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THEMA: HILFE bei meiner großen Minitrix Anlage

THEMA: HILFE bei meiner großen Minitrix Anlage
Startbeitrag
Carsten Paul [Gast] - 01.12.05 16:44
Hallo Zusammen,

ich bin vor kurzem zu einer ziemlich großen minitrix Anlage gekommen.

Dort ist alles komplett vebaut (reedkontakte, blockstellen, langsamfahrstellen etc.).

Nun habe ich das Problem, dass derod. die Züge immer an verschiedensten Stellen stehenbleiben und dann nix mehr geht...habe absolut keine Ahnung mehr!!

wäre nun gut, wenn ich hier ein paar Tipp´s bekommen könnte oder noch besser, jemand sich die anlage einmal vor ort ansehen möchte/könnte!? Wohne bei München...

Erreichen könnt ihr mich über 1969p@web.de od. jpaul@techdata.de.

Vielen Dank!!

Gruß

Carsten

Hallo,

leider liegt München von mir aus nicht grad um die Ecke, schade auch...

Wäre gut zu wissen ob an der Stelle wo die Züge stehen bleiben Spannung am Gleis anliegt, wenn es denn immer die gleichen Stellen sind. Von Trix gab es mal so einen schönen Spannungsprüfer für's Gleis...
Wenn es denn immer die gleichen Stellen sind würde ich den Gleisaufbau mal gründlich kontrollieren. Vielleicht eine gebrochene Gleisklemme, ist mir früher öfter passiert, vielleicht eine Gleiseinspeisung anderer Art die gerissen ist oder wenn es eine automatische Haltestelle ist ein defektes Relais?! Vielleicht auch durch die Stellung einer Weiche bedingt: Stopweichenfunktion.

Wenn die Züge nicht immer an der selben Stelle stehen bleiben kommt eigentlich nur ein Wackelkontakt in Frage der sowohl im Gleisaufbau liegen kann wie auch in der Lok.

"Beliebte" Punkte wo Loks stehen bleiben sind Weichen, speziell an den Stellen mit den Kunststoffweichenherzen. Grade bei z.B. ein Schienenbus der nur 2 Achsen hat passiert das gerne...

Vielleicht kannst Du damit schon mal was anfangen...

Gruss
Volker
Da Du offensichtlich die "Struktur" der gesamten Anlage nicht kennst (das ist kein Vorwurf!!!), halte ich es für nahezu unumgänglich, daß sich jemand Deine Anlage ansieht und Stück für Stück analysiert, warum wann ein Zug nicht fährt oder sonst erwartete Abläufe nicht passieren. Leider wohne auch ich nicht in unmittelbarer Nähe von München (leider!), aber ich bin sicher, daß es da genügend N-Bahner gibt, die Hilfe zu leisten bereit sind. Es gibt doch die N-Bahnfreunde-München (NBM), die haben eine gute HP, versuch doch da mal Kontakt aufzunehmen!
Ich habe dort mal vor längerer Zeit etwas angefragt, das wurde schnellstens und absolut kompetent beantwortet!
Ich würde ein altes Unterhemd in Streifen schneiden , mit Isopropanol (= Isopropylalkohol) tränken und die Schienen oben und innen putzen. Da kommt auf einer großen Anlage viel Freude auf.
Dann sollte mit einem Messgerät (kann ein billiges für 6 € sein) an den fraglichen Stellen messen, und zwar immer vom guten Teil zum schlechten, sozusagen über Kreuz. Dann findest Du die unterbrochenen Kontakte schnell heraus.
Möglicherweise sind die Unterbrechungen aber auch gewollt, und die entsprechenden Abschnitte müssen von Hand zugeschaltet werden. Dann muss man den richtigen Schalter finden; zuvor könnte man Trennstellen mit einer Werkzeugkline überbrücken und gucken, was passiert.
Es ist bestimmt nicht überflüssig wenn Du, statt jetzt hektische Störungssuche zu betreiben, einen Gleisplan aufskizziertst und Kabel für Kabel einträgst. Das brauchts Du irgendwann sowieso. Das ist viel Arbeit und dauert sicher einige Tage. Wenn Du damit fertig bist, hast Du die Anlage zumindestens verstanden. Die Langsamfahrstellen dann rauszuwerfen und die sicherlich mit der Zeit gewachsenene Anlage zu ent-komplizieren ist dann der nächste Schritt.

Gruss
Cox
Moin Carsten,
>> ... die Züge immer an verschiedensten Stellen stehenbleiben und dann nix mehr geht ...<<
gilt das nur für den einen Zug oder geht dann für alle nix mehr ? Letzteres wäre ein Kurzschlußproblem. Im ersten Fall könnten auch Schaltkontakte oxydiert sein - z.B. wenn die Anlage lange nicht genutzt wurde.

Wir könnten hier noch lange spekulieren - was noch fehlt ist eine präzise Schilderung. Wie fährst Du : Software-Steuerung; Trafo, Relaisschaltungen, denkende Weichen, sind elektronische Helferlein eingebaut (z.B. Bremsbausteine) etc - oder Digital , welches Equipment und und und.
Da sind die verschiedensten Störquellen möglich. Kannst Du Bilder ins Net stellen (auch von der Verdrahtung "unter Tage" ?
Und Gleisplan (siehe @ 4 ) schadet uns auch nicht. Bitte mehr Hinweise ...
Gruss , notrix
@4 Cox
Volle Zustimmung! Das kann Carsten selbst tun, und schon deshalb denke ich, dies ist der Weg. Die Belohnung ist das gute Gefühl, es "selbst" geschafft zu haben

@Carsten
Bei weiteren (möglichst konkreten) Fragen sind wir natürlich immer für dich da.

Felix
warum denn die Langsamfahrstellen herausnehmen, die sind doch bestimmt extra eingebaut worden, zum Beispiel vor Halt ziegendem signal langsam heranrollen, und bei Fahrt wieder langsam zu Beschleunigen etc. Wichtig wäre auch zu wissen, welche Steuerelemente für die Blockstellen, signale, anfahr/Bremsstellen benutzt werden. Wann ist die anlage letztmals einwandfrei gelaufen? Wurde die anlage transportiert? Vermutlich sind nur  Anschlußdrähte gebrochen, aus der Klemmung gerutscht, oder Kontakte defekt bzw. verschmutzt. Wie Hans-Jürgen geschrieben ist eine vollkommene Aufnahme, Registrierung der Strecke (n), Stromkreise, Anschlüsse usw. der verschiedensten Bauelemente aufzunehmen und im Streckenplan einzugeben. Daher den Streckenplan nicht zu klein aufzeichnen. Eine Dokumentation aller Anschlüsse, Bauteile, Blockstellen, Weichen, signale usw. ist unerläßlich. So eine Arbeit sollte eigentlich spaß machen und den Wissensdrang für die Anlagentechnik usw. befriedigen. Nur so kommt man hinter die Geheimnisse der Technik. Ich wünsche viel spaß und Erfolg bei der Dokumentation und Fehlersuche mit Behebung.
H-W
Habe eigentlich nur zufällig hier kurz reingeschaut, muß nun aber auch meinen Senf dazu abgeben... (Duck)!

Also, an alle Anlagenbauer:

Wenn ihr wollt, daß auch Eure Nachfahren/Erben/Käufer/werauchimmer mit euren Anlagen zurechtkommen, ohne alles auseinanderzureißen und über Übelbäh zu verticken, oder sogar gleich alles in die Tonne zu kloppen:

----------------------------------------
D-O-K-U-M-E-N-T-A-T-I-O-N
----------------------------------------

->->->Schreibt alles auf!

Welche Kabelfarben wofür zuständig sind, welche Anschlüsse wohin gehen. Numeriert eure Elektronikbausteine/Decoder und schreibt auf, wofür sie zuständig sind. Laßt keine Strippe und kein Relais undokumentiert!

Wofür?? Sagt ihr jetzt... "Ich bin doch erst dreißig"
Ja, jetzt. Aber in 10 Jahren? 20? 30?

Dann seid ihr froh, wenn ihr einen Schrieb habt in dem drinsteht, was ihr vor xx Jahren elektromäßig "verbrochen" habt.

Somit wäre dann Allen geholfen, in erster Linie aber erst mal dem Anlagenbauer.
Und da bin ich durchaus Egoist, auch wenn's erst mal wie eine Hämorrhoide im Hintern ist, das Verdrahten jedesmal zu unterbrechen um die Strippen aufzuschreiben. Aber es lohnt sich!

Cheers
Diesel (wenn ich mich recht erinnere)
Da kann ich nur zustimmen, Diesel.
Bei Kabelarbeiten NIE unterbrechen und stattdessen in kleinere Teilkomplexe unterteilen. Schon nach einem halben Jahr ist das nur mit Sucherei nachzuvollziehen wenn man nicht ordentlich dokumentiert.
Und auch Trennstellen nicht vergessen. Ein "Piepser" für 20 Euro ist dafür unverzichtbar. Es kann sein, daß der Carsten nur einen einzigen Wackler im Minus der Anlage hat. Da kann sich eine Schiene an der Trennstelle zusammengeschoben haben oder was weiß ich..... Kauf Dir doch einen Schwung farbige Pinn-Nadeln und stecke sie im sichtbaren Bereich neben die Trennstellen. Ich habe im nicht sichtbaren Bereich kleine farbige Bleche daneben gesetzt.

Und wenn Carsten sich einen kleinen Testkreis zusammensteckt kann er sich auch eine Lok herausfiltern, die definitiv funktioniert. Die stellt er dann als Testlok auf die Anlage und kann so leicht feststellen, wo sie zögert oder frei durchfährt.
Er muß sich ja nur auf den Fahrstrom konzentrieren, alles andere ist erst mal Pille-Palle.

Er muß die Anlage kapieren. Das halte ich für unverzichtbar!

Gruss
Cox
Exakt, "kapieren" beschreibt es am Besten.
Selbst bei relativ kleinen Anlagen gibt es schnell einen unwahrscheinlichen Kabelwust. Wenn man dort nicht ordnungsgemäss der eigenen Vorschriften nach arbeitet ("ist doch nur für dieses mal"), der erliegt seiner eigenen Unordnung. Es ist doch so, dass Provisorien meistens am längsten leben!
Bei der Post gab es für das Abweichen von vorgeschriebenen Kabelfarben/Markierungen eine Abmahnung! Da sieht man, wie erst das genommen wurde.

Npit
hallo zusammen,

erstmal danke für die antworten!

die gleise wurden schon gereinigt. ich denke das die problematk mit an den reedkontakten liegt - diese schalten nämlich "irgendwas" und eben darauf komme ich (als absoluter laie) nicht.

darum wäre es wirklich am besten, wenn sich irgendjemand mal diese stück modellbahn vor ort anschauen könnte.....

gruß

carsten
hallo zusammen,

also ich bin mit meiner weisheit am ende - bekomme dieses sch.....teil einfach nicht zum laufen!
irgendwo bleiben die lok´s stehen, fahren dann in die andere richtung oder eben garnicht mehr!
gibt es denn hier niemanden aus dem münchner raum, der mir evtl. vor ort bei dieser anlage helfen kann? wäre echt super!

danke & gruß

carsten
schau halt mal bei den  n-bahnfreunden münchen http://www.n-f-m.eu

ich komm zwar auch aus der ecke, hab aber keine ahnung.
Moin Carsten ,
>> ... die Züge immer an verschiedensten Stellen stehenbleiben und dann nix mehr geht<<
... ich behaupte mal, niemand kann viel mit solchen unpräzisen Angaben anfangen - Mit Rätselraten ist Dir da nicht geholfen (vgl @ 5).

Grundsätzlich sind alle Relais oder Schaltungen - die bei Dir von Zügen (mit Magneten + Reedkontakten) geschaltet werden - auch zusätzlich noch von Hand (Taster im Stellpult) zu schalten. Das heißt nix anderes als : steht ein Zug, kann man ihn manuell (per Tastendruck) wieder anfahren ...

Hast Du ein Stellpult ? Einen Gleisplan ? Papier ? Bleistift ? Kamera ?

Du machst es Dir zu leicht - oder z.B.mir zu schwer, um gezielte Ratschläge geben zu können. Von Dir fehlt jeder konkrete Input - da müssen mal präzise Angaben gemacht werden.

Wenn zum Beispiel eine Lok "plötzlich und unerwartet" in die andere Richtung fährt - läßt sich der Draht (von der Gleis-Einspeisung) bis zum Relais (welches?) oder zur Pendelzugautomatik (welche?) verfolgen.

>>... einer ziemlich großen minitrix Anlage ...<<
>> ... irgendwo bleiben die lok´s stehen ...<<
... toll - welche Ratschläge erwartest Du bei so einem Text ?

Nimm alle Loks bis auf eine von der Anlage runter und fahre nur mit der einen Lok. So ist ausgeschlossen, das sich hier Abhängigkeiten gegenseitig "stören". Und dann mit der einen Lok alle Kontakte einzeln "abfahren" und darauf achten welche Funktionen ausgelöst werden ... nur so kommt man hinter die "Mimik". Dazu die Kabelverläufe verfolgen und aufzeichnen - dann bekommst Du langsam den Überblick; dann "kapierst" Du die Steuerung der Anlage ...

Gruss , notrix
> darum wäre es wirklich am besten, wenn sich irgendjemand mal diese stück modellbahn vor ort anschauen könnte.....

Lieber Carsten, warum sollten wir das tun? Deine Beschreibung vermittelt mir den Eindruck, dass da viel Arbeit auf einen wartet, und von dir wenig bis keine Unterstützung zu erwarten ist. Wir sind eine Moba-Gemeinde, wo wir einander gegenseitig helfen - es ist ein Geben und Nehmen. Was kriegt derjenige von dir zurück, der dir die Anlage repariert? (Es geht nicht um Geld.) Ich wohne zu weit weg, um dir vor Ort zu helfen. Aber selbst wenn ich könnte, wollte ich unter diesen Umständen nicht. Notrix hat vollkommen recht.

Letztlich bleiben dir drei Möglichkeiten:
- Du gibst auf und verkaufst die Anlage als "defekt" -> Sie wird vom Käufer demontiert und auf Ebay verhökert
- Du kaufst dir jemanden, der die "Strafarbeit" verrichtet, eine fremde Anlage wieder zum Laufen zu bringen
- Du kniest dich selbst rein und bringst die Anlage selbst zum Laufen. Rechne dabei mit deutlich über 100 Stunden Arbeit! Ach nein - es ist ja Hobby

"Du kniest dich selbst rein" kann auch heissen, dass du die gesamte Elektrik entfernst und von Grund auf neu machst. Dann funktioniert es, und du hast gleichzeitig die Elektrik verinnerlicht. Es muss dabei nicht gleich kompliziert werden wie beim Vorgänger. "Low Tech" hat viele unübersehbare Vorteile.

So und wenn du von uns hier mehr Hilfe erwartest als das, was wir schon gesagt haben, dann mach dir die Mühe und zeichne einen einigermassen massstäblichen Gleisplan. Papier und Bleistift genügt. Dann scanne ihn ein und zeige ihn hier (Anleitung dazu in der Forumhilfe). Ergänze den Gleisplan mit Fotos von der Anlage, von unter der Anlage(!) und vom Stellpult. Alles andere ist eine Zumutung. Versuche mal, dich in unsere Situation zu versetzen. Danke fürs Verständnis.

Felix

Beitrag editiert am 20. 12. 2005 23:24.
@Felix

Es gibt für Carsten (dessen "Einstieg" eventuell etwas unglücklich formuliert ist) meines Erachtens noch eine 4. Möglichkeit. Und die - denke ich - würde er auch gerne in Anspruch nehmen.

Er sucht jemanden, der ebenfalls iNfiziert ist und eventuell aufgrund des akuten Platzmangels keine eigene oder eine zu kleine Anlage betreibt. Hier würde sich  eine Symbiose entwickeln. Einerseits der Ahnungslose Carsten und andererseits der eine oder andere "Willige", der aus diversen Gründen nicht kann oder "darf"...

Herbert
@ 16
>>Er sucht jemanden, der ... ... keine eigene oder eine zu kleine Anlage betreibt. <<

?????

Gruss , notrix


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