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THEMA: gfn Herkules digitalisieren

THEMA: gfn Herkules digitalisieren
Startbeitrag
kdn - 29.11.05 17:58
Hallo Leute, habe heute meine Herkules von gfn erstanden, super Modell !
Nach Hause gekommen, Kühn Decoder eingebaut, Lok läuft super; Licht eingeschaltet - Lok spielt verrückt !!!! Decoder gewechselt, Lenz Decoder rein - das selbe !!!! Händler angerufen, der hat es ausprobiert - das selbe !!!! Händler hat bei gfn angerufen - Antwort: die Lok funktioniert nur mit gfn-Decoder (trotz normgerechter NEM-Schnittstelle) !!!! Händler hat es mit gfn-Decoder getestet -die Maschine läuft super !!!! Da muss ich mir morgen also noch einen gfn-Decoder holen. Steht nur die Frage: gibt es beim Desiro dasselbe Problem ?
Was haltet ihr davon ?
Mit besten Grüßen aus Dresden
Klaus

Wenn das so wäre, ist das in meine Augen eine Sauerei. Da kann Fleischmann die Loks gleich behalten. (ärger ). Beim Thema Desiro hat Fleischmann mir aber geschrieben, das jeder!!!! Decoder eingebaut werden kann. Habe den Zug bestellt und fahre Selectrix. Sollte das nich funzen, geht er gleich zurück. Es steht nämlich nirgends, das nur Fleischmann Decoder funktionieren. So macht sich Fleischmann keine Freunde. Mal abwarten. Nach diesem Bericht ( Peter W. hatte auch schon das Problem , glaube ich) ist die Lok erst mal für mich gestorben.
Da sollte man sich mal überlegen welcher technische "Trick" dahinter steckt. Weil rein technisch gesehen müsste es doch gehen, es sei denn beim Licht einschalten wird ein Kondensator hinzugeschaltet oder was auch immer...
Ich habe aber die Fleischmann V200 mit einem originalen Selektrix Decoder ausgerüstet. Die fährt einwandfrei. Ist doch auch nichts Anderes, oder?
Werde mal Fleischmann anmailen.
Sorry "Selectrix".
Der Unterschied liegt darin, dass bei der gfn V200 eine einfache Leiterplatte ohne zusätzliche Bauelemente vorhanden ist, Die Hercules hat auf der LP einen Haufen Bauelemente (Transistoren, Widerstände). Ich vermute, dass es die Konstantstromquelle für die LED ist. Da das Problem nur bei eingeschalteter Beleuchtung auftritt, vermute ich , dass es hiermit zu tun hat.
Gruß Klaus
Und was machen die Leute die Selectrix fahren, wie ich??? Habe mal bei Herrn Radke und Fleischmann nachgefragt. Mal gespannt auf die Antwort. Das wäre ja eine Frechheit.
Und nochmal ärger ((((((((((((((((((((((((((((((((((((
Wo bleibt unser Digital Spezialist Peter W. ?
Bitte beruhige mich.
Danke.
Ja ich nochmal.
Also auf der technischen Beschreibung auf der Homepage steht ganz klar " Schnittstelle nach Nem 651 zum Einbau (und jetzt) eines!!!! Decoders". Und nicht eines Fleischmann Decoders.
Dann sollen die auch dafür sorgen das es funzt.

Man ich platz bald.
Da freut man sich wie ein Gummibärchen, und dann kommen solche Gerüchte auf.

Und nochmal ärger(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((!!!!!
wenn das ganze wirklich stimmt, würde ich hier alle mittel der Sachmangelhaftung bis hin zu "Geld zurück" ausnutzen. Nur so merkt GFN nämlich, dass soetwas mit "total daneben" noch maßlos untertrieben ist.
Da bin ich mit Kai endlich mal einer Meinung.
Bravo!!!!!!!!!!!!
Guckt ihr mal im Thread "GFN Herkules Kurzrezension".

Da sagt Peter W. schon, daß es definitiv Probleme mit Lenz und Kühn gibt.
Die einzige bisherige Lösung, ein MX62-Alt ist leider nicht mehr allgemein möglich, da dieser Decoder schon länger nicht mehr produziert wird.
Das Herr Fleischmann eine Art Rachefeldzug wegen des Untergangs von FMZ führt ist ja nichts neues, aber daß er jetzt neue Produkte aus reiner Sturheit an die Wand fährt, kommt mir doch sehr merkwürdig vor.

Was machen wir jetzt?
Wenn keiner die Lok kauft, heißt es nur wieder "der N-Markt ist tot". Logischerweise müßten wir jetzt alle die Lok kaufen und dann zurückgeben. Aber wer will sich (und dem Händler) das Theater antun?

grübelt
Helmut

der sich wieder mal sehr über GFN wundert.
@8
Alles eine Frage der Grammatik.

Wenn GFN das schreibt "zum Einbau eines Decoders" so war wohl gemeint "Einbau genau eines einzigen Decoders von uns aber niemals von jemand anders!".

Eigentlich ein Posting, aber der Smiley hat hier eher das "irre Grinsen".

mfg
Helmut
Zumal weil Fleischmann Digital made by Uhlenbrock ist.
Mit einem DHL100 (Selectrix) treten die Probleme auch auf. Sobald in einer Richtung Licht eingeschaltet wird, läßt sich der Decoder nicht mehr steuern.

Gruß, Roland
PROTEST!!!!!
Dann ist die Lok erst mal gestorben. Vielleicht hat Herr Radke vom MDVR eine Lösung für Selectrix.
Wenn die Konstantstromquelle der Beleuchtung das Problem sein sollte und diese auch noch einen Kondensator beinhaltet hilft vielleicht eine Diode weiter? Der eine Decoder der funktioniert  hat vielleicht genau diese Diode im Ausgang bereits drin... nur mal so zur Anregung. Kann mir nicht vorstellen das da ein grosser Trick hinter steckt!

Gruss Volker
Ehrlich ich kann mir das als Analog Fahrer einfach nicht vorstellen das sich das Fleischmann Traut! Immerhin gibt es ja Normen !

Andy aus Tirol
Hallo Andy,

leider siehst Du es zu einfach. Die NEM Normen für Decoderschnittstellen sind völlig unzulänglich! Es sind nur Kontaktbelegung und Stiftformen genormt, keine Ströme, keine Spannungen!

Es wäre daher wichtig, dass Decoder und Loks eine Zertifizierung unterzogen werden.

Grüße, Peter W.
Aufruf: alle die mit ihrem Hercules nicht zufrieden sind dürfen ihn gerne zu mir nach NZ senden (bin empfänglich für weihnachtsgeschenke trotz 27° im schatten...) und ja, ich fahre DCC mit digitrax und Funky und ohne NEM schnittstellen.

catch you later...
steve w.
Hallo!

Wenn das wirklich nur eine Konstantstromquelle ist, kann man die bei Digital eigentlich überbrücken, da ja der Lichtausgang des Decoders auch eine konstante Stromversorgung liefert. Man müßte nur ggf. aufpassen ob man Vorwiderstände braucht und vielleicht auch die Lichtmasse (blauer Draht?) anschliessen...

Ciao,
      Thomas
Zuerst einmal muss ich Euch allen zustimmen, so was gehört sich nicht und wir sollten ruhig kollektiv sauer auf GFN sein und die das auch wissen lassen. Wozu gibt es Mails? Sendet das dahin, irgendwer wird es schon an die "Entscheider" rantragen ...

Aber dann zur Hoffnung an alle, die das Modell unbedingt haben wollen und Digital OHNE GFN-Dekoder weiter machen wollen.
Rein technisch ist das auch nur ein Motor und Licht (als LED) und mit elektronischem "Know-how" ist es bestimmt möglich, da was zu machen.
Leider habe ich diese Lok noch nicht (evtl. liest ja der Weihnachtsmann hier mit ???). Sowie ich eine Musterplatine habe / hätte / etc. werde ich einen Umbaubericht machen, so dass dann auch wieder alle DCC-Freunde mit dieser Lok fahren können ...

Solange heißt es warten oder einen Elektronik-Guru in der Nähe suchen ...

Liebe Grüße aus Hamburg
RalliHH
Ich werde das die nächsten Tage mit einem relativ neuen Zimo MX62 testen.
Sollte auch da dieses Problem auftreten, schicke ich die Lok zurück an den Händler.

Fleischmann soll sich lieber mal bemühen, fehlerfreie DCC-Decoder zu liefern.
Die Lösung: Es brauchen auf der Leiterplatte nur 3 (Für Lenz) bzw. 4 (für Kühn) Kondensatoren entfernt werden. Für Lenz betrifft das die 3 Kondensatoren am Motor (2 x direkt über den Motorkontakten 1 x neben der Schnittstelle hinter der Schraube - wenn man beachtet, dass der Motor vor der Schnittstelle liegt!), für Kühn zusätzlich noch der Kondensator neben der vorderen Lampe (hinter dem +).
Die Kondensatoren sind die kleinen Mumpels mit dem braunen Körper.
Ich habe es ausprobiert, es funktioniert!  Große Freude !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß aus Dresden

Hallo Klaus aus Dresden,

das war's! Beim DHL100 müssen die 4 Kondensatoren raus, dann funktioniert es. Ich hatte gestern abend schon die 3 Leiterbahnen der Kondensatoren vorm Motor mit einem Scalpell getrennt. Das reichte noch nicht. Jetzt flog der vordere Kondensator auch raus. Dein Tip war super.

Gruß, Roland
@25

Hallo,

könntest du die 4 Kondensatoren auf einem Photo (z.B. auf Ismaels Photo im anderen "Herkules-Thread") anzeichnen und hier mal einstellen. Das wäre klasse.
Und wie werden diese Kondensatoren entfernt? Bin da Laie.

Grüße
Thomas
Roland, du bist mein Retter. Bitte Bilder. Bitte Bitte.
Hoffentlich sind hier Leute die zur Messe nach München fahren. Die sollten Fleischmann mal "den Marsch blasen".Und nicht zu knapp!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe, Ismael erwürgt mich nicht, da ich sein Photo benutzt habe.

http://img208.imageshack.us/img208/6941/herkulesplatinekondensatoren1n.jpg

Ich habe den linken Kondensator ausgelötet. Bei den beiden Mittleren habe ich die Leitung am Motorkontakt getrennt (Scalpell+Lupe!) und beim Rechten die Leitung zur Schraube. Das Scalpell war der Versuch von gestern, heute würde ich alle 4 Kondensatoren auslöten. Kondensator mit spitzen Lötkolben erhitzen und wegschnippsen.

Nicht ich bin der Retter sondern Klaus!

Gruß, Roland
Der Link funzt irgendwie nicht
Welches sind Kondensatoren. Bin leider kein Fachmann. Die gelben Dinger die zum Licht gehen?

Ach ja, Danke auch dir Klaus!
Sorry, nicht richtig gelesen. Die Braunen Dinger.
Ah ja, mit dem Bild wird vieles klarer.
Nun ist auch erkennbar, warum GFN dieses Kondensatorgewurschtel überhaupt betreibt: Die Schnittstelle ist für GFN-Verhältnisse viel zu normal angebracht, d.h. man könnte ohne weiteres einen Fremddecoder einstecken ohne erst eine Lösung mit Stecker an passend langem Kabel löten zu müssen. Da mußte natürlich irgend was kommen, um die problemlose Digitalisierung zu verhindern.

Aber nochmal zum Bild: da ist doch noch so ein brauner Kamerad in der Nähe der anderen LED, auch nahe beim "+", tut der nicht auch weh?

fragt
Helmut

der nach der Entwarnung jetzt wohl doch den Herkules bestellt.
>nahe beim "+", tut der nicht auch weh?

Scheinbar nicht, denn in diese Richtung funktionierte es vorher auch mit Licht.

>der nach der Entwarnung jetzt wohl doch den Herkules bestellt.
Er läuft seidenweich.

Gruß, Roland
@Klaus
@Roland

Vielen Dank!
Jaaaaaaaaaaaaa....... jetzt ist alles klar. Jetzt kann ich mir die Lok zu Weihnachten schenken.  Schade Fleischmann.

Danke an alle Mitwirkenden,
das zeigt das man dieses Forum braucht.
Allerdings dürfte nach Lötarbeiten die Garantie an dieser neuen Lok wohl wegfallen.
Besser wäre, man würde diese Lok so erst gar nicht kaufen.

Welche Funktion haben denn diese Kondensatoren? Warum werden sie von Fleischmann eingelötet?
Die Kondensatoren sollte sich eigentlich auf dem Analog-Dummy befinden.
--> Klassische Fehlkonstruktion. Ob mit Absicht oder aus Dummheit, sei dahingestellt.
Hoffentlich haben die nicht die gleiche Sch.... beim Desiro gemacht. Der soll nämlich zu Weihnachten bei mir fahren.
Vielleicht handelt es sich beim Herkules um eine Art Fehlproduktion. Das könnte ich Fleischmann ja noch verzeihen. Gibt es den bei anderen Loks von Fleischmann mit Schnittstelle auch noch Probleme. 145/185 ........
101,194 und 218 habe ich kürzlich problemlos mit DHL100 (mit Kabel und Stecker) ausgerüstet.
Andy,

der Entstör-Wahnsinn liegt in den strengen geltenden EMV Vorschriften begründet.
Ich bin zwar in Hochfrequenztechnik nicht so der Experte aber vermute dass die Entstörung umso weniger Wirkung hat, je mehr Leiterbahnen und Übergänge dazwischen liegen.

Ansonsten würde ich es auch sehr begrüssen, wenn die Analogdummies mal in einer Weise abgeändert und standardisiert würden, dass die Lok bei eingesteckter Analogplatine den Vorschriften genügen.
Allerdings kann das nur für die 3 keramischen Kondensatoren rund um den Motor gelten, warum just der Kondensator in der Lichtschaltung die Decoder verwirrt, verstehe ich nicht so ganz.

Grüße, Peter W.
Trotz aller Lösungen, die hier genannt werden - Dank an die Kollegen - grenzt es schon fast an eine unzmutbare Tatsache, dass GFN hier immer ein eigenes Süppchen kocht.

Ich verstehe die Firmenpolitk von GFN nicht, gerade im Bereich der digitalen Modellbahn schießt GFN die größten Böcke. Als Beispiel sei hier nur die für   hauseigenen Decoder passende Schnittstelle genannt und obiges Beispiel.

Diesen Unmut werde ich den Kameraden auf der IMA nächste Woche auch mitteilen.
Schnittstelle heisst für mich Decoder rein und fahren. Basta.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein großer GFN-Anhänger, seit über 30 Jahren, seit ich vom Christkind eine Fleischmann- H0-Anlage bekam.


Wolfi64
@Peter W.

Verstehe ich das richtig?
Muss ich möglicherweise nur den einen Kondensator in der Lichtschaltung entfernen?

Und würde die Lok dann trotz Entfernen des Kondensators / der Kondensatoren trotzdem noch analog fahren?

Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

das kann ich im Moment nicht beantworten. Ich hatte leider noch keine Zeit die Schaltung zurückzuentwickeln. Da muss ich erst mit dem Messgerät ran.
Was die Kondensatoren im Bereich der Lichtschaltung angeht ist mir noch nicht klar was da genau passiert.

Ich habe auch Herrn Kühn dazu angemailt und stehe mit ihm in Kontakt. Er nimmt sich der Sache an und schätzt in 2-3 Tagen genaueres sagen zu können.

Grüße, Peter W.

Beitrag editiert am 01. 12. 2005 14:39.
@Helmut, Deine Feststellung ist unsachlich und technisch unbegründet.

@kdn, warum nur 3 Ko's am Motor entfernen wenn da 4 sind? Eine Änderung der kapazitiven Belastung des Motorausganges um 33 pF erscheint mir im Vergleich zu den 1,2 nF vernachlässigbar.

Ich habe mal die Schaltung durchgemessen und folgendes festgestellt:

1. Wie bei GFN üblich, liegt in der DCC-Zuleitung eine Drossel.

2. Es sind je ein keramischer Kondensator mit ca. 22 pF (baun) vom Motorausgang zum Chassis geschaltet, dies ist ja bei bei ALLEN neuen Modellen von GFN so (entweder sind die Kondensatoren direkt am Motor oder auf der Platine), jedoch ist beim Hercules das Chassis potentialfrei, da es keinen
Rückleiter für Glühlampen gibt.

3. Parallel zum Motor liegen je ein Kondensator ca. 22 pF (braun) und ca. 1,2 nF (grün) was auch keine unübliche Schaltung und keine extremen Werte darstellt.
Wenn man also nur den kleinen Ko ausbaut ändert sich für den Decoder gar nix.

4. Die LEDs werden mit einer Stromquellenschaltung versorgt (FJs = BNF 26 Siemens/Infineon - wer kann mir sagen, warum man da just einen 300 V / 200 mA Typ verbaut?) und da ist ein keramischer Vielschichtkondensator (braun) Stützung eingebaut.

Mich wundert also sehr dass bei Entfernen der 3 Stk. 22 pF Ko's die Störungen beseitig sind. Vermutlich dreht es sich nur um die 2 gegen Chassis geschalteten Kondensatoren und den linken Ko in der Stromquelle beim Licht - könnte letzterer bei Kontaktschwankungen zwischen Rad+Schiene als eine Art "Charge Pump" wirken und Energie in den DCC-Eingang des Decoders rückspeisen so dass dieser ein nicht gleichspannungsfreies Signal, also nicht DCC konform, sieht und u.U. meint eine Gleichspannung zu erkennen?

Grüße, Peter W.
Jetzt wird's aber kompliziert.
@Peter W.
Du hast recht, das war nicht sehr sachlich. Ich habe einfach eine Stinkwut auf GFN wegen der ewigen Probleme bei der Digitalisierung. Schleppschalter, problematische Decodereinbauplätze usw. Manchmal kocht es einfach über. Leider hilft das konkret dem Fragesteller nicht weiter, ich möchte mich also entschuldigen.
Korrekterweise muß man dazu sagen, daß ich auch bei 120ern von MTX ein ganz ähnliches Problem hatte. In meiner SX-Zeit spielte die Lastregelung des eingesteckten Decoders (DHL-100) total verrückt, bis ich 3 SMD-Kondensatoren entfernt hatte. GFN ist hier also kein Einzelfall. Aber auch das hilft dem Herkules leider nicht weiter.

Jetzt probier ichs nochmal sachlich:

Wenn deine Vermutung richtig ist, daß aufgrund einer Einwirkung des Kondensators beim Licht der Decoder glaubt daß Gleichspannung anliegt und daher zu spinnen beginnt, dann müßte sich doch eigentlich das Problem lösen lassen durch Abschalten der Analogerkennung im Decoder, oder?

überlegt
Helmut

der am Samstag auch mal bei GFN auf der Messe vorbeischauen wird, aber nicht um da herumzuschreien
@Nforever, ja wir schreiben das Jahr 2005, auch GFN ist aus dem konservativen Dornröschenschlag erwacht, ergo ist die Schaltung halt ein wenig komplexer als 2 Birnchen.

@Helmut,

Du kannst GFN aber mal ansprechen ob Sie es nicht sinnvoll fänden, beim Thema Digital auch auf Kompatiblität zu achten und nicht nur mit den hauseigenen Produkten zu testen.

Die Schnitzer von MTX (BR 120, S 3/6) sind IMHO noch schlimmer und kritikwürdiger als die "Änfängerfehler" von GFN, da MTX mit Selectrix jahrzentelange Erfahrung auf dem Sektor Digital hat und dann einfach neue Platinen macht die offenbar nicht mal mit den hauseigenen Produkten getestet wurden.
Auch ich musste bei der BR 120 erst im Internet nachfragen weil kein Decoder mit der Regelung klar kam. Das war meine erste Lok die mit der serienmässigen Schaltung nicht funktioniert hatte. BTW, inzwischen ist da der alte MTX Schnellläufer-Motor auch draussen...


Das Abschalten der Analogerkennung habe ich bereits versucht, aber das ändert nichts daran dass sich der Decoder mit dem Signal am Eingang nicht auskennt und unerwünschte Effekte zeigt. Je nach Typ und Fabrikat rast die Lok dann zwar nicht los aber bleibt unvermittelt stehen (Verhalten wie bei Bremsen mit Gleichspannung bzw. Nichterkennung des Digitalsignals) oder fährt unsteuerbar weiter (Verhalten bei Störungen im Digitalsignal - CRC Error).

Grüße, Peter W.
Liebe Modellbahn-Kollegen,

ich habe vor kurzem auch die Fleischmann-Herkules bekommen. Habe einen Uhlenbrock 73 510 eingebaut. Reingesteckt - Deckel zu - ab aufs Gleis - Lok läuft. Ohne Probleme. Egal ob mit Licht oder ohne - alles kein Problem. Eigentlich vorbildlich. Einziges "Problem": Der Decoder muß kopfüber eingesteckt werden. Mußte deshalb die Steckkontakte etwas verbiegen. Der Decoder steckt zwar jetzt ziemlich schräg nach oben in der Schnittstelle, hat aber trotzdem sicheren Kontakt und es ist auch noch genug Platz oberhalb der Platine, so dass das Gehäuse problemlos paßt.

Habe ich da die einzige Hercules erwischt, die problemlos mit Fremd-Decoder läuft???

Liebe Grüße
Helmut

Beitrag editiert am 02. 12. 2005 18:31.
Nein, Du hast einfach eine Kombination erwischt die funktioniert.
@ 51,52

Hallo!

Das TC und die anderen Fleischmann Digital Produkte kommen doch von Uhlenbrock, richtig? Ist also nicht gerade ein "Fremd-Decoder".

Ciao,
      Thomas
@thomas

Jou, so ist es. Fleischmann digital = Uhlenbrock
Soll das nun heißen das Uhlenbrock Decoder immer und in jeder neuen Fleischmann ohne Probleme funzt?
Hallo,

Ich würde es nicht wagen dies der zu verallgemeinern. Wer weiss das schon? Wer weiß, was den Normungsfritzen und den Konstrukteuren in Zukunft einfällt?
Es kommt auch auf alle möglichen Randbedingungen an: Zentrale, Gleisspannung, Besetztmelder etc. etc. Ansonsten haben 73 5x0 ja nicht den besten Ruf.

In den Loks mit Glühlampenbeleuchtung gingen bislang immer die N025 völlig problemlos. Ich würde vorschlagen einfach abzuwarten ob und was Herr Kühn heraus findet.

Grüße, Peter W.
Ich war heute auf der IMA in München und habe einen Mitarbeiter von Fleischmann (Kundendienstabteilung) auf das "Hercules Problem" angesprochen. Zitat: "Ja glauben Sie denn, dass wir jeden Decoder in unseren Modellen ausprobieren ??? Wir haben Decoder im eigenen Hause und diese funktionieren"
Unglaublich - welch eine Arroganz! Aber das Beste kommt noch am Schluss!
Im weiteren Gespräch übergab ich meine Visitenkarte und der Herr sicherte mir zu, dass mich jemand von der technischen Abteilung anrufen werde, "denn das kann doch gar nicht sein..."
Das ist ja richtig spannend, ich glaub nicht dran!

Hier das Beste:
Auf meine Frage, ob man im Hause Fleischmann dieses Forum hier oder auch andere kenne bekam ich nur einen erstaunten Blick "...mein Schreibtisch ist voll, da habe ich doch keine Zeit mich mit sowas auch noch zu beschäftigen".

Kundenorientierung gleich Null, man interessiert sich nicht für die Belange der Menschen, die die Produkte kaufen sollen. Aber immer das Gejammer der Hersteller "der Markt sei tot".
Wenn wir in meiner Branche (Luftverkehr) so arbeiten würden, dann wären die Ticketpreise bei immer noch 500 Euro im Inland und keiner würde mehr fliegen - vom internationalen Luftverkehr mal ganz zu schweigen.

Grüße, Christian aus München / MUC
Wie wäre es mit einem Protestbrief von allen Usern an Herren Fleischmann. Einerseits macht Fleischmann Kundenumfragen, und Andererseits sch..... Fleischmann auf seine Kunden. Armes Deutschland.
Halten wir mal die Bälle etwas flach.
Ich war heute auch auf der Messe und habe mal in sachlichem Ton etwas hereingefühlt und da kam schon ein bischen mehr.

Erst mal was offizielles:

Die Loks werden als Analogloks und Digitalloks - hierbei ausschließlich mit GFN-Decodern - einer Abnahme zur EMV-Verträglichkeit unterzogen. Das Platinendesign erfolgt so und nicht anders aufgrund der angestrebten Störsicherheit.

Dann etwas inoffizieller - ich habe gefragt, ob ich das wiederholen darf:

Das Herkules-Problem ist bekannt. Es wurde auch mit 2 Fremdherstellern von DCC-Decodern Kontakt aufgenommen. Der eine davon, Kühn, hat daraufhin die Entfernung von Kondensatoren vorgeschlagen. Der andere hat nicht reagiert.

Meine persönliche Interpretation ist, daß die Technik schon könnte und wollte, wenn sie denn dürfte.

Bei dieser Gelegenheit habe ich mal wegen dem immer wieder auftretenden Gerücht nachgehakt, die GFN-DCC-Decoder seien von Uhlenbrock. Antwort hierzu: Nein, die Decoder sind eine Eigenentwicklung, auch wenn die Fertigung durch einen Zulieferer erfolgt.

Und natürlich auch nachgefragt, wie man denn zu Foren und Newsgroups steht. Hierzu fehlt die Zeit, da es zu viele solcher Gruppen gäbe. Auch sei nicht zu erwarten, daß aufgrund des dort häufigen Umgangstons eine vernünfigte Diskussion Hersteller-Kunde geführt werden könnte.
Im Falle der Techniker glaube ich das Zeitproblem ohne weiteres. Nur sollten vielleicht einige Leute in Marketingabteilung und Geschäftsleitung, denen das Image der Marke am Herzen liegen sollte, schon mal von ihrem Podest herabblicken, und wenigstens mitlesen. Aber das ist wieder meine persönliche Meinung.

Irgendwie ein bißchen wie Karl Valentin: "Können tat mer scho wollen, aber dürfen ham mer uns nicht getraut".

Was wollt ihr mit der Protestaktion erreichen? Den Technikern sagt ihr nichts neues und den Entscheidungsträgern nichts was sie interessiert.

mfg
Helmut

der sich - auch im Hinblick auf manche MTX-Platine - von der Illusion verabschiedet, daß in naher Zukunft eine Lok durch Einstecken eines Decoders in eine Schnittstelle einfach zu digitalisieren sein wird.
Hallo zusammen,

ich glaube, daß es einfacher ist, sich schnell eine "Ersatzplatine" zu bauen, als auf der Originalplatine herumzulöten und sich zu ärgern.
Das hat zudem den Vorteil, daß im Garantiefall die Platinen wieder zurückgetauscht werden können.
Trotz alledem, es ist schon eine Sa...ei, was uns Modellbahnern da zugemutet wird, zumal nicht jeder von uns mit den Chips und sonstigen Bauteilen, die man mit der Lupe suchen muß, befreundet ist.
Nichtsdestoweniger macht das Hobby Spaß, und was wäre das Leben, wenn man nicht mal nachdenken müßte.

Grüße Michael Peters
Hallo Michael,

>ich glaube, daß es einfacher ist, sich schnell eine "Ersatzplatine" zu bauen, als
>auf der Originalplatine herumzulöten und sich zu ärgern.

Hast du das schon mal versucht? Auf den ersten Blick denkt man an ein paar Leiterbahnen aufzeichnen, ein bischen Ätzen, ein paar Widerstände und Dioden und fertig. Denkste! Spätestens bei SMD-Bauteilen oder Motorkontakten wirds dann schon eine Präzisionsarbeit, die teilweise auch geeignetes Werkzeug erfordert.
Da greift man schnell mal zum Seitenschneider oder Lötkolben und die störenden Ameisen sind weg.

meint dazu
Helmut

der sich auch schon mal an Lokplatinen versucht hat, aber es ganz schnell wieder gelassen hat.
Hallo Christian,

ganz so ist es nicht, z.B. habe ich bei der neuesten pr. G4.3 in Ep1 (Art. #7902) mit grosser Überraschung und Freude festgestellt, dass die Lok-Tender-Kupplung aus glasklarem Material hergestellt wurde! Über den Decoder in der Digitalversion (Art. #88 7902) werde ich an anderer Stelle berichten.

Nachdem nun mehrere Endkunden, Techniker, Decoder-Hersteller u.a. aktiv geworden sind, bin ich zuversichtlich dass das Echo bis in die Geschäftsleitung ausreichende Wellen schlagen wird.
Eine emotinale "Protestaktion" ist daher nicht nötig und wäre für den weiteren Dialog sicher kontraproduktiv.

Grüße, Peter W.

Beitrag editiert am 03. 12. 2005 23:49.
Hallo Kollegen,

ich habe jetzt mal in meiner GFN Herkules verschiedene Decoder ausprobiert. Es ist nach dem bereits hier geschriebenen nicht viel Überraschendes dabei, aber vielleicht interessiert es euch trotzdem.

Lenz LE 0521, Lok spinnt
Lenz Gold mini, Lok spinnt
Viessmann 5243, Lok spinnt
Minitrix 66838, Lok spinnt

Uhlenbrock 73510, Lok funktioniert problemlos
Fleischmann 6859, Lok funktioniert problemlos
Fleischmann ???? (Decoder aus der BR 218 aus der Startpackung), und siehe da, Lok spinnt.

Überrascht mich schon, dass selbst der Fleischmann-Decoder nicht in der neuen Herkules funktioniert, ist vielleicht eine andere Serie???

Ich fahre übrigens mit der Intellibox, Softwarestand 1.5

Liebe Grüße
Helmut
Und wie sieht es mit der Kombination "Herkules - Zimo MX62" aus?
Peter hat ja schon mit 'nem älteren MX62 getestet.
Wie sieht's mit neueren MX62 aus?

@Peter
Danke für deine Mühe und deine Tests.
Hallo,

Hier kommt aber auch sehr deutlich die gesamte Problematik des Systems Digital zum Vorschein: Selbst wenn ein Modellhersteller alle aktuell auf dem Markt erhältlichen Bausteine testet, kann zwei Monate später ein neuer Decoder kommen, der dann auch wieder Probleme macht. Wirkliche Abhilfe kann in meinen augen nur ein einheitlich genormtes Digitalsystem bringen, sonst werden solche Probleme immer wieder auftreten.


      Gruß Lothar
@Lothar,

das ist ja genau was alle großen Hersteller tun, aber eben leider jeder für sich.
Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, Loks und Decoder getrennt voneinander zertifizieren zu lassen, wie es bei vielen DCC-Decodern mit dem NMRA-Zeichen ist, nur eben auch für die Loks so etwa wie "funktioniert auf NMRA-kompatiblen Digitalanlagen".
Für die SX-Gemeinde müßte es auch eine vergleichbare Regelung geben.
Aber wer will das durchsetzen?
Ein einziges genormtes System wird es hoffentlich nie geben, das wird viel zu teuer (hm, klingt nach Märklin).

mfg
Helmut
Salü zusammen

wenn die Decoder, die Loks und die verschiedenen Centralen von verschiedenen Anbeitern immer aufwändiger und Leistungsfähiger werden, ist es doch nur logisch, dass es hin und wieder zu "Verständigungsproblemen" kommt. Wenn man einen Blick in die Fotografie, PC's oder bei Autozubehör ist es doch das Gleiche. Wenn ein Decoderhersteller will, dass seine Produkte in Loks von renomierten Hersteller funktionieren, muss er in erster Linie selber dafür besorgt sein. Ein Kamerahersteller fragt auch nicht zuerst den Fremd-Accuhersteller, ob seien Produkte passen. Normen hin oder her.
Wer in der Hinsicht keine Sorgen haben möchte, muss wohl in erster Linie mit Komplettanbietern zufreiden sein, wer das nicht will, wir ab und an halt mal  improviserien müssen.
Fleischmann bei diesem Problem böser Wille und Absicht zu unterstellen ist schon ein bisschen an den Haaren herbei gezogen.  

Mit Gruss

Walo
Hy,
da ich morgen die Anukunft meines Herkules erwarte - hat einer schon mal den Tran DCX74 versucht? Und wenn ja - was muss ich dem Herkules antun um ihn zum Laufen mit dem TWIN-CENTER und dem Tran zu bringen?
Danke für die Infos.
MaNuel
Reinstecken (beim DCX74 und Hercules mit den Bauteilen nach oben!), TC auf 28 oder 128 Fahrstufen schalten und losfahren.
@Peter
Ganz ohne sonstige Umstände??? Das hätte ich beim Durchlesen dieses Threads eigentlich nicht mehr erwartet.
Ich bin mal gespannt (Auf das Modell überhaupt und ob es wirklich so einfach ist mit dem Decoder)
MfG
MaNuel
Hallo Manuel,

ich muss zugeben, ich habe es noch nicht ausprobiert weil mir die Zeit dazu fehlt!
Probiere es bitte einfach aus.

Grüße, Peter W.
hab eine mit tran dcx74 funktioniert problemlos
Habe von Uhlenbrock erfahren, das die Fleischmann Decoder nicht von denen produziert werden. Sie haben mir geschrieben, das der Decoder 73510 mit der Lok funktioniert. Aaaaber. Da der Decoder auf dem Kopf steht ist nich so richtig Platz vorhanden. Das ist doch eine ehrliche Antwort, oder?
@wolli
Danke, dann wart ich auf die Ankunft des Herkules - der Tran liegt bereit. *kaumerwartenkann*
LG
MaNuel
Hallo,

@Nforever (Nr. 73).
ich habe einen Uhlenbrock 73510 in meiner Herkules. Das mit dem Platz war bei mir überhaupt kein Problem. Der Decoder steht auf dem Kopf, das ist richtig. Er steht auch relativ schräg nach oben. Aber das Gehäuse ging bei mir ganz leicht drauf - ohne jedes Platzproblem. Ich wünschte, ich hätte in jeder Lok so viel Platz wie in der Herkules...

Liebe Grüße
Helmut
Test mit einem neueren ZIMO MX 62 N.
Lok läuft klasse. Auch mit Licht.
Hallo,
ich habe jetzt den Tran DCX74 im Herkules verbaut und auch keine Probleme. Schnurrt wie eine eins auch mit Licht und in Doppeltranktion mit einer Minitrix Taurus. (Kommt bei uns auch in der Realität vor - 2 Hercules und ein Taurus vor einem Güterzug.)
LG
MaNuel
Ich habe den MX62 von ZIMO eingebaut.Bauteile schauen nach unten. Absolut keine Probleme.

Liebe Grüße
Gerhard
Und was ist mit einem SX-Decoder?
Siehe # 15 !!
D.h., daß das dann für alle Selectrix-Decoder gilt, weil es dort im Gegensatz zu DCC keine Unterscheide gibt?
An alle Experten,
gibt es dieses spezielle GFN- Digitalproblem nur bei dem neuen Hercules oder sind davon auch alle anderen mit DSS ausgestatteten GFN-Loks (z.B. 146,185, Re4/4 Cargo, 194 etc.) evt. gleichermassen betroffen? Leider habe ich meine Loks noch immer gut verpackt eingelagert, da mir für alle die passenden Decoder (Selectrix) mit Stecker (!) fehlen und ich sie auch noch nicht digital Probe gefahren habe. Gehört zwar nicht unmittelbar zum Thema "Hercules" - glaube aber, dass dies auch noch andere Mobahner interessieren bzw. betreffen könnte.
Danke im voraus für evt. neue Erkenntnisse.
pitrail
Hallo Eglod,

wenn Du reine SX Decoder von D&H (Rautenhaus, MÜT, Trix, Viessmann) meinst, dann ja, denn diese sind alle identisch.
Es gibt aber auch noch den Uhlenbrock 73510, welcher lt. obiger Angabe (# 51, # 63, # 73) funktioniert - und der kann auch SX. Ebenso gibt es den DCX74 in einer SX-Version zu kaufen, und auch dieser funktioniert (# 77).

Grüße, Peter W.
@ Peter,

ja genau die "reinen" meinte ich. Danke für die Info. Ist dann aber in der heutigen Zeit schon ein echt dicker Minuspunkt, daß man von Fleischmann trotz "Schnittstelle" zu dieser eigentlich unnötigen Fummelei genötigt wird. Der uralte "Systemkrieg" feiert dann hier sozusagen erneut fröhliche Urständ... oder ist es einfach nur gedankenlose Wurschtigkeit?

Gruß
Eglod
Hi zusammen!

ich habe in meiner Herkules einen Lenz Gold-mini gesteckt, bei mir funktioniert er ohne weitere Adaptionen einwandfrei.

mfg
Harry
Will einen DHL 160 in die Herkules stecken. Der Decoder hat 5 schwarze und 1 rote Leitung (ca 8 cm lang) hin zum Stecker. Habe weiter oben gelesen "kopfüber".
Aber was heißt denn das? In welche der sechs Buchsen der Schnittstelle muß denn der Pin mit der roten Leitung?  
Hallo Herbert,

warum den DHL160? Fährst Du SX oder DCC? Wenn Du die Möglichkeit hast DCC zu fahren empfehle ich Dir einen Zimo MX62, DCX74 oder Lenz mini (Gold oder Silver falls es den schon gibt).

Kopfüber einbauen heisst bei DHL Decodern: Verkehrt herum einstecken, also die Bauteile nach unten! Die rote Leitung markiert Pin1, siehe Anleitung des Decoders.

Ich kann Dir aber nicht garantieren ob der DHL160 einwandfrei funktioniert, nachdem es mit dem DHL100 Probleme gibt. Siehe #15. Evtl. muss man Bauteile von der Lokplatine auslöten.

Grüße, Peter W.
Danke Peter W.
Ich fahre Selectrix. Werde es alsbald ausprobieren. Die Decoderbeschreibung ist gut. Wo ich Zweifel bekam, war die Schnittstellle der Lok. Dort ist nicht erkennbar welche Buchse die "1" ist.
Ich kann zwar ganz außen auf der Platine (neben der runden Aussparung) eine "1" sehen, aber daß diese "1" für die Schnittstelle gelten soll?
Jedenfalls korrespondiert das mit Deiner Aussage.
Danke für deine schnelle Hilfe.
Gruß, Herbert  
Habe jetzt den DHL 160 eingesteckt  und alles andere belassen (also keine Kondensatoren ausgelötet). Wie gesagt ich fahre Selectrix. Die Hercules ruckt lediglich, wenn ich abrupt die Fahrstufe um mehrere Werte ändere. D. h. z.B. von volle Fahrt (31) reduziere auf 25. Die Lok reduziert sofort (weil ich keine Verzögerung im Decoder programmiert habe - das macht später das Programm TC) aber leicht zu viel, um dann sofort wieder leicht, aber dennoch sichtbar, zu beschleunigen, eben auf Fahrstufe 25. Kann so etwas mit diesen Kondensatoren zusammenhängen?
Hat schon jemand anders diese Erfahrung gemacht, und was ist die Lösung?
Ansonsten (ohne Geschwindigkeitsänderung) dreht die Lok sehr gleichmäßg (mit oder ohne Licht) ihre Runden, auch in Fahrstufe 1 = Kriechgeschwindigkeit.
Besten Dank und mfG, Herbert Schmidt  
Hallo Herbert,

das ist ein leichtes Regelungs-Überschwingen. Stelle mal eine um 1 Stufe weichere Regelvariante ein.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter W.
Regelung = 4  (weichste Regelung) hatte ich schon codiert. Bei allem darunter fährt die Lok in Kriechgeschwindigkeit ganz leicht zuckend.
Noch eine andere Idee?
Danke und mfg Herbert
Hi Hercules-Fahrer.
Ausbau der 4 Kondensatoren hat nichts gebracht.
Aber das rumspielen mit den Decodereinstellungen (DHL 160 Selectrix)!
Motoranpassung von1 auf 2
Regelung von 4 (sehr weich)  auf 2.
Die ursprünglichen Decoderwerte habe ich bei meinen MTX Loks (neue, hochwertige Bauart) verwendet.
Die Hercules mit dem 3-pol Motor braucht halt offenbar etwas anderes.

Gruß und danke, Herbert Schmidt
Hallo,

die "Faulhabereinstellung", d.h. Regelung 4 mit Impuls 1 funktioniert eigentlich durchwegs nur mit Glockenankermotoren und teilweise auch mit schräg genuteten Motoren mit Schwungmasse. Selbst bei der Brawa V160 mit schräg genutetem Motor aber ohne Schwungmasse sind (möglicherweise auf Grund der nicht ganz optimalen Stromabnahme) mit dieser Einstellung gewisse Regelungsmängel in Form von Drehzahlschwankungen zu bemerken.

Grüße, Peter W.


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