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THEMA: Eure Erfahrungen sind gefragt

THEMA: Eure Erfahrungen sind gefragt
Startbeitrag
Reinhard [Gast] - 17.11.05 13:06
Hallo,

bin seit 12 Jahren Modellbahnen der Baugrösse HO. Baute in der Zeit 2 HO Anlagen und musste jedesmal feststellen, dass man schnell an seine Grenzen stösst. Nun habe ich vor einigen Monaten eine grössere Sammlung Loks und Wagen der Spur N geerbt und möchte jetzt auf N wechseln. Es sind alles Vitrinenmodelle, alle möglichen Epochen und Hersteller. In HO war ich eigentlich immer der Epoche 3 treu. Bei N hört man immerwieder das es Probleme mit Vorlaufachsen bei Dampfloks gibt. Jetzt wüsste ich gerne welche Erfahrungen ihr mit Dampfloks gemacht habt? Habe einen Raum (vormals Kinderzimmer) mit 16m² zur Verfügung. Möchte eine Epoche 3 Anlage bauen, mit grossem Bahnhof, Betriebswerk und Drehscheibe. Welche Erfahrungen habt ihr mit Drehscheiben? Meine Überlegung geht auch dahin, wenn ihr keine guten Erfahrungen mit Dampfloks oder Drehscheiben habt, eine Nebenbahn Anlage der Epoche 5 mit Diesellokbetrieb zu machen. Dann eben halt mehr Fahrstrecken und Fabricksanschlüsse und ranchieren. Wie klappt das entkuppeln der Fahrzeuge, würdet ihr mir zu Fleischmann Kurzkupplungen raten? Was wäre besser bei Dieselloks Epoche 4 oder 5? E-Loks kommen bei mir nicht in Frage weil ich keine Oberleitung machen möchte. Ich bitte euch herzlichst um eure Meinungen und Ratschläge.

Beste Grüsse
Reinhard

Hallo Reinhard,
ich habe auch vor einiger Zeit im 16 qm Kinderzimmer angefangen mit ganz ähnlichen Wünschen: Epoche 3, großer Bahnhof, kleines BW, Drehscheibe, Industrieanschluß. Schau mal in meine Homepage und maile zurück zum Tel-Nr. Austausch. Das Thema ist zu riesig für einen "mal ebenbei Erfahrungsaustausch".
http://www.kitzenstein.de

Gruß Kalle
> Bei N hört man immerwieder das es Probleme mit Vorlaufachsen bei Dampfloks gibt.

Es stimmt, einige (wenige) Loks machen Probleme. Es liegt aber nicht an den Dampfloks, sondern an den Vorläufern. Mit sauber verlegtem Gleis und "richtigen "Weichen (Peco) treten Probleme weit weniger auf! Ich persönlich habe nur bei einer einzigen Lok Probleme mit der VOrlaufachse - und die ist ein Messingmodell. Probleme mit Grossserienloks kenne ich nicht.

> Nebenbahn Anlage der Epoche 5 mit Diesellokbetrieb zu machen. Dann eben
> halt mehr Fahrstrecken und Fabricksanschlüsse und ranchieren.

Nebenbahn ist mein persönliches Lieblingsthema. Nur: Ep.5 und Fabrikanschlüsse/Rangierbetrieb ist ein Widerspruch in sich...

> Wie klappt das entkuppeln der Fahrzeuge,

Mit sauber verlegtem Gleis gibts keine Zugtrennungen. Entkuppeln funktioniert gut. Bloss sind dieEntkupplungsgleise immer am falschen Ort. Deshalb hab ich sie gleich ganz weggelassen und entkupple von Hand
http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/technik/entkuppler.htm

> würdet ihr mir zu Fleischmann Kurzkupplungen raten?

Ich sehe den Sinn nicht. Mir genügt die Standardkupplung.

> weil ich keine Oberleitung machen möchte.

Sieh es so: Eine massstäbliche Oberleitung wäre im Modell nicht mal 0.1mm dick. "Die kann man gar nicht sehen" also kannst den Faden auch gleich weglassen. Die Masten genügen für den optischen Eindruck. So sind Eloks doch möglich, ohne dass du dir was antust

Felix
das gleiche anlagenthema ist bei mir vorhanden, die Anlage bis auf wenige zu verdrahtende Teile und die Landschaftsgestaltung fertig. Ich fahre viele Dampfloks und einige Dieselloks. Schienen von Peco für den sichtbaren Bereich und Roco, Minitrix im nicht sichtbaren. Weichen ( ca. 50 Stück ) sind von Minitrix, 15 Gradweichen, überwiegend polarisiert und meist Unterflur angetrieben.
Meine Dampfloks von Minitrix BR 03, BR 41, Fleischmann BR 23, BR 38, BR 39, BR 50 und BR 56 alle mit Vorläufer bereiten mir keine Probleme, die Tenderloks ebensowenig. Ich fahre aber auch nur mit Geschwindigkeiten, umgerechnet zwischen 60 und 130 km/h. Loks, die bei meinem Anlagenkonzept (Analogfahrbetrieb mit 16 Blockstellen ) mit Festspannungsbereichen ( 6 - 9 Volt ), zu schnell fahren, werden mit Glasmachers Getriebeschnecke umgerüstet. Ergibt top Fahrverhalten. Ratsam ist auch hier im Forum unter Suchfunktion zu schauen, von Fragen ganz abgesehen.
H-W
Die "angeblichen" Probleme mit Vorlaufachsen kann ich nicht bestätigen. Ich fahre bedingt durch meine Epoche (1) zu 90 % Dampflokomotiven aller Hersteller und habe überhaupt keine Probleme mit den Vorlaufachsen - jedenfalls nichts symptomatisches. Wie oben schon erwähnt ist allerdings nicht nur die präzise Gleisverlegung extrem wichtig, sondern auch die Verwendung des richtigen Materials (Peco ist ja schon genannt worden). Wer beim Gleisbau (Ober- und Unterbau) sorgfältig vorgeht, reduziert die sonst vielleicht N-typischen Probleme auf ein Minimum.

Zu Drehscheiben kann man nur soviel sagen, daß es im Moment leider nur noch einen einzigen Großserienanbieter in N gibt (Fleischmann). Deren Drehscheibe hat eine viel zu tiefe Grube. Die Alternative von Arnold ist nur noch 2nd Hand bei Ebay zu erwerben. Wer es zudem vorbildlich mag muss hier zu (teuren) Kleinserienmodellen greifen. Zur Funktionalität gibts es nichts negatives zu berichten, nur soviel, daß es ab und an Kontaktprobleme auf den Gleisen gibt. Das liegt aber daran, daß Bühne und Strahlgleise nur selten und i.d.R. nicht durchgängig befahren werden und stärker verschmutzen. Bei regelmäßiger Handreinigung ist das aber dann auch kein Problem.

Zur Kurzkupplung von Fleischmann gibt es viele und noch mehr unterschiedliche Meinungen. Ich für meinen Teil nutze sie und bin sehr zufrieden damit (nahezu Puffer-an-Puffer fahren, butterweiches einkuppeln etc.). Schmeiß doch mal die Suchmaschine an. Hierzu ist hier schon viel geschrieben worden.

Die Epoche ist m.E. letztendlich reine Geschmackssache. Da sollte man das fahren was einem am besten gefällt oder wozu man irgenwie einen Bezug hat. Gute und schlechte Loks gibt es in jeder Epoche

Thomas
@4: Wie tief ist die Grube der GFN-Drehscheibe, dass die deiner Meinung nach zu tief ist?
Hallo Reinhard !
Meine handvoll Dampfer laufen auch ohne Probleme, jedenfalls auf Pecogleis. Auf Okinal GFN-Gleis haben sogar manche hauseigenen Lok´s Probleme, was aber wohl eher von R1/R2 auf meiner Testanlage herkommt.

Warum keine E-Lok´s ? In N reicht es doch einfach nur die Masten aufzustellen, jedenfalls ist dies eine weitverbreitete Ansicht, weil aus 1 Meter Entfernung sieht man das eh nicht Bei viel handwerklichem Geschick kann man ja auch 0,1mm Gummifaden selbst spannen.

GFN Kurzkupplung ist bei schlechter Gleislage eher anfälliger als Standard.
Ich persönlich tendiere eher zu fest gekuppelten Zügen (Tillig, Hammerschmid, Büroklammern) Für große Zugbildungsspielchen reicht mein Platz eh nicht.

Die Grube der GFN Drehscheibe ist laut MIBA-Spezial 6 für diese Bauform viel zu tief, nämlich umgerechnet 4 !! Meter.
Wen´s stört greift zu Hapo, die soviiiiiel teuerer auch nicht sind.
@thomas hast dir mal den GFN Neupreis angeschaut?
Oder Pecodrehscheibe im Handbetrieb, oder Teil bei Conrad (komm grad nicht auf den Namen), oder...

Ansonsten Willkommen im Club, und mach bitte nicht den (Denk) Fehler:
HO geteilt durch zwo = N, das sieht dann nämlich auch nicht viel besser aus, außer das du 2-3 Wagen mehr dranhängen hast. Weniger ist (oft) mehr.

meint mosi http://home.arcor.de/mosi62/Modellbahn.html
Gruß Uwe
das Vorlaufachsen-Problem kommt daher, dass einige Arnold-Loks es mit der NEM nicht so genau nehmen und vorne eine falsche Innenweite haben. Dazu gibt es an Weichen eine ganze Menge Mist am Markt... Mein dringener Rad daher: Peco nehmen. Ist zwar nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß, aber schon im einiges besser, als der Plunder, den Arnold, Trix, Roco oder Fleischmann so verzapft haben...
Hallo!
Zum Thema Oberleitung oder nur Masten haben wir gerade einen Thread laufen:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=151954

Bei dem Thema Kupplungswahl kommt`s ja erst mal ganz entscheidend darauf an, ob Du wirklich so kurz kuppeln willst, wie`s geht. Da schon seit Jahren auch die N-Fahrzeuge alle Kulisse haben (bis auf die meisten Loks natürlich), bietet sich eine richtige (also starre) Kurzkupplung natürlich an. Da gibt es eigentlich nur 2 Alternativen: Fleischmann (wird man so ziemlich an jedem Fahrzeug befestigen können - GFN hat da so einige gute Adapter, was die ohnehin nicht billige Sache noch teurer macht) oder die Hammerschmidt KK. Letztere sieht um Längen besser aus, trennt wohl auch nicht so leicht bei Gleisunebenheiten, ist aber noch teurer und wohl auch nur für NEM-Schächte vorgesehen. Von daher werden die Umbauarbeiten evtl. komplizierter. Oder man fährt feste Zugverbände. Dafür gibt`s ebenfalls von Hammerschmidt eine Deichsel mit Bremsschlauchnachbildung. Ist nicht schlecht aber man kann natürlich nur langweilig immer die gleichen Züge fahren - ist eben persönliche Geschmackssache.

Gruß,
Thorsten
Salve,

mit der Drehscheibe von Fleischmann bin ich vollkommen zufrieden, lediglich die Gleisanchlüsse sind verdammt teuer. Außerdem kommt es sporadisch zu Kontaktproblemen zwischen der Drehscheibe und den Anschlussstücken. Die einzige Möglichkeit, Kontak herzustellen ist dann nur, die Drehbühne leicht anzuheben, damit die Kontaktplättchen Kontakt geben.

Das Entgleisen bei Weichen durch Vorläufer ist bei mir ein leidiges Problem, das jedoch eher von den Gleisen herrührte. Im Bahnhofsbereich habe ich die schlanken Roco-Weichen verlegt, aber so, dass sie nicht ganz plan waren. Deswegen ist meine Piko-65 grundsätzlich an der Bahnhofseinfahrt entgleist. Inzwischen ist das Problem aber gelöst.

Vale RF
Hallo
da ich nur Epoche 1und 2 fahre sind bei mir zu 90% Dampfer unterwegs.
hate nur bei zwei Loks das porplem mit den vorgeläge aber ein bischen Blei und schon war das proplem gelöst.
Kan nur recht geben das Pecogleis ist das beste, habe selbst Fleischmann Gleise aber meine Anlage ist von 1985 und internet wahr da noch nicht,und mein händler hat mir zu Fleischmann geraten.


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