ist es ein Bausatz oder ein Fertiggerät? Ist die Platine OK?
- Ist die Adresse im Decoder korrekt eingestellt (Weichenadresse, keine Lokadresse) ?
- Ist das Protokoll für die jeweilige Weiche richtig auf DCC gesetzt?

Zum letzten Punkt etwas mehr: Die von dir genannte Protokollauswahl TC/IB/Loconet kenne ich so an der IB nicht. Dort ist es möglich eine globale Grundeinstellung für Motorola oder DCC zu treffen. Zusätzlich sollte man aber für jede einzelne Weiche prüfen, welches Protokoll da anliegt, wenn diese spinnt. Ich vermute mal daß Fleischmann grundsätzlich für alles erst mal FMZ als Vorgabe einstellt. Es könnte also (ohne Gewähr) bedeuten TC=FMZ, IB=DCC, Loconet=?)

Also schau dir mal die Zuorndung pro Problem-Weiche an (nachdem du obige Punkte geprüft hast) dann sehen wir wieder weiter. Vielleicht greift auch noch Uli Johann in den Thread ein, der kann da bestimmt weiter helfen.

mfg
Helmut
Hallo Claus,

TC, IB, LocoNet beschreibt das Protokoll, das zwischen einem PC und dem Twin Center auf der PC Schnittstelle für den Datenaustausch verwendet werden soll.
Hat also gar nichts mit den Weichen zu tun.

Bei mir arbeiten die Littfinski Decoder ohne Probleme.

Sind das Bausätze?

Gruß

Uli
Hallo Uli,

bei den "Weichenseinstellungen / Virtuelle Adressen" kann man doch das Datenformat  angeben (F - FMZ oder D-DCC). Ist das wirklich nur für die Kommunikation TC<->PC?
Hatte übrigens auch LDT-Decoder immer ohne Probleme.

mit fragenden Grüßen, Raimond
Hallo Raimond,

das Datenformat bei der Einrichtung der virtuellen Adresse hat natürlich nichts mit der Kommunikation PC-TC zu tun. Da geht es um das Datenformat, mit dem die Decoder angesprochen werden.

Claus schrieb aber, er habe die Weichensteuerung umgestellt von Loconet auf IB.
In Nr.2 fragt er dann, "Was hat es eigentlich mit den Protokollen am TC (Loconet, IB und TC) auf sich."
Das ist die Kommunikation zwischen PC-TC. Die kann man ja einstellen auf Loconet, TC-Syntax oder IB-Syntax.

Mir ist auch überhaupt nicht klar, wie Claus darauf kommt, das habe was mit der Weichensteuerung zu tun.

Gruß

Uli
Hallo Uli
und auch alle anderen, die mir vielleicht helfen können, immer in die gleiche
Richtung zu denken und festgefahren zu bleiben ohne neue Ergebnisse.
Überhaupt nicht klar ist mir auch einiges.
Logisch, ohne PC am TC ist auch kein Protokoll von nöten.
Also Storno mit dem Thema: LocoNet, TC, IB.
Das TC habe ich leider nun mal, bzw. nach Reparaturen x-mal wieder.
Die Regler spinnen, jetzt auch schon wieder, ab und zu ein Reset mitten im
Betrieb, weiß ich, ob der Fehler nicht am TC liegt, aber ob die baugleiche IB
besser ist, möchte ich auch bezweifeln.
Aber gehen wir mal nicht von diesem schlimmsten Fall aus.
Die ersten 8 Weichen am Viessmann 5212 liefen super, sogar jeweils 2 Weichen
an einem Ausgang in Zwangsschaltung.
Der zweite 5212 ist bestückt mit 2 Weichen an Ausgang 1, EKW an Ausgang 2+3
und Einzelweiche an 4.
Nach Euren schnellen Antworten habe ich festgestellt, dass die EKW auch nicht
zuverlässig schaltet.
Diese beiden 5212 hatte ich anfangs mit Adresse 1 + 2 programmiert, logisch dass
auch Lok 1+2 da sind.
Daher habe ich umgestellt auf Decoder-Ad. ab 50, bin inzwischen bei <53>.
Beim Anlagenbau benutze ich nur meine preiswerteren Loks, so auch Nr. 7 mit
der virtuellen Ad. <53>.
Verursachen virtuelle Lokadressen, die das TC gespeichert hat, Konflikte mit
anderen Docodern.
Die Decoder von Littfinski übrigens sind neue Fertigteile für DCC, am TC angemeldet für dieses Format.
So, jetzt noch eine Geständnis: Ich war lange N-Bahner, weil das für meine Augen
trotz Brille und Lupe nichts mehr war, bin ich zu H0 gewechselt, aber Gleichstromer geblieben.
In dieses Forum habe ich mich eingeklinkt, weil es nichts vergleichbares für
H0 und insbesondere Gleichstrom gibt.
Claus



Hallo Claus,

dann sind wir uns einig, das Thema Loconet, TC und IB hat hier nichts zu suchen.

Das nächste Thema, Weichenadressen DCC haben mit Lokadressen nichts zu tun.
Auch virtuelle Lokadressen haben nichts mit den Weichenadressen DCC zu tun.
Du kannst also gleichzeitig eine Lok mit der Adresse "53" (virtuell oder real, egal) und eine Weichenadresse DCC "53" haben, lässt sich beides bedienen.

Bei FMZ Weichenadressen wäre das anders, aber die hast Du ja nicht. Und selbst
wenn, ist eine Weichenadresse als FMZ angemeldet, kannst Du diese Adresse
nicht mehr als Lokadresse aufrufen.

Also, was bleibt sind:
1. die Weichenschaltzeiten. Hast Du schon geändert, ohne Erfolg.
2. die Stromversorgung der Decoder, Spannung? 14-18 Volt? Ja, 16 V hast Du geschrieben.
3. die Kabel für die Stromversorgung der Decoder. Wie dick? Wie lang?
(Soll ich mal raten? Dicke ist 0,14mm²? Länge ist 1-2 Meter?)

Gruß

Uli
Noch als Ergänzung zu Uli Johann in #8

Weichen- und Lokadressen haben in DCC erst mal nichts miteinander zu tun, das ist richtig. Aber bei den LDT-Decodern lauert da noch eine Falle, denn sie sind auch in der Lage, auf Lokadressen programmiert zu werden.

Bleibt also:

- Dicke der Stromleitungen ausreichend? (wie in #8)
- Weichendecoder mit Weichenadressen eingelernt, nicht mit Lokadresse?
- Richtige Adresse geschaltet (Weichenadresse ist nicht gleich Weichendecoderadresse!)
- Reicht die Spannung bzw. der Strom des Versorgungstrafos auch aus für H0-Weichen? (Vielleicht mal analog testen)

mfg
Helmut
Hallo Helmut,

ich denke nicht, das die Lokadressen eine Falle sind. Die müßen bewusst eingestellt werden und ich glaube nicht, das Claus versehentlich den Decoder mit einer
Lokadresse konfiguriert hat.

Es ist auch unerheblich, das Weichenadresse nicht gleich Decoderadresse ist.
Wenn ich eine Virtuelle Weichenadresse im Twin Center gesetzt habe und den
Decoder auf lernen setzte, wird die Adresse eingestellt, die das Twin Center
aussendet. Wichtig zu wissen ist halt, das sich die Weichenadresse aus der
Decoderadresse und dem Decoderausgang zusammensetzt.

Gruß

Uli
@Uli

das versehentliche Einlernen einer Lokadresse auf dem LDT-Decoder geht ganz leicht, man muß nur an einen der Fahrregler kommen, solange der LDT im Programmiermodus ist, schon isses passiert (jedenfalls mir schon mal).

Irgendwie kristallisiert sich aber doch heraus, daß da einfach zuwenig Saft beim Weichenantrieb ankommt. Also wohl doch zu dünne/lange Kabel. Oder mal höhere Spannung probieren.

mfg
Helmut
@ Helmut

stimmt, da habe ich nicht dran gedacht. Ich habe jetzt so gedacht, das man mal
hingeht und schaut ob man die Lokadresse mit dem TC einstellen kann.
Aber Claus hat ja geschrieben, das er das Problem hat, das die Weichen nicht,
oder mal und mal nicht schalten. Also gehe ich mal davon aus, das die Decoder
auch auf Weicheadressen hören. Also sollten wir das jetzt auch begraben.
Claus wird ein Problem mit der Stromversorgung haben.

Gruß

Uli
Zunächst ein Danke an alle für die Hilfe und Denkanstöße.
Mit den Kabeln ist das so eine Sache, Kosten im <unterirdischen> versuche ich
auf ein Minimum zu drücken, einen Schönheitspreis für die Verdrahtung strebe ich
auch nicht unbedingt an.
Ich verwende gerne 4-paarige Netzwerkkabel (0,6 qmm). Zur Verlängerung der Weichenkabel nehme ich die Adern von Drucker-/Seriellkabeln, Querschnitt ?.
Welchen Querschnitt haben denn die Litzen an Weichenantrieben ?
Die Länge der 0,6-er 16 V-Leitungen beträgt ca. 5 m, bisher hängen 4 Decoder
daran.
Mit diesem Querschnitt war ich jedoch nicht konsequent, irgendwo enden diese
Kabel in Lüsterklemmen, von da geht es dann tlw. mit besagten Druckerkabel-
litzen zum Decoder.
Ebenso verhält es sich mit der Ringleitung von der Zentrale, erst 0,6, dann u.U.
dünner.
Ich baue eine L-förmige Anlage, Schenkellänge ca. 3,50 m. Was pasisert, wenn
ich für das Signal von der Zentrale jeweils in Decodernähe das Gleis
anzapfe, das Schienenprofil ist doch viel dicker als jedes Kabel ?
Unter <8> schreibt Ulli Johann <14-18 V>, auf dem Littfinski-Decoder steht 16 V,
verträgt das Ding auch die 18 V und hat dadurch mehr Kick ?
Ich werde jetzt erst mal alle Decoder vom System trennen und einen nach dem
anderen separat neu und mit Lautsprecherkabel anschließen und testen,
ein Elektriker hat mir heute auf der Baustelle erklärt, je länger, desto größer
sollte der Querschnitt sein, Lautsprecherkabel hat ca. 1,5 qmm.
Verhungern die 16 V da nicht ?
Viele Grüße
Claus



Hallo Claus,

da hast Du es ja auch aus anderer Quelle gehört. Die 16 V sollten reichen. Nur, ist
der Trafo auch kräftig genug? Oder bricht die Spannung bei kleinster Belastung
zusammen? Das würde Dir auch nicht helfen.

Ich bin mir sicher, das Du mit dem 1,5er Draht besser fahren wirst.

Gruß

Uli
Hallo Claus,
leider habe ich erst jetzt hier gelesen. Gleiches Problem hatte ich auch. Lösung ist wie schon diskutiert:
- 1,5 mm Querschnitt verwenden (Kabel für Schaltstrom vom Trafo zu den Decodern)
- Trafo mit 16-18V Wechselspannung im Leerlauf mit mindestens 1,5 Ampere Leistung verwenden
- Direkte Leitungswege vom Trafo zum Decoder nutzen, nicht zuviel über Lüsterklemmen verzweigen
- Leitungen vom Decoder zur Weiche mindestens in 0,5 bei längerem Leitungsweg ausführen, ansonsten ist auch 0,25 ausreichend.
Achte wirklich darauf, dass der Trafo genug Leistung bringt. Bei 18V Leerlaufspannung eines schwachen Trafos bricht Dir die Spannung beim Schalten weg, deshalb ist ein kräftiger Trafo vonnöten.
Probiers mal so und es sollte funktionieren!
Kriegen wir alle hier Feedback?
Grüße,
Christian
Ich hatte ähnliche Erfahrungen. Es scheint in den Weichendecodern irgendwie Power verloren zu gehen. Ich hatte Weichen die nicht sicher schalteten mit LDT Decoder. Der LDT wurde mit einem Lenz Decoder ersetzt - alles andere blieb unverändert - und schon war das Problem weg. Ich entfernte den Lenz Decoder und überbrückte mit Kabel um analog zu schalten: jetzt konnte der Trafo locker zwei Weichen gleichzeitig schalten, was mit Lenz nicht ging.
Vielleicht kann ein Fachmann das erklären.
NB


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