Anzeige:
THEMA: Moba-Anlage oder -Steuerung ?
THEMA: Moba-Anlage oder -Steuerung ?
Moin,
stellt euch Folgendes vor: Ein Freund und Helfer stoppt euch auf der Bundesstraße: "Sie haben vor 10 Minuten eine Pfadfindergruppe überfahren" - "??? - kann garnicht sein - mein Bordmonitor hat mir keine unbekannten Hindernisse angezeigt - allerdings war ich auch in der letzten halben Stunde mit der Programmierung meines Bremskraftverteilers beschäftigt, und habe nicht so sehr auf die Straße geachtet"
So ähnlich kommt mir so manche Anlagenpräsentation mit elektronisch ausgefeilter Steuerung inzwischen vor: Ein Instrumentarium aus Knöpfen, Reglern und Displays, das die volle Konzentration des Bedieners erfordert und nur noch ein gelegentliches Herüberblicken zur Modellbahn-Anlage erlaubt (ist sie noch da?
- wenn nicht zusätzlich ein 50-Zoll-Monitor den Blick auf die Modellbahn ganz verdeckt.
Soweit, so ketzerisch - nur wie sind eure Erfahrungen und Meinungen? Welche Steuerungsart erlaubt wirklich noch den eigentlichen Zweck der Modellbahn? - das Fahren und Beobachten der Modelle in ihrem kleinen Umfeld und die intuitive Bedienung/Steuerung - wobei ich von einer mittelgroßen Heimanlage ausgehe. Oder spielt dabei die Modellbahnanlage nur noch eine Nebenrolle und konsequenterweise könnte man sich die Anschaffung der teuren Modelle doch gleich ersparen und mit einer Simulation fahren.png)
Gruß, Bernhard
stellt euch Folgendes vor: Ein Freund und Helfer stoppt euch auf der Bundesstraße: "Sie haben vor 10 Minuten eine Pfadfindergruppe überfahren" - "??? - kann garnicht sein - mein Bordmonitor hat mir keine unbekannten Hindernisse angezeigt - allerdings war ich auch in der letzten halben Stunde mit der Programmierung meines Bremskraftverteilers beschäftigt, und habe nicht so sehr auf die Straße geachtet"
So ähnlich kommt mir so manche Anlagenpräsentation mit elektronisch ausgefeilter Steuerung inzwischen vor: Ein Instrumentarium aus Knöpfen, Reglern und Displays, das die volle Konzentration des Bedieners erfordert und nur noch ein gelegentliches Herüberblicken zur Modellbahn-Anlage erlaubt (ist sie noch da?
Soweit, so ketzerisch - nur wie sind eure Erfahrungen und Meinungen? Welche Steuerungsart erlaubt wirklich noch den eigentlichen Zweck der Modellbahn? - das Fahren und Beobachten der Modelle in ihrem kleinen Umfeld und die intuitive Bedienung/Steuerung - wobei ich von einer mittelgroßen Heimanlage ausgehe. Oder spielt dabei die Modellbahnanlage nur noch eine Nebenrolle und konsequenterweise könnte man sich die Anschaffung der teuren Modelle doch gleich ersparen und mit einer Simulation fahren
Gruß, Bernhard
Kai Lahmann [Gast] - 26.04.03 18:48
als Informatiker jage ich den ganzen Tag Bugs, da will ich an der Modellbahn nicht auch noch welche haben - somit ist derzeit das eine oder andere Relais das höchste der Gefühle.
Torsten [Gast] - 26.04.03 19:35
moin, moin
man kennt sicher die Diskussionen zwischen den Freunden
der Digitaltechnik und den Freunden der konventionellen
Steuerung. Ich persönlich finde die vollautomatisierte
Anlage auch nicht schlecht. Man kann sich zurücklehnen,
seinen Kaffee geniesen und entspannen während die Züge durch die Landschaft ziehen, sofern die Bugs das auch tun. Aber was dann, wenn der Kaffee leer ist? Ich finde es jedoch spannender, wenn man die Hand selbst noch am Regler und Kippschalter hat. Wenn´s zu stressig wird, dann bleibt eben mal einer die Züge etwas länger im Bahnhof.
Gruß
Torsten
man kennt sicher die Diskussionen zwischen den Freunden
der Digitaltechnik und den Freunden der konventionellen
Steuerung. Ich persönlich finde die vollautomatisierte
Anlage auch nicht schlecht. Man kann sich zurücklehnen,
seinen Kaffee geniesen und entspannen während die Züge durch die Landschaft ziehen, sofern die Bugs das auch tun. Aber was dann, wenn der Kaffee leer ist? Ich finde es jedoch spannender, wenn man die Hand selbst noch am Regler und Kippschalter hat. Wenn´s zu stressig wird, dann bleibt eben mal einer die Züge etwas länger im Bahnhof.
Gruß
Torsten
Cox [Gast] - 27.04.03 01:05
Ich glaube, irgendwo in der Mitte liegt die Lösung.
Ich fahre alleine zu Hause auf einer mittelgrossen Anlage 8 x 4 Meter. Zu langweilig mit nur einem Zug, aber auf mehr als 2 kann ich mich auch nicht konzentrieren.
Also lasse ich einige auf 9 Blöcken automatisch laufen und kann mich auf zwei mauell gesteuerte konzentrieren.
Ganz automatisch möchte ich das auch nicht haben und mit einer Maus rumklicken auch nicht. Ich seh da einfach keinen Sinn drin, die Bahn über einen Bildschirm zu fahren.
Reizvoll ist allerdings, dass die Programmierung und auch eventuelles Ändern der Fahrstrassen einfacher ist.
Wird das alle nicht ein bisschen überschätzt? Ich habe wechselseitig befahrbare Gleise im Bahnhof vorgesehen ..... und nie benutzt, weil das den Ablauf stört.
Nach den ersten fahrstunden habe ich die Anlage radikal im Ablauf vereinfacht. Weichen, die nur Dummy-Funktion hatten, festgelötet etc.
Auch Gleiswechselweichen vor Tunnels auf der Strecke habe ich als reines Showbusiness installiert: Funktions- und antriebslos.
Man sollte wirklich so einfach wie möglich steuern.
Gruss
Cox
Ich fahre alleine zu Hause auf einer mittelgrossen Anlage 8 x 4 Meter. Zu langweilig mit nur einem Zug, aber auf mehr als 2 kann ich mich auch nicht konzentrieren.
Also lasse ich einige auf 9 Blöcken automatisch laufen und kann mich auf zwei mauell gesteuerte konzentrieren.
Ganz automatisch möchte ich das auch nicht haben und mit einer Maus rumklicken auch nicht. Ich seh da einfach keinen Sinn drin, die Bahn über einen Bildschirm zu fahren.
Reizvoll ist allerdings, dass die Programmierung und auch eventuelles Ändern der Fahrstrassen einfacher ist.
Wird das alle nicht ein bisschen überschätzt? Ich habe wechselseitig befahrbare Gleise im Bahnhof vorgesehen ..... und nie benutzt, weil das den Ablauf stört.
Nach den ersten fahrstunden habe ich die Anlage radikal im Ablauf vereinfacht. Weichen, die nur Dummy-Funktion hatten, festgelötet etc.
Auch Gleiswechselweichen vor Tunnels auf der Strecke habe ich als reines Showbusiness installiert: Funktions- und antriebslos.
Man sollte wirklich so einfach wie möglich steuern.
Gruss
Cox
tonga [Gast] - 27.04.03 01:15
@ Cox:
Weichen, die Dummyfunktion hatten..- verstehe ich nicht so ganz - wieso nur Dummy?
Und: leicht untertrieben - _mittel_ groß?? 8 x 4 m?? ich denke, für Heimverhältnisse schon sehr groß, oder??.png)
Grüße
tonga
Weichen, die Dummyfunktion hatten..- verstehe ich nicht so ganz - wieso nur Dummy?
Und: leicht untertrieben - _mittel_ groß?? 8 x 4 m?? ich denke, für Heimverhältnisse schon sehr groß, oder??
Grüße
tonga
roschi [Gast] - 27.04.03 10:54
Hallo
Also ich bin ein vertreter des Manuellen.Das hat sich
mittlerweile soweit entwickelt dass meine Weichen und Signale alle per Handkurbel gesteuert werden.Man kann
seine Züge richtig behandeln und der Spassfaktor liegt
ziemlich hoch.
Bis vor ein paar jahren hatte ich auch so ne Anlage wo
es wie im Ameisenhaufen zuging.So richtig auf einen Zug
konzentrieren ging da wahrlich nicht.
Was bringen eigentlich diese komplizierten Schaltungen
und intiligenten Automatiken auf einem knifflig ausgefeilten
Gleisgewirr wenn ständig irgendwelche störungen auftreten.
Aber das sollte jeder für sich entscheiden was er mag und was nicht.Es hängt auch sicher ein großteil daran welchen Beruf der jeweilige Mobaner erlernt hat.
Denke auch dass ein gesunder Mittelweg das richtige ist.
Gruß Roschi
Cox [Gast] - 27.04.03 11:42
@ Tonga
Mit Dummies meine ich Weichen, die nur aus optischen Gründen installiert sind, Thomas.
Also Schutzweichen oder Gleiswechselweichen auf offener Strecke. Vor Tunnels sind die üblich. Dafür habe ich Schrottweichen in der erforderlichen Stellung festgelötet.
Wenn man mit der Planung anfängt, neigt man zum Technischen Onanieren: Alles muss rein, jede Fahrmöglichkeit wird berücksichtigt. Mit dem Ergebnis, dass Du mit der Steuerung locker auch eine Challenger betreiben könntest.
Fährst Du dann, stellst Du schnell fest, dass das im Betrieb überhaupt nicht möglich ist weil ständig Züge im Blockhalt stehen bis zu mit der Rangiererei im Bahnhof aus dem Quark kommst.
Ich habe mir daraufhin jedes Steuerungsdetail kritisch angesehen und gefragt: Brauche ich das?
Nur ein Detail: Ich würde heute den Bahnhofsbereich so gestalten, dass ich die Ausfahrweichen verdeckt wieder zusammenführen würde. Dann kann ich antriebslose Roco 10° aufschneiden. Verdeckt, damit es sich nicht optisch mit Peco55 beisst. Ich habe ermittelt, dass ich damit 30% Weichenantriebe und die Steuerung dafür sparen würde.
Gruss
Cox
Mit Dummies meine ich Weichen, die nur aus optischen Gründen installiert sind, Thomas.
Also Schutzweichen oder Gleiswechselweichen auf offener Strecke. Vor Tunnels sind die üblich. Dafür habe ich Schrottweichen in der erforderlichen Stellung festgelötet.
Wenn man mit der Planung anfängt, neigt man zum Technischen Onanieren: Alles muss rein, jede Fahrmöglichkeit wird berücksichtigt. Mit dem Ergebnis, dass Du mit der Steuerung locker auch eine Challenger betreiben könntest.
Fährst Du dann, stellst Du schnell fest, dass das im Betrieb überhaupt nicht möglich ist weil ständig Züge im Blockhalt stehen bis zu mit der Rangiererei im Bahnhof aus dem Quark kommst.
Ich habe mir daraufhin jedes Steuerungsdetail kritisch angesehen und gefragt: Brauche ich das?
Nur ein Detail: Ich würde heute den Bahnhofsbereich so gestalten, dass ich die Ausfahrweichen verdeckt wieder zusammenführen würde. Dann kann ich antriebslose Roco 10° aufschneiden. Verdeckt, damit es sich nicht optisch mit Peco55 beisst. Ich habe ermittelt, dass ich damit 30% Weichenantriebe und die Steuerung dafür sparen würde.
Gruss
Cox
joh [Gast] - 27.04.03 12:11
Cox, ich gebe Dir absolut recht. Modellbahn sollte etwas Entspannendes sein - da können zwei handgesteuerte Loks schon Streß bedeuten. Gleichzeitig möchte man natürlich auch seine Züge einfach nur fahren sehen und ab und zu per Hand einen guten Rangier steuern. Also kein "entweder/oder", sondern beides in Ergänzung!
Sonntagsgrüße
joh
Sonntagsgrüße
joh
Johannes [Gast] - 27.04.03 12:54
Hallo Namensvetter,
so ähnlich gehts mir auch.
Daher ich habe es wie folgt geplant (bin gerade zaghaft dabei meine Anlage aufzubauen): Manchmal werde ich wohl alles selber steuren wollen. Und machmal einfach nur den Zügen zuschauen wie sie über die Anlage fahren oder einem Besuch die Eisenbahn vorführen ohne nur mit dem Zugverkehr beschäftigt zu sein. Oder im Bahnhof rangieren während auf dem Ring die Züge im Selbstblockbetrieb fahren und ab und zu einen Zug aus dem Bahnhof auf den Ring schicken bzw. von dort in den Bahnhof holen.
Deshalb soll eine Automatik her, die aber jederzeit einen manuellen Eingriff erlaubt und teilweise oder ganz ausgeschaltet werden kann – ok mag ne eierlegende Wollmilchsau sein, aber mir gefällts so. Ich finde ein Gleisbildstellpult sympatischer und bedienungsfreundlicher als einen Bildschirm mit Maus bzw. Tastatur.
Viele Grüße Johannes
so ähnlich gehts mir auch.
Daher ich habe es wie folgt geplant (bin gerade zaghaft dabei meine Anlage aufzubauen): Manchmal werde ich wohl alles selber steuren wollen. Und machmal einfach nur den Zügen zuschauen wie sie über die Anlage fahren oder einem Besuch die Eisenbahn vorführen ohne nur mit dem Zugverkehr beschäftigt zu sein. Oder im Bahnhof rangieren während auf dem Ring die Züge im Selbstblockbetrieb fahren und ab und zu einen Zug aus dem Bahnhof auf den Ring schicken bzw. von dort in den Bahnhof holen.
Deshalb soll eine Automatik her, die aber jederzeit einen manuellen Eingriff erlaubt und teilweise oder ganz ausgeschaltet werden kann – ok mag ne eierlegende Wollmilchsau sein, aber mir gefällts so. Ich finde ein Gleisbildstellpult sympatischer und bedienungsfreundlicher als einen Bildschirm mit Maus bzw. Tastatur.
Viele Grüße Johannes
HeNdrik [Gast] - 27.04.03 16:07
Hey Jungs, ich will Euch nichtüberzeugen, aber all das was Ihr hire beschreibt ist in Digital auch möglich. Die Frage ist doch nur ist es sinnvoll digital zu fahren/schalten oder nicht. Wenn roschi alles manuell machen möchte - ok, stellt sich die Frage wie gross ist die Anlage? Gerade auf kleineren Anlagen oder Modulen ist Manuell sicherlich mehr als akzeptabel. Aber bei einer so grossen Anlage wie sie z.B. cox hat, würde ich immer digitalisieren. Es ist im übrigen ein Irrglaube zu denken bei digital bräuchte man einen Computer der alles steuert. Man kann die auch mit einem Gleisbildstellpult und Fahrstrassensteuerung hinbekommen. Steuerung per Computer ist halt die Zuhilfenahme des selbigen. Aber auch das bedeutet nicht, dass alles nur noch per Mausklick funktioniert, die Bedienung per Handregler ist auch noch möglich. Im übrigen ist das von den Namensvettern gewollte, relativ unkompliziert auch mit digital zu bewerkstelligen.
Gruss HeNdrik
P.S.: möchte niemanden "digitalisieren", nur mal ein paar Infos geben
Gruss HeNdrik
P.S.: möchte niemanden "digitalisieren", nur mal ein paar Infos geben
Cox [Gast] - 27.04.03 19:19
Warum sollte ich das tun, Hendrik.
Ich fahre fast 70% Lauer-Blockbetrieb. Der Schattenbahnhof ist ebenfalls Automatik. Für beide ist Digital also nicht erforderlich. Wäre ich scharf auf lastunabhängige Steuerung, müsste ich die gesamten Blockmodule erneuern.
Sinn würde das auf der Nebenstrecke und im Bahnhofsbereich machen. Dann müsste ich aber ca 60 Loks umrüsten.
Bringt's das?
Weichen digitalisieren ginge, weil ich die Fulgurex grundsätzlich über Relais anfahre. Die Digitaltechnik hätte also nur Relais umzusteuern. Ich könnte 140 Steuerkabel feuern. Aber sie liegen schon. Bringt also momentan auch nichts.
Bei Neubeginn ja! Aber Umrüsten wäre für mich überzogen.
Eine reine Kostenfrage
Gruss
Cox
Ich fahre fast 70% Lauer-Blockbetrieb. Der Schattenbahnhof ist ebenfalls Automatik. Für beide ist Digital also nicht erforderlich. Wäre ich scharf auf lastunabhängige Steuerung, müsste ich die gesamten Blockmodule erneuern.
Sinn würde das auf der Nebenstrecke und im Bahnhofsbereich machen. Dann müsste ich aber ca 60 Loks umrüsten.
Bringt's das?
Weichen digitalisieren ginge, weil ich die Fulgurex grundsätzlich über Relais anfahre. Die Digitaltechnik hätte also nur Relais umzusteuern. Ich könnte 140 Steuerkabel feuern. Aber sie liegen schon. Bringt also momentan auch nichts.
Bei Neubeginn ja! Aber Umrüsten wäre für mich überzogen.
Eine reine Kostenfrage
Gruss
Cox
HeNdrik [Gast] - 28.04.03 11:33
Cox: die Sache mit dem Neubeginn war von mir vorausgesetzt! Wenn Du persönlich schon soweit bist (hab' ich gesehen) würde ich auch nicht umsteigen. Aber bei der Grösse und dann neu beginnen ==> DIGITAL!
Zum Lokumrüsten: wenn Du alle Loks regelmässig gebrauchst, dann ist das Umrüsten sicherlich zu kostenintensiv. Ich kenne aber Leute die 300 Loks haben, aber gerade mal 25 regelmässig nutzen, weil der Rest saumässige Fahreigenschaften hat. Da würde ich die 25 umrüsten, mit dem Geld, dass ich mit dem Verkauf der anderen reinbekomme!
Gruss HeNdrik
Zum Lokumrüsten: wenn Du alle Loks regelmässig gebrauchst, dann ist das Umrüsten sicherlich zu kostenintensiv. Ich kenne aber Leute die 300 Loks haben, aber gerade mal 25 regelmässig nutzen, weil der Rest saumässige Fahreigenschaften hat. Da würde ich die 25 umrüsten, mit dem Geld, dass ich mit dem Verkauf der anderen reinbekomme!
Gruss HeNdrik
Edward [Gast] - 28.04.03 12:21
Auch wenn mich mache gezz für verrück erklären:
Ich fahre nur eine Lok auf einmal, das aber digital. Pro Lok gibt es einen Handregler mit fester Adresse.
Meine Weichen stelle ich mechanisch per Hand.
Es gibt keinen Computer und keine Automatik.
Warum dann der Digitalaufwand?
Weil die Loks besser fahren und ich echtes Walk-around habe. Bei Rangiermanövern mit zwei Loks muss ich mir keine Gedanken um schaltbare Abschnitte machen.
Grüße
Edward
Ich fahre nur eine Lok auf einmal, das aber digital. Pro Lok gibt es einen Handregler mit fester Adresse.
Meine Weichen stelle ich mechanisch per Hand.
Es gibt keinen Computer und keine Automatik.
Warum dann der Digitalaufwand?
Weil die Loks besser fahren und ich echtes Walk-around habe. Bei Rangiermanövern mit zwei Loks muss ich mir keine Gedanken um schaltbare Abschnitte machen.
Grüße
Edward
Cox [Gast] - 28.04.03 13:16
@ Edward
das bestätigt eigentlich, dass die Digitaltechnik unzulängliche Mechanik kaschiert. Seit sie sich durchsetzt, hört man kaum noch Beschwerden über Rennsemmeln. Mit vernünftigen Motoren und Getrieben brauchtest Du aus diesem Grunde jedenfalls keine Digitaltechnik. Steigungen hast Du auf Deinen Modulen wohl auch nicht, wodurch auch der Lastausgleich nicht erforderlich ist.
Ich will mich vor einer Polarisierung à la AC/DC hüten, aber manchmal kommt es mir bei diesem Thema so vor, als hätte man ein Produkt entwickelt und dann krampfhaft eine Anwendung dafür gesucht.
Und jeder Hersteller hat erstmal "Happy Engineering" veranstaltet und sich einen Teufel um die Bedürfnisse der Kundschaft geschert. Kompatibilität bei N? Wozu, wir wollen doch dem Basteltrieb nicht im Weg stehen!
Wäre doch nicht schlecht gewesen, wenn man sich bei einem so wichtigen Thema schon vor 10 Jahren an einen Tisch gesetzt und die Schnittstellen geklärt hätte. Dann könnten sie auch mir jetzt Digitalloks verkaufen.
Der Fallrückzieher von Fleischmann mit TWIN ist doch der Beweis, dass wenigstens die so langsam begreifen.
Gruss
Cox
das bestätigt eigentlich, dass die Digitaltechnik unzulängliche Mechanik kaschiert. Seit sie sich durchsetzt, hört man kaum noch Beschwerden über Rennsemmeln. Mit vernünftigen Motoren und Getrieben brauchtest Du aus diesem Grunde jedenfalls keine Digitaltechnik. Steigungen hast Du auf Deinen Modulen wohl auch nicht, wodurch auch der Lastausgleich nicht erforderlich ist.
Ich will mich vor einer Polarisierung à la AC/DC hüten, aber manchmal kommt es mir bei diesem Thema so vor, als hätte man ein Produkt entwickelt und dann krampfhaft eine Anwendung dafür gesucht.
Und jeder Hersteller hat erstmal "Happy Engineering" veranstaltet und sich einen Teufel um die Bedürfnisse der Kundschaft geschert. Kompatibilität bei N? Wozu, wir wollen doch dem Basteltrieb nicht im Weg stehen!
Wäre doch nicht schlecht gewesen, wenn man sich bei einem so wichtigen Thema schon vor 10 Jahren an einen Tisch gesetzt und die Schnittstellen geklärt hätte. Dann könnten sie auch mir jetzt Digitalloks verkaufen.
Der Fallrückzieher von Fleischmann mit TWIN ist doch der Beweis, dass wenigstens die so langsam begreifen.
Gruss
Cox
Hans-Georg [Gast] - 28.04.03 13:26
Hallo Cox,
in einem Punkt möchte ich Dir widersprechen: Loks individuell ansprechen und unabhängig voneinander fahren zu können, davon habe ich (sicher nicht als einziger) schon in den 60ern geträumt - das Wort "digital" kannte ich damals noch nicht. Der Wunsch war also schon vor dem Produkt da.
Gruß
Hans-Georg
in einem Punkt möchte ich Dir widersprechen: Loks individuell ansprechen und unabhängig voneinander fahren zu können, davon habe ich (sicher nicht als einziger) schon in den 60ern geträumt - das Wort "digital" kannte ich damals noch nicht. Der Wunsch war also schon vor dem Produkt da.
Gruß
Hans-Georg
Edward [Gast] - 28.04.03 13:47
@Cox
Zur Mechanik: Ja und Nein. Sicher ist es "Krampf" die Loks künstlich abzubremsen. Und aus einen hässlichen Entlein wird durch Digi auch kein schöner Schwan.
Aber die Lastregelung hat einen ganz anderen Hintergrund als Berauf und Bergab die gleiche Geschwindigkeit zu halten. Das kann auch das Vorbild nicht.png)
Positiv ist dieser Effekt nur beim Durchfahren von Weichenstraßen, bei denen der Zug schonmal etwas "klemmt".
Vielmehr wird aber durch die Lastregelung die Getriebereibung erfolgreich kompensiert. Dass eine Lok ruckartig anfährt hängt nur zum Teil mit dem Motor zusammen. Entscheidend ist die Haftreibung und der Übergang zur Gleitreibung. Überwindet der Motor, auch ein Fauli, diesen Punkt, kommt es zu einem Ruck, da die Gleitreibung immer geringer als die Haftreibung ist. Die Lastregelung kompensiert den Ruck durch eine Minderung der Leistung. Sieht sehr viel besser aus.png)
Das könnte man auch Analog erreichen, nur ein Decoder pro Lok lässt sich viel besser optimieren als ein stätionärer Regler. Heißwolf ist da eine interessante Alternative.
Entscheidend für Digital ist aber die Einfachheit der Gleisverkabelung (2 Strippen) und der Entfall von den Schaltabschnitten: Absolut nervig, wenn man auf einer eingleisigen Strecke zwei Züge in einem Bhf kreuzen lassen will. Das macht digital viel mehr Spaß, gerade auf Modulen mit mehreren Leuten zusammen! Außerdem kann man endlich Frontalzusammenstöße auf freier Strecke nachstellen, das gibt jedesmal eine Lokalrunde von den beteiligten Fdl.png)
Grüße
Edward
Zur Mechanik: Ja und Nein. Sicher ist es "Krampf" die Loks künstlich abzubremsen. Und aus einen hässlichen Entlein wird durch Digi auch kein schöner Schwan.
Aber die Lastregelung hat einen ganz anderen Hintergrund als Berauf und Bergab die gleiche Geschwindigkeit zu halten. Das kann auch das Vorbild nicht
Positiv ist dieser Effekt nur beim Durchfahren von Weichenstraßen, bei denen der Zug schonmal etwas "klemmt".
Vielmehr wird aber durch die Lastregelung die Getriebereibung erfolgreich kompensiert. Dass eine Lok ruckartig anfährt hängt nur zum Teil mit dem Motor zusammen. Entscheidend ist die Haftreibung und der Übergang zur Gleitreibung. Überwindet der Motor, auch ein Fauli, diesen Punkt, kommt es zu einem Ruck, da die Gleitreibung immer geringer als die Haftreibung ist. Die Lastregelung kompensiert den Ruck durch eine Minderung der Leistung. Sieht sehr viel besser aus
Das könnte man auch Analog erreichen, nur ein Decoder pro Lok lässt sich viel besser optimieren als ein stätionärer Regler. Heißwolf ist da eine interessante Alternative.
Entscheidend für Digital ist aber die Einfachheit der Gleisverkabelung (2 Strippen) und der Entfall von den Schaltabschnitten: Absolut nervig, wenn man auf einer eingleisigen Strecke zwei Züge in einem Bhf kreuzen lassen will. Das macht digital viel mehr Spaß, gerade auf Modulen mit mehreren Leuten zusammen! Außerdem kann man endlich Frontalzusammenstöße auf freier Strecke nachstellen, das gibt jedesmal eine Lokalrunde von den beteiligten Fdl
Grüße
Edward
Micha [Gast] - 28.04.03 14:55
das mt den unterschiedlichen Schnittstellen ist doch klar.
Jeder kocht sein eigen Süppchen,Kundenbindung nennt man das.
Kunde kauft bei A ne Lok,dank der Schnittstelle muß er jetzt auch bei A den Dekoder kaufen,weil der von B ja nicht
passt,so einfach hab ich dann zwei Sachen verkauft.Grob gesehen,das das nicht gut für den Kunden ist,ist doch egal,
Geschäft ist Geschäft!
Und so ist es auch mit vielen anderen Dingen.
Wir haben ja schon Glück,das die sich auf eine Normkupplung einigen konnten!
Micha
Jeder kocht sein eigen Süppchen,Kundenbindung nennt man das.
Kunde kauft bei A ne Lok,dank der Schnittstelle muß er jetzt auch bei A den Dekoder kaufen,weil der von B ja nicht
passt,so einfach hab ich dann zwei Sachen verkauft.Grob gesehen,das das nicht gut für den Kunden ist,ist doch egal,
Geschäft ist Geschäft!
Und so ist es auch mit vielen anderen Dingen.
Wir haben ja schon Glück,das die sich auf eine Normkupplung einigen konnten!
Micha
ralfio [Gast] - 28.04.03 15:06
Hallo,
ob analog oder digital, das ist wohl Geschmackssache und auch vom Geldbeutel abhängig. Ich habe meine Loks auf digital umgerüstet, die Weichen werden analog geschaltet. So können mein Sohn und ich jeder "seine" Lok mit dem eigenen Handregler bequem über die gesamte Anlage steuern (na gut, der Betrieb auf unserer Anlage ist eigentlich nie Vorbildgerecht).
GRüße von der schwäbischen Alb
Ralf
ob analog oder digital, das ist wohl Geschmackssache und auch vom Geldbeutel abhängig. Ich habe meine Loks auf digital umgerüstet, die Weichen werden analog geschaltet. So können mein Sohn und ich jeder "seine" Lok mit dem eigenen Handregler bequem über die gesamte Anlage steuern (na gut, der Betrieb auf unserer Anlage ist eigentlich nie Vorbildgerecht).
GRüße von der schwäbischen Alb
Ralf
Matze L. [Gast] - 28.04.03 16:20
Vor 10 jahren gab es schon Nem Stecker ^^
Nur haben sich die leute der NMRA Nicht für N hingesetzt da es vor 10 Jahren Technich fast noch unmöglich war das man einen MM oder DCC Decoder da rein haut ^^
Gabs da überhaupt schon SX?
Nur haben sich die leute der NMRA Nicht für N hingesetzt da es vor 10 Jahren Technich fast noch unmöglich war das man einen MM oder DCC Decoder da rein haut ^^
Gabs da überhaupt schon SX?
Edward [Gast] - 28.04.03 16:24
Sx gibts schon seit Anfang der Achziger. 82?
Matze L. [Gast] - 28.04.03 16:35
Ich meinte SX für N.
Das was du meinst war kein Digital.
Ich hab mir das letztens erst angeschaut.
1 Zug mittelleiter und rechte ausenschine#
2 Zug mittelleiter und linke ausenschine
3 Zug Mittelleiter und Oberleitung
Das erste Digital war Wirklich das von Motorola.
Das was du meinst war kein Digital.
Ich hab mir das letztens erst angeschaut.
1 Zug mittelleiter und rechte ausenschine#
2 Zug mittelleiter und linke ausenschine
3 Zug Mittelleiter und Oberleitung
Das erste Digital war Wirklich das von Motorola.
Kai Eichstädt [Gast] - 28.04.03 18:19
Moin Matze,
was du da beschreibst, ist (war?) das Trix Express System (H0!).
Zitat aus dem 'Selectrix Modellbahn digital'-Buch von 1993:
"SELECTRIX wurde 1982 vorgestellt - als erste digitale Modellbahnsteuerung für Modellbahnen der Baugrößen N und H0"
Gruß
Kai
was du da beschreibst, ist (war?) das Trix Express System (H0!).
Zitat aus dem 'Selectrix Modellbahn digital'-Buch von 1993:
"SELECTRIX wurde 1982 vorgestellt - als erste digitale Modellbahnsteuerung für Modellbahnen der Baugrößen N und H0"
Gruß
Kai
Matze L. [Gast] - 28.04.03 22:42
Darüber is mir echt nichts bekannt.
Ich hab überal n ur was über das MM gefunden in den frühen 80igern
Ich hab überal n ur was über das MM gefunden in den frühen 80igern
Peter A. [Gast] - 29.04.03 08:24
Hallo,
kein Wunder: die meisten "Fachjornalisten" schreiben wohl voneinander ab. Nach dieser Legende war Märklin der erste. Seit Trix ein M*-Töchterlein ist, müssen die in Nürnberg auch wohl brav das Mündlein halten.
Im Trix Hauptkatalog 1983 wurde Selectrix 2000 vorgestellt, mit Decodern für N-Fahrzeuge und HO-Fahrzeugen. Das lustige ist, dass D + H laut einer anderen Legende vorher bei M* und GFN war und beide nicht wollten....
Als dann Sx "einschlug", hat man schnell diese MM-Dinger rausgehauen und für Gleichstrom "HAMO" Lenz beauftragt, was dann wieder zusammen mit Ar vertrieben wurde.
Das ist aber eine andere Geschichte, die sollte man aufbewahren, bis jemand "Mit Uhrwerk Dampf und Strom", die Fortsetzung schreibt.....
Peter A.
kein Wunder: die meisten "Fachjornalisten" schreiben wohl voneinander ab. Nach dieser Legende war Märklin der erste. Seit Trix ein M*-Töchterlein ist, müssen die in Nürnberg auch wohl brav das Mündlein halten.
Im Trix Hauptkatalog 1983 wurde Selectrix 2000 vorgestellt, mit Decodern für N-Fahrzeuge und HO-Fahrzeugen. Das lustige ist, dass D + H laut einer anderen Legende vorher bei M* und GFN war und beide nicht wollten....
Als dann Sx "einschlug", hat man schnell diese MM-Dinger rausgehauen und für Gleichstrom "HAMO" Lenz beauftragt, was dann wieder zusammen mit Ar vertrieben wurde.
Das ist aber eine andere Geschichte, die sollte man aufbewahren, bis jemand "Mit Uhrwerk Dampf und Strom", die Fortsetzung schreibt.....
Peter A.
Johannes [Gast] - 29.04.03 09:04
Hallo Hendrik,
keine Bange, du kannst mich nicht (mehr) "digitalisieren", hab das selber schon gemacht. Meine Absicht ist es dabei das meiste selber zu bauen.
Viele Grüße Johannes
keine Bange, du kannst mich nicht (mehr) "digitalisieren", hab das selber schon gemacht. Meine Absicht ist es dabei das meiste selber zu bauen.
Viele Grüße Johannes
Klaus L. [Gast] - 29.04.03 09:26
Als Analogfahrer stört mich eine Sache bei digital ungemein.
Woher soll ich die Lokadressen kennen?
Ein Bekannter von mir hat eine digitalisierte HO-Anlage (ich weiss, ich soll auf meine Umgang achten). Jedesmal wenn wir gemeinsam mit der Bahn spielen, muss ich ständig nach irgend welchen Lokadressen fragen. Die Weichen etc. werden über ein einfaches Gleisbildstellpult geseuert. Da gibt es also keine Probleme.
Besucher die bei mir sind, haben nach kurzer Zeit raus, wie sie die einzelnen Loks fahren lassen. Im Bahnhof wird manuell geregelt, und auf der Strecke übernimmt eine Blockstellenautomatik den Betrieb.
Gruß Klaus
Woher soll ich die Lokadressen kennen?
Ein Bekannter von mir hat eine digitalisierte HO-Anlage (ich weiss, ich soll auf meine Umgang achten). Jedesmal wenn wir gemeinsam mit der Bahn spielen, muss ich ständig nach irgend welchen Lokadressen fragen. Die Weichen etc. werden über ein einfaches Gleisbildstellpult geseuert. Da gibt es also keine Probleme.
Besucher die bei mir sind, haben nach kurzer Zeit raus, wie sie die einzelnen Loks fahren lassen. Im Bahnhof wird manuell geregelt, und auf der Strecke übernimmt eine Blockstellenautomatik den Betrieb.
Gruß Klaus
Joni [Gast] - 29.04.03 10:10
Hallo Klaus,
ja das ist ein Problem. (Nur) wer fast täglich damit spielt, kennt die Nummern auswendig.
Viele neuere Zentralen lindern das Problem, wenn sie einen Nummernumfang von 1 bis 9999 haben: Das sieht auf den ersten Blick irrsinning aus, wer hat so viele Loks !? Aber auf den zweiten Blick zeigen sich die Vorzüge: Ich kann z.B. die ersten drei Ziffern für die Baureihennummer und die vierte als fortlaufende Nummer nehmen wenn es von einer Baureihe mehrere Loks gibt. Falls die Anlage über den Computer gesteuert wird kann dort im Gleisbildstellpult die Loknummer in einem besetzten Gleis angezeigt werden.
Ich plane eine andere Lösung: Pro Lok ein Fahrregler (Selbstbau) - bei 10 bis 15 Loks geht das noch, aber falls es mehr werden weiß ich nicht ob ich das halten kann.
Viele Grüße Joni
ja das ist ein Problem. (Nur) wer fast täglich damit spielt, kennt die Nummern auswendig.
Viele neuere Zentralen lindern das Problem, wenn sie einen Nummernumfang von 1 bis 9999 haben: Das sieht auf den ersten Blick irrsinning aus, wer hat so viele Loks !? Aber auf den zweiten Blick zeigen sich die Vorzüge: Ich kann z.B. die ersten drei Ziffern für die Baureihennummer und die vierte als fortlaufende Nummer nehmen wenn es von einer Baureihe mehrere Loks gibt. Falls die Anlage über den Computer gesteuert wird kann dort im Gleisbildstellpult die Loknummer in einem besetzten Gleis angezeigt werden.
Ich plane eine andere Lösung: Pro Lok ein Fahrregler (Selbstbau) - bei 10 bis 15 Loks geht das noch, aber falls es mehr werden weiß ich nicht ob ich das halten kann.
Viele Grüße Joni
Jürgen H. [Gast] - 29.04.03 18:19
Hi ,
Das mit den Adressen ist bei mir kein Problem.Am PC kann ich eintragen was ich will,z.B. Baureihe und - oder Farbe.
Überhaupt ist das digitale Fahren dem Analogen haushoch überlegen.(Nicht unsonst kommt das Wort von anal,also fürn Ar* )
Eine Lok kann auf jedem Teil der Anlage mit dem Handregler gefahren werden,es kann jederzeit eine Lok (Zug) während der Fahrt vom Fahrdienstleiter übernommen werden und von Hand gesteuert werden.(Rote Signale beachten ! )
Ein kompliziertes Stellpult brauche ich nicht .
Also was ist da bitte an analog besser ?
Jürgen H.
Das mit den Adressen ist bei mir kein Problem.Am PC kann ich eintragen was ich will,z.B. Baureihe und - oder Farbe.
Überhaupt ist das digitale Fahren dem Analogen haushoch überlegen.(Nicht unsonst kommt das Wort von anal,also fürn Ar* )
Eine Lok kann auf jedem Teil der Anlage mit dem Handregler gefahren werden,es kann jederzeit eine Lok (Zug) während der Fahrt vom Fahrdienstleiter übernommen werden und von Hand gesteuert werden.(Rote Signale beachten ! )
Ein kompliziertes Stellpult brauche ich nicht .
Also was ist da bitte an analog besser ?
Jürgen H.
HeNdrik [Gast] - 29.04.03 18:41
@Jürgen H.: Ich nehme mal, das Du keine _analogen_ Freunde hast? .png)
Letztendlich möchte ich betonen, dass wir hier uns nicht auf's Miba-Niveau begeben sollten. Will eine/r digital fahern, bitte! Bevorzugt eine/r Analog, auch gut. Die Diskussion fängt sonst an à la AC vs. DC auszuarten!
Bitte auch den Art.II Abs.1 des Grundgesetzes beherzigen!
http://dejure.org/gesetze/GG/2.html
Gruss HeNdrik
Letztendlich möchte ich betonen, dass wir hier uns nicht auf's Miba-Niveau begeben sollten. Will eine/r digital fahern, bitte! Bevorzugt eine/r Analog, auch gut. Die Diskussion fängt sonst an à la AC vs. DC auszuarten!
Bitte auch den Art.II Abs.1 des Grundgesetzes beherzigen!
http://dejure.org/gesetze/GG/2.html
Gruss HeNdrik
Pit [Gast] - 29.04.03 18:57
möchte mich meinem Vorredner anschließen
P.S. Bin Digitalfahrer
Gruß Pit
P.S. Bin Digitalfahrer
Gruß Pit
Cox [Gast] - 29.04.03 19:03
Seh es nicht so eng, Hendrik, es ist seine Meinung.
So einfach ist es halt nicht. Die Entscheidung Pro und Contra ist doch garnicht technisch. Wer technisch an digital zweifelt, muss sich besser informieren.
Die Umstellung ist rein wirtschaftlich zu sehen: Was kostet's und was bringt es mir?
Man kann nicht einfach die über Jahre gekauften Teile in die Tonne werfen, nur weil eine Neuentwicklung auf den Markt kommt. Und wer 200 Loks umrüstet hat, mit Verlaub, keine anderen finanziellen Verpflichtungen. Auch eine Umrüstung über einen längeren Zeitraum verbannt einen Gutteil der Fahrzeuge erst einmal in die Vitrine. Man kauft praktisch die Loks ein zweites mal. Mit den Loks alleine ist es ja nicht getan.
Natürlich gefällt mir ein Porsche besser als ein Corsa, aber bin ich anal fixiert, weil ich mir keinen leisten will?
Will, nicht kann. Ich setze nämlich bei allen Anschaffungen Prioritäten .... und da rutscht die Bahn als Hobby an die letzte Stelle.
In diesem Sinne
Cox
So einfach ist es halt nicht. Die Entscheidung Pro und Contra ist doch garnicht technisch. Wer technisch an digital zweifelt, muss sich besser informieren.
Die Umstellung ist rein wirtschaftlich zu sehen: Was kostet's und was bringt es mir?
Man kann nicht einfach die über Jahre gekauften Teile in die Tonne werfen, nur weil eine Neuentwicklung auf den Markt kommt. Und wer 200 Loks umrüstet hat, mit Verlaub, keine anderen finanziellen Verpflichtungen. Auch eine Umrüstung über einen längeren Zeitraum verbannt einen Gutteil der Fahrzeuge erst einmal in die Vitrine. Man kauft praktisch die Loks ein zweites mal. Mit den Loks alleine ist es ja nicht getan.
Natürlich gefällt mir ein Porsche besser als ein Corsa, aber bin ich anal fixiert, weil ich mir keinen leisten will?
Will, nicht kann. Ich setze nämlich bei allen Anschaffungen Prioritäten .... und da rutscht die Bahn als Hobby an die letzte Stelle.
In diesem Sinne
Cox
HeNdrik [Gast] - 29.04.03 19:06
@cox: hast also doch einen Porsche, wenn die Modellbahn an letzte Stelle rutscht!? *fg*
HeNdrik
HeNdrik
joh [Gast] - 29.04.03 19:15
Jeder muss für sich selber abwägen, ob er anal-og oder digi-tal fahren möchte. Ich denke, wir stehen auch erst am Anfang der digitalen Entwicklung, da darf man ruhig abwarten, was die Zukunft noch bringt.
Matze L. [Gast] - 30.04.03 03:07
Also ich sehe dabei jedenfals überhaupt nicht auf die Kosten (naja teilweise)
Bei meiner Anlage soll nunmal der Schattenbahnhof komplet Automatisirt sein. Die Loks Automatisch und wenn es mich überkommt ;) Per regler *g*. Die gesamte strecke im Sichtbaren bereich soll Automatisch fahren können aber auch Manuel über Schaltpulte.
Das ganze hatt den sinn das ich nicht die übersicht verlire. Voralem wegen dem Geplanten Wanddurchbruch und ich nicht ins Schlaffzimmer schauen kann wenn ich in meinem Zimmer bin damit da drüber auch züge fahren können.
Ich kann eh nur ein Schaltpult Bedienen :)
Wenn Vater lust hat stelt er sich im Schlafzimmer ans Stellpult fertig :).
Und warum ich noch Digital fahren will ist das mit den verscheidenen endgeschwindigkeiten das reizt mich zu sehr ;)
Ich bin eher derjenige bei dem die geschwindigkeit immer stimmen muss :)
Der ICE 2 rauscht mit 260 sachen ins Schlaffzimmer und die S-Bahn tuckert mit 90 ausem Schlaffzimmer ;)
Es ist jedem selbst überlasen wie er fährt oder was.
Letztendlich kommt es ja nicht darauf an was günstiger ist sondern was man vorhat mit der Anlage.
Ein großer Bahnhof mit viel Rangierbetrieb oder Kurswagen unterstützung. Da würde ich immer auf Digital zurück greifen :)
Bei meiner Anlage soll nunmal der Schattenbahnhof komplet Automatisirt sein. Die Loks Automatisch und wenn es mich überkommt ;) Per regler *g*. Die gesamte strecke im Sichtbaren bereich soll Automatisch fahren können aber auch Manuel über Schaltpulte.
Das ganze hatt den sinn das ich nicht die übersicht verlire. Voralem wegen dem Geplanten Wanddurchbruch und ich nicht ins Schlaffzimmer schauen kann wenn ich in meinem Zimmer bin damit da drüber auch züge fahren können.
Ich kann eh nur ein Schaltpult Bedienen :)
Wenn Vater lust hat stelt er sich im Schlafzimmer ans Stellpult fertig :).
Und warum ich noch Digital fahren will ist das mit den verscheidenen endgeschwindigkeiten das reizt mich zu sehr ;)
Ich bin eher derjenige bei dem die geschwindigkeit immer stimmen muss :)
Der ICE 2 rauscht mit 260 sachen ins Schlaffzimmer und die S-Bahn tuckert mit 90 ausem Schlaffzimmer ;)
Es ist jedem selbst überlasen wie er fährt oder was.
Letztendlich kommt es ja nicht darauf an was günstiger ist sondern was man vorhat mit der Anlage.
Ein großer Bahnhof mit viel Rangierbetrieb oder Kurswagen unterstützung. Da würde ich immer auf Digital zurück greifen :)
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
